Ausgabe 84

      Jahrgang 22

    Januar 2018

 

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Vorbemerkung
Impressum
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Die Online Ausgabe der 
HIV AIDS INFOS wird von den nachstehenden Firmen unterstützt:

 






Medikamenteninteraktionen durch Begleitmedikation und illegalen Drogenkonsum
"Wir haben doch schon alles, um Aids zu besiegen!"
Stellschrauben für ein langes Leben mit dem Aids-Erreger
ANST - Ansteckungsdatei der Polizei in der Diskussion
HIV-Therapie, weitergedacht





 
 
 

Vorbemerkung

Die HIV AIDS Infos sind eine Zusammenstellung aus Internetquellen, Mail- und Newsgroups und erstreckt sich jeweils über einen Zeitraum von ca. drei bis vier Monaten. Die einzelnen Artikel sind mit einem Link auf die Orginalartikel versehen und chronologisch geordnet.
Es wird auf diese Weise schnell über neue Entwicklungen und Änderungen in den Bereichen Epidemiologie, medizinischer Behandlung, ambulanter Pflege und psychosozialer Beratung bei HIV-Infektion, AIDS-Erkrankung und Hepatitis informiert. Die HIV AIDS Infos erscheinen in regelmäßigen Abständen und informieren interdisziplinär über Änderungen und Neuerungen auf dem Gebiet von HIV und AIDS.
 
 
 
 
 
 
 



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Medikamenteninteraktionen durch Begleitmedikation und illegalen Drogenkonsum

Knapp drei Viertel der HIV-Patienten in Deutschland haben nicht AIDS definierende Begleiterkrankungen, vier Fünftel nehmen zusätzlich zu ihren HIV-Medikamenten Begleitmedikamente ein und 3 von 4 HIV-Patienten konsumieren illegale Substanzen. Diese Ergebnisse der deutschlandweiten Beobachtungsstudie BESIDE veranschaulichen wie wichtig die Evaluierung potenzieller Medikamenteninteraktionen zwischen der antiretroviralen Therapie und der Begleitmedikation, aber auch – insbesondere bei jüngeren HIV-Patienten – der illegalen Substanzen ist.

Mehr unter: Journalmed - Pressemeldung MSD vom 30. November 2017
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"Wir haben doch schon alles, um Aids zu besiegen!"

Die Medizin könnte HIV auslöschen. Schon heute. Doch Homophobie, kulturelle Unterschiede und politische Kampagnen verhindern das, sagt Peter Piot, der erste UNAids-Chef. Ein Interview.

Mehr unter: ZEIT online vom 30. November 2017
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Stellschrauben für ein langes Leben mit dem Aids-Erreger

Kann ein Mensch mit HIV genauso alt werden wie jemand ohne die Infektion? Und wenn ja, unter welchen Bedingungen? Der Schwerpunktarzt Dr. Christoph Mayr aus Berlin nannte die wichtigsten Stellschrauben bei über 50 Jahre alten HIV-Patienten. Menschen mit einer HIV-Infektion haben heute gute Chancen, alt zu werden. Bis zum Jahr 2030 erwartet man einen Anteil von 73 Prozent, den die über 50jährigen unter den HIV-positiven Patienten ausmachen. "Die Altersentwicklung bei HIV-Patienten entspricht heute annähernd der in der Gesamtbevölkerung", sagte Dr. Christoph Mayr bei der Münchner AIDS- und Hepatitis-Werkstatt.

Siehe auch Deutsche Aids-Hilfe: Jede zweite HIV-Infektion in Europa wird erst spät diagnostiziert 

Mehr unter: Ärztezeitung vom 30. November 2017
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ANST - Ansteckungsdatei der Polizei in der Diskussion

ANST - in der Polizeisprache steht diese Abkürzung für Ansteckungsgefahr. Die Polizei kennzeichnet so in ihrem bundesweiten Informationssystem Menschen, die HIV-positiv oder an Hepatitis B oder C erkrankt sind. Organisationen wie die Deutsche Aidshilfe empfinden diese Vermerke als diskriminierend. Neuesten Zahlen des Bayerischen Innenministeriums zufolge gibt es im bayerischen Informationssystem INPOL derzeit knapp 16.000 dieser Vermerke. Es geht um Täger des AIDS-Virus HIV oder der Hepatitis B und C. Organisationen wie die Deutsche Aids-Hilfe empfinden diese Vermerke als diskriminierend. Sie fordert: unsere Gesellschaft muss endlich besser aufgeklärt werden darüber, wie Menschen, die HIV-positiv sind, heute leben. So sehen das auch viele Betroffene.

Mehr unter: Bayerischer Rundfunk vom 29. November 2017
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HIV-Therapie, weitergedacht

Im Jahr 2030 werden zwei von drei HIV-Patienten in Deutschland älter als 50 Jahre alt sein. Viele von ihnen werden Begleiterkrankungen haben. Für die Entwicklung von HIV-Medikamenten ist das eine große Herausforderung. Der Durchschnitt ist 47 Jahre. So alt ist heute ein HIV-Infizierter in Deutschland. Wer hätte das vor 35 Jahren gedacht? Als das HI-Virus Anfang der achtziger Jahre über die Welt hereinbrach, wurde das Überleben der betroffenen Menschen in Monaten und weniger in Jahren gemessen.

Mehr unter: Pharmafakten – Meldung vom 29. November 2017
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