Ausgabe 87

      Jahrgang 22

     November 2018

 

Inhaltsverzeichnis


 

Vorbemerkung
Impressum
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Die Online Ausgabe der 
HIV AIDS INFOS wird von den nachstehenden Firmen unterstützt:

 






Hart Island: New Yorks Insel der Toten
Weltgesundheitsorganisation und Ärzte warnen vor Heilversprechen gegen Aids
Diabetes bei HIV-Patienten
Der HIV-Effekt
Großbritannien: Kaum noch HIV-Übertragungen von Mütter auf ihre Kinder
Neues Info-Angebot im Netz
HIV und Aids – die Uhr tickt weiter
HIV/AIDS: Erstes Ritonavir-Generikum in Deutschland verfügbar
Hepatitis C Register belegt Effektivität und Ökonomie aktueller HCV-Therapien
HIV-Aktivist Bernd Aretz mit 70 in Frankfurt am Main verstorben
Mann täuscht HIV-Infektion vor
Ministerium weicht Fragen zur Opioid-Substitution im Gefängnis aus
PrEP-Programm führt zum raschen Rückgang von HIV in Australien
Die HIV-PrEP verbreitet sich in Afrika – langsam
HIV-positive Mutter spendet ihrer Tochter Teile der Leber
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Vorbemerkung

Die HIV AIDS Infos sind eine Zusammenstellung aus Internetquellen, Mail- und Newsgroups und erstreckt sich jeweils über einen Zeitraum von ca. drei bis vier Monaten. Die einzelnen Artikel sind mit einem Link auf die Orginalartikel versehen und chronologisch geordnet.
Es wird auf diese Weise schnell über neue Entwicklungen und Änderungen in den Bereichen Epidemiologie, medizinischer Behandlung, ambulanter Pflege und psychosozialer Beratung bei HIV-Infektion, AIDS-Erkrankung und Hepatitis informiert. Die HIV AIDS Infos erscheinen in regelmäßigen Abständen und informieren interdisziplinär über Änderungen und Neuerungen auf dem Gebiet von HIV und AIDS.
 
 
 
 
 
 
 





Hart Island: New Yorks Insel der Toten

Es ist ein bislang kaum bekannter Teil der Aidsgeschichte New Yorks: Vermutlich mehrere Tausend an den Folgen von Aids Verstorbene, für deren Bestattung sich niemand zuständig fühlte, wurden in den 1980er und 1990er Jahren auf der ehemaligen Gefängnisinsel Hart Island in anonymen Massengräbern beigesetzt. Das Hart Island Project hilft nun, diesen vergessenen Toten ihre Identität zurückzugeben.

Website: http://www.hartisland.net

Facebook: https://www.facebook.com/hartisland/

Mehr unter: DAH blog magazin.hiv vom 2. November 2018
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Weltgesundheitsorganisation und Ärzte warnen vor Heilversprechen gegen Aids

In Simbabwe sorgt der Anführer einer populären Freikirche mit seiner Behauptung für Aufsehen, eine Heilmethode für HIV/Aids gefunden zu haben. Mediziner und Vertreter der Weltgesundheitsorganisation (WHO) kritisierten den selbsternannten „Propheten“. Simbabwes Polizei stürmte nun bei einer Razzia das Büro des Kirchenführers und stellte Proben seiner Kräuterkur sicher, wie lokale Medien heute berichteten.

Siehe auch Deutsches Ärzteblatt: Mehr Anstrengungen gegen Aids angemahnt 

Mehr unter: Deutsches Ärzteblatt vom 1. November 2018
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Diabetes bei HIV-Patienten

HIV-Patienten erkranken relativ häufig an Diabetes. Dies ist auf verschiedene Faktoren zurückzuführen: Die Patienten werden heute älter und sie haben Therapien durchlaufen, die insulinresistent machen. Aber auch eine persistierende Entzündung im Rahmen der HIV-Infektion könnte eine Rolle spielen. Seit Beginn der hochaktiven antiretroviralen Therapie (HAART) im Jahre 1996 ist die AIDS-Mortalität zurückgegangen. Professor Dr. Phyllis C. Tien, University of California, San Francisco, betonte, dass über 50 Prozent aller HIV-Patienten in den USA heute älter als 50 Jahre alt sind. Mit Beginn der HAART sind andere Probleme in den Vordergrund getreten.

Mehr unter: Medical Tribune Schweiz vom 29. Oktober 2018
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Der HIV-Effekt

Ein roter Sandweg zieht sich durch die trockene Landschaft, vorbei an Schaf-, Ziegen- und Kuhherden, endlosen Maisfeldern und kleinen Läden, die grob behauene Steine und Holz verkaufen. In einer Senke stehen ein paar unverputzte Häuser und eine Kirche aus Lehm. Deren Holzbänke sind bereits gefüllt, viele Frauen haben ihre Kinder auf dem Schoß.

Mehr unter: ZEIT online vom 24. Oktober 2018
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Großbritannien: Kaum noch HIV-Übertragungen von Mütter auf ihre Kinder

Von 2006 bis 2013 wurden 108 HIV-Mutter-Kind-Übertragungen in Großbritannien gemeldet. Etwa zwei Drittel betrafen Frauen, die erst nach der Geburt eine HIV-Diagnose bekamen, in 53 Prozent der Fälle gab es widrige Umstände in der Schwangerschaft. In Großbritannien sind Faktoren wie ungesicherter Aufenthaltsstatus, prekäre Wohnsituation und Gewalt durch Beziehungspartner bei Frauen, die HIV auf ihre Babys übertragen, weit verbreitet. Dies ist das Ergebnis einer Auswertung, die in der Zeitschrift HIV Medicine veröffentlicht wurde.

Original: Mother-to-child HIV transmission at all-time low in the UK but around two-thirds of reported cases involve women diagnosed after delivery 

Mehr unter: DAH blog magazin.hiv vom 8. Oktober 2018
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Neues Info-Angebot im Netz

Menschen, dies sich selbst auf HIV testen wollen, finden jetzt auf einer eigens eingerichteten Website des Paul-Ehrlich-Instituts (PEI) Infos und Hilfestellung für die Anwendung der neuerdings frei verkäuflichen HIV-Selbsttests. Wie das Bundesgesundheitsministerium (BMG) mitteilte, hat es zusammen mit dem PEI, Bundesinstitut für Impfstoffe und biomedizinische Arzneimittel, ein Online-Hilfsangebot entwickelt. Auf der Website des PEI gibt es demnach ab dem 29. September Unterstützung bei der Produktauswahl sowie Antworten auf wichtige Fragen. Betroffene sollen sich auch darüber informieren können, wie es nach einem positiven Ergebnis weitergeht, und Hinweise zu Beratungsmöglichkeiten erhalten.

Website zu Selbsttests des PEI

Mehr unter: Pharmazeutische Zeitung vom 31. Oktober 2018
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HIV und Aids – die Uhr tickt weiter

Religiöse, kulturelle und politische Hürden verhindern wirkungsvolle Programme. Menschen mit HIV werden geächtet, verfolgt, erhalten keine Behandlung. Weltweit haben sich 2017 1,8 Millionen Menschen neu mit dem HI-Virus infiziert. Fast eine Million Menschen sind an Aids gestorben. In Russland sterben jeden Tag 80 Menschen an Aids, knapp ein Prozent der Bevölkerung ist mit dem Virus infiziert. Und es werden immer mehr. Genauso wie in Ägypten, Marokko, Algerien, im Iran und Sudan. Betroffene erhalten keinen Zugang zu Medikamenten und werden als Kriminelle behandelt, von der Gesellschaft ausgeschlossen, Regierungen verhindern Aufklärung und blenden das Thema aus.

Mehr unter: mannschaft magazin vom 30. Oktober 2018
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HIV/AIDS: Erstes Ritonavir-Generikum in Deutschland verfügbar

Seit dem 1. August 2018 ist mit Ritonavir Mylan 100 mg Filmtabletten das erste Ritonavir-Generikum in Deutschland verfügbar. In Entwicklungsländern stellt der weltweite Spezialist für HIV-Generika seit Jahren hochwertige Generika für die antiretrovirale Therapie (ART) zur Verfügung. Jetzt können erstmals auch Patienten in Deutschland von dem Ritonavir-Generikum des erfahrenen Herstellers profitieren. Ritonavir Mylan 100 mg Filmtabletten bieten erstmals HIV-1-infizierten Patienten in Deutschland die Chance auf eine ART mit einem hochwertigen und bezahlbaren Ritonavir-Generikum.

Mehr unter: Journalmed - Pressemeldung Mylan vom 30. Oktober 2018
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Hepatitis C Register belegt Effektivität und Ökonomie aktueller HCV-Therapien

Daten aus dem Deutschen Hepatitis C-Register belegen Effektivität und Ökonomie aktueller HCV-Therapien. „Aufgrund der Effektivität der Hepatitis C-Therapie können mittlerweile alle identifizierten Patienten behandelt werden – und werden auch behandelt. Bis 2014 war es nur eine Vision, dass wir bei Hepatitis C-Patienten eine nebenwirkungsarme Therapie durchführen können und Heilungsraten von fast 100 Prozent erreichen“, sagt Dr. Dietrich Hüppe, wissenschaftlicher Leiter des DHC-R, und ergänzt: „In den vergangenen 4 Jahren hat sich die hohe praktische Relevanz des DHC-R gezeigt. Den wissenschaftlichen Output belegen publizierte Studien sowie Daten, die bereits zur Modifikation von Zulassungen geführt haben.“

Mehr unter: Journalmed vom 29. Oktober 2018
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HIV-Aktivist Bernd Aretz mit 70 in Frankfurt am Main verstorben

Bernd Aretz ist tot. Die DAH trauert um ihr Ehrenmitglied und einen unersetzlichen Freund, Kollegen und Weggefährten.
Am Dienstag, den 24.10.2018 verstarb Bernd Aretz in Frankfurt am Main. Aretz war bis in die 90er Jahre als Anwalt und Notar in Marburg tätig, war Träger der vom Land Hessen verliehenen Bernhard-Christoph-Faust-Medaille und Ehrenmitglied der Deutschen AIDS-Hilfe (DAH). Im Sommer hatte er seinen 70. Geburtstag gefeiert.

Siehe auch DAH blog magazin.hiv: Gedenken an Bernd Aretz 

Mehr unter: mannschaft magazin vom 26. Oktober 2018
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Mann täuscht HIV-Infektion vor

Bei ungeschütztem Geschlechtsverkehr und wechselnden Sexualpartnern ist das Risiko für eine HIV-Erkrankung besonders hoch. Als ein 28-Jähriger seiner Sex-Bekanntschaft erzählte, dass er HIV-positiv sei und sie so schnell wie möglich Medikamente nehmen müsse, bekam sie verständlicherweise Panik. Das Kuriose: Der Mann war gar nicht an dem Virus erkrankt. Wegen Körperverletzung wurde er jetzt zu sechs Monaten Haft verurteilt.

Mehr unter: Zeitungsverlag Waiblingen vom 23. Oktober 2018
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Ministerium weicht Fragen zur Opioid-Substitution im Gefängnis aus

Sorgt sich die Bundesregierung nicht um die Gesundheit Heroinabhängiger im Vollzug? Opioidabhängige, die in Freiheit bereits Substitutionsmedikamente erhalten, laufen Gefahr, bei Haftantritt wieder rückfällig zu werden, wenn sie im Vollzug nicht behandelt werden. Erhalten Opioid-Abhängige in deutschen Gefängnissen eine leitliniengerechte Behandlung? Danach erkundigte sich vor einigen Tagen die Linksfraktion im Bundestag in einer Kleinen Anfrage. Die meisten Teilfragen zur Versorgungssituation ließ das Bundesministerium für Justiz und Verbraucherschutz unbeantwortet. Ein Zeichen, dass die Regierung die Gesundheit der inhaftierten Drogenabhängigen nicht ernst nimmt, findet Niema Movassat, drogenpolitischer Sprecher der Linken.

Mehr unter: Deutsche Apotheker Zeitung vom 22. Oktober 2018
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PrEP-Programm führt zum raschen Rückgang von HIV in Australien

Die kostenlose Abgabe von Medikamenten zur Präexpositionsprophylaxe (PrEP) an eine Hochrisikogruppe von Männern, die Sex mit Männern (MSM) haben, hat im australischen Bundesstaat New South Wales innerhalb eines Jahres zu einem spürbaren Rückgang der Neuinfektionen mit dem HI-Virus geführt, wie die jetzt in Lancet HIV veröffentlichten Zahlen zeigen.

Abstract der Studie 

Pressemitteilung des Lancet 

Studie zur PrEP in San Francisco 

Mehr unter: Deutsches Ärzteblatt vom 18. Oktober 2018Inhaltsverzeichnis  |  Text markieren


Die HIV-PrEP verbreitet sich in Afrika – langsam

Seit Ende 2017 sind zahlreiche Projekte zur PrEP in Afrika gestartet, doch die Abbruchquoten sind oft hoch. Wir geben einen Überblick über die Gründe. 2018 ist das Jahr, in dem eine große Zahl von Menschen in Afrika mit der HIV Präexpositionsprophylaxe (PrEP) begonnen hat. Die Daten wurden auf der 22. Internationalen AIDS-Konferenz (AIDS 2018) in Amsterdam vorgestellt.

Mehr unter:
DAH blog magazin.hiv vom 15. Oktober 2018
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HIV-positive Mutter spendet ihrer Tochter Teile der Leber

In Südafrika standen Ärzte vor einer schweren Entscheidung: Sollen sie das Leben eines Kindes retten, wenn sie dafür riskieren müssen, es mit HIV zu infizieren?  Ein Dilemma: Was tun mit einem Mädchen, das dringend eine Lebertransplantation benötigt, sich kein Spender findet und die Mutter HIV-positiv ist? Eine äußerst schwierige Entscheidung für die behandelnden Ärzte. Nach einem halben Jahr vergeblicher Wartezeit auf eine Spenderleber trafen die Mediziner eine Entscheidung.

Mehr unter: Aponet vom 19. Oktober 2018
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