Ausgabe 91

      Jahrgang 24

     Februar 2020

 

Inhaltsverzeichnis


 

Vorbemerkung
Impressum
Sponsoren
 

Die Online Ausgabe der 
HIV AIDS INFOS wird von den nachstehenden Firmen unterstützt:

 






Können HIV-Medikamente neues Coronavirus hemmen?
Abstrakte Aufklärung
Südafrika beendet Impfstudie zu HIV
Hepatitis B: Neuer Therapieansatz könnte Ausheilung chronischer Hepatitis B Infektionen ermöglichen
Hochwirksamer HIV-Antikörper unterdrückt Resistenzentwicklung
Heilung
HIV Pandemie stoppen: Ärzte untersuchen neue Strategien gegen AIDS
«Jeder, der mit HIV lebt, kann jetzt Pilot werden»
Neues Regime HIV-Medikament plus Antikörper
Inmates Tattoo Studio – das weltweit erste Tätowier-Studio hinter Gittern
Gesundheitsamt will HIV mit Gratis-Gummis bekämpfen: Regierung verbietet es!
Starker Rückgang der HIV-Infektionen und Spätdiagnosen in Großbritannien
Alt werden mit HIV: Die Aids-Hilfe Karlsruhe baut Kontakte zu Pflegeheimen auf
Reden wir über Walikale
Überraschende Wanderwege des HI-Virus
Wie man das HI-Virus aufscheucht
Ping-Pong-Problem: Sexuell übertragbare Krankheiten im Überblick
Trotz Medikamenten: Immunologischer Gedächtnisverlust durch HIV
Antikörper könnten HIV-Infektionen von Neugeborenen verhindern
Gesundheit von Häftlingen in Europa vernachlässigt
Vitamin E: Einfaches Mittel gegen Fettleber bei HIV?
Nigerianerin flieht nach Europa - hier ist der Horror nicht vorbei
Neues Medikament soll Impfung gegen HIV 2021 möglich machen
Völlig losgelöst: Wie riskant Sex nach Drogenkonsum ist
»Sie war schon mit zwölf auf dem Babystrich«
Empowerment von Frauen mit HIV in Osteuropa
Kinder: HIV beeinträchtigt kognitive Fähigkeiten
"Menschen ohne Papiere werden wieder alleingelassen"
Anwender der Präexpositionsprophylaxe erkranken in Metaanalyse häufig an anderen sexuell übertragbaren Erkrankungen
Die bunte erste Angriffswelle von HIV
Jahresrückblick 2019: Jubiläen, wegweisende Urteile und andere Meilensteine
Ugandas Kampf gegen Aids und Bevormundung
Reduce & Control statt Shock & Kill?
Nicht nur bei Risikogruppen an eine HIV-Infektion denken
Institut untersucht gesellschaftliche Bedeutung von HIV
Ich weiß, es wird einmal ein Wunder gescheh’n
 
 
 

Vorbemerkung

Die HIV AIDS Infos sind eine Zusammenstellung aus Internetquellen, Mail- und Newsgroups und erstreckt sich jeweils über einen Zeitraum von ca. drei bis vier Monaten. Die einzelnen Artikel sind mit einem Link auf die Orginalartikel versehen und chronologisch geordnet.
Es wird auf diese Weise schnell über neue Entwicklungen und Änderungen in den Bereichen Epidemiologie, medizinischer Behandlung, ambulanter Pflege und psychosozialer Beratung bei HIV-Infektion, AIDS-Erkrankung und Hepatitis informiert. Die HIV AIDS Infos erscheinen in regelmäßigen Abständen und informieren interdisziplinär über Änderungen und Neuerungen auf dem Gebiet von HIV und AIDS.
 
 
 
 
 
 
 



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Können HIV-Medikamente neues Coronavirus hemmen?

Spezifische Medikamente gegen Coronaviren gibt es bislang nicht. Allerdings zeigten experimentell eingesetzte HIV-Mittel schon bei SARS und MERS deutliche Erfolge. Die Idee stammt aus Lübeck. Anfang Februar ließ die Meldung der thailändischen Behörden aufhorchen, es habe eine erfolgreiche Behandlung des neuartigen Coronavirus mit einem Cocktail aus Grippe- und HIV-Medikamenten gegeben. 48 Stunden nach dem Beginn der Behandlung sei das Virus bei der Patientin aus China nicht mehr nachweisbar gewesen.

Siehe auch Pharmazeutische Zeitung: Vier Impfstoff-Kandidaten gegen Coronavirus SARS-CoV-2

Mehr unter: Deutsche Welle vom 7. Februar 2020
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Abstrakte Aufklärung

Bunte Penisse, rote Brüste: Mit abstrakten Kunstkörpern reist die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) zur Aufklärung in Schulen. In sechs Lernstationen erhalten Kinder Informationen zu sexuell übertragbaren Krankheiten, Körpergefühl und dem Umgang miteinander – und nehmen einen Lernkoffer mit. Die Jugendlichen haben sichtlich Spaß, als sie den Kunstkörper näher betrachten. Das Besondere an der roten Figur aus Kunststoff: Der Körper besteht aus unterschiedlichen Geschlechtsteilen. Das weckt die Neugier und regt die Schülerinnen und Schüler der Gesamtschule Holweide in Köln zu Gesprächen und launigen Kommentaren an.

Mehr unter: Ärztezeitung vom 7. Februar 2020
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Südafrika beendet Impfstudie zu HIV

5.400 HIV-negative Südafrikanerinnen und Südafrikaner haben den Impfstoff gespritzt bekommen. Eigentlich soll der neue Impfstoff verhindern, dass sich Menschen mit HIV infizieren. Laut der Gesundheitsbehörde zeigt das Mittel in der klinischen Studie keine Wirkung. Ein klinischer Test an einem HIV-Impfstoff in Südafrika ist mangels Wirksamkeit eingestellt worden. "Diese Entscheidung wurde getroffen, weil ein unabhängiges Daten- und Sicherheitsüberwachungsteam in einem Zwischenbericht herausfand, dass der Impfstoff kein HIV verhindert", heißt es in einem Bericht der US-nationalen Gesundheitsbehörde NIH.

Mehr unter: ZEIT vom 4. Februar 2020
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Hepatitis B: Neuer Therapieansatz könnte Ausheilung chronischer Hepatitis B Infektionen ermöglichen

Forschende des Helmholtz Zentrums München, der Technischen Universität München (TUM) und des Deutschen Zentrums für Infektionsforschung (DZIF) haben einen neuartigen Therapieansatz zur Heilung chronischer Hepatitis B entwickelt. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern fanden heraus, dass die große Menge an Proteinen, die das Hepatitis B Virus in der Leber bildet, die körpereigene Abwehr hemmt und dadurch eine effektive Therapie verhindert. Die Forschenden konnten zeigen, dass eine Unterdrückung dieser Virusproteine eine erfolgreiche therapeutische Impfung ermöglicht. Die neuartige Impfung wird ab 2021 in klinischen Studien erprobt werden.

Abstract in Gastroenterology: T. Michler et al.: Knockdown of Virus Antigen Expression Increases Therapeutic Vaccine Efficacy in High-titer HBV Carrier Mice.

Mehr unter: Helmholtz Zentrum München - Deutsches Forschungszentrum für Gesundheit und Umwelt – Meldung vom 3. Februar 2020
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Hochwirksamer HIV-Antikörper unterdrückt Resistenzentwicklung

Die Forschungsgruppe um Univ.-Prof. Dr. Florian Klein am Institut für Virologie der Uniklinik Köln und am Deutschen Zentrum für Infektionsforschung (DZIF) hat einen neuen, hochwirksamen Antikörper gegen HIV entdeckt. Während die Wirkung bisheriger Antikörper gegen HIV durch die Entwicklung viraler Resistenzen begrenzt wurde, kann der neue Antikörper namens 1-18 die Virusvermehrung anhaltend unterdrücken. Dadurch hat der Antikörper ein großes Potential, erfolgreich zur Prävention und Behandlung der HIV-Infektion eingesetzt zu werden. Die Ergebnisse der Forschungsarbeiten wurden jetzt im Wissenschaftsmagazin Cell veröffentlicht.

Artikel in Cell: Restriction of HIV-1 Escape by a Highly Broad and Potent Neutralizing Antibody 

Mehr unter: Deutsches Zentrum für Infektionsforschung - Meldung vom 31. Januar 2020
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Heilung

Die Firma Aphios hat ein Patent zur Heilung von HIV, aber ohne klinische Daten. Aphios, eine bis dato nicht großartig in Erscheinung getretene Biotech-Firma, hat ein US-Patent für „die Behandlung der HIV-Latenz im Hinblick auf eine Heilung von HIV“ erhalten. Damit handelt es sich praktisch um einen kompletten „Shock and Kill“ Ansatz in einem Nanopartikel. Leider hat gerade dieser Ansatz bisher nur wenige ermutigende Resultate erzielt.

Artikel in Business Wire: Aphios Granted US Patent For Combination HIV Latency Nanotherapeutic Towards an HIV Cure 

Siehe auch Ärztezeitung: Studie mit potenziellem HIV-Impfstoff abgebrochen 

Mehr unter: HIV&More vom 30. Januar 2020
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HIV Pandemie stoppen: Ärzte untersuchen neue Strategien gegen AIDS

Ein Team von drei Experten für Infektionskrankheiten aus den USA und dem Ausland hat potenzielle Medikamenten aus der Pharmazie bewertet, die eine HIV Pandemie ausrotten könnten. Ihr Ziel war einfach - zu unterstreichen, warum und wo eine Heilung von AIDS erforderlich ist und wie sie diese erreichen könnten.  Eine wichtige Botschaft der Autoren war, dass ein Großteil der Forschung von AIDS in Ländern ist, in denen diese Krankheit keine dominierende Rolle spielt. Der Weltgesundheitsorganisation zufolge, konzentriert sich die überwiegende Mehrheit der weltweiten HIV Pandemie Fälle auf Afrika südlich der Sahara. Dort treten schätzungsweise 65 Prozent der Neuinfektionen und 75 Prozent der durch das Virus verursachten Todesfälle auf. Laut Experten, besteht in keiner anderen Region der Welt ein größerer Bedarf an einer Heilung.

Artikel in nature: Towards a cure for HIV 

Übrigens ntv: Coronavirus: Thailand setzt HIV-Medikamenten-Mix ein 

Mehr unter: DEAVITA - Meldung vom 28. Januar 2020
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«Jeder, der mit HIV lebt, kann jetzt Pilot werden»

James Bushe liess sich als erster Europäer mit HIV zum professionellen Luftfahrzeugpiloten ausbilden. Seit Montag ist er im Einsatz. Früher war es ein Problem, HIV-positiv sein, wenn man Pilot*in werden wollte. Doch dann hat 2011 die EU eine entsprechende Verordnung erlassen, die seit 2013 auch in Deutschland gilt. Im Anhang IV der Verordnung, dem so genannten PART-MED, der die medizinischen Tauglichkeitsvoraussetzungen für Pilot*innen und Flugbegleiter*innen beinhaltet, wurde HIV erstmals nicht mehr als Ausschlusskriterium genannt.

Mehr unter: Mannschaft Magazin – Meldung vom 26. Januar 2020
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Neues Regime HIV-Medikament plus Antikörper

In der amerikanischen Studie wird der Integrasehemmer Cabotegravir zusammen mit dem breit neutralisierendem Antikörper (bnAb) VRC07-523LS getestet.
Obwohl die heutige HIV-Therapie vergleichsweise unkompliziert und effektiv ist, geht die Suche nach Verbesserungsmöglichkeiten weiter. Breit neutralisierende Antikörper (broadly neutralizing antibodies, bnAbs) gelten dabei als aussichtsreiche Kandidaten.

Quelle: NIAID Launches First Clinical Trial to Test Antibody–Drug Combination for Long-Acting HIV Treatment

Mehr unter: HIV&More Meldung vom 24. Januar 2020
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Inmates Tattoo Studio – das weltweit erste Tätowier-Studio hinter Gittern

Viele Gefangene tätowieren sich im Knast und riskieren dabei Hepatitis, HIV und andere Krankheiten. Nicht in Luxemburg: Hier können Inhaftierte sich in einem Tattoo-Studio steril und sicher tätowieren. „Früher nahmen die Gefangenen den Motor aus einem CD-Player oder einem Rasierapparat und bauten diesen auf einen Kugelschreiber“, sagt Mike Conrath, Pfleger auf der Krankenstation in der luxemburgischen Justizvollzugsanstalt Schrassig. Angestellt ist Conrath beim „Centre Hospitalier de Luxembourg“ (CHP), einem Krankenhaus, das Pflegepersonal für das Gefängnis freistellt.

Quelle für die Zahlen zu HIV und Hepatitis in Schrassig und Givenich: Patrick Hoffmann, Health Directorate Luxembourg: Prevention and Control of viral hepatitis in IDU/prisoners in Luxembourg (Präsentation auf dem VHPB Meeting Brussels, 7.–8. November 2017; PDF-Datei in englischer Sprache)  

Mehr unter: DAH blog magazin.hiv vom 21. Januar 2020
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Gesundheitsamt will HIV mit Gratis-Gummis bekämpfen: Regierung verbietet es!

Diese Motive sind dem Gouverneur zu heiß. Nur einige der verbotenen Kondom-Motive. Der US-Bundesstaat Utah wollte HIV mit Gratis-Kondomen bekämpfen. Verteilt werden diese aber nicht... Das ging mächtig daneben! Die Beamten des Gesundheitsamtes in Utah wollten die Ausbreitung von HIV mittels Kondomen in lustig-frechen Verpackungen eindämmen. Vorgestellt wurde diese Initiative am vergangenen Mittwoch. Doch schon jetzt verbot der Gouverneur des US-Bundesstaats, Gary Herbert (72), diese Kampagne plötzlich!


Uthas feierliche Hymne.

Siehe auch Ärztezeitung: „Entdecke Utahs Höhlen“ auf Kondomen - HIV-Kampagne in USA wegen Sex-Sprüchen gestoppt 

Mehr unter: tag24 - Meldung vom 18. Januar 2020
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Starker Rückgang der HIV-Infektionen und Spätdiagnosen in Großbritannien

Erfreuliche Nachrichten aus Großbritannien: Die Zahl der jährlichen HIV-Infektionen ist in den letzten Jahren stark gesunken. Auch die Zahl der nicht und der spät diagnostizierten HIV-Infektionen ging zurück. Besonders ausgeprägt ist der Rückgang der HIV-Infektionen bei Männern, die Sex mit Männern haben (MSM): Hier sank die Zahl von etwa 2.800 im Jahr 2012 auf 800 im Jahr 2018, das ist ein Minus von 71 Prozent.

HIV in the United Kingdom: Towards Zero HIV transmissions by 2030 (Jahresbericht 2019 von Public Health England, Stand: Ende 2018; PDF in englischer Sprache)

Beitrag auf aidsmap.com: Could UK HIV transmissions really go down to near-zero by 2030? The latest report suggests so

Mehr unter: DAH blog magazin.hiv vom 17. Januar 2020
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Alt werden mit HIV: Die Aids-Hilfe Karlsruhe baut Kontakte zu Pflegeheimen auf

Die Zahl der Neuansteckungen mit HIV sinkt in Deutschland stetig, trotzdem steigt die Zahl der HIV-positiven Menschen weiter. Denn aufgrund der Fortschritte der Medizin können immer mehr Menschen mit dem Virus alt werden. Das Thema erreicht nun auch die Pflegeeinrichtungen. Die Aids-Hilfe Karlsruhe hat deshalb verstärkt Kontakte zu Pflegeheimen aufgebaut. Früher war es eine Furcht erregende Seuche. Heute ist HIV eine behandelbare chronische Krankheit, mit der man alt werden kann. So alt, dass viele irgendwann auf die Hilfe von Pflegekräften angewiesen sind.

Mehr unter: Badische Neueste Nachrichten vom 17. Januar 2020
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Reden wir über Walikale

In Walikale sowie in den Nachbarregionen Masisi und Rutshuru machen gewalttätige Konflikte seit vielen Jahren Menschen zu Flüchtlingen im eigenen Land. Die Rettungsaktionen von Ärzte ohne Grenzen im Mittelmeer sorgen für Aufregung. Warum nicht unserer Einsätze in mehr als 70 anderen Einsatzländern? Haben Sie eine Vorstellung davon, was in Walikale geschieht? Wenn Sie jetzt googlen, werden Sie außer einem Wikipedia-Artikel wenig finden. Walikale, etwas größer als Niederösterreich, ist eine Region im Süden Nord-Kivus in der Demokratischen Republik Kongo. „In Walikale kommt es derzeit regelmäßig zu Vergewaltigungen, Morden und Plünderungen“, steht dazu auf Wikipedia. Die Informationen stammen aus dem Jahr 2010. Seither ist es sogar noch schlimmer geworden.

Mehr unter: Die Presse vom 17. Januar 2020
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Überraschende Wanderwege des HI-Virus

Immer weniger Menschen sterben an Aids, immer mehr erhalten Zugang zu den Medikamenten, immer weniger stecken sich an. Doch um die Epidemie zu stoppen, wird es nicht reichen, Aufklärung in den dicht besiedelten Hotspots zu betreiben. Eine britische Studie rückt jetzt das Umland in den Fokus.
Am Ufer des Viktoria-Sees in Uganda, an der Grenze zu Tansania, leben die Menschen in kleinen Dörfern. In den Fischerdörfern, so Oliver Ratmann vom Imperial College in London, herrscht so etwas wie Goldgräberstimmung.

Originalstudie aus The Lancet HIV: Quantifying HIV transmission flow between high-prevalence hotspots and surrounding communities: a population-based study in Rakai, Uganda

Mehr unter: Deutschlandfunk vom 15. Januar 2020
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Wie man das HI-Virus aufscheucht

Eine HIV-Infektion ist heute kein Todesurteil mehr – bisher lässt sich der Aids-Erreger allerdings nicht aus dem Körper von Infizierten beseitigen, sondern nur effektiv unterdrücken. Doch nun gibt es neue Hoffnung bei der Entwicklung eines endgültigen Heilmittels: Forscher haben möglicherweise einen Weg entdeckt, um das Virus aus seinen Verstecken im Körper aufzuscheuchen und damit angreifbar zu machen.

Artikel in Nature Communications: Sensing of HIV-1 by TLR8 activates human T cells and reverses latency  

Mehr unter: Bild der Wissenschaft vom 9. Januar 2020
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Ping-Pong-Problem: Sexuell übertragbare Krankheiten im Überblick

Lieber mit Gummi: Kondome sind nach wie vor das beste Mittel gegen sexuell übertragbare Krankheiten. Das Schweigen über die gesundheitlichen Folgen einer Bettgeschichte kann böse enden. Schon über Sex sprechen viele nicht gerne - und über sexuell übertragbare Krankheiten schon gar nicht. Wer gibt schon gerne zu, dass er sich bei einem One Night Stand angesteckt hat? Doch die Mikroorganismen können zur Ehrlichkeit zwingen - denn viele der Krankheiten, auch STI (für Englisch "Sexually Transmitted Infections") genannt, sind alles andere als harmlos.

Mehr unter: Rhein-Neckar-Zeitung vom 8. Januar 2020
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Trotz Medikamenten: Immunologischer Gedächtnisverlust durch HIV

Eine antiretrovirale Therapie (ART) führt bei HIV-Patienten zu einer Erholung der CD4+-Zellen. Doch diese haben durch die Infektion möglicherweise einen Teil ihres Gedächtnisses verloren, legt jetzt eine Studie nahe. Das HI-Virus befällt insbesondere T-Lymphozyten, die das Oberflächenmerkmal CD4 tragen (CD4+-Zellen). Diese werden durch die Infektion zerstört. Die Zahl der CD4+-Zellen dient deshalb als Maß für die Güte einer ART: Ist die medikamentöse Unterdrückung der Virusreplikation effektiv, sind viele CD4+-Zellen vorhanden; greift die ART schlecht, gibt es nur wenige CD4+ Zellen im Blut.

Abstract in Journal of Infectious Diseases: Loss of Pre-Existing Immunological Memory among HIV Infected Women Despite Immune Reconstitution with Antiretroviral Therapy 

Mehr unter: Pharmazeutische Zeitung vom 8. Januar 2020
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Antikörper könnten HIV-Infektionen von Neugeborenen verhindern

Eine einmalige Behandlung mit breit neutralisierenden Antikörpern kann bei Makaken eine HIV-Infektion unter der Geburt verhindern, wenn sie innerhalb von 30 Stunden erfolgt. Eine dreiwöchige medikamentöse antiretrovirale Therapie war laut dem Bericht in Nature Communications auch dann noch wirksam, wenn sie 48 Stunden nach der Geburt begonnen wurde.

Abstract in Nature Communications: Single-dose bNAb cocktail or abbreviated ART post-exposure regimens achieve tight SHIV control without adaptive immunity 

Pressemitteilung der Oregon Health & Science University: Single dose of antibodies can knock out HIV in newborns


Mehr unter: Deutsches Ärzteblatt vom 7. Januar 2020
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Gesundheit von Häftlingen in Europa vernachlässigt

Nach einem Sachstandsbericht der Weltgesundheitsorganisation (WHO) Europa sind Gefangene unverhältnismäßig häufig von undiagnostizierten und unbehandelten Erkrankungen betroffen. Die Gesellschaft kann das „später teuer zu stehen“ kommen, warnen die Experten. Sechs Millionen: So viele Menschen durchlaufen Schätzungen zufolge jedes Jahr den Strafvollzug in der europäischen Region. Von 39 Ländern hat die WHO Daten analysiert, um Auskunft über den Gesundheitsstatus der Inhaftierten und über die Gesundheitssysteme hinter Gittern zu erhalten. Diese lassen auf einen „enormen Unterschied zwischen dem allgemeinen Gesundheitszustand der Häftlinge und dem der Allgemeinbevölkerung schließen.“

Link:
Status report on prison health in the WHO European Region

Mehr unter: Pharmafakten vom 7. Januar 2020
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Vitamin E: Einfaches Mittel gegen Fettleber bei HIV?

Bei Menschen mit HIV beobachten wir leider nicht so selten das Auftreten von Fettleber, ohne dass dabei Alkohol im Spiel ist. Nun hat eine zwar kleine, aber doch interessante Arbeit den Effekt von Vitamin E bei HIV-positiven Patienten mit nicht alkohol-bedingter Fettleber untersucht. Es handelte sich nur um eine kleine Pilotstudie bei 27 Personen. Doch immerhin, die recht deutliche Verbesserung der Fettleberstadien in dieser Arbeit lassen doch vermuten, dass es sich tatsächlich um eine relevante, pharmakologische Wirkung dieser einfachen Intervention handelt.

Literatur:

Sanyal AJ. et al. Pioglitazone, vitamin E, or placebo for nonalcoholic steatohepatitis. N Engl J Med. 2010 

Sebastiani G. et al. Vitamin E is an effective treatment for nonalcoholic steatohepatitis in HIV mono-infected patients. AIDS. 2020 

Guaraldi G. et al. Vitamin E as a ‚bridge‘ therapy for nonalcoholic steatohepatits in HIV: what is waiting on the other side of the bridge? AIDS. 2020

Mehr unter: Infektiologie St. Gallen vom 3. Januar 2020
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Nigerianerin flieht nach Europa - hier ist der Horror nicht vorbei

Vor vier Jahren flieht Rosemary vor Zwangsehe und Beschneidung aus Nigeria nach Europa. In Libyen wird sie gefoltert und bei einer Vergewaltigung mit HIV infiziert. Erst beim vierten Versuch gelingt es ihr, das Mittelmeer zu überqueren. Doch Deutschland will die schwer traumatisierte Frau nach Italien abschieben, wo ihr die Zwangsprostitution droht.

Mehr unter: Passauer Neue Presse vom 2. Januar 2020
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Neues Medikament soll Impfung gegen HIV 2021 möglich machen

Eine Impfung kann den Ausbruch einer Krankheit verhindern: Impfstoffe gegen HIV werden getestet. Drei Impfstoffe gegen das HI-Virus werden aktuell getestet. Wissenschaftler sind zuversichtlich, dass diese bereits 2021 Anwendung finden können - und AIDS auslöschen. Es gibt zwar Medikamente, die das HI-Virus im Körper unterdrücken und den Ausbruch von AIDS verhindern, doch eine Infektion mit HI-Viren kann bis heute nicht geheilt werden. Wissenschaftler suchen fieberhaft nach Therapie-Methoden und Präventionsmöglichkeiten. Bei Letzterem steht allem Anschein nach ein Durchbruch bevor.

Mehr unter: Merkur vom 2. Januar 2020
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Völlig losgelöst: Wie riskant Sex nach Drogenkonsum ist

In Arztpraxen und Beratungseinrichtungen sind Chemsex-Nutzer keine Seltenheit. Chemsex bezeichnet die Einnahme spezieller synthetischer Drogen beim Geschlechtsverkehr oder davor. Mehr Gefühle, mehr Ausdauer, mehr Lebensgefahr: Sex auf Drogen ist besonders in der Schwulen-Community verbreitet. Doch das kann fatale Folgen haben - und Behandlungsangebote sind noch rar. Mit den großen Gefühlen kennt Prakash W. sich aus. "Die Leute fühlen sich wie im Himmel, wenn sie Sex auf diesen Drogen haben", sagt der 39-Jährige. Mit "diesen Drogen" meint er Substanzen wie Crystal Meth. Früher hat er sie selbst regelmäßig beim Geschlechtsverkehr genommen.

Siehe auch DAH blog magazin.hiv: quapsss: Neue Wege für Chemsex-User 

Mehr unter: nordbayern.de vom 29. Dezember 2019
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»Sie war schon mit zwölf auf dem Babystrich«

Mareike lebte in einem Kellerverschlag. Ihre Ansage: »Ich möchte nicht mehr ins Krankenhaus. Ich will meinen Tod und mein Ende selbst bestimmen.« Juri Schaffranek ist seit Ende der Achtzigerjahre Streetworker in Berlin. Der Fall seines Lebens: Mareike, deren Hand er bis zum Ende hielt. Ein Interview.

Mehr unter: Süddeutsche Zeitung Magazin vom 23. Dezember 2019
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Empowerment von Frauen mit HIV in Osteuropa

Vom 22. bis zum 24. November 2019 fand in Minsk die von der Deutschen Aids-Hilfe organisierte Konferenz Empowerment von Frauen mit HIV in Osteuropa statt. Die Atmosphäre war sehr vertraulich: Manche Frauen teilten ihre persönlichen Erfahrungen, andere weinten. AIDS.CENTER-Korrespondentin Alexandra Savinich berichtet von den spannendsten Diskussionen und Vorträgen und erklärt, was Geschlechterdiskriminierung mit HIV zu tun hat.

Ein Video zur Konferenz ist auf dem YouTube-Kanal der Drug Users News zu sehen.

Mehr unter: DAH blog magazin.hiv vom 20. Dezember 2019
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Kinder: HIV beeinträchtigt kognitive Fähigkeiten

Unterschiede vergrößern sich trotz Behandlung. Kinder, die sich im Mutterleib, während der Geburt oder im Zuge des Stillens mit HIV infiziert haben, schneiden laut einer Studie des International Maternal Pediatric Adolescent AIDS Clinical Trials Network (IMPAACT) bei Tests zur kognitiven Fähigkeiten, der motorischen Funktion und Aufmerksamkeit schlechter ab. Für die Studie wurden 611 Kinder in Subsahara Afrika neuropsychologisch untersucht.

Mehr unter: Pressetext - Meldung vom 19. Dezember 2019
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"Menschen ohne Papiere werden wieder alleingelassen"

Die kleine, unscheinbare Chipkarte, die beim Ärzt_innenbesuch eingelesen wird, ist keine Selbstverständlichkeit. So gibt es in Deutschland Menschen, die nicht krankenversichert sind – beispielsweise, weil sie über keinen geregelten Aufenthaltsstatus verfügen. Nach dem Asylbewerberleistungsgesetz haben sie trotzdem Anspruch auf medizinische Versorgung. Allerdings werden die ärztlichen Honorare über das Sozialamt erstattet, das verpflichtet ist, die Daten an die Ausländerbehörde weiterzugeben. Angst, entdeckt und abgeschoben zu werden, führt deshalb dazu, dass Menschen nicht oder zu spät zum Arzt / zur Ärztin gehen.

Mehr unter: DAH blog magazin.hiv vom 18. Dezember 2019
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Anwender der Präexpositionsprophylaxe erkranken in Metaanalyse häufig an anderen sexuell übertragbaren Erkrankungen

Chlamydien Infektionen gehören zu den häufigsten sexuell übertragbaren Krankheiten. Die Präexpositionsprophylaxe (PrEP), die Menschen mit hohem Infektionsrisiko vor einer HIV-Infektion schützen kann, verleitet viele Anwender offenbar, den Schutz vor anderen sexuell übertragbaren Erkrankungen (STD) zu vernachlässigen. Nach einer Metaanalyse in JAMA infizieren sich bereits in den ersten drei Monaten der PrEP dreiviertel der Anwender mit Chlamydien, Gonokokken oder Treponema pallidum.

Studie in JAMA: Global Epidemiologic Characteristics of Sexually Transmitted Infections Among Individuals Using Preexposure Prophylaxis for the Prevention of HIV Infection - A Systematic Review and Meta-analysis 

Siehe auch onvista: HIV-Schutz geht mit Risiko für andere übertragbare Krankheiten einher 

Genaue Zahlen und Übersichten im Epidemiologischen Bulletin 50/2019 des RKI 

Mehr unter: Deutsches Ärzteblatt vom 16. Dezember 2019
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Die bunte erste Angriffswelle von HIV

Das Immunsystem attackiert HI-Viren zwar, es agiert dabei aber schon sehr bald ganz im Sinn des Erregers. Im bunten Durcheinander der Abwehrschlacht reicht eine Immunzelle das Virus weiter an die nächste. Die allererste Angriffswelle von HI-Viren auf die Körperabwehr zeigt ein Forscherteam hier ziemlich farbenfroh im Körper von Mäusen: Man erkennt grün leuchtende Viren, die in breiter Front gegen einen Lymphknoten vorgehen. Dabei treffen sie zuerst auf hier cyangefärbte Verteidiger, die speziellen Makrophagen des so genannten subkapsulären Sinus. Dort sammeln Lymphknoten zufließende Flüssigkeit und eine bunte Schar verschiedener Immunzellen.

Artikel in eLife: How a cellular shuttle helps HIV-1 spread in immune organs 

Mehr unter: Spektrum der Wissenschaft im Dezember 2019
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Jahresrückblick 2019: Jubiläen, wegweisende Urteile und andere Meilensteine

Welche Ereignisse rund um HIV und Aids haben uns im zurückliegenden Jahr bewegt? Was waren die herausragenden Nachrichten? Ein subjektiver Rückblick der magazin.hiv-Redaktion auf das Jahr 2019.

Mehr unter: DAH blog magazin.hiv vom 23. Dezember 2019
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Ugandas Kampf gegen Aids und Bevormundung

Das Krankenhaus in Entebbe ist eines der modernsten des Landes. Frauen werden hier zur Planung einer Familie beraten, wenn sie eine gründen wollen. Und auch, wenn nicht. Die Geburten- und die HIV-Rate in Uganda sind hoch, Verhütung ist ein Randthema. Doch Einzelne klären auf und ermöglichen damit Ugandas Frauen, selbst über ihren Körper zu entscheiden. Vergangenen Monat mussten in Uganda 800.000 Kondome vom Markt genommen werden. Sie waren löchrig und liefen Gefahr zu platzen. In einem Land mit einer ebenso hohen HIV- wie Geburtenrate wird seit Jahren nach Lösungen gesucht, um Geschlechtskrankheiten einzudämmen und Frauen unabhängig zu machen. Wie genau, das sieht man, wenn man die Orte in Uganda besucht, in denen Aufklärung passiert.

Siehe auch DAH blog magazin.hiv: Jeder Mensch hat das Recht auf bestmögliche Behandlung und Versorgung! 

Und UNICEF: Jeden Tag sterben immer noch über 300 Kinder und Jugendliche an den Folgen von Aids 

Mehr unter: der Standard vom 10. Dezember 2019
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Reduce & Control statt Shock & Kill?

Verschiedene Ansätze zur Heilung sollen den Durchbruch bringen. Am meisten beforscht wurde der Shock & Kill-Ansatz, bei dem zunächst latentes HIV aufgeweckt und damit zur Vermehrung angeregt werden soll. Dabei werden Eiweißbruchstücke des Virus in die Zellmembran eingebaut. Diese können vom Immunsystem erkannt und die infizierte Zelle abgetötet werden. Soweit die Theorie. Doch in der Praxis ist das schwieriger als angenommen. Zum einen sind Stoffe, die HIV aus seiner Latenz aufwecken können, leider oft unverhältnismäßig schädlich und schlecht verträglich. Sanftere Mittel sind nicht ausreichend wirksam und müssten daher in mehreren Zyklen verabreicht werden.

Quelle: Herzig E et al, Attacking Latent HIV with convertibleCAR-T Cells, a Highly Adaptable Killing Platform

Mehr unter: HIV&More vom 9. Dezember 2019
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Nicht nur bei Risikogruppen an eine HIV-Infektion denken

In Spezialistenhand ist eine HIV-Infektion längst gut behandelbar und die Betroffenen haben praktisch eine normale Lebenserwartung. Voraussetzung dafür ist natürlich, dass das Virus rechtzeitig diagnostiziert wird. Vielleicht ja von Ihnen. Einen HIV-Test ordnen Sie nicht mal so nebenbei nur der Vollständigkeit halber an. Wann aber sollten Sie es sinnvollerweise tun? Natürlich kann ein möglicherweise Betroffener kommen und sagen: „Herr Doktor, könnten Sie nicht mal … ich hab da so einen Test gemacht“.

Dtsch Med Wochenschr 2019; 144: 1158-1165: Ankert J et al. Diagnostik und Therapie bei HIV-Infektion – was muss der Hausarzt wissen?

Mehr unter: Medical Tribune vom November 2019
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Institut untersucht gesellschaftliche Bedeutung von HIV

Gemeinsam mit der Deutschen Aidshilfe hat sich das Institut für Demokratie und Zivilgesellschaft (IDZ) Jena die Diskriminierung von HIV-Kranken zur Forschungsaufgabe gemacht. In dem Projekt sei unter anderem herauszuarbeiten, ob HIV-positive Menschen etwa im Gesundheitswesen oder Arbeitsleben schlechter behandelt würden als Menschen ohne das Virus, sagte die stellvertretende Direktorin des IDZ, Janine Dieckmann.

Mehr unter: Süddeutsche Zeitung vom 8. Dezember 2019
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Ich weiß, es wird einmal ein Wunder gescheh’n

Ende Juli 2019 fand in Mexico City die 10. Konferenz der Internationalen Aids-Gesellschaft (IAS) statt. Über wichtige Entwicklungen auf dem Gebiet der HIV-Heilung berichtet Siegfried Schwarze für uns. Jede Forschungsübersicht zum Thema Heilung von HIV ist zwangsläufig unvollständig. Im Juni 2019 waren 96 Studien dazu registriert – mit den unterschiedlichsten Konzepten und vor allem auch in Kombination. Hier soll versucht werden, die wichtigsten Ansätze mit ihren möglichen Vor- und Nachteilen darzustellen.

Mehr unter: DAH blog magazin.hiv vom 4. Dezember 2019
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