Ausgabe 98

      Jahrgang 25

     Dezember 2021

 

Inhaltsverzeichnis


 

Vorbemerkung
Impressum
Sponsoren
 

Die Online Ausgabe der 
HIV AIDS INFOS wird von den nachstehenden Firmen unterstützt:

 






Unterzeichnung der Deklaration: #positivarbeiten – Respekt und Selbstverständlichkeit
Studie wirft neues Licht auf unterschätzten Angriffspunkt von HIV
Weitere Patientin womöglich von HIV-Infektion geheilt
40 Jahre HIV / AIDS - Rückblick und Ausblick
Die häufigsten Geschlechtskrankheiten
Immunzellen gegen hartnäckige Viren: With a little help from my friends
Werden Menschen mit HIV im Praxisalltag anders behandelt?
Es gibt wenig Chancen für Jugendliche in Afrika
Von Geburt an HIV-positiv: Auswirkungen auf die Körperzusammensetzung
Kampagnenstart: Leben mit HIV. Anders als du denkst
Eine Welle des Hasses
Alarmruf im Kampf gegen Corona: Teilen Afrikas droht eine neue HIV-Welle
Übergewicht durch HIV-Therapie
Geldstrafe für Berliner HIV-Spezialist wegen sexuellen Missbrauchs
Aids-Hilfe auf dem Weg ins digitale Zeitalter
Die AIDS-Hilfen Österreichs: HIV-positive Menschen werden vor Gericht diskriminiert
HIV und Niere – Teil 2
Medizingeschichte: Die unsterblichen Krebszellen von Henrietta Lacks retten heute noch Leben
Schweiz: PrEP hilft im Kampf gegen die HIV
DRIVE-AHEAD Studie – Ergebnisse zu Wirksamkeit und Sicherheit
AIDS bei Kindern und Jugendlichen: Licht und viel Schatten
HIV-assoziierte Lymphome: Neues Faltblatt informiert Betroffene
Kognitive Einschränkungen durch HIV: deutlich geringer und seltener als gedacht
HIV – Zwischen Stigma und Vergessen
PrEP senkt HIV-Inzidenz bei westafrikanischen Männern

 

 

 

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Vorbemerkung

Die HIV AIDS Infos sind eine Zusammenstellung aus Internetquellen, Mail- und Newsgroups und erstreckt sich jeweils über einen Zeitraum von ca. drei bis vier Monaten. Die einzelnen Artikel sind mit einem Link auf die Orginalartikel versehen und chronologisch geordnet.
Es wird auf diese Weise schnell über neue Entwicklungen und Änderungen in den Bereichen Epidemiologie, medizinischer Behandlung, ambulanter Pflege und psychosozialer Beratung bei HIV-Infektion, AIDS-Erkrankung und Hepatitis informiert. Die HIV AIDS Infos erscheinen in regelmäßigen Abständen und informieren interdisziplinär über Änderungen und Neuerungen auf dem Gebiet von HIV und AIDS.
 
 
 
 
 
 
 



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Unterzeichnung der Deklaration: #positivarbeiten – Respekt und Selbstverständlichkeit

Der berliner Senat beabsichtigt, die Deklaration #positivarbeiten – Respekt und Selbstverständlichkeit: Für einen diskriminierungsfreien Umgang mit HIV-positiven Menschen im Arbeitsleben zu unterzeichnen. Einen entsprechenden Beschluss hat der Senat in seiner heutigen Sitzung auf Vorlage von Finanzsenator Dr. Matthias Kollatz gefasst. Ein positiver HIV-Status ist den Merkmalen einer chronischen Erkrankung beziehungsweise Behinderung zuzuordnen. Diese sind durch das Landesantidiskriminierungsgesetz (LADG) und das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) geschützt.

Link Deutsche Aids-Hilfe: Material und Presseinfos 

Mehr unter: Der Regierende Bürgermeister - Senatskanzlei - Pressemitteilung vom 23. November 2021
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Studie wirft neues Licht auf unterschätzten Angriffspunkt von HIV

Zürcher Forschende haben gezeigt, dass ein relevanter Angriffspunkt für Medikamente und Impfstoffe gegen das HI-Virus für Jahrzehnte zu Unrecht kaum im Visier der Forschung stand. Davon berichten sie im Fachmagazin Nature Communications. Trotz etlicher Versuche in den vergangenen rund vier Jahrzehnten wurde bislang noch kein Vakzin gegen das HI-Virus entwickelt. Die Crux: HIV ist ein sehr wandelbares Virus. Wirksame Antikörper müssen daher möglichst viele Virusvarianten erkennen und unschädlich machen können.

Artikel in nature communications: Nikolas Friedrich et al., Distinct conformations of the HIV-1 V3 loop crown are targetable for broad neutralization 

Mehr unter: Bluewin.ch News vom 21. November 2021
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Weitere Patientin womöglich von HIV-Infektion geheilt

Patient, Londoner Patient, San Franciscoer Patientin – und nun Esperanza-Patientin: Eine Frau aus Argentinien könnte eine der sehr wenigen Menschen weltweit sein, deren Körper die Bekämpfung einer HIV-Infektion gelang. Amerikanische Mediziner haben einen weiteren Fall entdeckt, bei dem eine Heilung von einer HIV-Infektion sehr wahrscheinlich ist. Normalerweise bleiben HI-Viren nach der Infektion lebenslang im Körper und können nur durch eine antiretrovirale Therapie (ART) in Schach gehalten werden, damit sie nicht Aids auslösen. Bei der jetzt beschriebenen Patientin konnte jedoch nur bruchstückhafter genetischer Code von HI-Viren festgestellt werden.

Abstract in Annals of Internal Medicine: Gabriela Turk, PhD et al. A Possible Sterilizing Cure of HIV-1 Infection Without Stem Cell Transplantation 

Mehr unter: GEO Wissen - Meldung vom 19. November 2021
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40 Jahre HIV / AIDS - Rückblick und Ausblick

Am Anfang der Pandemie werden die meisten Fälle der Immunschwächekrankheit AIDS als seltene Form einer Lungenentzündung gesehen. Aber bei der neu aufgetauchten Krankheit kommt es bei den Patienten neben Fieber auch zu geschwollenen Lymphdrüsen, zu einer allgemeinen Immunschwäche und Kaposi-Sarkomen. Die meisten Patienten und Patientinnen sterben. 1982 bekommt die Krankheit einen Namen: AIDS - Acquired Immune Deficiency Syndrome - erworbenes Immunschwächesyndrom.

Podcast Apotheken Umschau: Der lange Weg zurück – Wie HIV-Medikamente eine Epidemie unter Kontrolle brachten 

Filmtipp arte
(Verfügbar vom 24.11.2021 bis 28.02.2022): 40 Jahre Aids – Schweigen = Tod



und Robert Koch-Institut: HIV / AIDS in Deutschland Epidemiologische Kurzinformation zu den HIV/AIDS-Eckdaten (Stand: Ende 2020)

und Süddeutsche Zeitung: Zahl der HIV-Infektion 2020 gesunken: Nun steigende Tendenz

und Frankfurter Allgemeine Zeitung: Mehr als zehn Prozent der HIV-Infizierten wissen nichts von ihrer Ansteckung


und Deutsche AIDS-Hilfe: Erfolge ausbauen, Versorgungslücken schließen

und Informationsdienst Wissenschaft: Typische Markererkrankungen an Haut und Schleimhäuten können auf eine HIV-Infektion hinweisen

und Deutsche AIDS-Gesellschaft: Zu viele späte HIV-Diagnosen

und Pharmazeutische Zeitung: Weniger HIV-Ansteckungen dank medikamentöser Prophylaxe

Mehr unter: Deutsche Welle - Beitrag vom 17. November 2021
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Die häufigsten Geschlechtskrankheiten

Pro Tag stecken sich weltweit mehr als eine Million Menschen mit einer sexuell übertragbaren Infektion an. Viele wissen nicht einmal etwas davon und geben die Geschlechtskrankheit weiter. Erwischen kann es jeden, aber viele glauben, dass sie sich nicht mit einer Geschlechtskrankheit infizieren können. Weit gefehlt, denn nicht bei allen liegt der Grund in häufig wechselnden Sexualpartnern. Auch die Treuesten können sich anstecken. Weltweit gibt es mehr als 30 verschiedene Geschlechtskrankheiten. Die Symptome reichen von unangenehm bis zu lebensgefährlich.

Siehe auch 20Minuten.ch: Junge Zürcher dürfen sich bald gratis auf HIV und Tripper testen lassen 

Mehr unter: Deutsche Welle - Beitrag vom 15. November 2021
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Immunzellen gegen hartnäckige Viren: With a little help from my friends

Um den Kampf gegen persistierende Viren aufrecht erhalten zu können, brauchen B-Gedächtniszellen Unterstützung durch andere Immunzellen. Viren wie HIV oder der Erreger von Hepatitis C können das Immunsystem überrennen. Ein Ansatz zur Entwicklung von Impfstoffen gegen diese chronischen Infektionen zielte bisher auf die so genannten B-Gedächtniszellen des Immunsystems. Forschende der Universität Basel berichten nun, dass diese Zellen die Hilfe anderer Gedächtniszellen brauchen, um den Organismus effektiv gegen chronische Viren zu verteidigen. Eine wichtige Erkenntnis für das Impfstoff-Design.

Originalpublikation in Proceedings of the National Academy of Sciences (PNAS): Kerstin Narr et al. Vaccine-elicited CD4 T cells prevent the deletion of antiviral B cells in chronic infection 

Mehr unter: Universität Basel - News vom 9. November 2021
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Werden Menschen mit HIV im Praxisalltag anders behandelt?

Ein Gespräch mit dem HIV-Selbsthilfenetzwerk AktHIV.de über die Herausforderungen HIV-positiver Menschen in der medizinischen Versorgung. Werden Menschen mit HIV im Praxisalltag anders behandelt? Die Vergabe des letzten Termins am Tag, weil danach ordentlich desinfiziert werden müsse, der Vermerk von HIV mit Leuchtstift auf der Patientenakte oder gar die Ablehnung einer Behandlung sind heute nach wie vor gängige Reaktionen, wie HIV-positive Menschen beim Arztbesuch behandelt werden. Diskriminierung ist nach wie vor präsent, findet aber auch subtiler statt.

Mehr unter: Zahnarzt Wirtschaft Praxis | ZWP online vom 8. November 2021
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Es gibt wenig Chancen für Jugendliche in Afrika

Die KinderAidsHilfe Südafrika ist ein Projekt einer Regensburger Stiftung. Seit Beginn der Coronapandemie hat ein Kinder- und Jugendzentrum in Kapstadt, in dem Kinder leben, deren Eltern tot oder drogenabhängig sind, vermehrt mit Problemen zu kämpfen. Die Leiterin des Hauses spricht über die Veränderungen, die in den letzten Jahren eingetreten sind. Die KinderAidshilfe Südafrika ist ein Projekt, das vor 15 Jahren in die Gründung eines Kinder- und Jugendzentrums in Kapstadt mündete. Das Haus trägt den Namen "Elonwabeni" (Haus des Glücklichseins) und wurde von einer Regensburger Stiftung gegründet. 24 Kinder leben dort, deren Eltern entweder drogenabhängig oder tot sind. Leiterin Denise Landes brachte sie während der Corona-Pandemie an einen sicheren Ort auf dem Land. Doch nach ihrer Rückkehr nach Kapstadt sind die Probleme größer denn je.

Mehr unter: Sonntagszeitung vom 6. November 2021
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Von Geburt an HIV-positiv: Auswirkungen auf die Körperzusammensetzung

US-amerikanische Wissenschaftler konnte einen Zusammenhang zischen zentraler Adipositas und einer lebenslangen antiviralen Therapie aufzeigen. Studie mit von Geburt an HIV-positiven Erwachsenen unter antiviraler Therapie. Querschnittsvergleiche von HIV-positiven Menschen mit Kontrollen zeigten eine Veränderung der Körperzusammensetzung, eine zunehmende Insulinresistenz sowie erhöhte Blutfettwerte. Während der Längsschnittuntersuchung stieg die Häufigkeit von Übergewicht und Adipositas. Über die langfristigen Auswirkungen einer antiretroviralen Therapie auf die Körperzusammensetzung von Menschen mit HIV seit der frühen Kindheit ist wenig bekannt.

Abstract in JAIDS - Journal of Acquired Immune Deficiency Syndromes: Sahagun, Seynt Jiro BA et al. Associations between Central Obesity and Life-Long Antiviral Therapy in Adults Living with HIV Acquired from Early Childhood  

Mehr unter: Deutsches GesundheitsPortal vom 5. November 2021
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Kampagnenstart: Leben mit HIV. Anders als du denkst

BZgA, DAS und DAH starten anlässlich des Welt-Aids-Tages gemeinsame Kampagne gegen Diskriminierung von Menschen mit HIV-Infektion. Menschen mit HIV können bei rechtzeitiger Diagnose und Therapie leben wie alle anderen. Sie haben dementsprechend auch die gleichen Alltagsprobleme. Mit dieser Botschaft startet heute die Gemeinschaftskampagne: Leben mit HIV. Anders als du denkst. der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA), der Deutschen AIDS-Stiftung (DAS) und der Deutschen Aids-Hilfe (DAH). Anlass ist der Welt-Aids-Tag am 1. Dezember. Die Kampagne soll der Diskriminierung von HIV-positiven Menschen entgegenwirken.

Mehr unter: Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung – Pressemitteilung vom 4. November 2021
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Eine Welle des Hasses

In Ghana bedroht ein Gesetzesvorhaben die LGBTIQ Community und deren Unterstützer*innen. Ohne internationale Hilfe haben queere Menschen bald nur die Wahl zwischen Gefängnis oder Konversionstherapie. Es war ein Meilenstein für die queere Community Ghanas. Am 31. Januar 2021 konnte in der Hauptstadt Accra das erste LGBTIQ-Zentrum eingeweiht werden. Der Einladung zur Eröffnungsfeier waren nicht nur Vertreter*innen der australischen und dänischen Botschaft gefolgt, sondern auch Offizielle der EU. Und natürlich viele Menschen aus der Community.

Mehr unter: DAH blog magazin.hiv vom 5. November 2021
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Alarmruf im Kampf gegen Corona: Teilen Afrikas droht eine neue HIV-Welle

In West- und Zentralafrika könnte es in einigen Jahren zu einem erheblichen Anstieg der HIV-Infektionen und Aids-bedingten Todesfälle kommen. Davor warnt die Aids-Behörde der Vereinten Nationen. Der Grund: die Auswirkungen der Corona-Pandemie. Wer sich mit dem Humanen Immundefizienz Virus (HIV) infiziert hat oder am erworbenen Immundefizienz Syndrom (Aids) leidet, zählt in Zeiten der Corona-Pandemie zu den besonders gefährdeten Personen. Schließlich leben diese Personen mit dem Risiko, dass ihre Körper nicht angemessen auf das aggressive Virus reagieren können.

Mehr unter: Neue Zürcher Zeitung vom 3. November 2021
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Übergewicht durch HIV-Therapie

Querschnittsvergleiche von HIV-positiven Menschen mit Kontrollen zeigten eine Veränderung der Körperzusammensetzung, eine zunehmende Insulinresistenz sowie erhöhte Blutfettwerte. Während der Längsschnittuntersuchung stieg die Häufigkeit von Übergewicht und Adipositas. US-amerikanische Wissenschaftler konnten einen Zusammenhang zwischen zentraler Adipositas und einer lebenslangen antiviralen Therapie aufzeigen. Über die langfristigen Auswirkungen einer antiretroviralen Therapie auf die Körperzusammensetzung von Menschen mit HIV seit der frühen Kindheit ist wenig bekannt. Eine aktuelle Studie aus den USA hat nun die Veränderungen der Körperfettverteilung bei Menschen mit HIV unter antiviraler Therapie näher beleuchtet.

Abstract in JAIDS - Journal of Acquired Immune Deficiency Syndromes: Sahagun, Seynt Jiro BA et al. Associations between Central Obesity and Life-Long Antiviral Therapy in Adults Living with HIV Acquired from Early Childhood 

Mehr unter: Deutsches GesundheitsPortal – Meldung vom 3. November 2021
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Geldstrafe für Berliner HIV-Spezialist wegen sexuellen Missbrauchs

Unter Ausschluss der Öffentlichkeit: Mit dem Schlussplädoyer versuchte die Verteidigung das Gericht am Montag zu überzeugen. Der Berliner HIV-Arzt Heiko J. ist am Montag am Amtsgericht Tiergarten wegen sexuellen Missbrauchs eines Patienten zu einer Geldstrafe von mehreren Zehntausend Euro verurteil worden. Das Gericht verhängte 45.000 Euro – 150 Tagessätze zu 300 Euro – gegen ihn. Das ist vergleichbar mit einer fünfmonatigen Strafe.

Zur Vorgeschichte siehe auch Tagesspiegel: Prozess gegen HIV-Arzt beginnt 2020 - Mediziner soll zahlreiche Patienten missbraucht haben 

Mehr unter: Tagesspiegel vom 2. November 2021
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Aids-Hilfe auf dem Weg ins digitale Zeitalter

Ob bei der Beratung, in der Selbsthilfe oder der internen Organisation und Kommunikation: Die Digitalisierung ist für Aids-Hilfen eine Herausforderung – mit vielen Erleichterungen und neuen Möglichkeiten. Auch in Aids-Hilfen und bei deren Partnerorganisationen hat die Digitalisierung sukzessive Einzug gehalten und die Arbeit verändert: Online-Beratung, das SAM-Heimtest-Angebot oder Social Media Kampagnen sind da nur die augenfälligsten Beispiele. Beim Fachtag "Digitalisierung von Aids-Hilfe" der Deutschen Aids-Hilfe (DAH) am vergangenen Wochenende in Bielefeld erfuhr man in den diversen Workshops von
einer ganzen Reihe innovativer Ideen, mit denen trotz Lock down einzelne Angebote aufrechterhalten werden konnten.

Mehr unter: DAH blog magazin.hiv vom 29. Oktober 2021Inhaltsverzeichnis  |  Text markieren


Die AIDS-Hilfen Österreichs: HIV-positive Menschen werden vor Gericht diskriminiert

Die AIDS-Hilfen Österreichs präsentieren ein Positionspapier gegen Diskriminierung vor Gericht und fordern die Entstigmatisierung von HIV-Positiven im Strafrecht. Dabei ist es ausschlaggebend und notwendig, dass den wissenschaftlichen Erkenntnissen der Medizin gefolgt wird. Denn Menschen mit HIV, die regelmäßig ihre Therapie einnehmen und deren Virenlast unter der Nachweisbarkeitsgrenze liegt, stellen keine Gefährdung dar.

Download: Positionspapier der AIDS-Hilfen Österreichs (pdf) 

Mehr unter: Austria Presse Agentur - APAOTS - Meldung vom 25. Oktober 2021
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HIV und Niere – Teil 2

Bei Niereninsuffizienz muss ggf. die Dosis von Medikamenten angepasst werden. Zur ART stehen mehrere Substanzen und auch STR zur Verfügung, von denen einige sogar bei Dialyse zugelassen sind nach Nutzen-Risiko-Abwägung. Darüber hinaus sollte man angesichts der hohen Komorbidität dieser Population insbesondere auch auf die Dosisanpassung der Begleitmedikation und auf Wechselwirkungen achten.

Link HIV&More: HIV und Niere – Teil 1 

Mehr unter: HIV&More | Ausgabe 3 – 2021
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Medizingeschichte: Die unsterblichen Krebszellen von Henrietta Lacks retten heute noch Leben

Eine elegante junge Frau lächelt auf dem Foto in die Kamera. Da hatte Henrietta Lacks ihr Leben noch vor sich. Sie war verheiratet, bekam fünf Kinder, doch dann setzte ein aggressiver Krebs ihrem Leben ein frühes Ende. Die Amerikanerin starb 1951 im Alter von 31 Jahren. Und doch hat sie der Welt ein beispielloses Geschenk gemacht: "Sie hat unsterbliche Zellen hinterlassen, die die Welt verändert haben", sagte ihr Enkel, Alfred Carter, vergangene Woche in Genf. Dort ehrte die Weltgesundheitsorganisation Lacks 70 Jahre nach ihrem Tod. Denn Millionen Menschen verdanken Henrietta Lacks ihr Leben.

Mehr unter: Badische Zeitung vom 21. Oktober 2021
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Schweiz: PrEP hilft im Kampf gegen die HIV

Das Medikament PrEP hilft im Kampf gegen die HIV-Pandemie. Auch in der Schweiz. Doch eine neue Studie zeigt, dass nicht alle Risikogruppen erreicht werden. Das hat vor allem einen Grund. Sie ist meist klein und blau und bewahrt vor einer Ansteckung mit HIV. Wer sich schützen will, schluckt die PräExpositionsProphylaxe, kurz PrEP. Denn das Medikament hindert den Virus daran, sich zu vermehren. Es ist ein wichtiger Baustein im Kampf gegen die HIV-Pandemie.

Siehe auch Ärztezeitung: HIV-PrEP schützt effektiv vor Infektion

Mehr unter: watson - Beitrag vom 16. Oktober 2021
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DRIVE-AHEAD Studie – Ergebnisse zu Wirksamkeit und Sicherheit

Neue Studienergebnisse zeigen, dass unter der Fixdosiskombination aus dem NNRTI Doravirin (DOR) und den beiden NRTIs Lamivudin (3TC) und Tenofovirdisoproxilfumarat (TDF) die virologische Suppression bei gleichzeitig guter Verträglichkeit auch nach 192 Wochen kontinuierlicher Therapie bzw. 96 Wochen nach der Umstellung von Efavirenz/FTC/TDF aufrecht erhalten werden konnte.

Siehe auch HIV&More: Neue HIV-Therapie 

Mehr unter: Journalmed - Pressemeldung MSD vom 20 Oktober 2021
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AIDS bei Kindern und Jugendlichen: Licht und viel Schatten

In den vergangenen zehn Jahren ist es gelungen, die Aids-bedingten Todesraten von Kindern bis neun Jahre um 60 Prozent zu senken. Trotzdem gibt es noch viel zu tun, sagt UNAIDS, ein Programm der Vereinten Nationen. Rund 300.000 Kinder im Alter zwischen 0 und 9 Jahren, verstorben an den Folgen ihrer HIV-Infektion: Das ist die katastrophale Bilanz in den Nuller-Jahren des 21. Jahrhunderts. Es waren rund 300.000 Kinder pro Jahr, wohlgemerkt. Doch es ist gelungen, diese Zahl zu drücken – seit 2010 um 60 Prozent, heißt es bei UNAIDS. Das ist das Ergebnis von Programmen, die das Ziel haben, die Zahl der so genannten vertikalen Infektionen (die Übertragung von Mutter zum Kind) zu senken und die infizierten Kinder zu identifizieren; sprich: zu diagnostizieren, um sie behandeln zu können.

Mehr unter: PharmaFakten vom 14. Oktober 2021
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HIV-assoziierte Lymphome: Neues Faltblatt informiert Betroffene

Das Kompetenznetz Maligne Lymphome an der Uniklinik Köln hat ein neues Faltblatt für HIV-positive Menschen mit Lymphomerkrankungen herausgegeben. Darin wird die bei HIV-Infizierten relativ häufig vorkommende Erkrankung beschrieben, ebenso werden mögliche Symptome, Diagnoseverfahren sowie die vom jeweiligen Lymphomsubtyp abhängigen Therapieverfahren erläutert. Die Information wird kostenlos an Betroffene abgegeben, auch Behandlungszentren können beim KML kostenfrei Exemplare zur Auslage bestellen.

Das PDF der Kurzinformation zum Download.

Mehr unter: Kompetenznetz Maligne Lymphome an der Uniklinik Köln – Pressemeldung vom 14. Oktober 2021
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Kognitive Einschränkungen durch HIV: deutlich geringer und seltener als gedacht

Die Prävalenz HIV-bezogener kognitiver Beeinträchtigungen wird Expert*innen zufolge massiv überschätzt. Die Art und Weise, in der Forscher*innen HIV-assoziierte neurokognitive Störungen beurteilen und identifizieren, sei nicht sachgerecht, so ein Meinungsbeitrag in Clinical Infectious Diseases. Studien ergäben typischerweise, dass etwa die Hälfte der Menschen mit HIV die Kriterien für eine Störung erfüllten. Dies stimme aber nicht mit der heutigen klinischen Erfahrung überein, wonach relativ wenige Menschen mit HIV kognitive, das Alltagsleben beeinflussende Einschränkungen haben.

Original auf aidsmap.com: The prevalence of HIV-related cognitive impairment is massively overestimated, experts say.

Mehr unter: DAH blog magazin.hiv vom 13. Oktober 2021
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HIV – Zwischen Stigma und Vergessen

Eine Tablette pro Tag mittlerweile reicht aus, um eine HIV-Infektion in Schach zu halten. In Deutschland muss niemand mehr an der Folgeerkrankung Aids sterben. Einerseits scheint hier die Gefahr gebannt, andererseits prägen die extremen Bilder der 80er-Jahre noch immer die Vorstellungen vieler. HIV bewegt sich in einem merkwürdigen Spannungsfeld zwischen Vergessen und Stigmatisierung. Exakt – Die Story.

Mehr unter: Mitteldeutscher Rundfunk Exakt – Die Story vom 5. Oktober 2021
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PrEP senkt HIV-Inzidenz bei westafrikanischen Männern

Eine neue Studie der Universität Montpellier zeigt: Die HIV-Inzidenz unter westafrikanischen Männern, die die PrEP nutzten, sank im Vergleich mit einer früheren Kohorte von Männern ohne PrEP-Zugang um 79 Prozent, trotz suboptimaler Einnahmetreue. Die HIV-Inzidenz unter westafrikanischen Männern, die die PrEP nutzten, sank im Vergleich mit einer früheren Kohorte von Männern ohne PrEP-Zugang um 79 Prozent, obwohl die Adhärenz [Anm. d. Red. Einnahmetreue] bei den meisten Männern, insbesondere bei anlassbezogener PrEP-Nutzung, nicht optimal war.

Artikel in The Lancet HIV online: Laurent, C et al. HIV pre-exposure prophylaxis for men who have sex with men in west Africa: a multicountry demonstration study

Original: PrEP decreases HIV incidence by nearly 80% in west African men, despite suboptimal adherence veröffentlicht am 23. Juni 2021 auf aidsmap.com

Mehr unter: DAH blog magazin.hiv vom 4. Oktober 2021
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