<?xml version="1.0" encoding="utf-8"?>
<rss version="2.0">
<channel>
<title>Neu in: HIV AIDS Infos online</title>
<description>Neu in: HIV AIDS Infos online</description>
<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/</link>
<copyright>Copyright 2024</copyright>
<language>de-de</language>



<item>

<title>HIV Aids Infos Ende</title>

<description>
Liebe Leserinnen und Leser,
da wir keine Sponsoren für 2024 mehr finden konnten müssen wir nach über 28 Jahren zum 1. März 2024 die HIV Aids Infos leider einstellen. Das ist
sehr schade!
An dieser Stelle möchten wir uns bei unseren interessierten Leserinnen und Lesern und ebenso bei den Sponsoren herzlich bedanken. Viele interessante
Kommentare und Anregungen haben uns erreicht und die HIV Aids Infos mit gestaltet und verändert.
Für die Zukunft wünschen wir allen Leserinnen und Lesern alles Gute!
Mit freundlichen Grüßen
Horst Herkommer
</description>
<pubDate>Fri, 1 März 2024</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/</link>

</item>




<item>

<title>HIV: Verschlaf die Diagnose nicht!</title>

<description>
Bei einer früh diagnostizierten HIV-Infektion entwickeln nur wenige Patienten eine Immunschwäche. Bei späten Diagnosen sieht das anders aus – was
können Hausärzte also tun, um die Infektion schnell zu erkennen? Die Werkzeuge, um die HIV/AIDS-Pandemie zu beenden und Neuinfektionen zu verhindern,
sind zwar vorhanden, aber dennoch infizieren sich jedes Jahr knapp 2.000 Menschen in Deutschland mit dem Virus. Woran liegt das und was können
Hausärzte tun? Darüber hat Prof. Jürgen Rockstroh in der Veranstaltung: HIV: Verschlaf die Diagnose nicht! gesprochen.
</description>

<pubDate>Fri, 23 Februar 2024</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-105.htm#VerschlafDiagnose</link>

</item>


<item>

<title>Syphilis doch nicht aus Amerika? 2.000 Jahre alter Nachweis entdeckt</title>

<description>
Der einzig wirksame Schutz vor einer Geschlechtskrankheit ist das Kondom. Die allerersten sind womöglich beim Versuch entstanden, sich vor Syphilis
zu schützen. Geschlechtskrankheiten, über die spricht man lieber nicht. Syphilis, Tripper, Chlamydien, das haben immer nur die anderen, man selbst
ist davon doch nicht betroffen. Die Zahlen sprechen aber eine andere Sprache. Vor allem Tripper und Syphilis sind wieder auf dem Vormarsch. Das
dürfte unter anderem damit zusammenhängen, dass die Menschen weniger vorsichtig sind. Seit HIV mit Medikamenten im Blut unter die Wahrnehmungsgrenze
gedrückt bzw. eine Ansteckung mit Prep Medikamenten verhindert werden kann, greifen die Menschen wieder seltener zum Kondom – und vergessen dabei,
dass es auch andere Geschlechtskrankheiten gibt.
</description>

<pubDate>Fri, 23 Februar 2024</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-105.htm#SyphilisAmerika</link>

</item>


<item>

<title>HIV: Versorgungsengpass soll zeitnah festgestellt werden </title>

<description>
Bereits seit Monaten klagen Fachgesellschaften und Apotheken über die Lieferengpässe bei der Wirkstoffkombination Emtricitabin/Tenofovirdisoproxil,
die für die Therapie und Prophylaxe von HIV unverzichtbar ist. Jetzt hat das BMG angekündigt, die Importregeln zu lockern. Die Feststellung des
Versorgungsengpasses solle zeitnah erfolgen, teilte das BMG der PZ am heutigen Freitag auf Nachfrage mit. »Wir konnten bisher noch alle Patienten
versorgen, mussten aber tatsächlich bei den letzten Packungen der PrEP schauen, wer noch genug Tabletten hat und wer seine HIV-Therapie natürlich
nicht unterbrechen darf«, berichtet aktuell Dirk Vongehr der Pharmazeutischen Zeitung.
</description>

<pubDate>Fri, 23 Februar 2024</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-105.htm#Versorgungsengpass</link>

</item>


<item>

<title>Zugang zur Diamorphin-Behandlung erleichtern!</title>

<description>
Die Diamorphin-Behandlung muss als gleichwertige und gleichrangige Form der Substitutionstherapie anerkannt werden. Das fordern Deutsche Aids-Hilfe
(DAH), Akzept e. V. und JES-Bundesverband in einer Stellungnahme an das Bundesgesundheitsministerium. Seit mittlerweile mehr als zehn Jahren ist in
Deutschland die Behandlung von Opioidabhängigkeit mit Diamorphin – pharmazeutisch hergestelltem Heroin – in der Regelversorgung möglich. Angesichts
der positiven Erfahrungen mit dem halbsynthetischen Opioid in puncto Wirksamkeit und Sicherheit ist eine Überarbeitung der aktuellen
Rahmenbedingungen für die Verschreibung von Substitutionsmitteln mit Diamorphin längst überfällig.
</description>

<pubDate>Fri, 23 Februar 2024</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-105.htm#DiamorphinBehandlung</link>

</item>


<item>

<title>Forschern gelingt wichtiger Schritt hin zu einem HIV-Impfstoff</title>

<description>
Da die Antikörper von aussen zugeführt wurden, handelte es sich nur um eine passive Impfung. Das Ziel ist aber ein Impfstoff, der den Körper anregt,
selbst Antikörper zu produzieren. Davon ist die Wissenschaft aber noch weit entfernt. US-Forscher haben Makaken in verschiedenen Versuchen mehrere
Antikörper gespritzt. Die Antikörper verhinderten zuverlässig eine Ansteckung mit dem HI-Virus. Die Forschenden verwendeten für ihre Studie drei
Antikörper. Der erste Antikörper namens VRC34.01 wurde vor einigen Jahren im Blut von HIV-Patienten entdeckt. Er hat eine stark neutralisierende
Wirkung gegen das Virus. Die beiden anderen Antikörper DFW1W und DFPH-a1.5 wurden nach einer speziellen Impfung im Blut von Makaken gebildet.
</description>

<pubDate>Fri, 23 Februar 2024</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-105.htm#SchrittImpfstoff</link>

</item>



<item>

<title>Krank, verängstigt und ohne Behandlung</title>

<description>
Die Bundesregierung verschleppt die angekündigte Reform der Übermittlungspflicht für die Gesundheitsversorgung von Menschen ohne sicheren
Aufenthaltsstatus. Ihnen werden aus migrationspolitischen Gründen damit grundlegende Menschenrechte verwehrt. Ob Husten, Zahnschmerzen oder
lebensbedrohliche Erkrankungen wie ein Tumor: Für die meisten Menschen in Deutschland ist es selbstverständlich, eine ärztliche Praxis aufzusuchen,
wenn sie krank sind. Anders ist das für Menschen, die ohne geregelten Aufenthaltsstatus in Deutschland leben.
</description>

<pubDate>Fri, 16 Februar 2024</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-105.htm#KrankohneBehandlung</link>

</item>


<item>

<title>HIV: Erbgut-Schmuggel in den Zellkern</title>

<description>
Über eine Million Menschen stecken sich jährlich mit dem AIDS-Virus HIV an. Um eine Wirtszelle zu infizieren und sich zu vermehren, muss das Virus
sein Erbgut in den Zellkern schleusen und in ein Chromosom einbauen. Teams um Dirk Görlich am Max-Planck-Institut für Multidisziplinäre
Naturwissenschaften und Thomas Schwartz am Massachusetts Institute of Technology (MIT) haben jetzt entdeckt, dass sich das Kapsid des Virus zu einem
molekularen Transporter entwickelt hat. Dieser kann eine zentrale Verteidigungslinie des Zellkerns direkt durchqueren, die sonst vor eindringenden
Viren schützt. Für die antiviralen Sensoren im Zytoplasma bleibt das HIV-Genom bei diesem Schmuggel quasi unsichtbar.
</description>

<pubDate>Fri, 16 Februar 2024</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-105.htm#ErbgutSchmuggel</link>

</item>


<item>

<title>HIV: Breit neutralisierende Antikörper schützen Makaken vor einer Infektion</title>

<description>
US-Forscher haben Makaken durch die Infusion von breit neutralisierenden Antikörpern vor einer Infektion mit dem Simianen Immundefizienz-Virus
geschützt. Die in Science Translational Medicine publizierten Ergebnisse sind ein wichtiger Schritt in Richtung auf einen ersten HIV-Impfstoff. Vor
einigen Jahren hatte das Team um John Mascola vom „Vaccine Research Center“ der US-National Institutes of Health (NIH) in Bethesda im Blut eines HIV-
Infizierten einen Antikörper entdeckt, der im Labortest eine ungewöhnlich starke neutralisierende Wirkung erzielte.
</description>

<pubDate>Fri, 16 Februar 2024</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-105.htm#HIVneutralisierende</link>

</item>


<item>

<title>Forschung auf der Suche nach Breitband-Virostatika</title>

<description>
Um für eine nächste Pandemie besser gewappnet zu sein, arbeiten Forschungsteams an der Entwicklung von Medikamenten mit breiter Wirksamkeit. Die
nächste Pandemie wird kommen, das gilt in der Fachwelt als so gut wie sicher. Fraglich ist indes, wann – und welcher Erreger sie verursachen wird.
Viele Expertinnen und Experten vermuten, dass wie schon bei der Spanischen Grippe und Covid-19 ein Virus der Auslöser sein wird und die größte Gefahr
von einer Zoonose ausgeht, einer Infektionskrankheit, die von einem Tier auf den Menschen übergesprungen ist.
</description>

<pubDate>Fri, 16 Februar 2024</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-105.htm#BreitbandVirostatika</link>

</item>


<item>

<title>PrEP Engpässe: HIV-Experten fürchten Anstieg der Neuinfektionen</title>

<description>
Die Wirkstoffkombination Emtricitabin / Tenofovirdisoproxil für die HIV Präexpositionsprophylaxe (PrEP) ist in Deutschland wegen Lieferengpässen kaum
noch erhältlich. Das zeigt eine Umfrage der Deutschen Arbeitsgemeinschaft ambulant tätiger Ärztinnen und Ärzte für Infektionskrankheiten und HIV-
Medizin (dagnä). Der Verband warnt vor mehr Neuinfektionen. In der Umfrage haben knapp 90 Prozent der HIV-Schwerpunktpraxen Lieferengpässe bei den
PrEP Präparaten gemeldet. Die Mehrheit gab an, dass sie nur noch reduzierte Packungsgrößen herausgeben könnten. Mehr als ein Drittel meldete, dass
PrEP Nutzer die regelmäßige Einnahme der Mittel unterbrechen müssten. Auch laufende HIV-Therapien seien umgestellt worden.
</description>

<pubDate>Fri, 16 Februar 2024</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-105.htm#PrEPNeuinfektionen</link>

</item>



<item>

<title>«Wir können Probleme nur gemeinsam lösen»</title>

<description>
«Geht es um gesundheitliche Herausforderungen wie etwa Antibiotikaresistenzen, sitzen wir weltweit alle im selben Boot», sagt Global-Health-Forscher
Jan Fehr. Infektionskrankheiten und Antibiotikaresistenzen verbreiten sich über Transport- und Reisewege rund um den Erdball. Zusammen mit Partnern
in Indien und Uganda sucht der Infektiologe Jan Fehr Lösungen für globale Gesundheitsprobleme. Ein Interview.
</description>

<pubDate>Fri, 9 Februar 2024</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-105.htm#Problemegemeinsam</link>

</item>


<item>

<title>Globale HIV-Fortschritte überschätzt</title>

<description>
Die AIDS Healthcare Foundation (AHF) richtete heute einen offenen Brief an die Führungsspitze des Gemeinsamen Programms der Vereinten Nationen zu
HIV/AIDS (UNAIDS) und der Weltgesundheitsorganisation (WHO), in dem die beiden Organisationen aufgefordert werden, ihre HIV-Daten einer Prüfung zu
unterziehen, und zwar angesichts von Bedenken, dass die globale Zahl der Menschen, die sich einer HIV-Behandlung unterziehen, erheblich überschätzt
wird. Anlass zu dieser Aufforderung seitens der AHF war die kürzliche Veröffentlichung einer Abhandlung im British Medical Journal (BMJ Open), der zu
entnehmen war, dass die von UNAIDS gemeldeten Zahlen diejenigen Patienten nicht vollumfänglich berücksichtigen, die mit einer Behandlung beginnen,
diese jedoch nicht fortführen.
</description>

<pubDate>Fri, 9 Februar 2024</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-105.htm#GlobaleFortschritte</link>

</item>


<item>

<title>Integraseinhibitoren: Kein erhöhtes Risiko für kardiovaskuläre Ereignisse</title>

<description>
Das vier Jahres Risiko für kardiovaskuläre Ereignisse unter INSTI ist bei therapienaiven und Therapie erfahrenen HIV-Patient*innen nicht erhöht.
Nachdem eine frühere Beobachtungsstudie bei therapienaiven HIV-Patient*innen ein erhöhtes kardiovaskuläres Risiko unter Integrase-Strand-Transfer-
Inhibitoren (INSTIs) ergab, untersuchte eine große, öffentlich geförderte Studie das 4 Jahresrisiko für kardiovaskuläre Ereignisse unter INSTIs bei
Therapie naiven und Therapie erfahrenen (ohne INSTI in der Vorgeschichte) HIV-Patient*innen zweier internationalen Kohorten-Konsortien aus Europa und
Nordamerika. In der Auswertung der gut vergleichbaren Gruppen (INSTI-ART vs. andere ART) wurde keine klinisch relevante Assoziation zwischen INSTIs
und kardiovaskulärem Risiko beobachtet.
</description>

<pubDate>Fri, 9 Februar 2024</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-105.htm#Integraseinhibitoren</link>

</item>


<item>

<title>Tuberkulose behandeln, wenn Antibiotika nicht mehr wirken</title>

<description>
Ein Forschungsteam hat verschiedene Substanzen entwickelt, die gleich doppelt gegen die Tuberkulose wirken: Sie machen den Erreger für Menschen
weniger gefährlich und schaffen neue Angriffspunkte für vorhandene Antibiotika. Ein Forschungsteam um den Infektiologen PD Dr. Jan Rybniker der
Kölner Universitätsmedizin hat mit Partnern aus Frankreich und Deutschland neuartige, antibiotisch aktive Moleküle identifiziert, die den
Tuberkuloseerreger Mycobacterium tuberculosis angreifen und für den Menschen weniger gefährlich machen. Darüber hinaus ermöglichen einige der
Substanzen eine erneute Behandlung mit Antibiotika – auch bei Stämmen des Erregers, die bereits Resistenzen entwickelt haben.
</description>

<pubDate>Fri, 9 Februar 2024</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-105.htm#Tuberkulosebehandeln</link>

</item>


<item>

<title>Schwule und bisexuelle Männer in Haft beraten</title>

<description>
Seit 1990 berät und begleitet das Mann O Meter, Berlins schwuler Checkpoint, schwule und bisexuelle Männer, aber auch andere Personen aus dem queeren
Bereich in den Berliner Haftanstalten. Marcus Behrens, Psychologe und fachlicher Leiter des Checkpoints, gibt einen Einblick in den Arbeitsbereich.
Hauptaugenmerk lag zu Beginn auf der Prävention vor einer HIV-Infektion, denn die HIV-Pandemie machte sich im Land breit und insbesondere in den
Haftanstalten war bei den dort einsitzenden Menschen die Verunsicherung groß. Auch heute noch treffen wir hier Männer, die – entgegen des Klischees
des erfolgreichen weißen schwulen Cis-Mannes – wenig Wissen rund um HIV und andere sexuell übertragbare Infektionen haben, und zudem oftmals auch mit
massiven Selbstwertproblemen aufgrund ihrer Homosexualität zu kämpfen haben.
</description>

<pubDate>Fri, 9 Februar 2024</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-105.htm#SchwuleinHaft</link>

</item>



<item>

<title>Humanes Zytomegalievirus: Neue antivirale Antikörper als Therapieansatz</title>

<description>
Das humane Zytomegalievirus (HCMV) ist für bestimmte Bevölkerungsgruppen besonders gefährlich. Bei Neugeborenen oder Personen mit angeborenem oder
erworbenem Immundefekt sowie unter immunsuppressiver Therapie kann die Infektion Komplikationen hervorrufen und zahlreiche Organsysteme schädigen.
Die derzeit verfügbaren Medikamente haben unerwünschte Nebenwirkungen und können das Knochenmark und die Nieren schädigen. Forschende der
Medizinischen Fakultät der Universität Duisburg-Essen und des Universitätsklinikums Essen haben nun neue antivirale Antikörper entdeckt, die den
Grundstein für innovative Therapieansätze zur Bekämpfung dieser weit verbreiteten Infektion legen.
</description>

<pubDate>Fri, 2 Februar 2024</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-105.htm#Zytomegalievirus</link>

</item>


<item>

<title>Welt-Aids-Konferenz: Millionen Infizierte ohne Therapie </title>

<description>
Millionen Menschen leben mit dem Virus, hunderttausende sterben alljährlich daran: Auch wenn viel weniger als früher über die Gefahren einer HIV-
Infektion gesprochen wird: Sie sind längst nicht gebannt. In diesem Jahr wird München Treffpunkt der weltgrößten wissenschaftlichen Zusammenkunft zum
Thema HIV sein. Vom 22. bis 26. Juli werden zur Welt-Aids-Konferenz «Aids 2024» mehr als 15.000 Teilnehmer erwartet.
</description>

<pubDate>Fri, 2 Februar 2024</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-105.htm#MillionenohneTherapie</link>

</item>


<item>

<title>Frauenmedizin: Wechseljahre mit und ohne HIV</title>

<description>
Die Wechseljahre treffen jede Frau und viele Frauen haben erhebliche Beschwerden. Dennoch werden nur wenige Frauen entsprechend behandelt. Angesichts
der älter werdenden Frauen mit HIV ist das auch ein Thema für die HIV-Schwerpunktpraxis. Etwa die Hälfte aller Menschen mit HIV sind Frauen, in
Deutschland leben laut Robert Koch-Institut etwa 11.200 Frauen mit HIV. Angesichts der mittlerweile fast normalen Lebenserwartung von Menschen mit
HIV nimmt auch die Zahl der Frauen mit HIV zu, die sich in den Wechseljahren befinden oder sie bereits hinter sich haben.
</description>

<pubDate>Fri, 2 Februar 2024</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-105.htm#FrauenmedizinWechseljahre</link>

</item>


<item>

<title>Neuer Novotech-Bericht weist weltweit 1.000 klinische HIV-Studien auf</title>

<description>
Das führende, auf den asiatisch-pazifischen Raum ausgerichtete Biotech CRO mit globalen Durchführungskapazitäten, hat heute den neuesten Bericht über
die globale Landschaft der klinischen Studien 2023 zu HIV veröffentlicht, einer Krankheit, von der inzwischen mehr als 39 Millionen Menschen
betroffen sind. Das Research Analystenteam von Novotech stellt diese Expertenberichte monatlich völlig kostenlos zur Verfügung. Diese Berichte bieten
aktuelle Einblicke in die globale Aktivität klinischer Studien und zeigen auf, in welchen Regionen die höchsten Studienvolumina zu verzeichnen sind
und welche Faktoren hinter diesen Trends stehen.
</description>

<pubDate>Fri, 2 Februar 2024</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-105.htm#NovotechBericht</link>

</item>


<item>

<title>HIV-Positive werden immer jünger</title>

<description>
Rund 400 Menschen in Kärnten sind HIV-positiv – und die Infizierten werden immer jünger, wie die AIDS-Hilfe mitteilte. Wie der «Checkpoint sexuelle
Gesundheit / AIDS-Hilfe Kärnten» gegenüber dem ORF mitteilte, ist die Zahl der HIV-Positiven in der Region im laufenden Jahr um etwa 20
Neuinfektionen angestiegen. Insgesamt sind in Kärnten rund 400 Menschen HIV-positiv. Etwa 300 von ihnen seien in Behandlung – ca. 50 mehr als im
Vorjahr.
</description>

<pubDate>Fri, 2 Februar 2024</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-105.htm#Positivewerdenjuenger</link>

</item>



<item>

<title>Schützt eine HIV-Therapie vor Multipler Sklerose?</title>

<description>
Bereits im Jahr 2014 ließ eine Studie aufhorchen, nach der eine antiretrovirale Kombinationstherapie HIV-Patienten vor einer multiplen Sklerose (MS)
schützen könnte. Allerdings ist es schwer, eine Risikominimierung für eine MS durch eine medikamentöse Therapie, die zunächst einmal in keinem
Zusammenhang zu der Krankheit steht, als kausal zu beweisen. Jetzt verdichtet sich allerdings die seit mehr als zehn Jahren bestehende Hypothese
durch Ergebnisse einer neuen, sehr großen Studie. Hier werteten Forschende um Professor Dr. Kyla McKay vom Department of Clinical Neuroscience am
Karolinska Institut in Stockholm bevölkerungsbasierte Gesundheitsdaten von zwei Kohorten HIV-positiver Personen aus Schweden und British Columbia,
Kanada, aus.
</description>

<pubDate>Fri, 26 Januar 2024</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-105.htm#HIVMultiplerSklerose</link>

</item>


<item>

<title>Schwerer Rückschlag für die HIV-Impfstoff-Forschung</title>

<description>
Im Dezember 2023 wurde die PrEPVacc-Studie wegen Unwirksamkeit der untersuchten HIV-Impfstoffe gestoppt. Damit ist unwahrscheinlich, dass noch in
diesem Jahrzehnt eine Impfung gegen HIV auf den Markt kommt. Es hätte eine Erfolgsgeschichte für die erste in Afrika koordinierte und von
afrikanischen Instituten und Forscher*innen durchgeführte HIV-Impfstoffstudie werden können. Und es wäre die erste große durch europäische
Forschungsmittel geförderte Impfstoffstudie gewesen. Doch am 6. Dezember 2023 verkündete die Studienleitung aus Entebbe (Uganda) den Stopp: Von
beiden in der PrEPVacc-Studie verwendeten HIV-Impfstoffen sei kein Erfolg mehr zu erwarten.
</description>

<pubDate>Fri, 26 Januar 2024</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-105.htm#HIVImpfstoff</link>

</item>


<item>

<title>Wie HIV-positive Frauen in Tadschikistan diskriminiert werden</title>

<description>
Anlässlich der internationalen Kampagne "16 Tage Aktivismus gegen geschlechtsspezifische Gewalt" hat Asia-Plus ein besonderes Projekt gestartet, bei
dem Frauen aus Tadschikistan über die Diskriminierung sprechen, der sie ausgesetzt sind. In Tadschikistan gibt es eine Reihe von Gesetzen und
Dokumenten, die direkt oder indirekt die Diskriminierung von Menschen mit HIV verhindern sollen. Im vergangenen Jahr wurde ein weiteres Gesetz "zur
Förderung der Gleichberechtigung und Bekämpfung jeglicher Diskriminierung verabschiedet. Zur Freude der Menschenrechtsaktivist:innen wurde darin das
Konzept der "indirekten Diskriminierung" eingeführt, mit dem die gefährdeten Gruppen in Tadschikistan am häufigsten konfrontiert sind.
</description>

<pubDate>Fri, 26 Januar 2024</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-105.htm#FrauenTadschikistan</link>

</item>


<item>

<title>"Ohne Rausch hätte die menschliche Gesellschaft nicht überlebt"</title>

<description>
Jedem Menschen sollte es freistehen, sich in besonderen Situationen einen Rausch zu gönnen, sagt der Notfallmediziner und Anästhesist Dr. Gernot
Rücker. Er fordert ein radikales Umdenken im Umgang mit Drogen. In seinem Buch "Rausch. Was wir über Drogen wissen müssen und wie ihr Konsum sicherer
werden kann" macht Dr. Gernot Rücker, Leiter des Notfallausbildungszentrums der Uniklinik Rostock, deutlich, weshalb es dringend legale Alternativen
zu Alkohol geben muss. Im Gespräch für magazin.hiv erläutert Rücker, warum er diese Substanz für besonders gefährlich hält und wie mehr
Wissenschaftlichkeit in der Drogenpolitik zu einem risikoärmeren Konsum führen könnte.
</description>

<pubDate>Fri, 26 Januar 2024</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-105.htm#OhneRausch</link>

</item>


<item>

<title>Ist das das Ende von Aids?</title>

<description>
Dank hochwirksamen Medikamenten hat HIV heute viel von seinem Schrecken verloren. Herr Günthard, in der Schweiz soll es ab 2030 keine HIV-
Ansteckungen mehr geben. Das ist das Ziel eines neuen nationalen Aktionsplans, das der Bundesrat unlängst verabschiedet hat. Wie realistisch ist das?
Das Ziel lässt sich durchaus erreichen. Die HIV-Therapien sind heute sehr wirksam. Durch die Behandlung ist die Viruslast bei den Infizierten
meistens so stark supprimiert, dass sie nicht mehr ansteckend sind. Hinzu kommt die Präexpositionsprophylaxe, PrEP, die für Personen mit
Risikoverhalten seit einigen Jahren verfügbar ist. Ein Interview.
</description>

<pubDate>Fri, 26 Januar 2024</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-105.htm#EndeAids</link>

</item>



<item>

<title>Landesweiter Mangel an HIV-Medikamenten in Russland</title>

<description>
Seit Monaten kommen Meldungen über Unterbrechungen der HIV-Therapie von Patient*innen aus mindestens 25 Regionen der Russischen Föderation. Der
Mangel an Medikamenten droht die Fortschritte in der HIV-Versorgung zunichte zu machen. Iryna Baglikova berichtet, warum das Gesundheitssystem trotz
ausreichender Produktion für eine Unterversorgung in Russland sorgt und welche Auswirkungen das hat. Die Medikamente für Menschen mit HIV, die das
russische Gesundheitsministerium für 2023 gekauft hat, sind längst aufgebraucht oder gehen zur Neige. Das sei eine Katastrophe, sagen Ärzt*innen und
Patient*innen, die mit der Situation vertraut sind.
</description>

<pubDate>Fri, 19 Januar 2024</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-105.htm#MangelMedikamenten</link>

</item>


<item>

<title>Phase I Studie: Vaginale HIV-Prävention bei Bedarf</title>

<description>
Eine Vaginaltablette zur HIV-Prävention, die Frauen zum oder um den Zeitpunkt des Geschlechtsverkehrs anwenden können, wird derzeit in einer Phase I
Studie getestet. Die Präventionsmethode könnte sich etwa für Frauen eignen, für die aktuell verfügbare Therapien nicht infrage kommen oder die nur
unregelmäßig sexuell aktiv sind. Die Vaginaltablette ist patronenförmig, löst sich nach dem Einführen in die Scheide schnell auf und setzt die
antiretroviralen Arzneistoffe Tenofovirafenamid (TAF) und Elvitegravir (EVG) frei, die über die Vaginalflüssigkeit verteilt werden.
</description>

<pubDate>Fri, 19 Januar 2024</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-105.htm#StudieVaginale</link>

</item>


<item>

<title>Nicht vertrauenswürdig: Offener Brief zur Digitalisierung des Gesundheitswesens</title>

<description>
Organisationen und Digitalexpert*innen fordern die Bundesregierung auf, ihre Pläne zur Digitalisierung des Gesundheitswesens grundlegend zu
überprüfen. Wenn es nach der Bundesregierung geht, wird am 14. Dezember nach einer einstündigen Debatte im Bundestag sowohl über den Gesetzentwurf
"zur Beschleunigung der Digitalisierung des Gesundheitswesens" als auch über den Gesetzentwurf "zur verbesserten Nutzung von Gesundheitsdaten"
abgestimmt werden. Organisationen und Digitalexpert*innen fordern in einem Offenen Brief die Bundesregierung nun auf, diese Pläne zur Digitalisierung
des Gesundheitswesens grundlegend zu überprüfen.
</description>

<pubDate>Fri, 19 Januar 2024</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-105.htm#DigitalisierungGesundheitswesen</link>

</item>


<item>

<title>Kambodscha: Regierung stellt jährlich 10 Millionen US Dollar für den Kampf gegen HIV/AIDS bereit</title>

<description>
Die kambodschanische Regierung wird in enger Zusammenarbeit mit dem Globalen Fonds zur Bekämpfung von HIV/AIDS, Tuberkulose (TB) und Malaria jährlich
über 10 Millionen US-Dollar für die Behandlung von HIV/AIDS bereitstellen. Die National AIDS Authority (NAA) hat außerdem das Ziel, die tägliche HIV-
Infektionsrate bis 2025 auf unter eine Person zu senken. Schätzungsweise 12.000 Menschen, die mit nicht diagnostiziertem HIV/AIDS leben, haben noch
keine Behandlung erhalten.
</description>

<pubDate>Fri, 19 Januar 2024</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-105.htm#KambodschaKampfHIV</link>

</item>


<item>

<title>Neuer Heilungsansatz: Aus NNRTI mach TACK!</title>

<description>
Das schwierigste Hindernis auf dem Weg zur Heilung von HIV ist das latente Reservoir, also die Viren, die in unser Erbmaterial eingebaut sind und –
solange sie stumm sind – vom Immunsystem nicht erkannt und damit auch nicht eliminiert werden können. Doch immer wieder ergeben sich neue Ansätze aus
der Grundlagenforschung, wie man dieses Problem angehen könnte. So hat man bei der Aufklärung des genauen Wirkmechanismus von NNRTI (Substanzen wie
Efavirenz, Rilpivirin oder Doravirin) herausgefunden, dass sie neben ihrer Wirkung auf die Reverse Transkriptase auch eine (schwache) Wirkung auf die
HIV-Protease haben.
</description>

<pubDate>Fri, 19 Januar 2024</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-105.htm#NNRTImachTACK</link>

</item>


<item>

<title>Viele werden in Europa noch nicht mit moderner Prophylaxe versorgt</title>

<description>
Europa steht bei HIV trotz unbestreitbarer Erfolge vor großen Herausforderungen. Im Jahr 2022 verzeichneten Epidemiologen laut einem Report des
Europäischen Zentrums für die Prävention und die Kontrolle von Krankheiten (ECDC) in der europäischen Region der WHO 12,4 HIV-Diagnosen pro 100.000
Menschen, was einem Anstieg von 4,2 Prozent gegenüber 2021, aber einem Rückgang von 20,5 Prozent gegenüber 2019 entspricht. Die 90-90-90-Ziele von
UNAIDS sehen vor, dass 90 Prozent aller Menschen mit HIV bis 2020 eine Diagnose erhalten haben, davon 90 Prozent eine antiretrovirale Therapie
bekommen und wiederum davon 90 Prozent erfolgreich behandelt wurden. In der europäischen WHO-Region wurde die 90-90-90-Ziele nicht erreicht.
</description>

<pubDate>Fri, 12 Januar 2024</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-105.htm#moderneProphylaxe</link>

</item>



<item>

<title>Thailand: Kondomgebrauch unter Teenagern sinkt</title>

<description>
Teenager sind aufgrund des weit verbreiteten ungeschützten Geschlechtsverkehrs gefährdet, sich mit dem HIV (Human Immunodeficiency Virus) zu
infizieren, so die Aids Health Care Foundation (AHF) Thailand. Kritsiam Arayawongchai, AHF Thailand Country Programme Director, sagte, dass AHF
Thailand mit 25 Gesundheitszentren zusammengearbeitet hat, um vom 1. Januar bis zum 31. Oktober HIV-Bluttests von 73.081 Personen im Alter von 15–50
Jahren zu sammeln. Die Ergebnisse zeigten, dass 152 oder 2,9 Prozent der 5.116 befragten Teenager im Alter von 15–19 Jahren neue HIV-Patienten sind.
</description>

<pubDate>Fri, 12 Januar 2024</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-105.htm#Kondomgebraucsinkt</link>

</item>



<item>

<title>"Uns gehen die Vorräte aus – es ist eine Katastrophe"</title>

<description>
Präparate zur Prophylaxe von HIV-Ansteckungen sind derzeit nur eingeschränkt verfügbar. Ärzte und Apotheker warnen vor vermeidbaren Ansteckungen. Es
sind drastische Worte, mit denen die Deutsche Arbeitsgemeinschaft ambulant tätiger Ärztinnen und Ärzte für Infektionskrankheiten und HIV-Medizin
(DAGNÄ), die Arbeitsgemeinschaft HIV-kompetenter Apotheken (DAHKA) und die Deutsche AIDS-Gesellschaft vor Lieferproblemen bei HIV-Mitteln warnen.
"Uns gehen die Vorräte aus", heißt es in einer Pressemitteilung zur Wirkstoffkombination Emtricitabin/Tenofovirdisoproxil: Mit diesem zur
Präexpositionsprophylaxe genutzten Mittel schützten sich derzeit rund 32.000 Menschen vor einer HIV-Ansteckung.
</description>

<pubDate>Fri, 12 Januar 2024</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-105.htm#eineKatastrophe</link>

</item>


<item>

<title>Wie die Welt es geschafft hat, aus einer tödlichen Seuche eine behandelbare Krankheit zu machen</title>

<description>
Seit 40 Jahren kennen wir den Aids-Erreger HIV. Einmal im Körper drin, lässt sich das Virus praktisch nicht mehr besiegen. Umso wichtiger ist es,
Neuinfektionen zu verhindern. Damit könnten wir sogar die weltweite Epidemie stoppen. Es hat ganze 25 Jahre gedauert, bis Françoise Barré-Sinoussi
und Luc Montagnier für ihre Entdeckung des Aids-Erregers den Medizinnobelpreis bekamen. Die Sensation gelingt ihnen 1983 am Institut Pasteur in
Paris. Die Virologin und der Mediziner untersuchen bei einem Aids-Patienten einen geschwollenen Lymphknoten am Nacken. Dabei stellen sie fest, dass
die Immunzellen mit einem neuartigen Retrovirus infiziert sind. Der Erreger bekommt später den Namen Humanes Immunschwächevirus (HIV).
</description>

<pubDate>Fri, 12 Januar 2024</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-105.htm#Weltgeschafft</link>

</item>


<item>

<title>Mit HIV alt werden - Fortschritte in der AIDS-Therapie</title>

<description>
Eine Tablette am Tag - damit lässt sich das Humane Immundefizienzvirus (HIV) meist in Schach halten. Die Immunschwächekrankheit AIDS bricht bei einer
frühzeitigen und konsequenten Therapie mit Arzneimitteln gegen HIV nicht aus. Dann überträgt sich das Virus auch nicht auf andere Menschen. Im Laufe
von über 30 Jahren Forschung hat die pharmazeutische Industrie verschiedene Wirkstoffe gegen HIV entwickelt, die meist gut verträglich und einfach zu
handhaben sind. Und es wird weiter geforscht: An neuen Anwendungsformen, an einer Impfung gegen HIV und zum Einsatz der so genannten Genschere.
</description>

<pubDate>Fri, 12 Januar 2024</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-105.htm#HIValtwerden</link>

</item>



<item>

<title>HIV-Prophylaxe: Rund 39.000 PrEP-Nutzer</title>

<description>
Immer mehr Menschen in Deutschland nehmen laut Robert-Koch-Institut (RKI) Medikamente zum Schutz vor einer HIV-Infektion. «Nach Schätzungen nutzten
im September etwa 39.000 Menschen bundesweit die Präexpositionsprophylaxe», sagte der beim RKI für das Thema zuständige Projektleiter Daniel Schmidt
der Deutschen Presse-Agentur zum heutigen Welt-Aids-Tag. Für Ende 2022 sei man von 32.000 Nutzenden ausgegangen, Ende 2020 von rund 19.000. «Nur zu
Beginn der Pandemie gab es einmal einen leichten Abwärtstrend», sagte Schmidt. «Das hat sich schnell wieder normalisiert. Wir sehen auch jetzt noch
eine steigende Kurve.» Die Potenziale seien jedoch in vielen Gruppen noch nicht ausgeschöpft.
</description>

<pubDate>Fri, 22 Dezember 2023</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-105.htm#HIVProphylaxe</link>

</item>


<item>

<title>Lebensqualität bei Hepatitis C Betroffenen verbessern</title>

<description>
Die aktuelle epidemiologische Hepatitis C Situation in Deutschland zeigt einen Anstieg der Neudiagnosen, die derzeit auf einem Allzeithoch liegen.
Offenbar findet auch eine Trendwende bei den Behandlungszahlen statt. Diese steigen – nach einem über Jahre anhaltenden deutlichen Abfall – seit rund
zwei Jahren zumindest leicht an. Dennoch klafft weiterhin eine große Lücke zwischen diagnostizierten und behandelten Hepatitis C Fällen. Dabei hat
die untherapierte chronische# Infektion mit dem Hepatitis C Virus ein hohes Risiko für Leberversagen, die Entwicklung hepatozellulärer Karzinome
(HCC) und relevante extrahepatische Manifestationen.
</description>

<pubDate>Fri, 22 Dezember 2023</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-105.htm#HepatitisCBetroffen</link>

</item>


<item>

<title>HIV-Epidemie: Frankfurt ist jetzt Fast Track City</title>

<description>
Als AIDS vor rund 40 Jahren das erste Mal beschrieben wurde, standen Medizin und Gesundheitswesen vor einer großen Herausforderung. Besonders in den
1980er und 1990er Jahren forderte das Virus weltweit eine große Zahl von Menschenleben. Inzwischen sind HIV und AIDS dank moderner Therapien nicht
mehr allgegenwärtig, doch ist das Virus noch nicht besiegt. In Frankfurt wurden 2023 bis einschließlich Oktober 36 Neuinfektionen gemeldet. Nach wie
vor bedarf es also Aufklärungs- und Präventionsarbeit, um Neuansteckungen vorzubeugen. Die Stadt Frankfurt am Main verfolgt das Ziel, HIV-
Neuinfektionen zu verhindern und hat sich nun der Fast Track Cities Initiative angeschlossen.
</description>

<pubDate>Fri, 22 Dezember 2023</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-105.htm#FrankfurtFastTrackCity</link>

</item>


<item>

<title>HIV-Testangebote weiter verbessern!</title>

<description>
Die Deutsche AIDS-Gesellschaft (DAIG e.V.) weist anlässlich des Welt-AIDS-Tages 2023 darauf hin, dass es in Deutschland Bevölkerungsgruppen gibt, die
mit den bestehenden HIV-Testangeboten bisher nicht zufrieden stellend erreicht werden. Dazu gehören Frauen und Männer mit heterosexuellem
Infektionsrisiko, Männer, die Sex mit Männern haben und außerhalb von Großstädten leben sowie intravenös Drogen gebrauchende Menschen, die
unzureichenden Kontakt zum medizinischen Versorgungssystem haben. Die frühzeitige Diagnosestellung mittels HIV-Test ist Vorrausetzung für eine
erfolgreiche Therapie, die ein unerkanntes Fortschreiten der Immunschwäche und das Auftreten von AIDS verhindern kann.
</description>

<pubDate>Fri, 22 Dezember 2023</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-105.htm#HIVTestangebote</link>

</item>


<item>

<title>Sorge um Ausbreitung von HIV in Osteuropa</title>

<description>
Zum Welt-Aids-Tag warnen Experten vor einer neuerlichen Ausbreitung der Krankheit in Osteuropa. "Besonders in Osteuropa steigt die Neuinfektionsrate
weiter an", sagte der Infektiologe Christoph Spinner vom Klinikum rechts der Isar der Technischen Universität München (TUM). Fortschritte im Kampf
gegen HIV seien indes in Afrika zu verzeichnen. Weltweit lebten 2022 rund 39 Millionen Menschen mit HIV, etwa 1,3 Millionen Menschen pro Jahr
infizieren sich neu mit dem Immunschwächevirus.
</description>

<pubDate>Fri, 22 Dezember 2023</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-105.htm#HIVOsteuropa</link>

</item>



<item>

<title>Stigmatisierung von HIV-Positiven nimmt wieder zu</title>

<description>
HIV ist kein Todesurteil mehr. Aber HIV-Positive werden wieder häufiger stigmatisiert. Viele fragen sich, ob sie überhaupt jemandem von der Krankheit
erzählen sollen. "Von meiner Infektion habe ich nur drei oder vier Leuten erzählt, dann habe ich mich erst mal zurückgezogen, weil ich das erst
einmal verarbeiten musste. Im Prinzip war das damals ein Todesurteil. 'Sie haben HIV' hieß: Sie haben noch ein halbes Jahr zu leben". Erinnerungen
von Gerhard Malcherek. 1984 war das HI-Virus bei ihm entdeckt worden. "Ich habe das meinem Freund ganz lange nicht erzählt, weil ich einfach Angst
hatte, dass er mich verlässt."
</description>

<pubDate>Fri, 15 Dezember 2023</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-105.htm#StigmatisierungHIV</link>

</item>


<item>

<title>HIV, Syphilis und Chlamydien sind in der Schweiz auf dem Vormarsch</title>

<description>
2022 haben sich in der Schweiz mehr Menschen mit HIV infiziert als im Vorjahr. Das sind die wichtigsten Erkenntnisse im Überblick: Im Jahr 2022
wurden dem BAG insgesamt 371 Fälle von HIV-Infektionen gemeldet. Das sind 14 Prozent mehr als im Vorjahr (325). Die Mehrheit der HIV-Fälle (70
Prozent) betraf Männer und am häufigsten haben sich Männer angesteckt, die Sex mit Männern haben (MSM). Den Anstieg erklärt sich das BAG
hauptsächlich damit, dass 2021 wegen der Covid Pandemie und den damit verbundenen Maßnahmen weniger getestet wurde als im langjährigen Trend. Trotz
des Anstiegs gegenüber 2021 waren es 2022 15 Prozent weniger positive HIV-Tests als vor der Covid-19-Pandemie (427).
</description>

<pubDate>Fri, 15 Dezember 2023</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-105.htm#HIVSyphilisChlamydien</link>

</item>


<item>

<title>HIV-Impfung: Zeit für eine neue Taktik</title>

<description>
Trotz intensiver Forschung gibt es noch keinen Impfstoff gegen das HI-Virus (HIV). Eine Forschungsgruppe aus Innsbruck gewann nun neue Einblicke in
die ersten Wochen einer HIV-Infektion. Dabei zeigt sich, dass entscheidende Aspekte der Immunantwort bisher vernachlässigt wurden. Mit dem Wissen
will das Team nun an einem neuartigen HIV-Impfstoff arbeiten. Bereits 1983 entdeckten die Virolog:innen Françoise Barré-Sinoussi und Luc Montagnier
das Humane Immundefizienzvirus Typ 1 (HIV-1). Heute – 40 Jahre später – ringen Forschende immer noch damit, Strategien gegen den Erreger der
Immunschwächekrankheit AIDS zu entwickeln.
</description>

<pubDate>Fri, 15 Dezember 2023</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-105.htm#HIVImpfungTaktik</link>

</item>


<item>

<title>Zahl der HIV-Infektionen in Südafrika geht erstmals signifikant zurück</title>

<description>
Die Zahl der HIV-Infizierten in Südafrika ist laut einer Studie in den vergangenen Jahren erstmals deutlich gesunken. Die Untersuchung der
südafrikanischen Forschungsagentur Human Sciences Research Council (HSRC) ergab, dass etwa 12,7 Prozent der 62 Millionen Südafrikanerinnen und
Südafrikaner mit dem HI-Virus infiziert ist. Dieses kann die Immunschwächekrankheit Aids auslösen. Bei einer Studie 2017 waren noch 14 Prozent der
Bevölkerung infiziert. HSRC-Forschungsleiter Khangelani Zuma erklärte, es gebe keine einfache Erklärung für den Rückgang der Infektionszahlen, die
Gründe hierfür seien komplex. Südafrika gehört zu den Ländern, die am schlimmsten von der seit vier Jahrzehnten andauernden Aids-Epidemie betroffen
sind.
</description>

<pubDate>Fri, 15 Dezember 2023</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-105.htm#HIVsignifikant</link>

</item>


<item>

<title>Leben mit HIV</title>

<description>
Menschen mit HIV können heute ein normales Leben führen. Trotzdem: Im Alltag werden sie immer noch diskriminiert. Reporterin Veronika Keller trifft
Menschen, die sich dennoch trauen, über ihre Krankheit zu sprechen und erfährt, woran bei HIV aktuell geforscht wird. Vor zehn Jahren hat sich
Hildegard mit HIV infiziert. Ihre Hausärztin hatte die 47jährige damals mit alarmierenden Blutwerten ins Krankenhaus nach Passau geschickt.
</description>

<pubDate>Fri, 15 Dezember 2023</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-105.htm#LebenHIV</link>

</item>


<item>

<title>Mit HIV wieder sexy</title>

<description>
Es war eine schmale rote Linie auf einem Schnellteststreifen, die sein Leben in ein Davor und ein Danach teilte. Das Datum: 2. Jänner 2014. An diesem
Tag trat HIV in Christopher Klettermayers Leben. Dass er damals von seiner Infektion erfuhr, war Zufall. Der Test war Zugangsvoraussetzung für den
Osho Ashram im indischen Pune, in dem auch Tantra praktiziert wird. Reine Formsache, war Christopher sich sicher, als er einen Blutstropfen aus
seiner Fingerkuppe presste. Schließlich zählte er sich zu keiner Risikogruppe: HIV betraf doch in erster Linie Gays und Junkies. Er, hetero und
clean, hielt sich für safe.
</description>

<pubDate>Fri, 8 Dezember 2023</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-105.htm#HIVsexy</link>

</item>


<item>

<title>"Die Jungen wollen keine Verantwortung übernehmen"</title>

<description>
"30 Jahre ist es her, dass der erste Life Ball stattfand. Zu diesem Jubiläum veranstalten wir am 1. Dezember einen Event im Wiener Palais Auersperg,
der 'An Homage to Life Ball' heißt. Irgendein Medium hat geschrieben, der Life Ball komme zurück. Das stimmt nicht. Der Event soll auch nicht unter
dem Motto 'Höher, schneller, weiter' verstanden werden. Es soll in erster Linie eine Würdigung für Freunde und Wegbegleiterinnen sein. Ich nehme die
Veranstaltung aber auch zum Anlass, an die nächste Generation in meinem großartigen Team zu übergeben. Ich habe aus gesundheitlichen Gründen schon
einen Schritt nach hinten gemacht.
</description>

<pubDate>Fri, 8 Dezember 2023</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-105.htm#JungenVerantwortung</link>

</item>


<item>

<title>Wer Gewalt gegen Frauen beseitigen will, muss auch Sexarbeiter*innen stärken</title>

<description>
Der 25. November ist der internationale Aktionstag gegen geschlechtsspezifische Gewalt. Eine davon besonders betroffene Gruppe sind
Sexarbeiter*innen, denen nicht nur der Schutz vor Diskriminierung fehlt, sondern Kund*innenkriminalisierung droht – von vermeintlich feministischer
Seite. Nadja Zillken, DAH-Referentin für Sexarbeit und Frauen, fordert rechtliche Sicherheit. Stell dir vor, du bist verliebt und hast zwei Kinder
mit deinem Partner, aber er schlägt dich. Du realisierst bald, dass du dich und deine Kinder in Sicherheit bringen musst. Trotz all der Hürden und
Schwierigkeiten schaffst du es – aber das Geld reicht nicht aus.
</description>

<pubDate>Fri, 8 Dezember 2023</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-105.htm#GewaltgegenFrauen</link>

</item>


<item>

<title>Vorläufige Schätzung: 1.900 HIV-Neuinfektionen in Deutschland</title>

<description>
Die HIV-Neuinfektionen in Deutschland waren lange Zeit stark zurückgegangen. In einer Gruppe stagnieren sie derzeit, in anderen steigen sie leicht
an. Schätzungsweise 1.900 Menschen in Deutschland haben sich vorläufigen Ergebnissen des Robert Koch-Instituts (RKI) zufolge vergangenes Jahr mit HIV
infiziert. Weil noch Daten fehlten, sei der Stand noch nicht endgültig, teilte das RKI am Donnerstag mit. Für das Jahr 2021 schätzen die Experten die
Zahl der HIV-Neuinfektionen auf 1.800.
</description>

<pubDate>Fri, 8 Dezember 2023</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-105.htm#NeuinfektionenDeutschland</link>

</item>


<item>

<title>Aids, Kunst und Reflexion - Das Bildnis des Wolfgang Max Faust</title>

<description>
Vor 30 Jahren starb der Kunsttheoretiker Wolfgang Max Faust, der sich in seinem Werk "Dies alles gibt es also" mit Kunst, dem Alltag und seiner Aids-
Erkrankung auseinandersetzte. Zehn Jahre vor dessen Tod hat der Künstler Rainer Fetting ein Porträt von ihm gemalt, das unter die Haut geht. Ein Mann
in blauweißem Hemd mit kurzen Ärmeln balanciert auf einem Hocker. Das Gesicht ist energiegeladen und leuchtet glutrot, wie auch die ausgestreckten
Arme, die sich leicht vom Körper spreizen. In der rechten Hand hält er etwas, das wie eine Pistole aussieht. Sein Stand ist nicht nur instabil, er
dreht auch noch seinen Oberkörper im Uhrzeigersinn um die eigene Achse, als ob er nach einem Verfolger Ausschau hält.
</description>

<pubDate>Fri, 8 Dezember 2023</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-105.htm#AidsMaxFaust</link>

</item>



<item>

<title>Opioid-Missbrauch: Kommunen sollen sich auf Opfer starker Drogen vorbereiten</title>

<description>
Fachleute aus Suchtforschung und Suchthilfe schlagen Alarm: In Deutschland könnte die Zahl der Drogennotfälle bald drastisch zunehmen. Damit die Zahl
der Todesopfer nicht steige, gelte es jetzt, schnell zu handeln. Darauf wiesen der Bundesverband Akzept, die Deutsche Aids-Hilfe (DAH) und die
Katholische Hochschule Nordrhein-Westfalen (katho) am Dienstag in einer gemeinsamen Mitteilung hin. Immer häufiger würden Heroin synthetische Opioide
wie Fentanyl oder Nitazene beigemischt. Diese Stoffe wirkten mehr als 100mal stärker und seien extrem schwer zu dosieren.
</description>

<pubDate>Fri, 1 Dezember Weltaidstag 2023</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-105.htm#OpioidMissbrauch</link>

</item>


<item>

<title>Santé meldet drastischen Anstieg der HIV-Patienten in Luxemburg</title>

<description>
Im Rahmen des zehnjährigen Bestehens der Europäischen Testwoche erinnert das Gesundheitsministerium daran, wie wichtig das Testen auf sexuell
übertragbare Geschlechtskrankheiten ist, um ihre Verbreitung bestmöglich einzudämmen – besonders da die Zahlen für 2022 beunruhigende Tendenzen
aufzeigen. Das Gesundheitsministerium gab am Montag bekannt, dass die Zahl der HIV-Infizierten, die sich in Luxemburg in Behandlung befinden, 2022
drastisch angestiegen ist.
</description>

<pubDate>Fri, 1 Dezember Weltaidstag 2023</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-105.htm#SanteAnstiegHIV</link>

</item>


<item>

<title>Kondom löst Pille als Verhütungsmittel Nummer eins ab</title>

<description>
Kondome und die Pille bleiben die wichtigsten Verhütungsmittel in Deutschland – das belegen erste Ergebnisse der repräsentativen
Wiederholungsbefragung der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) zum Verhütungsverhalten Erwachsener 2023. Die Nutzung der Pille ist
weiter rückläufig: So verwendeten im Jahr 2023 38 Prozent die Pille, im Jahr 2007 waren es noch 55 Prozent der Befragten. Mit 53 Prozent wird das
Kondom erstmals seit 2007 mit 36 Prozent deutlich häufiger als die Pille zur Verhütung eingesetzt. Dieser grundlegenden Veränderung im
Verhütungsverhalten liegt eine zunehmend kritische Einstellung zu hormonellen Verhütungsmethoden zugrunde.
</description>

<pubDate>Fri, 1 Dezember Weltaidstag 2023</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-105.htm#KondomPille</link>

</item>


<item>

<title>Sexuelle Gesundheit: Reden hilft!</title>

<description>
Sexuelle Gesundheit ist untrennbar mit Wohlbefinden und Lebensqualität verbunden. Daher fordert die WHO seit mehr als 20 Jahren, sexuelle Gesundheit
als Teil der allgemeinen Gesundheit zu begreifen. Doch sexuelle Gesundheit ist immer noch ein Tabuthema, auch im Gespräch mit Fachleuten aus dem
Gesundheitsbereich. Deshalb hat die Aids-Hilfe Wien mit Unterstützung des Dachverbandes der Sozialversicherungsträger bereits im Vorjahr die Kampagne
"Lust auf Reden. Gemeinsam für sexuelle Gesundheit!" gestartet.
</description>

<pubDate>Fri, 1 Dezember Weltaidstag 2023</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-105.htm#SexuelleGesundheit</link>

</item>


<item>

<title>Dynamik neutralisierender Antikörper erforscht</title>

<description>
Wichtiger Baustein auf dem Weg zum HIV-Impfstoff. Trotz jahrzehntelanger Forschung gibt es weiterhin keinen Impfstoff, der vor einer HIV-Infektion
schützt. Aktuell wird jedoch davon ausgegangen, dass eine solche Impfung nur effektiv sein kann, wenn durch sie auch so genannte neutralisierende
Antikörper in den geimpften Menschen gebildet werden. Ein internationales Team um Univ.-Prof. Dr. Florian Klein, Direktor des Instituts für Virologie
an der Uniklinik Köln, und Priv.-Doz., Dr. Dr. Philipp Schommers, Erstautor der Studie und Leiter des Labors für Antivirale Immunität an der Klinik I
für Innere Medizin der Uniklinik Köln, hat nun erstmalig die Langlebigkeit solcher Antikörper in HIV-infizierten Menschen erforscht.
</description>

<pubDate>Fri, 1 Dezember Weltaidstag 2023</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-105.htm#Dynamikerforscht</link>

</item>



<item>

<title>Mediziner sorgen sich um künftige Versorgung von HIV-Patienten</title>

<description>
Niedergelassene HIV-Mediziner befürchten innerhalb der nächsten 15 Jahre große Versorgungslücken in der Behandlung von HIV-Patienten. Dies ergab eine
Umfrage der Deutschen Arbeitsgemeinschaft ambulant tätiger Ärztinnen und Ärzte für Infektionskrankheiten und HIV-Medizin (dagnä). Rund 80 Prozent der
Befragten sorgen sich demnach, dass der Ärzte- und Fachkräftemangel zu einem Rückgang der HIV-Versorgungsstruktur führen könnte. Unter den
Teilnehmern gaben 49 Prozent an, über 55 Jahre alt zu sein und ihre Praxis innerhalb der nächsten zehn bis 15 Jahre zu schließen, oftmals ohne
Aussicht auf einen Nachfolger.
</description>

<pubDate>Fri, 24 November 2023</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-105.htm#VersorgungHIVPatienten</link>

</item>


<item>

<title>Fast die Hälfte der neuen HIV-Fälle in den Philippinen sind Teenager</title>

<description>
Das Department of Health (DOH) teilte mit, dass die Zahl der Fälle des HIV-Fälle im Land hat sich in diesem Jahr fast verdoppelt hat, wobei fast die
Hälfte von ihnen Jugendliche betraf. Der laut Gesundheitsminister Teodoro Herbosa sagte, dass könnte auf einen neuen Stamm des Virus zurückzuführen
sein. Unter Berufung auf die neuesten Zahlen sagte Herbosa am Dienstag, dass die Zahl der HIV-Infektionen von durchschnittlich 22 pro Tag im
vergangenen Jahr auf etwa 50 in diesem Jahr gestiegen ist.
</description>

<pubDate>Fri, 24 November 2023</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-105.htm#HIVTeenager</link>

</item>


<item>

<title>Syphilis und Hepatitis B: Mehr sexuell übertragbare Infektionen registriert</title>

<description>
Fachleute aus Deutschland schauen mit Sorge auf immens gestiegene Zahlen bei sexuell übertragbaren Infektionen. Immer mehr Menschen infizieren sich
demnach mit Syphilis und Hepatitis B. Die Zahl bei HIV-Infektionen bleibt aber stabil. Ein Kratzen im Hals und schon bricht bei vielen Panik aus. Es
wird Tee gekocht, Halstabletten besorgt, der Hausarzt kontaktiert. Doch wenn es um intime Beschwerden geht - ein Jucken oder Brennen unterhalb der
Gürtellinie - herrscht oft unangenehmes Schweigen. Es scheint, als ob die leisen SOS-Signale unserer Intimzone in der Scham versickern, bevor sie
rechtzeitig die Arztpraxis erreichen.
</description>

<pubDate>Fri, 24 November 2023</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-105.htm#SyphilisHepatitis</link>

</item>


<item>

<title>Modellierung zeigt hohe Wirksamkeit von PrEP bei Frauen in Ländern mit hoher HIV-Prävalenz</title>

<description>
In Ländern mit hoher HIV-Prävalenz könnte die Präexpositionsprophylaxe (PrEP) das HIV-Infektionsrisiko bei Frauen um mehr als 90 Prozent reduzieren.
Das ist das Ergebnis einer Modellierung, die ein internationales Forscherteam unter Federführung des Robert Koch-Instituts im Fachmagazin Nature
Medicine (Model-based predictions of protective HIV pre-exposure prophylaxis adherence levels in cisgender women) veröffentlicht hat. Es gebe
keinerlei statistische und biologische Anhaltspunkte, dass die PrEP bei heterosexuellen Frauen weniger wirksam ist als bei homosexuellen Männern,
schreiben die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler.
</description>

<pubDate>Fri, 24 November 2023</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-105.htm#ModellierungPrEP</link>

</item>


<item>

<title>Mit den Koronarplaques schrumpft das Herzrisiko</title>

<description>
Eine aggressive lipidsenkende Therapie kann das Ausmaß von Plaques in den Koronararterien senken. Wie stark Patienten von dem reduzierten
Plaquevolumen profitieren, zeigten Dr. Iulia Iatan, Centre for Heart Lung Innovation, St. Paul’s Hospital der University of British Columbia, und ihr
Team. Die Auswertung der Wissenschaftler basierte auf prospektiven Studien, in denen man die Therapie mit Fettsenkern in Bezug auf die
Volumenveränderungen atherosklerotischer Plaques mittels intravaskulärem Ultraschall untersucht hatte. Als Endpunkte mussten die Studien zudem
Anzeichen auf MACE (major adverse cardiovascular events) berücksichtigen, definiert als Myokardinfarkt, Schlaganfall bzw. TIA, instabile Angina oder
Gesamtsterblichkeit.
</description>

<pubDate>Fri, 24 November 2023</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-105.htm#KoronarplaquesHerzrisiko</link>

</item>



<item>

<title>Erschreckend viele Neugeborene in den USA haben Syphilis</title>

<description>
Weltweit nehmen sexuell übertragbare Infektionen zu. Drogenkonsum und viele Sexpartner sind nicht die einzigen Ursachen. Wie sieht es in der Schweiz
und Deutschland aus? In den USA gab es im letzten Jahr einen deutlichen Anstieg bei Neugeborenen mit Syphilis. Mehr als 3700 Babys wurden mit diesem
bakteriellen Erreger geboren, elfmal mehr als noch vor einem Jahrzehnt. Elf Gliedstaaten, viele davon im Süden und Südwesten, haben Raten von mehr
als 100 bis über 200 infizierten Neugeborenen pro 100 000 Geburten. Die besorgniserregenden Zahlen aus den USA sind Teil eines Trends: Weltweit und
auch in Europa nehmen die Neuinfektionen mit Syphilis sowie anderen sexuell übertragbaren Erregern seit einiger Zeit zu.
</description>

<pubDate>Fri, 17 November 2023</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-105.htm#NeugeboreneSyphilis</link>

</item>


<item>

<title>Jugendliche mit HIV: Tanzen, Rappen und Lachen gegen das Stigma</title>

<description>
Ein Workshop bringt acht Teenager mit HIV mit verschiedenen Hintergründen zusammen – für viele das erste Mal, dass sie sich mit Gleichaltrigen
austauschen können. Gloria ist fünfzehn Jahre alt, kommt aus Namibia und lebt seit mehreren Jahren in einer westdeutschen Großstadt. Sie spricht
fließend Deutsch, aber wenn sie müde ist, switcht sie lieber ins Englische. "I can’t believe it", sagt sie und schlägt mit den Handflächen auf ihre
Oberschenkel. „Ich kann das einfach nicht glauben. Alle hier sind so hübsch, so clever, so ganz normal! Wie kann das sein, dass sie alle HIV haben?
Manchmal vergesse ich das sogar, und dann fällt es mir wieder ein und ich kann es wieder nicht glauben."
</description>

<pubDate>Fri, 17 November 2023</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-105.htm#JugendlicheHIV</link>

</item>


<item>

<title>Weitergabe von Patientendaten an Dritte</title>

<description>
Vor allem Gesundheitsdaten sind besonders sensibel. Doch auch im Gesundheitswesen müssen Patientendaten teilweise an Dritte weitergegeben werden.
Dies kann Abrechnungszwecken dienen oder aus gesundheitlicher Sicht erforderlich sein. Wir zeigen Ihnen, welche datenschutzrechtlichen
Voraussetzungen zu beachten sind. Das sensible Thema des Datenschutzes im medizinischen Bereich sorgt schon seit geraumer Zeit für Diskussionen und
Unsicherheit. Zur Datensicherheit in der Arztpraxis müssen verschiedene Vorgaben eingehalten werden. Umso komplexer wird das Thema, wenn die Daten
auch noch an Dritte weitergegeben werden sollen. Dabei stellt sich die Frage, inwieweit ein Berufsgeheimnisträger gesundheitsspezifische Daten
weiterreichen darf. Darunter fällt neben der schlichten Weitergabe von Patientenakten an andere Arztpraxen auch beispielsweise das Übergeben von
Blutproben vom Hausarzt an ein Labor.
</description>

<pubDate>Fri, 17 November 2023</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-105.htm#PatientendatenDritte</link>

</item>


<item>

<title>Start der Kampagne "Leben mit HIV. Anders als du denkst?" zum Welt-Aids-Tag 2023</title>

<description>
Gemeinschaftskampagne von BZgA, DAH und DAS zeigt das wirkliche Leben mit HIV und tritt Diskriminierung entgegen. Das eigene Wissen auf den Prüfstand
stellen, sich Vorurteile bewusst machen und korrigieren – dazu regt die gemeinsame Kampagne der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA),
der Deutschen Aids-Hilfe (DAH) und der Deutschen AIDS-Stiftung (DAS) zum Welt-Aids-Tag am 1. Dezember 2023 an. Unter dem Titel "Leben mit HIV. Anders
als du denkst?" erzählen Menschen mit HIV von ihrem Leben und treten mit Informationen und Selbstbewusstsein Diskriminierung entgegen.
</description>

<pubDate>Fri, 17 November 2023</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-105.htm#StartKampagne</link>

</item>


<item>

<title>Neurokognitive Störung</title>

<description>
Welche Rolle spielt HIV im Liquor? Schweizer Forscher werteten die Daten von 288 Personen ihrer Kohorte mit HIV und neurokognitiven Symptomen aus,
die zwischen 2011 und 2019 lumbal punktiert wurden. Bei 25 Personen wurde ein viral escape im Liquor gefunden definiert als HIV-Nachweis bei Personen
mit nicht nachweisbarer Viruslast im Blut bzw. einer höheren Viruslast als im Blut. Zwischen den Gruppen mit und ohne viral escape gab es keinen
Unterschied im Hinblick auf andere HIV-Parameter, Begleiterkrankungen, Ausmaß der neurokognitiven Beeinträchtigung und MRT-Befund. Rund 70 Prozent
der Personen hatten nachweisbare Veränderungen im MRT.
</description>

<pubDate>Fri, 17 November 2023</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-105.htm#Neurokognitiv</link>

</item>



<item>

<title>Drei HIV-positive Menschen erhielten einen Heilversuch per CRISPR</title>

<description>
Das maßgeschneiderte Gen-Editierwerkzeug soll das Virus aus dem Körper der AIDS-Patienten eliminieren. Das Ergebnis ist noch unbekannt. Die Gen-
Editiertechnologie CRISPR wurde bereits eingesetzt, um Tiere zu modifizieren, die Gene von Babys zu verändern und auch, um Menschen mit
Sichelzellanämie zu behandeln. Jetzt versuchen sich Wissenschaftler an einem weiteren Novum: Sie wollen mithilfe von CRISPR Patienten dauerhaft von
HIV heilen. In einem bemerkenswerten Experiment hat das US-Biotechnologie-Unternehmen Excision BioTherapeutics nach eigenen Angaben ein
maßgeschneidertes CRISPR-Werkzeug in den Körper dreier HIV-Infizierter eingebracht. Sein Auftrag: das Virus zu schneiden und zu zerstören, wo immer
es sich versteckt.
</description>

<pubDate>Fri, 10 November 2023</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-105.htm#HeilversuchCRISPR</link>

</item>


<item>

<title>Versorgung drogenabhängiger Personen (Patienten)</title>

<description>
Die Versorgung drogenabhängiger Personen (Patienten) gilt als anspruchsvoll. Im Podcast O-Ton Allgemeinmedizin erklärt Hausarzt Erik Bodendieck, was
es zu beachten gibt und welche medizinischen Probleme entstehen, wenn sich der Konsum in einer Stadt von Heroin zu Crystal Meth verschiebt.
Drogenabhängige Personen gehören in Praxen nicht unbedingt zum beliebtesten Patientenkreis. Es gebe immer noch viele Vorurteile, gibt Erik Bodendieck
zu bedenken. Er ist Hausarzt und Suchtmediziner, berufspolitisch bekannt als Präsident der Sächsischen Landesärztekammer. Auch in der
Versorgungslandschaft spiegelt sich das Unbehagen wider: Gerade mal 2.400 substituierende Ärztinnen und Ärzte behandeln über 81.000 Betroffene.
</description>

<pubDate>Fri, 10 November 2023</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-105.htm#VersorgungPersonen</link>

</item>


<item>

<title>Bruno Pélassys Vermächtnis in Berlin: Kunst – Leben – Aids</title>

<description>
Als Bruno Pélassy 1987 die Diagnose HIV bekam, war er 21 Jahre jung und wollte das zunächst gar nicht wahrhaben. Ringsum in seinem Freundeskreis
aber, in den Schwulenszenen Frankreichs, der USA, in Westeuropas Metropolen ging der Sensenmann um und suchte sich auch immer prominentere Opfer aus.
Das eben auf den Markt gekommene erste HIV-Medikament weckte Hoffnungen. Aber erst 1996 konnte die Medizinwissenschaft Pillen liefern, die wirklich
in der Therapie gleich mehrere Wirkstoffe effizient miteinander verbinden und endlich Leben retten oder zumindest verlängern konnten.
</description>

<pubDate>Fri, 10 November 2023</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-105.htm#KunstLebenAids</link>

</item>


<item>

<title>Mit Kondomen im Bauchladen durch Sauerländer Kneipen</title>

<description>
Christel Blumenstein-Carrara ist die neue AIDS-Beauftragte des Hochsauerlandkreises. Sie folgt auf Hubertus Martin, der im Kreisgesundheitsamt die
Sachgebietsleitung Sozialpsychiatrischer Dienst und Betreuungsstelle übernommen hat. Ihren ersten Einsatz hatte die Olsbergerin bei der Mescheder
Kneipennacht am 21. Oktober. Von 20 bis 23.30 Uhr war Blumenstein-Carrara mit einem Bauchladen unterwegs und verteilte Kondome, Flyer und Give-Aways
in den teilnehmenden Kneipen und auf den Wegen dazwischen.
</description>

<pubDate>Fri, 10 November 2023</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-105.htm#KondomeBauchladen</link>

</item>


<item>

<title>Wie viele Immunzellen hat unser Körper?</title>

<description>
Inventur unseres Körpers: Forschende haben erstmals ermittelt, wie viele Immunzellen wir Menschen besitzen. Demnach umfasst das Immunsystem eines 73
Kilogramm schweren Mannes etwa 1,8 Billionen Zellen, die zusammen rund 1,2 Kilogramm wiegen. Bei der Frau sind es rund 1,5 Billionen Immunzellen. Die
einzelnen Immunzell-Sorten sind dabei je nach Organ und Gewebe unterschiedlich häufig zu finden. Der Darm hat demnach weit weniger Immunzellen als
gedacht, dafür enthalten Lymphsystem und Knochenmark den Löwenanteil unserer Immunzellen.
</description>

<pubDate>Fri, 10 November 2023</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-105.htm#WievieleImmunzellen</link>

</item>



<item>

<title>HIV-Therapie im Alter: Risikofaktoren im Alter minimieren</title>

<description>
Dank der antiretroviralen Kombinationstherapie (ART) ist die Lebenserwartung von Personen mit einer HIV-Infektion (PLHIV) mittlerweile annähernd
vergleichbar mit der Allgemeinbevölkerung – das heißt allerdings auch, dass PLHIV ≥50 Jahre ähnlich wie die Allgemeinbevölkerung unter typischen
altersabhängigen Begleiterkrankungen leiden. Daher sollten auch bei der Auswahl und Umstellung der ART eventuelle Begleiterkrankungen und
Risikofaktoren berücksichtigt werden. Bereits jetzt ist jeder zweite HIV-Patient in Deutschland mindesten 50 Jahre alt.
</description>

<pubDate>Fri, 3 November 2023</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-105.htm#HIVAlter</link>

</item>


<item>

<title>HIV: "Können Sie uns bitte als Menschen betrachten?"</title>

<description>
Den Punkt erreichen, an dem HIV und AIDS keine globale Gesundheitsbedrohung mehr darstellen: Das ist das Ziel, das Experten innerhalb von sieben
Jahren erreichen wollen. Wie realistisch ist das? Auch wenn HIV und AIDS in den letzten Jahren zunehmend aus dem öffentlichen Fokus verschwunden
sind, sind die damit verbundenen Gefahren für die Betroffenen nach wie vor real. HIV wurde sicherlich unter anderem dank der Covid Pandemie von der
globalen politischen Bühne verdrängt. Andererseits ist es aber auch der Fluch seines eigenen Erfolgs. "Wir kämpfen dafür, dass AIDS weiterhin auf der
politischen Tagesordnung bleibt."
</description>

<pubDate>Fri, 3 November 2023</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-105.htm#HIVMenschen</link>

</item>


<item>

<title>Adhärenz und HIV: Die Rolle der Beziehung</title>

<description>
Adhärenz, das Umsetzen der im partnerschaftlichen Konsens zwischen Ärzt:in und Patient:in vereinbarten Behandlung, entscheidet über den
Therapieerfolg. Nur wenige Menschen sind entweder vollständig oder gar nicht adhärent. In der Regel spielt sich Adhärenz auf einem Kontinuum
dazwischen ab, wobei das Ausmaß der Adhärenz einer Person im Zeitverlauf schwanken kann. Bei Menschen mit HIV hängt die Lebenserwartung vor allem von
zwei Faktoren ab: Rechtzeitiger Behandlungsbeginn und ausreichende Adhärenz. Non-Adhärenz ist der wichtigste Grund für ein Versagen der
antiretroviralen Medikation und für eine erhöhte Mortalität. Darüber hinaus steigt bei sexuell aktiven Patient:innen das Transmissionsrisiko. Auch
die Wirksamkeit der PrEP hängt in erster Linie von der Adhärenz ab.
</description>

<pubDate>Fri, 3 November 2023</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-105.htm#HIVBeziehung</link>

</item>


<item>

<title>Stammzellen-Transplantation als Chance für alle HIV-Infizierten?</title>

<description>
Ein krebskranker HIV-Patient konnte in Düsseldorf durch eine Stammzellen-Transplantation geheilt werden. Doch diese Therapie ist nicht für jeden
geeignet. Was eine Infektion mit HIV heute bedeutet und wie sie sich davor schützen können, erfahren Sie hier. Es klingt wie ein medizinisches
Wunder: Medizinern vom Uniklinikum Düsseldorf ist es gelungen, einen krebskranken HIV-Patienten mithilfe einer Stammzellen-Transplantation von beiden
Erkrankungen zu heilen. Das berichten die Wissenschaftler im Fachblatt Nature Medicine. Es sei weltweit erst das dritte Mal, dass solch ein Therapie-
Ansatz erfolgreich war.
</description>

<pubDate>Fri, 3 November 2023</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-105.htm#StammzellenHIV</link>

</item>


<item>

<title>Auch bei Älteren an HIV-Infektionen denken</title>

<description>
40 Jahre nach ihrer Entdeckung sind HIV-Infektionen bei Menschen beherrschbar geworden. Bleiben sie unerkannt, verliert sich jedoch der Vorteil, dass
sich die Viruslast unter die Nachweisgrenze senken lässt und in der Folge keine Ansteckungsgefahr mehr besteht. Ohne den Abbau von Stigma und
Diskriminierung wird sich die Testbereitschaft allerdings nicht bessern. Durch die Entwicklung von antiretroviralen HIV-Therapien sowie Prä- und
Postexpositionsprophylaxen sinkt die Zahl der HIV-Neuinfektionen. "Im Grunde genommen haben wir das Werkzeug, um die HIV-Epidemie zu beenden",
betonte Prof. Dr. Jürgen Rockstroh von der Ambulanz für Infektiologie und Immunologie am Universitätsklinikum Bonn bei der Jahrestagung der Deutschen
Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM) in Wiesbaden.
</description>

<pubDate>Fri, 3 November 2023</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-105.htm#HIVdenken</link>

</item>



<item>

<title>Gegen Tabus und für mehr Aufklärung</title>

<description>
Sie sind die Champions of Change: Guineische Jugendliche wirken beim Thema sexuelle Rechte mit und dominierenden Normen entgegen. In weiten Teilen
Guineas, ganz im Westen Afrikas, gilt Sex als Tabuthema. Aus Angst, dass Kinder und Jugendliche es als Ermutigung verstehen, sexuell aktiv zu werden,
wird das Thema gemieden. Aufklärung über sexuell übertragbare Krankheiten und reproduktive Rechte erhalten sie daher nur selten. Das führt häufig
dazu, dass sich Krankheiten verbreiten oder junge Frauen ungewollt schwanger werden, berichten die Fachleute von Plan International Guinea.
</description>

<pubDate>Fri, 27 Oktober 2023</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-104.htm#GegenTabus</link>

</item>


<item>

<title>Lebenserwartung bei Menschen mit HIV – oder: Wie alt will ich eigentlich werden?</title>

<description>
Im renommierten Fachjournal The Lancet erschien im Mai 2023 eine Studie zur Lebenserwartung von Menschen mit HIV. Ein guter Grund, sich einmal
grundsätzlich mit diesem Thema auseinanderzusetzen. Die Studie "Life expectancy after 2015 of adults with HIV on long-term antiretroviral therapy in
Europe and North America: a collaborative analysis of cohort studies" umfasste 206.891 Menschen mit HIV aus den USA und Kanada sowie verschiedenen
europäischen Ländern einschließlich Großbritanniens.
</description>

<pubDate>Fri, 27 Oktober 2023</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-104.htm#LebenserwartungMenschenHIV</link>

</item>


<item>

<title>E-Learning: HIV-Wissen für Klinik und Praxis</title>

<description>
HIV-Grundlagen, HIV-Diagnostik in der Praxis, angemessener Umgang mit HIV-positiven Menschen: Eine neue Onlinefortbildung will die wichtigsten
Informationen über HIV in Klinik und Praxis an Ärzte aller Fachrichtungen vermitteln. Entwickelt wurde das E-Learning-Programm gemeinsam von der
Bundesärztekammer (BÄK), der Deutschen Aids-Hilfe und dem Deutschen Ärzteblatt. Es ist mit drei CME-Fortbildungspunkten versehen. BÄK und Aids-Hilfe
haben bereits gemeinsam in unterschiedlichen Formaten Informationen zu HIV für die medizinische Praxis erarbeitet und veröffentlicht.
</description>

<pubDate>Fri, 27 Oktober 2023</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-104.htm#LearningHIV</link>

</item>


<item>

<title>Wie Antikörper vor einer HIV-Infektion schützen</title>

<description>
Das Forschungsteam um Prof. Dr. Klaus Überla und Dr. Christiane Stahl-Hennig liefert neue Erkenntnisse zur Wirkungsweise von HIV-Antikörpern. Wie
verhindern Antikörper eine HIV-Infektion? Diese Frage kann ein Forschungsteam um Prof. Dr. Klaus Überla vom Virologischen Institut des Uniklinikums
Erlangen der FAU und Dr. Christiane Stahl-Hennig vom Deutschen Primatenzentrum in Göttingen nun beantworten. Die Wissenschaftlerinnen und
Wissenschaftler fanden im Rahmen eines von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderten Projekts heraus, dass HIV-Antikörper für eine
sterilisierende Immunität sorgen, indem sie die Infektion der ersten Zelle blockieren.
</description>

<pubDate>Fri, 27 Oktober 2023</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-104.htm#WieHIVInfektion</link>

</item>


<item>

<title>Vom Patienten beeinflussbare Lebensstilfaktoren wie Rauchen und Alkohol tragen deutlich zur Mortalität bei</title>

<description>
Würden Patienten ganzheitlicher untersucht und behandelt werden, könnte man die HIV-bedingten Todesfälle, laut Dr. Fern-Pattinson, minimieren. Die
britischen Städte Brighton und Hove hatten es sich 2017 zum Ziel gesetzt, dass es unter ihren Einwohnern bis zum Jahr 2030 keine HIV bedingten
Todesfälle mehr geben soll. Anhand der Daten von 2017 bis 2020 wurde in einer Studie zunächst untersucht, welche präventiven Ansatzpunkte sich für
dieses Vorhaben eignen könnten. Dazu werteten das Team um Dr. Fern-Pattinson von der Brighton and Sussex Medical School 75 Todesfälle bei HIV-
positiven Personen aus.
</description>

<pubDate>Fri, 27 Oktober 2023</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-104.htm#Lebensstilfaktoren</link>

</item>



<item>

<title>Sex, Blut und Tränen</title>

<description>
Der Kampf gegen das HI-Virus veränderte die Gesellschaft. Zur Prophylaxe gehörte auch das öffentliche Sprechen über Sexuelles – und Schwules. Was
sich damals zum öffentlich ausgebreiteten Horror auswachsen sollte, waberte zuvor als Gerücht schon in einigen Berliner Schwulenkneipen umher: "Hast
du davon gehört?" Oder auch: "Na, was da los ist …" Es war dann dem Spiegel vorbehalten, in der Ausgabe vom 30. Mai 1982 öffentlich zu machen, was
zuvor nur geraunt worden war: Eine Erkrankungshäufigkeit, vielleicht sogar eine Epidemie, die sich, so der Spiegel, als "Schreck von drüben" zeigte.
</description>

<pubDate>Fri, 20 Oktober 2023</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-104.htm#SexBlut</link>

</item>


<item>

<title>Migration und Gesundheit</title>

<description>
Nahezu jede fünfte Person in Deutschland ist entweder selbst zugewandert oder stammt in erster, zweiter oder dritter Generation von zugewanderten
Menschen ab. Im Kindes- und Jugendalter liegt dieser Anteil sogar bei über 30 Prozent. Die Datenlage zur Gesundheit von Menschen mit
Migrationshintergrund ist in Deutschland noch unzureichend. Oft fehlen detaillierte Informationen, beispielsweise für verschiedene Herkunftsländer
oder Altersgruppen. Die vorhandenen Daten zeigen jedoch, dass sich diese Menschen teilweise in ihrer Gesundheit, in ihren gesundheitsrelevanten
Verhaltensweisen und in ihrer Inanspruchnahme von Personen ohne Migrationshintergrund unterscheiden. Ein Überblick.
</description>

<pubDate>Fri, 20 Oktober 2023</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-104.htm#MigrationGesundheit</link>

</item>


<item>

<title>Hydrogel könnte HIV-Therapie vereinfachen</title>

<description>
Zur Behandlung einer HIV-Infektion ist bisher konsequentes Pillenschlucken angesagt. Doch das könnte sich ändern. Um eine HIV-Infektion in Schach zu
halten, müssen Betroffene üblicherweise täglich Medikamente schlucken. Vernachlässigen sie die Einnahme, kann sich das Virus in ihrem Körper
vermehren und AIDS verursachen. Nun haben Forschende ein injizierbares Gel entwickelt, das über mehrere Wochen hinweg ein HIV-Medikament freisetzt.
Bei Mäusen genügte eine einzige Injektion, um über 42 Tage hinweg einen gleichmäßig hohen Spiegel des Wirkstoffs aufrecht zu erhalten. Studien an
Menschen stehen noch aus.
</description>

<pubDate>Fri, 20 Oktober 2023</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-104.htm#HydrogelHIVTherapie</link>

</item>


<item>

<title>Krankenpflege: "Wir müssen das Stigma abbauen"</title>

<description>
Zoe Longmuss und Volker Wierz arbeiten auf einer Berliner Krankenhausstation, wo viele HIV-Patienten betreut werden. Ein Gespräch über das Virus.
Volker Wierz ist seit 1990 Krankenpfleger. Als schwuler Mann seines Alters war er stets beruflich und privat mit der HIV/Aids-Pandemie konfrontiert.
Die Pflege von Menschen mit HIV wurde sein Herzensthema, dem er sein Berufsleben widmete. Heute schreibt er Lehrbücher über ihre Versorgung. Zoe
Longmuss ist seit 2022 Krankenpflegerin und war im Rahmen ihrer Ausbildung als field worker in Südafrika, wo sie HIV- und Tuberkulosepatient*innen
begleitet und aufgesucht hat. Beide arbeiten auf der infektiologischen Station des St. Joseph Krankenhauses in Berlin-Tempelhof, wo schwerpunktmäßig
HIV-Patient*innen betreut werden.
</description>

<pubDate>Fri, 20 Oktober 2023</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-104.htm#Stigmaabbauen</link>

</item>


<item>

<title>Neue Ära der HIV-Prävention: Vaginalringe in Südafrika</title>

<description>
In Südafrika beginnt der Einsatz eines neuen Produkts im Kampf gegen HIV-Infektionen. Der Globale Fonds zur Bekämpfung von Aids, Tuberkulose und
Malaria spricht von einer neuen Ära, wie er am Freitag in Genf berichtete. Drei lokale Organisationen wollen in Südafrika demnächst Vaginalringe
ausgeben, mit denen sich Frauen im gewissen Umfang vor einer Infektion schützen können. 16.000 seien mit finanzieller Unterstützung des Globalen
Fonds bestellt worden. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hatte den Einsatz 2021 empfohlen. HIV-Infektionen seien bei Frauen, die den Ring
nutzten, in Studien um bis zu 35 Prozent zurückgegangen. Zwei Verlängerungsstudien deuteten auf eine deutlich höhere Wirksamkeit hin.
</description>

<pubDate>Fri, 20 Oktober 2023</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-104.htm#HIVVaginalringe</link>

</item>



<item>

<title>Amsterdam hat die HIV-Übertragung fast gestoppt</title>

<description>
Amsterdam scheint auf dem besten Weg zu sein, das Ziel einer Null HIV-Übertragung bis 2026 zu erreichen. Im vergangenen Jahr wurden in Amsterdam nur
neun HIV-Fälle gemeldet. Der Bericht des niederländischen AIDS-Fonds über nur neun neue Fälle beweist, dass die Investitionen der Stadt in die PrEP
und andere Präventionsstrategien, die im Jahr 2019 begonnen haben, Wirkung gezeigt haben. Zusätzlich zur PrEP haben Gesundheitsbehörden mit
Politikern und HIV-Pflegekräften zusammengearbeitet, um leicht zugängliche Dienste und Programme für wichtige Risikogruppen zu schaffen und zu
fördern, darunter Menschen mit Migrationshintergrund und Menschen, die Drogen injizieren.
</description>

<pubDate>Fri, 13 Oktober 2023</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-104.htm#AmsterdamHIV</link>

</item>


<item>

<title>HIV und Schwangerschaft: Datenlücken früher schließen!</title>

<description>
Am 2. und 3. Juni 2023 fand in Oberursel die 23. Fachtagung HIV und Schwangerschaft statt. Die wissenschaftlichen Beiträge zeigten die jüngsten
Fortschritte in der Prävention der vertikalen HIV-Transmission auf, machten aber gleichzeitig auch auf Datenlücken aufmerksam, die bei der Betreuung
von schwangeren und stillenden Frauen sowie bei Kindern, die mit HIV leben, nach wie vor bestehen. Eine Übersicht.
</description>

<pubDate>Fri, 13 Oktober 2023</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-104.htm#HIVSchwangerschaftDaten</link>

</item>


<item>

<title>Harm Reduction und HIV-Prävention schwerer denn je</title>

<description>
Maksim Malyshev ist Koordinator und Sprecher der Andrey Rylkov Foundation, einer NGO zu Harm Reduction in Moskau. Mehr als eine Million Russ*innen
leben mit HIV. Ein Drittel der Infektionen geht auf intravenösen Drogengebrauch zurück. Die Andrei-Rylkow-Stiftung setzt sich für
Drogenkonsument*innen, Menschen mit HIV, Sexarbeiter*innen und LGBTIQ ein, in Moskau und darüber hinaus – trotz zunehmender Repressionen, Sanktionen
und schwindender Budgets. Ein Gastbeitrag des Aktivisten Niko Vorobyov.
</description>

<pubDate>Fri, 13 Oktober 2023</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-104.htm#HarmReduction</link>

</item>


<item>

<title>"Berliner Senat riskiert fahrlässig HIV-Neuinfektionen"</title>

<description>
Kritik an Kürzungsplänen im Gesundheitsbereich. Freie Träger, Beratungsstellen und HIV-Schwerpunktpraxen in Berlin schlagen Alarm: Sie fürchten, dass
Projekten im Kampf gegen HIV und Aids finanzielle Kürzungen drohen. 2016 hatte sich Berlin als erste deutsche Stadt der Fast-Track-Cities-Initiative
to end Aids angeschlossen. Diese hat zum Ziel, bis zum Jahr 2030 die Aids-Epidemie in den Metropolregionen der Welt zu beenden. Eines der
Zwischenziele der Initiative – bis 2025 sollen 95 Prozent der mit HIV infizierten Menschen in Therapie sein, davon wiederum 95 Prozent in
erfolgreicher Therapie – hat Berlin bereits erreicht. Doch in die Freude über den Erfolg und die Auszeichnung Berlins mischt sich Kritik.
</description>

<pubDate>Fri, 13 Oktober 2023</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-104.htm#Senatriskiert</link>

</item>


<item>

<title>Krebsmedikament wirkt gegen Viren</title>

<description>
Forschende des TWINCORE beschreiben einen Mechanismus, der Virusvermehrung hemmt und Zellen vor Schaden schützt. Interessant: Ein bereits
zugelassener Wirkstoff könnte sich als nützlich erweisen, um verschiedene Viren zu bekämpfen. AIDS, die Grippe, COVID 19 – immer wieder überrollen
Virusinfektionen ganze Weltregionen und kosten Menschenleben. Bis heute gibt es keine Medikamente mit breiter antiviraler Wirkung. Forschende aus
Hannover wollen das ändern: Im Fachjournal PLOS Pathogens beschreiben Prof. Frank Peßler und sein Team am TWINCORE - Zentrum für Experimentelle und
Klinische Infektionsforschung, einer gemeinsamen Einrichtung des Helmholtz-Zentrums für Infektionsforschung und der Medizinischen Hochschule
Hannover, einen Weg, die Vermehrung unterschiedlichster Viren wirksam zu hemmen.
</description>

<pubDate>Fri, 13 Oktober 2023</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-104.htm#Krebsmedikament</link>

</item>



<item>

<title>Neue HIV Präexpositionsprophylaxe lässt Blutdruck und Cholesterin ansteigen</title>

<description>
Der Wechsel von Tenofovirdisoproxil (TDF) auf Tenofoviralafenamid (TAF) – jeweils in Kombination mit Emtricitabin – soll die HIV
Präexpositionsprophylaxe schonender für Knochen und Nieren machen, doch schon in der Zulassungsstudie war ein Anstieg von Körpergewicht und LDL-
Cholesterin aufgefallen. Jetzt kommt eine Auswertung von elektronischen Krankenakten in JAMA Network Open zu dem Ergebnis, dass nach der Verordnung
von Tenofoviralafenamid / Emtricitabin die Diagnosen einer Hypertonie und die Verordnungen von Statinen zunehmen.
</description>

<pubDate>Fri, 6 Oktober 2023</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-104.htm#HIVBlutdruck</link>

</item>


<item>

<title>Krisen begünstigen HIV, Tuberkulose und Malaria</title>

<description>
Durch Klimawandel, Konflikte und soziale Ungleichheit laufen wieder mehr Menschen Gefahr, sich mit Malaria, HIV oder Tuberkulose anzustecken. Das
Ziel, den drei Infektionskrankheiten bis 2030 weltweit ein Ende zu setzen, drohe damit zu scheitern, heißt es im kürzlich veröffentlichten
Jahresbericht 2022 des The Global Fund. Die 2002 gegründete, internationale Organisation gilt als wesentliches Instrument, um die Ausbreitung der
drei Krankheiten weltweit zu beenden. Dies ist auch Teil der Agenda 2030, in der die UN 2015 17 Nachhaltigkeitsziele formuliert hat.
</description>

<pubDate>Fri, 6 Oktober 2023</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-104.htm#HIVTuberkuloseMalaria</link>

</item>


<item>

<title>Aufklärung vor dem Internet-Zeitalter: Deutsche Aids-Hilfe wird 40</title>

<description>
Vor 40 Jahren wurde einer Gruppe Menschen klar: Aids, das wird jetzt richtig schlimm. Sie hoben in Berlin die Deutsche Aids-Hilfe aus der Taufe. Was
bis heute erreicht ist – und was nicht. Es begann mit einem neuen Telefon in seiner Büroküche in Berlin, das kaum mehr aufhören wollte zu klingeln.
Am anderen Ende der Leitung: aufgewühlte bis aufgelöste Menschen mit Fragen zu der damals neuen Krankheit Aids, dem erworbenen Immunschwächesyndrom.
"Unser Ziel war es, irgendetwas zu tun", sagt Stefan Reiß. "Zum Beispiel uns als Ansprechpartner zur Verfügung stellen, wenn Leute abstrakte Angst
haben vor der Krankheit. Die Gefahr der Hysterie war damals das Zentrale."
</description>

<pubDate>Fri, 6 Oktober 2023</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-104.htm#DeutscheAidsHilfe40</link>

</item>


<item>

<title>Bekämpfung von HIV in Europa hinkt UN-Zielen hinterher</title>

<description>
Bei der Bekämpfung des HI-Virus (HIV) drohen Europa und Zentralasien die Ziele der Vereinten Nationen für 2025 zu verfehlen. Wie das Europäische
Zentrum für die Prävention und Kontrolle von Krankheiten (ECDC) heute mitteilte, wissen in dieser Region derzeit nur 83 Prozent der Infizierten um
ihre Infektion. Davon seien nur 85 Prozent in Therapie, und bei 93 Prozent von diesen sei das Virus unter Kontrolle, hieß es weiter. Erklärtes Ziel
des UN-Programms für die Bekämpfung von Aids (UNAIDS) ist es jedoch, dass bis zum Jahr 2025 alle drei Werte 95 Prozent erreichen.
</description>

<pubDate>Fri, 6 Oktober 2023</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-104.htm#HIVEuropahinkt</link>

</item>


<item>

<title>Medikamente können Übertragung von HIV vollständig stoppen</title>

<description>
Eine groß angelegte Studie mit homosexuellen Paaren belegt, dass die Einnahme bestimmter HIV-Medikamente die Übertragung des Virus auf Sexualpartner
verhindern kann. Wie Wissenschaftler um Alison Rodger vom University College London im Fachmagazin The Lancet berichten, wurden für die Studie rund
780 schwule Paare aus 14 europäischen Ländern mit jeweils einem HIV-infizierten Partner im Mittel zwei Jahre lang begleitet. Im gesamten Zeitraum
habe sich keiner der nicht infizierten Partner bei seinem Lebensgefährten angesteckt - trotz ungeschützten Geschlechtsverkehrs.
</description>

<pubDate>Fri, 6 Oktober 2023</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-104.htm#HIVstoppen</link>

</item>




<item>

<title>HIV-Medikamente im Tierfutter in Uganda</title>

<description>
Keiner isst Hühner und Schweine. Seit Jahren werden HIV-Medikamente dem Tierfutter beigemischt. Die Regierung hat das gewusst. Nun untersucht ein
Ausschuss den Skandal. Als Amos Atumanya, Leiter der ugandischen Behörde für Medikamentenzulassung (NDA), vergangene Woche vor Ugandas Parlament
trat, waren die versammelten Abgeordneten sprachlos: Vor laufenden Kameras gestand er, dass seine Behörde seit fast zehn Jahren darüber Bescheid
weiß, dass Nutztieren wie Hühnern und Schweinen gezielt Medikamente verfüttern werden, die bei Menschen das HI-Virus unterdrücken sollen, so genannte
ARV Medikamente. Man habe sich allerdings entschieden, die Öffentlichkeit nicht zu informieren, um "keine Panik zu verursachen und den Export von
Fleisch nicht zu gefährden".
</description>

<pubDate>Fri, 29 September 2023</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-104.htm#HIVTierfutter</link>

</item>


<item>

<title>Belgrad feierte die größte Pride aller Zeiten</title>

<description>
Unter dem Motto "Wir sind noch weit davon entfernt" hat die Belgrade Pride stattgefunden - mit tausenden Teilnehmenden und ohne größere
Zwischenfälle. Den Veranstalter:innen zufolge war es am Samstag die größte Pride Parade, die Belgrad je gesehen hatte: Bis zu 15.000 Teilnehmer:innen
zogen nach Schätzung der Organisator:innen vom bunt geschmückten Manjež-Park in der Innenstadt vor das Parlamentsgebäude. Im Park waren zahlreiche
Politiker:innen, Diplomat:innen und Prominente, darunter auch Milica Đurđić, Partnerin von Premierministerin Ana Brnabić.
</description>

<pubDate>Fri, 29 September 2023</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-104.htm#BelgradPride</link>

</item>


<item>

<title>HepMig-Studie in Frankfurt am Main</title>

<description>
Ziel der HepMig Studie ist die Verbesserung der Datenlage zur Versorgungssituation von Hepatitis B, (D) und C (HBV, HCV, HDV) in Deutschland bei
Menschen mit Migration aus ausgewählten Ländern, um Handlungsbedarfe für eine verbesserte Versorgung zu identifizieren. Dazu wird ein integrierter
bio behavioral Survey (IBBS) durchgeführt. Die Pilotstudie in Frankfurt diente der erstmaligen Anwendung des Studiendesigns, mit dem strukturiert und
adressat*innengerecht Daten zu Prävalenz, Risiko- und Schutzfaktoren sowie zum Zugang zu medizinischer Versorgung für HBV, HCV und HDV erhoben werden
sollen.
</description>

<pubDate>Fri, 29 September 2023</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-104.htm#HepMigStudie</link>

</item>


<item>

<title>HIV-Drama «Einfach das Ende der Welt» in Wien</title>

<description>
Das gefeierte Theaterstück «Einfach das Ende der Welt» wird erstmals in Österreich aufgeführt. Es ist ein Drama, das emotional berührt und unter die
Haut geht. Auch wenn Menschen mit HIV heute in vielen Fällen gut mit der Infektion leben können, werden sie noch immer ausgegrenzt. Viele tun sich
schwer, ihrer Familie davon zu erzählen. Das ist der Ausgangspunkt des berührenden Theaterstücks «Einfach das Ende der Welt», das derzeit im Wiener
Kosmostheater gespielt wird.
</description>

<pubDate>Fri, 29 September 2023</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-104.htm#HIVDrama</link>

</item>


<item>

<title>HIV-1 Kontrolle trotz Therapieunterbrechung</title>

<description>
Die Mechanismen, warum das Immunsystem einiger HIV betroffenen Personen in der Lage ist, das Virus selbst während einer Behandlungsunterbrechung
langfristig zu kontrollieren, sind bislang noch nicht vollständig geklärt. Eine französische Forschungsgruppe hat die immunologischen
Einflussfaktoren auf die Viruslast bestimmter HIV-1 Träger mit langjähriger ART untersucht. In seltenen Fällen entwickeln sich bei diesen Individuen
(Post Treatment Controller) breit neutralisierende Antikörper (bNAbs) gegen HIV-1.
</description>

<pubDate>Fri, 29 September 2023</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-104.htm#HIVKontrolle</link>

</item>


<item>

<title>Freihandelsabkommen bedroht weltweite Medikamentenversorgung</title>

<description>
Die EU treibt ein Freihandelsabkommen mit Indien voran. Darin enthalten: schärfere Regelungen zum Schutz geistigen Eigentums. Was erst mal gut
klingt, könnte laut NGOs massive Auswirkungen auf den Zugang zu Medikamenten haben. Der Vizepräsident der EU-Kommission, Valdis Dombrovskis, zeigte
sich zufrieden. Es sei an der Zeit, das Freihandelsabkommen mit Indien schnell abzuschließen, schrieb er nach einem Treffen mit dem indischen
Handelsminister Shri Piyush Goyal Ende August in Neu-Delhi. Doch Hilfs- und entwicklungspolitische Organisationen schlagen Alarm. Denn die weltweite
Versorgungssicherheit mit Medikamenten steht nach ihrer Einschätzung auf dem Spiel.
</description>

<pubDate>Fri, 22 September 2023</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-104.htm#Freihandelsabkommenbedroht</link>

</item>


<item>

<title>RKI : Zahl der HIV-Fälle 2022 leicht gestiegen</title>

<description>
In den ersten beiden Pandemiejahren war die Zahl der gemeldeten HIV-Fälle deutlich zurückgegangen. Für das Jahr 2022 meldet das Robert-Koch-Institut
nun einen Anstieg. Die Zahl der neu gemeldeten HIV-Fälle in Deutschland ist 2022 im Vergleich zum Vorjahr leicht gestiegen. Rund 2500 Ansteckungen
wurde vergangenes Jahr gemeldet, wie das Robert Koch-Institut (RKI) diese Woche in einem aktuellen Bericht mitteilte. Im Vergleich zum Vorjahr
entspreche das einer Zunahme um 11 Prozent (2021: rund 2260 Neuinfektionen). Dabei muss nach Angaben des RKI allerdings berücksichtigt werden, dass
die Zahl der HIV-Neuinfektionen 2020 und 2021 deutlich zurückging - wahrscheinlich wegen der Corona-Pandemie.
</description>

<pubDate>Fri, 22 September 2023</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-104.htm#HIVgestiegen</link>

</item>


<item>

<title>Regeln für Blutspende ändern sich</title>

<description>
Blutkonserven sind in Deutschland knapp. Nun wird die Richtlinie zur Blutspende geändert, sodass mehr Menschen als Spender infrage kommen. Homo- und
bisexuelle Männer in Deutschland können künftig leichter Blut spenden. Am Montag tritt eine entsprechende Erneuerung der entsprechenden »Richtlinie
zur Gewinnung von Blut und Blutbestandteilen und zur Anwendung von Blutprodukten« der Bundesärztekammer (BÄK) in Kraft, wie die BÄK am Donnerstag
mitteilte. Ob die neue Regelung ab Montag schon in der Praxis angewendet wird, hängt einem Sprecher zufolge davon ab, wie schnell die
Blutspendedienste auf einen neuen Fragebogen umstellen.
</description>

<pubDate>Fri, 22 September 2023</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-104.htm#RegelnBlutspende</link>

</item>


<item>

<title>Regionale Variationen in der Häufigkeit von Patient*innen mit HIV im ambulanten Sektor in Deutschland, 2021</title>

<description>
"Unsere kleinräumige Datenanalyse liefert für Deutschland erstmals belastbare Kennzahlen zur regionalen Verteilung von Patientinnen und Patienten mit
HIV in Deutschland. Diese Daten bis hinunter auf die Kreisebene sind von besonderer Bedeutung, da sie die Planung der medizinischen Versorgung
unterstützen können. Zudem ist es wichtig, potenzielle Risikogebiete mit erhöhter HIV Diagnoseprävalenz zu identifizieren, um dort gezielte
Präventionsmaßnahmen anbieten zu können. Vor allem in urbanen Schwerpunktregionen, in denen die Zahlen der besonders betroffenen Risikogruppen wie
intravenös Drogengebrauchender und von Männern, die Sex mit Männern haben, überdurchschnittlich hoch sind, kann gezielt mit Aufklärungsmaßnahmen und
Versorgungsangeboten angesetzt werden".
</description>

<pubDate>Fri, 22 September 2023</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-104.htm#RegionaleVariationen</link>

</item>


<item>

<title>Drogentod durch Überdosis: Wann geht der Politik ein Licht auf?</title>

<description>
"Überdosierungen vermeiden: Wir sind alle gefragt!" – So steht es blau und orange auf Dunkel auf dem Bürogebäude neben dem Willy-Brandt-Haus in
Berlin, in dem die Deutsche Aids-Hilfe und der Bundesverband JES (Junkies, Ehemalige, Substituierte) ihren Sitz haben. Es ist die Botschaft der
Fachorganisationen zum heutigen International Overdose Awareness Day. Weltweit finden mehr als 800 Aktionen statt. Um an Drogentote zu erinnern und
Maßnahmen gegen Überdosierung anzumahnen, werden Gebäude in Violett getaucht.
</description>

<pubDate>Fri, 22 September 2023</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-104.htm#DrogentodLichtauf</link>

</item>



<item>

<title>Was genau ist Crack? Ist es gefährlicher als Kokain, und was macht es mit dem Gehirn?</title>

<description>
Crack wird oft als Paket, bestehend aus dem Pulver und der zum Rauchen verwendeten Pfeife, abgegeben oder verkauft – wie diese Crack-Pfeife der
Abgabestelle KundA des Sozialdepartements Zürich. In Berlin, Zürich, Paris, Genf und vielen anderen Städten nimmt der Crack-Konsum zu, teilweise
bilden sich Straßenszenen. Wir erklären, wie diese Droge wirkt und wer sie einnimmt.
</description>

<pubDate>Fri, 15 September 2023</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-104.htm#WasistCrack</link>

</item>


<item>

<title>Charité feuert erfahrenen Pfleger – wegen HIV?</title>

<description>
Pflegekräfte, zumal auf der Intensivstation, werden händeringend gesucht. Die Charité aber entlässt einen erfahrenen Pfleger noch in der Probezeit.
Hat sie ein Problem mit HIV? Während der arbeitsmedizinischen Untersuchung für eine neue Stelle an der Charité legt Carsten Müller (Name geändert)
offen, dass er mit HIV lebt. Die Betriebsärztin verlangt daraufhin Nachweise, dass seine HIV-Therapie die Virenvermehrung erfolgreich unterdrückt.
</description>

<pubDate>Fri, 15 September 2023</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-104.htm#PflegerHIV</link>

</item>


<item>

<title>200 Männer wegen mutmaßlicher Homosexualität verhaftet</title>

<description>
Die Polizei in Nigeria hat Hunderte Männer festgenommen, die in einem Hotel eine Schwulenhochzeit abgehalten haben sollen. Ihnen droht eine
Haftstrafe von bis zu 14 Jahren. Wegen mutmaßlicher Homosexualität hat die Polizei in Nigeria eigenen Angaben zufolge 200 Männer festgenommen. Die
Männer hätten am Montag in einem Hotel nahe der Küstenstadt Warri im südlichen Bundesstaat Delta eine Schwulenhochzeit abgehalten, sagte der
Polizeisprecher des Staats, Bright Edafe, am Dienstag. Die Polizei habe das Hotel gestürmt; die Mehrheit der Männer habe Frauenkleider getragen,
sagte Edafe. Die beiden als Braut und Bräutigam gekleideten Männer seien ebenfalls festgenommen worden.
</description>

<pubDate>Fri, 15 September 2023</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-104.htm#200verhaftet</link>

</item>


<item>

<title>Sexarbeit in Kasachstan: Zwischen rechtlicher Unklarheit und gesellschaftlicher Stigmatisierung</title>

<description>
Nach Angaben des kasachischen Gesundheitsministeriums wurde die Zahl der Sexarbeiter:innen im Land im Jahr 2021 auf 20.250 Personen geschätzt. Die
gesetzlichen Rahmenbedingungen sind weltweit unterschiedlich. So ist Sexarbeit in einigen Ländern vollständig legalisiert (Deutschland, Ungarn), in
anderen ist sie vollständig kriminalisiert (islamische Länder). Darüber hinaus gibt es das schwedische Modell, bei dem der Kauf von Dienstleistungen
strafbar, der Verkauf jedoch legal ist (Schweden, Norwegen). Aber wie ist Sexarbeit in Kasachstan geregelt?
</description>

<pubDate>Fri, 15 September 2023</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-104.htm#SexarbeitKasachstan</link>

</item>


<item>

<title>Podcast heiß und innig: Was Du über sexuell übertragbare Krankheiten wissen musst</title>

<description>
Die Fotos der Hautnah Kampagne motivieren, sich selbst zu schützen und auf den Schutz von Partnerinnen und Partnern zu achten. Tripper? Klar, hat
jeder schon gehört. Eine Geschlechtskrankheit. Aber wie zeigt die sich? Und wie gefährlich ist die eigentlich? Und wie ist das mit Syphilis und
Chlamydien? Und was gibt es da eigentlich sonst noch so? Wir haben die Antworten! Wer aufmerksam durch die Stadt läuft, sieht mancherorts Plakate.
"Brennt´s im Schritt?" heißt es darauf beispielsweise. Auf diese Weise will die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung die Bevölkerung für
sexuell übertragbare Krankheiten sensibilisieren.
</description>

<pubDate>Fri, 15 September 2023</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-104.htm#Podcastinnig</link>

</item>



<item>

<title>HIV-Übertragung im Einsatz: Keine Angst vor Speichel und Bissen!</title>

<description>
Von Polizist*innen bis zu Rettungssanitäter*innen: Wer im Berufsalltag angespuckt oder sogar gebissen wird, befürchtet womöglich eine HIV-
Übertragung. Wie groß ist die Gefahr wirklich, dabei mit HIV oder Hepatitis C infiziert zu werden? Für die beiden Polizeibeamten war dies eigentlich
ein Routineeinsatz: Ein Streit zwischen zwei Drogengebrauchenden war aus dem Ruder gelaufen. Doch der Versuch, die Situation zu beruhigen,
scheiterte. Einer der beiden Streithähne verhielt sich nun auch gegenüber den Ordnungskräften aggressiv und spuckte einem der beiden Polizisten ins
Gesicht.
</description>

<pubDate>Fri, 8 September 2023</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-104.htm#HIVEinsatzKeine</link>

</item>


<item>

<title>HIV-Positive sollten besonders auf Cholesterin achten</title>

<description>
"Das Risiko für Atherosklerose bedingte Herz-Kreislauf-Erkrankungen inklusive Herzinfarkt und Schlaganfall ist unter Menschen mit HIV-Infektion bis
zu doppelt so hoch wie in der Allgemeinbevölkerung. Das unterstreicht die Notwendigkeit, solche Akutereignisse zu verhindern. Die Mechanismen für die
erhöhte Gefährdung in dieser Personengruppe wird noch nicht vollkommen verstanden. Es kann an 'traditionellen' Risikofaktoren liegen, aber auch an
(mit HIV verbundenen; Anm.) Entzündungsreaktionen und einer Aktivierung des Immunsystems".
</description>

<pubDate>Fri, 8 September 2023</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-104.htm#HIVCholesterin</link>

</item>


<item>

<title>Angeborener Abwehrmechanismus gegen HIV identifiziert</title>

<description>
Forschende des Ulmer Universitätsklinikums haben gemeinsam mit einer Arbeitsgruppe des Walter Reed Army Institute of Research in den USA erstmals
durch Einzelzellanalysen von Blutproben aus HIV-Patienten einen antiviralen Faktor identifiziert. Die Wissenschaft hat zwar bereits viele antivirale
Mechanismen beschrieben, allerdings ist unklar, welche zellulären Faktoren das Humane Immundefizienz-Virus 1 (HIV-1) tatsächlich in Infizierten
kontrollieren. Das internationale Team konnte zeigen, dass eine effektive Produktion des zellulären Proteins Prothymosin alpha (PTMA) mit einer
verminderten Produktion von HIV-1 in den Blutzellen der Patientinnen und Patienten korreliert.
</description>

<pubDate>Fri, 8 September 2023</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-104.htm#Abwehrmechanismusidentifiziert</link>

</item>


<item>

<title>Lang erwartet, nun heftig umstritten: Das Digital-Gesetz</title>

<description>
Durch ein neues Digital-Gesetz soll die umfassende Digitalisierung des Gesundheitswesens vorangetrieben und dazu u. a. ab 2025 für alle Patient*innen
eine elektronische Akte anlegt werden. Doch an der Ausgestaltung gibt es Kritik – auch von Seiten der DAH. "Deutschlands Gesundheitswesen hängt in
der Digitalisierung um Jahrzehnte zurück. Das können wir nicht länger verantworten." Mit diesem Statement kündigte Bundesgesundheitsminister Karl
Lauterbach im März seine neue Digitalisierungsstrategie an. Konkret soll die elektronische Patientenakte (ePA) möglichst flächendeckend eingesetzt,
elektronische Rezepte alltagstauglich gemacht und die Forschung auf Basis von Gesundheitsdaten erleichtert werden.
</description>

<pubDate>Fri, 8 September 2023</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-104.htm#DigitalGesetz</link>

</item>


<item>

<title>Zur guten Behandlung von HIV gehört mehr als Medikamente</title>

<description>
Dank moderner Arzneimittel lässt sich eine HIV-Infektion heutzutage recht gut kontrollieren. In Bayern geschieht das nicht zuletzt in 25
spezialisierten Schwerpunktpraxen. Etwas aber hat sich kaum verändert - die Vorurteile gegenüber Patienten. Sechs Jahre lang war Martin Tröbs schon
bei der Aids-Hilfe in Nürnberg engagiert, verteilte Kondome, klärte über das Infektionsrisiko auf - bis es ihn selbst traf: HIV-positiv.
</description>

<pubDate>Fri, 8 September 2023</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-104.htm#BehandlungHIVmehr</link>

</item>



<item>

<title>Sommer, Sex und STI: Riskante Liebe auf Festivals?</title>

<description>
Riskantes Sexualverhalten junger Menschen auf Festivals beschäftigt die internationale Forschungswelt bereits seit Jahrzehnten. Was in Woodstock
romantisiert wurde, ist vor allem in Australien zu einem großen Problem geworden. Die australische Bevölkerung hat mit einer steigenden Prävalenz von
ungeschütztem Geschlechtsverkehr, sexuell übertragbaren Infektionen und Schwangerschaftsabbrüchen zu kämpfen. Doch auch hierzulande breiten sich STI
weiter aus.
</description>

<pubDate>Fri, 1 September 2023</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-104.htm#SommerSexSTI</link>

</item>


<item>

<title>Wie tote Tiere in den Büschen – Fentanyl zerstört die Seele San Franciscos</title>

<description>
In kaum einer amerikanischen Metropole sieht man die eklatanten Folgen der Fentanylepidemie so deutlich wie in der Stadt am Golden Gate. Während San
Francisco über die richtigen Antworten streitet, sterben immer mehr Menschen an Überdosen – zunehmend auch Teenager. Die Suche nach ihrem Sohn
beginnt Jacqueline Berlinn an diesem Abend auf San Franciscos Einkaufsstrasse Market Street. Zwischen den Drogenabhängigen und Dealern sticht die 58-
Jährige in ihrem Blazer, mit den glatt geföhnten langen Haaren und der schicken Lederhandtasche heraus wie eine Kerze im Dunkeln. Langsam geht sie an
den Gestalten vorbei und mustert ihre Gesichter.
</description>

<pubDate>Fri, 1 September 2023</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-104.htm#FentanylSeele</link>

</item>


<item>

<title>Tansania macht Fortschritte bei der Erreichung des 2030 Ziels</title>

<description>
Anthony Kyando lebt seit über zwei Jahrzehnten mit HIV. Als der heute 68jährige Mann aus der Region Mbarali in Tansania in den 1990er Jahren an einer
Reihe von Fieber erkrankte, hätte er nie gedacht, dass dies an der Ausbreitung des Virus liegen könnte, obwohl er die Berichte über die Krankheit im
Fernsehen verfolgte. "Besonders interessierten mich die Sendungen, in denen es um AIDS, seine Prozesse und die Aufklärungs- und Beratungsangebote
ging. Diese Erfahrung hat mich dann motiviert, einen Test zu machen", sagt er im Gespräch mit der DW.
</description>

<pubDate>Fri, 1 September 2023</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-104.htm#TansaniaFortschritte</link>

</item>


<item>

<title>Experte über Geschlechtskrankheiten: "Die Krankheit haben immer die anderen"</title>

<description>
Geschlechtskrankheiten, das kommt doch heute nicht mehr vor. Syphilis, das gibt es doch quasi nicht mehr, und HIV ist mittlerweile auch ein Thema des
vergangenen Jahrtausends. So oder so ähnlich ist die gesellschaftliche Wahrnehmung von sexuell übertragbaren Infektionen (STIs). Und tatsächlich hat
man viele davon mittlerweile im Griff, kann sie mit Antibiotika heilen oder, wie bei HIV, mit antiretroviralen Medikamenten so unterdrücken, dass sie
im Blut nicht mehr nachgewiesen werden können. Das hat die Aufmerksamkeit gegenüber diesem Thema stark abfallen lassen.
</description>

<pubDate>Fri, 1 September 2023</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-104.htm#ExperteGeschlechtskrankheiten</link>

</item>


<item>

<title>Wie das Herpesvirus HCMV seine Wirtszellen austrickst</title>

<description>
Einmal infiziert – immer infiziert: Herpesviren schlummern im Körper und können durch bestimmte Umstände reaktiviert werden. Das Herpesvirus HCMV ist
besonders weit verbreitet, gut verträgliche und effektive antivirale Medikamente oder Impfungen gibt es nicht. Doch ein Forscherteam von FMP und
Charité hat jetzt einiges über die Interaktion zwischen HCMV und seinen Wirtszellen herausgefunden, was auch für die Entwicklung antiviraler
Wirkstoffe nützlich sein könnte. Die Arbeit ist soeben im Fachmagazin nature microbiology im erschienen.
</description>

<pubDate>Fri, 1 September 2023</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-104.htm#HCMVaustrickst</link>

</item>



<item>

<title>Run auf Gratistests in Zürich</title>

<description>
Gratistests auf Tripper oder Syphilis sind offenbar ein Bedürfnis. Seit Juni 2023 können sich junge Stadtzürcherinnen und Stadtzürcher gratis auf
sexuell übertragbare Infektionen testen lassen – schweizweit ein einzigartiges Pilotprojekt. Das Angebot stößt auf großen Anklang: Die Nachfrage ist
riesig. Die Beratungsgespräche an allen drei Zürcher Standorten sind über mehrere Wochen ausgebucht. Tripper, Syphilis oder Hepatitis – auf diese
Krankheiten können sich Zürcherinnen und Zürcher unter 25 Jahren seit einigen Monaten kostenlos untersuchen lassen. Das Angebot gilt auch für Leute
über 25 mit wenig Geld.
</description>

<pubDate>Fri, 25 August 2023</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-104.htm#RunGratistest</link>

</item>



<item>

<title>Wie HIV in den Zellkern schlüpft</title>

<description>
Entschlüsselung des Weges bietet Aussicht auf Infektionsblockade. Forschende der Technischen Universität Dresden und der Touro University in Nevada
haben entdeckt, welchen Weg das Humane Immundefizienz Virus (HIV) nutzt, um in den Kern einer gesunden Zelle einzudringen, wo es sich vermehren und
weitere Zellen infiltrieren kann. Die Forschenden haben drei Proteine identifiziert, die das Virus für die Invasion benötigt. Sie haben ihrerseits
Moleküle synthetisiert, die auf eines der Proteine abzielen. In Zukunft könnten so Therapien entwickelt werden, die eine Infektion mit HIV
verhindern. Die Forschungsergebnisse wurden in der Fachzeitschrift nature communications veröffentlicht.
</description>

<pubDate>Fri, 25 August 2023</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-104.htm#HIVZellkern</link>

</item>


<item>

<title>Gesund alt werden mit HIV</title>

<description>
Wie HIV-positive Menschen die Herausforderungen des Älterwerdens meistern können. Menschen mit HIV werden mittlerweile immer älter. Zurückzuführen
ist das vor allem auch auf die Fortschritte in der HIV-Therapie, die ein langes und gutes Leben auch mit HIV möglich machen. Seit der Entdeckung des
HI-Virus hat sich in der Entwicklung entsprechender Medikamente sehr viel getan: Die ersten Therapien waren mit starken Nebenwirkungen verbunden und
es musste eine Vielzahl verschiedener Tabletten eingenommen werden, um die Menge der Viren im Körper so niedrig wie möglich zu halten. Heutzutage
kann die HIV-Therapie durch den Einsatz von immer effektiveren und verträglicheren Wirkstoffen häufig mit nur einer einzigen Tablette am Tag
durchgeführt werden.
</description>

<pubDate>Fri, 25 August 2023</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-104.htm#altmitHIV</link>

</item>


<item>

<title>Wie sinnvoll ist eine provirale Resistenztestung?</title>

<description>
Bei niedrigen Viruslasten stellt die provirale Resistenztestung eine Möglichkeit dar, archivierte Resistenzen zu detektieren. Dabei ist zu
berücksichtigen, dass die provirale DNA teils nicht replikationskompetent ist und auch der Dynamik des zellulären Reservoirs unterliegt. Die
provirale DNA kann in besonderen klinischen Situationen ein alternativer Analyt für die genotypische Resistenztestung sein, insbesondere wenn die
Verwendung plasmaviraler RNA nicht durchführbar oder nicht erfolgreich ist und zugleich die Reihenfolge des Auftretens der Resistenzmutationen von
untergeordneter Bedeutung ist.
</description>

<pubDate>Fri, 25 August 2023</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-104.htm#proviraleResistenztestung</link>

</item>


<item>

<title>Pflegeheim lehnt HIV-Positiven ab</title>

<description>
Dass eine HIV-Infektion immer noch zu Diskriminierung führen kann, wird gerade im Gesundheits- und Pflegebereich immer deutlicher. Aktuelle Fälle –
auch aus Salzburg – zeigen ein erschreckendes Bild. Die Salzburger Aids-Hilfe reagiert. Die Diskriminierung HIV-positiver Menschen im
Gesundheitswesen sei aktuell ein "großes Thema", erklärt Willi Maier von der Salzburger Aids-Hilfe. Der aktuelle Fall aus Wien, wo einem 81jährigen
wegen seiner HIV-Infektion die 24 Stunden Betreuung kurzfristig und fristlos gekündigt wurde, dürfte demnach kein Einzelfall sein.
</description>

<pubDate>Fri, 25 August 2023</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-104.htm#Pflegeheimlehntab</link>

</item>


<item>

<title>HCV-Elimination hat viele Facetten: Risikogruppen erreichen</title>

<description>
Vom 29.06. – 01.07.2023 fand der 23. Interdisziplinäre Kongress für Suchtmedizin in München statt. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat das Ziel
ausgesprochen, bis zum Jahr 2030 die Zahlen der Hepatitis C Virus (HCV) Neuinfektionen und HCV assoziierte Todesfälle deutlich zu reduzieren. Neuer
HCV-Tracker für Deutschland macht sichtbar, wo wir stehen In Deutschland leben etwa 189.000 Menschen mit einer HCV-Infektion.2 Der neue HCV-Tracker
ermöglicht den Abruf aktueller Zahlen zur HCV Elimination für Deutschland und auch auf Bundeslandebene.
</description>

<pubDate>Fri, 18 August 2023</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-104.htm#HCVElimination</link>

</item>


<item>

<title>Afrikanische Hoffnung im Kampf gegen HIV</title>

<description>
Genomweite Assoziationsstudien können Ansätze für die weiterhin notwendige Entwicklung neuer Behandlungsmöglichkeiten bei HIV / Aids liefern.
Genetisch bedingter Widerstandskraft auf der Spur: Forscher haben bei Menschen mit afrikanischer Abstammung eine genetische Besonderheit entdeckt,
die mit einer geringen HI-Viruslast verbunden ist. Dadurch besitzen die Träger ein geringeres Übertragungsrisiko und das Fortschreiten der Erkrankung
wird verlangsamt. Der Einblick in die Grundlagen natürlicher Widerstandskraft könnte zur weiterhin notwendigen Entwicklung neuer Behandlungsansätze
führen, sagen die Wissenschaftler.
</description>

<pubDate>Fri, 18 August 2023</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-104.htm#AfrikanischeHIV</link>

</item>


<item>

<title>Kampf um HIV-Prävention</title>

<description>
Droht das erfolgreichste US-HIV-Gesundheitsprogramm für Afrika aufgrund von LGBTI*-Hass zu platzen? Der neuste Vorstoß von konservativen
Organisationen, rechtsextremen Bünden und Republikanern in den USA gegen die LGBTI*-Community sowie Menschen mit HIV kann schlicht als
menschenverachtend definiert werden – sie plädieren nun darauf, eines der erfolgreichsten HIV-Präventionsprojekte in Afrika, finanziert durch die
USA, zu beenden. Warum? Das Projekt würde Werbung für LGBTI* machen und Abtreibungen fördern.
</description>

<pubDate>Fri, 18 August 2023</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-104.htm#KampfHIV</link>

</item>


<item>

<title>133 neue HIV-Infektionen im ersten Halbjahr 2023 in Tschechien</title>

<description>
In den ersten sechs Monaten dieses Jahres wurden in der Tschechischen Republik 133 neue Fälle von HIV-Infektionen gemeldet, was einen Rückgang von 19
Fällen im Vergleich zum Vorjahr bedeutet. Diese Daten wurden vom Nationalen Referenzlabor (NRL) für HIV/AIDS des Staatlichen Gesundheitsinstituts
(SZÚ) veröffentlicht. Der Kriegskonflikt in der Ukraine ist nach wie vor ein bedeutender Faktor, der die Situation maßgeblich beeinflusst.
</description>

<pubDate>Fri, 18 August 2023</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-104.htm#HIVTschechien</link>

</item>


<item>

<title>Ein viel versprechender therapeutischer monoklonaler Antikörper zur Behandlung chronischer Hepatitis B und D Infektionen</title>

<description>
Die chronische Hepatitis B, von der Hunderte von Millionen Menschen betroffen sind, ist ein weltweit verbreitetes Gesundheitsproblem, für das es
bisher keine Heilung gibt. In einer präklinischen Studie, an der das Deutsche Zentrum für Infektionsforschung (DZIF), das Universitätsklinikum
Heidelberg, das Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf und das US-amerikanische Unternehmen Vir Biotechnology beteiligt waren, wurde das Potenzial
eines gentechnisch hergestellten monoklonalen Antikörpers für die Behandlung von chronischer Hepatitis B und Hepatitis D nachgewiesen.
</description>

<pubDate>Fri, 18 August 2023</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-104.htm#BehandlungHepatitisBD</link>

</item>



<item>

<title>HIV-Selbsttests aus der Apotheke: Das ist wichtig</title>

<description>
Seit rund fünf Jahren stehen durch eine Änderung der Medizinprodukte Abgabeverordnung hierzulande in den Apotheken HIV-Selbsttests zur Verfügung.
Diese sollen Personen, die befürchten, sich mit dem HI-Virus infiziert zu haben, Klarheit liefern. Dabei gibt es jedoch einiges zu beachten.
Hierzulande sind schätzungsweise rund 90.000 Menschen mit dem HI-Virus (Human Immundeficiency Virus) infiziert. Ein Teil der Betroffenen weiß jedoch
nichts davon. Für Klarheit kann ein HIV-Selbsttest sorgen, der auch in vielen Apotheken angeboten wird.
</description>

<pubDate>Fri, 11 August 2023</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-104.htm#SelbsttestsApotheke</link>

</item>


<item>

<title>Rund 32.000 Menschen nutzen medikamentöse HIV-Präexpositionsprophylaxe</title>

<description>
Zur PräExpositionsProphylaxe (PrEP) wird meist Emtricitabin in Kombination mit Tenofovir eingesetzt – zwei nukleosidische Reverse-Transkriptase-
Inhibitoren. Seit September 2019 übernimmt die gesetzliche Krankenversicherung (GKV) die Kosten für eine medikamentöse Vorbeugung einer Infektion mit
dem HI-Virus (Präexpositionsprophylaxe, PrEP). Rund 32.000 Menschen in Deutschland nutzen dies, 99 Prozent von ihnen Männer. Das geht aus einem neuen
Beitrag Surveillance der Versorgung mit der HIV-PrEP in Deutschland im Epidemiologisches Bulletin 29/2023 hervor.
</description>

<pubDate>Fri, 11 August 2023</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-104.htm#Menschennutzen</link>

</item>


<item>

<title>«Ich musste helfen»: Die Lebensbilanz von Ruedi Lüthy, dem Aids-Pionier der Schweiz</title>

<description>
Er erlebte, wie die geheimnisvolle Seuche die Schweiz erreichte – und widmete ihr sein ganzes Leben. Aber jetzt gibt es ein Problem. Das größte
Abenteuer im Leben von Ruedi Lüthy begann mit einer irritierenden Anfrage: Eine Frau, die als Missionarin und Ärztin in Simbabwe arbeitete, wollte
von ihm fachliche Unterstützung für eine Studie. Sie plante, zu testen, ob Aspirin oder Multivitaminpräparate gegen HIV helfen könnten. Es war kurz
nach der Jahrtausendwende, in Europa gab es längst hochwirksame Medikamente gegen das tödliche Virus. «Ich sagte der Frau: Das darf man heute nicht
mehr machen. Diese Mittel nützen gar nichts», erinnert sich Lüthy. Die Ärztin habe ihm geantwortet, sie hätten nun mal nichts anderes.
</description>

<pubDate>Fri, 11 August 2023</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-104.htm#LebensbilanzRuedi</link>

</item>


<item>

<title>HIV ist noch nicht besiegt – Neue Chancen und Forschungsergebnisse beim Welt-Aids-Kongress</title>

<description>
Beim weltweit bedeutendsten Treffen zur HIV-Forschung, dem International AIDS Society-Kongress (IAS2023), wurden dringende Appelle zur Intensivierung
von Forschung und Wissenschaft laut. Prof. Christoph Spinner, renommierter Infektiologe und Leiter des Interdisziplinären HIV-Zentrums IZAR am
Klinikum rechts der Isar der TU München, machte deutlich, dass HIV noch lange nicht besiegt ist und die Infektionszahlen nach wie vor
besorgniserregend hoch sind.
</description>

<pubDate>Fri, 11 August 2023</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-104.htm#HIVbesiegt</link>

</item>


<item>

<title>HIV-Transmission</title>

<description>
Ansteckungsrisiko bei nicht unterdrückter Viruslast. Das Risiko, einen anderen Menschen beim Sex mit HIV anzustecken, ist gleich null, wenn die
Viruslast nicht nachweisbar ist bzw. unter 200 Kopien/ml liegt. Basis dieser Aussage ist die PARTNER Studie mit über 70.000 sexuellen Kontakten ohne
Kondom und PrEP. Doch wie doch ist das Risiko, wenn die Viruslast über 200 Kopien/ml liegt? Die WHO ist dieser Frage nachgegangen und hat alle
passenden Studien mit einer Viruslast 200 bis 1000 Kopien/ml ausgewertet.
</description>

<pubDate>Fri, 11 August 2023</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-104.htm#HIVTransmission</link>

</item>



<item>

<title>Australien könnte HIV-Epidemie bald besiegt haben</title>

<description>
Australien könnte bald das erste Land der Welt sein, das ein Ende der HIV-Epidemie verkünden kann. Experten feierten die sinkenden Infektionszahlen
bei der Eröffnung der 12. Konferenz der International Aids Society (IAS) in Brisbane als «monumentalen Meilenstein». Der Generaldirektor der
Weltgesundheitsorganisation (WHO), Tedros Adhanom Ghebreyesus, sagte: «Die Tatsache, dass wir jetzt in irgendeinem Land über die Eliminierung von
HIV-Übertragungen sprechen, ist unglaublich. Es zeigt, was möglich ist und gibt uns Hoffnung.» Laut der University of New South Wales wurden in
Australien 2022 nur noch 555 neue HIV-Infektionen verzeichnet. Zum Erfolg hätten vor allem vorbeugende Maßnahmen wie verstärkte HIV-Tests und die
Präexpositionsprophylaxe (PrEP) beigetragen.
</description>

<pubDate>Fri, 4 August 2023</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-104.htm#AustralienHIVbesiegt</link>

</item>


<item>

<title>Sexuelles Risiko- und Präventionsverhalten von Studierenden</title>

<description>
Aufgrund der höheren Anzahl wechselnder Sexualpartner*innen in jüngeren Altersgruppen, stellen Studierende eine wichtige Zielgruppe für die
Prävention sexuell übertragbarer Infektionen (STI) dar. Unsere Befragungsstudie untersuchte Risikofaktoren des Sexualverhaltens sowie den
Kenntnisstand und die Umsetzung von Verhaltensweisen zum Schutz vor STI in dieser Gruppe. Neben der Umsetzung und dem Kenntnisstand von STI-
protektiven Verhaltensweisen wurde insbesondere auch die Selbstwirksamkeit erfasst, um den Zusammenhang dieser mit der Kenntnis über mögliche
schützende Verhaltensweisen, sowie der Umsetzung dieser zu analysieren.
</description>

<pubDate>Fri, 4 August 2023</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-104.htm#RisikoStudierende</link>

</item>


<item>

<title>Die neue Epidemie: HIV dank ungeschütztem Sex</title>

<description>
Aus einem aktuellen Bericht der Gesundheitsbehörden geht hervor, dass im Jahr 2022 insgesamt 1.519 neue HIV-Fälle in Paraguay festgestellt wurden.
Davon entfielen alarmierende 59 Prozent auf junge Menschen im Alter zwischen 19 und 25 Jahren. In diesem Zusammenhang äußerte der Koordinator des
HIV-Beratungs- und Überwachungszentrums, Francisco Benítez Añasco, in einem Interview mit dem Radiosender 650 AM seine Besorgnis. Benítez Añasco wies
darauf hin, dass im vergangenen Jahr 1.500 HIV-Fälle bei jungen Menschen zwischen 20 und 25 Jahren gemeldet wurden.
</description>

<pubDate>Fri, 4 August 2023</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-104.htm#EpidemieHIVSex</link>

</item>


<item>

<title>Sechster Mensch von HIV geheilt – warum dieser Fall so besonders ist</title>

<description>
In Genf ist eine weitere Patientin von HIV geheilt worden. Zum ersten Mal wies der Spender nicht die berühmte Genmutation auf, die vor dem Aidsvirus
schützt. Eine HIV-Infektion ist zwar dank wirksamer Medikamente heutzutage kein Todesurteil mehr, doch eine Heilung gibt es eigentlich nicht. Nun
wurde eine weitere HIV-Patientin auf diese Art erfolgreich behandelt, wie das Universitätsspital Genf vermeldet. Der Fall unterscheidet sich von den
bisher durch  Knochenmarkspenden geheilten HIV-Patienten: Sie alle hatten Transplantate von Spendern erhalten, die eine bestimmte Genmutation
aufweisen, die sie praktisch resistent gegen das HI-Virus macht – die CCR5-Delta-32-Mutation. Menschen mit dieser Mutation fehlt auf den Immunzellen
ein bestimmter Rezeptor, den das HI-Virus zum Andocken braucht.
</description>

<pubDate>Fri, 4 August 2023</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-104.htm#HIVgeheiltbesonders</link>

</item>


<item>

<title>Auslandreisen mit HIV</title>

<description>
Bis vor wenigen Jahren gab es in vielen der weltweit rund 195 Staaten Einreise- und/oder Aufenthaltsbeschränkungen für Menschen mit HIV,
prominentestes Beispiel waren bis 2009 die USA. Hintergrund dieser Restriktionen war und ist die überholte Vorstellung, auf diese Weise die
Ausbreitung des HI-Virus eindämmen zu können. Solche Beschränkungen sind diskriminierend und ökonomisch nicht vertretbar, da sie nicht zuletzt die
berufliche Mobilität einschränken. Dank intensiver Lobbyarbeit von UNAIDS und HIV-Organisationen weltweit hat sich die Situation in den letzten
Jahren verbessert.
</description>

<pubDate>Fri, 4 August 2023</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-104.htm#AuslandreisenHIV</link>

</item>



<item>

<title>Die HIV/Aids-Epidemie in Subsahara Afrika ist weiblich</title>

<description>
Jede Woche infizieren sich weltweit 4.000 junge Frauen und Mädchen mit HIV, 3.200 davon in Subsahara Afrika. Für die Deutsche Stiftung
Weltbevölkerung (DSW) ist der heute veröffentlichte UNAIDS Report ein Weckruf, konsequent gegen Geschlechterungerechtigkeit und Stigmatisierung
vorzugehen. Trotz aller Fortschritte im Kampf gegen die HIV/Aids-Epidemie weltweit sind junge Frauen und Mädchen (15-24 Jahre) in vielen Teilen von
Subsahara Afrika nach wie vor einem bis zu dreimal höheren Infektionsrisiko ausgesetzt als ein gleichaltriger Mann. Geschlechts- und andere
Ungleichheiten, Gewalt, Stigmatisierung, Diskriminierung sowie ultrakonservative Gesetze beeinträchtigen ihre Möglichkeiten, sich umfassend vor HIV
zu schützen.
</description>

<pubDate>Fri, 28 Juli 2023</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-103.htm#AidsSubsahara</link>

</item>


<item>

<title>Paradigmenwechsel in Leitlinien: Update Stillen und HIV</title>

<description>
Am Ende war es doch wieder einmal die Schweiz, die den Unterschied machte und durch ihre 2018 publizierten Empfehlungen zum Stillen mit HIV
international ein Umdenken angestoßen hat. Zumindest wurden in der Folge Empfehlungen zum Stillen auch in zahlreichen anderen HIV-Leitlinien
aktualisiert und das Stillthema ist inzwischen auf nationaler und internationaler Ebene ein hot topic.
</description>

<pubDate>Fri, 28 Juli 2023</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-103.htm#ParadigmenwechselStillen</link>

</item>


<item>

<title>So soll Aids bis 2030 besiegt werden</title>

<description>
Die Zahl der Infizierten, die eine antiretrovirale Therapie erhalten, ist zwischen 2010 auf 2022 schon von 7,7 auf 29,8 Millionen gestiegen. Das
berichtete das UN-Programm für die Bekämpfung der Immunschwächekrankheit Aids, UNAIDS, am Donnerstag in Genf. Zwar sei 2022 noch jede Minute weltweit
jemand an Aids gestorben. Aber Erfolgsgeschichten etwa aus Botsuana oder Simbabwe zeigten, wie das Ziel erreicht werden könne, heißt es in dem
Bericht. Im Jahr seien aus nationalen und internationalen Quellen gut 29 Millionen US-Dollar (26 Millionen Euro) für den Kampf gegen Aids nötig. 2022
seien aber nur 20,8 Millionen Dollar aufgebracht worden, das entspreche dem Niveau von 2013.
</description>

<pubDate>Fri, 28 Juli 2023</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-103.htm#Aids2030</link>

</item>


<item>

<title>Sexuelle Übertragung bestimmter HIV-1 Varianten</title>

<description>
Eine Untersuchung von Wissenschaftler*innen des Instituts für Molekulare Virologie am Universitätsklinikum Ulm (UKU) zeigt, dass Spermin, ein
natürlich vorkommendes Polyamin im Sperma, eine wichtige Rolle bei der Übertragbarkeit bestimmter HIV-1 Varianten beim Geschlechtsverkehr spielen
könnte. Die Forschungsergebnisse wurden nun veröffentlicht.
</description>

<pubDate>Fri, 28 Juli 2023</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-103.htm#SexuellHIV1Varianten</link>

</item>


<item>

<title>Hepatitis E: Was hilft wirklich?</title>

<description>
Gegen Hepatitis E gibt es bislang keine spezifischen Medikamente. Warum das Hepatitis C Medikament Sofosbuvir nicht wirkt, haben deutsche Forscher
jetzt herausgefunden. Was heißt das für die Behandlung? Hepatitis E kann aktuell nur mit dem Breitband antiviralen Medikament Ribavirin behandelt
werden, welches häufig starke Nebenwirkungen hervorruft. Wirkstoffe gegen andere Hepatitis-Viren helfen nur bedingt. Warum Hepatitis E der Behandlung
mit dem Hepatitis C Medikament Sofosbuvir entgehen kann, hat ein Team um Dr. Daniel Todt in der Abteilung für Molekulare und Medizinische Virologie
der Ruhr-Universität Bochum gemeinsam mit Forschern aus Berlin, Hamburg und Hannover herausgefunden.
</description>

<pubDate>Fri, 28 Juli 2023</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-103.htm#HepatitisE</link>

</item>



<item>

<title>Grindr gibt HIV-Status seiner Nutzer weiter</title>

<description>
Viele schwule und bisexuelle Männer nutzen die Dating-App Grindr. Sie vereinbaren hier Dates und Sex mit anderen Nutzern, die sich gerade in der Nähe
befinden.  Sie ist eine der beliebtesten Apps unter schwulen Männern: Grindr. Millionen Männer verabreden sich hier mit anderen Nutzern in der Nähe.
Manchmal zum Kaffee, meistens zum Sex. Viele Nutzer schreiben in ihr Profil, ob sie HIV-positiv oder HIV-negativ sind und wann sie sich zuletzt auf
HIV haben testen lassen. Freiwillig.  Diese sensiblen Gesundheitsdaten teilt Grindr mit Externen.
</description>

<pubDate>Fri, 21 Juli 2023</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-103.htm#GrindrHIVStatus</link>

</item>


<item>

<title>"Beratung zu sexueller Gesundheit für trans und nicht-binäre Menschen sollte wertschätzend sein"</title>

<description>
Die Beratungs- und Versorgungsangebote für trans und nicht-binäre Menschen weisen große Mängel auf – so das zentrale Ergebnis einer Studie von
Deutscher Aids-Hilfe und Robert Koch-Institut. Es gibt viele Menschen, die haben Sorgen vor einer Künstlichen Intelligenz (KI), die uns manipuliert
oder schlicht Unfug produziert. Doch wer die Sendung von Markus Lanz am 22. Juni verfolgt hat, versteht: Das mit dem Unfug geht auch ganz ohne KI.
Ein Faktencheck – kommentiert von Florian Martius.
</description>

<pubDate>Fri, 21 Juli 2023</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-103.htm#GesundheittransMenschen</link>

</item>


<item>

<title>Neue Waffe gegen Hepatitis D</title>

<description>
Medikament verhindert Eintritt der HD-Viren in die Leberzelle. Eine Infektion mit Hepatitis D Viren (HDV) verursacht die schwerste Form der
chronischen, viralen Hepatitis-Erkrankung. Etwa zehn bis 20 Millionen Menschen weltweit sind betroffen. Die Krankheit ist nicht heilbar, am Ende
bleibt als Therapieoption oft nur eine Lebertransplantation. Doch jetzt gibt es erstmals Hoffnung. In einer multizentrischen Zulassungsstudie konnte
ein internationales Forschungsteam zeigen, dass der Wirkstoff Bulevirtide die Viruslast in Blutserum und Leber deutlich senkt und den Eintritt der
Viren in die Leberzellen blockiert.
</description>

<pubDate>Fri, 21 Juli 2023</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-103.htm#WaffeD</link>

</item>


<item>

<title>Aids-Bewegung in der Bundesrepublik</title>

<description>
Eine queer-politische Bestandsaufnahme. Bis zur Einführung der Kombinationstherapie Mitte der 1990er Jahre führte das HI-Virus zu schweren
Krankheiten und Tod, vor allem unter Schwulen. In Westdeutschland kam es mit Beginn der Aids-Krise Anfang der 1980er Jahre zu einem konservativen
rollback gegen die Tendenzen sexueller Liberalisierung. Aids war die Krankheit zur [geistig-moralischen] Wende, insofern sie politisch "zur
gesellschaftlichen Restauration" instrumentalisiert wurde. Doch Aktivist*innen, progressive Politiker*innen, Wissenschaftler*innen, Medienschaffende
und Künstler*innen setzten sich dafür ein, der Diskriminierung von HIV-Positiven und so genannten „Risikogruppen“ entgegenzuwirken und eine auf
Lebensweisen-Akzeptanz und Selbstverantwortung basierende Präventionsstrategie zu fördern.
</description>

<pubDate>Fri, 21 Juli 2023</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-103.htm#AidsBewegung</link>

</item>


<item>

<title>Gesundheitsministerium: Videos über Stigmatisierung und Diskriminierung von Tuberkulose –AIDS</title>

<description>
Das Gesundheitsministerium Brasiliens veröffentlichte drei Videos über Stigmatisierung und Diskriminierung von Tuberkulosepatienten. Ziel dieser
Arbeit ist es, Fachkräfte im Gesundheits- und Sozialwesen sowie die breite Bevölkerung über die Bedeutung der Beseitigung von Vorurteilen und
Diskriminierungen im Zusammenhang mit der Krankheit aufzuklären und die Förderung der Rechte von Menschen mit Tuberkulose zu fördern.
</description>

<pubDate>Fri, 21 Juli 2023</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-103.htm#GesundheitsministeriumTuberkuloseAIDS</link>

</item>



<item>

<title>Thailändische Professorin ist Medizinwissenschaftlerin des Jahres</title>

<description>
Anerkennung für Bahn brechende Forschung und Entwicklung von erschwinglichen Medikamenten zur Behandlung von HIV/AIDS, Malaria und pflanzlichen
Heilmethoden erhielt die angesehene Pharmazeutik-Forscherin Krisana Kraisintu. Die 71jährige Wissenschaftlerin wurde mit dem prestigeträchtigen Titel
Medizinische Wissenschaftlerin des Jahres ausgezeichnet und ihre wegweisenden Entdeckungen haben Millionen von Menschen in Thailand und weltweit
zugängliche Gesundheitslösungen gebracht.
</description>

<pubDate>Fri, 30 Juni 2023</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-103.htm#ProfessorindesJahres</link>

</item>


<item>

<title>HIV in Belarus: Höchste Infektionszahlen bei Jugendlichen</title>

<description>
Belarus gehört zu der Region Osteuropas, in der – im Unterschied zu den meisten westlichen Ländern – die Zahl der HIV-Neuinfektionen immer noch
steigt. Der Kampf gegen die Epidemie und die Unterstützung von Menschen mit HIV in Belarus wären ohne die Arbeit von NGOs nicht möglich. Xenia
Maximova sprach mit Dmitry Subtselny, der als Leiter des landesweiten Verbands Belarusian Association of UNESCO Clubs für alle HIV-Projekte der
Organisation zuständig ist.
</description>

<pubDate>Fri, 30 Juni 2023</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-103.htm#HIVBelarus</link>

</item>


<item>

<title>Toller Einsatz im Kampf gegen AIDS</title>

<description>
Alles begann 2007 an der Fachhochschule Oberösterreich in Linz. Studierende der Sozialen Arbeit sammelten Hilfsgelder für Projekte in Kenia. Daraus
wurde schließlich der Verein Daraja - Die Brücke, der bis heute HIV-positive Menschen in Kenia unterstützt. Das Wort Daraja stammt aus der
ostafrikanischen Sprache Swahili und bedeutet Brücke. Somit ist es der perfekte Begriff für die Ziele des Vereins: Eine Brücke der
Entwicklungszusammenarbeit zwischen Kenia und Österreich zu schlagen.
</description>

<pubDate>Fri, 30 Juni 2023</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-103.htm#TollerEinsatz</link>

</item>


<item>

<title>Queer: Konversionsbehandlungen noch immer präsent</title>

<description>
Pseudotherapien, welche die sexuelle Orientierung oder die Geschlechtsidentität unterdrücken oder ändern sollen – so genannte Konversionsbehandlungen
– sind auch drei Jahre nach Inkrafttreten des Gesetzes zum Schutz vor Konversionsbehandlungen (KonvBehSchG) noch immer präsent. Das zeigen die ersten
Ergebnisse der Online-Befragung Unheilbar queer? – Erfahrungen mit queerfeindlichen Haltungen in Deutschland und Daten, die das Universitätsklinikum
Hamburg-Eppendorf (UKE) im Auftrag der Initiative LIEBESLEBEN der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) im Rahmen einer
Fachkräftebefragung erhoben hat.
</description>

<pubDate>Fri, 30 Juni 2023</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-103.htm#QueerKonversionsbehandlungen</link>

</item>


<item>

<title>Immunsystem: Warum manche Menschen seltener erkranken</title>

<description>
Manche Menschen werden häufig krank, andere wirken bis ins hohe Alter geradezu unverwüstlich. Die Ursachen dafür sind nicht restlos geklärt. US-
Fachleute haben nun zwei einfache Messgrößen für die individuelle Widerstandsfähigkeit des Immunsystems vorgestellt – sie könnten auch erklären,
warum Frauen länger leben. Die Gruppe um Sunil Ahuja vom Health Science Center der Universität Texas hat im Fachmagazin Nature Communications eine
Vielzahl von Studien an Mensch und Tier zusammengeführt, um ihr Konzept der Immunresilienz zu entwickeln. Mit nur zwei Messgrößen konnte sie die
Gesundheitsverläufe von fast 50.000 Menschen erklären.
</description>

<pubDate>Fri, 30 Juni 2023</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-103.htm#Immunsystemseltener</link>

</item>



<item>

<title>Ugandas Anti-Homo­sexuellen-Gesetz gefährdet Kampf gegen HIV/Aids</title>

<description>
Ugandas umstrittenes Anti-Homosexuellen-Gesetz könnte nach Einschätzung der Vereinten Nationen auch negative Folgen für den Kampf gegen HIV/Aids
haben. Kliniken und Beratungsstellen in dem ostafrikanischen Land berichteten von einer zurückgegangenen Nachfrage infolge des neuen Gesetzes,
erklärte das UN-Programm gegen HIV/Aids (UNAIDS) heute auf Anfrage der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA). Es herrsche "erhöhte Angst vor
Verhaftung, Mob-Gewalt und gesellschaftlicher Stigmatisierung", hieß es.
</description>

<pubDate>Fri, 23 Juni 2023</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-103.htm#UgandasAntiHomo­sexuellen</link>

</item>


<item>

<title>Querschnittserhebung zur Versorgung von pädiatrischen HIV-Patient:innen in Deutschland</title>

<description>
Auf der Jahrestagung der Pädiatrischen Arbeitsgemeinschaft AIDS (PAAD) 2022 hat die PAAD beschlossen, im Rahmen von GEPIC (German Pediatric and
Adolescent HIV Cohort) eine erneute aktuelle Erhebung der Epidemiologie und Behandlung der pädiatrischen HIV-Infektion durchzuführen. Es leben ca.
350 Kinder und Jugendliche mit HIV-Infektion in Deutschland – mit GEPIC-quer konnten damit deutlich mehr als die vom RKI erfassten ca. 200 Fälle
identifiziert werden.
</description>

<pubDate>Fri, 23 Juni 2023</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-103.htm#QuerschnittserhebungVersorgung</link>

</item>


<item>

<title>Wie hilft man bei einer Überdosierung mit Opioiden?</title>

<description>
2022 starben 1990 Menschen an den Folgen des Missbrauchs illegaler Drogen, davon allein 1194 durch die Einnahme von Opioiden wie Heroin, Morphin,
Methadon oder das Schmerzmittel Fentanyl. Langsame Atmung, Bewusstlosigkeit und stecknadelkopfgroße Pupillen sind klassische Anzeichen einer
Überdosis mit Heroin oder Fentanyl. Warum man dann sofort die 112 alarmieren muss, kurz erklärt. Sie sind auf der Hausparty einer guten Freundin
eingeladen. Als Sie die Toilette betreten, finden Sie eine Frau auf dem Boden liegend vor. Auf Ihre Ansprache und Berührungen reagiert sie nicht.
Ihnen fällt auf, dass sie nur sehr selten und flach atmet. Neben dem Waschbecken entdecken Sie Spuren eines bräunlichen Pulvers.
</description>

<pubDate>Fri, 23 Juni 2023</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-103.htm#mitOpioiden</link>

</item>


<item>

<title>Sexuell übertragbare Infektionskrankheiten in England auf dem Höchststand</title>

<description>
In England befinden sich die Ansteckungszahlen mit sexuell übertragbaren Infektionskrankheiten (STI) auf einem Höchststand. Die britische
Gesundheitsbehörde UK Health Security Agency (UKHSA) zählte im vergangenen Jahr knapp 400.000 neue Fälle, ein Anstieg um fast 25 Prozent. Betroffen
waren vor allem jüngere Menschen zwischen 15 und 24 Jahren. Vor allem die Zahl der Diagnosen von Gonorrhö – auch bekannt als Tripper – und Syphilis
stieg laut der Behörde sprunghaft an und erreichte einen nie erreichten Höchststand.
</description>

<pubDate>Fri, 23 Juni 2023</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-103.htm#SexuellEngland</link>

</item>


<item>

<title>Endlich! Drugchecking in Berlin gestartet</title>

<description>
In Berlin ist das lange geplante Drugchecking Projekt an den Start gegangen. Konsument*innen können ihre Substanzen jetzt auf Wirkstoffgehalt und
Verunreinigungen testen lassen. Ob LSD, Speed, Ecstasy, Ketamin oder Kokain: Diese Drogen werden zwar quer durch die Bevölkerung konsumiert und
entsprechend auch gehandelt, doch deren Qualität wird aufgrund der Kriminalisierung in der Regel nicht kontrolliert. Den Konsument*innen blieb daher
bisher nur, ihren Dealer*innen zu vertrauen: dass das Produkt tatsächlich die versprochene Substanz enthält, diese nicht gestreckt oder sogar mit
giftigen Stoffen verunreinigt ist und dass auch die Dosierung des Wirkstoffs stimmt.
</description>

<pubDate>Fri, 23 Juni 2023</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-103.htm#EndlichDrugchecking</link>

</item>



<item>

<title>HIV ohne Medikamente beherrschen: Wie es laut Experten möglich ist</title>

<description>
Die Diagnose HIV-positiv hat in den letzten Jahren viel von ihrem Schrecken verloren. Dank hochwirksamer Medikamente haben infizierte Menschen gute
Chancen auf eine normale Lebenserwartung bei guter Lebensqualität. Oft genügt schon die Einnahme von nur einer Tablette täglich, um die Vermehrung
der HI-Viren im Körper zu stoppen. Mittlerweile setzt die Medizin auch auf Therapien, bei denen mehrere Medikamente gleichzeitig eingesetzt werden.
Die Forschung macht auf diesem Gebiet schnelle Fortschritte – und nährt die Hoffnungen von weltweit etwa 38,4 Millionen Menschen, die mit dem HI-
Virus leben müssen. Dank Medikamenten erkranken Infizierte kaum noch an Aids. Eine wenige können sogar ganz auf Pillen verzichten. Wie ist das
möglich?
</description>

<pubDate>Fri, 16 Juni 2023</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-103.htm#HIVohneMedikamente</link>

</item>


<item>

<title>Cannabis verbessert Kognition bei HIV-Patienten</title>

<description>
Ob Cannabiskonsum schlauer macht, lässt sich kaum seriös sagen, aber mindestens für viele Patienten könnten Hanfprodukte sehr wohl Vorteile rund um
deren kognitive Fähigkeiten bringen. Eine neue Studie zum Cannabiskonsum bei einer HIV Erkrankung zeigt das explizit für Menschen, die mit THC im
Blut bei entsprechenden Tests schlicht besser abschnitten als abstinente Probanden. Schon bevor die Immunschwäche-Krankheit als AIDS ausbricht,
leiden Betroffene oft unter Denkstörungen, sind dazu verständlicherweise emotional sehr belastet und Medizinern stehen jenseits der chemischen Keule
leider kaum wirklich entlastende Mittel zur Verfügung.
</description>

<pubDate>Fri, 16 Juni 2023</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-103.htm#CannabisKognitionHIV</link>

</item>


<item>

<title>Wegen HIV-Angststörung wurde er vom Juristen zum Obdachlosen</title>

<description>
Er kommt aus einer Akademikerfamilie und war Jurist. Doch dann landete Nicolas Gabriel (58) auf der Strasse. 18 Jahre lang war er obdachlos. Ein
Einblick in das Leben eines Mannes am Rand der Gesellschaft. Nicolas Gabriel hatte eine normale Kindheit und stammt aus einer akademischen Familie
mit deutschen Wurzeln. Sein Vater, ein wichtiges Vorbild in seinem Leben, war Mathematikprofessor an der Universität Zürich, seine Mutter Lehrerin.
Er war zwar immer schon ein ruhiger Typ, führte aber ein typisches Studentenleben. Er lebte in einer WG, hatte eine Freundin und schloss sein
Jurastudium ab. Er wollte sich für Menschenrechte einsetzen. Doch dann kam seine Psychose.
</description>

<pubDate>Fri, 16 Juni 2023</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-103.htm#HIVObdachlosen</link>

</item>


<item>

<title>Südafrika beginnt mit der Produktion eines Medikaments zur HIV-Prävention</title>

<description>
Südafrika wird in Kürze mit der Produktion des Bahn brechenden HIV-Präventionsmittels Cabotegravir (CAB-LA) beginnen, wodurch die lebensrettende
Behandlung auf dem afrikanischen Kontinent endlich erschwinglich wird. Die Behandlung, die alle zwei Monate gespritzt werden muss, eliminiert das
Risiko einer HIV-Infektion durch Sex fast vollständig. Es wird erwartet, dass diese Entwicklung Millionen von gefährdeten Menschen in Afrika helfen
wird.
</description>

<pubDate>Fri, 16 Juni 2023</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-103.htm#ProduktionMedikament</link>

</item>


<item>

<title>HIV-Controller: Mit starkem Immunsystem gegen das Virus</title>

<description>
Warum haben manche Menschen potente CD8+ T-Zellen in den Lymphknoten, die HIV zerstören? Schon seit längerem wissen Forscher, dass es Menschen gibt,
die gegen das Virus immun zu sein scheinen, beziehungsweise trotz Infektion mit dem Virus keine Aids-Erkrankung entwickeln. Forscher suchen nach den
richtigen Bausteinen im Immunsystem dieser HIV-Controller. Weltweit leben etwa 38,4 Millionen Menschen (Stand: 2021) mit dem HI-Virus. Dank
hochwirksamer Medikamente – der so genannten antiretroviralen Therapie, die mehrere Wirkstoffe kombiniert – erkranken Infizierte heute in den
allermeisten Fällen nicht mehr an AIDS und können ein normales Leben führen. Die tägliche Einnahme einer Tablette genügt oft schon, um die Virus-
Vermehrung zu unterdrücken.
</description>

<pubDate>Fri, 16 Juni 2023</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-103.htm#HIVControllerImmunsystem</link>

</item>



<item>

<title>Retroviren Bulletin 1 | 2023 erschienen</title>

<description>
Inhalt:
Diagnostik und Therapie:
Lenacapavir, der erste First-in-Class-Kapsid-Inhibitor: So nah und doch noch fern
Patrick Braun

Der klinische Fall:
Falsch-positive HIV-NAT_Ergebnisse nach CART-T-Zell-Therapie
Priv.-Doz. Dr. med. Anja Tröger,
Prof. Dr. med. Jürgen Wenzel

HIV-1-Resistenz im ZNS
Tobias Manuel Appel,
PD Dr. Martin Stürmer,
Prof. Dr. med. Christoph Stephan

Für Sie gelesen:
Der dritte Fall
Pd Dr. rer. nat. habil. med. Hanna-Mari Baldauf

</description>

<pubDate>Fri, 9 Juni 2023</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-103.htm#RetrovirenBulletin</link>

</item>


<item>

<title>Sucht im Fokus</title>

<description>
Frankfurt University of Applied Sciences feiert 25jähriges Bestehen des Instituts für Suchtforschung (ISFF). Verschiedene Erscheinungsformen und die
daraus resultierenden Probleme untersuchen. Das Institut für Suchtforschung (ISFF) der Frankfurt University of Applied Sciences (Frankfurt UAS) hat
am 22. Mai 2023 sein 25-jähriges Bestehen gefeiert. Aus diesem Anlass hatte das Team um Institutsleiter Prof. Dr. Heino Stöver ein wissenschaftliches
Symposium organisiert. Unter dem Titel „25 Jahre ISFF – Erfahrungen, Erkenntnisse, Perspektiven“ waren zahlreiche Gäste geladen, die dem Institut
seit langem durch persönliche Kontakte und wissenschaftliche Arbeit verbunden sind. Förderer und Partner gratulierten und es wurde sich zu aktuellen
(Forschungs-) Projekten und dem Stand der Suchtforschung ausgetauscht.
</description>

<pubDate>Fri, 9 Juni 2023</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-103.htm#SuchtFokus</link>

</item>


<item>

<title>Sponsoring von Patient*innen-Initiativen in Österreich</title>

<description>
Durch die weiterhin fortschreitende Professionalisierung und Tätigkeitserweiterung von Patient*innen-Initiativen steigt auch deren Bedarf an
finanziellen Mitteln, der häufig von Pharmaunternehmen gedeckt wird. Um diese Geldflüsse transparenter zu gestalten, hat die Pharmaindustrie mit
Selbstverpflichtungen zu mehr Transparenz reagiert. Das AIHTA hat diese Daten zum Sponsoring von Patient*innen-Initiativen erstmals für das Jahr 2014
systematisch untersucht. Das nun vorliegende 5. Update der systematischen Analyse ging der Frage nach, in welchem Ausmaß Patient*innen-Initiativen im
Jahr 2021 von Mitgliedsunternehmen der PHARMIG finanziell unterstützt wurden.
</description>

<pubDate>Fri, 9 Juni 2023</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-103.htm#SponsoringPatient</link>

</item>


<item>

<title>Mpox und HIV: Tecovirimat schlägt an</title>

<description>
Immungeschwächten Patienten, wie etwa HIV-positiven Personen, benötigen häufig eine spezielle Therapie. Doch was passiert, wenn sie sich mit dem
Affenpocken-Virus infizieren? Forscher prüften jetzt die Wirksamkeit von Tecovirimat bei HIV-Infizierten. Tecovirimat ist ein Virostatikum, das zur
Behandlung von schweren Mpox-Symptomen zugelassen ist. Das Medikament wurde ursprünglich zur Behandlung des verwandten Pockenvirus entwickelt und
zugelassen. Bei Menschen mit Affenpocken wurde die Wirksamkeit jedoch noch nicht hinreichend untersucht. Ärzte befürchteten daher, dass HIV-positive
Menschen mit Mpox schlechter auf Tecovirimat ansprechen würden als HIV-negative Personen.
</description>

<pubDate>Fri, 9 Juni 2023</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-103.htm#MpoxHIV</link>

</item>


<item>

<title>Diskriminierung von HIV – Woher kommt das falsche Verständnis?</title>

<description>
Die Diskriminierung von Menschen mit HIV ist seit Beginn der Krankheit ein Problem. Früher wurde oft Angst vor HIV gemacht, indem es als Todesurteil
bezeichnet wurde. In den 1980er Jahren, als HIV zum ersten Mal entdeckt wurde, gab es keine wirksame Behandlung, und viele Menschen starben innerhalb
weniger Jahre nach der Diagnose. Diese Realität hat dazu geführt, dass Menschen mit HIV als Gefahr für die Gesellschaft betrachtet wurden. In einigen
Ländern wurden HIV-positive Menschen sogar in Quarantäne gestellt oder inhaftiert. Obwohl es heute wirksame Behandlungsmöglichkeiten gibt, besteht
immer noch ein hohes Maß an Vorurteilen gegenüber Menschen mit HIV.
</description>

<pubDate>Fri, 9 Juni 2023</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-103.htm#DiskriminierungHIV</link>

</item>



<item>

<title>«Wir haben in den 40 Jahren HIV-Forschung extrem viel gelernt»</title>

<description>
Am 5. Juni 1981 wird in den USA das erste Mal über eine mysteriöse Krankheit berichtet: Fünf homosexuelle Männer leiden an einer seltenen Form von
Lungenentzündung. Dann schlägt die Aids-Epidemie mit voller Wucht zu. Mehr als 40 Millionen Menschen sterben daran. In der Forschung beginnt die
fieberhafte Suche nach dem Erreger dieser Krankheit. Am 20. Mai 1983, fast zwei Jahre später, dann die Nachricht: Das Virus ist isoliert. Damit wird
eine bis heute beispiellose Geschichte von akademischer Forschung und Medikamentenentwicklung eingeleitet. Seit den 1990ern mittendrin ist der Arzt
und Forscher Huldrych Günthard, heute Leiter der «Swiss HIV Cohort Study», die seit 35 Jahren wesentliche Erkenntnisse liefert.
</description>

<pubDate>Fri, 2 Juni 2023</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-103.htm#HIVForschunggelernt</link>

</item>


<item>

<title>«Ich dachte immer, Geschlechtskrankheiten betreffen mich nicht»</title>

<description>
Unwissen, Scham und Stigmatisierung sorgen dafür, dass sexuell übertragbare Infektionen zu oft tabuisiert werden. Mit unangenehmen Folgen, wie die
Geschichte von Lukas zeigt. Lukas ist nicht der Typ für One Night Stands. Sex hat er mit Frauen, die er schon über einen längeren Zeitraum kennt oder
mit denen er in einer Beziehung ist. Über Geschlechtskrankheiten hat er sich deshalb bisher nie Gedanken gemacht, testen ließ er sich nie – bis er
eine neue Bekanntschaft macht.
</description>

<pubDate>Fri, 2 Juni 2023</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-103.htm#Geschlechtskrankheitenbetreffen</link>

</item>


<item>

<title>HIV-Phobie und HIV-Hypochondrie überwinden</title>

<description>
Die irrationale Angst vor HIV/AIDS. Bei Phobien handelt es sich um gerichtete Ängste. Sie sind auf ein bestimmtes Objekt oder eine ganz spezifische
Situation ausgerichtet (etwa sich mit HIV zu infizieren). Bei Hypochondrien haben Menschen Angst, dass sich die gefürchtete Krankheit bereits im
Körper befindet, auch dann, wenn bereits unzählige negative Testergebnisse vorliegen. Heute haben Menschen aufgrund der guten HIV-Therapie, das sind
Medikamente, die HIV im Körper unterdrücken, eine genauso lange Lebenserwartung wie alle anderen Menschen. Zudem bewirken die Medikamente, dass die
von HIV betroffenen Personen nach ein paar Monaten nicht mehr ansteckend für andere Menschen sind. Auch ungeschützter Sex, Kinderwunsch und ein ganz
normales Leben sind dann möglich.
</description>

<pubDate>Fri, 2 Juni 2023</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-103.htm#PhobieHypochondrie</link>

</item>


<item>

<title>Was isst gut?</title>

<description>
Eine gesunde und abwechslungsreiche Ernährung verringert das Risiko von Krankheiten, die mit antiretroviralen Medikamenten und dem Virus einhergehen.
«Es wird oft angenommen, dass Menschen, die mit einer chronischen Krankheit leben, eine besondere therapeutische Ernährung benötigen. In den
allermeisten Fällen – und insbesondere bei HIV – geht es jedoch ganz einfach darum, Überschüsse zu korrigieren und Mangelerscheinungen
auszugleichen», erklärt Eliza Gomes, eine Ernährungsberaterin, die an der Universitätsklinik Clermont-Ferrand Menschen mit HIV betreut. Das trifft es
genau: Wir werden hier nicht von speziellen Diäten, restriktiven Ernährungsweisen oder Wunderlebensmitteln sprechen, sondern von einer ausgewogenen
Ernährung.
</description>

<pubDate>Fri, 2 Juni 2023</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-103.htm#Wasisstgut</link>

</item>


<item>

<title>Von HIV und Leukämie geheilt</title>

<description>
Marc Franke hatte HIV und Leukämie - und gilt heute als geheilt von beiden Erkrankungen. Bekannt wurde er als der "Düsseldorfer Patient". Marc Franke
ist einer von weltweit nur fünf Menschen, die als geheilt von HIV gelten. Der Düsseldorfer Patient erzählt seine Geschichte und wie es zu dem
Behandlungserfolg kam. Das Thema HIV begegnet Marc Franke schon früh in seiner Jugend und hat seine persönliche Entwicklung stark geprägt. Der
54jährige erinnert sich noch genau.
</description>

<pubDate>Fri, 2 Juni 2023</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-103.htm#HIVgeheilt</link>

</item>



<item>

<title>Auf die Faltung kommt es an</title>

<description>
Forschende am Helmholtz-Institut Würzburg finden mögliche neue antivirale Angriffspunkte bei HIV-1. Ribonukleinsäure (RNA) faltet sich zu komplexen
Strukturen, die es ihr ermöglichen, mit anderen Molekülen in der Zelle zu interagieren. Kleinste Unterschiede in der Faltung können bei HIV-1
entscheidend dafür sein, ob virale RNA verpackt wird und sich die Viren somit vermehren können. Dies haben jetzt Forschende am Helmholtz-Institut
Würzburg herausgefunden, indem sie eine auf RNA-Strukturen fokussierte Methode mittels neuer Sequenzierungstechnologie weiterentwickelt haben. Ihre
Erkenntnisse könnten dazu beitragen, neue antivirale Mittel zu entwickeln, und wurden heute im Fachmagazin Nature Methods veröffentlicht.
</description>

<pubDate>Fri, 26 Mai 2023</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-103.htm#AufdieFaltung</link>

</item>


<item>

<title>Bei Infektionsrisiko und Testung ist Schubladendenken fehl am Platz</title>

<description>
Zwar sind die Infektionszahlen insgesamt zurückgegangen, unter Heterosexuellen und Drogensüchtigen steigt die Rate jedoch an. HIV ist eine
beherrschbare Erkrankung geworden. Bleibt die Infektion jedoch unerkannt, verliert sich der Vorteil, dass sich die Viruslast unter die Nachweisgrenze
senken lässt und somit keine Ansteckungsgefahr mehr besteht. Ohne den Abbau von Stigma und Diskriminierung wird sich aber die Testbereitschaft nicht
bessern. Durch die Entwicklung von antiretroviralen HIV-Therapien (ART) sowie Prä- und Postexpositionsprophylaxen sinken die Zahlen der HIV-
Neuinfektionen in Deutschland.
</description>

<pubDate>Fri, 26 Mai 2023</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-103.htm#TestungSchubladendenken</link>

</item>


<item>

<title>Geschichte: "Ich hatte drei Monate lang Aids."</title>

<description>
Seine schonungslose Schilderung der Aids-Erkrankung galt als skandalös und Provokation. Gut 30 Jahre nach seinem Tod hat der August Verlag Hervé
Guiberts Roman „Dem Freund, der mir das Leben nicht gerettet hat“ neu aufgelegt und erstmals sein Krankenhaustagebuch „Zytomegalievirus“ in deutscher
Übersetzung veröffentlicht. Diskretion war nie Hervé Guiberts Sache. Immer wieder vermischte er in seinen Romanen und Essays Privates, auch sehr
Intimes, mit Fiktion. Die Grenzen zwischen Selbstentblößung und bewusster Provokation waren stets fließend – das machte ihn, den blond gelockten
attraktiven Mann, nur noch begehrenswerter und interessanter.
</description>

<pubDate>Fri, 26 Mai 2023</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-103.htm#GeschichtelangAids</link>

</item>


<item>

<title>Die Zukunft der HIV-Therapie</title>

<description>
Am 19. Januar fand im Eventlokal Kraftwerk in Zürich ein Symposium zum Thema «Zukunft der HIV-Therapie» statt. Ein Symposium, das Vertreter der
Patientenorganisationen von Menschen mit HIV initiiert hatten. Organisatorin war die Klinik für Infektionskrankheiten des Universitätsspitals Zürich.
Eingeladen waren Menschen mit HIV, Ärzt:innen, diverse Personen aus dem Gesundheitswesen, Vertreter:innen der Aids-Hilfen und weitere Stakeholder, um
über neue HIV-Therapien und die Bedürfnisse von Menschen mit HIV zu diskutieren. Dominique Braun, Mitorganisator des Symposiums, hat für die Swiss
Aids News wichtige Erkenntnisse der Veranstaltung zur HIV-Therapie zusammengefasst.
</description>

<pubDate>Fri, 26 Mai 2023</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-103.htm#ZukunftHIVTherapie</link>

</item>


<item>

<title>No Angels' Nadja Benaissa: Drogen, Schwangerschaft und Therapie</title>

<description>
Mit 16 Jahren wurde Nadja schwanger und erfuhr, HIV-positiv zu sein. Drei Jahre später schaffte sie es in die Girlgroup No Angels und ihr Leben
änderte sich schlagartig.  Nadja Benaissa ist eine der Girls von No Angels, welche es in 2000 in die Popstars Gruppe schaffte und einige Monate
später mit der Debütsingle "Daylight in Your Eyes" und dem Album "Elle’ments" Platz eins der Single-, Airplay- und Albumcharts in Deutschland,
Österreich und der Schweiz erklommen hatte. Dass sich ihr Leben einmal so verändern würde, damit hatte die Musikerin mit Wurzeln in Marokko, Serbien
und Deutschland nicht gerechnet.
</description>

<pubDate>Fri, 26 Mai 2023</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-103.htm#NoAngelsNadja</link>

</item>



<item>

<title>Neuer Impfstoff gegen HIV macht Hoffnung</title>

<description>
Impfstoffe auf mRNA Basis sind seit der Corona-Pandemie bekannt. Nun könnten die Erkenntnisse auch im Kampf gegen das HI-Virus helfen. Während die
Wissenschaft vor allem in den letzten Jahren enorme Fortschritte im Bereich der Impfstoff-Entwicklung vorweisen konnte, gibt es bisher keinen
effektiven Impfstoff gegen das HI-Virus. Grund dafür sind die vielfältigen und häufigen Mutationen, durch die sich der Erreger der Immunschwäche AIDS
der Wirkung der meisten herkömmlichen Impfstoffe entzieht. Spezielle mRNA-Vakzine, welche sich bereits bei der Bekämpfung des Corona-Virus als
erfolgreich erwiesen haben, könnten diese Lücke nun schließen.
</description>

<pubDate>Fri, 19 Mai 2023</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-103.htm#ImpfstoffHoffnung</link>

</item>


<item>

<title>Kardiovaskuläres Risiko: Primärprävention bei HIV-Patienten erfolgreich</title>

<description>
Eine antiretrovirale Therapie bei HIV-Infektion geht häufig mit erhöhten Cholesterolwerten einher. Im selben Maß, wie sich die Effektivität der
antiretroviralen Therapie (ART) von HIV-Infizierten verbessert hat und dadurch ihre Lebenserwartung gestiegen ist, haben andere Erkrankungen bei der
Betreuung dieser Patienten an Bedeutung gewonnen. Allen voran ist hier die Dyslipidämie zu nennen, eine häufige Nebenwirkung der ART und gleichzeitig
ein anerkannter Risikofaktor für Herz-Kreislauf-Ereignisse. Im Rahmen der REPRIEVE-Studie wird daher seit 2015 untersucht, ob bei HIV-Patienten unter
ART, die aufgrund ihres sonstigen kardiovaskulären Risikoprofils eigentlich keine Kandidaten für eine Statintherapie wären, die präventive Gabe eines
Statins einen positiven Effekt hat.
</description>

<pubDate>Fri, 19 Mai 2023</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-103.htm#RisikoHIVPatienten</link>

</item>


<item>

<title>Bayern: Lücken bei HIV-Praxen in der Fläche</title>

<description>
HIV-Positive müssen in Teilen Bayerns weite Wege auf sich nehmen, um eine spezialisierte Arztpraxis aufzusuchen. In der Oberpfalz und Niederbayern
gibt es jeweils nur eine HIV-Schwerpunktpraxis, in Oberfranken keine einzige, wie eine Landtagsanfrage des Grünen-Abgeordneten Florian Siekmann
ergab. "Betroffene müssen für die lebensrettende Behandlung oft durch den ganzen Regierungsbezirk reisen und noch weiter", kritisiert er. Zusammen
mit seinen Fraktionskollegen fordert er deswegen einen Ausbau der flächendeckenden Versorgung.
</description>

<pubDate>Fri, 19 Mai 2023</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-103.htm#BayernHIVPraxen</link>

</item>


<item>

<title>"Breed me!" – Zur Psychologie des Kondomverzichts</title>

<description>
Beim schwulen Sex ist das Kondom erst in Folge der HIV-Pandemie in Gebrauch gekommen. Als Symbol einer Sexualität des Verzichts löst es vor allem
negative Assoziationen aus. Die HIV-Epidemie hat das Sexualleben schwuler Männer grundlegend verändert. Nachdem die sexuelle Übertragbarkeit des
Virus feststand, war es mit der sexuellen Liberalisierung der 1970er Jahre erst einmal vorbei. Sie wurde abgelöst durch eine Sexualität des
Verzichts: Während vor Aids 32 Prozent der schwulen Männer kondomlosen rezeptiven Analverkehr mit Spermadeponierung außerhalb fester Partnerschaften
hatten, waren es nach Beginn der Aids-Krise nur noch 3 Prozent. Die ABC-Regel fasste Maßnahmen zur Verringerung des Infektionsrisikos zusammen:
Reduktion sexueller Kontakte (Abstinence), Monogamie (Be faithful) und Verzicht auf riskante Sexualpraktiken, insbesondere kondomlosen Analverkehr,
bzw. Kondomgebrauch (Condom use).
</description>

<pubDate>Fri, 19 Mai 2023</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-103.htm#Breedme</link>

</item>


<item>

<title>HIV eindämmen: Gut für Gesundheit, Gesellschaft und Wirtschaft</title>

<description>
Eine aktuelle Analyse über 13 afrikanische Länder hinweg zeigt: Investitionen in den Kampf gegen HIV/AIDS lohnen sich in dreifacher Hinsicht. Länder
mit niedrigem und mittlerem Einkommen bräuchten rund 29 Milliarden US-Dollar pro Jahr, soll HIV/AIDS bis 2030 als Gefahr für die öffentliche
Gesundheit beendet werden. Das schätzt UNAIDS, das Gemeinsame Programm der Vereinten Nationen. Eine Analyse über 13 afrikanische Länder hinweg zeigt
nun: Solche Investitionen lohnen sich in dreifacher Hinsicht. Denn sie würden nicht nur Millionen Menschenleben retten – sie hätten positive Folgen
für die Gesundheit der Bevölkerung, die Gesellschaft und die Wirtschaft.
</description>

<pubDate>Fri, 19 Mai 2023</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-103.htm#HIVGesundheitGesellschaft</link>

</item>



<item>

<title>Von HIV, AIDS und dem Trauma des Überlebens</title>

<description>
Krisen, egal ob wirtschaftlich, sozial oder politisch, waren und sind eine große Herausforderung, die Ausgrenzung, Angst und Trauma mit sich bringen.
Eine Zeit, in der all diese Gefühle besonders präsent waren, stellt der Höhepunkt der HIV- und Aids-Epidemie in den 1980ern dar. In The Great
Believers (dt.: Die Optimisten) thematisiert Rebecca Makkai genau diese geschichtliche Periode auf eindrucksvolle und berührende Art, indem sie
darstellt, wie sie nicht nur die Erkrankten, sondern auch deren Umfeld betroffen hat und wie die Folgen noch Jahre später nachwirken.
</description>

<pubDate>Fri, 28 April 2023</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-103.htm#AIDSTrauma</link>

</item>


<item>

<title>Die andere Pille danach</title>

<description>
Eine einmalige Doxycyclin-Gabe soll als »Pille danach« die Entstehung von bakteriellen sexuell übertragbaren Krankheiten wie Syphilis, Tripper oder
Chlamydien verhindern. Auch hierzulande steigen die Fälle von sexuell übertragbaren Krankheiten wie Syphilis, Tripper und Chlamydien an. Eine Studie
zeigt, dass eine Postexpositionsprophylaxe mit Doxycyclin, die so genannte DoxyPEP, eine wirksame Maßnahme zur Prävention nach ungeschütztem
Geschlechtsverkehr darstellen könnte. Mahnende Worte von Experten gibt es aber auch. Im New England Journal of Medicine hat ein Team um Dr. Annie
Luetkemeyer von der University of California in San Francisco Daten zum Einsatz der DoxyPEP aus einer randomisierten Studie veröffentlicht.
</description>

<pubDate>Fri, 28 April 2023</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-103.htm#Pilledanach</link>

</item>


<item>

<title>Neue Therapie gegen HTLV-1 Virus entwickelt</title>

<description>
Das HTLV-1-Virus ist deutlich weniger bekannt als HIV. Weniger bekannt als HIV, aber ähnlich gefährlich: HTLV-1. Eine Genschere könnte jetzt bei der
Therapie helfen. Es ist deutlich weniger bekannt als HIV, aber ähnlich gefährlich: HTLV-1. Weltweit sind etwa 10 bis 20 Millionen Menschen mit dem
Virus infiziert, das aggressive Formen der Leukämie oder eine unheilbare Rückenmarkserkrankung auslösen kann. Eine Forschungsgruppe mit Dresdner
Beteiligung hat nun einen neuen Therapieansatz gefunden, mit dem HTLV-1 wirksam bekämpft werden könnte: Mit Hilfe einer speziellen Genschere.
</description>

<pubDate>Fri, 28 April 2023</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-103.htm#HTLV1Virus</link>

</item>


<item>

<title>Fentanyl tötet in den USA jedes Jahr Zehntausende</title>

<description>
Fluch und Segen zugleich: Opioidhaltige Schmerzmittel sind wichtige Medikamente. Und tödliche illegale Drogen. Fentanyl kursiert auch in Europa. Mehr
Sorge bereitet jedoch der grassierende Konsum von zwei anderen Opioiden bei Jugendlichen. In den USA wird die Opioidkrise immer dramatischer. Letztes
Jahr starben mehr als 100 000 Menschen durch eine Überdosis des Schmerzmittels Fentanyl. Wir in Europa wähnen uns sicher, schließlich gelten Heroin
und verwandte Stoffe in vielen Ländern als schmutzige Drogen der Vergangenheit. Als chic, weil anregend und Ausdauer fördernd, gelten heutzutage
hingegen – gerade unter Jugendlichen – Ecstasy oder Kokain. Droht also keine Gefahr?
</description>

<pubDate>Fri, 28 April 2023</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-103.htm#FentanylUSA</link>

</item>


<item>

<title>HIV: Raucherstatus hat erheblichen Einfluss</title>

<description>
Trotz antiretroviraler Therapie ist die Lungenfunktion von HIV-Infizierten häufig dauerhaft in Gefahr. Einen Risikofaktor haben Betroffene jedoch
selbst in der Hand: den Raucherstatus. Eine besondere Rolle im Hinblick auf die Lungenfunktion spielt offensichtlich auch bei HIV-Infizierten der
Nikotinabusus. Doch auch wer medikamentös gut eingestellt ist und nie geraucht hat, bleibt vom Lufu-Verlust nicht verschont. Zu diesem Resultat
kommen Forscher um Dr. Rebekka faber Thudium vom Rigshospitalet der Universität Kopenhagen aufgrund einer prospektiven Kohortenstudie mit 1.130 HIV-
Infizierten.
</description>

<pubDate>Fri, 28 April 2023</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-103.htm#RaucherstatusEinfluss</link>

</item>



<item>

<title>HIV-Pionierin Eilke B. Helm ist tot</title>

<description>
Das Thema Aids ließ die beliebte Ärztin nicht los. Eilke B. Helm ist tot. Die Ärztin und Forscherin hatte im Jahr 1982 an der Frankfurter
Universitätsklinik an einem Patienten erstmals in Deutschland HIV diagnostiziert. Sie gilt als Pionierin und war in der Studentenschaft der Uniklinik
beliebt. Wie die Frankfurter Rundschau aus deren Kreisen erfuhr, starb Helm in der Nacht auf Samstag nach langer Krankheit. Sie wurde 86 Jahre alt.
</description>

<pubDate>Fri, 21 April 2023</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-103.htm#PionierinEilkeHelm</link>

</item>



<item>

<title>Toxoplasma: Der Meister-Manipulator</title>

<description>
Trojanische Pferde oder wandelnde Zombies – die Rede ist von Toxoplasma gondii. Kaum ein Parasit ist weltweit so verbreitet, ein Drittel der
Menschheit ist infiziert. Nun wurde sein Geheimnis entschlüsselt. Der Parasit Toxoplasma gondii ist bei etwa einem Drittel der Weltbevölkerung zu
finden – die Mehrheit der Menschen ist infiziert, ohne es zu wissen. In Deutschland infizieren sich Menschen hauptsächlich durch den Verzehr von
Fleisch. Zwischen dem 20. und 80. Lebensjahr steigt hier die Serumprävalenz von Toxoplasma-IgG-Antikörpern linear mit in etwa einem Prozent pro Jahr
von 20 Prozent auf 77 Prozent an.
</description>

<pubDate>Fri, 21 April 2023</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-103.htm#ToxoplasmaMeister</link>

</item>


<item>

<title>Erfahrungen mit HIV und AIDS: Geschichten und Kunstwerke von 13 Menschen</title>

<description>
13 Geschichten über Menschen und ihre Erfahrungen mit HIV und AIDS erfahren Besucherinnen und Besucher der Ausstellung vom 4. bis 21. April 2023 im
Foyer des Heidelberger Rathauses. Die AIDS-Hilfe Heidelberg e.V. blickt auf eine lange, kämpferische und mutige Geschichte zurück. Seit ihrer
Gründung 1986 ist viel passiert: Was als Selbsthilfegruppe auf Initiative einiger schwuler Männer begann, hat sich bis heute zu einer professionellen
Beratungs-, Bildungs- und Teststelle für sexuelle Gesundheit entwickelt. Von Dienstag, 4. April, bis Freitag, 21. April 2023, zeigt die AIDS-Hilfe im
Foyer des Heidelberger Rathauses ihre Ausstellung "Was wäre, wenn wir weitermachen?".
</description>

<pubDate>Fri, 21 April 2023</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-103.htm#AIDSGeschichten</link>

</item>


<item>

<title>In Gedenken an Lorena Borjas</title>

<description>
Heute, am 30. März denken wir an trans und Latinx Aktivistin Lorena Borjas, die vor drei Jahren (2020) an einer Infektion mit Covid-19 verstarb. Mit
ihr verloren viele queere Aktivist*innen ein wichtiges Vorbild. Denn Borjas hat ihr Leben lang für die Rechte marginalisierter Menschen gekämpft: Für
trans Frauen, Geflüchtete ohne Aufenthaltsberechtigung, Sexarbeitende und Betroffene von HIV oder AIDS.
</description>

<pubDate>Fri, 21 April 2023</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-103.htm#InGedenken</link>

</item>


<item>

<title>HIV-PrEP: Von großen Lücken und weißen Flecken</title>

<description>
Der Zugang zur PräExpositionsprophylaxe, um sich vor HIV zu schützen, ist unnötig erschwert. Das führt zu HIV-Infektionen, die nicht sein müssten.
PräExpositionsprophylaxe – ein sperriges Wort mit durchschlagender Wirkung: Die PrEP spielt bei den Plänen der Weltgesundheitsorganisation (WHO), HIV
und Aids bis zum Jahr 2030 entscheidend einzudämmen, eine wichtige Rolle. Sie besteht aus einem antiretroviralen Arzneimittel, das HIV-negative
Menschen vor einer Infektion schützen kann. Doch der Zugang zur PrEP in Europa ist unnötig erschwert. Auch Deutschlands PrEP Landkarte hat viele
weiße Flecken.
</description>

<pubDate>Fri, 21 April 2023</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-103.htm#VonFlecken</link>

</item>


<item>

<title>Frau mit HIV klagt wegen Diskriminierung bei Zahnärztin</title>

<description>
Ihre HIV-Infektion hatte sie im Rahmen eines standardisierten Fragebogens angegeben. Die behandelnde Zahnärztin verwehrte ihr daraufhin die
Behandlung. Einer HIV-positiven Frau sind in Wien erstinstanzlich 1.500 Euro Schadenersatz wegen Diskriminierung zugesprochen worden, weil eine
Zahnärztin sie zunächst nicht und dann erst am Ende des Tages behandeln wollte. Das Bezirksgericht Döbling urteilte jüngst, dass es sich um eine
Verletzung des Behindertengleichstellungsgesetzes (BGStG) handelt, teilte der Klagsverband zur Durchsetzung der Rechte von Diskriminierungsopfern
mit. Die beschuldigte Zahnärztin hat Berufung eingelegt.
</description>

<pubDate>Fri, 21 April 2023</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-103.htm#Frauklagt</link>

</item>



<item>

<title>Wo das HI-Virus im Gehirn schläft</title>

<description>
Das Humane Immundefizienz-Virus HIV-1 kann verschiedene Gewebe des Menschen infizieren. Sobald das Virus in die Zellen eingedrungen ist, integriert
es sein Genom in das zelluläre Genom, was zu einer anhaltenden Infektion führt. Die Rolle der Struktur und Organisation des Wirtsgenoms bei der
HIV-1-Infektion ist bisher nicht gut verstanden. Anhand eines Zellkulturmodells, das auf Mikroglia-Immunzellen des Gehirns basiert, hat ein
internationales Forscherteam unter Leitung von Wissenschaftler:innen des Universitätsklinikums Heidelberg und des Deutschen Zentrums für
Infektionsforschung (DZIF) nun die Einbaumuster von HIV-1 in das Genom von Mikrogliazellen definiert.
</description>

<pubDate>Fri, 7 April 2023</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-103.htm#HIVGehirn</link>

</item>


<item>

<title>Wie das Kondom für die Frau scheiterte – und wiederkehren könnte</title>

<description>
Das Femidom sollte Teenagerinnen vor HIV schützen – und, wie die Pille, die sexuelle Selbstbestimmung der Frau vorantreiben. Warum hat es sich nie
durchgesetzt? Die Frau, die sich mit der Geschichte des Femidoms vielleicht am besten auskennt, ist inzwischen Rentnerin. Anny Peters, die
hellblonden Haare von grauen Strähnen durchzogen, runzelt immer wieder die Stirn, wenn sie in ihrem weichen, niederländisch gefärbten Englisch über
das Verhütungsmittel spricht, für das sie ihr halbes Berufsleben gekämpft hat. Noch immer kann sie dann laut und energisch werden. In den
Neunzigerjahren war Anny Peters eine der feministischen Entwicklungshelferinnen, die sich mit Ärztinnen, HIV-positiven Frauen und Angehörigen einmal
im Monat in Simbabwes Hauptstadt Harare trafen. Indische, US-amerikanische, simbabwische Akzente flogen durcheinander, wenn sie darüber sprachen,
dass immer mehr Frauen, besonders junge, sich mit HIV infizierten – und nach Auswegen suchten.
</description>

<pubDate>Fri, 7 April 2023</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-103.htm#KondomFrau</link>

</item>


<item>

<title>Tuberkulose: Impfstoffkandidat mit guten Ergebnissen</title>

<description>
Etwa 10 Millionen Menschen erkranken pro Jahr neu an Tuberkulose, bei der Mycobacterium tuberculosis Entzündungen in der Lunge verursacht.
Ein Impfstoffkandidat gegen Tuberkulose ist Phase I Daten zufolge sicher und immunogen. Das Besondere: Der adjuvantierte Proteinimpfstoff aus den USA
ist gefriergetrocknet und lässt sich ohne Kühlung aufbewahren. Die von Mykobakterien verursachte Lungenerkrankung Tuberkulose (Tbc) ist immer noch
ein großes Gesundheitsproblem mit weltweit etwa 10 Millionen Neuerkrankungen und 1,5 Millionen Toten pro Jahr. Die Mittel der Prävention sind
begrenzt: In weiten Teilen der Welt wird mit einem Lebendimpfstoff geimpft, der den abgeschwächten Mykobakterien-Impfstamm Bacillus Calmette-Guérin
(BCG) enthält. Dessen Wirksamkeit ist aber gering und die Impfreaktionen und lokalen Komplikationen nicht unerheblich. Ein effizienter sicherer
Impfstoff gegen Tuberkulose wäre daher willkommen.
</description>

<pubDate>Fri, 7 April 2023</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-103.htm#TuberkuloseImpfstoffkandidat</link>

</item>


<item>

<title>Die Marathonläufer der Immunabwehr</title>

<description>
Bei chronischen Infektionen und Krebs spielt ein bestimmter Typ Immunzellen eine zentrale Rolle für die Abwehr. Forschende der Universität Basel
zeigen, was diesen Immunzellen den langen Atem verleiht, den Marathonlauf gegen einen chronischen Infekt zu bewältigen. Ihre Ergebnisse schaffen die
Grundlage für wirksamere Therapien und Impfstrategien. Infizierte und entartete Körperzellen müssen weg. Und das möglichst schnell, bevor größerer
Schaden entsteht. Das ist die Aufgabe der so genannten zytotoxischen T-Zellen. Wie diese Zellen chronische Infektionen abwehren, erforscht das Team
um Prof. Dr. Daniel Pinschewer am Departement Biomedizin der Universität Basel in Zusammenarbeit mit nationalen und internationalen
Forschungsgruppen.
</description>

<pubDate>Fri, 7 April 2023</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-103.htm#MarathonImmunabwehr</link>

</item>


<item>

<title>«HIV und AIDS – (K)eine Generationenfrage» DÖAK 2023</title>

<description>
Vom 23. – 25. März 2023 fand der 11. Deutsch-Österreichische AIDS-Kongress (DÖAK) in Bonn statt. Unter dem Motto «HIV und AIDS – (K)eine
Generationenfrage» wurden neue wissenschaftliche Erkenntnisse rund um HIV und Alter sowie die Bedeutung und Auswirkung von HIV über alle Generationen
hinweg diskutiert. Eine Delegation der Aids-Hilfe Schweiz und ihres Verbandes reiste an die Konferenz und teilt ihre Erkenntnisse hier im Blog.
</description>

<pubDate>Fri, 7 April 2023</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-103.htm#HIVAIDSGenerationenfrage</link>

</item>



<item>

<title>Frauen haben kaum Zugang zur PrEP: Ein Gespräch</title>

<description>
Nadja Zillken ist seit Januar DAH-Referentin für weibliche Sexarbeit und für Frauen im Kontext von HIV und STIs. Zuvor arbeitete sie bei Hydra e. V.
– Treffpunkt und Beratungsstelle zu Sexarbeit und Prostitution. Lady Carmen setzt sich als Sexarbeiterin seit Jahren dafür ein, dass die PrEP als
Arbeitsschutzmaßnahme in Deutschland bekannter wird. Beide sehen die PrEP für Frauen als zusätzliche Möglichkeit zum Schutz vor HIV-Infektionen.
</description>

<pubDate>Fri, 31 März 2023</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-102.htm#FrauenPrEP</link>

</item>


<item>

<title>Gesundheitsvorsorge auch in ländlichen Gebieten der Subsahara Region</title>

<description>
In dem vom Fraunhofer ISE realisierten Gesamtkonzept sind weitere modulare Versorgungselemente enthalten, z.B. eine Wasseraufbereitungsanlage, eine
Einheit zur bedarfsgerechten vor Ort Desinfektionsmittelproduktion, ein Kühlschrank sowie eine Telekommunikationseinheit. »Die notwendige
Stromversorgung stellen Photovoltaikmodule und eine Batterie sicher, da die autarke flexible Nutzung aller Komponenten eine wesentliche Voraussetzung
für die erfolgreiche Anwendung in der Zielregion darstellt«, erläutert Dr.-Ing. Joachim Koschikowski, Projektleiter am Fraunhofer ISE. »Unter dem
Motto Made in Africa for Africa ist es unser langfristiges Ziel, eine Serienfertigung vor Ort zu etablieren, um so nicht nur die örtliche
Gesundheitsversorgung und -vorsorge zu verbessern, sondern auch um Arbeitsplätze zu schaffen und gleichzeitig eine lokale Wertschöpfung zu
ermöglichen«.
</description>

<pubDate>Fri, 31 März 2023</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-102.htm#GesundheitsvorsorgeRegion</link>

</item>


<item>

<title>HIV-Selbsthilfe in Almaty: "Wenn ich damals richtig aufgeklärt worden wäre, hätte ich nicht so viel Zeit verloren"</title>

<description>
Zulfıa Saparova aus Almaty lebt seit 15 Jahren mit HIV. In den ersten zwei Jahren akzeptierte die dreifache Mutter die Diagnose nicht, weil sie
nichts über das Humane Immundefizienz Virus wusste. Seit drei Jahren berät sie Frauen, die erst kürzlich ihre Diagnose erhalten haben. Zulfıa spricht
über die Akzeptanz des HIV-Status, die Vorteile von Peer-Beratung und die Bedeutung von Informationen, damit die Betroffenen nicht verzweifeln oder
wertvolle Zeit verlieren.
</description>

<pubDate>Fri, 31 März 2023</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-102.htm#HIVSelbsthilfeAlmaty</link>

</item>


<item>

<title>Verlauf von MPOX bei fortgeschrittener HIV-Infektion</title>

<description>
Weltweit wurden mehr als 86.000 MPOX-Fälle 110 registriert. Meist waren MSM betroffen, 96 Menschen sind daran gestorben. Nun wurden die Daten von 382
an MPOX erkrankten HIV-Positiven aus 19 Ländern mit einer CD4-Zahl weniger als 350/µl ausgewertet. Ein Drittel hatte eine CD4-Zahl zwischen 300 und
200/µl, ein Viertel zwischen 100 und 200/µl und 20 Prozent  weniger als 100/µl. 90 Prozent der Erkrankten wussten von ihrer HIV-Diagnose, aber nur 60
Prozent waren behandelt und nur die Hälfte davon war supprimiert. (7 Prozent) Personen waren geimpft.
</description>

<pubDate>Fri, 31 März 2023</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-102.htm#MPOXbeHIV</link>

</item>


<item>

<title>Diamorphingestützte Behandlung Opiatabhängiger in Deutschland</title>

<description>
Die Kampagne 100.000 Substituierte bis 2022 hat in den letzten 18 Monaten mit verschiedenen Maßnahmen und Interventionen einen Beitrag geleistet, die
Substitution opioidabhängiger Menschen in rechtlicher, medizinischer und psychosozialer Hinsicht weiterzuentwickeln. Zudem galt es, die
Behandlungsform im Fokus aller Akteur*innen zu halten und zu einem Wissenszuwachs bei Patient*innen und nichtmedizinischen Mitarbeiter*innen von
Aids- und Drogenhilfen beizutragen. Diese Stellungnahme soll sowohl der Politik, Ärzt*innen und Ärzten, der kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV),
Fachverbänden und allen Akteuren im Kontext der Substitutionsbehandlung eine Diskussionsvorlage zur Weiterentwicklung dieser Behandlungsform bieten.
</description>

<pubDate>Fri, 31 März 2023</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-102.htm#DiamorphinDeutschland</link>

</item>



<item>

<title>Plan B gegen HIV: Was kann die Zweitlinie?</title>

<description>
Versagt die erste Therapie bei HIV-Infizierten, steht eine wirksame Zweitlinientherapie zur Verfügung. In einer Studie verglichen Wissenschaftler nun
zwei weitere Optionen als Plan B, die verträglicher und günstiger sein sollen. Eine Zweitlinientherapie kommt zum Einsatz, wenn der Therapieerfolg
nach der ersten Behandlung ausbleibt: Dies betrifft etwa 10 Prozent der Menschen, die mit einer HIV-Infektion leben und mit der Erstlinientherapie
behandelt wurden. Für die Patienten bedeutet dies zwar, dass sie weitere Optionen haben, doch der Zugang für Betroffene – insbesondere in Ländern mit
niedrigem und mittlerem Einkommen – ist nicht immer einfach.
</description>

<pubDate>Fri, 24 März 2023</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-102.htm#PlanBHIV</link>

</item>


<item>

<title>Diskriminierung aufgrund von HIV-Infektion kann wie Trauma wirken</title>

<description>
Im Gesundheitsbereich kommt es am häufigsten zu Ungleichbehandlungen. Halbwissen und Falschinformationen über HIV halten sich besonders hartnäckig.
Zum Zero Discrimination Day am 1. März macht die Aids-Hilfe Wien auf Stigmatisierung und Diskriminierung von Menschen mit HIV aufmerksam. Auch im
Jahr 2023 ist es damit nicht vorbei. «Leider erfahren wir immer wieder von Ungleichbehandlungen von HIV-positiven Menschen, der Grossteil davon
passiert im Gesundheitsbereich», hält die Geschäftsführerin der Aids-Hilfe Wien, Mag.a Andrea Brunner fest. «Wir möchten Betroffenen vermitteln: Du
musst eine Schlechterbehandlung aufgrund deiner HIV-Infektion nicht akzeptieren, du hast das Recht auf Gleichbehandlung!
</description>

<pubDate>Fri, 24 März 2023</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-102.htm#DiskriminierungTrauma</link>

</item>


<item>

<title>HIV: Depotpräparate erzielen gute Ergebnisse bei Drogenabhängigen, psychisch Kranken und Obdachlosen</title>

<description>
Der langwirksame Integraseinhibitor Cabotegravir, der in Kombination mit dem Reverse-Transkriptase-Inhibitor Rilpivirin als intramuskuläres
Depotpräparat zugelassen ist, bietet sich zur Behandlung von HIV-Infektionen bei Patienten an, denen aus sozialen Gründen die tägliche Einnahme der
Medikamente schwer fällt. US-Mediziner haben ihre positiven Erfahrungen kürzlich in Clinical Infectious Diseases und jetzt auf der diesjährigen
Conference on Retroviruses and Opportunistic Infections (CROI) in Seattle vorgestellt.
</description>

<pubDate>Fri, 24 März 2023</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-102.htm#HIVErgebnisse</link>

</item>


<item>

<title>HIV: Dolutegravir kann Blutdruck erhöhen</title>

<description>
HIV-Infizierte, die auf eine Dolutegravir basierte antiretrovirale Therapie wechselten, nahmen in einer prospektiven Kohortenstudie in
eClinicalMedicine nicht nur an Gewicht zu. Es kam bei vielen Patienten auch zu einem Anstieg des Blutdrucks. Beides könnte langfristig die Gesundheit
der Patienten beeinträchtigen, auch wenn die Erkenntnisse die Vorteile von Dolutegravir sicherlich nicht infrage stellen. Der Integraseinhibitor
Dolutegravir gehört seit 2019 zu den von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) bevorzugten antiretroviralen Medikamenten. Grund ist die hohe
Wirksamkeit und gute Verträglichkeit sowie die geringen Preise, die das Mittel auch für Länder mit niedrigem und mittlerem Einkommen attraktiv
machen.
</description>

<pubDate>Fri, 24 März 2023</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-102.htm#DolutegravirBlutdruck</link>

</item>


<item>

<title>Im Schatten der Pandemie</title>

<description>
Besonders Impfkampagnen bei Kindern, wie hier im Jahr 2013 gegen Masern im Senegal, waren während der Pandemie reduziert oder unterbrochen worden.
Einige Länder haben das Defizit bereits wieder aufgeholt - in anderen sind die Pandemiefolgen für die Gesundheitsversorgung noch schmerzlich spürbar.
Die schlimmsten Befürchtungen sind nicht wahr geworden, die »Leute in Afrika« starben nicht »auf den Straßen«, wie Virologe Christian Drosten in
einem Interview im März 2020 prognostizierte. Aber die Pandemie hatte in vielen der über 50 Länder des Kontinents massive Nebenwirkungen. Die
Bekämpfung anderer Infektionskrankheiten, Präventions- und Aufklärungsprogramme, Laborkapazitäten sowie die Basisgesundheitsversorgung wurden
angesichts der Konzentration auf Covid-19 zurückgefahren. Viele Patienten mieden Kliniken und Krankenhäuser aus Angst vor einer Ansteckung oder
konnten sie nicht erreichen, weil der öffentliche Verkehr eingeschränkt war.
</description>

<pubDate>Fri, 24 März 2023</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-102.htm#SchattenPandemie</link>

</item>



<item>

<title>Erfolgreiche Heilung einer HIV-Infektion nach Stammzelltransplantation</title>

<description>
Eine hämatopoetische Stammzelltransplantation zur Behandlung schwerer Blutkrebsarten ist die einzige medizinische Intervention, mittels derer in der
Vergangenheit bereits zwei mit dem HI-Virus lebende Menschen geheilt werden konnten. Ein internationaler Verbund aus Ärzt:innen und Forschenden aus
Deutschland, den Niederlanden, Frankreich, Spanien und den USA hat nun einen weiteren Fall identifiziert, in dem eine HIV-Infektion auf die gleiche
Weise nachweislich geheilt werden konnte. In einer jetzt in Nature Medicine veröffentlichten Studie, an der DZIF Wissenschaftler:innen aus Hamburg
und Köln federführend beteiligt waren, wurde über zehn Jahre hinweg der erfolgreiche Heilungsprozess dieses dritten Patienten erstmalig detailliert
virologisch und immunologisch charakterisiert.
</description>

<pubDate>Fri, 17 März 2023</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-102.htm#HeilungStammzelltransplantation</link>

</item>


<item>

<title>Die «Lone Rangerin» der Ausgestoßenen: Christina Grube über ihre Zeit im «Seuchenbunker»</title>

<description>
Christina Grube hat fast 30 Jahre lang Tausende HIV- und Aids-Erkrankte in Zürich betreut. Von Anfang an setzte sie sich dafür ein, Infizierte nicht
wie Ausgestoßene zu behandeln. Zu einer Zeit, als sogar das Spital-Personal sie ausgrenzte. Auch heute noch müsse sie Ärzten die Leviten lesen. «Du
bist die erste Person in drei Jahren, die sich getraut, mich in den Arm zu nehmen», sagte ein Aids-Patient Mitte der 90er Jahre zu Christina Grube.
Ihr fehlten die Worte.
</description>

<pubDate>Fri, 17 März 2023</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-102.htm#LoneRangerin</link>

</item>



<item>

<title>Der Pionier: Zum Tod des Sexualwissenschaftlers Volkmar Sigusch</title>

<description>
Er befreite die Sexualität von den Zuschreibungen des Pathologischen. Dafür musste er in der Bundesrepublik nach dem Zweiten Weltkrieg schwer
kämpfen. Er war immer ein Grenzgänger. Geografisch, politisch und vor allem fachlich. 1940 geboren als Sohn eines Bankdirektors in Bad Freienwalde,
wo er noch auf dem Traktor saß, übersprang Volkmar Sigusch, später der berühmteste Sexualwissenschaftler der Bundesrepublik, kurz vor dem Mauerbau
1961 die Grenze. Seinen Marx studierte er weiter bei Adorno, bei dem er als 21jähriger in Frankfurt aufschlug. Am Westen, erzählte er gerne, habe ihn
sowieso nur das Kino interessiert.
</description>

<pubDate>Fri, 17 März 2023</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-102.htm#PionierSigusch</link>

</item>


<item>

<title>Der größte Fehler ist der Gedanke: "Mich trifft es eh nicht"</title>

<description>
Der Psychologe Stefan Zippel spricht vor Schülern in der Alexander von Humboldt Realschule über altersgerechte Aufklärung und gibt Informationen zu
Aids, HIV und anderen sexuell übertragbaren Krankheiten. Sind Geschlechtskrankheiten ein Großstadtproblem und ist schwul eine harmlose Beleidigung?
Über solche und weitere Mythen klärte Stefan Zippel Zehntklässler an der Alexander von Humboldt Realschule auf. Er ist Leiter der Psychosozialen
Aids-Beratungsstelle an der Uniklinik für Dermatologie und Allergologie an der Ludwig-Maximilians-Universität in München. Seit 2003 informiert er
Schüler im Bereich sexuell übertragbarer Krankheiten und allem, was dazugehört.
</description>

<pubDate>Fri, 17 März 2023</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-102.htm#FehlerGedanke</link>

</item>


<item>

<title>Standards der Testberatung – jetzt neu mit Leitbild der Checkpoints</title>

<description>
Rund 70 Checkpoints und andere Testberatungsstellen sind im Verband der Deutschen Aids-Hilfe vernetzt. Die allermeisten sind Mitgliedsorganisation
der DAH, einige Beratungsstellen anderer Träger haben sich jedoch auch angeschlossen. Das vielfältige Angebotsspektrum der Testberatung in den
verschiedenen Einrichtungen reicht dabei von Labortests auf HIV, Syphilis, Hepatitis C, Gonorrhoe und Chlamydien sowie Impfstatusabfrage bei
Hepatitis A / Hepatitis B über HIV / Syphilis / Hepatitis C Schnelltests ohne Ärzt*innen bis zum begleiteten HIV-Selbsttest, jeweils mit
Verweisungsstrukturen zu behandelnden Ärzt*innen. Einige wenige Einrichtungen haben durch die Einbindung von Ärzt*innen mit Kassenzulassung zudem die
Möglichkeit, vor Ort zu impfen oder zu behandeln, z.B. eine Therapie einer diagnostizierten STI durchzuführen oder eine PrEP zu verschreiben.
</description>

<pubDate>Fri, 17 März 2023</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-102.htm#StandardsTestberatung</link>

</item>



<item>

<title>Löst Corona eine Immunschwäche aus?</title>

<description>
Immunschwäche. Dieser Begriff ist in der Medizin normalerweise entweder für genetisch bedingte Erkrankungen reserviert, bei denen Teile des
Immunsystems nicht funktionieren. Oder eben für die Immunschwächekrankheit Aids, die durch das HI-Virus hervorgerufen wird und ohne Behandlung
bestimmte Immunzellen spezifisch infiziert und zerstört. Auch vom Masernvirus ist bekannt, dass es langfristig das Immunsystem schädigt. Hat Sars-
CoV-2 vergleichbar gefährliches Potenzial? Schwächt das Coronavirus womöglich dauerhaft das Immunsystem?
</description>

<pubDate>Fri, 10 März 2023</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-102.htm#CoronaImmunaus</link>

</item>


<item>

<title>Lang wirksamer Kapsid-Inhibitor ist auch bei nicht vorbehandelten Patienten wirksam</title>

<description>
Lenacapavir ist der erste Kapsid-Inhibitor, der in Kombination mit anderen antiretroviralen Arzneimitteln für die Behandlung von vorbehandelten
Patienten mit einer multiresistenten HIV 1 Infektion in Europa zugelassen wurde. Die offene Phase 2 Studie CALIBRATE untersuchte nun, ob der
langwirksame Kapsid-Inhibitor auch bei therapienaiven HIV-Patienten wirksam ist – sie ist damit die erste Studie mit dem langwirksamen Medikament bei
nicht vorbehandelten Patienten.
</description>

<pubDate>Fri, 10 März 2023</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-102.htm#LangwirksamerKapsid</link>

</item>


<item>

<title>Kritik an Diskriminierung HIV-Positiver bei Polizei</title>

<description>
Einen Kündigungsgrund gibt es für eine Infektion in der Dienstzeit nicht. Die Aids-Hilfe Wien ortet in der Polizei Diskriminierung von HIV-Positiven.
Denn: Wer positiv ist, wird vom Bewerbungsverfahren für den Polizeidienst ausgeschlossen. Das Innenministerium rechtfertigt das mit der
Dauermedikation. "Wir sehen das als Diskriminierung", sagte die Geschäftsführerin der Aids Hilfe Wien, Andrea Brunner, zur APA. "Wenn man in Therapie
ist, spricht nichts dagegen zu arbeiten", betonte Brunner. Ein Berufsverbot für HIV-positive Menschen gibt es eigentlich nur für Sexarbeit. In den
allermeisten Fällen muss man seinem Arbeitgeber nicht mitteilen, dass man HIV-positiv ist.
</description>

<pubDate>Fri, 10 März 2023</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-102.htm#DiskriminierungPolizei</link>

</item>


<item>

<title>Neue Standards zur Quantifizierung des Hepatitis B Virus Reservoirs in Leberzellen</title>

<description>
Etwa 300 Millionen Menschen weltweit sind mit dem Hepatitis B Virus (HBV) chronisch infiziert und tragen ein hohes Risiko, Leberzirrhose oder ein
hepatozelluläres Karzinom zu entwickeln. Daher besteht dringender Bedarf an der Entwicklung von Therapien zur Heilung von HBV. Aufgrund der
einzigartigen Replikationsstrategie des HB-Virus ist jedoch die in präklinischen und klinischen Studien unerlässliche Quantifizierung der viralen DNA
in infizierten Leberzellen technisch schwierig und bisher nicht standardisiert. Ein von DZIF Wissenschaftler:innen geleitetes internationales
Forschungskonsortium hat nun Empfehlungen zur Optimierung, Kontrolle und Validierung von Messungen der viralen DNA entwickelt, die für die Bewertung
therapeutischer Strategien in präklinischen und klinischen Studien von entscheidender Bedeutung sein könnten.
</description>

<pubDate>Fri, 10 März 2023</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-102.htm#StandardsQuantifizierung</link>

</item>


<item>

<title>Welt Aids Konferenz kommt nach München</title>

<description>
Das weltgrößte wissenschaftliche Treffen zum Thema HIV kommt im nächsten Jahr nach München. Vom 22. bis 26. Juli 2024 werden zur Welt-Aids-Konferenz
mehr als 15.000 Teilnehmende erwartet, wie die Stadt München und der Verband IAS (International Aids Society) am Dienstag mitteilten.
Wissenschaftler, Mediziner, Gesundheitsexperten und Aktivisten aus mehr als 175 Ländern wollen über Wege beraten, um HIV und Aids einzudämmen. Die
Konferenz Aids 2024 wolle dazu politische, wissenschaftliche und zivilgesellschaftliche Anstrengungen mobilisieren, hieß es.
</description>

<pubDate>Fri, 10 März 2023</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-102.htm#WeltAidsKonferenz</link>

</item>



<item>

<title>Die Geschichte des Kondoms – Eine Zeitreise</title>

<description>
Im Jahr 2009 ernannte die US-amerikanische Organisation AIDS Healthcare Foundation den 13. Februar zum Tag des Kondoms, mit dem Ziel, weltweit über
AIDS aufzuklären und die Menschen zu motivieren, Verhütungsmittel zu verwenden. Bereits 6.000 Jahre vor unserer Zeitrechnung zeigten einige
ägyptische Skulpturen eine Art Hülle, die an einer strategischen Stelle der männlichen Anatomie platziert wurden, ohne dass wir bis heute wirklich
wissen, welche Bedeutung dieser Genitalschutz hat. Denn er könnte sowohl auf ein Ritual als auch auf ein echtes Verhütungsmittel oder gar einen
Schutz vor Geschlechtskrankheiten hindeuten. Kurz gesagt: die exakten Ursprünge des männlichen Verhütungsmittels sind unklar.
</description>

<pubDate>Fri, 3 März 2023</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-102.htm#KondomZeitreise</link>

</item>


<item>

<title>Erster katholischer Aids-Seelsorger wird 80</title>

<description>
Der Typ ist ein Unikat: Er arbeitete schon als Laientheologe in einer Pfarrei, als es das Berufsbild Pastoralreferent noch nicht gab. Er war viele
Jahre im baden-württembergischen Gefängniskrankenhaus auf dem Hohenasperg und später Deutschlands erster katholischer Aids-Seelsorger. Petrus Ceelen
gehörte zu denen, die immer bereit waren, sich die Hände schmutzig zu machen. Am Samstag wird er 80. Seit einiger Zeit ist Ceelen schwer an Krebs
erkrankt, hat aber die Zuversicht nicht verloren. Er will in die Praxis umsetzen, was die Mitarbeitenden im Hospiz sagen: leben bis zuletzt. Für den
Belgier mit der Liebe zu Württemberg heißt das aktuell: Zum Geburtstag zurück in die Heimat fahren, mit Freunden feiern und dabei ein paar belgische
Biere trinken: "Ich bin schwerstkrank und doch lebendig."
</description>

<pubDate>Fri, 3 März 2023</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-102.htm#AidsSeelsorger</link>

</item>


<item>

<title>HIV-PrEP ist wirksame Präventionsmaßname und soll dringend kostenfrei werden</title>

<description>
Aids-Hilfe Wien begrüßt Studie des Gesundheitsministeriums zu kostenlosem Zugang zu PrEP. Wir unterstützen alle Bestrebungen, die einen
niederschwelligen und kostenfreien Zugang zur HIV-PräExpositionsprophylaxe (PrEP) ermöglichen. Wir freuen uns sehr, dass nun mit der Studie des
Gesundheitsministeriums Bewegung in die Sache kommt. Momentan ist der Zugang besonders für vulnerable Gruppen zu diesem wirkungsvollen Präventiv-
Medikament noch viel zu hochschwellig, das muss sich dringend ändern.
</description>

<pubDate>Fri, 3 März 2023</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-102.htm#HIVPrEPwirksam</link>

</item>


<item>

<title>Wie Hepatitis E Viren in Zellen eindringen</title>

<description>
Erst vor rund drei Jahren wurde ein Zellkulturmodell entwickelt, an dem sich Hepatitis E genau im Labor untersuchen lässt. Ein bestimmtes
Oberflächenprotein ist für den Zelleintritt des Hepatitis E Virus wichtig. Medikamente können es unterdrücken. Obwohl Hepatitis E eine häufige
Erkrankung ist, weiß man bisher nur wenig über den Lebenszyklus des Virus. Über erste Erkenntnisse darüber, wie es ihm gelingt, Zellen zu infizieren,
berichtet ein Team der Molekularen und Medizinischen Virologie der Ruhr-Universität Bochum und der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg in der
Zeitschrift Hepatology vom 7. Februar 2023. Entscheidenden Anteil am Eindringen der Viruspartikel in Zellen hat ein Protein namens EGFR, kurz für
Epidermal Growth Factor Receptor. Diese Erkenntnis könnte neue Behandlungswege gegen Hepatitis E eröffnen. Denn es gibt bereits zugelassene
Medikamente gegen EGFR, die die Aktivität dieses Rezeptors hemmen.
</description>

<pubDate>Fri, 3 März 2023</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-102.htm#HepatitisEViren</link>

</item>


<item>

<title>Neues Hepatitisvirus entdeckt</title>

<description>
Französische Mediziner haben in der Leber einer 61-jährigen Patientin, die nach einer Organtransplantation mit Immunsuppressiva behandelt wurde und
wegen einer Abstoßungskrise hoch dosiert Steroide erhalten hatte, ein bisher unbekanntes Virus entdeckt. Das humane Circovirus 1 (HCirV-1) ist
entfernt mit Viren verwandt, die bei Tieren und insbesondere in der Schweinezucht verbreitet sind. Nach dem Bericht in Emerging Infectious Diseases
hat sich die Patientin inzwischen von ihrer Hepatitis erholt. Die Patientin hatte vor 17 Jahren ein Herz-Lungen-Transplantat erhalten und wurde
seitdem engmaschig medizinisch betreut. Im März 2022 stellten die Ärzte einen dramatischen Anstieg der Leberenzyme fest. Die Transaminasenwerte waren
bis zu 40fach angestiegen.
</description>

<pubDate>Fri, 3 März 2023</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-102.htm#NeuesHepatitisvirus</link>

</item>


<item>

<title>Tuberkulose früher erkennen und behandeln</title>

<description>
Weltweit gesehen ist Tuberkulose eine häufige Erkrankung, die vor allem in Ländern mit niedrigem Durchschnittseinkommen vorkommt und oft auf
armutsbedingte Lebensverhältnisse zurückzuführen ist. In Deutschland tritt die Erkrankung mit 4,7 Neuerkrankungen pro 100.000 Einwohner selten auf.
Ein Großteil der Erkrankten sind Personen aus Ländern mit höherem Tuberkuloseaufkommen. Daher führen einige Staaten bereits bei der Einreise
Untersuchungen auf eine mögliche Tuberkuloseerkrankung durch. Ein Team internationaler Wissenschaftler*innen um den Bielefelder Professor Dr. Kayvan
Bozorgmehr hat sich damit beschäftigt, ob eine einzelne Untersuchung einreisender Personen nach Ankunft ausreichend ist oder ob es Nachuntersuchungen
geben bzw. wie diese gestaltet sein sollten.
</description>

<pubDate>Fri, 24 Februar 2023</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-102.htm#Tuberkulosebehandeln</link>

</item>


<item>

<title>Auftakt für Allianz gegen Aids bei Kindern</title>

<description>
Afrikanische Gesundheitsministerinnen und -minister haben am Mittwoch gemeinsam mit internationalen Organisationen eine Globale Allianz gegen HIV und
Aids bei Kindern ausgerufen. Ihr Ziel: Es bis 2030 zu schaffen, jegliche Ansteckung mit dem Aids-Virus bei Kindern zu verhindern. Mit einer
Auftaktkonferenz in der tansanischen Metropole Daressalam sagten zwölf besonders betroffene Länder zu, Ressourcen zur Verfügung zu stellen und
Programme aufzustocken. Allein im vergangenen Jahr starben nach UN-Zahlen knapp 100.000 Kinder an den Folgen von Aids, 160.000 wurden neu infiziert.
Nur die Hälfte aller betroffenen Kinder und Jugendlichen ist den Daten zufolge in Behandlung - verglichen mit Dreiviertel der Erwachsenen.
</description>

<pubDate>Fri, 24 Februar 2023</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-102.htm#AllianzAidsKinder</link>

</item>


<item>

<title>Zahl der neuen HIV-Infektionen in Tschechien am höchsten Stand seit 1985</title>

<description>
Seit Erfassung der Statistiken wurden in Tschechien insgesamt 4.366 Fälle von HIV-Infektionen bestätigt. Die Zahl der neuen HIV-Fälle in der
Tschechischen Republik war im vergangenen Jahr die höchste seit 1985, als mit der Aufzeichnung der Statistiken begonnen wurde. Labors identifizierten
292 neue HIV-Fälle, sechs mehr als 2016, das Jahr mit den bisher meisten Fällen und 59 mehr als im Vorjahr, berichtet Seznam Zpravy. Tschechien
gehört Experten zufolge mit 2,78 Fällen pro 100.000 Einwohner immer noch zu den Ländern mit einer niedrigen HIV-Inzidenz.
</description>

<pubDate>Fri, 24 Februar 2023</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-102.htm#HIVTschechien</link>

</item>


<item>

<title>Blutspende: Formulierungshilfe zur Änderung des Transfusionsgesetzes gebilligt</title>

<description>
Das Bundeskabinett hat heute eine Formulierungshilfe aus dem Bundesgesundheitsministerium für eine Änderung des Transfusionsgesetzes gebilligt. Ziel
ist es, dass das Geschlecht der spendewilligen Person und ihrer Sexualpartner künftig in den Richtlinien für die Zulassung zur Blutspende keine Rolle
mehr spielen soll. Dazu will der Bund die Bundesärztekammer (BÄK) verpflichten, die Richtlinie Hämotherapie zur Bewertung der Risiken innerhalb von
vier Monaten zu ändern.
</description>

<pubDate>Fri, 24 Februar 2023</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-102.htm#BlutspendeFormulierungshilfe</link>

</item>


<item>

<title>Rationierung von Prophylaxepillen könnte Gift für Thailands HIV/Aids Ziel sein</title>

<description>
Trotz des ehrgeizigen Ziels, Thailand bis 2030 von HIV/Aids zu befreien, haben die Behörden plötzlich die Verteilung der so genannten Vor- und
Nachsorgepillen rationiert, die die Infektion in Schach halten. "Wenn man die Ausbreitung von Aids stoppen will, muss man den Menschen leicht
zugängliche Präventionsmittel und Ressourcen zur Verfügung stellen", sagte Surang Janyam, Gründer der gemeinnützigen medizinischen Organisation Swing
Thailand. "Warum sollte man den Zugang der Menschen zu diesen Pillen einschränken?"
</description>

<pubDate>Fri, 24 Februar 2023</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-102.htm#RationierungProphylaxepillen</link>

</item>



<item>

<title>Hat die Polypille eine Zukunft?</title>

<description>
Was bringt die Polypille? Führen die einzelnen Komponenten in der Polypille tatsächlich zu additiven Wirkungen oder nur zu additiven Preisen? Die
gesamte Medikation in nur einer Tablette verpresst – das klingt übersichtlich. Der Traum von der kardioprotektiven Polypille, die zu allen Patienten
passt und sogar in der Primärprävention eingesetzt werden könnte, wurde zwar bisher noch nicht realisiert, dafür kommen in regelmäßigen Abständen
neue Kombipräparate auf den Markt. Eine bessere Adhärenz gilt als erwiesen, aber ist auch die Wirksamkeit größer?
</description>

<pubDate>Fri, 17 Februar 2023</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-102.htm#PolypilleZukunft</link>

</item>


<item>

<title>HIV in der Schwangerschaft: erhöhtes Entzündungsrisiko</title>

<description>
Schwangere, die mit HIV-infiziert sind, haben ein höheres Risiko, an einer chronischen systemischen Entzündung zu leiden. Das könnte auch
Auswirkungen auf die Entwicklung ihrer Kinder haben. Schwangere mit HIV zeigen einer aktuellen Studie zufolge ein erhöhtes Level an Entzündungs- und
immunaktivierenden Biomarkern. Die im Journal of Infectious Diseases veröffentlichte Studie untersuchte auch die Auswirkungen von Entzündungen und
immunaktivierenden Biomarkern auf das Wachstum der Babys. Dazu wurden die Daten von 188 schwangeren HIV-Infizierten und von 76 Schwangeren ohne HIV
analysiert.
</description>

<pubDate>Fri, 17 Februar 2023</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-102.htm#HIVSchwangerschaft</link>

</item>


<item>

<title>HIV-Stiftung: Regierung sieht keine Basis für höhere Entschädigungen</title>

<description>
Die Union spricht sich dafür aus, die im Bluter-Skandal Geschädigten vergleichbar wie bei der Contergan-Stiftung zu entschädigen. Die Regierung sieht
dafür keine Rechtsgrundlage. Das damalige Bundesgesundheitsamt (BGA) hatte Informationen über Verdachtsfälle einer HIV-Infektion durch Blutkonserven
nicht an das Gesundheitsministerium weitergeleitet. Seit 1995 existiert eine Stiftung, um die Betroffenen zu entschädigen. Die Bundesregierung
verfolgt keine Pläne, ein Kompetenzzentrum für die Opfer verseuchter Blutkonserven einzurichten. Anders als bei der Conterganstiftung gehöre ein
Aufbau derartiger Zentren nicht in den Aufgabenbereich der HIV-Stiftung. Das hat die Bundesregierung auf die parlamentarische Anfrage der
Unionsfraktion im Bundestag hin erklärt.
</description>

<pubDate>Fri, 17 Februar 2023</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-102.htm#HIVRegierungBasis</link>

</item>


<item>

<title>HIV-PrEP: Das war’s mit der Energie</title>

<description>
Gängige antiretrovirale Medikamente zur Behandlung von HIV und Hepatitis B verringern die Energieproduktion der Immunzellen. Das haben Forscher jetzt
herausgefunden. Was bedeutet das für die Behandlung? Die antiretroviralen Arzneimittel Tenofoviralafenamid (TAF) und Tenofovirdisoproxilfumarat (TDF)
werden weltweit bei Millionen von Menschen zur Behandlung von HIV- und Hepatitis B Infektionen eingesetzt. Auch als Präexpositionsprophylaxe (PrEP)
werden sie gegen HIV bei nicht infizierten Menschen eingesetzt.
</description>

<pubDate>Fri, 17 Februar 2023</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-102.htm#HIVPrEPEnergie</link>

</item>


<item>

<title>Aktivisten drängen auf Umkehrung der HIV-Politik</title>

<description>
Aids-Aktivisten fordern die Regierung auf, eine neue Politik des Gesundheitsministeriums zu revidieren, die Kliniken, die von zivilgesellschaftlichen
Gruppen betrieben werden, daran hindert, HIV-Behandlungen für die Öffentlichkeit anzubieten. Chayodhom Samibat, 39, ein Angestellter, sagte, er sei
bestürzt, nachdem er erfahren habe, dass das Gesundheitsministerium damit begonnen habe, eine Politik durchzusetzen, die die Kliniken daran hindere,
Präexpositionsprophylaxe (PrEP) und Postexpositionsprophylaxe (PEP) anzubieten.
</description>

<pubDate>Fri, 17 Februar 2023</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-102.htm#UmkehrungHIV</link>

</item>



<item>

<title>HIV: Erneut Impfstoff in Studie gescheitert</title>

<description>
Die kombinierte Impfung mit zwei Impfstoffen, die das Immunsystem mit mehreren HIV-Antigenen zur Bildung breit neutralisierender Antikörper anregen
sollte, hat sich in einer Phase-3-Studie zwar als sicher erwiesen. Ein Schutz vor Infektionen war in einer Zwischenauswertung jedoch nicht erkennbar,
so dass Hersteller und Initiatoren jetzt den Abbruch der Studie bekannt geben mussten. Damit hat sich der einzige Impfstoff, der zuletzt in einer
Phase 3 Studie getestet wurde, als unwirksam erwiesen.
</description>

<pubDate>Fri, 10 Februar 2023</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-102.htm#Impfstoffgescheitert</link>

</item>


<item>

<title>Kondommangel in Kuba: Mehr Schwangerschaftsabbrüche und Geschlechtskrankheiten</title>

<description>
Der Mangel an Kondomen ist in Kuba kein neues Problem, wurde aber durch die COVID-19-Pandemie noch verschärft, so dass jetzt die Zahlen bei
Abtreibungen und sexuell übertragbaren Krankheiten auf der Karibikinsel steigen. Der Mangel an Kondomen in Apotheken und Gesundheitszentren fordert
einen hohen Tribut von kubanischen Familien, da die Zahl der sexuell übertragbaren Krankheiten, ungewollten Schwangerschaften und
Schwangerschaftsabbrüche zunimmt, zitiert die unabhängige Kubanische Website 14ymedio Dr. Deglis Luciano, Leiterin des Programms für sexuell
übertragbare Krankheiten in der Provinz Guantánamo, in einem jetzt veröffentlichten Artikel.
</description>

<pubDate>Fri, 10 Februar 2023</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-102.htm#KondommangelKuba</link>

</item>


<item>

<title>Büro der Aids-Hilfe mit Geschossen attackiert</title>

<description>
Spätestens nach dem Jahreswechsel war das Maß für Walter Brüsseler übervoll: Irgendwann zwischen dem 28. Dezember und dem 2. Januar haben ein oder
mehrere Unbekannte die Büros der Aachener Aids-Hilfe nahe der Normaluhr mit Geschossen attackiert, berichtet der Geschäftsführer der Initiative, die
sich seit vielen Jahren für HIV-Infizierte einsetzt.
</description>

<pubDate>Fri, 10 Februar 2023</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-102.htm#BlackorWhite</link>

</item>


<item>

<title>Hepatitis C: Heilen zu Lasten der Gesundheitssysteme?</title>

<description>
Eine Studie zeigt: Arzneimittel, die Hepatitis C heilen, sind nicht nur gut für die Patient:innen, sondern auch für Kostenträger. Als ab 2014 eine
neue Generation an Hepatitis C Arzneimitteln in die Versorgung kam, war das Aufsehen groß. Eine einst schwer behandelbare Erkrankung wandelte sich in
eine, die in der Regel schnell und nebenwirkungsarm heilbar ist. In der öffentlichen Diskussion ging es allerdings vor allem um die Kosten dieser
Innovation – sie könnten zu einer Überbelastung des Gesundheitssystems führen, hieß es. Realität wurde diese Befürchtung nicht. Im Gegenteil: Heute
ist klar, dass sich das Heilen der Leberentzündung auch aus Sicht von Kostenträgern lohnt. Das zeigt eine Untersuchung aus den USA.
</description>

<pubDate>Fri, 10 Februar 2023</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-102.htm#HepatitisGesundheitssysteme</link>

</item>


<item>

<title>Die zehn vergessenen Krisen – alle auf einem Kontinent</title>

<description>
Über den Krieg und die humanitäre Krise in der Ukraine hat 2022 alle Welt gesprochen – zu Recht. Doch andere humanitäre Krisen rücken dabei zuweilen
in den Hintergrund. Die Hilfsorganisation Care hat dazu eine Untersuchung aufgestellt. Ein Blick auf zehn vergessene Krisen, die alle auf demselben
Kontinent zu finden sind. Das siebte Jahr in Folge bringt Care seinen Breaking the Silence Bericht heraus und stellt darin die zehn humanitären
Krisen vor, über die am wenigsten berichtet wurde.
</description>

<pubDate>Fri, 10 Februar 2023</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-102.htm#DiezehnKrisen</link>

</item>



<item>

<title>Verwendung von Kondomen bei Sexarbeitern*innen in Pattaya sinkt</title>

<description>
In der vielleicht schlimmsten Stadt, in der man kein Kondom trägt, benutzen Pattayas Sexarbeiterinnen Berichten zufolge weniger Kondome als in den
Tagen vor dem Covid, so die Beamten der Seuchenkontrolle. Nakanya Jantrakard, eine Krankenschwester der Abteilung für die Prävention und Kontrolle
übertragbarer Krankheiten in Pattaya, sagte, dass die Zahl der gemeldeten Fälle von AIDS und anderen sexuell übertragbaren Krankheiten seit 2019
gestiegen ist. Bei einem Treffen mit Wohlfahrtsverbänden, Gesundheitspersonal und Nichtregierungsorganisationen bemühten sich die Vertreter,
herauszufinden, wie der Trend umgekehrt werden kann.
</description>

<pubDate>Fri, 3 Februar 2023</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-102.htm#VerwendungKondomensinkt</link>

</item>


<item>

<title>Warum Jugendliche in Russland ihre HIV-Therapie abbrechen</title>

<description>
Sie brauchen den Medikamentencocktail und wollen ihn dennoch nicht einnehmen: HIV-positive Jugendliche in Russland schwanken zwischen Diskriminierung
und Verzweiflung. Hilfe aus dem Ausland ist schwieriger geworden. "Als wir drei Adoptivkinder zwischen sieben und acht Jahren alt waren, sagte uns
unsere Adoptivmutter, es gebe zwei Geheimnisse. Das erste sei, dass wir adoptiert sind. Das zweite wollte sie uns erst erzählen, wenn wir groß sind",
erinnert sich Marina Nikitina. Das zweite Geheimnis war die HIV-Infektion. "Bis zum siebten Lebensjahr bekamen wir dreimal täglich einen bitteren
Sirup und fünf bis sechs Tabletten. Später gab es dann die Möglichkeit, nur noch eine Pille pro Tag einzunehmen", erzählt sie.
</description>

<pubDate>Fri, 3 Februar 2023</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-102.htm#JugendlicheTherapie</link>

</item>


<item>

<title>Ampel will Blutspende für Homosexuelle vereinfachen, Bundesärztekammer drängt auf Evidenz</title>

<description>
Die Ampelkoalition will die Kriterien für die Blutspende gänzlich diskriminierungsfrei regeln. Die Bundesärztekammer (BÄK) spricht sich dafür aus,
diese Entscheidung an medizinisch-wissenschaftliche Evidenz zu knüpfen. Künftig sollen alle Personen unabhängig von der sexuellen Orientierung und
der Geschlechtsidentität Blut spenden dürfen. Das sieht ein Änderungsantrag aus dem Bundesgesundheitsministerium (BMG) vor, der dem Deutschen
Ärzteblatt vorliegt.
</description>

<pubDate>Fri, 3 Februar 2023</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-102.htm#AmpelBlutspende</link>

</item>


<item>

<title>Regelrechte Epidemie: Russlands erschreckende HIV-Statistik</title>

<description>
Laut aktuellen UN-Daten steht Russland bei den HIV-Neuinfektionen in Europa an erster Stelle. Im Jahr 2021 gab es weltweit 1,5 Millionen neue Fälle,
von denen 3,9 Prozent auf Russland entfielen. Etwa ein Prozent der Russen, also einer von hundert, wurde positiv auf HIV getestet. Nur in Mosambik,
Nigeria und Indien ist die Situation noch schlimmer. Experten sind der Meinung, dass die staatliche Politik zu diesen düsteren Statistiken
beigetragen hat, wie die Online-Zeitung The Insider berichtet: "Statt Medikamente wurden nutzlose Tests eingekauft, statt geschützten Sex wurden
Familienwerte propagiert, und statt Spritzen und Kondome zu verteilen, stigmatisierten die Behörden gleichgeschlechtlichen Sex und verboten die
Substitutionstherapie."
</description>

<pubDate>Fri, 3 Februar 2023</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-102.htm#RegelrechteEpidemie</link>

</item>


<item>

<title>HIV-positiver Student klagt gegen Uni-Ausschluss und verliert vor Gericht - Anwalt fassungslos</title>

<description>
Ein Student wird von einer Uni ausgeschlossen, weil er HIV-positiv ist. Dagegen klagt er. Doch in letzter Instanz verliert er überraschend. HIV-
positive Menschen führen in Deutschland heutzutage ein nahezu normales Leben. Das liegt an gut wirksamen Medikamenten, welche die Lebenserwartung auf
ein Normalmaß anheben und die Viruslast von Patienten extrem mindern. Auch wenn noch immer viele HIV-Positive Angst vor Ausgrenzung haben, werden sie
nicht mehr so sehr stigmatisiert wie früher.
</description>

<pubDate>Fri, 3 Februar 2023</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-102.htm#Studentklagt</link>

</item>



<item>

<title>WHO: Noch keine Entwarnung bei Mpox</title>

<description>
Die WHO hat wegen der Mpox-Ausbrüche (vormals Affenpocken) in zahlreichen Ländern eine internationale Notlage ausgerufen. Jetzt sind die Fälle um 90
Prozent zurückgegangen, Entwarnung gibt es von der WHO aber nicht. Die Zahl der Mpox-Nachweise ist weltweit deutlich geschrumpft, die 2022 in vielen
Ländern erstmals aufgetauchten Ausbrüche sind dort unter Kontrolle. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) in Genf warnt aber vor falscher
Gelassenheit, weil vor allem in Afrika weder Tests noch genügend Impfstoffe zur Verfügung stehen. Das könne eine Bedrohung für die ganze Welt werden:
"Wir könnten in drei Jahren eine Virusvariante haben, die deutlich weniger gut einzudämmen ist – das ist ein echtes Risiko", sagte die WHO Mpox
Expertin Rosamund Lewis.
</description>

<pubDate>Fri, 27 Januar 2023</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-102.htm#WHOEntwarnungMpox</link>

</item>


<item>

<title>Generationenwechsel bei der Sexualaufklärung</title>

<description>
Verhütung, Sex und Familienplanung – die meisten jungen Leute sind darüber online informiert. Im südafrikanischen Sambia gehen sie andere Wege. "Die
Arbeit als Peer Educator hat mein Leben verändert", sagt Annette. "Ich wusste nie etwas über sexuelle Rechte und reproduktive Gesundheit und habe das
Gefühl, dass ich hier richtig bin." In einem Workshop hat die 19-Jährige mehr über dieses Thema erfahren. Obwohl es beim Sex immer um persönliche
Gesundheit, Rechte und Wohlergehen geht, fällt es vielen jungen Erwachsenen schwer, darüber zu sprechen. Annette aus der Zentralprovinz von Sambia
engagiert sich nun in ihrer Freizeit dafür, andere jungen Menschen über sensible Themen aufzuklären.
</description>

<pubDate>Fri, 27 Januar 2023</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-102.htm#Generationenwechsel</link>

</item>


<item>

<title>Alkohol und Hepatitis C: Therapie?</title>

<description>
Alkoholkranke Personen, die mit dem Hepatitis C Virus infiziert sind, erhalten seltener antivirale Medikamente als Infizierte ohne Alkoholproblem.
Das zeigt jetzt eine Studie. Eine direkt wirkende antivirale Behandlung ist hochwirksam bei der Verringerung von schweren Erkrankungen und
Todesfällen bei Personen mit Hepatitis C Virusinfektion (HCV), einer Erkrankung, die bei Menschen mit Alkoholproblemen (AUD) häufig auftritt. Doch
Alkoholkranke erhalten seltener antivirale Medikamente gegen Hepatitis C, wie eine Studie von Wissenschaftlern der Yale University in New Haven,
Connecticut zeigt. Sie wurde in JAMA Network Open veröffentlicht.
</description>

<pubDate>Fri, 27 Januar 2023</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-102.htm#AlkoholHepatitisTherapie</link>

</item>


<item>

<title>Wie moderne HIV-Therapien die Lebensqualität verbessern können</title>

<description>
Seit das HI-Virus entdeckt wurde, hat sich in der Entwicklung von HIV-Medikamenten sehr viel getan: Die ersten Therapien waren mit starken
Nebenwirkungen verbunden und es musste eine Vielzahl verschiedener Tabletten eingenommen werden, um die Menge der Viren im Körper so niedrig wie
möglich zu halten. Durch die Entwicklung von immer effektiveren Wirkstoffen sind die heutigen, modernen HIV-Medikamente mit den damaligen im Hinblick
auf ihre Wirksamkeit und Verträglichkeit kaum zu vergleichen. So kann die HIV-Therapie heutzutage häufig mit nur einer einzigen Tablette am Tag
durchgeführt werden. Bei erfolgreicher Therapie ist HIV im Blut dann auch nicht mehr nachweisbar.
</description>

<pubDate>Fri, 27 Januar 2023</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-102.htm#HIVverbessern</link>

</item>


<item>

<title>Kondome in Frankreich ab Januar gratis</title>

<description>
Nicht nur Kondome, auch die Pille danach gibt es ab dem Jahreswechsel kostenlos in französischen Apotheken. Per Twitter gab Frankreichs Präsident
Emmanuel Macron bekannt, dass Kondome für junge Franzosen ab dem neuen Jahr kostenlos sind. Das Gesetz ist Teil eines Maßnahmenpakets, um die
sexuelle Gesundheit junger Menschen zu fördern. Für junge Franzosen gibt es Kondome ab dem 1. Januar 2023 gratis: 18- bis 25-Jährige erhalten dann
kostenlos Packungen mit sechs, zwölf oder 24 Präservativen in der Apotheke. Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hatte dies bereits Anfang Dezember
bekannt gegeben. In einem bei Twitter veröffentlichten Video sagte Macron: "Das ist eine kleine Revolution der Verhütung, die nötig ist, damit sich
unsere jungen Menschen beim Geschlechtsverkehr schützen."
</description>

<pubDate>Fri, 27 Januar 2023</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-102.htm#Kondomegratis</link>

</item>



<item>

<title>Schlafstörungen bei Menschen mit HIV</title>

<description>
Schlafstörungen erfordern – wenn sie länger als vier Wochen anhalten und zu einer deutlichen subjektiven Beeinträchtigung führen – eine
differenzierte Diagnostik und Therapie. Bei Menschen mit HIV sind dabei einige Besonderheiten zu beachten. Schlafstörungen gehören zu den häufigsten
gesundheitlichen Beschwerden. In der Allgemeinbevölkerung leidet etwa jede*r Zehnte unter einer chronischen Insomnie. Bei PLWH ist es etwa jede*r
Fünfte. Vorübergehende Schlafstörungen, z.B. in seelischen Belastungssituationen, kommen noch erheblich häufiger vor. In einer repräsentativen
Studie klagten 80 Prozent der Arbeitnehmer*innen über Schlafstörungen. Frauen sind etwas häufiger betroffen als Männer.
</description>

<pubDate>Fri, 20 Januar 2023</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-102.htm#SchlafmitHIV</link>

</item>


<item>

<title>HIV-Test bei Minderjährigen – allein oder mit Eltern?</title>

<description>
Zur sexuellen Aufklärung gehört auch die Information über sexuell übertragbare Infektionen. Viele junge Menschen möchten daher auch einen HIV-Test.
Doch kann man den Test Minderjährigen ohne Wissen und Zustimmung der Erziehungsberechtigten anbieten? Bei der Einwilligung in ärztliche
Behandlungsmaßnahmen, seien sie diagnostischer oder therapeutischer Natur, kommt es nicht auf die formelle Geschäftsfähigkeit an, die ab einem Alter
von 18 Jahren, d.h. der Volljährigkeit, gesetzlich festgelegt ist. Es kommt auf die so genannte Einsichtsfähigkeit an. Diese kann altersmäßig nicht
genau festgelegt werden.
</description>

<pubDate>Fri, 20 Januar 2023</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-102.htm#HIVTestmitEltern</link>

</item>


<item>

<title>Was die Schweiz bei der HIV-Eindämmung von Australien lernen kann</title>

<description>
Aids-Prävention: Was kann die Schweiz von Australien lernen? Immer noch stecken sich hierzulande Jahr für Jahr mehrere hundert Menschen mit dem HI-
Virus an. Australien macht einiges besser. Davon kann die Schweiz lernen. Mehr als 3.000 Neuansteckungen in einem Jahr waren der Höhepunkt der HIV-
Pandemie in der Schweiz im Jahr 1987. Seitdem sei viel passiert, sagt Huldrych Günthard, Infektiologe am Universitätsspital Zürich. Das zeigt sich
auch in den Zahlen. Im Jahr 2021 gab es noch gut 300 HIV-Neuansteckungen.
</description>

<pubDate>Fri, 20 Januar 2023</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-102.htm#SchweizHIVAustralien</link>

</item>


<item>

<title>PrEP: Versorgung bis Ende 2023 gesichert</title>

<description>
Die PrEP gilt als wirksames Medikament zur Vorbeugung gegen HIV. Der Bewertungsausschuss Ärzte hat beschlossen, dass die gesetzlichen Krankenkassen
bis Ende 2023 die Finanzierung der HIV Präexpositionsprophylaxe (PrEP) weiter leisten werden. Im September 2021 hatte der Bewertungsausschuss die
Finanzierung noch bis Ende 2022 befristet. Aus Sicht der HIV-Schwerpunktpraxen war diese Entscheidung als riskant bewertet worden. Der
Bewertungsausschuss ist ein Gremium aus Vertreter*innen von Kassenärztlicher Bundesvereinigung und dem Spitzenverband der gesetzlichen Krankenkassen
zur Selbstverwaltung des deutschen Gesundheitssystems.
</description>

<pubDate>Fri, 20 Januar 2023</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-102.htm#PrEPgesichert</link>

</item>


<item>

<title>Corona-Impfung schützt auch HIV-Infizierte</title>

<description>
Eine Studie zeigt, dass vor allem die Boosterimpfung nützlich ist. HIV-infizierte Menschen, die eine antiretrovirale Therapie erhalten, bilden nach
der Corona-Schutzimpfung mit mRNA-Impfstoffen Antikörper gegen Sars Cov 2. Ihre Immunantwort auf die Impfung ist allerdings weniger stark als die von
Gesunden. Der Unterschied verringert sich durch eine dritte Impfung. Diese Ergebnisse erzielte eine Studie mit insgesamt 91 Teilnehmenden, die ein
Forschungsteam um Prof. Dr. Ingo Schmitz, Leiter der Abteilung für Molekulare Immunologie der Ruhr-Universität Bochum, durchgeführt hat. Die
Forschenden berichten in der Zeitschrift Frontiers in Immunology.
</description>

<pubDate>Fri, 20 Januar 2023</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-102.htm#CoronaImpfungHIV</link>

</item>



<item>

<title>Schnelltests gegen Notfälle durch illegales Fentanyl</title>

<description>
Illegal hergestelltes Fentanyl taucht auch in Deutschland als lebensgefährliche Beimengung zu Straßenheroin auf. Ein Modellprojekt der Deutschen
Aids-Hilfe mit Fentanyl Schnelltests soll Drogengebraucher*innen schützen. Am 1. Dezember 2022 ist das Bundesmodellprojekt Rapid Fentanyl Tests in
Drogenkonsumräumen (RAFT) gestartet, das erste Projekt zur Feststellung von Fentanylbeimischungen in Straßenheroin in Europa. RAFT wird vom
Bundesgesundheitsministerium gefördert, von der Deutschen Aids-Hilfe geleitetet und in zehn Drogenkonsumräumen im Bundesgebiet umgesetzt.
</description>

<pubDate>Fri, 13 Januar 2023</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-102.htm#SchnelltestsFentanyl</link>

</item>


<item>

<title>Aktionsbündnis gegen AIDS: Videos mit Aktivistinnen aus dem globalen Süden</title>

<description>
Mit dem jährlich am 10. Dezember stattfindenden internationalen Tag der Menschenrechte wird an die Erklärung der Menschenrechte durch die Vereinten
Nationen erinnert, die 1948 nach dem Ende und den Eindrücken des zweiten Weltkriegs formuliert wurden. Menschenrechte gelten für Menschen, von Geburt
an und unabhängig von Herkunftsland, sozialem Status, Hautfarbe und Religion. Eines dieser Rechte ist das Menschenrecht auf den "höchsten
erreichbaren Stand an körperlicher und geistiger Gesundheit" gehört zu den wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Menschenrechten, wie sie von
den Vereinten Nationen im Sozialpakt 1966 formuliert und von der großen Mehrheit der Staaten auch verabschiedet wurden.
</description>

<pubDate>Fri, 13 Januar 2023</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-102.htm#AIDSVideos</link>

</item>


<item>

<title>Aktualisierte Leitlinien zur Therapie und Prävention von HIV</title>

<description>
Die Prävention und Therapie von Infektionen mit dem Humanen Immundefizienz Virus (HIV) hat in den letzten Jahren große Fortschritte gemacht.
Gleichzeitig entstehen aber neue Herausforderungen, beispielsweise im Zusammenhang mit Ausbrüchen anderer viraler Infektionskrankheiten wie SARS-
CoV-2 und Affenpockenvirus. Als Mitglied eines internationalen Expertenkomitees hat die DZIF Wissenschaftlerin Professor Clara Lehmann von der
Uniklinik Köln an den neuesten internationalen Empfehlungen für die Behandlung und Prävention von HIV-Infektionen mitgewirkt, die nun im renommierten
Journal of the American Medical Association veröffentlicht wurden.
</description>

<pubDate>Fri, 13 Januar 2023</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-102.htm#LeitlinienTherapieHIV</link>

</item>


<item>

<title>mRNA-Technologie – eliminiert diese Impfung künftige HIV-Fälle?</title>

<description>
Ein Impfstoff von Moderna verzeichnet in einer ersten Studie Erfolge. Der neue mRNA-Impfstoff soll gegen HIV eingesetzt werden können. 35 der 36
Studienteilnehmenden entwickelten Antikörper gegen das Virus. Das sei ein erster Schritt zur breiten Immunität. Moderna konnte mit einem neuen
Impfstoff in einer Studie Erfolge gegen HIV verbuchen. Wie bei Corona soll mRNA gegen das Virus eingesetzt werden. In einer Studie entwickelten 97
Prozent aller Teilnehmenden Antikörper gegen das HI-Virus. Laut den Wissenschaftlern sei das der erste Schritt zu einer breiten Immunität.
</description>

<pubDate>Fri, 13 Januar 2023</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-102.htm#mRNAHIV</link>

</item>


<item>

<title>Ist das Ende der AIDS-Pandemie in Sicht?</title>

<description>
Ende der AIDS-Pandemie bis 2030 – Vision oder Realität? Eine Expert:innenrunde machte sich anlässlich des Welt-AIDS-Tages am 1. Dezember Gedanken
darüber, wie ein Ende der AIDS-Pandemie bis 2030 erreicht werden könnte. Dabei zeigte sich: Trotz ambitionierter Ziele ist der Kampf gegen AIDS noch
längst nicht gewonnen. Auch deshalb, weil Corona-Pandemie und restriktive LGBTQ-Gesetze zuletzt für weltweite Rückschläge sorgten. Aber es gibt auch
gute Nachrichten.
</description>

<pubDate>Fri, 13 Januar 2023</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-102.htm#EndeAIDSSicht</link>

</item>



<item>

<title>HIV in Kamerun: Leben mit dem Virus</title>

<description>
An HIV hängt in Kamerun nach wie vor ein großes Stigma - häufig wird nicht offen darüber gesprochen. Zum Welt-AIDS-Tag beleuchten wir, wie junge
Kameruner damit umgehen. Fabiola Yerimah erfuhr eher zufällig, dass jemand in ihrem Haushalt HIV-positiv ist, nämlich ihr zwei Jahre alter Cousin.
"Als ich meine Mutter fragte, was er hat, antwortete sie, eine Pilzinfektion", sagte die 22jährige der DW. "Als ich dann selbst HIV-positiv getestet
wurde, fragten sie sofort, ob es andere Fälle in meinem Haushalt gebe. Ich sagte nein, nur mein kleiner Cousin nimmt dauerhaft Medikamente, aber
wegen eines Pilzes." Erst als die Sanitäter seine Medikamente in Augenschein nahmen, dämmerte es Yerimah: Ihr Cousin hat HIV.
</description>

<pubdate>fri, 23 dezember 2022</pubdate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-101.htm#KamerunVirus</link>

</item>


<item>

<title>Aids, weil ewig keinen Test mehr gemacht</title>

<description>
Fast 400 Frauen im Jahr erhalten in Deutschland ihre HIV-Diagnose zu spät. HIV lässt sich mit Medikamenten beherrschen. Eigentlich. Denn in
Deutschland werden jährlich fast 800 Menschen viel zu spät diagnostiziert. Wer sind sie? Regina bekam die Diagnose Aids, als sie 58 war. Sie
arbeitete als Bürokauffrau, war dreimal verheiratet gewesen, ging nie fremd, hatte drei Söhne groß gezogen. Und so vermutete niemand, dass sie sich
mit HIV infiziert haben könnte. Auch ihre Ärzte nicht. Fühlte sich Regina schwach, diagnostizierten die Ärzte Burn out. Litt sie an einer Gürtelrose,
einer Hirnhautentzündung oder Durchfall, behandelten die Ärztinnen brav die Krankheit – ohne nach einer gemeinsamen Ursache zu fahnden.
</description>

<pubDate>Fri, 23 Dezember 2022</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-101.htm#AidskeinTest</link>

</item>


<item>

<title>HIV-Tests im Arbeitsleben verbieten!</title>

<description>
Wo Zurückweisung und unzulässige HIV-Tests weiter praktiziert werden, müssen sie per Gesetz unterbunden werden. Diskriminierung gehört immer noch zum
Alltag von Menschen mit HIV. Diskriminierung, die die Polizei erlaubt: HIV-positive Bewerber*innen für den Polizeidienst werden als untauglich
zurückgewiesen. Auch die Berliner Feuerwehr lehnte 2018 einen HIV-positiven Bewerber ab. Und die Uni Marburg schloss einen HIV-positiven
Zahnmedizinstudenten von den praktischen Kursen aus – und damit von der Fortsetzung seines Studiums.
</description>

<pubDate>Fri, 23 Dezember 2022</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-101.htm#HIVTestverbieten</link>

</item>


<item>

<title>Gesundheitsexperten: Mehr nicht diagnostizierte HIV-Fälle in Europa</title>

<description>
Viele Betroffenen wissen nichts von ihrer Infektion mit dem tödlichen Virus. Führende Gesundheitsexperten warnen davor, dass die Zahl der Menschen
mit einer nicht diagnostizierten HIV-Infektion in Europa wächst. Fehlende Diagnosen bedeuteten, dass Hunderttausende Menschen nicht die Versorgung
erhielten, die sie benötigten, teilten die WHO Europa und die EU-Gesundheitsbehörde ECDC am Mittwoch in einem gemeinsamen Bericht mit. Es habe einen
starken Rückgang bei den gemeldeten Fällen im ersten Coronajahr 2020 gegeben, und auch 2021 sei die Zahl der gemeldeten Neudiagnosen in der WHO-
Region Europa fast 25 Prozent unter dem Vor Pandemie Niveau geblieben. Es bestehe dringender Bedarf, das Testen auf HIV schnellstmöglich auszuweiten.
</description>

<pubDate>Fri, 23 Dezember 2022</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-101.htm#GesundheitsexpertenHIV</link>

</item>


<item>

<title>Leben mit HIV: Sieben Menschen erzählen von ihrem Leben</title>

<description>
Laut einer aktuellen Schätzung des Robert-Koch-Instituts lag die Zahl der Menschen mit HIV in Deutschland Ende 2021 bei rund 90.800. Demnach haben
sich im vergangenen Jahr etwa 1.800 Personen neu mit dem Humanen Immundefizienz Virus infiziert. Die Diagnose ist meist noch immer ein Schock. Anders
als früher ist sie aber längst kein Todesurteil mehr. Bei rechtzeitiger medikamentöser Behandlung lässt sich ein Ausbruch von AIDS verhindern. Meist
gelingt es sogar, das Virus im Körper so einzugrenzen, dass es im Blut gar nicht mehr nachweisbar ist. Bei konsequenter Therapie ist HIV dann auch
sexuell nicht mehr übertragbar.
</description>

<pubDate>Fri, 23 Dezember 2022</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-101.htm#SiebenMenschenLeben</link>

</item>



<item>

<title>Wo stehen wir im Kampf gegen HIV?</title>

<description>
In dem ostafrikanischen Land Tansania sind derzeit rund 1,7 Millionen Erwachsene und Kinder mit HIV infiziert. Südlich der Sahara ist AIDS die
häufigste Todesursache. Die Zahlen in Deutschland sind wesentlich niedriger, doch Entwarnung kann auch hier nicht gegeben werden. Im Jahr 1988 rief
die Weltgesundheitsorganisation (WHO) den ersten Welt-AIDS-Tag aus. Seitdem ist der 1. Dezember ein Tag der Solidarität mit HIV-Infizierten, AIDS-
Erkrankten und ihnen Nahestehenden. Er soll die Menschen daran erinnern, dass HIV und AIDS noch lange nicht überwunden sind und weiterhin eine große
Gefahr für Gesundheit und Leben der Weltbevölkerung darstellen.
</description>

<pubDate>Fri, 16 Dezember 2022</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-101.htm#KampfHIV</link>

</item>


<item>

<title>Jede zweite HIV-Infektion trifft eine Frau</title>

<description>
Jede Minute stirbt ein Mensch in Verbindung mit Aids, jede zweite Minute wird eine junge Frau mit HIV infiziert. "In Afrika südlich der Sahara ist
die Gefahr, sich mit HIV zu infizieren, für Mädchen und junge Frauen fast dreimal so hoch wie für Jungen und Männer", erklärt Jan Kreutzberg,
Geschäftsführer der Deutschen Stiftung Weltbevölkerung (DSW) anlässlich des Welt-Aids-Tages am 1. Dezember. Die Folgen der Covid-19-Pandemie und des
Kriegs in der Ukraine haben die Bekämpfung von HIV und Aids weltweit ins Stocken gebracht. Wichtige Behandlungs- und Präventionsdienste sind
unterbrochen. Darüber hinaus sind insbesondere in Subsahara Afrika die Zahlen der Teenagerschwangerschaften und geschlechtsspezifischer Gewalt
erheblich gestiegen, Frauen und Mädchen entsprechend einem besonders hohen Risiko ausgesetzt: sie machen dort 63 Prozent aller HIV-Neuinfektionen
aus.
</description>

<pubDate>Fri, 16 Dezember 2022</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-101.htm#HIVtrifftFrau</link>

</item>


<item>

<title>Zu wenige Fachärzte für HIV-Infizierte in Sachsen-Anhalt</title>

<description>
In Sachsen-Anhalt fehlen aus Sicht der Aids-Hilfe Ärzte, die auf HIV spezialisiert sind. Auf etwa 1000 Patienten würden aktuell drei Fachärzte in
Magdeburg und Halle kommen, sagte der Landesgeschäftsführer der Aids-Hilfe Sachsen-Anhalt, Sven Warminsky, der Deutschen Presse-Agentur in Magdeburg.
Daneben böten auch die beiden Universitätskliniken in Halle und Magdeburg Behandlungen an. "Aber nicht jeder, der eine problemlose HIV-Infektion hat,
möchte in die Uniklinik gehen. Die meisten wollen natürlich zu einem niedergelassenen Arzt.", erklärte Warminsky.
</description>

<pubDate>Fri, 16 Dezember 2022</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-101.htm#HIVInfizierteSachsen</link>

</item>


<item>

<title>Smart Pills: Überwachung leicht gemacht</title>

<description>
HIV-Patienten profitieren von einem innovativen einnehmbaren Sensorsystem. Tabletten mit Mini-Sensoren sollen helfen, die Medikamentenüberwachung
noch genauer zu verfolgen. Neben der detaillierten und zuverlässigeren Aufzeichnung der Medikamenteneinnahmen fanden die Forscher um Prof. Eric Daar
heraus, dass Patienten, deren Einnahme überwacht wurde, eine höhere Adhärenz gegenüber antiretroviralen Medikamenten (ARVs) zeigte. Zudem wiesen sie
eine geringere Viruslast auf.
</description>

<pubDate>Fri, 16 Dezember 2022</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-101.htm#SmartPills</link>

</item>


<item>

<title>Keine Ansteckung mit HIV in der Zahnarztpraxis</title>

<description>
Die Zahnärztekammern und die Deutsche AIDS-Stiftung setzen sich für einen diskriminierungsfreien Umgang mit HIV-Patienten ein. Bei der zahnärztlichen
Behandlung von Menschen mit HIV, HBV oder HCV tritt immer wieder Verunsicherung auf. Diese ist aus Sicht der Zahnärzteschaft vollkommen unbegründet.
Darauf wird in einer gemeinsamen Broschüre hingewiesen und über die tatsächlichen Zusammenhänge aufgeklärt.
</description>

<pubDate>Fri, 16 Dezember 2022</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-101.htm#AnsteckungZahnarztpraxis</link>

</item>



<item>

<title>"Ich habe nicht nur trotz, sondern auch mit HIV Spaß am Leben"</title>

<description>
"Gegen Diskriminierung helfen keine Pillen", sagt Amon (23) über den Umgang mit HIV. Und er muss es wissen. Als pharmazeutisch technischer Assistent
kennt er sich bestens aus, berät HIV-positive Menschen in einer Apotheke in der Oranienburger Straße in Mitte über den Umgang mit Medikamenten und
der Erkrankung.  Amon selbst hat sich mit 19 bei einem Freund angesteckt, der nicht wusste, dass er positiv ist. "Einmal ist das Kondom gerissen",
sagt er. "Monate später hat er angerufen und gesagt, er habe HIV. Am Anfang habe ich mir gar keine Sorgen gemacht. Aber als dann der Test positiv
war, war das ein Schock", sagt er. "Die ersten drei Tage waren schrecklich, ich habe an nichts anderes denken können." Unterstützung kam von seiner
Familie: "Ich habe es meiner Mutter und meiner Schwester erzählt, und sie waren beide für mich da. Das hat es leichter gemacht."
</description>

<pubDate>Fri, 9 Dezember 2022</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-101.htm#HIVamLeben</link>

</item>


<item>

<title>Wie hoch ist die Chance auf ein HIV-Heilungsmedikament, Frau Professor?</title>

<description>
Prof. Dr. Christine Goffinet wurde mit dem Aids-Forschungspreis der Deutschen Gesellschaft für Infektiologie ausgezeichnet. Inzwischen ist HIV gut
behandelbar, hocheffektive Medikamente verhindern die Vermehrung des Virus im Körper. Heilbar oder durch eine Impfung vermeidbar ist die
Viruserkrankung jedoch noch nicht. Prof. Dr. Christine Goffinet vom Institut für Virologie an der Charité erklärt, warum die Aids-Forschung in
bestimmten Punkten nicht weiterkommt.
</description>

<pubDate>Fri, 9 Dezember 2022</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-101.htm#ChanceHeilungsmedikament</link>

</item>


<item>

<title>Deutsche Aids-Hilfe zu HIV Zahlen: Versorgungslücken schließen!</title>

<description>
Um die Zahl der HIV-Infektionen und -Spätdiagnosen weiter zu senken, müssen Engpässe in der Drogenhilfe und bei der Versorgung mit der HIV-Prophylaxe
PrEP beseitigt werden. Leicht erreichbare HIV- und HCV-Testangebote müssen ausgebaut werden. Die Zahl der HIV-Neuinfektionen in Deutschland lag 2021
wie im Vorjahr bei 1.800 Fällen. Rund 8.600 Menschen wissen nicht, dass sie mit HIV leben, ein leichter Rückgang. Diese Zahlen hat heute das Robert
Koch-Institut in seinem Epidemiologischen Bulletin veröffentlicht.
</description>

<pubDate>Fri, 9 Dezember 2022</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-101.htm#AidsHilfeHIVZahlen</link>

</item>


<item>

<title>Bye Bye HIV</title>

<description>
Am diesjährigen Welt-AIDS-Tag wird ein Team führender thailändischer Forscher eine Bye Bye HIV Kampagne starten, um auf den Erfolg ihrer innovativen
Immuntherapie aufmerksam zu machen, die dazu beiträgt, HIV-Infizierte in Thailand zu rehabilitieren, so dass sie in der Lage sind, ihre HIV-Probleme
erfolgreich zu überwinden und eine normale Lebensqualität zu haben, ohne auf nebenwirkungsreiche antiretrovirale Medikamente angewiesen zu sein.
</description>

<pubDate>Fri, 9 Dezember 2022</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-101.htm#ByeByeHIV</link>

</item>


<item>

<title>Ernährung, Heizung und Stigmatisierungen: Was HIV-Infizierten zu schaffen macht</title>

<description>
Eine Schleife erinnerte am Welt-Aids-Tage in den vergangenen Jahren an die Immunschwächekrankheit und die von ihr Betroffenen. Corona ist noch
allgegenwärtig - und hat ein anderes Virus in den Hintergrund gedrängt. Doch am 1. Dezember, rückt der Welt-Aids-Tag wieder den weiterhin
gefährlichen Immunschwäche-Erreger in den Blick - und alle Betroffenen. Etwa 3500 Beratungskontakte verzeichnet die Aids-Hilfe Nürnberg, Fürth und
Erlangen pro Jahr; die Zahl der Menschen in unserer Region, die mit dem Virus leben müssen und dank guter Medikamente es heute oft besser schaffen
als früher, liegt bei etwa 1.400.
</description>

<pubDate>Fri, 9 Dezember 2022</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-101.htm#HeizungStigmatisierungenHIV</link>

</item>



<item>

<title>Welt-AIDS-Tag - neue Daten zu HIV/AIDS in Deutschland</title>

<description>
Das Robert Koch-Institut hat eine neue umfassende Auswertung zur HIV/AIDS-Situation in Deutschland veröffentlicht. Die im Epidemiologischen Bulletin
veröffentlichte Analyse anlässlich des Welt-AIDS-Tages am 1. Dezember zeigt, dass sich im Jahr 2021 geschätzt 1.800 Personen mit HIV infiziert haben,
genauso viele wie 2020. Die Zahl der Neuinfektionen liegt so niedrig wie zuletzt vor zwei Jahrzehnten. Allerdings steht die Schätzung für 2021 unter
dem Vorbehalt, dass möglicherweise eine geringere Test-Inanspruchnahme während der Pandemie die Zahl der Neuinfektionen unterschätzt. Unabhängig
davon: diese Fallzahlen sind immer noch zu hoch, es bedarf weiterer Anstrengungen, vor allem um die zielgruppenspezifischen Testangebote und den
Zugang zu Therapie und Prophylaxe zu verbessern.
</description>

<pubDate>Fri, 2 Dezember 2022</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-101.htm#WeltAIDSTagDaten</link>

</item>


<item>

<title>Drug-Checking! Das Positionspapier 2022</title>

<description>
Das neue Positionspapier Drug-Checking. Regulierungs- und Förderbedarfe ist da. Helen Ramseier hat es für das Fachportal Beratung zusammengefasst.
Das Positionspapier wurde von den Organisationen akzept e.V. Bundesverband für akzeptierende Drogenarbeit und humane Drogenpolitik, Deutsche Aids-
Hilfe, Schildower Kreis, Netzwerk Junkies, Ehemalige und Substituierte (JES) und SONICS Bundesverband für Safer Nightlife zusammengetragen. In dem
Positionspapier wird über die Notwendigkeit und die Nutzungs- und Umsetzungsmöglichkeiten von Drug-Checking aufgeklärt und rechtliche
Regelungsbedarfe und -möglichkeiten diskutiert. Ebenso werden konkrete Vorschläge zur Förderung von Drug-Checking durch Politik und Verwaltung
gemacht.
</description>

<pubDate>Fri, 2 Dezember 2022</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-101.htm#CheckingPositionspapier</link>

</item>


<item>

<title>Swiss Aids News - Die Welt und HIV</title>

<description>
Die Herbstausgabe der Swiss Aids News räumt der Welt-Aids-Konferenz mehrere Seiten ein. Eine Bildstrecke vermittelt einen Eindruck von der Diversität
der Tagung. Die Blogs dazu, die unsere Delegation der Aids-Hilfe Schweiz verfasst hat, können Sie hier nachlesen. Dominique Laurent Braun berichtet
von den medizinischen Glanzlichtern in Montreal und Caroline Suter von der in weiten Teilen der Welt noch immer herrschenden Kriminalisierung von
HIV. Zudem ein weiterer spannender Beitrag zum Thema "trans Identitäten": Was gilt seit dem 1. Januar 2022 in der Schweiz? Laure Dasinières zieht
Bilanz zu einer Situation zwischen Anerkennung, Konservatismus und Fortschrittlichkeit.
</description>

<pubDate>Fri, 2 Dezember 2022</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-101.htm#WeltundHIV</link>

</item>


<item>

<title>Das Sterben in bunten Kostümen</title>

<description>
"Engel in Amerika" im Akademietheater: eine campige Aids-Drag-Revue. Der Vorhang im Akademietheater sieht an diesem Abend anders aus. Er ist eine
riesige Regenbogenfahne. Das stimmt schon gut ein auf die Premiere von Tony Kushners "Engel in Amerika", war dieses Stück doch 1991 eine wuchtige
Pioniertat. Nicht nur bekamen Homosexuelle eine zeitgemäße Stimme auf der Bühne, das Stück war auch immens erfolgreich und seine Breitenwirksamkeit
zeigt auch, dass es zu einer TV-Miniserie mit Meryl Streep und Al Pacino verarbeitet wurde.
</description>

<pubDate>Fri, 2 Dezember 2022</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-101.htm#Sterbeninbunten</link>

</item>


<item>

<title>"Hatte anfangs Angst, sterben zu müssen!"</title>

<description>
HIV-Positiver aus der Region über sein Leben mit der Krankheit. Wenn es in den vergangenen Jahren um ein Virus ging, war meistens von Corona die
Rede. Testen ist zum Alltag geworden. Ein wenig in den Hintergrund gerückt ist dadurch ein anderes Virus - das Humane Immunschwächevirus, kurz HIV.
Während die Infektion heutzutage gut behandelbar ist, scheint das behaftete Image und die Stigmatisierung von Betroffenen auch noch heute ein Thema
zu sein.
</description>

<pubDate>Fri, 2 Dezember 2022</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-101.htm#Angststerben</link>

</item>



<item>

<title>HIV auf dem Rückzug, Chlamydien auf dem Vormarsch</title>

<description>
Die Anzahl der HIV-Infizierten in der Schweiz ist das fünfte Mal in Folge unter 500 geblieben. Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) zählte im Jahr 2021
noch 318 Fälle von HIV. Der Grund ist eine nachhaltige Abfolge in der Bekämpfung der Krankheit: HIV-Infizierte kennen ihre Lage und sind in
Behandlung. Und Risikopersonen schützten sich durch die Chemoprophylaxe. Diese nimmt man als Pille ein. Ende 2021 waren dies mindestens 4.000
Menschen, vorwiegend homosexuelle Männer. Menschen mit einem positiven HIV-Befund werden rasch und effektiv behandelt, sodass sie das Virus nicht
mehr weitergeben.
</description>

<pubDate>Fri, 25 November 2022</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-101.htm#HIVRueckzug</link>

</item>


<item>

<title>Bei Nebenwirkungen richtig handeln</title>

<description>
Wie der richtige Umgang mit Nebenwirkungen der HIV-Therapie die Lebensqualität positiv beeinflussen kann. Neuere und innovative HIV-Medikamente
bieten mittlerweile jedem HIV-positiven Menschen die Chance auf eine individuelle und möglichst nebenwirkungsarme Therapie, damit die Lebensqualität
erhalten bleibt.  In den 1990er Jahren führten die ersten Medikamente zur Therapie der HIV-Infektion häufig noch zu starken Nebenwirkungen und
Menschen mit HIV waren oft durch diese sichtlich gezeichnet. So verursachten bestimmte HIV-Medikamente beispielsweise starke Durchfälle, die im
Alltag die Lebensqualität einschränkten, andere Medikamente wiederum führten zu einer Umverteilung des Fettgewebes. Diese Zeiten liegen
glücklicherweise hinter uns.
</description>

<pubDate>Fri, 25 November 2022</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-101.htm#Nebenwirkungenhandeln</link>

</item>


<item>

<title>Lust, Rausch und Crystal Meth: Buchrezension</title>

<description>
Anhand statistischer Erhebungen können ca. 10 Prozent der schwulen und bisexuellen Männer in Deutschland dem Chemsex zugeordnet werden. Wird der
Konsum psychoaktiver Substanzen addiert und zusätzlich um Alkohol erweitert, so lässt sich festhalten, dass ca. ein Drittel aller schwulen und
bisexuellen Männer einen mehr oder weniger problematischen Substanzkonsum betreiben. Das Konsumverhalten scheint sich dabei in der COVID Pandemie
noch mal verändert zu haben – soweit, dass Szenebeobachter dieses gar als teilweise suizidal beschreiben. Die Erklärungsmuster sind vielschichtig und
beschreiben wechselseitig wirkende individuelle und strukturelle Kontexte. Um angemessene Hilfsangebote zu machen, müssen diese Hintergründe erkannt,
verstanden und bearbeitet werden, sowohl auf individueller wie auch auf struktureller Ebene.
</description>

<pubDate>Fri, 25 November 2022</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-101.htm#LustRauschCrystal</link>

</item>


<item>

<title>"Suchtkranke Menschen dürfen nicht noch zusätzlich bestraft werden"</title>

<description>
#MyBrainMyChoice ist eine zivilgesellschaftliche Initiative zur Entkriminalisierung von Drogen konsumierenden Menschen. Im Interview erläutert
Philine Edbauer einige der insgesamt 13 Forderungen für eine bessere und sozialere Drogenpolitik. Die aktuellen Gesetze fokussieren darauf, den
Konsum von Drogen zu bestrafen, aber schaffen es nicht, die Risiken beim Drogengebrauch, etwa bei Jugendlichen, zu reduzieren. Im Gegenteil: Die
Strafverfolgung richtet im Leben oft großen Schaden an. Die Forderungen unserer Kampagne richten sich deshalb an die Politik im Land und im Bund,
denn dort sind die Hebel, mit denen man etwas verändern kann.
</description>

<pubDate>Fri, 25 November 2022</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-101.htm#SuchtkrankeMenschen</link>

</item>


<item>

<title>Zu wenige Menschen mit Hepatitis C in Therapie</title>

<description>
Eine chronische Leberentzündung verursacht durch das Hepatitis C-Virus (HCV) kann viel Leid und schwerwiegende Spätfolgen wie Krebs mit sich bringen.
Doch so weit muss es nicht kommen: Dank moderner Therapiemöglichkeiten ist die Heilung der Infektionskrankheit nicht die Ausnahme, sondern die Regel.
Laut Daten des Robert Koch-Instituts (RKI) werden in Deutschland aktuell aber zu wenige Patient:innen behandelt.
</description>

<pubDate>Fri, 25 November 2022</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-101.htm#wenigeMenschen</link>

</item>



<item>

<title>Kämpfe in Ostkongo gefährden medizinische Versorgung</title>

<description>
Ein wieder aufgeflammter Konflikt im Osten der Demokratischen Republik Kongo gefährdet nach Angaben örtlicher Helfer auch die lokale
Gesundheitsversorgung. Das Programm der Vereinten Nationen für HIV/Aids (UNAIDS) äußerte sich heute extrem besorgt über die drohende Unterbrechung
von Behandlungen und Präventionsprogrammen für HIV-Patienten. Nachdem die kongolesische Armee und Rebellen in den vergangenen Tagen ihre Gefechte
intensiviert hatten, floh nach Angaben von UNAIDS eine große Zahl an Menschen in die südlicher gelegene Provinzhauptstadt Goma. Vielen drohe eine
vorzeitige Beendigung ihrer Behandlung.
</description>

<pubDate>Fri, 18 November 2022</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-101.htm#OstkongoVersorgung</link>

</item>


<item>

<title>Bisher unbekannter Weg des Hepatitis B Virus aus der Zelle identifiziert</title>

<description>
Weltweit infizieren sich jährlich etwa 1,5 Millionen Menschen mit dem Hepatitis B Virus (HBV). Ein Forschungsteam unter wissenschaftlicher Leitung
des Paul-Ehrlich-Instituts hat einen bisher unbekannten Weg zum Austritt von Hepatitis B Viruspartikeln aus Zellen identifiziert: Die Forschenden
haben erstmals das Vorhandensein von intakten Viruspartikeln in Transportbläschen (Exosomen) sichtbar gemacht. Die Exosomen, kleine Bläschen
(Vesikel) in Zellen, die an die Umgebung abgegeben werden, dienen hierbei als Transporter und möglicherweise als Schutzhülle. Über die Ergebnisse
berichtet Cellular and Molecular Gastroenterology and Hepatology.
</description>

<pubDate>Fri, 18 November 2022</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-101.htm#WegVirusidentifiziert</link>

</item>


<item>

<title>Affenpocken-Impfung: Sinnvoll, aber oft schwer zu bekommen</title>

<description>
MPX (Affenpocken) ist als sexuell übertragene Infektion bei uns heimisch geworden. Auch wenn derzeit nur wenige Infektionen gemeldet werden, sind
Impfungen wichtig – aber häufig kaum erreichbar. Die gute Nachricht: Die Affenpocken-Fallzahlen haben bundesweit in den letzten Wochen immer weiter
abgenommen und sich auf einem niedrigen Level eingependelt. Ebenfalls erfreulich: Laut Bundesgesundheitsministerium wurden Ende September und Anfang
Oktober insgesamt rund 146.000 weitere Impfdosen nach Deutschland geliefert. Bestellt wurden insgesamt 240.000 Impfstoffdosen, die restlichen Dosen
sollen in den kommenden Wochen ausgeliefert werden. Hinzu kommen etwa 25.000 Dosen aus der europäischen Beschaffung.
</description>

<pubDate>Fri, 18 November 2022</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-101.htm#AffenpockenImpfung</link>

</item>


<item>

<title>HIV-Awareness: Kampagnenlaunch in Italien</title>

<description>
McCann Health Italy launcht einen authentischen Aufklärungsfilm gegen AIDS – unter der Schirmherrschaft von Anlaids Lombardia ETS, der italienischen
Vereinigung für den Kampf gegen AIDS, und finanziert mit Zuschüssen der Unternehmen Viatris und Control. Der 45minütige Film mit dem Titel PrEPARED –
True Protection, True Freedom, der auch in Mailand im Cinema Mexico vorgeführt wird, ist weltweit zu sehen und ist der erste Dokumentarfilm, der die
sexuellen Gewohnheiten in Italien untersucht. Der Film versucht den Beweis anzutreten, dass guter Schutz zu mehr Freiheit führt.
</description>

<pubDate>Fri, 18 November 2022</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-101.htm#KampagnenlaunchItalien</link>

</item>


<item>

<title>Zahl der Syphilisfälle steigt in Japan auf Rekordniveau</title>

<description>
Wie vom Tokyo Metropolitan Infectious Disease Surveillance Center vorhergesagt, ist die Zahl der Syphilisfälle in Japan auf ein neues Rekordniveau
gestiegen. Die Zahl der Syphilisfälle ist 2021 in Japan auf ein Rekordniveau gestiegen und hat zum ersten Mal die Marke von 10.000 überschritten.
Insgesamt wurden laut des Tokyo Metropolitan Infectious Disease Surveillance Center bis zum 23. Oktober insgesamt 10.141 Erkrankungen gemeldet. Im
vergangenen Jahr waren es noch 7.875 Fälle. Bereits im September warnte das Center, dass die Zahl der Fälle ein neues Rekordniveau in Japan erreichen
wird.
</description>

<pubDate>Fri, 18 November 2022</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-101.htm#SyphilisinJapan</link>

</item>



<item>

<title>Steigende HIV/AIDS-Fälle in Eastern Visayas erfordern mehr Behandlungszentren</title>

<description>
Das Department of Health – Eastern Visayas (DOH-8) hat die lokalen Regierungseinheiten aufgefordert, als Reaktion auf die steigende Zahl der Fälle
von menschlicher Immunschwäche und erworbenem Immunschwächesyndrom (HIV/AIDS) mehr Behandlungszentren und Pflegekliniken einzurichten. Die DOH-8
Sprecherin Jelyn Lopez-Malibago, sagte am Dienstag, dass es in der Region derzeit 11 HIV-Behandlungszentren in sechs Provinzen und eine HIV-
Primärversorgungsklinik in Ormoc City gebe. Bei den Behandlungszentren handelt es sich um Krankenhäuser, die sowohl stationäre als auch ambulante
Behandlungen durchführen, während die Pflegeklinik nur ambulante Behandlungen durchführt.
</description>

<pubDate>Fri, 11 November 2022</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-101.htm#VisayasBehandlungszentren</link>

</item>


<item>

<title>Beraten, testen, in Therapie bringen</title>

<description>
In Schleswig-Holstein geht es jetzt per Bus zu den Risikogruppen. HCV, HIV oder andere sexuell übetragbare Erkrankungen: Wer hierfür besonders
gefährdet ist oder sich schon angesteckt hat, gehört zur Zielgruppe eines bundesweit einmaligen Projektes. Ab heute rollt ein Test- und Beratungsbus
durchs Land, der Betroffene mit Hepatitis C und HIV und Risikogruppen anspricht. Ziel ist es, die Menschen in ihren Lebenswelten zu erreichen - auch
wenn es sich um Obdachlose handelt. Das Projekt ist nach Angaben der Initiatoren bundesweit einmalig. Mit dem Bus soll ein Angebot für Beratung,
Testung und Aufklärung über Transmissionswege und Behandlungen geschaffen werden. Besetzt ist der Bus mit einer Psychologin, eine Stelle für eine
Krankenschwester soll noch ausgeschrieben werden.
</description>

<pubDate>Fri, 11 November 2022</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-101.htm#Beratentesten</link>

</item>


<item>

<title>HIV-positiver Patient erhält Nierentransplantation von HIV-positivem Spender</title>

<description>
In Dänemark wurde erfolgreich eine Nierenspende von einem HIV-positiven Spender an einen HIV-positiven Patienten durchgeführt, was das erste Mal war,
dass diese Art von Operation in diesem Land durchgeführt wurde. Laut einem in der Zeitschrift veröffentlichten Artikel BMJ-Fallbericht der HIV-
positive Empfänger hat sich ohne Nebenwirkungen an die Spende gewöhnt. Die weltweit erste Lebendspende HV zu HIV-Nierentransplantation wurde 2019 in
den USA an der Johns Hopkins University durchgeführt.
</description>

<pubDate>Fri, 11 November 2022</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-101.htm#HIVNierentransplantation</link>

</item>


<item>

<title>Start-up Provirex forscht an der Heilung von HIV</title>

<description>
Startschuss für Aufbau von Therapie-Hub in der Science City Hamburg Bahrenfeld. Es geht um die Therapie und Heilung von lebensbedrohenden
Infektionskrankheiten. Dabei ist ein Hamburger Start up auf einem sehr guten Weg. Das Hamburger Start up „Provirex“ wurde im Oktober 2019 als
Ausgründung des Leibniz-Institut für Virologie etabliert. Provirex Genome Editing Therapies GmbH ist ein Biotechunternehmen mit Fokus auf
Infektionskrankheiten. Basis ist die fehlerfreie Genom-Editierung zur Heilung lebensbedrohender persistierender Infektionserkrankungen wie HIV. Mit
dieser Therapie kann es erstmals gelingen, infizierte Zellen dauerhaft und präzise von HIV zu befreien.
</description>

<pubDate>Fri, 11 November 2022</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-101.htm#StartupHIV</link>

</item>


<item>

<title>Behandlungsmethoden bei Aids haben sich deutlich verbessert</title>

<description>
Test. Jetzt! Bin ich mir sicher. – Das ist auch heuer wieder zentrale Botschaft der Bayerischen HIV-Testwochen im November, die unmittelbar vor dem
Welt-AIDS-Tag am 1. Dezember stattfinden. Landesweit bieten Gesundheitsämter, AIDS-Beratungsstellen und AIDS-Hilfen neben ihren sonstigen Angeboten
die Gelegenheit, sich auf HIV testen zu lassen – anonym, vertraulich und mit kompetenter Beratung. In Deutschland leben schätzungsweise 91.400
Menschen mit HIV, jährlich kommen circa 2.000 Neuinfektionen dazu. Etwa 9.500 HIV-Infektionen sind noch nicht diagnostiziert, ist einer
Epidemiologischen Kurzinformation des Robert-Koch-Instituts zu entnehmen.
</description>

<pubDate>Fri, 11 November 2022</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-101.htm#Behandlungsmethodenverbessert</link>

</item>



<item>

<title>Jetzt zur Covid-19-Impfung?!</title>

<description>
Viele Menschen haben in diesem Jahr bereits den ersten oder zweiten Booster, also die dritte oder vierte Covid-19-Impfung bekommen. Anfang Oktober
kommt endlich ein neuer Impfstoff in die Praxen, der optimiert ist im Schutz gegen die Virusvarianten B.04 und B.05, die für quasi alle Corona-
Infektionen derzeit verantwortlich sind. Sehnsüchtig erwartet? Oder ein Weg in die Impf-Routine? Wer sollte sich so schnell wie möglich impfen lassen
und wer hat noch Zeit?
</description>

<pubDate>Fri, 4 November 2022</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-101.htm#JetztCovid</link>

</item>


<item>

<title>Am Ende der Nahrungskette</title>

<description>
Lena hat eine Krankheit, die man im Slum Korogocho nicht beim Namen nennen darf. Von den German Doctors bekommt sie medizinische Hilfe. Aber jeden
Tag muss sie auf die Müllkippe steigen, um ihre drei Kinder durchzubringen. Jeder Schritt knistert, als Lena das Meer aus Plastikflaschen durchquert.
Sie weiß nie so genau, ob der Boden unter ihr nachgibt, weil sie Luft aus einer Flasche gedrückt hat oder weil darunter ein sumpfiges Loch aus
Chemikalien schwelt. Doch Lena ist hart im Nehmen. Geht auch nicht anders. Sie ist Müllsammlerin auf der größten Müllkippe in Kenias Hauptstadt
Nairobi. 200.000 Menschen leben im Slum Korogocho rund um die Müllhalde; Lena ist eine von Tausenden, die ihren Lebensunterhalt dort verdienen. Sie
wohnt mit ihren drei Kindern in einer Hütte aus Lehm, Stöcken und etwas Wellblech. Morgens um sechs beginnt ihr Arbeitstag.
</description>

<pubDate>Fri, 4 November 2022</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-101.htm#EndeNahrungskette</link>

</item>


<item>

<title>HIV-Infektion kein Ablehnungsgrund für Bewerbung bei Feuerwehr</title>

<description>
Wegen einer ungerechtfertigten Benachteiligung hat das VG einem Bewerber bei der Berliner Feuerwehr einen Entschädigungsanspruch zugesprochen. Diese
hatte die Bewerbung aufgrund eines positiven HIV-Status abgelehnt. Ein Bewerber bei der Feuerwehr durfte nicht allein wegen seiner HIV-322Infektion
abgelehnt werden. Das Verwaltungsgericht (VG) Berlin sprach ihm daher ein Schmerzensgeld in Höhe von 2.500 Euro zu.
</description>

<pubDate>Fri, 4 November 2022</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-101.htm#HIVFeuerwehr</link>

</item>


<item>

<title>Kahlschlag AIDS: Zeit, die zerrinnt, Zeit, die bleibt</title>

<description>
Die Textsammlung Kahlschlag AIDS von Christian Noak und Ernst M. Häussinger ist ein literarisches Dokument aus mehreren Jahrzehnten Leben mit HIV und
Aids. Ernst M. Häussinger ist am 14. Oktober 2022 verstorben. Wir erinnern mit einer Besprechung des Anfang 2022 erschienenen Werks Kahlschlag AIDS
an den Schauspieler, Autor und HIV-Aktivisten. Dass der Arzt eines Autors das Vorwort zu einem literarischen Werk verfasst, dürfte recht selten
vorkommen. Doch Prof. Dr. med. Bogner erklärt sehr anschaulich, wie es dazu kam: Als er Ernst M. Häussinger als Patienten kennen lernte, sei er sehr
jung gewesen, und haben ihn dann sein ganzes bisheriges Berufsleben lang durch seine gesundheitlichen Höhen und Tiefen begleitet.
</description>

<pubDate>Fri, 4 November 2022</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-101.htm#KahlschlagAIDS</link>

</item>


<item>

<title>Apotheker starten Hilfsprojekt in Namibia</title>

<description>
Zum 150. Jubiläum des Deutschen Apothekerverbands gibt es eine Spende von 150.000 Euro für ein neues Hilfsprojekt von Apothekern, das die
medizinische Versorgung von Menschen mit HIV und Tuberkulose in Namibia verbessern soll. DAV-Vorsitzender Thomas Dittrich stellt das Projekt vor. Im
Frühjahr 2022 wurde der Verein Safe – Sächsische Apotheken für Entwicklungszusammenarbeit gegründet. Apotheker Thomas Dittrich ist Vorsitzender des
Vereins und erklärt, warum das erste Projekt in Namibia startet: "Ich hatte im Juni die Möglichkeit, mir selbst ein Bild von der Lage vor Ort zu
machen. Namibia ist eines der Länder mit der höchsten Belastung durch Tuberkulose und multiresistenter TB. Jede dritte Erkrankung tritt in
Zusammenhang mit HIV/Aids auf. Vor allem Menschen mit geringem oder ohne Einkommen sind betroffen."
</description>

<pubDate>Fri, 4 November 2022</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-101.htm#ApothekerNamibia</link>

</item>



<item>

<title>Potenzielle Gefahr durch Affenvirus SHFV</title>

<description>
Erreger von hämorrhagischem Fieber bei Affen kann sich in menschlichen Zellen vermehren. Auf dem Sprung: Ein bisher unter Affen grassierendes Virus
könnte auch für Menschen gefährlich sein – und dann ein Ebola-ähnliches Fieber verursachen. Denn das Simian Hemorrhagic Fever Virus (SHFV) kann in
menschliche Zellen eindringen und sich in ihnen vermehren, wie eine Studie enthüllt. In menschlichen Zellkulturen erreichte der Erreger hohe
Viruslasten und schien gegen zelleigene Abwehrmechanismen weitgehend immun. Die Forscher schließen nicht aus, dass es in Afrika sogar schon
unerkannte Fälle unter Menschen gibt.
</description>

<pubDate>Fri, 28 Oktober 2022</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-101.htm#GefahrAffenvirus</link>

</item>


<item>

<title>HIV und Palliativmedizin</title>

<description>
In Deutschland versterben heute nur wenige Menschen an ihrer HIV-Infektion. Doch in solchen Fällen einer infausten Prognose – wie in der vorliegenden
Kasuistik – helfen ein erfahrenes interdisziplinäres Team, gute Kommunikation und nicht zuletzt auch die Leitlinien, einen guten Weg zu finden. Ein
damals 30jähriger Grundschullehrer wurde 2020 stationär aufgenommen, nachdem er eine zunehmende einseitige Parese entwickelte. Bereits Wochen zuvor
hatte der Patient bemerkt, dass sowohl die Koordinationsfähigkeit wie auch die Kraftentfaltung des linken Armes abnahmen. Sensible Defizite lagen
damals nicht vor.
</description>

<pubDate>Fri, 28 Oktober 2022</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-101.htm#HIVPalliativ</link>

</item>


<item>

<title>Sextourismus in Marokko: In verschlossenen Hotelzimmern</title>

<description>
Wer an den marokkanischen Touristenattraktionen in Städten wie Agadir oder Tanger genau hinschaut, wird eine verstörende Beobachtung machen: Der
Sextourismus gehört hier wie dort zum Standardrepertoire für viele Touristen. Das ist an sich gut für professionelle Sexarbeiter*innen. Doch vor
allem aus Europa fahren Männer nach Nordafrika, um sich an die verletzbarste aller Gruppen zu vergehen: Minderjährige. Besonders in der
marokkanischen Tourismushauptstadt Marrakesch hat sich ein Markt etabliert, der die Flugzeuge der Billigfluggesellschaften aus Paris, Mailand oder
Berlin mit Tätern füllt.
</description>

<pubDate>Fri, 28 Oktober 2022</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-101.htm#SextourismusMarokko</link>

</item>


<item>

<title>WHO-Experte: HIV und Bluthochdruck mehr Beachtung schenken</title>

<description>
In Zeiten der Coronapandemie ist das HI-Virus, das die Immunschwächekrankheit Aids auslösen kann, nach Ansicht eines WHO-Experten zu Unrecht aus dem
öffentlichen Blickfeld geraten. "Es ist politisch sehr bequem, es von der politischen Tagesordnung zu streichen und mehr über Pandemien und
Tuberkulose zu sprechen, da größere Anstrengungen erforderlich sind, um die Zielgruppen zu erreichen", sagte WHO-Europa-Chef Hans Kluge am Dienstag
beim Europäischen Gesundheitsforum in Bad Hofgastein.
</description>

<pubDate>Fri, 28 Oktober 2022</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-101.htm#HIVBluthochdruck</link>

</item>


<item>

<title>Resiliente Gesundheitssysteme: USA und WHO kitten Trumps zerschlagenes Porzellan</title>

<description>
Die USA und die WHO bündeln ihre Kräfte unter Präsident Joe Biden und wollen mittels strategischen Dialogs die Gesundheitssysteme rund um den Globus
krisenfester werden lassen. Bei ihrem ersten strategischen Dialog zwischen den USA und der Weltgesundheitsorganisation (WHO) haben US-
Gesundheitsminister Xavier Becerra und WHO-Generaldirektor Dr. Tedros Adhanom Ghebreyesus in New York die Staaten der Welt aufgerufen, den im
September von der Weltbank aufgesetzten Finanzvermittlungsfonds zur Stärkung der Pandemievorsorge (financial intermediary fund for pandemic
prevention, preparedness, and response) mit entsprechenden Finanzmitteln auszustatten. Der Fonds adressiert vor allem Länder mit niedrigen und
mittleren Einkommen.
</description>

<pubDate>Fri, 28 Oktober 2022</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-101.htm#TrumpsPorzellan</link>

</item>



<item>

<title>Blockchain-basierte Studie zu HIV/AIDS Behandlungsergebnissen in Kenia</title>

<description>
HIV - eine der tödlichsten Infektionskrankheiten der Welt - muss nicht vorgestellt werden. In den letzten 10 Jahren wurden fast 10 Millionen Menschen
durch die Krankheit getötet. Diese Tatsachen sind umso besorgniserregender, da wirksame Behandlungsmöglichkeiten vorhanden sind und es keinen Grund
gibt, an HIV zu sterben. Leider nehmen in Schwellenländern, in denen die HIV-Prävalenzrate zwischen 3 und 20 Prozent der Bevölkerung liegen kann, bis
zu 30 Prozent der Erwachsenen und 40 Prozent der Kinder, die HIV-positiv sind, ihre Medikamente nicht ein. Es leben 38,4 Millionen Menschen mit HIV,
70 Prozent davon in Afrika. Kenia hat eine der weltweit größten Populationen von Menschen, die mit HIV/Aids leben, und etwa 30 Prozent von ihnen sind
nicht in Behandlung. Diese Studie bringt wichtige Partner aus dem Gesundheitswesen, Ressourcen und Technologien zusammen.
</description>

<pubDate>Fri, 21 Oktober 2022</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-101.htm#BlockchainbasierteStudie</link>

</item>


<item>

<title>Frankreich: Daten zur sexuellen Orientierung illegal erfasst?</title>

<description>
Der Toulouse Football Club (TFC) kommt anlässlich einer Blutspendekampagne des Maison du Don de Toulouse in die Klinik. Da die Spieler kein Blut
spenden konnten, um ihre körperliche Verfassung nicht zu gefährden, kam aber ein Teil des Personals, um Blut zu spenden. Trotzdem schöne Bilder. Der
Europäische Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) hat Frankreich im Zusammenhang mit der Datenspeicherung bei Blutspenden zu einer Geldstrafe
verurteilt. Ein Franzose hatte geklagt, weil der französische Blutspendedienst Daten zur mutmaßlichen sexuellen Orientierung des Mannes gespeichert
hatte. Dadurch sei sein Recht auf Privatsphäre verletzt worden, erklärte das Gericht in seinem Urteil am 8. September.
</description>

<pubDate>Fri, 21 Oktober 2022</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-101.htm#DatensexuellenOrientierung</link>

</item>


<item>

<title>Wie Amélie nach ihrer HIV-Diagnose zurück ins Leben fand</title>

<description>
Eine HIV-Diagnose, der Tod ihres damaligen Freundes und soziale Ausgrenzung: Was Amélie mit ihrer Drogensucht erlebt hat, wünscht man niemandem. Nach
Jahrzehnten aber fand sie die Hilfe, die sie brauchte – und kämpfte sich zurück. Der Flur von Amélies Wohnung ist wie ein Erinnerungsalbum. Die Wände
hängen voller Schnappschüsse ihrer Familie, Fotos von Freunden und Beziehungen. Über der Tür zur Küche blickt man auf ein ganz besonderes
Erinnerungsstück: Ein altes T-Shirt mit der Aufschrift My Favorite ist eingerahmt – zusammen mit zwei Heroinpäckchen.
</description>

<pubDate>Fri, 21 Oktober 2022</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-101.htm#DiagnoseLeben</link>

</item>


<item>

<title>Stigmatisiert über den Tod hinaus</title>

<description>
Im Zuge der Coronapandemie wurde in Bayern die Bestattungsverordnung geändert – mit fatalen Folgen auch für die Beisetzung von Menschen, die an HIV
oder Hepatitis erkrankt waren. Nur ein knappes Jahr war Frank Krüger* nach seiner Krebsdiagnose im Februar 2017 geblieben. Nach der Entfernung des
Tumors in der Lunge schien der HIV-positive 50jährige sich zwar auf dem Weg der Besserung zu befinden, doch der Krebs hatte bereits gestreut. Das
Palliativ-Team, das Krüger in seinen letzten Lebensmonaten zu Hause versorgte, füllte auch die Todesbescheinigung aus und kreuzte dort wohlmeinend
das Feld Infektionsgefahr an – obwohl HIV im Alltag überhaupt nicht übertragbar ist und die HIV-Medikamente von Frank Krüger zudem die
Virenvermehrung unterdrückten, sodass HIV selbst beim Sex ohne Kondom nicht hätte übertragen werden können.
</description>

<pubDate>Fri, 21 Oktober 2022</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-101.htm#StigmatisiertTod</link>

</item>


<item>

<title>Aids-Aufklärung für Thai-Teenager</title>

<description>
Nach Aussage der Regierung sind thailändische Teenager stärker von sexuell übertragbaren Krankheiten (STDs) und HIV-Infektionen bedroht als
Erwachsene, weshalb sie ein Budget von fast vier Millionen Baht für die Präventionsarbeit genehmigt hat. Die stellvertretende Sprecherin des
Premierministerbüros Ratchada Thanadirek erklärte gegenüber der Presse, dass Menschen im Alter von 15 bis 24 Jahren ein höheres Risiko für eine HIV-
Infektion und eine Geschlechtskrankheit, insbesondere Gonorrhö, haben.
</description>

<pubDate>Fri, 21 Oktober 2022</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-101.htm#AidsThaiTeenager</link>

</item>



<item>

<title>HIV: Die Ziele für 2025 sind in Gefahr</title>

<description>
Die Weltgemeinschaft hat sich vorgenommen, die HIV-Epidemie bis zum Jahr 2030 zu beenden. Doch schon der Blick auf die Zwischenziele 2025 zeigt: Dazu
müsste ein enormer Endspurt losgetreten werden. Denn COVID-19 und andere globale Krisen haben eine unübersehbare Bremsspur hinterlassen. Die Zahlen
sind nichts für schwache Nerven – vor allem, wenn man sich klar macht, was sie für die betroffenen Menschen bedeuten: 2021 gab es weltweit rund 1,5
Millionen Neuinfektionen – über eine Million mehr, als für das Erreichen der Zwischenziele notwendig wäre.
</description>

<pubDate>Fri, 14 Oktober 2022</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-101.htm#2025inGefahr</link>

</item>


<item>

<title>Stigmatisierung und Diskriminierung aufgrund des HIV-Status</title>

<description>
Menschen mit HIV können mittlerweile ein gesundes und langes Leben führen. Auch wenn sich ihre Lebensqualität in den letzten Jahren aufgrund der
innovativen Therapien enorm verbessert hat, besteht nach wie vor eine große Herausforderung: Im Alltag sind HIV-positive Menschen häufig mit
Stigmatisierung und Diskriminierung konfrontiert. In Bezug auf HIV spricht man von Stigmatisierung, wenn Menschen ausschließlich aufgrund ihrer HIV-
Infektion in eine negative Schublade gesteckt und verurteilt werden. Beispiele für eine solche Stigmatisierung sind etwa die pauschalen Annahmen,
dass HIV nur schwule Männer betrifft oder alle HIV-positiven Menschen promiskuitiv wären – also Sex mit häufig wechselnden Partner*innen haben – und
ihre HIV-Infektion dadurch selbst verschuldet sei.
</description>

<pubDate>Fri, 14 Oktober 2022</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-101.htm#StigmatisierungHIVStatus</link>

</item>


<item>

<title>Von neuen Krankheiten und altmodischen Begriffen</title>

<description>
Seit Mai breiten sich Affenpocken in Europa und Nordamerika aus. Geweckt wurden alte Ängste, aber auch alte Mythen. Und wie steht es um alte Tugenden
und Haltungen? Beginnen wir mit der hoffnungsfroh stimmenden Meldung, auch wenn sie noch keine Entwarnung bedeutet: Die Weltgesundheitsorganisation
sieht Anzeichen, dass der Ausbruch von Affenpocken in Europa und auch in den USA gestoppt werden kann. In vielen Ländern gehen die Fallzahlen zurück.
Auch in Deutschland meldet das Robert Koch Institut "leicht rückläufige" Zahlen. Hotspot ist Berlin mit etwa der Hälfte der gemeldeten Fälle. Am
stärksten betroffen sind bislang schwule und bisexuelle Männer, neutraler formuliert: Männer, die Sex mit Männern haben.
</description>

<pubDate>Fri, 14 Oktober 2022</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-101.htm#Krankheitenaltmodischen</link>

</item>


<item>

<title>So geht niedrigschwellig: Telemedizin, Drugchecking und Naloxon to go</title>

<description>
Aus der Not heraus geht Montréal pragmatische Wege bei der Risikominimierung. Der Drogenkonsumraum von CACTUS gibt Einblicke in die Zukunft von
Drogenhilfeangeboten. Ein Ortstermin am Rande der Welt-Aids-Konferenz. Zehn Minuten zu Fuß vom Konferenzcenter in Montréal befindet sich ein
Drogenhilfeprojekt, in dem sich mehr lernen lässt, als in so mancher Konferenzsession. Denn Kanada beschreitet seit einigen Jahren bei der
Schadensminimierung innovative Wege. Das Projekt CACTUS vereint dabei einen Drogenkonsumraum mit Drugchecking Angeboten. Beim Ortstermin gewannen wir
viele wertvolle Anregungen für die weitere Arbeit in Deutschland – und wurden mehrfach überrascht. Montréal ist uns einige große Schritte voraus.
</description>

<pubDate>Fri, 14 Oktober 2022</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-101.htm#TelemedizinDrugchecking</link>

</item>


<item>

<title>Fachtagung HIV und Schwangerschaft - ART in der Schwangerschaft: Diskrepanz</title>

<description>
Pandemiebedingt musste die Fachtagung HIV und Schwangerschaft 2021 ausfallen. In diesem Jahr konnte sie wieder als Präsenzveranstaltung stattfinden,
allerdings nicht wie gewohnt Ende Januar, sondern am 10. und 11. Juni 2022. Der Tagungsort war wie in den Vorjahren das Parkhotel Waldlust in
Oberursel. Auf dem Programm standen insgesamt 15 wissenschaftliche Beiträge, darunter mehrere Präsentationen internationaler Referent*innen und
erfreulicherweise auch wieder zahlreiche Forschungsprojekte junger Wissenschaftler*innen.
</description>

<pubDate>Fri, 14 Oktober 2022</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-101.htm#FachtagungHIVSchwangerschaft</link>

</item>



<item>

<title>CARLOS-Kohortenstudie untersucht Langzeit-ART</title>

<description>
Ein Leben lang täglich eine Tablette oder alle zwei Monate eine Spritze, um das HI-Virus in Schach zu halten - wie würden Sie sich entscheiden? So
offensichtlich, wie die Wahl scheint, ist es am Ende nicht. Für die einen geht es um mehr Unabhängigkeit, weniger Stigma und mehr Freiheit, die
anderen stören sich nicht an der täglichen Tablette und würden wohl sehr viel mehr den regelmäßigen Austausch in der Praxis vermissen. Eine aktuelle
Studie betrachtet daher Menschen mit HIV aus der CARLOS-Kohorte und möchte dabei einige Fragen klären.
</description>

<pubDate>Fri, 7 Oktober 2022</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-101.htm#KohortenstudieLangzeitART</link>

</item>


<item>

<title>Lang wirksame HIV-Therapie 2.0</title>

<description>
Das Kapsid von HIV hat eine kegelförmige Form und ist essenziell für die Virus-Replikation. Kapsid-Inhibitoren wie Lenacapavir hemmen seine Funktion.
Die Europäische Kommission hat das langwirksame HIV-Medikament Lenacapavir zugelassen. Es ist der erste Vertreter der Kapsid-Inhibitoren und wird
nach einer oralen Einleitungsphase nur zweimal im Jahr als subkutane Injektion gegeben. Zur Behandlung von HIV-Infizierten steht seit Mai 2021
bereits ein langwirksames Therapieregime zur Verfügung. Es besteht aus dem Integrasehemmer Cabotegravir und dem nicht nukleosidischen Reverse-
Transkriptase-Hemmer (NNRTI) Rilpivirin.
</description>

<pubDate>Fri, 7 Oktober 2022</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-101.htm#HIVTherapie2</link>

</item>


<item>

<title>Fast alle Babys in Botswana ohne HIV</title>

<description>
Botswana stoppt die Übertragung von HIV zwischen Mutter und Kind. In dem Land herrschten zuvor pandemische Zustände – jetzt wird es zum Vorbild der
Aids-Bekämpfung. In Botswana ist es gelungen, die HIV-Übertragung zwischen schwangeren Frauen und ihren Babys zu unterbinden. Das Land, das einst
jenes mit der höchsten HIV-Rate war, hat durch eine umfassende Kampagne einen Meilenstein im Kampf gegen Aids erreicht.
</description>

<pubDate>Fri, 7 Oktober 2022</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-101.htm#BabyohneHIV</link>

</item>


<item>

<title>"Gleiches Recht für alle! – Oder sind andere gleicher?"</title>

<description>
Die schwierige Situation von geflüchteten Drittstaatlern aus der Ukraine. Ein Gespräch mit Omer Idrissa Ouedraogo, dem Referenten für Migration der
Deutschen Aids-Hilfe. Seit dem Krieg Russlands gegen die Ukraine sind viele Menschen auf der Flucht. Manche Menschen mussten das Land Hals über Kopf
verlassen. Eine fürchterliche Situation für alle Geflüchteten. Besonders schwierig ist die Situation für Black und People of Color (Abkürzung BPoC;
Menschen, die nicht weiß sind), die in der Ukraine lebten und nun ebenfalls das Land wegen des Krieges verlassen mussten. Warum das so ist und welche
Folgen das hat, darüber sprach Werner Bock mit Omer Idrissa Ouedraogo, dem Referenten für Migration der Deutschen Aids-Hilfe.
</description>

<pubDate>Fri, 7 Oktober 2022</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-101.htm#GleichesRecht</link>

</item>


<item>

<title>HIV und Suizidrisiko im Jugend- und jungen Erwachsenenalter</title>

<description>
Suizid ist eine globale Krise. Laut WHO hat sich die Suizidrate weltweit in den letzten 45 Jahren um 60 Prozent erhöht. Ein signifikanter Anstieg
lässt sich in der Gruppe der Jugendlichen und jungen Erwachsenen erkennen. Aufgrund der HIV-bedingten Stigmatisierung und dem Mangel an adäquater
HIV-Versorgung sehen viele Jugendliche keinen anderen Ausweg als den Freitod. In den USA ist Suizid die zweithäufigste Todesursache im Jugend- und
jungen Erwachsenenalter. Eine Studie aus den USA hat nun die soziodemografischen, kontextuellen und psychosozialen Risikofaktoren für einen
Suizidversuch von Jugendlichen mit HIV untersucht.
</description>

<pubDate>Fri, 7 Oktober 2022</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-101.htm#HIVundSuizid</link>

</item>



<item>

<title>HIV: Ist eine Heilung durch Immunotherapien möglich?</title>

<description>
Immunotherapien zeigen viel versprechende Ergebnisse im Tiermodell. Auch an Menschen sind unter Studienbedingungen mit Immunotherapien positive
Ergebnisse erreicht worden. bNAb-Therapie zu Beginn der ART-Behandlung scheint sich vorteilhaft auf die HIV-spezifische T-Zellfunktion auszuwirken
und die Viruslast auch während einer ART-Pause einzudämmen. Es ist unwahrscheinlich, dass Immunotherapien zu einer Eradikation führen.
</description>

<pubDate>Fri, 16 September 2022</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-101.htm#HeilungdurchImmunotherapien</link>

</item>


<item>

<title>Ein Herz für Sorglosigkeit</title>

<description>
Das Sexlebens unseres Autoren war seit seinem Coming-out verknüpft mit der Angst vor einer HIV-Infektion. Dann war er einmal unvorsichtig. Wie er
sich danach fühlte, hat er für uns aufgeschrieben. "Schwul zu sein sollte heutzutage doch kein Problem mehr darstellen. Pass nur wegen HIV/Aids auf,
ok?": Diese Worte höre ich seit meinem Coming-out immer und immer wieder zu hören. Sie sind zwar immer gut gemeint, die Sorge im Klang ihrer Stimmen
war aber nicht zu überhören.
</description>

<pubDate>Fri, 16 September 2022</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-101.htm#HerzSorglosigkeit</link>

</item>


<item>

<title>Mit Intersektionalität für mehr Chancengleichheit bei Frauen mit HIV und AIDS</title>

<description>
Das globale öffentliche Gesundheitswesen wird noch immer von einer eurozentristischen Perspektive dominiert, in der Männer das Sagen haben. Frauen
sind in diesem Bereich noch immer unterrepräsentiert, genauso wie nicht westliche Vorstellungen davon, wie ein öffentliches Gesundheitswesen
beschaffen sein könnte. Drei Dinge, die Frauen mit HIV und AIDS weltweit dringend benötigen: HIV-Programme, die nicht eurozentrisch sind. Programme,
die frei von Diskriminierung und Marginalisierung sind und Beteiligung.
</description>

<pubDate>Fri, 16 September 2022</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-101.htm#ChancengleichheitFrauen</link>

</item>


<item>

<title>Neues bei s.a.m. health: Sozialfonds</title>

<description>
Seit 2018 gibt es s.a.m. health: Der HIV und STI Check für zuhause. In vier Jahren der Weiterentwicklung und über zwei Jahren Heimtestung in der
Pandemie hat sich einiges getan. Urs Gamsavar vom Fachportal Beratung sprach mit Pia Müller –Projektleiterin von s.a.m. health. Ein Interview.
</description>

<pubDate>Fri, 16 September 2022</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-101.htm#Seit 2018 gibt es s.a.m. health: Der HIV und STI Check für zuhause. In 4 Jahren der
Weiterentwicklung und über zwei Jahren Heimtestung in der Pandemie hat sich einiges getan. Urs Gamsavar vom Fachportal Beratung sprach mit Pia Müller
–Projektleiterin von s.a.m. health. Ein Interview.</link>

</item>


<item>

<title>Die gute Nachricht: Uganda meistert die Herausforderung AIDS</title>

<description>
In vielen Entwicklungsländern wie Uganda ist AIDS ein gravierendes Problem. Das Bestreben, die Fallzahl durch Präventionsmaßnahmen und adäquate
Behandlung einzugrenzen, ist oft ein schwieriges Unterfangen – besonders wenn nur geringe Ressourcen zur Verfügung stehen. Wie es dennoch möglich
ist, sich dieser herausfordernden Aufgabe erfolgreich zu stellen, war Thema des diesjährigen AIDS-Kongresses.
</description>

<pubDate>Fri, 16 September 2022</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-101.htm#DieguteNachricht</link>

</item>



<item>

<title>Neue Substanzen gegen HIV am Horizont</title>

<description>
In Studien werden zurzeit mehrere neue HIV-Medikamente geprüft – darunter der nukleosidische Reverse-Transkriptase-Inhibitor Islatravir und der
nicht-nukleosidische Reverse-Transkriptase-Inhibitor MK-8507. Zu klären sind Nebenwirkungen wie eine Lymphopenie. Insgesamt gebe es 34 zugelassene
Substanzen zur HIV-Behandlung, erinnerte Prof. Dr. Roy Gulick, Weill Cornell Medicine, New York. Und weitere stehen in der Pipeline.
</description>

<pubDate>Fri, 2 September 2022</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-101.htm#SubstanzenHorizont</link>

</item>


<item>

<title>HIV lässt Männer bereits kurz nach der Infektion schneller altern</title>

<description>
Die Effekte des HI-Virus sind immer noch nicht voll erforscht. Eine HIV-Infektion im frühen Stadium sorgt laut einer neuen Studie der University of
California in Los Angeles für schnelleres Altern bei Männern. Demnach schneidet eine Infektion bis zu fünf Jahre Lebenszeit von einem HIV-Positiven
im Vergleich zu einer nicht infizierten Person ab. Das geht aus dem Artikel Accelerated aging with HIV begins at the time of initial HIV infection
hervor, der kürzlich im Fachmagazin iScience veröffentlicht worden ist.
</description>

<pubDate>Fri, 2 September 2022</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-101.htm#HIVInfektionaltern</link>

</item>


<item>

<title>Stillen bei HIV-Positivität – geht das?</title>

<description>
HIV-positive Mütter wünschen sich oft, ihr Kind zu stillen, und tun dies oftmals hinter geschlossenen Türen. Aufgrund der WHO-Empfehlungen sind
behandelnde Ärzte sehr zurückhaltend, das Stillen als Option für solche Mütter anzusehen, die Undetektierbarkeit erreicht haben. Auf dem diesjährigen
AIDS-Kongress wurden neue Empfehlungen aus Australien vorgestellt. Stillen kann dann eine Option sein, wenn die Mutter zuverlässig eine
antiretrovirale Therapie erhalten hat. Ist das Virus im Blut der Mutter nicht nachweisbar, ist die Übertragungswahrscheinlichkeit sehr gering. Die
Übertragung auf das Kind kann letztendlich jedoch nicht vollkommen ausgeschlossen werden.
</description>

<pubDate>Fri, 2 September 2022</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-101.htm#StillenHIV</link>

</item>


<item>

<title>HIV: Wie schließt man die Informationslücke?</title>

<description>
Etwa 16 Prozent aller HIV-Infizierten wissen nicht, dass sie das Virus in sich tragen. Dies hat unter anderem mit Testbarrieren zu tun, die es
manchen Menschen erschweren, eine HIV-Diagnostik durchführen zu lassen. Auf dem diesjährigen AIDS-Kongress wurden neue Empfehlungen der WHO
vorgestellt, die dabei helfen können, die Informationslücke zu schließen. Etwa 16 Prozent aller HIV-Infizierten weltweit wissen nicht, dass sie
erkrankt sind. Die WHO hat neue Empfehlungen herausgegeben, um dies zu ändern. Insbesondere das Testen zuhause kann helfen, Barrieren zu überwinden.
</description>

<pubDate>Fri, 2 September 2022</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-101.htm#HIVschließtman</link>

</item>


<item>

<title>Krieg und Infektionskrankheiten: eine doppelte Bedrohung</title>

<description>
Kann auch in Kriegszeiten die individuelle medizinische Versorgung von Patientinnen und Patienten gewährleistet werden? Wie es in bewaffneten
Konflikten um die Versorgung von Menschen mit Infektionskrankheiten steht und welche Hürden dringend zu überwinden sind, wurde auf dem IAS 2022 unter
dem Titel "HIV in armed conflicts" vorwiegend am Beispiel des Kriegs in der Ukraine debattiert.
</description>

<pubDate>Fri, 2 September 2022</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-101.htm#doppelteBedrohung</link>

</item>



<item>

<title>HIV-Reservoirs – Ergebnisse der Spurensuche</title>

<description>
Bei Menschen mit HIV und einer effektiven Therapie lassen sich meist keine Viren mehr im Blut nachweisen. Denn die modernen antiretroviralen
Therapien (ART) halten die HI-Viren (HIV) gut in Schach, hindern sie auf unterschiedliche Weise daran, sich zu replizieren. Und je weniger HIV sich
vermehrt, desto weniger Viren können die T-Zellen infizieren und das Immunsystem schädigen. Das klappt bei vielen Menschen mit HIV bis unter die so
genannte Nachweisgrenze. Je nach verwendetem Test liegt diese bei unter 20 bis 50 Viruskopien pro Milliliter Blut. Bei einer Viruslast von weniger
als 200 Viruskopien pro Milliliter Blut gelten Patienten laut Deutscher Aids-Hilfe als sexuell nicht mehr infektiös. Dann gilt die Formel U=U, also
undetectable equals untransmittable oder auf Deutsch: nicht nachweisbar = nicht ansteckend. Das gilt für Blut, Sperma und auch Muttermilch – nicht
jedoch für die so genannten Reservoirs.
</description>

<pubDate>Fri, 26 August 2022</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-100.htm#HIVReservoir</link>

</item>


<item>

<title>Tuberkulose: Frühdiagnostik für HIV-Patienten</title>

<description>
Blutbasierte Biomarker können oft sechs bis zwölf Monate früher auf eine beginnende Tuberkulose (TB) bei HIV-Infizierten hinweisen als eine TB-
Diagnose per Sputum. Zu diesem Schluss kommen Forschende des LMU Klinikums München, des Deutschen Zentrums für Infektionsforschung (DZIF) und des
U.S. Military HIV Research Program in Zusammenarbeit mit der African Cohort Study (AFRICOS)-Gruppe. Die Diagnose per blutbasierten Biomarkern könnte
helfen, eine aktive Tuberkulose früher zu diagnostizieren, direkt mit einer medizinischen Behandlung zu beginnen und so zu verhindern, dass die
Erkrankung fortschreitet oder übertragen wird. Die Ergebnisse der Längsschnittstudie wurden in der Zeitschrift eClinicalMedicine veröffentlicht.
</description>

<pubDate>Fri, 26 August 2022</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-100.htm#Tuberkulosediagnostik</link>

</item>


<item>

<title>Ärzte als App-Entwickler</title>

<description>
Moderne Medizin nutzt Daten. Wissenschaftler der Goethe-Universität und der Frankfurter Universitätsklinik entwickeln gemeinsam eine App, die bei der
Betreuung HIV-Infizierter unterstützen soll. Noch existiert von der App nicht viel mehr als eine Idee. Aber die ist so überzeugend, dass das Land
Hessen die Entwicklung der Gesundheits-App Comtrac-HIV mit rund 892.000 Euro aus dem Programm Distr@l fördert. Wohl auch, weil die Anwendung, mit
deren Hilfe HIV-Infizierte medizinisch besser in ihrem Alltag begleitet werden sollen, künftig auch für andere Krankheitsbilder zum Einsatz kommen
soll. Die Grundidee vom Comtrac-HIV ist einfach, die Hürden, tatsächlich als so genannte Digitale Gesundheitsanwendung zugelassen zu werden, sind
hoch.
</description>

<pubDate>Fri, 26 August 2022</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-100.htm#AppEntwickler</link>

</item>


<item>

<title>mRNA-Technologie: Eignet sie sich für eine HIV-Impfung?</title>

<description>
In verschiedenen Studien prüfen Forschende zurzeit Impfstoffe gegen HIV – unter anderem auch auf mRNA-Basis. Die ersten Ergebnisse einer viel
versprechenden Studie werden im ersten Quartal 2023 erwartet. Wissenschaftler versuchen seit Jahrzehnten, eine Impfung gegen HIV zu entwickeln. Dass
sich das als schwierig gestaltet, hat verschiedene Gründe, berichtete Prof. Lynn Morris, University of the Witwatersrand in Johannesburg. So kann das
Immunsystem das HI-Virus nicht eliminieren, das Virus ist stark anfällig für Mutationen und das HIV-Env-Protein sehr komplex. Außerdem entwickeln
sich neutralisierende Antikörper erst nach Jahren und nur bei einem kleinen Anteil der Betroffenen.
</description>

<pubDate>Fri, 26 August 2022</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-100.htm#mRNATechnologie</link>

</item>


<item>

<title>Prof. Dr. Heino Stöver in Beirat des Health in Prisons Programme der WHO berufen</title>

<description>
Suchtforscher der Frankfurt UAS bringt Expertise in Lenkungsgruppe ein und gestaltet künftig Gesundheitspolitik für den Strafvollzug mit.
Der Suchtforscher Prof. Dr. Heino Stöver ist in die Lenkungsgruppe der Weltgesundheitsorganisation WHO (Europe) für das Programm „Gesundheit im
Strafvollzug“ (Health in Prisons Programme, HIPP) berufen worden. Der geschäftsführende Direktor des Frankfurter Instituts für Suchtforschung (ISFF)
der Frankfurt University of Applied Sciences (Frankfurt UAS) wird somit künftig als Beiratsmitglied die WHO-Politik im Bereich Gesundheit und
Gefängnis mitgestalten.
</description>

<pubDate>Fri, 26 August 2022</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-100.htm#HealthinPrisons</link>

</item>



<item>

<title>HIV: WHO veröffentlicht neue Empfehlungen</title>

<description>
Auf der 24. internationalen AIDS Konferenz wurden aktuelle Empfehlungen der WHO veröffentlicht. Neuigkeiten gab es unter anderem zur Long-Acting-
Therapie mit Cabotegravir und der Behandlung der Kryptokokkose. Die Long-Acting-Therapie (LAT) mit Cabotegravir kann das relative Risiko einer HIV-
Infektion um fast 80 Prozent verringern, erinnerte Dr. Rachel Baggaley, WHO, Genf. Hervorzuheben sei auch die hohe Adhärenz in den Studien. Bezüglich
Awareness müsse man aber noch vorankommen: So hatten laut einer aktuellen Umfrage nur 48 Prozent der Teilnehmenden von der Cabotegravir-LAT gehört.
Davon würden immerhin 71 Prozent in Betracht ziehen, diese zur Verfügung zu stellen.
</description>

<pubDate>Fri, 19 August 2022</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-100.htm#HIVWHOEmpfehlungen</link>

</item>


<item>

<title>Kampf gegen HIV und Aids stockt wegen Corona und Ukraine-Krieg</title>

<description>
Menschen mit Immunschwäche gelten als Risikogruppe für schwere oder tödliche Covid-19-Verläufe. Im Zuge der Corona-Krise wird aber laut der Deutschen
Aids-Hilfe und UNAids ausgerechnet der weltweite Kampf gegen die durch das HI-Virus ausgelöste Immunschwächekrankheit vernachlässigt. "Die
Fortschritte bei der Prävention sind ins Stocken geraten", warnte UNAids vor wenigen Tagen bei Veröffentlichung des Global Aids Updates 2022. Neben
dem Coronavirus wird darin der Krieg in der Ukraine als eine der "Herausforderungen für Generationen" genannt, mit denen der Kampf gegen HIV und Aids
letztendlich konkurrieren muss.
</description>

<pubDate>Fri, 19 August 2022</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-100.htm#HIVAidsstockt</link>

</item>


<item>

<title>AIDS 2022 - News-Ticker aus Montréal</title>

<description>
Vom 29. Juli bis zum 2. August findet in Montréal die 24. Internationale Aids-Konferenz statt. Hier berichtet die Delegation der Deutschen Aids-Hilfe
und andere vom Konferenzgeschehen.
</description>

<pubDate>Fri, 19 August 2022</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-100.htm#AIDS2022Ticker</link>

</item>


<item>

<title>Vierter HIV-Patient für geheilt erklärt</title>

<description>
Nach Angaben von Aids-Forschern und Forscherinnen ist ein vierter HIV-Patient geheilt worden. Bei dem 66jährigen Patienten des kalifornischen City of
Hope -Krebszentrums konnte nach einer Knochenmarktransplantation zur Behandlung seiner Leukämie eine vollständige Heilung festgestellt werden,
berichten sie im Vorfeld der Aids-Konferenz in Montreal. Der City of Hope-Patient ist demnach bereits der zweite HIV-Patient, der in diesem Jahr
vollständig geheilt werden konnte. Im Februar hatten Forscher eine als New Yorker Patientin bekannte US-Bürgerin für genesen erklärt. Zuvor konnten
schon Patienten aus London und Berlin geheilt werden.
</description>

<pubDate>Fri, 19 August 2022</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-100.htm#VierterHIVgeheilt</link>

</item>


<item>

<title>Der Kampf gegen HIV stockt - auch wegen Corona</title>

<description>
Die Zahl der Neuinfektionen mit dem HI-Virus im vergangenen Jahr ist zwar im Vergleich zu 2020 gesunken, allerdings nur um 3,6 Prozent – so wenig wie
seit 2016 nicht mehr. Corona hat zuletzt vieles in den Schatten gestellt, so auch HIV und Aids. Mancherorts steigt die Zahl der Neuinfektionen
wieder. Auf der Welt-Aids-Konferenz soll nun gegengesteuert werden. Der Kampf gegen das Coronavirus überlagert derzeit häufig den Kampf gegen HIV.
Aus Sorge vor einer weiteren Verbreitung von Sars-CoV-2 war 2020 sogar die gesamte Welt-Aids-Konferenz, die eigentlich in den kalifornischen Städten
San Francisco und Oakland hätte stattfinden sollen, erstmals ins Internet verlagert worden.
</description>

<pubDate>Fri, 19 August 2022</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-100.htm#KampfHIVstockt</link>

</item>



<item>

<title>Die AIDS Konferenz 2022 in Montreal</title>

<description>
Die Long-Acting-Medikamente gegen HIV sind für einige Menschen ein großer Fortschritt und können eine Erleichterung bedeuten. Sie sind jedoch noch
mit einem erheblichen logistischen Aufwand verbunden, und zwar sowohl in der Therapie als auch in der Prophylaxe. Die Forschung zu Impfungen gegen
COVID-19 haben Hoffnungen für die HIV-Impfung genährt; gerade für die forschenden Pharma-Unternehmen ist die Motivation nach den Erfolgen bei der
Corona-Epidemie, zum Beispiel mit mRNA-Impfstoffen, sehr hoch.
</description>

<pubDate>Fri, 12 August 2022</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-100.htm#Konferenz2022Montreal</link>

</item>


<item>

<title>"Das Drogenverbot tötet Menschen, statt zu helfen"</title>

<description>
Zum internationalen Gedenktag für verstorbene Drogengebraucher*innen am 21. Juli lassen wir Betroffene zu Wort kommen, die geliebte Menschen,
Freund*innen oder auch Bekannte aufgrund der mit dem Drogengebrauch einhergehenden Umstände verloren haben. Um verstorbener Menschen würdig zu
gedenken, ist es unabdingbar, die besonderen Umstände ihrer Biografien zu beachten und ihre Geschichten zu erzählen. Martina erzählt uns für
magazin.hiv, wie Verluste von Menschen, die im Zusammenhang mit Drogengebrauch verstorben sind, sie geprägt haben und wie diese sie immer wieder aufs
Neue bewegen.
</description>

<pubDate>Fri, 12 August 2022</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-100.htm#DrogenverbotMenschen</link>

</item>


<item>

<title>Umfrage zur Prävalenz von HIV-Infektionen bei Geflüchteten aus der Ukraine vorgelegt</title>

<description>
Die Deutsche AIDS-Gesellschaft (DAIG) hat mit Unterstützung der Deutschen Arbeitsgemeinschaft niedergelassener Ärzte in der Versorgung HIV-
Infizierter (dagnä) im Juni 2022 eine Onlineumfrage zur Versorgung von HIV-Patienten aus der Ukraine initiiert. 60 HIV-Schwerpunktzentren haben sich
an der Umfrage beteiligt. "Ziel der Befragung war, die Anzahl und regionale Verteilung von HIV-Patienten aus der Ukraine zu erheben", schreiben die
Initiatoren der Umfrage, Annette Haberl, Christoph Boesecke und Pavel Khaykin.
</description>

<pubDate>Fri, 12 August 2022</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-100.htm#HIVausUkraine</link>

</item>


<item>

<title>Individual-Kombis: In der HIV-Therapie ein Muss</title>

<description>
Die Erfolge der AIDS-Therapie stellt behandelnde Ärzte vor neue Herausforderungen: die Adaption der Therapie bei vermehrt auftretenden typischen
Alterskrankheiten. Das erfordert weitere Innovationen. Kombinationstherapien sind bei der Behandlung von HIV und AIDS Standard. Ursächlich dafür sind
zwei Besonderheiten: Zum einen die hohe Mutagenität des HI-Virus, die dazu führt, dass das Virus eine Resistenz gegen einen einzeln eingesetzten
Wirkstoff entwickelt, der damit unwirksam wird. Zum anderen die notwendige Dauerbehandlung, bei der aufgrund (zeitweilig) mangelnder Adhärenz der
Patienten Resistenzen entstehen, die den Einsatz alternativer Wirkstoffe erforderlich machen.
</description>

<pubDate>Fri, 12 August 2022</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-100.htm#IndividualKombis</link>

</item>


<item>

<title>HIV und Immunsystem: Zweistufiger Mechanismus entdeckt</title>

<description>
Das Humane Immundefizienz-Virus (HIV) hat Mechanismen entwickelt, der Früherkennung durch das angeborene Immunsystem zu entkommen. Forschende des
Paul-Ehrlich-Instituts haben in einem internationalen Forschungsverbund einen zweistufigen Mechanismus des angeborenen Immunsystems entdeckt, der es
ermöglicht, auch das HI-Virus spezifisch zu erkennen und eine frühe Immunantwort auszulösen. Dieses Wissen könnte bei der Entwicklung von Impfstoffen
genutzt werden, die diesen Mechanismus verstärken und damit eine wirksame und frühe körpereigene Abwehr gegen HIV erzeugen könnten.
</description>

<pubDate>Fri, 12 August 2022</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-100.htm#HIVImmunsystem</link>

</item>



<item>

<title>"Make Love, not war. Keine Scham, nur Liebe"</title>

<description>
Zum Abschluss der "Positiven Begegnungen 2022" zogen am Samstag rund 200 Teilnehmer*innen durch die Duisburger Innenstadt. Die Positiven Begegnungen
sind Europas größte Konferenz zum Leben mit HIV. Erstmals waren auch geflüchtete Menschen mit HIV aus der Ukraine dabei, zudem viele Menschen mit
afrikanischen Wurzeln. Die Deutsche Aids-Hilfe zog eine sehr positive Bilanz: "Unserem Motto Gemeinsam Unterschiede feiern – sichtbar, streitbar,
stark ist die Konferenz voll gerecht geworden. Viele Begegnungen waren sehr bewegend", sagte Konferenzleiterin Heike Gronski. "Über den gemeinsamen
Bezugspunkt HIV konnten wir einander kennen lernen, Gemeinsamkeiten finden, Kontakte knüpfen. Mit vereinten Kräften können wir nun noch kraftvoller
für die Rechte von Menschen mit HIV eintreten."
</description>

<pubDate>Fri, 5 August 2022</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-100.htm#MakeLoveKeineScham</link>

</item>


<item>

<title>Gonorrhoe in der Therapie-Sackgasse</title>

<description>
Machen Antibiotikaresistenzen bald Infektionen wie die Gonorrhoe unbehandelbar? Ein neuer multiresistenter Stamm deutet darauf hin. Ein Fallbeispiel
aus Österreich. Da es keinen Impfstoff gegen Gonorrhoe gibt, ist die frühzeitige Diagnose dieser sexuell übertragbaren Infektion von großer
Bedeutung. Neben einer frühen Diagnosestellung sind eine wirksame Behandlung sowie Benachrichtigung der Sexualpartner die Eckpfeiler der Kontrolle
der Krankheitsausbreitung. Neisseria gonorrhoeae hat jedoch seit Beginn der Behandlung mit antimikrobiellen Mitteln in den 1930er Jahren Resistenzen
gegen alle Klassen von Medikamenten entwickelt.
</description>

<pubDate>Fri, 5 August 2022</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-100.htm#GonorrhoeSackgasse</link>

</item>


<item>

<title>Fast jeder Mensch mit HIV erlebt Diskriminierung</title>

<description>
In Duisburg wurde heute die europaweit größte Konferenz zum Thema HIV eröffnet. Unter dem Motto Positive Begegnungen will das Fachtreffen von
Experten dabei auch ein starkes Signal für ein selbst bestimmtes und selbstverständliches Leben mit HIV setzen. Die Deutsche Aids-Hilfe fordert dabei
von der Politik, dass alle Menschen mit HIV ohne Diskriminierung, Ausgrenzung oder Stigmatisierung Zugang zur medizinischen Versorgung bekommen – und
das auch unabhängig von einem Ausweisdokument oder dem Aufenthaltsstatus einer Person in Deutschland.
</description>

<pubDate>Fri, 5 August 2022</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-100.htm#MenscherlebtDiskriminierung</link>

</item>


<item>

<title>HIV-Infizierte altern deutlich schneller</title>

<description>
HIV-Infektion beschleunigt die Alterung in erheblichem Ausmaß. HIV-Infizierte weisen eine beschleunigte Alterung auf. Dabei werden biologische
Veränderungen im Körper, die mit dem normalen Altern Verbindung stehen, innerhalb von zwei bis drei Jahren nach einer Infektion beschleunigt. Zu dem
Ergebnis kommt eine Studie unter der Leitung der University of California, Los Angeles http://ucla.edu. Eine neue Infektion kann demnach sehr rasch
fast fünf Jahre der normalen Lebensspanne kosten. Der leitenden Forscherin Elizabeth Crabb Breen nach belegen die Ergebnisse, dass bereits in den
ersten Monaten und Jahren des Lebens mit HIV das Virus auf der DNA-Ebene einen beschleunigten Alterungsprozess in Gang setzt.
</description>

<pubDate>Fri, 5 August 2022</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-100.htm#HIVschneller</link>

</item>


<item>

<title>Hepatitis B und C: Serologie für Fortgeschrittene</title>

<description>
Für die Diagnose reicht meist schon der Test auf Antikörper. Infektionen mit dem Hepatitis B- oder C-Virus heilen oft spontan aus. Mitunter nehmen
die Virushepatitiden jedoch einen Verlauf hin zur chronischen Hepatitis. Leberwerte und serologische Tests helfen dabei, das eine vom anderen zu
unterscheiden. Im Erwachsenenalter heilen 95 Prozent aller Infektionen mit dem Hepatitis B Virus (HBV) aus, im Kindesalter sind es nur 5 Prozent.
Daher ist es von großer Bedeutung, bereits die Kinder konsequent gegen HBV zu impfen. Um eine Infektion mit dem Erreger zu diagnostizieren, muss man
für gewöhnlich keine Leberbiopsie durchführen, erklärte Dr. Elmar Zehnter, Gastroenterologe aus Dortmund. Die Virusserologie reicht in aller Regel
aus.
</description>

<pubDate>Fri, 5 August 2022</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-100.htm#SerologieFortgeschrittene</link>

</item>



<item>

<title>Cannabis-Konsum löst fast jede dritte Drogentherapie aus</title>

<description>
Der steigende Konsum von Cannabis führt laut einem Bericht der Vereinten Nationen (UN) zu einer zusätzlichen Belastung von Gesundheitseinrichtungen.
In Afrika und manchen lateinamerikanischen Ländern stehe sogar der größte Teil von Drogentherapien im Zusammenhang mit Cannabis-Sucht, hieß es im
Jahresbericht des UN-Büros für Drogen- und Verbrechensbekämpfung (UNODC) in Wien, der am Montag veröffentlicht wurde. In der EU verursachen
Cannabinoide 30 Prozent der Suchtbehandlungen aufgrund illegalen Drogenkonsums, also ohne Alkohol und Nikotin.
</description>

<pubDate>Fri, 8 Juli 2022</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-100.htm#CannabisKonsum</link>

</item>


<item>

<title>Deutschland und die Opfer von Aids: Man wollte uns nicht sehen</title>

<description>
Manchmal passiert es, da wird ein gut reflektierter und gründlich bearbeiteter Teil der eigenen Lebensgeschichte, den man eigentlich als
abgeschlossen betrachtet, durch ein aktuelles Ereignis berührt und man wird von heftigem Emotionen überrascht. So erging es mir, als ich am 17.
Oktober 2020 die Nachricht vernahm, der damalige Kanzleramtsminister Helge Braun würde beabsichtigen, für die Opfer, also die Toten der Corona-
Pandemie, eine besondere Ehrung, einen Staatsakt auszurichten. In einem Zeitungsinterview begründete er das mit: "Wir sollten ein Zeichen setzen,
dass die Verstorbenen nicht vergessen sind."
</description>

<pubDate>Fri, 8 Juli 2022</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-100.htm#OpferAidssehen</link>

</item>


<item>

<title>HIV-Therapie unbürokratisch – ein Modellprojekt in Berlin</title>

<description>
Menschen ohne Krankenversicherung oder mit einem unklaren Versichertenstatus haben es schwer, Zugang zur HIV-Therapie zu bekommen. Die Kooperation
des Berliner Checkpoint BLN mit der örtlichen Clearingstelle macht nun unbürokratisch Behandlungen möglich – und könnte als Modell für andere Städte
dienen. Es ist eine unfassbar hohe Zahl: Rund 60.000 Menschen leben nach Schätzungen nichtstaatlicher Organisationen allein in Berlin ohne
ausreichenden oder mit gänzlich fehlendem Krankenversicherungsschutz. Darunter sind neben Menschen in Wohnungs- und Obdachlosigkeit auch
Selbstständige, die sich die Versicherung nicht leisten können oder wollen, aber auch Tourist*innen, Student*innen und EU-Bürger*innen, deren
Krankenversicherung nur eingeschränkten Schutz bietet.
</description>

<pubDate>Fri, 8 Juli 2022</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-100.htm#TherapieModellprojekt</link>

</item>


<item>

<title>Schutz vor MPX (Affenpocken): Impfen – jetzt und gezielt!</title>

<description>
Die STIKO hat Empfehlungen zur Impfung gegen MPX (Affenpocken) veröffentlicht. Dr. Dirk Sander von der Deutschen Aids-Hilfe sagt im Interview mit
magazin.hiv: Wir müssen jetzt nicht breit, sondern gezielt impfen, und zwar die mit dem höchsten Risiko: Männer, die Sex mit häufig wechselnden
Partnern haben.
</description>

<pubDate>Fri, 8 Juli 2022</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-100.htm#SchutzMPX</link>

</item>


<item>

<title>Der Weg zur personalisierten Hepatitis D Behandlung</title>

<description>
Hepatitis D ist die bei weitem schwerste Form der chronischen Virushepatitis, die häufig zu Leberversagen, Leberkrebs und zum Tod führt. Allerdings
ist das Wissen über die Erkrankung bislang noch sehr begrenzt. Auch der Grund, weshalb Betroffene sehr unterschiedliche Krankheitsverläufe haben, ist
noch unbekannt. Das soll ein internationales Forschungsprojekt unter der Leitung von Professor Dr. Heiner Wedemeyer, Direktor der MHH-Klinik für
Gastroenterologie, Hepatologie und Endokrinologie der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH), nun klären.
</description>

<pubDate>Fri, 8 Juli 2022</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-100.htm#HepatitisDBehandlung</link>

</item>



<item>

<title>HIV: Screening von Präkanzerosen kann Analkarzinome vermeiden</title>

<description>
Ein Screening und die frühzeitliche Behandlung von hochgradigen intraepithelialen Läsionen (HSIL) im Anus, die Vorstufe eines HPV-induzierten
Karzinoms sind, hat in einer randomisierten Phase-3 Studie bei HIV-Infizierten die Zahl der Analkarzinome beinahe halbiert, wie die jetzt im New
England Journal of Medicine publizierten Ergebnisse zeigen. Analkarzinome werden wie das Zervixkarzinom durch onkogene Varianten von humanen
Papillomviren (HPV) ausgelöst. In beiden Fällen kommt es zunächst zu intraepithelialen Läsionen, aus denen sich allmählich ein Karzinom entwickelt.
</description>

<pubDate>Fri, 1 Juli 2022</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-100.htm#ScreeningAnalkarzinome</link>

</item>


<item>

<title>Japan: Bezirksgericht bekräftigt Eheverbot für Lesben und Schwule</title>

<description>
Das Gericht in Osaka widerspricht damit den Kolleg:innen in Sapporo. Ein Bezirksgericht in der japanischen Stadt Osaka hat am Montag das Verbot
gleichgeschlechtlicher Ehen bekräftigt. Es wies Klagen von zwei schwulen und einem lesbischen Paar ab, die ihre Partnerschaften öffentlich anerkannt
haben wollten. Da in Japan nicht direkt gegen die Verfassung geklagt werden kann, forderten die Paare offiziell von der Regierung eine symbolische
Entschädigung von einer Million Yen, umgerechnet etwa 7.000 Euro, für den seelischen Schmerz, weil diese ihnen die Eheschließung verweigert.
</description>

<pubDate>Fri, 1 Juli 2022</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-100.htm#BezirksgerichtEheverbot</link>

</item>


<item>

<title>Eine einzige Injektion zur Heilung von HIV?</title>

<description>
Neue Behandlung weckt große Hoffnungen. Eine neue Studie von israelischen und amerikanischen Forscher:innen weckt große Hoffnungen im Kampf gegen
HIV. Die neue Behandlung würde es ermöglichen, das Virus endgültig loszuwerden - mit nur einer einzigen Injektion. Es handelt sich um einen neuen,
möglicherweise entscheidenden Durchbruch im Kampf gegen das HI-Virus. In einer Studie, die am 9. Juni 2022 in der Zeitschrift Nature veröffentlicht
wurde, berichtet ein Team der Universität Tel Aviv, dass es mithilfe einer neuen Technologie, bei der Immunzellen direkt im Körper genetisch
verändert werden, den Weg für eine einzigartige Behandlung von HIV-Patient:innen geebnet hat.
</description>

<pubDate>Fri, 1 Juli 2022</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-100.htm#InjektionHeilungHIV</link>

</item>


<item>

<title>RKI-Ratgeber HIV/AIDS</title>

<description>
Die durch das Humane Immundefizienz Virus (HIV) ausgelöste AIDS-Erkrankung wurde 1981 anhand klinischer und immunologischer Charakteristika als neu
auftretendes Krankheitsbild unbekannter Ätiologie beschrieben. Seit seiner Entdeckung hat sich vor allem HIV-1 weltweit ausgebreitet und zu Epidemien
unterschiedlicher Schweregrade geführt. Geschätzt lebten Ende 2020 etwa 37,7 Millionen Menschen weltweit mit einer HIV-Infektion oder AIDS. Die Zahl
der Neuinfektionen wurde im Jahr 2020 auf 1,5 Millionen Menschen geschätzt. Mehr als 95 Prozent aller HIV-Infizierten leben in Entwicklungsländern,
die Hälfte aller betroffenen Erwachsenen sind Frauen.
</description>

<pubDate>Fri, 1 Juli 2022</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-100.htm#RatgeberHIVAIDS</link>

</item>


<item>

<title>Sexuelle Gesundheit wichtig für Wohlbefinden und Lebenszufriedenheit</title>

<description>
Das Wissen der Deutschen über Gesundheit und Sexualität ist gut, könnte aber in einigen Bereichen ausgebaut werden. Niedrigschwellige
Gesprächsangebote zur Sexualität gehören in die hausärztliche Praxis, und interkulturelle Kompetenzen im Gesundheitswesen müssen gestärkt werden. Das
sind Ergebnisse der GeSiD-Studie, die Forschende des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf zusammen mit dem Sozialforschungsinstitut KANTAR und mit
Unterstützung der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung durchgeführt haben. Insgesamt haben die Forschenden basierend auf den Befragungen in
den vergangenen Jahren fast 20 Publikationen veröffentlicht, weitere Publikationen sind geplant.
</description>

<pubDate>Fri, 1 Juli 2022</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-100.htm#SexuelleGesundheitWohlbefinden</link>

</item>



<item>

<title>"Tuberkulose ist einer der größten Infektionskiller weltweit"</title>

<description>
Tuberkulose (TBC) schreitet schleichend, mit unspektakulären Symptomen fort – einer der Gründe für Günter Weiss, Direktor der Univ.-Klinik für Innere
Medizin II, warum während der Corona-Pandemie weniger TBC diagnostiziert wurde, die Sterbezahlen aber anstiegen. Im Interview erklärt er auch, warum
alle Patient:innen vor Beginn einer immunsupprimierenden Therapie auf das Vorliegen einer latenten TBC untersucht werden müssen. Ein Interview.
</description>

<pubDate>Fri, 24 Juni 2022</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-100.htm#Tuberkuloseweltweit</link>

</item>


<item>

<title>Gentherapie am Scheideweg?</title>

<description>
Ja, es gibt Probleme und ja, es gibt mögliche Lösungen. Gentherapien werden in den nächsten Jahren für Menschen mit HIV relevant werden. Sei es zur
Behandlung von Begleiterkrankungen oder auch direkt zur Behandlung und möglicherweise vielleicht einmal auch zur Heilung einer HIV-Infektion.
Entsprechende Studien laufen bereits seit einiger Zeit und werden in den kommenden Jahren immer mehr Menschen mit HIV erreichen.
</description>

<pubDate>Fri, 24 Juni 2022</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-100.htm#GentherapieScheideweg</link>

</item>


<item>

<title>Europäischer Drogenbericht 2022: "Überall, alles, jede*r"</title>

<description>
Drogen sind praktisch überall in Europa verfügbar, alle auf die Psyche wirkenden Substanzen werden genutzt und jede*r ist direkt oder indirekt von
Drogen betroffen, so die Europäische Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht (EMCDDA). Der Europäische Drogenbericht 2022 zeigt: Angebote zur
Schadensminimierung und Behandlung sind nach wie vor unzureichend. Drogenproduktion und -konsum sind wieder auf einem Level wie vor der Covid-19
Pandemie, ständig kommen neue, potenziell gefährliche psychoaktive Substanzen hinzu. Die Vertriebswege verlagern sich zum Teil in die Sozialen
Medien.
</description>

<pubDate>Fri, 24 Juni 2022</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-100.htm#Drogenbericht2022</link>

</item>


<item>

<title>APRI-Score im Check up entdeckt schwere Lebererkrankung</title>

<description>
Die SEAL-Studie wurde zwischen 2018 und 2021 im Rahmen des Vorsorgeprogramms Check-Up-35 in 201 allgemeinmedizinischen Praxen in Rheinland-Pfalz und
im Saarland durchgeführt. Bei insgesamt 11.859 Patient:innen wurden die Leberwerte bestimmt und eine spezifische Anamnese für Lebererkrankungen
erhoben. Die Kontrollgruppe bestand aus 349.570 Teilnehmenden, die das reguläre Check-Up-35-Programm durchlaufen haben.
</description>

<pubDate>Fri, 24 Juni 2022</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-100.htm#APRIScoreCheck</link>

</item>


<item>

<title>Lebensqualität mit HIV</title>

<description>
Seit das HI-Virus entdeckt wurde, hat sich in der Entwicklung von HIV-Medikamenten sehr viel getan. Durch die Entwicklung von immer effektiveren
Wirkstoffen sind die heutigen, modernen HIV-Medikamente mit den damaligen im Hinblick auf ihre Wirksamkeit und Verträglichkeit kaum zu vergleichen.
In Deutschland beträgt die Lebenserwartung eines nicht HIV-positiven Mannes im Durchschnitt 79 Jahre, für eine nicht HIV-positive Frau 83 Jahre.1
Dank der modernen HIV-Therapien können Menschen mit HIV in der Regel ein ähnliches Alter erreichen.
</description>

<pubDate>Fri, 24 Juni 2022</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-100.htm#LebensqualitaetHIV</link>

</item>



<item>

<title>Gonorrhoe mit Meningitis-Impfstoff bekämpfen</title>

<description>
Gonorrhoe ist eine der verbreitetsten sexuell übertragbaren Erkrankungen. Mit wachsenden antimikrobiellen Resistenzen steigt die vom Erreger
ausgehende Gefahr rasant. Ein Meningitis-Impfstoff soll zunächst Abhilfe verschaffen. Meningitis-Impfstoffe könnten dazu beitragen, den Schutz vor
Gonorrhoe angesichts weltweit steigender Fälle und einer zunehmenden bakteriellen Resistenz gegen Medikamente zur Behandlung der Infektion zu
verbessern. Das zeigen die Ergebnisse von drei miteinander verknüpften Artikeln, die im Fachmagazin The Lancet Infectious Diseases veröffentlicht
wurden.
</description>

<pubDate>Fri, 17 Juni 2022</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-100.htm#GonorrhoemitMeningitis</link>

</item>


<item>

<title>Experten erwarten mehr TBC- und HIV-Fälle wegen Ukraine-Krieg</title>

<description>
Der Globale Fonds zur Bekämpfung von Aids, Tuberkulose und Malaria erwartet infolge des russischen Angriffskriegs in der Ukraine mehr Infektionen mit
Tuberkulose und HIV. "Es ist noch zu früh, um die langfristigen Folgen des Krieges genau einzuschätzen, aber wir gehen davon aus, dass sich der
Konflikt erheblich auf die Tuberkulose- und HIV-Raten in der Ukraine und in der gesamten Region auswirken wird", sagte der Direktor des Fonds, Peters
Sands, dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. "Große Fluchtbewegungen, die Unterbringung in beengten Unterkünften und die Unterbrechung der
medizinischen Versorgung begünstigen die Verbreitung von Infektionskrankheiten."
</description>

<pubDate>Fri, 17 Juni 2022</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-100.htm#TBCundHIV</link>

</item>


<item>

<title>Neue Erkenntnisse auf dem Weg zur Heilung chronischer HIV-Infektionen</title>

<description>
Die durch Infektion mit dem humanen Immundefizienz-Virus (HIV) ausgelöste Immunschwächekrankheit AIDS gehört zu den zehn häufigsten Todesursachen
weltweit. Dank antiviraler Therapien ist die Krankheit zwar behandelbar, aber bis heute nicht heilbar. Eine groß angelegte Vergleichsstudie von
Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern des Deutschen Zentrums für Infektionsforschung (DZIF) und Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf weist auf
die kritische Rolle einer Gruppe spezialisierter Immunzellen in der Unterdrückung der antiviralen Immunantwort HIV-infizierter Patienten hin.
</description>

<pubDate>Fri, 17 Juni 2022</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-100.htm#WegzurHeilungHIV</link>

</item>


<item>

<title>"Mit einer Regenbogenfahne an der Tür ist es nicht getan"</title>

<description>
In Deutschland leben etwa acht Millionen LSTBI*-Menschen. LSBTI* steht für Lesbisch, Schwul, Bi, Transgender und Intergeschlechtlich. Das Sternchen
soll zeigen, dass das Spektrum geschlechtlicher Vielfalt größer ist. Etwa eine Million der LSBTI*-Menschen ist älter als 65 – zumindest ein Teil
davon lebt oder könnte in Zukunft in Pflegeheimen leben. Doch die sind nicht immer auf die speziellen Bedürfnisse der LSBTI*-Menschen vorbereitet. In
der Stadt Düsseldorf gibt es darum seit 2019 die Fachstelle „Altern unterm Regenbogen“: Die soll Pflegeinrichtungen und Seniorentreffs zum Thema
sensibilisieren und allgemein eine Anlaufstelle für LSBTI*-Menschen ab 55 Jahren sein.
</description>

<pubDate>Fri, 17 Juni 2022</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-100.htm#Regenbogenfahnenichtgetan</link>

</item>


<item>

<title>Die menschliche Leber ist nicht einmal drei Jahre alt</title>

<description>
Ein internationales Forschungsteam hat mit Hilfe der Radiokarbondatierung nachgewiesen, dass die menschliche Leber im Durchschnitt weniger als drei
Jahre alt ist. Das interdisziplinäre Team aus Forschenden der Fachgebiete Biologie, Physik und Mathematik sowie klinischen Fachkräften unter der
Leitung von Dr. Bergmann analysierte die Lebern mehrerer Personen, die im Alter zwischen 20 und 84 Jahren gestorben waren. Überraschenderweise
stellte das Team fest, dass die Leberzellen aller Probanden mehr oder weniger das gleiche Alter hatten.
</description>

<pubDate>Fri, 17 Juni 2022</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-100.htm#LeberdreiJahre</link>

</item>



<item>

<title>Das kleine ABC der Seuchen</title>

<description>
Pest und Cholera sind selten der Rede wert, obwohl noch immer Menschen daran sterben. Influenza halten die meisten für einen harmlosen Schnupfen, und
auch an Ebola in Afrika hat man sich irgendwie gewöhnt. Aber als Zika vor ein paar Jahren in den Fokus der Weltöffentlichkeit geriet und 2016 zu
einem "Gesundheitsnotstand internationalen Ausmaßes" erklärt wurde, bekam das kleine Abc der Seuchenerreger für aufregende Partygespräche ein neues
Kapitel, das nicht so unaussprechlich wie das Chikungunya-Fieber ist. Das Jahr 2020 bescherte der Welt dann "Corona", was allen so leicht wie ein
Bier mit Limette über die Lippen geht – und aus 83 Millionen Bundestrainern ein Volk von Virologen werden ließ.
</description>

<pubDate>Fri, 10 Juni 2022</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-100.htm#ABCderSeuchen</link>

</item>


<item>

<title>Bürger verunsichert: viele Anfragen bei Gesundheitsämtern wegen Affenpocken</title>

<description>
Viele Menschen fragen sich, ob sie sich gegen Affenpocken impfen lassen sollen. Nach der Corona-Pandemie rückt mit den Affenpocken das nächste Virus
bei den Gesundheitsämtern in den Fokus. Neben der Kontaktverfolgung müssen sie derzeit vor allem viele Fragen von verunsicherten Bürgern beantworten.
Impfstoff ist bislang nur für Infizierte und Kontaktpersonen vorgesehen. Kaum entspannt sich die Corona-Lage in Deutschland, schon stehen die
Gesundheitsämter mit den Affenpocken vor der nächsten Herausforderung. Zwar sind die Fallzahlen bisher noch sehr gering, und die Affenpocken werden
sich wohl auch nicht wie das Coronavirus zur Pandemie entwickeln, allerdings erreichen die Gesundheitsämter derzeit viele Anfragen von verunsicherten
Bürgerinnen und Bürgern.
</description>

<pubDate>Fri, 10 Juni 2022</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-100.htm#AnfragenAffenpocken</link>

</item>


<item>

<title>HIV-1: Unterschiede bei MSM und Heterosexuellen</title>

<description>
HIV-1 scheint bei Penis-Vaginal-Verkehr virulenter zu sein, als bei MSM – das zeigt eine neue Studie. Das könnte auf einen höheren Selektionsdruck in
der Risikogruppe zurückzuführen sein. Übertragungsengpässe führen zu einem Selektionsdruck auf HIV-1, der je nach Übertragungsart variiert. Jüngste
Studien an kleinen Kohorten lassen vermuten, dass ein stärkerer Selektionsdruck zu fitteren Virusstämmen führt. Außerdem wird eine Verringerung der
T-Helferzellen zu Beginn der Infektion mit virulenteren Stämmen in Verbindung gebracht. Wie sich diese Veränderungen in verschiedenen Risikogruppen
manifestieren, wurde bisher jedoch nicht beschrieben.
</description>

<pubDate>Fri, 10 Juni 2022</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-100.htm#MSMHeterosexuellen</link>

</item>


<item>

<title>Was Affenpockenviren von Sars CoV-2 und HIV unterscheidet</title>

<description>
Affenpocken in Europa und Nordamerika: Alle bisher beendeten Erbgutanalysen haben ergeben, dass der mildere, westafrikanische Virustyp zirkuliert.
Bis Montagabend wurden mehr als hundert bestätigte und fast ebenso viele Verdachtsfälle von Affenpockenviren aus vierzehn Ländern gemeldet. Wir
erläutern die drei wichtigsten Argumente gegen eine Pandemie. Wissenschafter weltweit zeigen sich in Interviews oder auf Twitter «besorgt» oder
«beunruhigt» über den gegenwärtigen Affenpockenausbruch in Europa und Nordamerika. Alle erwarten in den nächsten Tagen und Wochen weitere Fälle. Doch
sie sehen keinen Grund zur Panik.
</description>

<pubDate>Fri, 10 Juni 2022</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-100.htm#AffenpockenvirenSarsCoV</link>

</item>


<item>

<title>Global Fonds: Deutschland erhöht Beitrag</title>

<description>
Die Bundesregierung erhöht ihren Beitrag zur Bekämpfung von Aids, Tuberkulose und Malaria auf 1,2 Milliarden Euro. Deutschland werde zum Globalen
Fonds gegen diese Krankheiten zwischen 2023 und 2025 damit 20 Prozent mehr beisteuern. Die Zustimmung des Parlaments steht noch aus. Die
Hilfsorganisation One begrüßte die Erhöhung von einer auf 1,2 Milliarden Euro, mahnte jedoch an, dass immer noch mindestens 100 Millionen Euro
fehlten. "Der Globale Fonds ist eine Erfolgsgeschichte. In den 20 Jahren seines Bestehens hat er dazu beigetragen, 44 Millionen Menschenleben zu
retten", erklärte One Deutschland Chef Stephan Exo-Kreischer.
</description>

<pubDate>Fri, 10 Juni 2022</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-100.htm#GlobalFonds</link>

</item>



<item>

<title>Mosaik-Impfstoff gegen HIV/AIDS näher charakterisiert</title>

<description>
HI-Viren mutieren schnell und bilden ein breites Spektrum an Virus-Stämmen aus. Dadurch gestaltet sich die Entwicklung eines effektiven Impfstoffes
bislang sehr schwierig. Besonders viel versprechend ist aktuell ein Impfstoff nach dem Mosaik-Prinzip, der Bestandteile verschiedener HI-Viren
kombiniert. Jamila Franca Rosengarten hat im Rahmen einer kooperativen Promotion in der Forschungsgruppe von Prof. Dr. Jörn Stitz an der TH Köln
nachgewiesen, dass Teile der in dem Mosaik-Impfstoff enthaltenen künstlich designten Bestandteile Eigenschaften aufweisen, welche die Immunantwort
verstärken können.
</description>

<pubDate>Fri, 3 Juni 2022</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-100.htm#MosaikImpfstoffcharakterisiert</link>

</item>


<item>

<title>Tuberkulose: Mehr Rifampicin gegen Gehirnhautentzündung?</title>

<description>
Mehr hilft mehr? Eine aktuelle Studie deutet darauf hin, dass höher dosiertes Rifampicin wirksamer gegen die tödliche Tuberkulose-Meningitis sein
könnten. Eine aktuelle Tierstudie deutet darauf hin, dass hohe Dosen Rifampicin die tödlichste Form der Tuberkulose sicher behandeln und die
Behandlungsdauer verkürzen können. Das verbessert die Überlebensraten der Patienten und verringert die Wahrscheinlichkeit negativer Langzeitfolgen.
Die Ergebnisse wurden im Journal of Clinical Investigation veröffentlicht und zeigten, dass höhere Rifampicin-Dosen TB-Meningitis wirksamer behandeln
können, da sie die Bakterien schneller abtöten, ohne die Entzündung des Gehirns zu verstärken.
</description>

<pubDate>Fri, 3 Juni 2022</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-100.htm#TuberkuloseMehrRifampicin</link>

</item>


<item>

<title>Affenpocken: RKI ruft schwule und bisexuelle Männer zur Wachsamkeit auf</title>

<description>
In Spanien, Portugal, Großbritannien, Kanada und den USA sind Dutzende Fälle der seltenen Affenpocken beim Menschen aufgetreten. Betroffen sind
derzeit überwiegend Männer, die Sex mit Männern haben. Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat wegen mehrerer Fälle von Affenpocken in Europa zur
Wachsamkeit aufgerufen. Reiserückkehrer*innen aus Westafrika sowie Männer, die Sex mit Männern haben, sollten bei ungewöhnlichen Hautveränderungen
"unverzüglich eine medizinische Versorgung aufsuchen", teilte das RKI am Mittwoch mit. Erst am Mittwoch meldeten die Behörden in Spanien und Portugal
rund 40 neue Verdachtsfälle.
</description>

<pubDate>Fri, 3 Juni 2022</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-100.htm#AffenpockenRKI</link>

</item>


<item>

<title>Verurteilt nach § 175, entschädigt nach über 50 Jahren</title>

<description>
Klaus S., Jahrgang 1947, wurde in den 1960er-Jahren wegen "Unzucht zwischen Männern" verurteilt. Fünf Jahrzehnte später wird er entschädigt.
Wichtiger ist ihm aber die Anerkennung des Staates. Menschen, die nach § 175 (BRD) oder § 151 (DDR) verurteilt wurden, haben einen gesetzlichen
Anspruch auf Entschädigung. Dafür reicht – im Prinzip – ein formloser Antrag. Doch die Frist, um eine solche Entschädigung zu beantragen, endet bald.
Nach derzeitigem Stand können nur noch bis zum 21. Juli 2022 Anträge beim Bundesamt für Justiz eingereicht werden. Wie das funktioniert, hat Klaus S.
erfahren – wir haben mit ihm über seine Geschichte gesprochen.
</description>

<pubDate>Fri, 3 Juni 2022</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-100.htm#VerurteiltJahren</link>

</item>


<item>

<title>Zahl der Drogentoten erneut gestiegen</title>

<description>
Die Zahl der Drogentoten ist in Deutschland erneut gestiegen. Im vergangenen Jahr starben 1.826 Menschen durch den Konsum illegaler Drogen und damit
15,5 Prozent mehr als im Vorjahr, wie der Drogenbeauftragte der Bundesregierung heute in Berlin mitteilte. 2020 waren 1.581 Drogentote registriert
worden. Damit erhöhte sich die Zahl schon das vierte Jahr in Folge. Haupttodesursache war wie in den Vorjahren vor allem der Konsum von Opioiden wie
Heroin und Opiaten beziehungsweise deren Konsum in Verbindung mit anderen Stoffen.
</description>

<pubDate>Fri, 3 Juni 2022</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-100.htm#ZahlDrogentoten</link>

</item>



<item>

<title>10te Operngala Bonn - Rekorderlös</title>

<description>
Begeisterung, große Solisten aus den wichtigen Opernhäusern und fundierte Statements in der ausverkauften Operngala Bonn. Entertainer Johannes B.
Kerner, gewohnt charmant, überraschte mit seinen fundierten Opernkenntnissen. Till Brönner als Schirmherr trat auch begeisternd mit seiner Band und
dem Beethovenorchester und zusammen mit der Sopranistin Simone Kermes zu Lili Marleen auf.
</description>

<pubDate>Fri, 27 Mai 2022</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-100.htm#10teOperngala</link>

</item>


<item>

<title>Neue Plattform will über Chemsex aufklären</title>

<description>
Das Netzwerk Chemsex bietet Information und Beratung. Chemsex, also Sex unter dem Einfluss bestimmter Substanzen, ist auch in Wien und Österreich ein
Thema in der Schwulenszene. Um Betroffenen besser helfen zu können und die Informationen zu diesem Thema zu vernetzen, wurde nun das Netzwerk Chemsex
gegründet. Wie wichtig das Thema ist, zeigt eine Studie aus dem Jahr 2017. Von mehr als 2.700 befragten Männern, die Sex mit Männern haben, haben
rund 20 Prozent angegeben, in den letzten zwölf Monate zumindest bei jedem zweiten Mal Sex unter dem Einfluss von Substanzen wie Liquid Ecstasy,
Methamphetamin, Mephedron oder Ketamin gestanden zu haben.
</description>

<pubDate>Fri, 27 Mai 2022</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-100.htm#PlattformChemsex</link>

</item>


<item>

<title>Von Prävention bis Stillen: HIV bei Frauen</title>

<description>
Frauen haben in der HIV-Prävention sowie in der HIV-Therapie andere Bedürfnisse als beispielsweise Männer, die Sex mit Männern haben. Das wird leider
in Studien, Statistiken und ebenso in der Praxis zu wenig beachtet. Grund genug also, einmal mit den Klischees und dem Irrglauben rund um HIV bei
Frauen aufzuräumen. Die beste Chance, mit Frauen über sexuelle Gesundheit zu sprechen, ist in der gynäkologischen Praxis, z. B. im Rahmen der
Verhütungsberatung.
</description>

<pubDate>Fri, 27 Mai 2022</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-100.htm#StillenHIVFrauen</link>

</item>


<item>

<title>Neues zur HIV-Therapie für die Hausarztpraxis</title>

<description>
Langzeit-Depots schaffen in der HIV-Therapie neue Freiräume für Patientinnen und Patienten. Doch für wen sind die Depots überhaupt geeignet? Und wie
können Hausärztinnen und Hausärzte eine solche HIV-Therapie unterstützen? – ein praxisnaher Überblick von den 18. Münchner AIDS- und COVID Tagen
2022.
</description>

<pubDate>Fri, 27 Mai 2022</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-100.htm#HIVHausarztpraxis</link>

</item>


<item>

<title>HIV und Datenschutz</title>

<description>
Wem erzähle ich, dass ich HIV-positiv bin? Das ist wohl eine der ersten Fragen, die sich eine Person stellt, die gerade ihre Diagnose erhalten hat.
Im Gegensatz zu anderen Krankheiten gibt man eine HIV-Diagnose nicht leichtfertig preis, und es ist besonders wichtig, dass der Datenschutz für
Menschen mit HIV greift.  Auch heute noch verzeichnen wir als Diskriminierungsmeldestelle bei der Aids-Hilfe Schweiz jedes Jahr zahlreiche
Verletzungen des Datenschutzes. Angehörige erzählen es weiter – mitunter auch ohne böse Absicht, die Information macht am Arbeitsplatz die Runde,
oder sie wird im Gesundheitswesen über eine Krankenakte weitergegeben.
</description>

<pubDate>Fri, 27 Mai 2022</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-100.htm#HIVDatenschutz</link>

</item>



<item>

<title>Neues Medikament gegen multiresistente HI-Viren</title>

<description>
Ein neues Medikament könnte die Behandlungschancen für HIV/Aids-Patienten, bei denen die herkömmlichen Arzneimittel der antiretroviralen Therapie nur
noch schlecht wirken, deutlich verbessern. Die wissenschaftliche Untersuchung von Sorana Segal-Maurer vom New York-Presbyterian Queens Hospital ist
jetzt im New England Journal of Medicine erschienen. "Für die meisten Patienten mit einer HIV-1 Infektion kann man eine wirksame antiretrovirale
Behandlung finden. Aber bei manchen Patienten kommt es zu mehrfachem Behandlungsversagen durch Virusresistenzen oder Nebenwirkungen der Therapie",
schreiben die Wissenschaftler und Wissenschaflterinnen.
</description>

<pubDate>Fri, 20 Mai 2022</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-100.htm#multiresistenteHIViren</link>

</item>


<item>

<title>Retroviren Bulletin 1 | 2022 erschienen</title>

<description>
Die Themen dieser Ausgabe:
• SARS CoV-2 und HIV – eine potentiell riskante Konstellation
• HIVCOV – Auswirkung der HIV-Infektion auf SARS CoV-2-Infektionen und SARS CoV-2-Impfungen
• Point-of-Care-Viruslast-Monitoring für die Prävention einer HIV Mutter-zu-Kind-Übertragung
• Späte HIV-Erstdiagnose bei Pneumocystis-jiroveci-Pneumonie.
</description>

<pubDate>Fri, 20 Mai 2022</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-100.htm#RetrovirenBulletin1</link>

</item>


<item>

<title>BZgA und PKV vertiefen Zusammenarbeit in der Förderung sexueller Gesundheit</title>

<description>
Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) und der Verband der Privaten Krankenversicherung e. V. (PKV) gehen eine langfristige
Kooperation zur Förderung sexueller Gesundheit sowie der HIV- und STI-Prävention ein. Mit der Kooperation bauen die BZgA und der PKV-Verband
gemeinsam erfolgreiche Präventionsansätze weiter aus und gestalten Lebenswelten für einen offenen und selbstbewussten Umgang mit dem Thema sexuelle
Gesundheit. Mit 32 Millionen Euro unterstützen die BZgA und der PKV-Verband in den kommenden fünf Jahren die Umsetzung von Maßnahmen insbesondere in
den Lebenswelten, wie der Schule und der medizinischen Versorgung.
</description>

<pubDate>Fri, 20 Mai 2022</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-100.htm#BZgAundPKV</link>

</item>


<item>

<title>Projekt der AIDS-Hilfe Potsdam zur Früherkennung von sexuell übertragbaren Krankheiten</title>

<description>
HIV, Syphilis, Chlamydien, Gonorrhö (Tripper) – sexuell übertragbare Krankheiten sind wieder auf dem Vormarsch. Im Kampf gegen die Ausbreitung dieser
Krankheiten hat der Verein AIDS-Hilfe Potsdam gemeinsam mit der Deutschen Aids-Hilfe nun auch in Brandenburg das Projekt s.a.m health gestartet.
Dabei können über ein Online-Portal Testkits zum Einsenden bestellt werden, ohne dass man dafür das örtliche Gesundheitsamt oder eine Ärztin bzw.
einen Arzt aufsuchen muss. Ziel des Projekts ist es, Infektionen früher zu erkennen.
</description>

<pubDate>Fri, 20 Mai 2022</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-100.htm#ProjektsexuellKrankheiten</link>

</item>


<item>

<title>Performance erinnert an die Opfer der AIDS-Krise</title>

<description>
Er spielt die Geige wie eine Gitarre, um eine rhythmische Basis zu kreieren. Dann legt er mit dem Instrument Melodien darüber und singt dazu mit
klarer, heller Stimme über Lebensmut und Traurigkeit, Ausgrenzung und Zusammenhalt. Bei dem Performance-Stück Those We Lost ist die eindringliche
Musik aber nur ein Teil dessen, was der Musiker und Performance-Künstler damit vermitteln will. Gestaltet hat er das Stück nämlich, um an die
Überlebensstrategien der LGBT-Gemeinschaft in den 80er- und 90er Jahren angesichts der damaligen AIDS-Krise zu erinnern.
</description>

<pubDate>Fri, 20 Mai 2022</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-100.htm#Performanceerinnert</link>

</item>



<item>

<title>HIV und Schuldgefühle</title>

<description>
Die Autorin Franziska Hartung spricht mit uns über ihr Buch HIV und Schuldgefühle – Zur Psychodynamik in der HIV-Testberatung, das im September im
Psychosozial Verlag erschienen ist. Zu Beginn der Aids-Epidemie in den 1980er Jahren kam eine HIV-Infektion nicht nur einem Todesurteil gleich,
sondern sie wurde auch mit einem Stigma von Schuld und Strafe für abweichendes Sexualverhalten belegt. Nun könnte man meinen, das sei heute kein
Thema mehr. Aber während meiner Tätigkeit in der HIV-Testberatung im Gesundheitsamt Leipzig habe ich häufig erlebt, dass Menschen, die befürchten,
sich mit HIV infiziert zu haben, enorme Schuldgefühle und Ängste vor sozialer Ächtung haben.
</description>

<pubDate>Fri, 13 Mai 2022</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-100.htm#HIVundSchuld</link>

</item>


<item>

<title>Tuberkulose: Droht das Comeback?</title>

<description>
In Deutschland gehen die Tuberkulose-Fallzahlen weiterhin zurück, allerdings nicht mehr so deutlich wie in den Jahren davor. Dem RKI wurden im Jahr
2021 in Deutschland 3.896 Tuberkulose-Neuerkrankungen übermittelt (Datenstand: 15. März 2022), 6 Prozent weniger als im Jahr 2020. Im Jahr 2020 lag
die Fallzahl noch knapp 14 Prozent niedriger als 2019. Von Niedriginzidenzländern wie Deutschland wird erwartet, dass die Fallzahlen bis 2035 unter 1
Fall pro 100.000 Einwohner sinken, dafür ist eine jährliche Abnahme um mindestens 10 Prozent erforderlich.
</description>

<pubDate>Fri, 13 Mai 2022</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-100.htm#TuberkuloseComeback</link>

</item>


<item>

<title>Wer sucht, findet noch ein paar Rosinen</title>

<description>
Die CROI war bisher das wissenschaftliche Highlight im HIV-Kongresskalender. Sicherlich ist das Niveau der Konferenz immer noch hoch, die Zahl
relevanter klinischer Studien ist jedoch sehr überschaubar. Aber ein paar Rosinen gibt es noch im Kuchen, insbesondere zu den neuen Substanzen zur
ART und PrEP. Die diesjährige CROI sollte in Denver/Colorado stattfinden. Doch Omikron machte den Veranstaltern erneut einen Strich durch die
Rechnung. Die CROI fand zum dritten Mal in Folge virtuell statt. Vorteil: Reisen und Jetlag fallen weg. Nachteil: Es ist deutlich schwieriger, die
Inhalte zu erfassen.
</description>

<pubDate>Fri, 13 Mai 2022</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-100.htm#WersuchtpaarRosinen</link>

</item>


<item>

<title>Rund ein Drittel der HIV-Erkrankungen durch Auslandsreisen importiert</title>

<description>
Dunkelziffer bei heterosexuell aktiven Männern, Ansteckungen durch Drogenspritzen wurden hingegen seltener. In Österreich und der Schweiz erfahren
jährlich jeweils bis zu 400 Menschen, dass sie mit HIV infiziert sind. Fast ein Drittel der Fälle sind wohl auf Auslandsreisen oder Migration
zurückzuführen, berichtet die österreichische Forscherin Katharina Kusejko. Bei heterosexuell aktiven Männern ortet sie eine gewisse Dunkelziffer,
und Drogenkonsum mittels Spritzen verursache immer weniger Infektionen. Die Studie ist im Journal of Acquired Immune Deficiency Syndromes erschienen.
</description>

<pubDate>Fri, 13 Mai 2022</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-100.htm#HIVAuslandsreisenimportiert</link>

</item>


<item>

<title>Elite-Controller und andere Ausreisser</title>

<description>
Einzelfälle zeigen in der HIV- und Aids-Forschung neue Wege auf. Der »Berliner Patient« ist Legende in der Forschung zur HIV-Infektion. Der US-
Amerikaner Timothy Ray Brown galt nach einer Knochenmarkspende, die an der Berliner Charité durchgeführt worden war, als »klinisch geheilt«. Die
Stammzellen hatte der Patient 2007 als Therapie für seine Leukämie erhalten. Der Spender war dank einer seltenen Mutation des CCR5-Gens immun gegen
HIV, das Humane Immundefizienzviurs. Davon profitierte Brown, der im Anschluss keine HIV-Medikamente mehr brauchte. Er starb schließlich im Herbst
2020 an Krebs.
</description>

<pubDate>Fri, 13 Mai 2022</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-100.htm#EliteController</link>

</item>



<item>

<title>HIV: Bei sehr niedriger Viruslast ist intermittierende Tripletherapie als Erhaltung möglich</title>

<description>

Die lebenslange ununterbrochene Medikamentenexposition und die tägliche Einnahme der Arzneimittel (HAART) sind für einen Teil der HIV-Patienten ein
Problem und vermindern ihre Lebensqualität. Außerdem ist die tägliche Medikation kostenintensiv. Ein Ziel der klinischen Forschung ist daher, die
niedrigste effektive Dosis zu ermitteln. In der prospektiv randomisierten Studie ANRS-170 QUATUOR ist geprüft worden, ob eine intermittierende
Strategie mit kurzen On off Zyklen dem Standard "7 Tage kontinuierlich" unterlegen ist.
</description>

<pubDate>Fri, 6 Mai 2022</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-100.htm#Tripletherapie als Erhaltung</link>

</item>


<item>

<title>Pferde-Modell: Bald Impfstoff gegen Hepatitis C?</title>

<description>
Wissenschaftler sind schon lange auf der Suche nach einem Impfstoff gegen Hepatitis C. Ein Forschungsteam hat nun einen tierischen Kandidaten
gefunden, der als Modell fungieren könnte. Über 70 Millionen Menschen sind weltweit mit Hepatitis C infiziert. Die Krankheit ist zwar behandelbar,
wird aber oft nicht erkannt. In 80 Prozent der Fälle verläuft sie chronisch und kann zu Leberschäden oder Leberkrebs führen. Bislang gibt es keinen
wirksamen Impfstoff. Der Grund, warum die Erkrankung oft nicht ausheilt, liegt darin, dass das Virus sich ständig verändert und so dem Immunsystem
entkommt.
</description>

<pubDate>Fri, 6 Mai 2022</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-100.htm#Pferde Modell</link>

</item>


<item>

<title>Kölner Arzt erhält renommierten Förderpreis für AIDS-Forschung</title>

<description>
Dr. Dr. Philipp Schommers forscht seit Jahren im Bereich HIV/AIDS und hat einen neuen Antikörper entdeckt, der Hoffnung auf eine Impfung gegen HIV
weckt. Mit seinem Projekt zur AIDS-Forschung konnte er eine Förderung durch das renommierte Emmy Noether-Programm der Deutschen
Forschungsgemeinschaft für sich gewinnen. Schommers ist Arzt für Innere Medizin an der Uniklinik in Köln. Seine Forschungsarbeit mit dem Thema
"Charakterisierung von HIV-1 Antikörperresistenzen in Patienten und ihr Einfluss auf die virale Fitness" wird nun von der DFG mit circa 2,3 Millionen
Euro gefördert, und das über die nächsten sechs Jahre.
</description>

<pubDate>Fri, 6 Mai 2022</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-100.htm#Arzt AIDS Forschung</link>

</item>


<item>

<title>Hepatitis bei Kindern - Laut EU-Behörde ECDC 190 Fälle weltweit</title>

<description>
Im EU-EWR-Raum gibt es in bereits zehn Staaten 40 gemeldete Hepatitis-Fällen ungeklärter Ursache bei Kindern. Darunter auch Österreich. Weltweit sind
rund 190 derartige Erkrankungsfälle dokumentiert. Das sagte Andrea Ammon, Direktorin der EU-Seuchenschutzbehörde ECDC, am Dienstag bei einer
Pressekonferenz in Stockholm. Die Zahlen seien eine Momentaufnahme, die Hintergründe der Leberentzündung weiterhin Gegenstand von Untersuchungen. Die
beiden Verdachtsfälle in Österreich haben sich nach der britischen Falldefinition her bestätigt und den EU-Behörden gemeldet, laut
Gesundheitsministerium wurden keine weiteren Verdachtsfälle gemeldet. Die zwei Kinder werden im Wiener St. Anna-Kinderspital behandelt. Sie waren am
Montag nicht in kritischem Zustand.
</description>

<pubDate>Fri, 6 Mai 2022</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-100.htm#Hepatitis bei Kindern</link>

</item>


<item>

<title>Praxistipp: Menschen mit HIV gegen COVID 19 impfen</title>

<description>
Beim Thema Impfungen für Menschen mit HIV gibt es noch immer Unsicherheiten in der Praxis – insbesondere bei der empfohlenen Impfung gegen SARS CoV
2. Wann wird viermal, wann fünfmal geimpft? Wir erklären es Ihnen auch im Interview.
</description>

<pubDate>Fri, 6 Mai 2022</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-100.htm#Praxistipp COVID</link>

</item>



<item>

<title>Am eigenen Bild gescheitert</title>

<description>
Unser Autor dachte bei HIV bislang meist an schwule cis* Männer und trans Menschen. Der 40. Jahrestag der Krankheit AIDS ist an unserem Autor
vorbeigegangen. Und als er sich damit beschäftigt, begegnet er seinen eigenen Vorurteilen. Die Krisen fließen ineinander wie zähe Flüssigkeiten, wer
schafft es schon, die Feste zu feiern, wie sie fallen? Der 40. Jahrestag der Krankheit AIDS im Dezember ist an mir vorbeigezogen, also gehe ich in
eine Ausstellung über vier Jahrzehnte HIV/AIDS, um ihn nachzuholen. Die Ausstellung L'èpidemie n'est pas finie (Die Epidemie ist nicht vorbei) gibt
es noch bis zum 2. Mai im Museum der Zivilisationen Europas und des Mittelmeers im Hafen von Marseille.
</description>

<pubDate>Fri, 29 April 2022</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-99.htm#Bild gescheitert</link>

</item>


<item>

<title>Mehr jugendliche Drogentote während der Coronapandemie in den USA</title>

<description>
Die Zahl der jugendlichen Drogentoten in den USA hat sich im Jahr 2020 im Vergleich zum Vorjahr fast verdoppelt. In der Gesamtbevölkerung stieg sie
hingegen deutlich weniger. Ursache dafür könnte der Konsum von Fentanyl sein, vermuten die Autoren einer im JAMA veröffentlichten Studie. Im Jahr
2020 ist die Zahl der drogeninduzierten Sterbefälle bei Jugendlichen in den USA im Vergleich zu 2019 um mehr als 90 Prozent angestiegen. Der Anstieg
der Gesamtdrogentoten lag dagegen bei 27,86 Prozent. In den Jahren zuvor sind die Zahlen unter den Jugendlichen stabil geblieben, während sich bei
der gesamten Bevölkerung ein eher konstanter Anstieg beobachten ließ . Gleichzeitig blieb der Missbrauch illegaler oder medikamentöser Substanzen in
den Jahren zwischen 2010 und 2020 relativ stabil.
</description>

<pubDate>Fri, 29 April 2022</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-99.htm#Drogentote Coronapandemie</link>

</item>


<item>

<title>Corona: HIV begünstigt Entstehung neuer Virusvarianten</title>

<description>
HI-Viren schwächen dass Immunsystem von Infizierten so stark, dass das Coronavirus monatelang in ihrem Körper überleben und mutieren kann. BA.4 und
BA.5 – diese beiden neuen Mutanten des Coronavirus machen der Weltgesundheitsorganisation Sorgen. Beide Unterformen der Omikron-Variante wurden
erstmals in Südafrika entdeckt. Möglicherweise hat das geschwächte Immunsystem von HIV-Infizierten die Mutation der Coronaviren beschleunigt. Das
Labor von Tongai Maponga befindet sich an der Universität Stellenbosch in Südafrika. Als der Virologe dort im September 2021 die positive Coronaprobe
einer HIV-Patientin sequenzierte, fiel ihm auf, dass es sich nicht um die damals vorherrschende Delta-Variante handelte, sondern um die eigentlich
schon lange verdrängte Beta-Variante von SARS CoV-2.
</description>

<pubDate>Fri, 29 April 2022</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-99.htm#Corona Virusvarianten</link>

</item>


<item>

<title>Betriebsärztliche Eignungsuntersuchungen haben im Gesundheitswesen nichts verloren!</title>

<description>
Ein Student der Zahnmedizin an der Philipps-Universität Marburg kämpft darum, sein Studium fortführen zu können. Doch angestoßen von der
Betriebsärztin verweigert die Leitung ihm die Teilnahme an praktischen Kursen, weil er HIV-positiv ist – nicht der erste Fall an der Universität.
Hubertus von Schwarzkopf hat sich intensiv mit diesem Fall beschäftigt. Der Arbeitsmediziner war 20 Jahre in leitender Funktion beim Bremer
Klinikverbund Gesundheit Nord tätig und ist seit 2009 Mitglied im Ausschuss für Arbeitsmedizin beim Bundesministerium für Arbeit und Soziales. Zuvor
hatte er in Bremen die Zusammenarbeit des Gesundheitsamts mit der Aids-Hilfe und HIV-Selbsthilfegruppen, Kliniken und HIV-Praxen koordiniert.
</description>

<pubDate>Fri, 29 April 2022</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-99.htm#Eignungsuntersuchungen nichts verloren</link>

</item>


<item>

<title>Simbabwe stellt HIV nicht mehr unter Strafe</title>

<description>
In Simbabwe soll ein neues, vom Parlament verabschiedetes Heiratsgesetz gleichzeitig Abschnitt 79 des Strafgesetzbuchs aufheben, der die HIV-
Übertragung unter Strafe stellte. Es muss noch vom Präsidenten unterzeichnet werden. UNAIDS begrüßte die Entscheidung des simbabwischen Parlaments,
HIV-Übertragungen zu entkriminalisieren. „Den Zielen der öffentlichen Gesundheit ist nicht gedient, wenn den Menschen ihre individuellen Rechte
verweigert werden, und ich beglückwünsche Simbabwe zu diesem äußerst wichtigen Schritt“, erklärte UNAIDS-Geschäftsführerin Winnie Byanyima.
</description>

<pubDate>Fri, 29 April 2022</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-99.htm#HIV nicht Strafe</link>

</item>



<item>

<title>Islatravir – Studien gestoppt Hintergrund und Einschätzung</title>

<description>
Mitte Dezember 2021 hat die amerikanische Arzneimittelbehörde FDA die klinischen Studien mit Islatravir (MK-8591) ausgesetzt. Was waren die Gründe
und wie geht es weiter? Der "Clinical Hold" der Islatravir-Studien erfolgte aufgrund eines Rückgangs der Gesamtzahl der Lymphozyten und CD4-Zellen
bei einigen Teilnehmern, die Islatravir erhielten. Das NRTTI (nukleosidischer Reverse Transkriptase Translokations Inhibitor) Islatravir (ISL) von
MSD ist eine Substanz mit neuartigem Wirkmechanismus und fehlender Kreuzresistenz zu anderen NRTI. Sie wurde/wird untersucht als Tablette zur
täglichen Gabe (allein und in Fixkombination mit Doravirin), als Tablette zur monatlichen Gabe, als langwirksame Injektion und als Implantat zur
Behandlung und Prophylaxe einer HIV-Infektion.
</description>

<pubDate>Fri, 22 April 2022</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-99.htm#Islatravir Studien gestoppt</link>

</item>


<item>

<title>Wie das Trauma Aids schwule Generationen miteinander verbindet</title>

<description>
Mit seinem neuen Essay "Aids als kollektives Trauma" erweist sich Patrick Henze-Lindhorst als genauer Beobachter schwuler Geschichte, der bis in die
Gegenwart reichende Ängste zu erklären versucht. In seinem neu in der "in*sight/out*write"-Reihe des Querverlags erschienen Essay stellt Patrick
Henze-Lindhorst die These auf, dass Aids weit über seine unmittelbar physischen Folgen hinaus ein "kollektives Trauma" für schwule Männer dargestellt
habe und noch immer darstelle – bis heute. Doch wie begründet er die Traumata jener, die sich nie infiziert haben?
</description>

<pubDate>Fri, 22 April 2022</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-99.htm#Trauma Aids Generationen</link>

</item>


<item>

<title>Regionale sozioökonomische Deprivation und HIV-Diagnose</title>

<description>
n Deutschland bleibt die Zahl der HIV-Spätdiagnosen sowie die geschätzte Gesamtzahl der noch nicht diagnostizierten HIV-Infektionen trotz zahlreicher
HIV/AIDS-Kampagnen und der erheblichen Aufklärungsarbeit in diesem Bereich in den letzten Jahren unverändert hoch. Eine erfolgreiche Reduzierung der
Spätdiagnosen erfordert ein besseres Verständnis der verschiedenen Einflussfaktoren, die in diesem Zusammenhang eine Rolle spielen. Das Robert Koch-
Institut hat eine Studie durchgeführt in der untersucht worden ist, welchen Einfluss regionale sozioökonomische Ungleichheiten auf den Zeitpunkt der
HIV-Diagnosestellung haben.
</description>

<pubDate>Fri, 22 April 2022</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-99.htm#Deprivation und HIV</link>

</item>


<item>

<title>HEV: Die Sache mit den Genotypen</title>

<description>
Das Hepatitis E Virus ist eine der Hauptursachen für akute virale Hepatitis. Was kann man tun, um die Überwachung von importierten und endemischen
HEV-Stämmen zu verbessern? Infektionen mit dem Hepatitis E Virus (HEV) sind weltweit eine der Hauptursachen für die akute virale Leberentzündung. Ein
internationales Expertenteam unter Leitung des Paul-Ehrlich-Instituts ist der Frage nachgegangen, wie zuverlässig HEV-Referenzlabore in Europa und
Nordamerika die molekulare Typisierung von HEV vornehmen können.
</description>

<pubDate>Fri, 22 April 2022</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-99.htm#HEV Genotypen</link>

</item>


<item>

<title>Weltgesundheitstag: Das wichtigste Instrument zur Bekämpfung von Armutskrankheiten</title>

<description>
Zwei Drittel der Menschen mit HIV leben in Afrika südlich der Sahara. Dort treten sechs von sieben Neuinfektionen unter Jugendlichen im Alter von 15
bis 19 Jahren bei Mädchen auf. Weltweit infizieren sich pro Woche insgesamt rund 5.000 junge Frauen (15 bis 24 Jahre). Bei jedem dritten mit Aids in
Verbindung stehenden Todesfall ist die Ursache Tuberkulose. Anlässlich des Weltgesundheitstages am 7. April macht die Deutsche Stiftung
Weltbevölkerung (DSW) darauf aufmerksam, dass dies die häufigste Todesursache bei Menschen mit HIV ist.
</description>

<pubDate>Fri, 22 April 2022</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-99.htm#Weltgesundheitstag  Armutskrankheiten</link>

</item>



<item>

<title>HIV und AML: Zwei Fliegen mit einer Klatsche</title>

<description>
Nach einer besonderen Stammzelltransplantation gehört nicht nur die akute myeloische Leukämie, sondern auch eine weitere Erkrankung einer Patientin
der Vergangenheit an: Sie ist womöglich der dritte Fall einer HIV-Heilung. Forscher der University of Califonia Los Angeles stellten den Fall einer
mit HIV-1 lebenden US-Amerikanerin vor, die sich nach einer neuen Kombination spezieller Stammzelltransplantationen zur Behandlung einer akuten
myeloischen Leukämie (AML) in Remission befindet. Die Zusammenfassung des Falls wurde auf der Konferenz über Retroviren und opportunistische
Infektionen (CROI) 2022 präsentiert.
</description>

<pubDate>Fri, 15 April 2022</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-99.htm#HIV und AML</link>

</item>


<item>

<title>Diskriminierung bleibt bei Aids ein Kernproblem</title>

<description>
Diskriminierung scheint noch verbreitet: 25 Prozent der Befragten legen ihren HIV-Status bei medizinischen Behandlungen nicht immer offen. Sie
erleben immer wieder Vorurteile, fühlen sich oft hilflos und missverstanden – auch im Kontakt mit niedergelassenen Ärzten: Viele Menschen mit HIV in
Deutschland wollen sich nicht outen, sie schämen sich, erleben Schuldzuweisungen, klagen über ein geringes Selbstwertgefühl und werden in ihrem
Arbeitsumfeld gemieden. Besonders schwer haben es Frauen, Menschen die auf dem Land leben oder deren Haut nicht weiß ist. Die Verunsicherung ist
groß, obwohl sich ihre Lebensqualität verbessert hat und sie die HIV-Infektion heute praktisch nicht mehr als Einschränkung wahrnehmen.
</description>

<pubDate>Fri, 15 April 2022</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-99.htm#Diskriminierung Kernproblem</link>

</item>


<item>

<title>Filme zum Internationalen Tag der Sichtbarkeit von trans*Menschen</title>

<description>
Vor gar nicht allzu langer Zeit wurden Trans-Rollen von cis-Schauspieler*innen gespielt. Man denke nur an den Film The Danish Girl mit Eddie Redmayne
oder Boys don't cry mit Hillary Swank. Die Entertainmentindustrie nutzte lange trans* Geschichten, um homophobe und transphobe Vorurteile zu
zementieren oder sich über trans* Menschen lustig zu machen. Diese Zeiten ändern sich. In den letzten Jahren erfahren trans*Menschen immer mehr (wenn
auch noch viel zu wenig) Sichtbarkeit in Film und Fernsehen, aber auch in der Kunst, Kultur, Politik und im alltäglichen Leben. Sie stehen bei der
Oscar-Verleihung auf dem roten Teppich oder vor uns im Supermarkt an der Kasse.
</description>

<pubDate>Fri, 15 April 2022</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-99.htm#Tag der Sichtbarkeit</link>

</item>


<item>

<title>Neuer HIV-Schnelltest für zuhause</title>

<description>
Der neue HIV-Schnelltest ist bereits in Deutschland zugelassen und ab sofort verfügbar. Nal von minden bietet neuen HIV-Schnelltest für zuhause an.
Ein früher Nachweis des HI-Virus ist nach einer Infektion immens wichtig. Das Medizintechnik-Unternehmen nal von minden aus Moers bringt jetzt einen
HIV-Selbsttest auf den Markt, der sehr einfach zuhause anzuwenden ist. Ein Abstrich im Mund reicht aus, um den Test durchzuführen. Das Ergebnis liegt
schon nach 20 Minuten vor. Bei positivem Ergebnis hilft die Deutsche Aids-Hilfe weiter und erklärt die nächsten, notwendigen Schritte.
</description>

<pubDate>Fri, 15 April 2022</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-99.htm#Neuer Schnelltest</link>

</item>


<item>

<title>Virushepatitiden: Neuigkeiten von A bis E</title>

<description>
Virale Hepatitiden haben weiterhin große Bedeutung für die Bevölkerung und es sollten daher alle Maßnahmen ergriffen bzw. verschärft werden.
In Sachen Prävention und Therapie von Virushepatitiden gab es in den letzten Jahrzehnten große Fortschritte. Verschwunden sind die Infektionen
deswegen aber noch lange nicht. Das Robert Koch-Institut gibt einen Überblick über die epidemiologische Lage in Deutschland. Dank der Meldepflicht
für die Hepatitiden A bis E lassen sich die Fallzahlen in Deutschland recht gut überblicken. Dr. Sandra Dudareva von der Abteilung für
Infektionsepidemiologie am Robert Koch-Institut in Berlin und Kollegen haben die wichtigsten Daten zusammengetragen.
</description>

<pubDate>Fri, 15 April 2022</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-99.htm#Virushepatitiden</link>

</item>



<item>

<title>Dem HIV-Lebenszyklus auf der Spur</title>

<description>
Das Coronavirus SARS-CoV-2 hat eine andere weltumspannende Seuche zuletzt medial in den Schatten gestellt: HIV/AIDS. Nach Angaben von UNAIDS, einer
Initiative der Vereinten Nationen, sind zurzeit weltweit rund 38 Millionen Menschen mit HIV infiziert. Beinahe ebenso viele Betroffene sind seit
Ausbruch der HIV-Pandemie in den 80er Jahren an den Folgen einer AIDS-Erkrankung gestorben. Auf der Suche nach neuen Ansätzen für antivirale
Therapien haben Wissenschaftler:innen des Helmholtz-Instituts für RNA-basierte Infektionsforschung (HIRI) in Würzburg und des Robert Koch-Instituts
(RKI) in Berlin jetzt eine neue Technologie entwickelt, mit deren Hilfe Schlüsselstadien des HIV-Lebenszyklus analysiert und beeinflusst werden
können.
</description>

<pubDate>Fri, 8 April 2022</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-99.htm#Lebenszyklus Spur</link>

</item>


<item>

<title>Ukraine: Hohes Geburtsrisiko für Mütter und Babys</title>

<description>
Vor einem hohen Risiko für Mütter und Babys bei Geburten in der Ukraine hat das International Rescue Committee (IRC) gewarnt. In den kommenden drei
Monaten könnten in der Ukraine 80.000 Kinder ohne Zugang zu angemessener medizinischer Versorgung zur Welt kommen. "Je weiter das ukrainische
Gesundheitssystem zusammenbricht, desto größer wird das Risiko für Mütter und Säuglinge", so der für Gesundheit zuständige IRC-Direktor Mesfin Teklu
Tessema.
</description>

<pubDate>Fri, 8 April 2022</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-99.htm#Ukraine Geburtsrisiko</link>

</item>


<item>

<title>Skandal an der Uni Marburg: Studienstopp wegen HIV</title>

<description>
"Ich werde Zahnarzt!" – dieser Kindheitstraum von Frank Mehdi ist in Gefahr. Nicht, weil seine Leistungen schlecht wären. Sondern weil er mit HIV
lebt. Im Januar 2020 sitzt Frank Mehdi, Student der Zahnmedizin an der Philipps Universität Marburg, im Behandlungszimmer seiner Betriebsärztin. Nach
dem ersten Staatsexamen im Sommer will er endlich in die praktischen Kurse gehen, bei denen die Uni mit der nahen Uniklinik kooperiert. Auf dem
Programm stehen Sachen wie Abdrücke vom Gebiss zu nehmen oder Zähne zu reinigen. Vorher steht noch eine arbeitsmedizinische Vorsorgeuntersuchung an.
</description>

<pubDate>Fri, 8 April 2022</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-99.htm#Skandal an der Uni</link>

</item>


<item>

<title>Verpasste Chancen und späte Diagnosen</title>

<description>
Etwa ein Drittel der HIV-Neudiagnosen wird erst gestellt, wenn bereits ein schwerer Immundefekt vorliegt. Frauen sind von solchen Spätdiagnosen
häufiger betroffen. Die Epidemiologin Annemarie Pantke vom Robert-Koch-Institut untersucht, inwieweit soziale Verhältnisse dafür ursächlich sind.
Annemarie Pantke, Ihre Studie widmet sich der Frage, inwieweit die sozialen Verhältnisse, Bildung oder das Stadt-Land-Gefälle Einfluss auf den
Zeitpunkt einer HIV-Diagnosestellung haben können. Sie benutzen dafür den Begriff der sozioökonomischen Ungleichheiten beziehungsweise Deprivation.
Was versteht man darunter?
</description>

<pubDate>Fri, 8 April 2022</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-99.htm#Verpasste Chancen Diagnosen</link>

</item>


<item>

<title>Positives Fazit nach mehr als zwei Jahren HIV Präexpositionsprophylaxe als Kassenleistung</title>

<description>
Gesetzlich Krankenversicherte mit einem substanziellen HIV-Infektionsrisiko haben seit September 2019 Anspruch auf eine Präexpositionsprophylaxe
(PrEP). Das Robert-Koch-Institut (RKI) zieht jetzt ein positives Fazit. Danach ist die HIV-Prophylaxe sehr effektiv. Auch sei eine Zunahme anderer
sexuell übertragbarer Infektionen mit Chlamydien, Gonokokken und Treponemen nicht zu beobachten, so die RKI-Arbeitsgruppe. Die PrEP ist eine HIV-
Präventionsmethode, bei der HIV-negative Personen ein bereits seit vielen Jahren für die HIV-Therapie zugelassenes Medikament einnehmen, um sich vor
einer HIV-Infektion zu schützen.
</description>

<pubDate>Fri, 8 April 2022</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-99.htm#Positives Fazit Kassenleistung</link>

</item>



<item>

<title>US-Forscher Robert Gallo wird 85</title>

<description>
Der US-Forscher Robert Gallo war an der Entdeckung des Aids-Virus beteiligt, fand Leukämie-Erreger und andere tödliche Viren. Jetzt wird er 85 - und
arbeitet noch mehr als zuvor. Seit mehr als einem halben Jahrhundert forscht Robert Gallo schon an Viren. 85 Jahre alt wird der US-Wissenschaftler
und Mit-Entdecker des Aids-Erregers HIV am Mittwoch (23. März) - aber nicht nur die Corona-Pandemie macht einen Ruhestand für Gallo zumindest derzeit
unmöglich. Unter anderem als Professor und Direktor des von ihm gegründeten Instituts für Humanvirologie an der Universität von Maryland in Baltimore
und beim ebenfalls von ihm mit gegründeten Global Virus Network arbeitet Gallo unermüdlich weiter.
</description>

<pubDate>Fri, 1 April 2022</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-99.htm#Robert Gallo</link>

</item>


<item>

<title>Schwanger und HIV-positiv: Bleibt das Baby gesund?</title>

<description>
Auch Frauen mit der Diagnose HIV-positiv, bringen mittlerweile gesunde Kinder zur Welt, wenn sie medikamentös gut eingestellt sind und medizinisch
betreut werden. Daher ist es bei Kinderwunsch wichtig, seinen HIV-Status zu kennen! Ein Test ist zudem im Mutter-Kind-Pass vorgesehen. "Die
wichtigste Botschaft: HIV ist heutzutage eine behandelbare und damit chronische Krankheit, bei der man bei entsprechender medizinischer Betreuung und
Mitarbeit des Patienten von einer annähernd vergleichbaren Lebenserwartung zu einer HIV-negativen Person ausgehen kann", bestätigt Ass. Prof. Dr.
Katharina Grabmeier-Pfistershammer, Institut für Immunologie an der MedUni Wien, moderne medizinische Erkenntnisse.
</description>

<pubDate>Fri, 1 April 2022</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-99.htm#Schwanger HIV</link>

</item>


<item>

<title>Infektiologischer Chefarzt von stern ausgezeichnet</title>

<description>
Dr. Ansgar Rieke aus dem GK-Mittelrhein zählt zu "Deutschlands ausgezeichneten Ärzten 2022". Er ist als Infektiologe deutschlandweit bekannt – nicht
nur durch das maßgeblich von ihm organisierte und jahrzehntelang etablierte Aids- und Hepatitisforum. Die Rede ist von Dr. Ansgar Rieke, Chefarzt der
Inneren Medizin – Nephrologie, Infektiologie am Standort Kemperhof des GK-Mittelrhein. Mit seiner Erfahrung in der infektiologischen Behandlung
schwer immunkompromittierter Patienten hat er sich besonders durch den Aufbau der Immunologischen Ambulanz am Kemperhof in den 1990er Jahren verdient
gemacht.
</description>

<pubDate>Fri, 1 April 2022</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-99.htm#Chefarzt ausgezeichnet</link>

</item>


<item>

<title>Ukraine-Krieg droht Ausbreitung von Tuberkulose und HIV zu begünstigen</title>

<description>
Eine Radiologin analysiert in der Lungenklinik Gauting die Röntgenbilder der Lunge einer aus der Ukraine geflüchteten Person. Der Krieg dort droht
die Ausbreitung der Erkrankung zu begünstigen, warnt der Globale Fonds. Der Krieg in der Ukraine hat einen desaströsen Effekt auf die Ausbreitung von
Infektionskrankheiten wie Tuberkulose oder HIV, warnt der Globale Fonds – und steuert mit einem Sofortprogramm gegen. Trotz des Krieges in der
Ukraine soll die Versorgung der Bevölkerung mit Therapien gegen Tuberkulose und HIV weitergehen. Das hat der Geschäftsführer des Global Funds, Peter
Sands, am Dienstag in Berlin angekündigt.
</description>

<pubDate>Fri, 1 April 2022</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-99.htm#Ausbreitung von Tuberkulose</link>

</item>


<item>

<title>Frankreich öffnet Blutspende für schwule und bisexuelle Männer vollständig</title>

<description>
Ab heute können schwule und bisexuelle Männer in Frankreich diskriminierungsfrei Blut spenden. So nimmt der Fragebogen, der vor einer Blutspende
ausgefüllt werden muss, keinen Bezug mehr auf Männer, die Sex mit Männern haben. Damit haben LGBTI Aktivist:innen einen jahrzehntelang dauernden
Kampf für sich entscheiden können. Frankreich hatte – wie viele andere Staaten – Männer, die Sex mit Männern haben, im Zuge der Aids-Krise ab 1983
von der Blutspende ausgeschlossen. Ab 2016 konnten dann schwule und bisexuelle Männer in Frankreich Blut spenden. Allerdings müssen die Spender zwölf
Monate gleichgeschlechtlich enthaltsam leben.
</description>

<pubDate>Fri, 1 April 2022</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-99.htm#Frankreich Blutspende</link>

</item>



<item>

<title>"Aids ist heute nicht das Hauptproblem. Es geht darum, diskrimininierungsfrei mit HIV zu leben"</title>

<description>
Menschen mit HIV erfahren 40 Jahre nach der HIV/Aids-Pandemie immer noch Diskriminierung. Im vergangenen Jahr untersuchten die Deutsche Aids-Hilfe
und das Institut für Demokratie und Zivilgesellschaft dieses Thema. Ein Gespräch mit Dr. Janine Dieckmann über die Ergebnisse und darüber, warum der
Umgang mit Covid 19 Ungeimpften nicht mit HIV-Positiven vergleichbar ist. Für positive stimmen 2.0 haben die Deutsche Aids-Hilfe und das Institut für
Demokratie und Zivilgesellschaft (IDZ) 2021 zum zweiten Mal die gesellschaftliche Situation von Menschen mit HIV in Deutschland untersucht. Gemeinsam
mit der HIV-Community wurde dafür eine Online-Befragung mit ca. 1.000 Teilnehmenden durchgeführt. Hinzu kamen 500 Peer to Peer Interviews.
</description>

<pubDate>Fri, 25 März 2022</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-99.htm#HIV zu leben</link>

</item>


<item>

<title>Aktuelles Positionspapier im Kampf gegen Hepatitis B und C</title>

<description>
Gegen Hepatitis C gibt es hochwirksame Therapien – nun soll es mit Aufklärung, Prävention und Früherkennung auch gelingen, sie zu den Betroffenen zu
bringen und die Virushepatitis bis 2030 in Deutschland zu eliminieren. Auf entsprechende Maßnahmen haben sich Experten aus Medizin, Wissenschaft,
Politik und Versorgungspraxis am letzten Mittwoch im Rahmen des 'Strategietreffens Virushepatitis' verständigt. Auf der virtuellen Veranstaltung, die
die Deutsche Leberstiftung in Kooperation mit der Hepatitis B und C Public Policy Association durchführte, wurden im breiten Konsens ein
Positionspapier verabschiedet, das die Elimination der tückischen Erkrankungen vorantreiben soll.
</description>

<pubDate>Fri, 25 März 2022</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-99.htm#Positionspapier Hepatitis B und C</link>

</item>


<item>

<title>HIV: Wähnen sich Heterosexuelle zu sehr in Sicherheit?</title>

<description>
Daten aus England zeigen: 2020 haben mehr heterosexuelle Menschen eine HIV-Diagnose erhalten als schwule und bisexuelle Männer. 2020 haben in England
mehr heterosexuelle Menschen eine HIV-Diagnose erhalten als schwule und bisexuelle Männer. Diese Daten der UK Health Security Agency zeigen: Es
braucht ein Umdenken, soll HIV nachhaltig eingedämmt werden – in der Politik, in der Bevölkerung, im Gesundheitswesen. Denn Strategien, die vor allem
auf klassische Risikogruppen abzielen, genügen nicht. Das gilt auch für Deutschland.
</description>

<pubDate>Fri, 25 März 2022</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-99.htm#Heterosexuelle in Sicherheit</link>

</item>


<item>

<title>"Die HIV-Diagnose kam überraschend, aber ich war erleichtert"</title>

<description>
Über Jahre hat Christina immer wieder gesundheitliche Beschwerden, doch die eigentliche Ursache wird nicht gefunden. Erst als sie schwer an einer
Aids-typischen Lungenentzündung erkrankt, wird ihre HIV-Infektion erkannt. Wie kommt es zu solchen Spätdiagnosen? 2020 wurden dem Robert-Koch-
Institut etwa 2.600 HIV-Neudiagnosen gemeldet – rund 900 davon waren so genannte Spätdiagnosen: Die Infektion wurde erst dann erkannt, als die
Infektion schon fortgeschritten war. Auch Christina ist es so ergangen. Die heute 58jährige Hamburgerin hatte, wie sie selbst sagt, eine jahrelange
Ärzteodyssee hinter sich, bis schließlich 2013 in der Notaufnahme der Uniklinik Hamburg-Eppendorf erstmals bei ihr ein HIV-Test gemacht wurde.
</description>

<pubDate>Fri, 25 März 2022</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-99.htm#Diagnose kam</link>

</item>


<item>

<title>"Im Moment arbeiten wir rund um die Uhr"</title>

<description>
Menschen mit HIV, Drogen gebrauchende und queere Menschen sowie BIPoC (für Black, Indigenous, People of Color) hat der Ukraine-Krieg in besondere
Notlagen gebracht. Unterstützer*innen beschäftigen sich unermüdlich damit, wie ihnen im Land und in den Aufnahmeländern geholfen werden kann. Axel
Schock hat mit Sasha Gurinova aus dem Team Internationales der Deutschen Aids-Hilfe (DAH) und mit Oksana Panochenko von AIDS Action Europe
gesprochen. Sasha war vor ein paar Tagen an der polnisch-ukrainischen Grenze – wo sie unter anderem rassistische Behandlungen von People of Color
beobachtet hat. Oksana ist in der Ukraine aufgewachsen, ihre Familie befindet sich noch in Kiew.
</description>

<pubDate>Fri, 25 März 2022</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-99.htm#Im Moment arbeiten wir</link>

</item>



<item>

<title>Schweizer Arzt behandelt russischen HIV-Patienten nicht weiter</title>

<description>
Ein Schweizer Infektiologe behandelt den HIV-positiven Andre P. nicht mehr. Der Grund dafür sei, seine russische Staatsangehörigkeit. Ein Schweizer
Arzt verweigert die Behandlung eines russischen Patienten und sein Partnerunternehmen, die Hirslanden Klinik Zürich, verteidigt das Vorgehen. Bis
anhin war so etwas unvorstellbar! Seit Putin in die Ukraine einmarschiert ist, hat sich vieles geändert. Russen berichten vermehrt, dass sie sich in
ihrer Haut nicht mehr wohl fühlen.
</description>

<pubDate>Fri, 18 März 2022</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-99.htm#Arzt behandelt russischen Patienten nicht</link>

</item>


<item>

<title>«HIV ist noch immer eine Krankheit ohnegleichen»</title>

<description>
Isabel Cobos Manuel ist Fachfrau Gesundheit in der Abteilung für Infektionskrankheiten am Universitäts- spital Lausanne. Die auf sexuelle Gesundheit
spezialisierte Lausannerin arbeitet in einer aufsuchenden Beratungsstelle für Menschen, die mit HIV leben. Die Begegnung mit ihr verdeutlicht, wie
stark das HIV-Stigma trotz aller anhaltenden Fortschritte immer noch ist. Und wie unerlässlich eine individuelle Begleitung ist. Interview: Antoinne
Bal
</description>

<pubDate>Fri, 18 März 2022</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-99.htm#Krankheit ohnegleichen</link>

</item>


<item>

<title>Wie funktionieren Impfstoffe?</title>

<description>
Impfstoffe befähigen den Körper, sich gegen eine Krankheit zu schützen. Dazu werden sie gesunden Menschen verabreicht, und zwar sehr vielen auf
einmal. Um auch seltene Risiken zu entdecken, müssen sie umfassend getestet werden. Impfstoffe spielen dem Körper eine Infektion vor. Es ist zwar
keine echte Infektion. Trotzdem lernt das Immunsystem, später einmal ganz ähnliche Krankheitserreger zu erkennen und zu neutralisieren. Es hindert
sie dann an der Vermehrung. Die Gefahr ist gebannt. Nach diesem Prinzip wurden schon Dutzende von Impfstoffen entwickelt. Der erste Teil der neuen
Videoserie »Decoded«.
</description>

<pubDate>Fri, 18 März 2022</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-99.htm#Wie funktionieren Impfstoffe</link>

</item>


<item>

<title>Armut und Aids müssen gemeinsam bekämpft werden</title>

<description>
Ihr ganzes Engagement gilt Projekten zur HIV-/Aids-Prävention und der Bekämpfung von Frauen- und Kinderarmut. Zu dem Zeitpunkt, als Renata
Schmidtkunz mit Auma Obama das vorliegende Gespräch führte, leitete die promovierte Germanistin in ihrem Heimatland Kenia das Programm Sport for
Social Change der Hilfsorganisation CARE international, das Jugendlichen neue Perspektiven und eine Zukunft ermöglichen soll. Sport ist für sie ein
Mittel zum Zweck, um Aufklärungs- und Bildungsarbeit an Kindern und Jugendlichen zu leisten. "Armut und Aids gehören zusammen - also muss man beide
bekämpfen". Renata Schmidtkunz im Gespräch mit der Sozialarbeiterin und Germanistin Auma Obama.
</description>

<pubDate>Fri, 18 März 2022</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-99.htm#Armut und Aids gemeinsam</link>

</item>


<item>

<title>HIV: Lenacapavir bei stark vorbehandelten Patient:innen</title>

<description>
Es liegen neue Ergebnisse der laufenden Phase-2/3-Studie CAPELLA vor, in der Lenacapavir bei stark vorbehandelten Patient:innen mit multiresistenter
HIV-Infektion untersucht wird. Die Ergebnisse zeigen, dass Lenacapavir, das alle 6 Monate in Kombination mit anderen antiretroviralen Medikamenten
subkutan verabreicht wird, bei HIV-Infizierten, die nicht mehr wirksam auf die derzeitige Therapie ansprechen, hohe Raten der virologischen
Suppression und klinisch bedeutsame Anstiege der CD4-Zahlen erzielt.
</description>

<pubDate>Fri, 18 März 2022</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-99.htm#vorbehandelten Patientinnen</link>

</item>



<item>

<title>Klarheit über Chemsex dank Quapsss</title>

<description>
Was hilft Männern, die beim Sex psychoaktive Substanzen nehmen und ihren Konsum reduzieren möchten? Das Pilotprojekt Quapsss hat in sechs deutschen
Städten Selbsthilfegruppen organisiert. Im Dezember 2021 endete es nach über zwei Jahren. Ein Teilnehmer und der Projektleiter blicken zurück. Für
viele waren die Corona-Lockdowns eine Zeit der Enthaltsamkeit, aber nicht für Erik. Der 25jährige hatte 2020 mit mehr Männern Sex als vor der
Pandemie – und hat dabei deutlich öfter Metamphetamin genommen.
</description>

<pubDate>Fri, 11 März 2022</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-99.htm#Chemsex dank Quapsss</link>

</item>


<item>

<title>HIV: Diskriminierung im Gesundheitswesen</title>

<description>
Unter dem Motto Wissen statt Vorurteile startet die Aids Hilfe Wien eine Kampagne zur Aufklärung. Diskriminierung aufgrund einer positiven HIV-
Diagnose gibt es in allen Bereichen. Rund 65 Prozent der gemeldeten Fälle fanden 2021 im Gesundheitssektor statt. Am Dienstag findet der „Zero
Discrimination Day“ statt. Er wurde von den Vereinten Nationen initiiert, um auf Benachteiligungen jeder Art, vor allem aber auf die Diskriminierung
von Menschen mit positiver HIV-Diagnose aufmerksam zu machen. Heute stellen Diskriminierungserfahrungen für HIV-positive Menschen zum Teil größere
Probleme dar als mögliche gesundheitliche Einschränkungen.
</description>

<pubDate>Fri, 11 März 2022</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-99.htm#Diskriminierung Gesundheitswesen</link>

</item>


<item>

<title>Aids und Hepatitis: Diese Viren sind tödlicher als Corona</title>

<description>
Vor Aids schützt noch immer kein Impfstoff. Doch neue Medikamente helfen, die Krankheit in den Griff zu bekommen. Aids hat seit 1980 weltweit fast
36,3 Millionen Menschen getötet. Mithilfe antiretroviraler Medikamente kann die Krankheit mittlerweile gestoppt und das Übertragungsrisiko stark
verringert werden. Gentherapien gelten ebenfalls als viel versprechend. Ein wirksamer Impfstoff wurde aber bisher noch nicht entwickelt.
</description>

<pubDate>Fri, 11 März 2022</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-99.htm#Viren sind Corona</link>

</item>


<item>

<title>Die HIV PrEP bleibt für viele Privatversicherte ein finanzielles Risiko</title>

<description>
Nur etwa ein Viertel der privaten Krankenkassen übernehmen die Kosten der HIV-Prophylaxe PrEP – die meisten nur für bereits bei ihnen Versicherte.
Viele geben keine Auskunft, andere lehnen PrEP-Nutzer*innen als Neumitglieder ab oder verlangen höhere Tarife. Seit dem 1. September 2019 übernehmen
die gesetzlichen Krankenkassen die medikamentöse HIV-Prophylaxe PrEP für Menschen mit „substanziellem“ Ansteckungsrisiko. Privatversicherte waren von
dieser Regelung ausgeschlossen. Die Kostenübernahme wurde zumeist im Einzelfall geprüft, Ablehnungen wurden oft nicht begründet.
</description>

<pubDate>Fri, 11 März 2022</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-99.htm#HIV PrEP finanzielles Risiko</link>

</item>


<item>

<title>Projekt Information Januar / Februar 2022 erschienen</title>

<description>
Die Themenschwerpunkte:

HIV und Hirn: Weniger schlimm, als befürchtet?
Viele Menschen mit HIV haben Angst davor, dass die Infektion ihr Denkvermögen beeinträchtigen und ihr Gehirn schädigen könnte. Was ist dran?

IAS Bericht zur Heilung von HIV
Eine Gruppe von Wissenschaftler und Aktivisten hat die aktuellen Ergebnisse der Heilungsforschung zusammengefasst und einen Fahrplan für die Zukunft
erstellt.

Schweiz: Die Hälfte der Mütter mit HIV entscheidet sich für das Stillen – bei Wahlfreiheit
Beim Sex wissen wir, dass man bei nicht nachweisbarer Viruslast nicht mehr infektiös ist. Aber wie sieht es beim Stillen aus?
u.v.m.
</description>

<pubDate>Fri, 11 März 2022</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-99.htm#Projekt Information 2022</link>

</item>



<item>

<title>CROI 2022 - virtuell</title>

<description>
Und wieder einmal virtuell. Die diesjährige CROI sollte vom 12. - 16. Februar in Denver/Colorado stattfinden.
HIV and more berichtet über die Highlights.
</description>

<pubDate>Fri, 4 März 2022</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-99.htm#CROI 2022 virtuell</link>

</item>


<item>

<title>Vorsorge für Menschen mit HIV</title>

<description>
Eine funktionierende antiretrovirale Therapie (ART) ist die beste Voraussetzung für einen nachhaltigen Behandlungserfolg. Aber reicht es, viermal im
Jahr Laborwerte bestimmen zu lassen oder muss sich um was gekümmert werden? Sind Menschen mit HIV anfälliger für bestimmte Erkrankungen? Wie sähe
dann der Vorsorgeplan aus? Das haben wir Dr. med. Dominic Kaddu-Mulindwa, Facharzt für Innere Medizin, medizinische Hämatologie und Onkologie in
Homburg und Ettelbruck gefragt.
</description>

<pubDate>Fri, 4 März 2022</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-99.htm#Vorsorge mit HIV</link>

</item>


<item>

<title>Kurzbericht zur EvE PrEP Studie</title>

<description>
Für gesetzlich Krankenversicherte mit einem substantiellen HIV-Infektionsrisiko gibt es seit September 2019 mit dem Terminservice- und
Versorgungsgesetz (§ 20j SGB V) einen Anspruch auf HIV-Präexpositionsprophylaxe (PrEP). Bei der PrEP wird eine HIV-Infektion verhindert, indem
täglich eine Tablette mit zwei antiretroviralen Wirkstoffen Tenofovirdisoproxil/Emtricitabin (Abkürzung TDF/FTC) eingenommen wird. Der gesetzliche
Anspruch umfasst die Beratung, die Versorgung mit den Arzneimitteln und die erforderlichen Untersuchungen.
</description>

<pubDate>Fri, 4 März 2022</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-99.htm#Kurzbericht PrEP Studie</link>

</item>


<item>

<title>Halbjahres-Spritze hält HIV in Schach</title>

<description>
Eine Therapie der HIV-Infektion, die nur zweimal im Jahr gegeben werden muss: Das verspricht der neue Wirkstoff Lenacapavir. Er muss allerdings
gespritzt werden. Lenacapavir hat gleich zwei Besonderheiten. Zum einen ist es der erste Vertreter einer neuen antiretroviralen Wirkstoffklasse, denn
es hemmt das Kapsid von HIV-1. Dieses ist aus vielen Protein-Monomeren aufgebaut und schützt das Erbmaterial und essenzielle Enzyme von HI-Viren. Zum
anderen ist das Dosisintervall besonders: Nach einer Initialphase mit oralem Lenacapavir muss der Wirkstoff muss nur alle sechs Monate subkutan
injiziert werden. Er soll daher Teil von lang wirksamen Kombinationstherapien werden.
</description>

<pubDate>Fri, 4 März 2022</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-99.htm#Halbjahres Spritze HIV</link>

</item>


<item>

<title>Covid-Risikogen schützt vor HIV</title>

<description>
Eine von den Neandertalern geerbte Genvariante macht uns anfälliger für Covid-19, schützt aber dafür vor HIV. Zweischneidiges Schwert: Ein von den
Neandertalern geerbtes Gen erhöht das Risiko für einen schweren Verlauf von Covid-19, schützt aber gleichzeitig vor HIV, wie ein Forscher
herausgefunden hat. Das bei bis zu 16 Prozent der Europäer vorkommende Gen stört demnach die Bildung eines bestimmten Immunrezeptors und verhindert
so das Eindringen des Aids-Erregers in die Zelle. Auch das Risiko für Pocken ist dadurch verringert – was möglicherweise erklärt, warum dieses
Neandertaler-Gen bei unseren Vorfahren aktiv blieb.
</description>

<pubDate>Fri, 4 März 2022</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-99.htm#Covid Risikogen HIV</link>

</item>



<item>

<title>Erste Frau nach Stammzellentransplantation mit Nabelschnurblut offenbar von HIV geheilt</title>

<description>
Mediziner haben an einer Klinik in New York eine Frau mit Stammzellen aus Nabelschnurblut von einer HIV-Infektion kuriert. Die Behandlung wurde mit
einer konventionellen Knochenmarktransplantation kombiniert, um die Zeit bis zur Bildung eines neuen Immunsystems zu beschleunigen. Die New Yorker
Patientin hat die Behandlung nach den auf der Conference on Retroviruses and Opportunistic Infections - CROI 2022 vorgestellten Ergebnissen besser
vertragen als der Berlin Patient und der London Patient, weil die haplo-identische Transplantation offenbar eine GVHD-Reaktion (graft-versus-host
disease) vermied.
</description>

<pubDate>Fri, 25 Februar 2022</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-99.htm#Stammzellen aus Nabelschnurblut</link>

</item>


<item>

<title>Blutspenden bleibt für Homosexuelle verboten</title>

<description>
Der Wunsch nach diskriminierungsfreien Blutspenden bleibt in Österreich vorerst unerfüllt. Grund dafür ist das angeblich hohe Risiko für HIV-
Infektionen. Erst im vergangenen Dezember gab es einen neuerlichen Vorstoß zur Beseitigung der Diskriminierung von homo- und bisexuellen Männern
sowie transsexuellen Personen bei der Blutspende. Neos-Abgeordneter Yannick Shetty verwies dabei nicht nur auf die Ergebnisse eines
ExpertInnenhearings aus dem Jahr 2020 im Gesundheitsausschuss, sondern auch auf die anhaltende Blutkonservenknappheit.
</description>

<pubDate>Fri, 25 Februar 2022</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-99.htm#Homosexuelle verboten</link>

</item>


<item>

<title>HIV auch bei Heterosexuellen häufiger: Ein Selbsttest gibt Sicherheit</title>

<description>
HIV und die Krankheit AIDS traten besonders in den 1980er Jahren auf. Vor allem homosexuelle Männer waren in dieser Zeit vom HI-Virus und der darauf
folgenden Immunerkrankung AIDS betroffen. Doch auch heterosexuelle Menschen infizieren sich inzwischen häufiger mit HIV. Grund dafür ist die
mangelnde Vorsorge. In Großbritannien infizierten sich erstmals seit einer Dekade mehr Heterosexuelle (49 Prozent) mit HIV als Homosexuelle (45
Prozent) – fehlende Prozentpunkte sind beispielsweise werdende Mütter, welche das Virus auf das Baby übertragen können. Auch in Deutschland verändern
sich die Zahlen.
</description>

<pubDate>Fri, 25 Februar 2022</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-99.htm#HIV bei Heterosexuellen</link>

</item>


<item>

<title>Entdecker des HI-Virus Luc Montagnier gestorben</title>

<description>
Der französische Nobelpreisträger Luc Montagnier starb am Dienstag in Neuilly-sur-Seine, einem Vorort von Paris. Einer der Entdecker des Aidserregers
HIV, Luc Montagnier, ist tot. Der französische Nobelpreisträger starb am Dienstag im Alter von 89 Jahren, wie das Wissenschaftsministerium in Paris
mitteilte. Montagnier erhielt den Nobelpreis 2008 zusammen mit seiner Kollegin Françoise Barré-Sinoussi. Beide hatten am Institut Pasteur in Paris
das Immunschwächevirus Anfang der 1980er Jahre in Proben von schwer kranken Patienten isoliert.
</description>

<pubDate>Fri, 25 Februar 2022</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-99.htm#Montagnier gestorben</link>

</item>


<item>

<title>Ein Krebsmedikament zeigt Wirkung gegen HIV</title>

<description>
Hoffnung auf Heilung? Ein Krebsmedikament hat versteckte HI-Viren enttarnt – und könnte so eine nachhaltige Bekämpfung ermöglichen. Allerdings gibt
es noch viele offene Fragen. Eine HIV-Infektion lässt sich gut behandeln, aber nicht heilen. Die antiretrovirale Therapie verhindert, dass sich HIV
vermehrt und an andere Menschen weitergeben wird, aber das Virus bleibt im Körper. Das liegt daran, dass sich HIV während der Therapie im Genom
langlebiger Immunzellen versteckt und dort vor den antiretroviralen Medikamenten und dem Immunsystem geschützt ist. Die Betroffenen müssen die
Medikamente daher lebenslang einnehmen.
</description>

<pubDate>Fri, 25 Februar 2022</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-99.htm#Krebsmedikament Wirkung HIV</link>

</item>



<item>

<title>Die Schweiz könnte als weltweit erstes Land Aids komplett eliminieren – doch das BAG zaudert</title>

<description>

Das Schweizer Bundesamt für Gesundheit ist weltweit führend bei der Bekämpfung der Pandemie, die Millionen von Menschenleben kostet. Die
Plakatkampagne, mit der die Verbreitung des Virus gestoppt werden soll, sorgt international für Aufsehen. Nein, die Rede ist nicht von der Gegenwart,
von Corona. Sondern von den 1980er und 1990er Jahren und von HIV/Aids.
</description>

<pubDate>Fri, 18 Februar 2022</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-99.htm#Aids komplett</link>

</item>


<item>

<title>HIV Heilung: Immune-Checkpoint-Blocker: Ein neuer Ansatz?</title>

<description>
Seit ein paar Jahren sind Immune-Check-Point-Blocker (ICB) eine sehr erfolgreiche Strategie in der Krebsbehandlung. Stark vereinfacht dargestellt,
sind Immune-Check-Points Kontrollstellen in Immunzellen, die eine Immunreaktion wieder abbremsen können. Eine Blockade führt also zu einer Aufhebung
der Bremswirkung und einer verstärkten Immunreaktion. Einige Krebszellen geben Botenstoffe ab, die bei den Immunzellen die Bremse aktivieren und
damit eine Erkennung der Krebszellen durch das Immunsystem verhindern. Blockiert man nun die Bremse (durch ICB), erkennt das Immunsystem die
Krebszellen und zerstört sie.
</description>

<pubDate>Fri, 18 Februar 2022</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-99.htm#Immune Checkpoint Blocker</link>

</item>


<item>

<title>Aids: HI-Virus ist mutiert</title>

<description>
Virulente Mutante: In den Niederlanden haben Forscher eine mutierte Variante des HI-Virus entdeckt. Diese unerkannt schon seit den 1990er Jahren
grassierende Form des Aids-Erregers verursacht höhere Viruslasten und zerstört die Abwehrzellen doppelt so schnell wie frühere Stämme. Dadurch ist
dieser VB getaufte Subtyp ansteckender und krankmachender. Das Virus trägt mehr als 500 Mutationen im Erbgut und hat mindesten 250 veränderte
Aminosäuren, wie das Team in Science berichtet.
</description>

<pubDate>Fri, 18 Februar 2022</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-99.htm#Virus ist mutiert</link>

</item>


<item>

<title>HIV: Gedenken als Patchwork</title>

<description>
Die Tücher zeigen das bunte Leben – und zeugen vom Tod. Sonnenblumen und lila-grün-gelbe Schmetterlinge sind auf ihnen zu sehen, springende Delfine,
eine anmutige Lotosblüte. Die Stoffe erinnern an das, was Verstorbene mochten, daran, wie sie waren. "Die Farben auf dem Gedenktuch sind strahlend,
weil Marcos Aussehen das auch oft war", heißt es etwa von Jan Langenberg über jenes Stück, das er für seinen Lebensgefährten Marco Ex gestaltet hat.
Ex wurde nur 42 Jahre alt, er starb an Aids.
</description>

<pubDate>Fri, 18 Februar 2022</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-99.htm#Gedenken als Patchwork</link>

</item>


<item>

<title>HIV-Patentstreit beigelegt</title>

<description>
Der Pharmakonzern GlaxoSmithKline hat sich in einem Patentstreit über ein Aids-Medikament mit dem US-Konkurrenten Gilead Sciences geeinigt. Gilead
wird zunächst 1,25 Milliarden US-Dollar an das HIV-Gemeinschaftsunternehmen ViiV Healthcare zahlen, das GSK gemeinsam mit dem US-Konzern Pfizer und
der japanischen Firma Shionogi betreibt, teilten die Briten am Mittwoch in London mit.
</description>

<pubDate>Fri, 18 Februar 2022</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-99.htm#Patentstreit beigelegt</link>

</item>



<item>

<title>Ungewünschtes HIV-Outing: Sich wehren hilft!</title>

<description>
Wenn man einer befreundeten Person die eigene HIV-Infektion offenbart und diese die sensible Information dann unabgesprochen weiter trägt, kann man
sich wehren, erklärt Jasper Prigge. Mit Freund*innen oder Kolleg*innen offen über die HIV-Infektion reden zu können, kann fraglos befreiend und
entlastend sein. Doch jede*r sollte selbst darüber entscheiden können, ob und wann er*sie sich gegenüber Angehörigen, Freund*innen oder am
Arbeitsplatz als HIV-positiv outet.
</description>

<pubDate>Fri, 11 Februar 2022</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-99.htm#HIV Outing wehren hilft</link>

</item>


<item>

<title>Neue Swiss Aids News - Thema: HOPE erschienen</title>

<description>
Eine neue Pandemie hat uns im Griff. Weltweit. Das Virus heißt Corona und erinnert an eine ältere Pandemie mit einem Virus namens HIV. Während wir
uns mit dem Coronavirus in teilweise unerforschtem Gelände bewegen, wissen wir über HIV/Aids seit vierzig Jahren Bescheid.
</description>

<pubDate>Fri, 11 Februar 2022</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-99.htm#Neue Swiss Aids News</link>

</item>


<item>

<title>Infektiologie im AVK – damals und heute</title>

<description>
Die Abteilung für innere Medizin mit Schwerpunkt Infektiologie im AVK Vivantes in Schöneberg war jahrelang die größte Abteilung europaweit, die HIV
und AIDS-Patienten versorgt. Trotz Corona und einiger personell bedingter Änderungen ist diese Anlaufstelle nach wie vor ein wichtiger Ort – nicht
nur für die Community. Wir sprachen mit der leitenden Oberärztin Dr. Anja Masuhr. Ein Interview.
</description>

<pubDate>Fri, 11 Februar 2022</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-99.htm#Infektiologie im AVK</link>

</item>


<item>

<title>mRNA-Impfstoff gegen Aids: Erste Tests am Menschen</title>

<description>
In den USA ist der Test eines Aids-Impfstoffes auf Grundlage der mRNA-Technologie an Menschen angelaufen. Gegen den auslösenden Erreger von Aids gibt
es trotz langer Forschung noch keinen Impfstoff. Die mRNA-Technologie weckt jedoch Hoffnungen. In den USA ist der Test eines Aids-Impfstoffes auf
Grundlage der mRNA-Technologie an Menschen angelaufen. In der so genannten Phase eins sei der Impfstoff 56 gesunden, HIV-negativen Menschen
verabreicht worden, teilten das US-Biotechnologie-Unternehmen Moderna und die Organisation International Aids Vaccine Initiative mit.
</description>

<pubDate>Fri, 11 Februar 2022</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-99.htm#mRNA Impfstoff gegen Aids</link>

</item>


<item>

<title>Breit neutralisierende Antikörper gegen Hepatitis C Virus entdeckt</title>

<description>
Eine Infektion mit dem Hepatitis C Virus führt trotz besserer Behandlungsmethoden weltweit immer noch zu etwa 400.000 Todesfällen pro Jahr. Die
Entwicklung eines Impfstoffs ist dringend notwendig, scheitert aber bisher an der genetischen Vielfalt und hohen Mutationsrate des Virus. Ein Team
unter der Leitung von Wissenschaftler:innen der Uniklinik Köln und des Deutschen Zentrums für Infektionsforschung (DZIF) hat die Immunantwort genauer
untersucht und konnte breit wirksame Antikörper aus einer Gruppe von Patient:innen isolieren, die als Elite Neutralisierer außergewöhnlich viele
Virusvarianten gleichzeitig angreifen können.
</description>

<pubDate>Fri, 11 Februar 2022</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-99.htm#Breit gegen Hepatitis C</link>

</item>



<item>

<title>Update Suchtmedizin Neue Optionen in der Substitution</title>

<description>
Zu Substitution stehen heute zahlreiche Substanzen und Darreichungsformen zur Verfügung. In den letzten Jahren sind insbesondere retardierte
Präparate hinzu gekommen, so dass mittlerweile eine auf individuelle Bedürfnisse zugeschnittene Substitution möglich ist. Zu Beginn der 90er Jahre
konnte sich die Substitution zur Behandlung Opiatabhängiger etablieren. Seit der Ära von DHC (Dihydrocodein) und Methadon sind neue Substanzen und
Darreichungsformen zur Substitution der Opiat- bzw. Opioidabhängigkeit1 hinzu gekommen. Zum einen sollen sie die Anwendung sicherer machen, zum
anderen soll die reguläre Einnahme besser kontrollierbar sein und natürlich sollen die Substanzen auch auf Patientenseite einige Bedingungen
erfüllen.
</description>

<pubDate>Fri, 4 Februar 2022</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-99.htm#Update Suchtmedizin</link>

</item>


<item>

<title>Wie erreichen wir das Ende der Pandemie?</title>

<description>
Wann findet die Pandemie endlich ein Ende? Eine Frage, die dieser Tage viele Menschen umtreibt. Die Deutsche Gesellschaft für Krankenhaushygiene
(DGKH) hat eine Exitstrategie entworfen – mit dem dringenden Appell an die Politik, vieles zu ändern. Das Management des Übergangs zur Endemie – eine
kontrollierte Exit-Strategie DGKH-Stellungnahme zum aktuell notwendigen Strategiewechsel.
</description>

<pubDate>Fri, 4 Februar 2022</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-99.htm#Ende der Pandemie</link>

</item>


<item>

<title>Kommt endlich ein Impfstoff gegen Aids?</title>

<description>
Seit rund 40 Jahren kennen wir die Immunschwächekrankheit Aids. Einen Impfstoff gegen den auslösenden Erreger gibt es bis heute nicht. Einem Team um
den bekannten US-Forscher Anthony Fauci könnte nun mit mRNA-Technologie der Durchbruch gelungen sein. Dass die Menschheit innerhalb eines Jahres
gleich mehrere wirksame Impfstoffe gegen ein neues Virus zur Verfügung hat, ist gar nicht hoch genug zu bewerten. Die Dimension dieses Erfolges der
Forschung wird in etwa deutlich, wenn man die Krankheit Aids betrachtet. Seit rund 40 Jahren erkranken Menschen an dieser Immunschwäche. Bis heute
gibt es keinen Impfstoff.
</description>

<pubDate>Fri, 4 Februar 2022</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-99.htm#endlich ein Impfstoff</link>

</item>


<item>

<title>"Es gibt ein Lieben mit dem Virus. Es gibt ein Lachen mit dem Tod."</title>

<description>
Napoleon Seyfarths autobiografisches Buch "Schweine müssen nackt sein" ist ein Klassiker der deutschen Aids Literatur. Alles beginnt in der
pfälzischen Provinz. Der Vater ein Zuhälter, die Damen der Verwandtschaft ein Clan weiblicher Drachen, die sich von Eierlikör und Melissengeist
nähren und das Spießbürgertum pflegen. Mit Abschluss der obligatorischen Tanzstunde (und fast schon verlobt mit der Bürgermeistertochter) und nach
Fummeleien mit anderen Jungs im Hallenbad endet eine Jugend in der Pfalz. Es folgen Jahre mit dem Versuch eines Psychologiestudiums und schwulen
Lebens zwischen One Night Stands und Bewegung. Progressiv und emanzipatorisch waren die Schlagworte.
</description>

<pubDate>Fri, 4 Februar 2022</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-99.htm#Lieben mit dem Virus</link>

</item>


<item>

<title>Antibiotika-Resistenzen tödlicher als HIV und Malaria</title>

<description>
Schleichende Seuche: Weltweit sterben inzwischen mehr Menschen durch resistente Bakterien als an HIV oder Malaria, wie eine Studie enthüllt. Allein
im Jahr 2019 gingen 1,27 Millionen Todesfälle direkt auf Antibiotika-Resistenzen zurück, 4,9 Millionen weitere waren eng damit assoziiert. Früher gut
mit Antibiotika behandelbare Erkrankungen wie bakterielle Lungenentzündungen, Sepsis oder Folgen der Blinddarmentzündung enden heute immer häufiger
tödlich, wie das Forschungsteam im Fachmagazin The Lancet berichtet.
</description>

<pubDate>Fri, 4 Februar 2022</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-99.htm#Antibiotika Resistenzen</link>

</item>



<item>

<title>Forschung: HIV-Heilung</title>

<description>
Alle guten Dinge sind drei: Trispezifische Antikörper zeigen Potenzial im Tierversuch. Seit einigen Jahren werden breit neutralisierende Antikörper
(broadly neutralizing AntiBodies, bnABs) zur Therapie und Prävention der HIV-Infektion erforscht. Nun zeigt ein neuer Ansatz überraschendes
Potenzial. Ein Problem beim Einsatz von bnABs ist, dass sie, ähnlich wie die klassische ART, in Kombination eingesetzt werden müssen (zumindest für
die Therapie), da HIV sonst schnell Escape-Mutationen selektiert. In der Regel kommen also mindestens zwei, besser drei Antikörper mit
unterschiedlichen Bindungsspezifitäten zum Einsatz. Hier stellt sich aber nun das Problem, dass diese Antikörper oft unterschiedliche Halbwertszeiten
im Körper haben.
</description>

<pubDate>Fri, 28 Januar 2022</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-98.htm#Forschung Heilung</link>

</item>


<item>

<title>40 Jahre Aids: Wie Filme die Krise aufarbeiteten</title>

<description>
HIV und Aids sind seit vier Jahrzehnten im Gespräch. Viele Künstlerinnen und Künstler haben das Thema beleuchtet - auch im Bewegtbild. Eine Reise
durch die Film- und TV-Geschichte. Vor 40 Jahren - 1982 - bekam die mysteriöse neue Krankheit, über die die US-Gesundheitsbehörde CDC erstmals im
Juni 1981 berichtet hatte, den Namen Aids. 1983 wurde das auslösende Virus entdeckt, das seit 1986 den Namen HIV trägt. Seit vier Jahrzehnten sind
die Infektion und Erkrankung Teil der Lebensrealität. Die Auswirkungen wurden oft kulturell verarbeitet.
</description>

<pubDate>Fri, 28 Januar 2022</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-98.htm#Wie Filme Krise</link>

</item>


<item>

<title>Besser spät als nie!</title>

<description>
Nach Schätzungen des Robert Koch-Institut (RKI) wussten im Jahr 2020 etwa 10 Prozent der 91.400 Menschen, die in Deutschland mit HIV leben, nichts
von ihrer Infektion. Wer sind diese Menschen und warum werden sie nicht erreicht? Darüber haben wir mit Dr. med. Nino Ochana, Facharzt für Innere
Medizin u. a. mit den Schwerpunkten HIV/Aids und Hepatitis aus der Praxis am Ring in Köln gesprochen.
</description>

<pubDate>Fri, 28 Januar 2022</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-98.htm#Besser als nie</link>

</item>


<item>

<title>«Die Situation jetzt ist völlig irrational»</title>

<description>
«Ich kann mich nicht zurücknehmen, wenn ich glaube, da muss man etwas tun», sagt Pietro Vernazza. Im August 2020 diskutierte er im «Club» des
Schweizer Fernsehens mit einem Infektiologen der Taskforce. Seit rund 100 Tagen ist der St. Galler Infektiologe Pietro Vernazza in Rente. Zu spüren
ist davon aber nichts. Herr Vernazza, was läuft nicht gut in der Pandemie? Eine Frage genügt, und der ehemalige Chefarzt für Infektiologie am St.
Galler Kantonsspital Pietro Vernazza legt los: «Wir sind evidenzlos unterwegs, und es wird immer schlimmer. Die Situation jetzt ist völlig
irrational. Es ist unglaublich.»
</description>

<pubDate>Fri, 28 Januar 2022</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-98.htm#Die Situation irrational</link>

</item>


<item>

<title>Genschere, mRNA und Wirkstoffdepots: Paradigmenwechsel in der HIV-Therapie</title>

<description>
Ein Nebeneffekt der aktuellen Pandemie mit dem neuen Corona-Virus und seinen Varianten: auch ein bisher für diese Thematik unerreichten Anteil der
Gesellschaft nimmt – sozusagen hautnah – an wissenschaftlichen Prozessen der forschenden Institute und Pharma-Unternehmen teil. Der Wissensdurst ist
groß. 40 Jahre sind vergangen, seit das HI-Virus und damit der Auslöser von AIDS entdeckt wurde. Bis heute ist er nicht grundsätzlich besiegt worden.
HIV-Aktivist und -Fachmann Siegfried Schwarze vom Projekt Information e.V. im Gespräch über die neuesten Entwicklungen in der HIV-Forschung und ihren
möglichen Impact für die Gesundheit der Gesamtbevölkerung.
</description>

<pubDate>Fri, 28 Januar 2022</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-98.htm#Genschere mRNA Wirkstoffdepots</link>

</item>



<item>

<title>Ein wichtiger Schritt für eine Impfung gegen HIV ist gemacht</title>

<description>
Bisher gibt es keinen Impfstoff gegen AIDS. Ein Grund: Das HI-Virus mutiert sehr schnell. Der Mediziner Philipp Schommers von der Uniklinik Köln hat
einen Antikörper entdeckt, der die Mutation des Virus gut verhindert. Ein wichtiger Schritt hin zu einer Impfung. Für seine Forschung ist Philipp
Schommers in diesem Jahr mit dem Deutschen Studienpreis der Körber-Stiftung ausgezeichnet worden. Jochen Steiner im Gespräch mit Dr. Philipp
Schommers, Facharzt für Innere Medizin, Uniklinik Köln.
</description>

<pubDate>Fri, 21 Januar 2022</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-98.htm#Schritt gegen HIV gemacht</link>

</item>


<item>

<title>Die elektronische Patientenakte (ePA) 2.0 kommt, die Unsicherheiten bleiben</title>

<description>
Nach einer eher mäßig erfolgreichen Einführungsphase soll mit Jahresbeginn 2022 die elektronische Patientenakte (ePA) nun allen gesetzlich und privat
Versicherten zur Verfügung stehen und zudem um einige Funktionen erweitert sein. Der Erfolg der ePA hängt auch davon ab, ob datenschutzrechtliche
Bedenken ausgeräumt und die Versicherten umfangreich informiert werden. Krankenhäuser, Therapeut*innen, Arztpraxen, Apotheken, Pflegeheime können
schnell auf alle relevanten Daten zugreifen und besser zusammenarbeiten.
</description>

<pubDate>Fri, 21 Januar 2022</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-98.htm#Die elektronische Patientenakte</link>

</item>


<item>

<title>Hepatitis C seit 2014 heilbar: Eine Revolution mit Folgen</title>

<description>
Zwischen 2010 und 2013 waren jeweils über 15 Prozent aller Patient:innen, die für eine Lebertransplantation neu gelistet wurden, HCV-infiziert. Das
geht aus einer Analyse hervor, die im Deutschen Ärzteblatt erschienen ist. 2014 markierte die "Einführung von hocheffektiven und sicheren, direkt
antiviral wirkenden Substanzen (DAA) gegen HCV" einen Wendepunkt. Seitdem ist der Bedarf an Transplantationen bei den Betroffenen kontinuierlich
gesunken. "Im Jahr 2020 waren nur noch 43/734 (5,9 Prozent, […]) aller Patienten wegen einer Hepatitis C gelistet", heißt es in der Publikation. "Ein
ähnlicher Trend zeigte sich auch für Patienten, die transplantiert worden sind".
</description>

<pubDate>Fri, 21 Januar 2022</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-98.htm#Hepatitis C heilbar</link>

</item>


<item>

<title>Apretude: Die Impfung, die vor einer HIV-Ansteckung schützt</title>

<description>
Die US-Arzneimittelbehörde FDA hat weltweit erste injizierbare Medikament zur Verringerung Infektionsrisikos gegen HIV zugelassen. Bei dem neuen
Medikament namens Apretude handelt es sich um eine Spritze, die alle zwei Monate verabreicht wird und eine Alternative zu HIV-Präventionspillen wie
Truvada und Descovy darstellt. Werden diese Medikamente so eingenommen wie vorgeschrieben, verringert sich laut der US-Infektionsschutzbehörde CDC
das Risiko, sich mit dem HI-Virus anzustecken um 99 Prozent.
</description>

<pubDate>Fri, 21 Januar 2022</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-98.htm#Apretude Impfung</link>

</item>


<item>

<title>HIV: Hohe Krankheitsaktivität mit entzündlichen Prozessen erhöht KHK-Risiko</title>

<description>
In einer Kohortenstudie wurden 17.049 Patienten über einen Nachbeobachtungszeitraum von 4,4 Jahren untersucht. Es besteht ein Zusammenhang zwischen
chronisch entzündlichen Erkrankungen und dem Risiko für eine koronare Herzkrankheit (KHK). Patienten mit systemischem Lupus erythematodes und
systemischer Sklerose haben ein höheres KHK-Risiko. Das KHK-Risiko ist abhängig vom Schweregrad der Erkrankung. Bei chronisch entzündlichen
Erkrankungen ist das Risiko, eine koronare Herzkrankheit (KHK) zu erleiden, erhöht, insbesondere bei Patienten mit hoher Krankheitsaktivität.
</description>

<pubDate>Fri, 21 Januar 2022</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-98.htm#Prozesse KHK Risiko</link>

</item>



<item>

<title>Afrika: Omikron, Corona-Impfstoffmangel und HIV-Erkrankungen</title>

<description>
Das Versäumnis, Covid-19-Impfstoffe in Länder mit hohen Raten unkontrollierter fortgeschrittener HIV-Infektionen zu bringen, setzt Menschen, die dort
mit HIV leben, einem noch größeren Risiko aus und könnte die Entstehung von Coronavirus-Varianten vorantreiben. Vor einigen Tagen hat Telepolis aus
Anlass des diesjährigen Welt-Aids-Tages den Artikel Corona und HIV: ein verheerendes Zusammentreffen veröffentlicht, in dem die aktuellen Daten und
Fakten über HIV/Aids in Deutschland und weltweit zusammengestellt sind. Wie der Titel sagt, weist der Beitrag auch auf die Wechselwirkungen von HIV/
Aids und Covid-19 in Subsahara-Afrika hin.
</description>

<pubDate>Fri, 14 Januar 2022</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-98.htm#Omikron Corona HIV</link>

</item>


<item>

<title>Die Vergessenen</title>

<description>
Über den Maßregelvollzug wird in der Öffentlichkeit kaum gesprochen. Bärbel Knorr, Patient*innenfürsprecherin in Berlin, schildert menschenunwürdige
Bedingungen. Die Deutsche Aids-Hilfe (DAH) setzt sich seit ihrer Gründung auch für die Menschenrechte von Inhaftierten ein. Bärbel Knorr ist neben
ihrer Tätigkeit als fachliche Leitung für den Bereich Strafvollzug bei der DAH auch Patient*innenfürsprecherin des Berliner Maßregelvollzugs. In den
nächsten Monaten wird dieses Ehrenamt neu besetzt.
</description>

<pubDate>Fri, 14 Januar 2022</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-98.htm#Die Vergessenen</link>

</item>


<item>

<title>mRNA-Impfstoff bald auch gegen HIV?</title>

<description>
Hoffnung gegen Aids: Ein erster mRNA-Impfstoff gegen Aids hat sich in Versuchen mit Mäusen und Affen als viel versprechend erwiesen. Die Impfung mit
den Gencodes zweier Virenproteine rief eine starke Antikörper-Antwort gegen gleich mehrere Varianten des HI-Virus hervor. Bei Makaken senkte eine
mehrfache Impfung das Infektionsrisiko um 79 Prozent. Das weckt die Hoffnung, dass die gegen das Coronavirus erfolgreiche mRNA-Technologie auch im
Kampf gegen HIV helfen könnte.
</description>

<pubDate>Fri, 14 Januar 2022</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-98.htm#mRNA Impfstoff HIV</link>

</item>


<item>

<title>Kaposi-Sarkom: Symptome und Behandlung des seltenen Hautkrebses</title>

<description>
Eine seltene Form von Hautkrebs ist das Kaposi-Sarkom, ausgelöst durch ein bestimmtes Herpesvirus. Neben der klassischen Form gibt es das Kaposi-
Sarkom bei einer HIV-Infektion, das im Zusammenhang mit der Immunschwäche häufiger auftritt. Wie der Hautkrebs aussieht und welche Möglichkeiten zur
Behandlung bestehen.
</description>

<pubDate>Fri, 14 Januar 2022</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-98.htm#Kaposi Sarkom Symptome</link>

</item>


<item>

<title>Neues Retrovirus Bulletin erschienen</title>

<description>
In einer neuen Reihe stellen sich Nachwuchsgruppen der Retrovirusforschung in Deutschland vor. Die Arbeitsgruppe Infektion und Immunregulation von
Dr. Angelique Hölzemer am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf und am Leibniz-Institut für experimentelle Virologie untersucht u. a. neue
Immuntherapien bei der durch das JC-Virus ausgelösten progressiven Multifokalen Leukenzephalopathie, die nicht nur Aids-Patienten betreffen kann. Für
die PML ist bisher keine kausale Therapie zugelassen. Weitere Themen: Neue Immuntherapien der Progressiven Multifokalen Leukenzephalopathie, HIV-
Impfstoff-Design, Spezies-spezifische Wechselwirkungen zwischen Wirt und Retroviren, Humane Endogene Retroviren, Der Klinische Fall.
</description>

<pubDate>Fri, 14 Januar 2022</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-98.htm#Bulletin erschienen</link>

</item>



<item>

<title>Corona und HIV: ein verheerendes Zusammentreffen</title>

<description>
Seit 1988 findet jedes Jahr Anfang Dezember der Welt-Aids-Tag statt. Er setzt sich für die Rechte der HIV-positiven Menschen weltweit ein und ruft zu
einem Miteinander ohne Vorurteile und Ausgrenzung auf. Außerdem soll dieser Tag an die Menschen erinnern, die an den Folgen von HIV und Aids
verstorben sind. Bei der HIV-Erkrankung handelt es sich um eine chronische Infektion mit dem HI-Virus, die zu einem langsam fortschreitenden
Immundefekt führt, denn Immunzellen werden neben Nervenzellen bevorzugt von den HI-Viren angegriffen und zerstört. In den Global HIV and AIDS
statistics von UNAIDS wird darüber berichtet, dass Menschen, die mit HIV leben, durch Covid-19 schwerere Krankheitsverläufe erleben und höhere
Komorbiditäten haben als Menschen, die nicht mit HIV leben.
</description>

<pubDate>Fri, 17 Dezember 2021</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-98.htm#Corona HIV Zusammentreffen</link>

</item>


<item>

<title>HIV: Anhaltende virologische Suppression unter Kombinationstherapie</title>

<description>
Aktuelle 144-Wochen Daten einer noch laufenden Phase-2b Dosisfindungsstudie zur antiretroviralen Aktivität, Verträglichkeit und Sicherheit von
Islatravir in Kombination mit Doravirin im Vergleich zu Doravirin/Lamivudin/Tenofovir (DOR/3TC/TDF) bei antiretroviral therapienaiven Patient:innen
mit HIV-1, zeigten eine anhaltende virologische Suppression der experimentellen, einmal täglichen, oralen Fixkombination aus den beiden Substanzen
Doravirin/Islatravir (DOR/ISL).
</description>

<pubDate>Fri, 17 Dezember 2021</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-98.htm#Anhaltende virologische Suppression</link>

</item>


<item>

<title>Altern mit HIV: Risikofaktoren und Komorbiditäten</title>

<description>
Älter werdende Menschen mit einer HIV-Infektion sind besonders stark von kardiovaskulären Erkrankungen und anderen Komorbiditäten betroffen. Die
Gründe sind vielschichtig. Die niederschwellige Antwort darauf ist das Screening auf Risikofaktoren und die entsprechende Behandlung ähnlich wie bei
nicht HIV-Infizierten auch. Alle altersassoziierten nicht-infektiösen Erkrankungen sind zahlenmäßig bei Menschen mit HIV-Infektion häufiger zu finden
als bei nicht HIV-Infizierten. Signifikant häufiger sind insbesondere periphere arterielle Verschlusskrankheit, kardiovaskuläre Erkrankungen und eine
beeinträchtigte Nierenfunktion.
</description>

<pubDate>Fri, 17 Dezember 2021</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-98.htm#Altern Risikofaktoren</link>

</item>


<item>

<title>HIV: Viele Menschen haben keinen Zugang zu einer Therapie</title>

<description>
In Afrika leben weltweit die meisten Menschen mit einer HIV-Infektion. Viele haben jedoch keinen Zugang zu einer regelmäßigen Therapie. HIV ist noch
immer sehr gefürchtet, da es nach einer Infektion keine Heilung gibt. Mit der richtigen Therapie können Betroffene aber viele Jahre symptomfrei
leben. In Ländern mit den höchsten Infektionszahlen haben viele Menschen jedoch keinen Zugang zu einer Behandlung, wie eine aktuelle Studie zeigt.
Wissenschaftler haben herausgefunden, dass besonders im ländlichen Afrika viele Patienten keine adäquate HIV-Therapie bekommen – in West- und
Zentralafrika betrifft das sogar 42 Prozent der Infizierten.
</description>

<pubDate>Fri, 17 Dezember 2021</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-98.htm#Zugang zu Therapie</link>

</item>


<item>

<title>HIV und HCV: Einfach mal ausrotten?</title>

<description>
Die Vereinten Nationen und die Weltgesundheitsorganisation (WHO) haben das Ziel ausgegeben, bis 2030 die Ausbreitung von HIV und Hepatitis C (HCV)
nachhaltig zu bekämpfen und die Behandlung der betroffenen Menschen zu verbessern. Wo stehen wir damit in Deutschland? Das IGES-Institut hat eine
Bestandsaufnahme angefertigt.
</description>

<pubDate>Fri, 17 Dezember 2021</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-98.htm#HIV und HCV ausrotten</link>

</item>



<item>

<title>HIV-Forschung im Schatten der COVID-Pandemie</title>

<description>
Die COVID-Pandemie dominierte in den letzten eineinhalb Jahren die Wissenschaft. Dass auf dem Gebiet HIV trotzdem weiterhin viel geforscht wird,
zeigen die Resultate der weltweit bedeutendsten HIV-Konferenzen – der CROI (Conference on Retroviruses and Opportunistic Infections) und der IAS
(International AIDS Society) Conference. Beide fanden heuer virtuell statt, die CROI kurz nach der zweiten COVID-Welle im März und die IAS Conference
zu Beginn der vierten COVID-Welle im Juli. Wir heben die Glanzlichter der beiden Konferenzen hervor.
</description>

<pubDate>Fri, 10 Dezember 2021</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-98.htm#Schatten der Pandemie</link>

</item>


<item>

<title>COVID-19 Pandemie überschattet Eindämmung von HIV</title>

<description>
UNAIDS, der Globale Fonds zur Bekämpfung von AIDS, Tuberkulose und Malaria, die Deutsche Aidshilfe und das Aktionsbündnis gegen AIDS warnen gemeinsam
vor Rückschritten und verdeutlichen die Notwendigkeit entschiedenen Handelns. Deutschland sollte dabei eine Schlüsselrolle einnehmen. COVID-19
bedingte Einschränkungen haben vielerorts Maßnahmen gegen HIV und Aids zurückgeworfen. Diese Entwicklung droht die hart errungenen Fortschritte der
vergangenen Jahrzehnte zunichte zu machen. Das ist das Fazit eines Online-Pressegesprächs zur weltweiten HIV/Aids-Situation am heutigen Freitag mit
UNAIDS Exekutiv-Direktorin Winnie Byanyima, der Geschäftsführerin der Deutschen Aids-Hilfe (DAH), Silke Klumb, der ukrainischen Aktivistin Valeriia
Rachynska, die auch Vorständin des Globalen Netzwerks der Menschen mit HIV (GNP+) ist, sowie dem Exekutiv-Direktor des Globalen Fonds, Peter Sands.
</description>

<pubDate>Fri, 10 Dezember 2021</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-98.htm#Pandemie von HIV</link>

</item>


<item>

<title>Verzweifelte Abschottungsversuche gegen die neue Covid-19-Variante – in Südafrika löst die Isolierung Entsetzen aus</title>

<description>
Während weltweit Reisesperren gegen die Länder im südlichen Afrika verhängt werden, prüfen örtliche Forscher eine mögliche Verbindung von B.1.1.529
zur HIV-Epidemie. Im September 2020 wurde eine Patientin in ein südafrikanisches Spital eingeliefert. Die Frau war Ende 30 und litt seit Wochen unter
Halsschmerzen, Kurzatmigkeit, Husten – und seit 14 Jahren unter HIV. Nach 71 Tagen im Spital fiel ihr Sauerstoffgehalt auf 76 Prozent. Sie überlebte,
aber erst nach 190 Tagen war sie symptomfrei. Und es dauerte 216 Tage, bis das Coronavirus nicht mehr nachweisbar war. Ihr Krankheitsverlauf wurde
von einer Gruppe südafrikanischer Virologen erforscht, um der Hypothese nachzugehen, ob Virusmutationen durch Autoimmunkrankheiten begünstigt werden.
</description>

<pubDate>Fri, 10 Dezember 2021</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-98.htm#Verzweifelte Abschottungsversuche</link>

</item>


<item>

<title>Geschichte: "Sehe ich aus, als ob ich an Aids sterben würde?"</title>

<description>
Vor 30 Jahren starb der legendäre Queen-Frontmann Freddie Mercury. Seine Aids-Erkrankung hatte der britische Rockmusiker erst Stunden vor seinem Tod
öffentlich gemacht. Gerüchte und abstruse Klatschgeschichten sind Prominente von der britischen Boulevardpresse gewohnt. Ein exaltierter Rockstar wie
Freddie Mercury war es allemal. Dass über sein ausschweifendes Sexualleben berichtet wurde, machte ihm wenig aus. Im Gegenteil: Er sah keinen Grund,
seine One Night Stands mit Männern, seine Besuche in Lederclubs und schwulen Saunen zu verheimlichen. Doch den Bericht einer britischen
Sonntagszeitung im Oktober 1986 wollte Mercury nicht unwidersprochen lassen. Sehe ich aus, als ob ich an Aids sterben würde?, so seine Reaktion auf
die angebliche Enthüllung.
</description>

<pubDate>Fri, 10 Dezember 2021</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-98.htm#Sehe ich aus</link>

</item>


<item>

<title>HIV und Krebs: Früher Beginn antiretroviraler Therapie senkt Risiko</title>

<description>
HIV-Patient:nnen haben ein erhöhtes Risiko an Haut- und Schleimhautkrebs zu erkranken, auch wenn dank einer antiretroviralen Therapie das HI-Virus im
Blut eigentlich nicht mehr nachweisbar ist. Eine neue Studie der Universitätsklinik für Dermatologie der MedUni Wien, des Ludwig Boltzmann Institute
for Rare and Undiagnosed Diseases (LBI-RUD) und des CeMM Forschungszentrum für Molekulare Medizin der Österreichischen Akademie der Wissenschaften
zeigt nun, dass der Zeitpunkt des Starts der antiretroviralen Therapie einen Einfluss auf die Tumorentwicklung haben kann. Die Ergebnisse wurden
aktuell im Fachjournal Immunity veröffentlicht.
</description>

<pubDate>Fri, 10 Dezember 2021</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-98.htm#HIV und Krebs Therapie senkt Risiko</link>

</item>



<item>

<title>Unterzeichnung der Deklaration: #positivarbeiten – Respekt und Selbstverständlichkeit</title>

<description>
Der berliner Senat beabsichtigt, die Deklaration #positivarbeiten – Respekt und Selbstverständlichkeit: Für einen diskriminierungsfreien Umgang mit
HIV-positiven Menschen im Arbeitsleben zu unterzeichnen. Einen entsprechenden Beschluss hat der Senat in seiner heutigen Sitzung auf Vorlage von
Finanzsenator Dr. Matthias Kollatz gefasst. Ein positiver HIV-Status ist den Merkmalen einer chronischen Erkrankung beziehungsweise Behinderung
zuzuordnen. Diese sind durch das Landesantidiskriminierungsgesetz und das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz geschützt.
</description>

<pubDate>Fri, 3 Dezember 2021</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-98.htm#positivarbeiten Respekt</link>

</item>


<item>

<title>Studie wirft neues Licht auf unterschätzten Angriffspunkt von HIV</title>

<description>
Zürcher Forschende haben gezeigt, dass ein relevanter Angriffspunkt für Medikamente und Impfstoffe gegen das HI-Virus für Jahrzehnte zu Unrecht kaum
im Visier der Forschung stand. Davon berichten sie im Fachmagazin Nature Communications. Trotz etlicher Versuche in den vergangenen rund vier
Jahrzehnten wurde bislang noch kein Vakzin gegen das HI-Virus entwickelt. Die Crux: HIV ist ein sehr wandelbares Virus. Wirksame Antikörper müssen
daher möglichst viele Virusvarianten erkennen und unschädlich machen können.
</description>

<pubDate>Fri, 3 Dezember 2021</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-98.htm#Licht auf HIV</link>

</item>


<item>

<title>Weitere Patientin womöglich von HIV-Infektion geheilt</title>

<description>
Patient, Londoner Patient, San Franciscoer Patientin – und nun Esperanza-Patientin: Eine Frau aus Argentinien könnte eine der sehr wenigen Menschen
weltweit sein, deren Körper die Bekämpfung einer HIV-Infektion gelang. Amerikanische Mediziner haben einen weiteren Fall entdeckt, bei dem eine
Heilung von einer HIV-Infektion sehr wahrscheinlich ist. Normalerweise bleiben HI-Viren nach der Infektion lebenslang im Körper und können nur durch
eine antiretrovirale Therapie in Schach gehalten werden, damit sie nicht Aids auslösen. Bei der jetzt beschriebenen Patientin konnte jedoch nur
bruchstückhafter genetischer Code von HI-Viren festgestellt werden.
</description>

<pubDate>Fri, 3 Dezember 2021</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-98.htm#Patientin geheilt</link>

</item>


<item>

<title>40 Jahre HIV / AIDS - Rückblick und Ausblick</title>

<description>
Am Anfang der Pandemie werden die meisten Fälle der Immunschwächekrankheit AIDS als seltene Form einer Lungenentzündung gesehen. Aber bei der neu
aufgetauchten Krankheit kommt es bei den Patienten neben Fieber auch zu geschwollenen Lymphdrüsen, zu einer allgemeinen Immunschwäche und Kaposi-
Sarkomen. Die meisten Patienten und Patientinnen sterben. 1982 bekommt die Krankheit einen Namen: AIDS - Acquired Immune Deficiency Syndrome -
erworbenes Immunschwächesyndrom.
</description>

<pubDate>Fri, 3 Dezember 2021</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-98.htm#40 Jahre HIV AIDS</link>

</item>


<item>

<title>Die häufigsten Geschlechtskrankheiten</title>

<description>
Pro Tag stecken sich weltweit mehr als eine Million Menschen mit einer sexuell übertragbaren Infektion an. Viele wissen nicht einmal etwas davon und
geben die Geschlechtskrankheit weiter. Erwischen kann es jeden, aber viele glauben, dass sie sich nicht mit einer Geschlechtskrankheit infizieren
können. Weit gefehlt, denn nicht bei allen liegt der Grund in häufig wechselnden Sexualpartnern. Auch die Treuesten können sich anstecken. Weltweit
gibt es mehr als 30 verschiedene Geschlechtskrankheiten. Die Symptome reichen von unangenehm bis zu lebensgefährlich.
</description>

<pubDate>Fri, 3 Dezember 2021</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-98.htm#Die Geschlechtskrankheiten</link>

</item>



<item>

<title>Immunzellen gegen hartnäckige Viren: With a little help from my friends</title>

<description>
Um den Kampf gegen persistierende Viren aufrecht erhalten zu können, brauchen B-Gedächtniszellen Unterstützung durch andere Immunzellen. Viren wie
HIV oder der Erreger von Hepatitis C können das Immunsystem überrennen. Ein Ansatz zur Entwicklung von Impfstoffen gegen diese chronischen
Infektionen zielte bisher auf die so genannten B-Gedächtniszellen des Immunsystems. Forschende der Universität Basel berichten nun, dass diese Zellen
die Hilfe anderer Gedächtniszellen brauchen, um den Organismus effektiv gegen chronische Viren zu verteidigen. Eine wichtige Erkenntnis für das
Impfstoff-Design.
</description>

<pubDate>Fri, 26 November 2021</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-98.htm#Immunzellen gegen Viren</link>

</item>


<item>

<title>Werden Menschen mit HIV im Praxisalltag anders behandelt?</title>

<description>
Ein Gespräch mit dem HIV-Selbsthilfenetzwerk AktHIV.de über die Herausforderungen HIV-positiver Menschen in der medizinischen Versorgung. Werden
Menschen mit HIV im Praxisalltag anders behandelt? Die Vergabe des letzten Termins am Tag, weil danach ordentlich desinfiziert werden müsse, der
Vermerk von HIV mit Leuchtstift auf der Patientenakte oder gar die Ablehnung einer Behandlung sind heute nach wie vor gängige Reaktionen, wie HIV-
positive Menschen beim Arztbesuch behandelt werden. Diskriminierung ist nach wie vor präsent, findet aber auch subtiler statt.
</description>

<pubDate>Fri, 26 November 2021</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-98.htm#HIV im Praxisalltag</link>

</item>


<item>

<title>Es gibt wenig Chancen für Jugendliche in Afrika</title>

<description>
Die KinderAidsHilfe Südafrika ist ein Projekt einer Regensburger Stiftung. Seit Beginn der Coronapandemie hat ein Kinder- und Jugendzentrum in
Kapstadt, in dem Kinder leben, deren Eltern tot oder drogenabhängig sind, vermehrt mit Problemen zu kämpfen. Die Leiterin des Hauses spricht über die
Veränderungen, die in den letzten Jahren eingetreten sind. Die KinderAidshilfe Südafrika ist ein Projekt, das vor 15 Jahren in die Gründung eines
Kinder- und Jugendzentrums in Kapstadt mündete. Das Haus trägt den Namen "Elonwabeni" (Haus des Glücklichseins) und wurde von einer Regensburger
Stiftung gegründet. 24 Kinder leben dort, deren Eltern entweder drogenabhängig oder tot sind. Leiterin Denise Landes brachte sie während der Corona-
Pandemie an einen sicheren Ort auf dem Land. Doch nach ihrer Rückkehr nach Kapstadt sind die Probleme größer denn je.
</description>

<pubDate>Fri, 26 November 2021</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-98.htm#Es gibt wenig Chancen</link>

</item>


<item>

<title>Von Geburt an HIV-positiv: Auswirkungen auf die Körperzusammensetzung</title>

<description>
US-amerikanische Wissenschaftler konnte einen Zusammenhang zischen zentraler Adipositas und einer lebenslangen antiviralen Therapie aufzeigen.
Studie mit von Geburt an HIV-positiven Erwachsenen unter antiviraler Therapie. Querschnittsvergleiche von HIV-positiven Menschen mit Kontrollen
zeigten eine Veränderung der Körperzusammensetzung, eine zunehmende Insulinresistenz sowie erhöhte Blutfettwerte. Während der
Längsschnittuntersuchung stieg die Häufigkeit von Übergewicht und Adipositas. Über die langfristigen Auswirkungen einer antiretroviralen Therapie auf
die Körperzusammensetzung von Menschen mit HIV seit der frühen Kindheit ist wenig bekannt. Eine aktuelle Studie aus den USA hat nun die Veränderungen
der Körperfettverteilung bei Menschen mit HIV unter antiviraler Therapie näher beleuchtet.
</description>

<pubDate>Fri, 26 November 2021</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-98.htm#Von Geburt an positiv</link>

</item>


<item>

<title>Kampagnenstart: Leben mit HIV. Anders als du denkst</title>

<description>
BZgA, DAS und DAH starten anlässlich des Welt-Aids-Tages gemeinsame Kampagne gegen Diskriminierung von Menschen mit HIV-Infektion. Menschen mit HIV
können bei rechtzeitiger Diagnose und Therapie leben wie alle anderen. Sie haben dementsprechend auch die gleichen Alltagsprobleme. Mit dieser
Botschaft startet heute die Gemeinschaftskampagne: Leben mit HIV. Anders als du denkst. der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA), der
Deutschen AIDS-Stiftung (DAS) und der Deutschen Aids-Hilfe (DAH). Anlass ist der Welt-Aids-Tag am 1. Dezember. Die Kampagne soll der Diskriminierung
von HIV-positiven Menschen entgegenwirken.
</description>

<pubDate>Fri, 26 November 2021</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-98.htm#Anders als du denkst</link>

</item>



<item>

<title>Eine Welle des Hasses</title>

<description>
In Ghana bedroht ein Gesetzesvorhaben die LGBTIQ-Community und deren Unterstützer*innen. Ohne internationale Hilfe haben queere Menschen bald nur die
Wahl zwischen Gefängnis oder Konversionstherapie. Es war ein Meilenstein für die queere Community Ghanas. Am 31. Januar 2021 konnte in der Hauptstadt
Accra das erste LGBTIQ-Zentrum eingeweiht werden. Der Einladung zur Eröffnungsfeier waren nicht nur Vertreter*innen der australischen und dänischen
Botschaft gefolgt, sondern auch Offizielle der EU. Und natürlich viele Menschen aus der Community.
</description>

<pubDate>Fri, 19 November 2021</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-98.htm#Welle des Hasses</link>

</item>


<item>

<title>Alarmruf im Kampf gegen Corona: Teilen Afrikas droht eine neue HIV-Welle</title>

<description>
In West- und Zentralafrika könnte es in einigen Jahren zu einem erheblichen Anstieg der HIV-Infektionen und Aids-bedingten Todesfälle kommen. Davor
warnt die Aids-Behörde der Vereinten Nationen. Der Grund: die Auswirkungen der Corona-Pandemie. Wer sich mit dem Humanen Immundefizienz Virus (HIV)
infiziert hat oder am erworbenen Immundefizienz Syndrom (Aids) leidet, zählt in Zeiten der Corona-Pandemie zu den besonders gefährdeten Personen.
Schließlich leben diese Personen mit dem Risiko, dass ihre Körper nicht angemessen auf das aggressive Virus reagieren können.
</description>

<pubDate>Fri, 19 November 2021</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-98.htm#Alarmruf Afrikas droht HIV</link>

</item>


<item>

<title>Übergewicht durch HIV-Therapie</title>

<description>
Querschnittsvergleiche von HIV-positiven Menschen mit Kontrollen zeigten eine Veränderung der Körperzusammensetzung, eine zunehmende Insulinresistenz
sowie erhöhte Blutfettwerte. Während der Längsschnittuntersuchung stieg die Häufigkeit von Übergewicht und Adipositas. US-amerikanische
Wissenschaftler konnten einen Zusammenhang zwischen zentraler Adipositas und einer lebenslangen antiviralen Therapie aufzeigen. Über die
langfristigen Auswirkungen einer antiretroviralen Therapie auf die Körperzusammensetzung von Menschen mit HIV seit der frühen Kindheit ist wenig
bekannt. Eine aktuelle Studie aus den USA hat nun die Veränderungen der Körperfettverteilung bei Menschen mit HIV unter antiviraler Therapie näher
beleuchtet.
</description>

<pubDate>Fri, 19 November 2021</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-98.htm#Gewicht durch Therapie</link>

</item>


<item>

<title>Geldstrafe für Berliner HIV-Spezialist wegen sexuellen Missbrauchs</title>

<description>
Unter Ausschluss der Öffentlichkeit: Mit dem Schlussplädoyer versuchte die Verteidigung das Gericht am Montag zu überzeugen. Der Berliner HIV-Arzt
Heiko J. ist am Montag am Amtsgericht Tiergarten wegen sexuellen Missbrauchs eines Patienten zu einer Geldstrafe von mehreren Zehntausend Euro
verurteil worden. Das Gericht verhängte 45.000 Euro – 150 Tagessätze zu 300 Euro – gegen ihn. Das ist vergleichbar mit einer fünfmonatigen Strafe.
</description>

<pubDate>Fri, 19 November 2021</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-98.htm#Geldstrafe Spezialist Missbrauchs</link>

</item>


<item>

<title>Aids-Hilfe auf dem Weg ins digitale Zeitalter</title>

<description>
Ob bei der Beratung, in der Selbsthilfe oder der internen Organisation und Kommunikation: Die Digitalisierung ist für Aids-Hilfen eine
Herausforderung – mit vielen Erleichterungen und neuen Möglichkeiten. Auch in Aids-Hilfen und bei deren Partnerorganisationen hat die Digitalisierung
sukzessive Einzug gehalten und die Arbeit verändert: Online-Beratung, das SAM-Heimtest-Angebot oder Social Media Kampagnen sind da nur die
augenfälligsten Beispiele. Beim Fachtag "Digitalisierung von Aids-Hilfe" der Deutschen Aids-Hilfe am vergangenen Wochenende in Bielefeld erfuhr man
in den diversen Workshops von einer ganzen Reihe innovativer Ideen, mit denen trotz Lock down einzelne Angebote aufrechterhalten werden konnten.
</description>

<pubDate>Fri, 19 November 2021</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-98.htm#Weg ins digitale Zeitalter</link>

</item>



<item>

<title>Die AIDS-Hilfen Österreichs: HIV-positive Menschen werden vor Gericht diskriminiert</title>

<description>
Die AIDS-Hilfen Österreichs präsentieren ein Positionspapier gegen Diskriminierung vor Gericht und fordern die Entstigmatisierung von HIV-Positiven
im Strafrecht. Dabei ist es ausschlaggebend und notwendig, dass den wissenschaftlichen Erkenntnissen der Medizin gefolgt wird. Denn Menschen mit HIV,
die regelmäßig ihre Therapie einnehmen und deren Virenlast unter der Nachweisbarkeitsgrenze liegt, stellen keine Gefährdung dar.
</description>

<pubDate>Fri, 12 November 2021</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-98.htm#vor Gericht diskriminiert</link>

</item>


<item>

<title>HIV und Niere – Teil 2</title>

<description>
Bei Niereninsuffizienz muss ggf. die Dosis von Medikamenten angepasst werden. Zur ART stehen mehrere Substanzen und auch STR zur Verfügung, von denen
einige sogar bei Dialyse zugelassen sind nach Nutzen-Risiko-Abwägung. Darüber hinaus sollte man angesichts der hohen Komorbidität dieser Population
insbesondere auch auf die Dosisanpassung der Begleitmedikation und auf Wechselwirkungen achten.
</description>

<pubDate>Fri, 12 November 2021</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-98.htm#HIV und Niere Teil 2</link>

</item>


<item>

<title>Medizingeschichte: Die unsterblichen Krebszellen von Henrietta Lacks retten heute noch Leben</title>

<description>
Eine elegante junge Frau lächelt auf dem Foto in die Kamera. Da hatte Henrietta Lacks ihr Leben noch vor sich. Sie war verheiratet, bekam fünf
Kinder, doch dann setzte ein aggressiver Krebs ihrem Leben ein frühes Ende. Die Amerikanerin starb 1951 im Alter von 31 Jahren. Und doch hat sie der
Welt ein beispielloses Geschenk gemacht: "Sie hat unsterbliche Zellen hinterlassen, die die Welt verändert haben", sagte ihr Enkel, Alfred Carter,
vergangene Woche in Genf. Dort ehrte die Weltgesundheitsorganisation Lacks 70 Jahre nach ihrem Tod. Denn Millionen Menschen verdanken Henrietta Lacks
ihr Leben.
</description>

<pubDate>Fri, 12 November 2021</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-98.htm#Die unsterblichen Krebszellen</link>

</item>


<item>

<title>Schweiz: PrEP hilft im Kampf gegen die HIV</title>

<description>
Das Medikament PrEP hilft im Kampf gegen die HIV-Pandemie. Auch in der Schweiz. Doch eine neue Studie zeigt, dass nicht alle Risikogruppen erreicht
werden. Das hat vor allem einen Grund. Sie ist meist klein und blau und bewahrt vor einer Ansteckung mit HIV. Wer sich schützen will, schluckt die
PräExpositionsProphylaxe, kurz PrEP. Denn das Medikament hindert den Virus daran, sich zu vermehren. Es ist ein wichtiger Baustein im Kampf gegen die
HIV-Pandemie.
</description>

<pubDate>Fri, 12 November 2021</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-98.htm#PrEP hilft im Kampf</link>

</item>


<item>

<title>DRIVE-AHEAD Studie – Ergebnisse zu Wirksamkeit und Sicherheit</title>

<description>
Neue Studienergebnisse zeigen, dass unter der Fixdosiskombination aus dem NNRTI Doravirin (DOR) und den beiden NRTIs Lamivudin (3TC) und
Tenofovirdisoproxilfumarat (TDF) die virologische Suppression bei gleichzeitig guter Verträglichkeit auch nach 192 Wochen kontinuierlicher Therapie
bzw. 96 Wochen nach der Umstellung von Efavirenz/FTC/TDF aufrecht erhalten werden konnte.
</description>

<pubDate>Fri, 12 November 2021</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-98.htm#DRIVE AHEAD Studie</link>

</item>



<item>

<title>AIDS bei Kindern und Jugendlichen: Licht und viel Schatten</title>

<description>
In den vergangenen zehn Jahren ist es gelungen, die Aids-bedingten Todesraten von Kindern bis neun Jahre um 60 Prozent zu senken. Trotzdem gibt es
noch viel zu tun, sagt UNAIDS, ein Programm der Vereinten Nationen. Rund 300.000 Kinder im Alter zwischen 0 und 9 Jahren, verstorben an den Folgen
ihrer HIV-Infektion: Das ist die katastrophale Bilanz in den Nuller-Jahren des 21. Jahrhunderts. Es waren rund 300.000 Kinder pro Jahr, wohlgemerkt.
Doch es ist gelungen, diese Zahl zu drücken – seit 2010 um 60 Prozent, heißt es bei UNAIDS. Das ist das Ergebnis von Programmen, die das Ziel haben,
die Zahl der so genannten vertikalen Infektionen zu senken und die infizierten Kinder zu identifizieren; sprich: zu diagnostizieren, um sie behandeln
zu können.
</description>

<pubDate>Fri, 5 November 2021</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-98.htm#Licht und viel Schatten</link>

</item>


<item>

<title>HIV-assoziierte Lymphome: Neues Faltblatt informiert Betroffene</title>

<description>
Das Kompetenznetz Maligne Lymphome an der Uniklinik Köln hat ein neues Faltblatt für HIV-positive Menschen mit Lymphomerkrankungen herausgegeben.
Darin wird die bei HIV-Infizierten relativ häufig vorkommende Erkrankung beschrieben, ebenso werden mögliche Symptome, Diagnoseverfahren sowie die
vom jeweiligen Lymphomsubtyp abhängigen Therapieverfahren erläutert. Die Information wird kostenlos an Betroffene abgegeben, auch Behandlungszentren
können beim KML kostenfrei Exemplare zur Auslage bestellen.
</description>

<pubDate>Fri, 5 November 2021</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-98.htm#Neues Faltblatt informiert</link>

</item>


<item>

<title>Kognitive Einschränkungen durch HIV: deutlich geringer und seltener als gedacht</title>

<description>
Die Prävalenz HIV-bezogener kognitiver Beeinträchtigungen wird Expert*innen zufolge massiv überschätzt. Die Art und Weise, in der Forscher*innen HIV-
assoziierte neurokognitive Störungen beurteilen und identifizieren, sei nicht sachgerecht, so ein Meinungsbeitrag in Clinical Infectious Diseases.
Studien ergäben typischerweise, dass etwa die Hälfte der Menschen mit HIV die Kriterien für eine Störung erfüllten. Dies stimme aber nicht mit der
heutigen klinischen Erfahrung überein, wonach relativ wenige Menschen mit HIV kognitive, das Alltagsleben beeinflussende Einschränkungen haben.
</description>

<pubDate>Fri, 5 November 2021</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-98.htm#Kognitive HIV deutlich geringer</link>

</item>


<item>

<title>HIV – Zwischen Stigma und Vergessen</title>

<description>
Eine Tablette pro Tag mittlerweile reicht aus, um eine HIV-Infektion in Schach zu halten. In Deutschland muss niemand mehr an der Folgeerkrankung
Aids sterben. Einerseits scheint hier die Gefahr gebannt, andererseits prägen die extremen Bilder der 80er-Jahre noch immer die Vorstellungen vieler.
HIV bewegt sich in einem merkwürdigen Spannungsfeld zwischen Vergessen und Stigmatisierung. Exakt – Die Story.
</description>

<pubDate>Fri, 5 November 2021</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-98.htm#Stigma und Vergessen</link>

</item>


<item>

<title>PrEP senkt HIV-Inzidenz bei westafrikanischen Männern</title>

<description>
Eine neue Studie der Universität Montpellier zeigt: Die HIV-Inzidenz unter westafrikanischen Männern, die die PrEP nutzten, sank im Vergleich mit
einer früheren Kohorte von Männern ohne PrEP-Zugang um 79 Prozent, trotz suboptimaler Einnahmetreue. Die HIV-Inzidenz unter westafrikanischen
Männern, die die PrEP nutzten, sank im Vergleich mit einer früheren Kohorte von Männern ohne PrEP-Zugang um 79 Prozent, obwohl die Adhärenz bei den
meisten Männern, insbesondere bei anlassbezogener PrEP-Nutzung, nicht optimal war.
</description>

<pubDate>Fri, 5 November 2021</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-98.htm#PrEP senkt HIV</link>

</item>



<item>

<title>HIV und Psyche</title>

<description>
Stimmungstief im Winter, aber auch Schlafstörungen und psychische Erkrankungen wie Depressionen und Angstzustände sind in der Allgemeinbevölkerung
nicht selten – HIV infizierte Personen leiden allerdings häufiger unter psychischen Erkrankungen als Personen ohne HIV-Infektion. In einer Umfrage
zum saisonalen Stimmungsverhalten in der deutschen Erwachsenenbevölkerung gaben von mehr als 1.000 Personen knapp ein Viertel der Männer und gut ein
Drittel der Frauen an, im Winter in ein Stimmungstief zu fallen. Auch Schlafstörungen sind in der Allgemeinbevölkerung nicht selten.
</description>

<pubDate>Fri, 29 Oktober 2021</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-97.htm#HIV und Psyche</link>

</item>


<item>

<title>HIV in Rumänien auf dem Vormarsch</title>

<description>
Seit dem Ausbruch der Corona-Pandemie ist das HI-Virus in zahlreichen Staaten Osteuropas wieder auf dem Vormarsch. Neben der Präventionsarbeit stockt
auch die Behandlung von HIV-Infizierten. Das Gesundheitssystem in Rumänien scheint auf diese Probleme keine Antwort zu haben. AFPTV ist mit
Sozialarbeitern an Krisenorten in Bukarest unterwegs. Ein Filmbericht.
</description>

<pubDate>Fri, 29 Oktober 2021</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-97.htm#HIV auf dem Vormarsch</link>

</item>


<item>

<title>Tausende Mädchen werden von Nepal für die Sexindustrie verschleppt</title>

<description>
Tausende von Frauen und Kindern in ganz Südasien werden jährlich in die moderne Sklaverei verkauft und mit dem Versprechen auf Arbeit und ein
besseres Leben aus ihren Häusern und Dörfern in die Knechtschaft gelockt. Menschenhandel ist der zweitgrößte kriminelle Wirtschaftszweig der Welt.
Japan ist seit langem berüchtigt für Menschenhandel für seine Sexindustrie. Und trotz des Drucks der internationalen Gemeinschaft bleibt der
Sexhandel in Japan endemisch. In China ist der Menschenhandel am ausgeprägtesten.
</description>

<pubDate>Fri, 29 Oktober 2021</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-97.htm#Nepal Sexindustrie verschleppt</link>

</item>


<item>

<title>Großbritannien auf dem Weg zur vollständigen Ausrottung von HIV bis 2030</title>

<description>
Einer neuen Studie zufolge könnte England in den nächsten acht Jahren schaffen, die Übertragung von HIV zu unterbinden und die AIDS-Epidemie beenden.
Die vom Medical Research Council und Public Health England erhobenen Daten ergeben, dass England auf dem besten Weg ist, bis 2025 95 Prozent aller
HIV-Infizierten zu diagnostizieren. Dies würde die Chancen, das Virus bis zum Jahr 2030 auszurotten, deutlich erhöhen. Berichten zufolge ist die Zahl
der Menschen mit einer HIV-Diagnose im Alter von 15 bis 74 Jahren in Großbritannien von 83.500 im Jahr 2013 auf 92.800 im Jahr 2019 gestiegen.
</description>

<pubDate>Fri, 29 Oktober 2021</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-97.htm#britannien auf dem Weg</link>

</item>


<item>

<title>40 Jahre HIV: Ein zweifelhaftes Jubiläum</title>

<description>
Projekt Information Juli / August 2021 mit den Themen: 40 Jahre HIV: Ein zweifelhaftes Jubiläum - Dennoch lohnt sich der Blick zurück - aus Sicht
eines Forschers und eines Langzeitüberlebenden. Unser Immunsystem - das zweite Gehirn des Körpers. Unser Abwehrsystem kennt viele Tricks. Doch warum
schafft es gerade HIV, unser Immunsystem zu überwinden? u.v.m.
</description>

<pubDate>Fri, 29 Oktober 2021</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-97.htm#40 Jahre HIV</link>

</item>



<item>

<title>Endlich: HIV- und STI-Tests bequem von zuhause aus!</title>

<description>
Einen Test auf sexuell übertragbare Krankheiten (STI) zu machen braucht Überwindung. Bis jetzt! Seit Kurzem geht das mit den Selbsttests der Aids-
Hilfe Schweiz bequem von zu Hause aus. So schnell und einfach war das Testen auf HIV, Gonorrhö, Syphilis und Chlamydien noch nie. Mit Check at Home
können die Testkits bequem online bestellt und dazu gleich die telefonische Erstberatung mit einer Fachperson vereinbart werden, aus einem
Gesundheitszentrum der Wahl.
</description>

<pubDate>Fri, 8 Oktober 2021</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-97.htm#HIV und STI von zuhause aus</link>

</item>


<item>

<title>Stigmatisierung verhindert Lehren aus der HIV-Pandemie</title>

<description>
Die HIV-Pandemie traf besonders früh die LGBTQI*-Gemeinschaft: Menschen, die ohnehin schon stigmatisiert wurden. Diese Stigmatisierung verhinderte,
dass breitere Teile der Gesellschaft die Lehren aus der HIV-Pandemie übernahmen – mit Folgen für den Umgang mit der Covid-19-Pandemie, argumentieren
Wissenschaftler der Fakultät für Gesundheitswissenschaften der Universität Bielefeld. Im Fachmagazin Science zeigen sie, wie die Gesellschaft aus den
Erfahrungen stigmatisierter Gemeinschaften besser lernen könnte.
</description>

<pubDate>Fri, 8 Oktober 2021</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-97.htm#Stigmatisierung verhindert Lehren</link>

</item>


<item>

<title>Covid: Genesen-Zertifikat – Wie lange gültig?</title>

<description>
Wir dürfen davon ausgehen, dass eine gegen Covid geimpfte Person zwar keinen vollständigen Schutz vor einer erneuten Infektion aufweist, doch die
Wahrscheinlichkeit einer schweren Infektion wird massiv reduziert. In der aktuellen Debatte zum Covid-Zertifikat dürfen wir uns durchaus die Frage
stellen, ob denn eine durchgemachte Covid-Infektion auch einen ausreichenden Schutz vermittelt. Eigentlich müssen wir davon ausgehen, dass wir mehr
Daten zur Dauer der Immunität nach durchgemachter Infektion haben, als Daten zur Dauer des Impfschutzes.
</description>

<pubDate>Fri, 8 Oktober 2021</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-97.htm#Genesen Zertifikat</link>

</item>


<item>

<title>Ausschluss von schwulen und bisexuellen Männern von der Blutspende</title>

<description>
Seit Jahren wird darüber diskutiert, wer von der Blutspende ausgeschlossen werden darf, damit das Risiko einer Übertragung von HIV und anderen
Infektionen minimiert wird. Schwule und andere Männer, die Sex mit Männern haben (MSM), durften lange Zeit überhaupt nicht spenden. Seit 2017 gelten
neue Richtlinien: Demnach dürfen MSM Blut spenden, wenn sie ein Jahr lang keinen Sex mit einem Mann hatten. Diese Regelung schließt weiterhin die
allermeisten MSM aus. Diese Regelung ist diskriminierend und hat keine wissenschaftliche Grundlage.
</description>

<pubDate>Fri, 8 Oktober 2021</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-97.htm#Ausschluss von Blutspende</link>

</item>


<item>

<title>HIV-Heilung</title>

<description>
Neue Chance für Antikörper gegen Integrin α4β7? Vor fünf Jahren machte ein Vedolizumab, ein Antikörper gegen das Integrin α4β7 schon einmal
Schlagzeilen: Damals schien durch diesen Antikörper bei Affen eine Heilung gelungen. Später stellte sich heraus, dass versehentlich ein attenuierter
(abgeschwächt, verdünnt oder auch vermindert) Virenstamm verwendet worden war. Nun gibt es neue Daten, die hoffen lassen, dass die Blockade des α4β7-
Rezeptors doch einen günstigen Effekt haben könnte.
</description>

<pubDate>Fri, 8 Oktober 2021</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-97.htm#HIVHeilung</link>

</item>



<item>

<title>Zwischen Tabu und Angst – Leben mit HIV</title>

<description>
Einst ein Schreckgespenst, heute eine chronische Krankheit. Doch gewisse Vorurteile über HIV halten sich bis heute. «Es war eine Zeitbombe, ein
Todesurteil auf Raten.» Werner Neth fürchtete sich vor dem Ausbruch der Krankheit Aids und dem Tod. 1986 erfuhr er, dass er HIV-positiv ist. Es sei
eine wahnsinnige Belastung gewesen. Rundherum starben Leute. Auch bei ihm brach Aids aus, aber zum Glück erst 1995. Er überlebte dank einer neuen
Behandlung. Heute ist Neth 70. Außer der einen Pille am Morgen und einem Arztbesuch alle drei Monate zur Kontrolle der Therapie unterscheide sich
sein Leben in keiner Weise von dem einer HIV-negativen Person.
</description>

<pubDate>Fri, 1 Oktober 2021</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-97.htm#Tabu und Angst HIV</link>

</item>


<item>

<title>Wenn diese mRNA-Impfstoffe so toll sind, warum gibt’s dann noch keinen für HIV?</title>

<description>
Gegen SARS-CoV-2 gab es rasch Impfstoffe, darunter mRNA-Vakzine, ein HIV-Impfstoff dagegen konnte seit Jahrzehnten nicht entwickelt werden. Tim
Murphy zu den Hintergründen. Eine Sache, die ich im letzten Jahr oft von Freund*innen – sowohl im wirklichen Leben als auch in den sozialen Medien –
gehört habe, ist: "Wie konnten wir in weniger als einem Jahr mehrere Covid-19-Impfstoffe entwickeln, während wir seit fast 40 Jahren über HIV
Bescheid wissen und immer noch keinen HIV-Impfstoff haben? Das verhindern doch bestimmt die Pharmafirmen, weil sie mit den HIV-Medikamenten so viel
Geld verdienen!"
</description>

<pubDate>Fri, 1 Oktober 2021</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-97.htm#mRNA Impfstoffe HIV</link>

</item>


<item>

<title>HIV-Infizierte werden weiterhin diskriminiert und ausgegrenzt</title>

<description>
Diskriminierung HIV-infizierter Menschen ist leider noch Alltag. "Die gesellschaftliche Entwicklung ist langsamer als die medizinische", sagt
Matthias Kuske von der Deutschen Aids-Hilfe. Ein Großteil der HIV-Infizierten in Deutschland wird im Alltag nach wie vor diskriminiert und
ausgegrenzt. Schwerer als die gesundheitlichen Folgen der HIV-Infektion wiegen für viele Menschen die sozialen Folgen durch Vorurteile, wie eine
heute in Berlin vorgestellte Untersuchung der Deutschen Aids-Hilfe und des Instituts für Demokratie und Zivilgesellschaft zeigt. Für die Erhebung,
die zehn Jahre nach einer ähnlichen Befragung erstmals wieder umfassende Daten zu dem Thema liefert, wurden knapp 500 HIV-positive Menschen in
Interviews befragt.
</description>

<pubDate>Fri, 1 Oktober 2021</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-97.htm#weiterhin diskriminiert</link>

</item>


<item>

<title>Was die HIV-Forschung für Corona-Medikamente bringen könnte</title>

<description>
Prof. Christian Klein sucht Wirkstoffe gegen Coronaviren. Er ist zuversichtlich: "Der Mechanismus lässt sich übertragen". Wenn Coronaviren über die
Atemluft in den Körper gelangen, befallen sie die Körperzellen. Dort vermehren sie sich weiter, die Körperzellen hingegen sterben ab. Wissenschaftler
der Universität Heidelberg suchen nach Wirkstoffen, die die Vermehrung des Virus hemmen. Im Gespräch erklärt der Pharmazeut Professor Christian Klein
vom Institut für Pharmazie und Molekulare Biotechnologie, wie es gelingen könnte, das Coronavirus und andere Krankheitserreger zu überlisten.
</description>

<pubDate>Fri, 1 Oktober 2021</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-97.htm#Forschung Medikamente bringen</link>

</item>


<item>

<title>The Global Fonds: Und was ist mit Aids?</title>

<description>
Der Jahresbericht des Globalen Fonds: Covid-19 hält die Welt in Atem – und behindert den Kampf gegen andere, teils viel ältere Pandemien: zum
Beispiel Aids oder Tuberkulose. Die Zahlen sind dramatisch, kein Zweifel. Seit Beginn der Pandemie sind mehr als 4,6 Millionen Menschen an einer
Infektion mit SARS-CoV-2 gestorben. Zumindest sind das die Toten, die offiziell von der Johns Hopkins University auf dem Dashboard für Covid-19
gelistet werden. Hochrechnungen gehen von weit mehr aus, gar der drei- bis vierfachen Anzahl, insbesondere wenn nicht nur die Infizierten und somit
direkt betroffenen Opfer berücksichtigt werden, sondern auch die indirekten: weil das neuartige Coronavirus die Gesundheitssysteme überlastet,
teilweise zusammenbrechen ließ.
</description>

<pubDate>Fri, 1 Oktober 2021</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-97.htm#Und was ist mit Aids</link>

</item>



<item>

<title>Kaiserslauterer Institut hilft, HIV-Therapien zu verbessern</title>

<description>
HIV-Infektionen spielen in Kaiserslautern eine große Rolle – nicht in der Bevölkerung, sondern in der Forschung. Das Institut für Immunologie und
Genetik hat Zehntausende Proben auf das Virus getestet und besitzt den wohl weltweit größten Datensatz. Wie die Arbeit der Experten hilft, Therapien
zu verbessern. Die Zeiten, in denen Menschen aufgrund einer HIV-Infektion eine deutlich geringere Lebenserwartung hatten, sind vorbei. Wie die
Deutsche Aids-Hilfe mit Verweis auf eine Studie schreibt, können junge HIV-Infizierte, die frühzeitig behandelt werden, mit einer nahezu normalen
Lebenserwartung rechnen. Zu dieser Entwicklung habe insbesondere die Vielfalt wirksamerer, verträglicherer Medikamente beigetragen.
</description>

<pubDate>Fri, 24 September 2021</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-97.htm#HIV Therapien verbessern</link>

</item>


<item>

<title>Kenia: Wie die Corona-Pandemie die Ausbreitung der Tuberkulose befördert</title>

<description>
Die Situation in einer Klinik in einem Armenviertel der Hauptstadt Kenias macht die doppelte Krise deutlich. Auf den schlichten Holzbänken und
Plastikstühlen sitzen nur wenige Menschen, die darauf warten, ihre Medikamente zu bekommen. Dabei sollte im Wartebereich der Tuberkuloseabteilung des
Baraka Medical Centres in Mathare, einem der größten Slums Nairobis, eigentlich deutlich mehr los sein, erklärt Ärztin Maureen Njoki Githuka:
"Normalerweise haben wir pro Quartal zwischen hundert und zweihundert neue Patienten. Aber im letzten Quartal waren es nur 60."
</description>

<pubDate>Fri, 24 September 2021</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-97.htm#Corona-Pandemie Tuberkulose</link>

</item>


<item>

<title>HIV-Prävention: "Die Tests aus der Tabuzone rausholen"</title>

<description>
Die Caritas will mit einer Kampagne die HIV-Prävention stärken. Was sich die Leiterin der Aids-Beratungsstelle davon erhofft und wie Corona die
Arbeit erschwert hat. Mit einer Plakatkampagne in der Münchner Innenstadt und einer Online-Aktion in den sozialen Medien will die Caritas auf die
HIV-Prävention aufmerksam machen. Regina Lange-Rönning ist seit sechs Jahren Leiterin der Aids-Beratungsstelle, die nun auch als HIV-Teststation
fungiert. Rund 180 Personen kommen jedes Jahr, um sich beraten zu lassen. Im Interview erklärt sie, was sie sich von der Kampagne erhofft und wie
Corona die Arbeit erschwert hat.
</description>

<pubDate>Fri, 24 September 2021</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-97.htm#Tabuzone rausholen</link>

</item>


<item>

<title>Ganzheitliche Therapie: Die soziale Seite von HIV</title>

<description>
Biopsychosoziale Medizin: Hinter dem sperrigen Begriff steckt ein ganzheitlicher Ansatz bei der Versorgung von HIV-positiven Menschen, der derzeit
ausgebaut wird und viel zur Lebensqualität und Sicherheit der Betroffenen beiträgt. Die Einheit von Körper und Geist - in der modernen Medizin
endlich wieder ein Thema. Auch bei der Diagnose HIV-positiv spielt der biospsychosozialmedizinische Ansatz eine große Rolle. Schon in der Vorsorge,
die ja viel vom Lebensstil abhängt. Die Präexpositionsprophylaxe, kurz PrEP genannt (Anm. der Red.: Einnahme bestimmter Medikamente, die vor
Ansteckung mit HIV schützen), wird immer mehr in Anspruch genommen.
</description>

<pubDate>Fri, 24 September 2021</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-97.htm#Die soziale Seite von HIV</link>

</item>


<item>

<title>Save The Date! Online-Konferenz zur Zukunft der globalen HIV-Bekämpfung</title>

<description>
Wird die neue Bundesregierung Deutschlands Rolle im globalen Gesundheitssektor gerecht werden können? Dieser Frage geht am 1. Dezember eine Konferenz
des Aktionsbündnis gegen AIDS nach. Bereits vor der COVID-19-Pandemie drohte das von der Weltgemeinschaft gesetzte Ziel, Aids bis 2030 zu beenden,
verfehlt zu werden. Die Pandemie hat die Anstrengungen in vielen Ländern noch zusätzlich ausgebremst. Sie hat zudem weltweit – wenn auch mit großen
regionalen Unterschieden – Auswirkung auf die Gesundheitsfinanzierung, die Zivilgesellschaften und nicht zuletzt auf Programme zur Bekämpfung von
HIV, Tuberkulose, Malaria und anderen Krankheiten.
</description>

<pubDate>Fri, 24 September 2021</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-97.htm#Save The Date</link>

</item>


<item>

<title>Infektiologe Pietro Vernazza: «Ich rechne für den Winter nicht mit schweren Problemen»</title>

<description>
Pietro Vernazza hat sein Büro in St.Gallen geräumt. Ende Monat geht er in Pension. Pietro Vernazza war zu Beginn der Pandemie einer der
meistzitierten Corona-Experten, doch zuletzt hielt er sich zurück. Kurz vor seiner Pensionierung zieht der international renommierte Aids-Forscher
eine Bilanz. Ein Interview.
</description>

<pubDate>Fri, 17 September 2021</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-97.htm#Pietro Vernazza</link>

</item>


<item>

<title>Malaria, Aids, TBC: Vergessen in Zeiten von Covid 19</title>

<description>
Tuberkulose: Dort, wo die "Krankheit der Armen" wütet, werden ihre Opfer immer noch ärmer. In Mathare, einem der größten Slums von Nairobi, haben
wegen der Corona-Krise viele ihre Jobs verloren und hungern. Die Coronakrise hat die Lage für Betroffene von Aids, Tuberkulose oder Malaria vor allem
in den ärmsten Ländern verschlimmert. Bei knappen Mitteln konzentrieren sich Regierungen auf die Bekämpfung der jüngsten Pandemie. Nur eine der
Folgen: Unzählige Kranke leiden, hungern und verlieren ihre Jobs.
</description>

<pubDate>Fri, 17 September 2021</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-97.htm#Malaria Aids TBC Covid-19</link>

</item>


<item>

<title>Mikrobielle Produkte im Blut fördern chronische Entzündungen bei HIV-Infektionen</title>

<description>
Für Menschen, die mit dem Humanen Immundefizienz-Virus (HIV) infiziert sind, gibt es zwar eine Therapie, die das Virus unterdrückt und damit vor dem
lebensbedrohlichen erworbenen Immunschwächesyndrom (AIDS) schützt, doch haben Betroffene in der Regel mehr Gesundheitsprobleme als Nichterkrankte und
ihre Lebenserwartung ist niedriger. Neuere Studien deuten darauf hin, dass vermehrte und anhaltende Entzündungen die Ursache sein könnten.
</description>

<pubDate>Fri, 17 September 2021</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-97.htm#Mikrobielle Produkte im Blut</link>

</item>


<item>

<title>Moderna testet Impfstoff gegen HIV</title>

<description>
mRNA-Impfstoffe liefern den menschlichen Zellen genetische Baupläne zur Bildung von Antikörpern gegen das Coronavirus. Der Impfstoff der Mainzer
Firma Biontech und des US-Konzerns Pfizer funktioniert auf diese Art. Gegen das AIDS auslösende HI-Virus gibt es bis heute keinen Impfstoff. Die
Corona-Pandemie könnte die Entwicklung jetzt beschleunigen. Der US-Pharmahersteller Moderna hat einen möglichen Impfstoff gegen das AIDS auslösende
HI-Virus entwickelt und will diesen jetzt an Menschen erproben. Die Phase I Studie zur Erprobung der Sicherheit und Verträglichkeit des Wirkstoffs
soll am 19. September in den USA starten, wie aus einer Mitteilung des Unternehmens hervorgeht.
</description>

<pubDate>Fri, 17 September 2021</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-97.htm#Impfstoff gegen HIV</link>

</item>


<item>

<title>Krank und ohne Papiere – Lösungen für ein verborgenes Problem</title>

<description>
Menschen ohne geregelten Aufenthaltsstatus können in Deutschland nicht ohne Angst zur Ärztin*zum Arzt gehen. Die Kampagne #GleichBeHandeln fordert
deshalb, die "Übermittlungspflicht" einzuschränken. "Menschen ohne geregelten Aufenthaltsstatus": Das sind Bürger*innen eines nicht EU-Landes, die in
Deutschland ohne den vorgeschriebenen Aufenthaltstitel, ohne Duldung und ohne aktuelle behördliche Erfassung leben. Darunter fallen zum Beispiel
Menschen, deren Asylantrag abgelehnt wurde, deren Studierendenvisum ausgelaufen ist oder Personen aus so genannten sicheren Herkunftsländern.
</description>

<pubDate>Fri, 17 September 2021</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-97.htm#Krank ohne Papiere</link>

</item>



<item>

<title>Safer Sex ist auch anno 2021 noch eine super Idee</title>

<description>
Sommer, Sonne, Sex. Jetzt - mit weniger Corona-Angst im Nacken - vielleicht wieder mehr und freizügiger als noch vor ein paar Monaten. Gut so. Aber
bitte mit Kondom in Griffweite. Denn Geschlechtskrankheiten gibt es viele. Zum Beispiel die Syphilis. Nein, von dieser Krankheit waren nicht nur vor
200 Jahren lebende Dichter und Musiker betroffen. Vor rund 20 Jahren ist die Lustseuche - oder noch schlimmer - Geschlechtspest, wie sie früher
bezeichnet wurde, wieder nach Europa zurückgekehrt. Seither stiegen die Fallzahlen kontinuierlich an.
</description>

<pubDate>Fri, 10 September 2021</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-97.htm#Safer Sex super Idee</link>

</item>


<item>

<title>Interessanter Ansatz bei HIV-Infektion</title>

<description>
Ruhende infizierte T-Helferzellen bilden ein Reservoir für HIV im Körper, das sich der Immunantwort entzieht. Eine HIV-Infektion ist zurzeit nicht
heilbar, weil das Virus sein in DNA umgeschriebenes Erbgut in die DNA infizierter CD4+ Zellen integriert. Ruhende infizierte CD4+ Zellen bilden ein
Reservoir für HIV im Körper, das von natürlichen Killerzellen und zytotoxischen T-Zellen nicht erkannt wird und damit der Immunabwehr entgeht.
Bislang hat die HIV-Forschung noch keinen Weg gefunden, um diese ruhenden Zellen aus der Reserve zu locken und sie so einer Therapie zugänglich zu
machen.
</description>

<pubDate>Fri, 10 September 2021</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-97.htm#Ansatz HIV</link>

</item>


<item>

<title>Weniger HIV-Neudiagnosen 2020</title>

<description>
In der ersten Hälfte des vergangenen Jahres sind weniger HIV-Neudiagnosen an das RKI gemeldet worden als im Vorjahr. Daran hat vermutlich auch die
COVID-19-Pandemie einen Anteil. Dem Robert Koch-Institut wurden für das Jahr 2019 insgesamt 3111 und bis zum 1. Juni 2021 für das Jahr 2020 insgesamt
2454 gesicherte HIV-Neudiagnosen gemeldet. Das geht aus dem aktuellen Epidemiologischen Bulletin hervor. Dem RKI zufolge entspricht dies einer
Zunahme um acht Prozent von 2018 auf 2019 und einem Rückgang um 21 Prozent von 2019 auf 2020. Das RKI weist darauf hin, dass wahrscheinlich die
COVID-19 Pandemie durch verschiedene Faktoren zum Rückgang der HIV-Neudiagnosen im Jahr 2020 beigetragen hat.
</description>

<pubDate>Fri, 10 September 2021</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-97.htm#Weniger HIV 2020</link>

</item>


<item>

<title>Uganda: Wie die Corona-Pandemie Trauerrituale verändert</title>

<description>
In Zeiten der Corona-Pandemie verändern sich Beerdigungsrituale in Afrika per Verordnung: "Wegen COVID-19 durften wir keine Kondolenzbücher mehr
ausgeben. Als die Kirchen geschlossen wurden, hat uns das sehr getroffen", sagt Sydney Ogwang, Geschäftsführerin von "Executive Funeral Services" -
einem Bestattungsunternehmen in der ugandischen Hauptstadt Kampala. Vieles habe sich seit den Beschränkungen für traditionelle Zusammenkünfte zu
Beerdigungen verändert, sagt die Bestatterin im Gespräch mit der DW. Singen war verboten, zu den nächtlichen Totenwachen kamen nur wenige Menschen.
</description>

<pubDate>Fri, 10 September 2021</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-97.htm#Uganda Trauerrituale</link>

</item>


<item>

<title>Jennys Leben mit Drogen Teil 1 und 2</title>

<description>
Von chronischen Schmerzen zu Heroin aus dem Darknet. Jenny T. lebt in einem kleinen Ort in Brandenburg. Im Interview erzählt sie, wie sie sich gegen
ihre chronischen Schmerzen selbst geholfen hat und dadurch opioidabhängig wurde. In und mit der Deutschen Aids-Hilfe haben sich schon früh auch
Drogen gebrauchende Menschen für ihre Rechte, gegen Diskriminierung und für eine menschliche Drogenpolitik engagiert – auch aus der Erkenntnis
heraus, dass nur diejenigen ihre Gesundheit schützen können, die in ihrer Lebenswelt weder diskriminiert noch kriminalisiert werden. Auch wenn die
Drogenpolitik immer noch auch auf Repression und Kriminalisierung setzt, hat die akzeptierende Drogenarbeit seither viel erreicht, etwa die
Einrichtung von Drogenkonsumräumen in mittlerweile acht Bundesländern oder die Einführung der Substitutionsbehandlung auf breiter Basis.
</description>

<pubDate>Fri, 10 September 2021</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-97.htm#Jennys Leben</link>

</item>



<item>

<title>Konsequenzen der gering gradigen HIV Virämie</title>

<description>
Welche Bedeutung eine gering gradige HIV Virämie (Low-level Viremia, LLV) für den klinischen Verlauf hat, ist immer noch unklar. Wissenschaftlerinnen
und Wissenschaftler aus Schweden sind dieser Frage jetzt im Rahmen einer landesweiten Kohortenstudie nachgegangen. Sie untersuchten, ob es einen
Zusammenhang zwischen dem Vorliegen einer LLV und der Gesamtmortalität, dem Auftreten von AIDS oder schweren Non-AIDS Ereignissen gibt.
</description>

<pubDate>Fri, 3 September 2021</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-97.htm#Konsequenzen gradigen HIV</link>

</item>


<item>

<title>HIV: Islatravir als Präexpositionsprophylaxe in Phase IIa Studie</title>

<description>
Die Ergebnisse einer noch laufenden Phase IIa Studie zeigten für die experimentelle Substanz Islatravir als Monatstablette für die
Präexpositionsprophylaxe (PrEP) über 24 Wochen ein in der Regel gutes Verträglichkeitsprofil. Islatravir ist ein nukleosidischer Reverse-
Transkriptase-Translokations-Inhibitor. In dieser Placebo-kontrollierten Phase-2a-Studie wird die Sicherheit, Verträglichkeit und Pharmakokinetik der
monatlichen oralen Dosierung von Islatravir bei Erwachsenen mit einem geringen Risiko für eine HIV-1-Infektion untersucht. Die aktuelle Auswertung
nach 24 Wochen zeigte, dass die monatliche Einnahme der Islatravir-Tablette über einen Zeitraum von 6 Monaten im Vergleich zu Placebo in der Regel
gut verträglich war.
</description>

<pubDate>Fri, 3 September 2021</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-97.htm#HIV Islatravir</link>

</item>


<item>

<title>Kasuistik: HIV-Superinfektion und Salvage-Therapie</title>

<description>
Ungewöhnliche Kombination der Transmission eines multiresistentem HI-Virus Stammes im Rahmen einer Superinfektion. Gegenwärtig wird eine Salvage-
Therapie unter Nutzung von Fostemsavir und Ibalizumab eingesetzt. Im Jahr 2010 wurde ein damals 43-jähriger Mann erstmals aufgrund seiner HIV-
Infektion symptomatisch. Neben einer Pneumocystis jirovecii-Pneumonie und einer Soorösophagitis litt er an einem Wasting-Syndrom. Aus der
Vorgeschichte sind eine Lues, eine Malaria und eine Osteomyelitis zu erwähnen. Zudem ist eine einseitig "helle Lunge" bekannt.
</description>

<pubDate>Fri, 3 September 2021</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-97.htm#Kasuistik HIV</link>

</item>


<item>

<title>Modell zur Vorhersage der Wirkung einer Antikörperbehandlung bei HIV-Infektion entwickelt</title>

<description>
Die Dosierung von breit neutralisierenden Antikörpern bestimmt die Fähigkeit zur Virusvermehrung. Erkenntnisse können dazu beitragen, eine HIV-
Therapie zu entwerfen, die das Virus dauerhaft unterdrückt. Eine Forschungskooperation unter Kölner Beteiligung hat einen Weg gefunden, die Wirkung
von breit neutralisierenden Antikörpern (bnAbs) auf die Wachstumsrate von HIV-1 vorherzusagen. Die Ergebnisse sind wichtig, um alternative
immunvermittelte Therapien für HIV-Infektionen zu verbessern. Die neuen Erkenntnisse sind das Ergebnis einer Zusammenarbeit von Wissenschaftler:innen
des Instituts für Biologische Physik der Universität zu Köln und des Instituts für Virologie der Uniklinik Köln.
</description>

<pubDate>Fri, 3 September 2021</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-97.htm#Modell zur Vorhersage</link>

</item>


<item>

<title>Welt-Hepatitis-Tag: Warum Leberkrebs in Westafrika so häufig vorkommt</title>

<description>
Auffallend viele Westafrikaner leiden an Leberkrebs. Spezialisten weisen auf hohe Hepatitis-Raten als wahrscheinliche Ursache hin, doch der Region
fehlen die notwendigen Mittel, um mit der Epidemie umzugehen. Westafrika wird von einer stillen Epidemie geplagt: Acht westafrikanische Nationen
gehören zu den Top 25 der Länder mit der höchsten Prävalenz von Leberkrebs. Das zeigen die Daten des World Cancer Research Fund, der Informationen
über die Häufigkeit von Krebsarten auf der ganzen Welt sammelt. Dazu zählen demnach Liberia, Guinea, Ghana, Burkina Faso und Senegal. In Gambia ist
Leberkrebs die häufigste Krebsart, 23,9 von 100.000 Menschen erkranken an ihr.
</description>

<pubDate>Fri, 3 September 2021</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-97.htm#Leberkrebs in Westafrika</link>

</item>



<item>

<title>HIV: Durch Storytelling das Narrativ verändern</title>

<description>
Mit persönlichen Geschichten Vorurteile überwinden. Was verbindet Prominente wie Zachary Quinto, George A. Johnson, Zachary Drucker oder Charles
Stephens? Der Kampf gegen HIV und die Kriminalisierung der Erkrankung stellt für alle hier genannten ein persönliches Anliegen dar. Im Namen der
Elizabeth Taylor AIDS Foundation sprachen die Referent:innen auf dem IAS 2021 darüber, warum Storytelling als machtvolles Werkzeug gegen
Diskriminierung genutzt werden kann.
</description>

<pubDate>Fri, 27 August 2021</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-97.htm#Storytelling Narrativ</link>

</item>


<item>

<title>COVID-19 und HIV: Was zählt, ist Evidenz!</title>

<description>
Seit Beginn der COVID-19-Pandemie gab es immer wieder Schlagzeilen, die zu Fehleinschätzungen führten. Das gilt auch für Themen rund um COVID-19 und
Menschen mit HIV-Infektion. Nach mehr als anderthalb Jahren Pandemiegeschehen zog Dr. Laura Waters, HIV-Ärztin aus dem Mortimer Market Centre in
London und Vorsitzende der Britischen HIV-Gesellschaft BHIVA, Bilanz. Menschen mit HIV haben entgegen ersten Berichten ein erhöhtes Risiko, an
COVID-19 zu versterben. In den ersten Analysen war nicht für Alter adjustiert worden und HIV-Patienten starben jünger an COVID-19 als andere
Menschen.
</description>

<pubDate>Fri, 27 August 2021</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-97.htm#COVID HIV Evidenz</link>

</item>


<item>

<title>Mutter, HIV-positiv, Sexarbeiterin</title>

<description>
Phelister Abdalla ist HIV-positiv, Mutter dreier Kinder und hat sich für den Beruf Sexarbeiterin entschieden. Sie ist außerdem die nationale
Koordinatorin der Kenya Sex Workers Alliance. Auf dem IAS 2021 berichtet Abdalla, wie und warum sich der Blick auf Sexarbeit dringend ändern muss -
auch aus gesundheitlichen Gründen. Unter dem Titel “Decriminalization of sex work and providing good health outcomes for sex workers” spricht die
nationale Koordinatorin der Kenya Sex Workers Alliance über Vorurteile, gesundheitliche und gesetzliche Einschränkungen von Sexarbeiter:innen sowie
die Notwendigkeit, Stigmatisierung und Diskriminierung geschlossen entgegenzutreten.
</description>

<pubDate>Fri, 27 August 2021</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-97.htm#Mutter positiv Sexarbeiterin</link>

</item>


<item>

<title>Antiretrovirale Therapie: Naht der Paradigmenwechsel?</title>

<description>
Zwei-Wirkstoff-Regimes und Drei-Wirkstoff-Regimes im Vergleich. Zahlreiche Patient:innen mit HIV-Infektion erhalten Dreifachtherapien. Moderne
Regimes mit zwei Wirkstoffen seien dieser Strategie aber nicht unterlegen, hieß es bei der IAS 2021. Ein kurzer Rückblick: Ab 1986 erhielten
Patient:innen mit HIV-Infektion Azidothymidin. Die hochaktive antiretrovirale Therapie (HAART) ab 1996 brachte schließlich den Durchbruch, um HIV zu
kontrollieren.
</description>

<pubDate>Fri, 27 August 2021</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-97.htm#Therapie Paradigmenwechsel</link>

</item>


<item>

<title>Wie Hepatitis C verschwinden könnte</title>

<description>
Hepatitis C bis zum Jahr 2030 eliminieren – dieses gemeinsame Ziel verfolgen die Weltgesundheitsorganisation WHO und die deutsche Bundesregierung.
Medizinisch gesehen wäre das kein großes Problem, denn es gibt seit einigen Jahren eine einfache und wirksame Therapie. Doch es tun sich andere
Hürden auf, die den erhofften Erfolg gefährden. Das Hepatitis C Virus, kurz HCV, wird durch Blut übertragen und löst eine Leberentzündung aus, die
chronisch verlaufen kann – unbehandelt kann es dadurch zu Leberversagen oder Leberkrebs kommen.
</description>

<pubDate>Fri, 27 August 2021</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-97.htm#Hepatitis C verschwinden</link>

</item>



<item>

<title>Covid-19 verdoppelt Sterberisiko für HIV-Infizierte</title>

<description>
Menschen, die mit HIV leben, haben ein doppelt so hohes Risiko an Covid-19 zu sterben im Vergleich zur Allgemeinbevölkerung. Das geht aus einem
UNAIDS-Bericht hervor. Menschen, die mit HIV leben, haben ein doppelt so hohes Risiko an Covid-19 zu sterben im Vergleich zur Allgemeinbevölkerung.
Das geht aus einem UNAIDS-Bericht hervor. Die meisten von ihnen hatten Mitte 2021 keinen Zugang zu Covid-19 Impfstoffen, so die Deutsche Stiftung
Weltbevölkerung. Diese ist eine international tätige Entwicklungsorganisation. Ihr Ziel ist es, zu einer zukunftsfähigen Bevölkerungsentwicklung
beizutragen.
</description>

<pubDate>Fri, 20 August 2021</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-97.htm#Covid-19 Sterberisiko HIV</link>

</item>


<item>

<title>Wichtige Zielgruppen werden mit Anti-HIV-Strategien noch immer nicht erreicht</title>

<description>
Die Corona-Pandemie hat die von der WHO gesteckten Ziele, HIV und Aids bis 2030 weitgehend zu eliminieren, erheblich zurückgeworfen – besonders in
südafrikanischen Ländern. Entstigmatisierung, Nichtdiskriminierung und zielgruppenspezifische Strategien sind erforderlich, um die WHO-Ziele zur
Eliminierung von HIV und Aids zu erreichen. Deutschland muss national und international nacharbeiten. Die Corona-Pandemie hat die Welt von dem von
der WHO gesteckten Ziel, HIV und Aids bis 2030 weitgehend zu eliminieren, erheblich zurückgeworfen – insbesondere in den am meisten betroffenen
Ländern des südlichen Afrika. Die Pandemie bietet aber auch die Chance, von ihr zu lernen, insbesondere bei der globalen Bekämpfung von HIV, wenn der
entsprechende politische Wille vorhanden ist.
</description>

<pubDate>Fri, 20 August 2021</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-97.htm#Zielgruppen nicht erreicht</link>

</item>


<item>

<title>Die HIV Pandemie ist nicht vorbei und vernichtet immer noch Existenzen</title>

<description>
Die HIV-Wissenschaftskonferenz der International AIDS Society fand Ende Juli 2021 in Berlin statt. Aufgrund der Corona-Pandemie findet die Konferenz
zum größten Teil online und damit weltumspannend statt. Die Konferenz bietet einmal mehr die Chance, die Eindämmung des Virus als weltweite Aufgabe
zu begreifen.
</description>

<pubDate>Fri, 20 August 2021</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-97.htm#HIV Pandemie nicht vorbei</link>

</item>


<item>

<title>Was Corona für Drogenabhängige bedeutet</title>

<description>
Durch die Corona-Pandemie ist die Lage der Drogennutzer im Frankfurter Bahnhofsviertel äußerst prekär geworden. Zu den Menschen, die durch die
Coronakrise in große Not geraten sind, gehören auch Drogenabhängige. Dr. Marion Friers vom Eastside, Europas größter niedrigschwelliger
Drogenhilfeeinrichtung in Frankfurt, schildert die schwierige Situation nach mehr als einem Jahr Pandemie. Ein Interview.
</description>

<pubDate>Fri, 20 August 2021</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-97.htm#Was Corona bedeutet</link>

</item>


<item>

<title>Neuer HIV-Impfstoff wird erstmals an Menschen getestet</title>

<description>
Neben der Corona-Pandemie bleibt Aids eine große Herausforderung für die Menschheit. Vor genau 25. Jahren, am 7. Juli 1996, wurde die erste Therapie
gegen das Virus präsentiert. Und wo stehen wir heute? Forschende an der Uni Oxford haben nun einen weiteren Schritt geschafft auf dem Weg zu einer
wirksamen Impfung gegen das HI-Virus, das die Krankheit auslöst: Sie untersuchen einen neuartigen Impfstoff erstmals an menschlichen Probanden.
</description>

<pubDate>Fri, 20 August 2021</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-97.htm#HIV Impfstoff getestet</link>

</item>



<item>

<title>Mutationsgefahr: Wenn SARS-CoV-2 auf HIV trifft</title>

<description>
Es gibt Hinweise dafür, dass bei Immunsupprimierten vermehrt Varianten der Covid-19-Erreger auftreten. Noch nicht gegen Covid-19 Geimpfte sind
weltweit weiterhin ein Reservoir für neue Varianten von SARS-CoV-2. Doch das gilt auch für Immunsupprimierte, die eine solche Infektion nicht
überwinden können. Das zeigt der Fallbericht einer südafrikanischen HIV-Infizierten, der jetzt beim Jahreskongress der Europäischen Gesellschaft für
Klinische Mikrobiologie und Infektionen vorgestellt worden ist.
</description>

<pubDate>Fri, 13 August 2021</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-97.htm#SARS auf HIV</link>

</item>


<item>

<title>Toxoplasma gondii im Gehirn: So verändert ein Parasit das Verhalten</title>

<description>
Eigentlich ist Toxoplasma gondii ein harmloser Parasit. Nistet er sich jedoch im Gehirn eines Menschen ein, kann er dessen Verhalten maßgeblich
verändern. Der Parasit steht schon länger im Verdacht, neurologische Erkrankungen wie Depressionen, Schizophrenie oder eine bipolare Störung
hervorzurufen. Toxoplasma gondii ist ein einzelliger Parasit, der eine Toxoplasmose auslöst.
</description>

<pubDate>Fri, 13 August 2021</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-97.htm#Toxoplasma gondii</link>

</item>


<item>

<title>Deutsche wissen zu wenig über Geschlechtskrankheiten</title>

<description>
Heterosexuelle Erwachsene in Deutschland sind unzureichend über sexuell übertragbare Infektionen informiert. Zu diesem Schluss kommt ein Team vom
Institut für Sexualforschung am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf nach einer bundesweiten Befragung von knapp 5000 Erwachsenen zwischen 18 und
75 Jahren im Rahmen der Studie »Gesundheit und Sexualität in Deutschland«. Bislang hätten die meisten Studien in Deutschland vor allem Jugendliche zu
Geschlechtskrankheiten befragt und ihnen unbefriedigende Kenntnisse attestiert, berichtet die Gruppe um Silja Matthiesen. Das Ergebnis der
Erwachsenen falle nun nicht besser aus.
</description>

<pubDate>Fri, 13 August 2021</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-97.htm#Deutsche Geschlechtskrankheiten</link>

</item>


<item>

<title>Vom Herzmedikament zur Partydroge: Eine kurze Geschichte von Poppers</title>

<description>
Ich erinnere mich noch bestens daran, wie eine Freundin mir erzählte, dass Poppers dein Arschloch entspannen. Ich glaubte es ihr nicht. Soweit ich
informiert war, waren Poppers für ein schnelles und kurzes High gedacht – und das war's. Aber ich lag falsch. Poppers sind bekannt dafür, bestimmte
Muskelgruppen deines Körpers, die glatte Muskulatur, zu entspannen und die Blutgefäße zu erweitern. Das kann Analsex erleichtern – und vaginalen
Geschlechtsverkehr. Kein Wunder also, dass Poppers vor allem in der schwulen Partyszene verbreitet sind.
</description>

<pubDate>Fri, 13 August 2021</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-97.htm#Geschichte von Poppers</link>

</item>


<item>

<title>HIV und Niere – Teil 1</title>

<description>
Die Zahl der älteren Menschen mit HIV wird größer und gleichzeitig werden Begleiterkrankungen häufiger. Neben HIV und diesen altersbedingten
Erkrankungen können auch Medikamente die Niere belasten. Der Verzicht auf TDF verringert das renale Risiko, regelmäßige Kontrollen der Nierenfunktion
und ggf. nephroprotektive Maßnahmen bleiben jedoch obligat.
</description>

<pubDate>Fri, 13 August 2021</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-97.htm#HIV Niere 1</link>

</item>



<item>

<title>Diese Einreisebestimmungen gelten für HIV-Positive</title>

<description>
Dass wir uns jedes Mal über die aktuellen Covid-19-Einreisebestimmungen informieren müssen, bevor wir irgendwo hinreisen, daran haben wir uns alle
mittlerweile gewöhnt. Aber dass es sich auch für HIV-positive Menschen lohnt, die aktuellen Einreisebestimmungen bezüglich ihrer Diagnose zu
überprüfen, darauf musste ich Severin* (24) letztens hinweisen. Erst vergangenes Jahr hat er sich mit HIV infiziert. Mittlerweile hat er sich aber
gut mit den Medikamenten arrangiert und freut sich nun auf die Sommerferien.
</description>

<pubDate>Fri, 6 August 2021</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-97.htm#Einreisebestimmungen HIV</link>

</item>


<item>

<title>Weltdrogentag: Wie Drogenhilfe besser werden könnte</title>

<description>
Am 26. Juni ist Weltdrogentag. Das könnte ein Grund zum Nachdenken darüber sein, wie die Zahl der Drogentoten gesenkt werden kann. Die Zahl der
Drogentoten in Deutschland steigt – und damit auch die Zahl der Begleit- und Folgeerkrankungen wie Hepatitis C oder HIV. Doch woran liegt das und was
lässt sich dagegen tun? Eine Spurensuche zum Weltdrogentag am 26. Juni. Eine zugedeckte Leiche, nur die Füße lugen unter dem weißen Leintuch hervor.
Darüber der Spruch: "Drogen machen cool!" Mit diesem Foto auf einem Bus der Fürther Verkehrsbetriebe warnt die dortige Polizei vor Drogenmissbrauch.
Solche Warnungen wird es wieder viele geben am "Internationalen Tag gegen Drogenmissbrauch und unerlaubten Suchtstoffverkehr" – so heißt der
Weltdrogentag offiziell.
</description>

<pubDate>Fri, 6 August 2021</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-97.htm#Drogenhilfe besser werden</link>

</item>


<item>

<title>Smarter Vaginalring gegen HIV-Infektion</title>

<description>
Das beste Mittel, um sich gegen HIV zu schützen, ist ein Kondom. Dabei sind Frauen aber abhängig vom Willen der Männer, welche zu benutzen. Ein
kanadisches Wissenschaftsteam entwickelt derzeit einen smarten Vaginalring, der Frauen helfen könnte, sich selbst zu schützen. Smart, weil er einen
seiner zwei Wirkstoffe erst dann abgibt, wenn er gebraucht wird. Der Ring besteht aus zwei Teilen: In der einen Hälfte des Ringes befindet sich
Hydroxychloroquin - damit wird die Reaktion von Immunzellen reduziert. Damit die HI-Viren weniger Immunzellen zum Andocken haben. Dieser Stoff wird
über einen längeren Zeitraum nach und nach abgegeben. Der zweite Teil des Rings ist mit einem nanomedizinischem Stoff umhüllt, den das Team zuvor
entwickelt hat.
</description>

<pubDate>Fri, 6 August 2021</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-97.htm#Vaginalring HIV</link>

</item>


<item>

<title>HIV: Früher Therapiebeginn, weniger Nebenwirkungen</title>

<description>
Die Erfahrung der Ärzt:innen, möglichst früh mit einer antiretroviralen Therapie nach der Infektion zu starten, hat sich in einer Studie bestätigt.
Der Zeitpunkt der Diagnose ist bei HIV nie der Zeitpunkt der Infektion. In dem Moment, wo der Patient/die Patientin erfährt, dass er/sie den Erreger
in sich trägt, sollte schnellstmöglich mit einer Therapie gestartet werden. Ärzt:innen und Apotheker:innen wissen um die Notwendigkeit des frühen
Therapiestarts. Schaut man auf die Studienlage, so wird schnell klar, dass dieses Wissen eher auf Erfahrung als auf Untersuchungen beruht.
</description>

<pubDate>Fri, 6 August 2021</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-97.htm#Therapiebeginn weniger Nebenwirkungen</link>

</item>


<item>

<title>Ziel zur Eindämmung von Aids verfehlt</title>

<description>
Das UN-Programm UNAIDS fordert mehr Präventionsprogramme und Behandlungen im Kampf gegen Aids. Bis 2030 will die Weltgemeinschaft die HIV-Pandemie
beenden - aber sie droht bei diesem Ziel zu scheitern. Davor warnte das UN-Programm UNAIDS am Donnerstag zum 40. Jahrestag der ersten Beschreibung
der damals mysteriösen Krankheit. Das liegt nicht nur an der Corona-Pandemie, die vielerorts Ressourcen verschlungen hat und verhinderte, dass
Menschen sich testen ließen oder Medikamente abholten.
</description>

<pubDate>Fri, 6 August 2021</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-97.htm#Ziel Aids verfehlt</link>

</item>



<item>

<title>Was gibt es bei HIV-Infektion und Covid-19 zu bedenken?</title>

<description>
Covid-19 und die HIV-Koinfektion standen im Fokus eines Vortrages beim Kongress für Infektionskrankheiten und Tropenmedizin. "HIV-infizierte Menschen
haben keine höhere Anfälligkeit, sich mit SARS-CoV-2 zu infizieren", sagte Professor Dr. Christian Hoffmann vom ICH Hamburg-Stendal beim virtuellen
Kongress für Infektionskrankheiten und Tropenmedizin. Der Mediziner wies darauf hin, dass Patientinnen und Patienten mit einer HIV-Koinfektion ein
moderat erhöhtes Morbiditäts- und Mortalitätsrisiko bei einer Covid-19-Infektion haben. Es sei um den Faktor 1,5 bis 2 erhöht. Man habe beobachtet,
dass offensichtlich die Menge an CD4-positiven T-Zellen eine wichtige Rolle spiele.
</description>

<pubDate>Fri, 30 Juli 2021</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-96.htm#HIV und Covid bedenken</link>

</item>


<item>

<title>Der Tennis-Held, der an AIDS starb</title>

<description>
Vor 30 Jahren starb Boris Beckers Weggefährte Michael Westphal mit nur 26 Jahren nach einer HIV-Infektion. Er hielt die damals tabuisierte Krankheit
geheim.  6:8, 1:6, 7:5, 11:9 und 17:15 - schon das nackte Ergebnis verdeutlicht die Dramatik, die in einem der aus deutscher Sicht legendärsten
Davis-Cup-Matches aller Zeiten steckte. Nach fünf Stunden und 29 Minuten führt der damals 20 Jahre alte Michael Westphal das deutsche Davis-Cup-Team
gegen die Tschechoslowakei gegen Tomas Smid sensationell ins Finale. Sechs Jahre später ist Michael Westphal tot.
</description>

<pubDate>Fri, 30 Juli 2021</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-96.htm#Held an AIDS starb</link>

</item>


<item>

<title>Wie sich Corona auf sexuell übertragbare Infektionen auswirkt</title>

<description>
Die globale Pandemie von SARS-CoV-2 hat auch auf die Inzidenz von HIV und Hepatitis C in Deutschland einen deutlichen Einfluss. So gab es zum
Beispiel im Jahr 2020 einen Rückgang der gemeldeten HIV-Erstdiagnosen im Vergleich zum Vorjahr, vor allem bei den Männern. Dieser Effekt war
besonders deutlich für die Zeit des ersten Lock downs im Frühling 2020 zu beobachten. Das berichtete Dr. Viviane Bremer, Leiterin des Fachgebiets
HIV/AIDS und andere sexuell oder durch Blut übertragbare Infektionen des Robert Koch-Instituts, beim Hauptstadtkongress in Berlin.
</description>

<pubDate>Fri, 30 Juli 2021</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-96.htm#Corona auf sexuell Infektionen</link>

</item>


<item>

<title>Gewollter Kontrollverlust mit Risiken</title>

<description>
Das Intro klingt ein wenig reißerisch: "Mit diesem Film brechen wir die Verschwiegenheit der schwulen Szene. Denn es gibt schwule Männer, die auf
harten Drogen hemmungslosen Sex haben." Tatsächlich dürfte die Videoreportage des Journalisten Nico Schmolke und seines Kameramanns Philipp Katzer
einmalig sein, denn sie begleiten mit der Kamera ein schwules Paar durch eine lange Chemsex-Partynacht – von den wohlüberlegten Vorbereitungen bis
zum kompletten Kontrollverlust.
</description>

<pubDate>Fri, 30 Juli 2021</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-96.htm#Kontrollverlust mit Risiken</link>

</item>


<item>

<title>Warum Frauen in der Medizin häufig benachteiligt sind</title>

<description>
Bei verschiedenen Krankheiten zeigen Frauen und Männer unterschiedliche Symptome, etwa bei Herzinfarkten oder Depressionen. Einige Medikamente wirken
außerdem unterschiedlich bei Frauen und Männern. Neue Wirkstoffe werden aber vor allem an jungen Männern erforscht. Gertraud Stadler ist Leiterin des
Instituts für Geschlechterforschung in der Medizin an der Berliner Charité. In der Forschung müsse man medizinische Geschlechterunterschiede
ausführlicher untersuchen, sagt sie.
</description>

<pubDate>Fri, 30 Juli 2021</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-96.htm#Warum Frauen benachteiligt sind</link>

</item>



<item>

<title>Viel Angstmache, wenig Aufklärung</title>

<description>
Vor 40 Jahren, im Juni 1981, gelangten die ersten Aids-Erkrankungen an die Öffentlichkeit. Der SPIEGEL berichtete schon früh über medizinische
Befunde, aber auch über homosexuelle Ausschweifungen. Betroffene von damals erinnern sich bis heute an die Stigmatisierung. Elmar Kraushaar lebt in
den 80er-Jahren in einer Berliner WG, als die Aids-Epidemie seinen Freundeskreis erreicht: "Wir waren alle damals in einem Alter von Mitte 20 bis
Mitte 30. Wir waren Jugend, wir waren junge Leute. Wir hatten keine Vorstellung davon, dass plötzlich da der Tod hinlangen könnte. Und plötzlich war
er ganz nah. Ich weiß, nicht auf wie vielen Beerdigungen ich plötzlich sein musste, wie viele Nachrufe ich geschrieben habe."
</description>

<pubDate>Fri, 2 Juli 2021</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-96.htm#Viel Angstmache</link>

</item>


<item>

<title>Impfstoff-Suche bei Aids viel schwieriger als bei Corona</title>

<description>
Forschung an Anti-Aids-Medikamenten: Eine Impfung ist nicht in Sicht. Jede Minute stirbt weltweit ein HIV-Infizierter. Die UN wollen die Aids-
Epidemie bis 2030 beenden. Doch: Eine Impfung ist nicht in Sicht. Warum kann Aids bis heute nicht durch eine Impfung gestoppt werden? Vor 40 Jahren ‒
Anfang Juni 1981 ‒ berichtete die amerikanische Seuchenschutzbehörde CDC erstmals von einer mysteriösen neuen Krankheit. Fünf homosexuelle Männer
waren an einer besonderen Form von Lungenentzündung erkrankt.
</description>

<pubDate>Fri, 2 Juli 2021</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-96.htm#Aids viel Corona</link>

</item>


<item>

<title>Frankreich: Alle Ärzt*innen dürfen die HIV-Prophylaxe verschreiben</title>

<description>
Frankreich will die Nutzung der medizinischen HIV-Prophylaxe PrEP ausweiten: Seit Juni 2021 dürfen dort alle Ärzt*innen und insbesondere
Allgemeinmediziner*innen PrEP-Rezepte ausstellen. Bislang war die Erstverschreibung HIV-Mediziner*innen in Kliniken und speziellen Zentren
vorbehalten, andere Ärzt*innen durften lediglich Anschlussrezepte ausstellen. Die Folge: Versorgungslücken und lange Wartezeiten für PrEP-
Interessent*innen, verschärft durch die Massnahmen gegen die Coronapandemie.
</description>

<pubDate>Fri, 2 Juli 2021</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-96.htm#Alle HIV Prophylaxe verschreiben</link>

</item>


<item>

<title>Arzneimittel für viele unerreichbar</title>

<description>
Trotz einer sozialrechtlich breit abgesicherten Arzneimittelversorgung für fast alle Menschen gibt es immer wieder Fälle, die durch das soziale Netz
fallen. Erstmals gibt eine Untersuchung im Bereich Sozialpharmazie Aufschluss über die Arzneimittelversorgung von Menschen abseits der
Regelversorgung. Was in den Menschenrechten festgelegt wurde, die in der Bundesrepublik gelten, ist in der Realität für einige Menschen schwer
erreichbar und abhängig vom sozialen Engagement einiger Weniger. So garantiert Artikel 25 Absatz 1 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte jedem
das Recht auf ärztliche Versorgung. In Deutschland ist die gesundheitliche Regelversorgung zudem gesetzlich verankert, dementsprechend für den
Großteil der Bevölkerung leicht zugänglich.
</description>

<pubDate>Fri, 2 Juli 2021</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-96.htm#Arzneimittel unerreichbar</link>

</item>


<item>

<title>Die Stadt der HIV-infizierten Kinder</title>

<description>
In einer Stadt in Pakistan sind Hunderte Kinder mit HIV infiziert. Schuld dürften wieder verwendete Spritzen und schlechte Hygiene in Praxen sein.
Der Ausbruch zeigt, wie sehr Covid-19 andere Gesundheitskrisen verdrängt. Er wusste ja, dass seine Tochter krank ist. Es war seit Wochen nicht zu
übersehen gewesen: der Gewichtsverlust, das flache Atmen, das Fieber, wie blass sie war und wie erschöpft. Irgendwann wog das Mädchen, zwölf Monate
alt, nur noch knapp fünf Kilogramm.
</description>

<pubDate>Fri, 2 Juli 2021</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-96.htm#Stadt der HIV Kinder</link>

</item>



<item>

<title>Der Mosaic-Impfstoff gegen HIV wird in mehreren Ländern getestet</title>

<description>
"Ich bin sehr aufgeregt", kommentierte Journalist Lucas Villa am Tag, als ihm die erste Dosis dessen injiziert wurde, was in ein paar Jahren der
Impfstoff gegen HIV sein könnte. Die Impfungen werden in mehreren Ländern im Rahmen der Mosaic-Studie getestet und sind nun in Phase III der
klinischen Studien. Anders ausgedrückt: die Welt kommt der Entwicklung eines HIV-Impfstoffs immer näher.
</description>

<pubDate>Fri, 25 Juni 2021</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-96.htm#Impfstoff gegen HIV</link>

</item>


<item>

<title>Bedeutung und Geschichte der Regenbogenflagge</title>

<description>
Welche Bedeutung steckt hinter der Regenbogenfahne? Im Pride Month, zum Christopher Street Day oder auch im Alltag begegnet sie einem immer wieder:
Die Regenbogenfahne. Doch wie ist sie entstanden und welche Bedeutung hat sie heute? Heutzutage sind die Regenbogenfarben als LGBTQ-Symbol weit
verbreitet. Doch bereits bevor sie zum Zeichen der Lesben- und Schwulenbewegung wurden, standen die bunten Farben für Frieden, Freiheit und Toleranz.
</description>

<pubDate>Fri, 25 Juni 2021</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-96.htm#Geschichte Regenbogenflagge</link>

</item>


<item>

<title>Sildenafil und der zornige Mann</title>

<description>
Es ist Sonntag, ich habe Notdienst. Ring, ring, riiing. 120 Dezibel lassen mich im Bett aufrecht sitzen. An der Notdienstklappe erwartet mich ein
zorniger Mann. "Ich brauche Sildenafil!", brüllt er. Es ist Sonntag und ich habe Notdienst. Genau genommen ist nicht mehr Sonntag, es ist schon
Montag. Zwei Stunden nach Mitternacht.
</description>

<pubDate>Fri, 25 Juni 2021</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-96.htm#Sildenafil zornige Mann</link>

</item>


<item>

<title>Hamburger Straßensubstitution: voller Erfolg für Drogengebrauchende</title>

<description>
Die Corona-Pandemie machte Menschen mit Opioidproblematik in den vergangenen Monaten ordentlich zu schaffen: Zwar riss die Versorgung mit Drogen
nicht ab, doch viele hatten Schwierigkeiten, an Geld zu kommen, und auch die Angebote von Kontaktläden und Konsumräumen waren eingeschränkt. Der
Hamburger Kontaktladen Drob Inn hat es in kürzester Zeit geschafft, hunderte Drogengebrauchende unkompliziert und direkt zu substituieren – eine
Notfallmaßnahme mit positiven Auswirkungen auf das Leben der Betroffenen, und eine neue Art der Substitution, die sich zu einem Modell für die
Republik entwickeln könnte.
</description>

<pubDate>Fri, 25 Juni 2021</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-96.htm#Erfolg Drogengebrauchende</link>

</item>


<item>

<title>Einzelfall-Studie: Eine Frau mit HIV und Covid</title>

<description>
In einer Einzelfall-Studie zeigte sich, dass eine HIV-positive Frau sieben Monate lang an Covid 19 erkrankt war. Die Wissenschaftlerinnen und
Wissenschaftler der Studie entdeckten 32 Mutationen des Virus in ihr. Darunter befanden sich auch einige, die in besorgniserregenden Varianten
auftraten. Dieses Ergebnis könnte nahe legen, dass eine HIV-Erkrankung potentiell zur Variantenbildung beiträgt. Expertinnen und Experten gehen
jedoch davon aus, dass dies nur in Ausnahmefällen der Fall sei.
</description>

<pubDate>Fri, 25 Juni 2021</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-96.htm#Frau mit HIV und Covid</link>

</item>



<item>

<title>"Manche starben im Gottesdienst"</title>

<description>
AIDS verbreitete sich anfangs vor allem in schwulen Communities – ein furchtbarer Einschnitt, nachdem nur wenige Jahre zuvor queere Menschen endlich
Freiheiten erkämpft hatten. In San Francisco veränderte AIDS auch das religiöse Leben. Die historisch gewachsenen schwulen Communities wie Castro,
Polk Street und South of Market waren sofort viel leerer, weniger Menschen waren auf der Straße, die Leute blieben daheim – klingt das nicht
irgendwie vertraut?
</description>

<pubDate>Fri, 18 Juni 2021</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-96.htm#Manche starben im Gottesdienst</link>

</item>


<item>

<title>Kampf gegen HIV zurückgeworfen</title>

<description>
Vor 40 Jahren erschien der erste Bericht über die Fälle fünf junger Männer, deren Symptome später als AIDS bekannt wurden. Die Corona-Pandemie
erschwert den Kampf gegen HIV. "Wegen der Corona-Pandemie sind globale Ziele vergessen worden", sagt der Psychologe Kay Govender, der an der
Universität von Kwazulu-Natal in Durban arbeitet. Er klingt ernüchtert. "Länder in unserer Region der Welt haben Ausgangssperren erlassen.
Anweisungen zu Hause zu bleiben, die Städte nicht zu verlassen - so wurde gegen Covid-19 gekämpft, aber es hat der HIV-Vorbeugung und Behandlung
deutlich geschadet. Wir haben die Ziele für 2020 nicht erreicht. Wir wollten die Infektionszahlen senken, die Behandlung für HIV-Patienten verbessern
und Stigmatisierung und Diskriminierung verringern."
</description>

<pubDate>Fri, 18 Juni 2021</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-96.htm#Kampf gegen HIV</link>

</item>


<item>

<title>MSM sprechen vor Sex häufiger über HIV und STI als Heteros</title>

<description>
Mit aufmerksamkeitsstarken Plakatmotiven der Initiative Liebesleben, die viel Haut zeigen, informiert die Bundeszentrale für gesundheitliche
Aufklärung (BZgA) ab sofort bundesweit zum Schutz vor sexuell übertragbaren Infektionen (STI). Die »Hautnah«-Kampagne motiviert sexuell aktive
Menschen, sich selbst zu schützen und auf den Schutz von Partnern zu achten. Gleichzeitig empfiehlt sie, sich bei Anzeichen auf eine sexuell
übertragbare Infektion testen zu lassen. Neben HIV, wovor sich manche Männer mit einer PrEP schützen, gibt es weitere, weit verbreitete sexuell
übertragbare Infektionen mit zum Teil schwerwiegenden gesundheitlichen Folgen. Wer sich informiert, weiss sich zu schützen, beispielsweise mit
Kondomen.
</description>

<pubDate>Fri, 18 Juni 2021</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-96.htm#MSM sprechen vor Sex</link>

</item>


<item>

<title>Sexarbeit in Europa: Mehr Gesundheit durch Selbstorganisation und Partizipation</title>

<description>
Sexarbeiter*innen gehören zu den Menschen, die ein erhöhtes Risiko einer HIV-Ansteckung haben. Welche Rolle Community-basierte Initiativen und die
Entkriminalisierung von Sexarbeit bei der Gesundheitsvorsorge spielen, war Thema eines Webinars, bei dem Aktivist*innen und Expert*innen aus
verschiedenen Ländern Einblicke in ihre Arbeit gaben.
</description>

<pubDate>Fri, 18 Juni 2021</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-96.htm#Sexarbeit in Europa</link>

</item>


<item>

<title>Infektiosität nach COVID-19</title>

<description>
Aus verschiedenen Studien ist bekannt, dass es bei COVID-19 Patienten auch noch nach Abklingen der Symptome zu einem Shedding* von
replikationskompetenten Viren kommt. Nach einer schweren COVID-19 Erkrankung kann dies noch 20 Tage nach Abklingen der Symptome der Fall sein. Die
Situation bei Patienten, die eine leichte oder mäßig schwere Erkrankung durchgemacht hatten, war bisher weniger gut untersucht.
</description>

<pubDate>Fri, 18 Juni 2021</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-96.htm#nach COVID 19</link>

</item>



<item>

<title>Gefängnisse beschleunigen die Ausbreitung von multiresistenter Tuberkulose in Georgien</title>

<description>
Von den jährlich weltweit 1.4 Millionen Opfer der Tuberkulose sind nur rund 3 Prozent auf einen multiresistenten Stamm zurückzuführen. Nicht so in
Georgien. Wissenschaftler des Swiss TPH zeigten: 63 Prozent von multiresistenter Tuberkulose in Georgien werden von Mensch zu Mensch übertragen.
Dabei spielen die Gefängnisse als Übertragungsherde eine Schlüsselrolle. Die Resultate wurden gestern in der renommierten Fachzeitschrift Nature
Medicine veröffentlicht.
</description>

<pubDate>Fri, 11 Juni 2021</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-96.htm#Ausbreitung Tuberkulose Georgien</link>

</item>


<item>

<title>40 Jahre Aids: HIV-Positive leben immer noch mit Angst und Stigma</title>

<description>
Wenn Besuch im Haus ist, die Medikamente verstecken. Bei Kollegen wegen des regelmäßigen Kontrollbesuchs bei der Ärztin Ausreden erfinden. Auf dem
Parkplatz vor der HIV-Klinik schauen, dass einen niemand sieht. Das ist das Leben von Anja, die 2014 erfuhr, dass sie HIV-positiv ist. Es ist wie ein
Doppelleben, sagt die 41-jährige der Deutschen Presse-Agentur. Vor genau 40 Jahren, am 5. Juni 1981, berichtete die US-Gesundheitsbehörde CDC
erstmals über die mysteriöse neue Krankheit. An der Diskriminierung, mit der viele Betroffene danach konfrontiert waren, hat sich zu wenig geändert.
</description>

<pubDate>Fri, 11 Juni 2021</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-96.htm#40 Jahre Aids</link>

</item>


<item>

<title>Wissen ist gesund: Reden wir über den Schutz durch die HIV-Therapie!</title>

<description>
Eine internationale Studie zeigt: Das Wissen und den Schutz vor sexueller Übertragung durch die HIV-Therapie trägt zu mehr Gesundheit für Menschen
mit HIV bei. In dem griffigen Slogan Nicht nachweisbar = nicht übertragbar, kurz: N = N (international: undetectable = untransmittable, U = U oder
#UequalsU) steckt eine wissenschaftliche Erkenntnis, die das Leben für Menschen mit HIV revolutioniert hat: HIV-Medikamente hindern HIV an der
Vermehrung und senken die Zahl der HIV-Kopien auf eine so geringe Menge, dass sie faktisch nicht mehr nachzuweisen ist und das Virus beim Sex nicht
mehr übertragen werden kann.
</description>

<pubDate>Fri, 11 Juni 2021</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-96.htm#Wissen ist gesund</link>

</item>


<item>

<title>HIV und Rous-Sarkom-Virus: Forscher fanden Retroviren-Stabilisator</title>

<description>
Das so genannte Kapsid schützt die genetische Information eines Virus und ist viel flexibler als bisher angenommen. Das Rous Sarkoma Virus (RSV)
verursacht bei Geflügel Krebsgeschwüre und gehört wie auch das HI-Virus zu der Gruppe der heimtückischen Retroviren. Forschern vom Institute of
Science and Technology (IST) Austria in Klosterneuburg ist es nun gelungen, ein kleines Molekül zu identifizieren, das in beiden Viren offenbar eine
wichtige Rolle spielt. Es stabilisiert nämlich die Hülle, die das Viren-Erbgut schützt, berichten sie im Fachjournal nature communications.
</description>

<pubDate>Fri, 11 Juni 2021</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-96.htm#HIV und Rous</link>

</item>


<item>

<title>Langzeitwirksamkeit der HIV-Therapie mit Bictegravir/Emtricitabin/Tenofovir</title>

<description>
Follow-up-Daten über 192 Wochen bestätigen die anhaltende antiretrovirale Wirksamkeit und die Langzeitverträglichkeit der in einer einzigen Tablette
verfügbaren Dreifachkombination mit Bictegravir, Emtricitabin und Tenofovir-Alafenamid. Kein Patient entwickelte eine therapiebedingte Resistenz.
</description>

<pubDate>Fri, 11 Juni 2021</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-96.htm#Langzeitwirksamkeit der Therapie</link>

</item>



<item>

<title>Studie zeigt geringe Transparenz von Pharmasponsoring für Patient*innen-Initiativen</title>

<description>
Eine aktuelle Studie des Austrian Institute for Health Technology Assessment zeigt, dass nur rund ein Drittel der Pharmaunternehmen Angaben über
finanzielle Zuwendungen an Patient*innen-Initiativen macht. Patient*innen-Initiativen, beispielsweise Selbsthilfegruppen oder Organisationen wie die
Diabetes-, Aids- oder Hepatitis-Hilfe, sind ein wichtiges Sprachrohr für die Interessen von erkrankten Menschen und ihren Angehörigen. Sie leisten
wertvolle Arbeit in der Beratung, der Krankheits- und Problembewältigung sowie der gegenseitigen Unterstützung von Betroffenen. "Im Idealfall
benennen sie auch relevante Endpunkte von Behandlungen und liefern so Informationen darüber, wann eine Therapie eine qualitätsvolle Verbesserung
bringt", sagt Claudia Wild, Leiterin des Austrian Institute for Health Technology Assessment.
</description>

<pubDate>Fri, 4 Juni 2021</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-96.htm#Studie zeigt geringe Transparenz</link>

</item>


<item>

<title>»It’s A Sin«: Sündhaft ehrliche Mini-Serie über HIV im London der 80er</title>

<description>
Am 20. Juni 2021 ist es soweit: Die britische Channel 4-Serie über fünf Freunde, die ihre Adoleszenz in London mit großen Hoffnungen, aber auch im
Schatten der aufkommenden AIDS-Epidemie feiern, läuft in deutschen Streamingdiensten an. Die in Barcelona ansässige Plattform Rakuten TV zeigt die
Mini-Serie im Starzplay-Abonnement. Des Weiteren findet man »It’s A Sin« u. a. auch bei Amazon Prime und bei Apple TV. QUEERPRIDE wird sich einigen
Aspekten der Mini-Serie widmen.
</description>

<pubDate>Fri, 4 Juni 2021</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-96.htm#It s A Sin</link>

</item>


<item>

<title>Führen TAF-haltige HIV-Therapien zu einer Gewichtszunahme?</title>

<description>
Viele HIV-Patient*innen beklagen nach einem Wechsel ihrer Kombinationstherapie von TDF- zu TAF-basierten Medikamenten eine ungewünschte
Gewichtszunahme. Wie diese Nebenwirkung zu erklären ist und wie darauf reagiert werden kann, erläutert der HIV-Mediziner Prof. Dr. Christian
Hoffmann. Der Wirkstoff Tenofovirdisoproxilfumarat (TDF) ist seit langer Zeit ein wichtiger Baustein der meisten Kombinationstherapien und befindet
sich zum Beispiel in gängigen Medikamenten wie Delstrigo® oder Truvada® und Generika. Auch in der medikamentösen HIV-Prophylaxe PrEP kommt er zum
Einsatz.
</description>

<pubDate>Fri, 4 Juni 2021</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-96.htm#Therapien Gewichtszunahme</link>

</item>


<item>

<title>Aufweichung des Blutspendeverbots für schwule Männer</title>

<description>
Die geltende Regelung stammt noch aus der Zeit, als die Krankheit AIDS in den 80er Jahren aufgekommen war. Die bisher vorgegebene Zeit der
Enthaltsamkeit vor einer Spende von zwölf Monaten solle auf sechs bis acht Wochen verkürzt werden, sagte der CSU-Gesundheitspolitiker Pilsinger dem
Münchner Merkur. In dieser Zeitspanne könne mit Hilfe moderner Antikörpertests festgestellt werden, ob eine HIV-Infektion bestehe oder nicht. Die
Koalition solle einen entsprechenden Antrag in den Bundestag einbringen.
</description>

<pubDate>Fri, 4 Juni 2021</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-96.htm#Aufweichung des Blutspendeverbots</link>

</item>


<item>

<title>Eine Stimme, die nachhallt</title>

<description>
Die irische Ordensfrau und Ärztin Maura O’Donohue hat sich weltweit gegen Machtmissbrauch von Priestern engagiert. Mit Disziplin und Feingefühl half
sie Betroffenen. Innerhalb von nur drei Jahren konnte sie 89 Projekte in 18 Ländern auf drei Kontinenten aufbauen. Zu den vielen eigentümlichen
Dingen im Katholizismus gehört es, dass selbst die herausragenden Frauen dieser Kirche nahezu unbekannt bleiben. Eine von ihnen ist die irische
Ordensfrau Maura O’Donohue von den Medical Missionaries of Mary. Als eine der wenigen Frauen ihrer Generation hatte sie einen akademischen Abschluss,
wurde schon mit Mitte zwanzig in Leitungspositionen berufen, beherrschte mehrere Sprachen und verwaltete ein Millionenbudget.
</description>

<pubDate>Fri, 4 Juni 2021</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-96.htm#Eine Stimme</link>

</item>



<item>

<title>Wenn die Medizin an die Gene geht</title>

<description>
Es wird sequenziert, synthetisiert und manipuliert: Genetische Verfahren prägen die medizinische Forschung und Entwicklung schon lange auf
vielfältige Weise. Doch vor etwa zehn Jahren kam es in diesem Bereich zu einer geradezu revolutionären Entwicklung: Durch die "Genschere" Crispr/Cas
können Genetiker nun so gezielt ins Erbgut eingreifen wie nie zuvor. Vielen Menschen bereiten die neuen Manipulationsmöglichkeiten am Erbgut Sorge –
doch dem gegenüber steht ein enormes medizinisches Potenzial: Konkret hat die Crispr/Cas-Technologie etwa große Hoffnungen im Kampf gegen
Erbkrankheiten, Stoffwechselstörungen oder HIV/Aids geweckt.
</description>

<pubDate>Fri, 28 Mai 2021</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-96.htm#Medizin an Gene</link>

</item>


<item>

<title>Maßgeschneiderte Wirkstoffe auf der Zielgeraden</title>

<description>
Zur Bekämpfung der Pandemie seien Impfstoffe unverzichtbar. »Zugleich brauchen wir aber wirksame und sichere Arzneimittel, um schwer erkrankten
Covid-19-Patienten zu helfen«, konstatierte der pharmazeutische Chemiker am Mittwoch beim Webcast von Pharma4u und PZ. Die Erfahrungen bei der
Entwicklung antiviraler Substanzen in anderen Indikationen – Stichwort HIV/Aids beziehungsweise chronische Hepatitis C – hätten gezeigt, dass es
entscheidend sei, zugleich wirksame Proteaseinhibitoren und Hemmstoffe jener Enzyme zu finden, die für die Vermehrung der Erbinformation der Viren in
den Wirtszellen verantwortlich seien. Denn nur die Kombination beider Therapien, das heißt die gleichzeitige Hemmung der Protease und Polymerase,
habe hier zum Ziel geführt.
</description>

<pubDate>Fri, 28 Mai 2021</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-96.htm#Wirkstoffe auf Zielgeraden</link>

</item>


<item>

<title>Metaanalyse: COVID-19 bei HIV-Infizierten häufiger tödlich</title>

<description>
Menschen mit einer HIV-Infektion haben möglicherweise ein leicht erhöhtes Risiko, sich mit SARS-CoV-2 zu infizieren und bei einer Erkrankung an
COVID-19 zu sterben. Zu diesem Ergebnis kommt eine Metaanalyse in Scientific Reports. Eine HIV-Infektion schwächt bekanntlich die Immunabwehr gegen
Krankheitserreger, weshalb Patienten, die (noch) keine antiretroviralen Medikamente einnehmen oder relativ niedrige CD4-Werte haben, ein erhöhtes
Erkrankungsrisiko haben dürften. Anders ist die Situation bei Patienten unter einer antiretroviralen Therapie.
</description>

<pubDate>Fri, 28 Mai 2021</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-96.htm#Metaanalyse COVID</link>

</item>


<item>

<title>Start der HIV-Kampagne #einfachtesten</title>

<description>
40 Prozent aller HIV-Diagnosen in Österreich werden zu einem späten Zeitpunkt gestellt – die österreichweite Kampagne „#einfachtesten“ setzt auf
Früherkennung und motiviert sowohl Ärztinnen und Ärzte als auch Patientinnen und Patienten zum HIV-Test. "Eh klar, ich mache einen HIV-Test! Du
auch?" Das ist das Motto unserer Kampagne, deren Ziel es ist, ein stärkeres Bewusstsein für den HIV-Test zu schaffen und damit die Früherkennung von
HIV voranzutreiben, erklärt Andrea Brunner, Geschäftsführerin der Aids Hilfe Wien. Die Kampagne soll Allgemeinmediziner sowie Patientinnen und
Patienten gleichermaßen für den HIV-Test sensibilisieren.
</description>

<pubDate>Fri, 28 Mai 2021</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-96.htm#einfachtesten</link>

</item>


<item>

<title>Substitutionstherapie: Haftanstalten und Ärzte verweigern Menschenrecht</title>

<description>
Lediglich 58 Prozent der Gefängnisse in Deutschland bieten für ihre Insassen eine Substitutionsbehandlung an. Während in Freiheit jeder zweite
Opioidabhängige mit einer Substitutionstherapie behandelt wird, sind es unter den opioidabhängigen Menschen im Strafvollzug nur 24 Prozent. Die
Gründe sind vielfältig. Die Wirksamkeit und Bedeutung einer Substitutionsbehandlung für opioidabhängige Menschen stehe außer Frage, sagt Professor
Dr. rer. pol. Heino Stöver, Frankfurt. Dafür gebe es eine Vielzahl wissenschaftlicher Belege. Der sozialwissenschaftliche Suchtforscher verweist
zudem auf ein Urteil des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte von 2016. Substitution ist ein Menschenrecht, bestätigte dieser in einem Fall
gegen das Land Bayern.
</description>

<pubDate>Fri, 28 Mai 2021</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-96.htm#Substitutionstherapie Haftanstalten</link>

</item>



<item>

<title>Deutsche Aids-Hilfe will Stigmatisierung am Arbeitsplatz bekämpfen</title>

<description>
Menschen mit HIV erfahren auf der Arbeit Diskriminierung. Eine Deklaration der Aids-Hilfe will das ändern. Die Deutsche Aids-Hilfe will mit der
Initiative #positivarbeiten zur Entstigmatisierung von Menschen mit HIV beitragen. In Deutschland leben rund 90.000 Menschen mit HIV. Viele von ihnen
erleben im Alltag Diskriminierung und sind auch im Arbeitsumfeld Stigmatisierung ausgesetzt. Die Deutsche Aids-Hilfe hat deshalb #positivarbeiten ins
Leben gerufen. Eine Deklaration, die Arbeitnehmer*innen unterzeichnen können, um nach innen und außen zu zeigen: Menschen mit HIV sind willkommen.
</description>

<pubDate>Fri, 21 Mai 2021</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-96.htm#Stigmatisierung am Arbeitsplatz</link>

</item>


<item>

<title>Fachtagung positive stimmen 2.0: Wie leben Menschen mit HIV heute?</title>

<description>
Jetzt anmelden: Auf einer virtuellen Veranstaltung am 4./5. Juni 2021 sollen erste Ergebnissen der Community-Befragung "positive stimmen 2.0" zum
Leben mit HIV diskutiert werden. Zehn Jahre nach positive stimmen, dem wegweisenden partizipativen Forschungsprojekt zu HIV-bezogener Diskriminierung
in Deutschland (Teil der globalen Initiative The People Living with HIV Stigma Index), wurden 2020 noch einmal Menschen mit HIV ausführlich befragt.
</description>

<pubDate>Fri, 21 Mai 2021</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-96.htm#Fachtagung positive stimmen</link>

</item>


<item>

<title>Keine Übermittlungspflicht bei Menschen ohne geregelten Aufenthaltsstatus im Gesundheitswesen</title>

<description>
Bei HIV-positiven Menschen führt das Gesetz zu lebensbedrohlichen Erkrankungen. Auch weitere HIV-Übertragungen gehören zu den Folgen.  Ohne Angst zum
Arzt zu gehen – das ist in Deutschland für Menschen ohne geregelten Aufenthaltsstatus nicht möglich. Ein Bündnis aus über 60 zivilgesellschaftlichen
Organisationen fordert mit der Kampagne "GleichBeHandeln" daher eine Gesetzesänderung. Zu den Unterzeichner*innen gehören die Deutsche Aids-Hilfe
(DAH), die Gesellschaft für Freiheitsrechte (GFF), Ärzte der Welt, Amnesty, Diakonie, Pro Asyl und die Arbeiterwohlfahrt (AWO).
</description>

<pubDate>Fri, 21 Mai 2021</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-96.htm#Menschen ohne Aufenthaltsstatus</link>

</item>


<item>

<title>Bundesförderung für HIV-Forschung in Regensburg</title>

<description>
Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützt ein neues interdisziplinäres Forschungsprojekt "HIVacToGC" zur Prävention und
Therapie von HIV-Infektionen. Im Rahmen des BMBF- Förderprogramms "Gezielter Wirkstofftransport" stehen 2,4 Millionen Euro für drei Jahre zur
Verfügung.
</description>

<pubDate>Fri, 21 Mai 2021</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-96.htm#HIV Forschung Regensburg</link>

</item>


<item>

<title>Welches Virus bringt die nächste Pandemie</title>

<description>
SpillOver: Eine Online-Datenbank ordnet fast 900 Viren nach dem Risiko, dass sie von Wildtieren auf den Menschen überspringen. "Wir leben in einem
Zeitalter, in dem Bedrohungen durch virale Pandemien tagtägliche Realität sind", schreiben mehrere US-Wissenschaftler:innen in der Fachzeitschrift
PNAS. "Ein einzelnes tödliches Virus kann plötzlich auftauchen und sich schnell in jedem Haushalt und jeder Gemeinschaft ausbreiten – ohne Rücksicht
auf nationale Grenzen oder soziale und ökonomische Stellung". SARS-CoV-2 hat das unter Beweis gestellt. Forschende haben nun die Online-Datenbank
SpillOver ins Leben gerufen, um in Zukunft besser vorbereitet zu sein. Sie listet fast 900 Viren auf – und stuft für sie das Risiko, dass sie von
Wildtieren auf den Menschen überspringen, ein.
</description>

<pubDate>Fri, 21 Mai 2021</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-96.htm#Virus bringt Pandemie</link>

</item>



<item>

<title>Neue Hoffnung nach vier Jahrzehnten HIV-Vakzinforschung</title>

<description>
Die Entwicklung mehrerer Coronavirus-Impfstoffe dauerte nur ein Jahr, während es für das HI-Virus nach wie vor kein Vakzin gibt. Trotz aller
Schwierigkeiten gibt es nach langer Zeit endlich neue Fortschritte. Als der Virologe José Esparza in den 1980ern begann, mit der
Weltgesundheitsorganisation an der Bekämpfung der AIDS-Epidemie zu arbeiten, waren er und viele seiner Kollegen davon überzeugt, dass ein Impfstoff
die Lösung sein würde – und dass er schnell kommen würde.
</description>

<pubDate>Fri, 14 Mai 2021</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-96.htm#Neue Hoffnung Vakzinforschung</link>

</item>


<item>

<title>HIV-Therapie mit Cabotegravir: Depotspritzen statt täglicher Tabletten</title>

<description>
Seit Mai ist in Deutschland die erste injizierbare HIV-Therapie auf dem Markt – für bereits stabil Behandelte. Wir stellen Vor- und Nachteile dieser
neuen Behandlungsform vor. Die EU-Kommission hat im Dezember 2020 die neuen HIV-Medikamente Vocabria® (Wirkstoff ist hier der Integrase-Hemmer
Cabotegravir) und Rekambys®, eine langwirksame Version des altbewährten nicht-nukleosidischen Reverse-Transkriptase-Inhibitors (kurz NNRTI)
Rilpivirin als Spritzen für die intramuskuläre Injektion zugelassen.
</description>

<pubDate>Fri, 14 Mai 2021</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-96.htm#Depotspritzen statt Tabletten</link>

</item>


<item>

<title>Corona-Impfung für HIV-positive Menschen</title>

<description>
HIV-positive Menschen sollten sich gegen COVID-19 impfen lassen. HIV und COVID-19 sind zwei völlig unterschiedliche Virusarten, die nichts
miteinander zu tun haben und auch ganz unterschiedlich übertragen werden. HIV wird im Gegensatz zu COVID nur sehr schwer übertragen, vor allem beim
ungeschützten Sex, allerdings nicht im Alltag. COVID-19 wird bereits über die Atemluft übertragen – etwa auch dann, wenn sich die Atemluft eines
infizierten Menschen in einem geschlossenen Raum sammelt. Bei einem schweren Verlauf ist zudem COVID-19 wesentlich gefährlicher und auch tödlicher
als HIV.
</description>

<pubDate>Fri, 14 Mai 2021</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-96.htm#Corona Impfung HIV</link>

</item>


<item>

<title>HIV: Fortschritt im Zugang zu Selbsttests für ärmere Länder</title>

<description>
Der Zugang zu HIV-Selbsttests in ärmeren Ländern könnte sich deutlich verbessern. Der Preis für diese Tests habe auf unter zwei Dollar pro Stück
halbiert werden können, wie die internationale Gesundheitsorganisation Unitaid heute in Genf mitteilte. Durch ein Abkommen mit dem Pharmaunternehmen
Viatris werden demnach günstigere Blutselbsttests in 135 Ländern mit niedrigem und mittlerem Einkommen verfügbar sein.
</description>

<pubDate>Fri, 14 Mai 2021</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-96.htm#Fortschritt im Zugang</link>

</item>


<item>

<title>Ganz selbstverständlich HIV-positiv</title>

<description>
Die Aids-Hilfe startet Kampagne für offenen und entspannten Umgang mit HIV. Selbstbewusst mit einer HIV-Infektion umgehen. Ein Podcast und
vielfältige Veranstaltungen sollen dazu beitragen, dass HIV bald im Alltag keine Rolle mehr spielt. Online-Live-Event zum Auftakt am 29.4.2021.
"Selbstverständlich positiv" - Unter diesem Titel startet die Deutsche Aidshilfe am morgigen Donnerstag eine Kampagne von und für Menschen mit HIV.
Sie soll zu einem offenen und selbstbewussten Leben mit HIV ermutigen und damit zugleich Diskriminierung entgegenwirken.
</description>

<pubDate>Fri, 14 Mai 2021</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-96.htm#Ganz HIV positiv</link>

</item>



<item>

<title>Frauen in St. Petersburg: Hilfe und Schutz in der Krise</title>

<description>
Mit der Lieferung von Medikamenten für die antiretrovirale Therapie und mit kostenlosem Muttermilchersatz unterstützte das Netzwerk E.V.A. in Sankt
Petersburg während der Covid-19-Pandemie insbesondere Frauen mit HIV. Die Hilfsorganisation vernetzt Aktivist*innen, Expert*innen und NGOs in 38
russischen Städten im Bereich Leben mit HIV.
</description>

<pubDate>Fri, 7 Mai 2021</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-96.htm#Frauen in Petersburg</link>

</item>


<item>

<title>Attest für HIV-Positive in der Pflege</title>

<description>
Frei Von Ansteckenden Erkrankungen? Für die Ausbildung im Pflegebereich werden Bewerber_innen häufiger aufgefordert, ein Gesundheitszeugnis
vorzulegen. Darin müssen Hausärzt_innen bestätigen, dass die Personen "frei von ansteckenden Erkrankungen" sind. Können Ärzt_innen dies für Menschen
mit HIV unterschreiben? HIV and More hat Rechtsanwalt Jacob Hösl aus Köln gefragt.
</description>

<pubDate>Fri, 7 Mai 2021</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-96.htm#Attest HIV in der Pflege</link>

</item>


<item>

<title>HIV: Forscher halten Prävention mit breit neutralisierenden Antikörpern trotz gescheiterter Studie für möglich</title>

<description>
Regelmäßige Infusionen mit dem breit neutralisierenden Antikörper VRC01, der vor 11 Jahren im Blut eines HIV-Infizierten entdeckt wurde und
inzwischen in rekombinanten Zellen hergestellt wird, hat in einer Phase-2-Studie bei Cisgender-Männern und Transgender-Personen in Amerika und Europa
sowie in einer weiteren Phase-2-Studie bei Frauen in Afrika HIV-Infektionen nicht sicher verhindern können. Laut dem Bericht im New England Journal
of Medicine war jedoch eine präventive Wirkung gegen bestimmte HIV-Varianten erkennbar, die auf bessere Ergebnisse in den laufenden Studien mit
mehreren Antikörpern hoffen lassen.
</description>

<pubDate>Fri, 7 Mai 2021</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-96.htm#neutralisierenden Studie</link>

</item>


<item>

<title>Corona-Pandemie: Druck auf Drogenkonsumräume und Kontaktläden</title>

<description>
Drogenkonsumräume – Einrichtungen, die Platz für Konsum oder Aufenthalt bieten – sind zentrale Anlaufstellen für Drogennutzer*innen. Knotenpunkte in
ihren sozialen Netzen, die Safer Use gewährleisten, in denen die Mitarbeiter*innen zuhören, beraten und über HIV und Hepatitis aufklären.
Scharnierstellen, die von der Straße in Entgiftung und Substitution führen. Doch die Corona-Pandemie hat diese niedrigschwelligen Angebote stark
ausgedünnt und den Ablauf eingeschränkt – mit negativen Folgen für die Klient*innen. Eine Bestandsaufnahme.
</description>

<pubDate>Fri, 7 Mai 2021</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-96.htm#Pandemie Druck</link>

</item>


<item>

<title>Wenn HIV zur letzten Rettung wird</title>

<description>
Michael und Nadine reisen nach England, um dort ihre am Sanfilippo-Syndrom erkrankte Tochter Sophia behandeln zu lassen. Beim seltenen Sanfilippo-
Syndrom, oft Kinderdemenz genannt, verlieren Kinder nach und nach ihre motorischen Fähigkeiten. Die Erkrankung endet meist tödlich, Therapien gibt es
kaum. Eine 3sat-Reportage zeigt, wie ausgerechnet das HI-Virus im Kampf gegen die Krankheit helfen soll.
</description>

<pubDate>Fri, 7 Mai 2021</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-96.htm#HIV Rettung</link>

</item>



<item>

<title>Unmögliche Verhältnisse: Strukturelle Prävention in der Covid 19 Pandemie</title>

<description>
Die Coronapandemie schränkt unser individuelles und gesellschaftliches Leben massiv ein. Wie können nachhaltige und subjektorientierte Prävention
sowie Aids-Hilfe-Arbeit aussehen? In der Pandemie sind Möglichkeitsräume verschlossen und sie sind es auf eine so umfassende Weise, dass es einem den
Atem verschlagen kann. Dabei verdeutlicht sich auf eindrückliche und zumeist leidvolle Weise, dass ein gesellschaftliches Leben, das der Verhinderung
einer massenhaften Ansteckung mit einem hochinfektiösen Viruserreger unterworfen ist, nur einen Alltag hinterlassen kann, der um jegliche
Kostbarkeiten beraubt ist (oder zumindest subjektiv als ein solcher erscheint).
</description>

<pubDate>Fri, 30 April 2021</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-95.htm#Strukturelle Covid 19 Pandemie</link>

</item>


<item>

<title>AIDS ein Ende setzen</title>

<description>
Es bleiben weniger als zehn Jahre: Doch viele Länder weltweit sind nicht auf Kurs, um AIDS als globale Bedrohung der öffentlichen Gesundheit bis 2030
zu beenden. Eine neue Strategie von UNAIDS, dem HIV/AIDS-Programm der Vereinten Nationen, soll das ändern. Ihre erfolgreiche Umsetzung könnte
zahlreiche Neuerkrankungen und Todesfälle verhindern. "Es ist nun 40 Jahre her, dass die ersten AIDS-Fälle gemeldet wurden", so Winnie Byanyima,
Leiterin von UNAIDS. Man befinde sich jetzt an einem entscheidenden Punkt im Kampf gegen die Immunschwächekrankheit. "Wie schon HIV hat auch COVID-19
gezeigt, dass Ungleichheiten töten".
</description>

<pubDate>Fri, 30 April 2021</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-95.htm#AIDS ein Ende</link>

</item>


<item>

<title>Erhöhtes Corona-Risiko für HIV-Patienten: Plädoyer für Impf-Priorität</title>

<description>
Wie hoch ist das Risiko für Coronavirus-Infektion und schwerste Verläufe von COVID-19 bei HIV? Wie anfällig sind Menschen mit HIV-Infektion für eine
Infektion mit dem neuen Coronavirus SARS-CoV-2? Dies wurde in einem systematischen Review mit Meta-Analyse über 22 Studien und 21 Mio. Menschen
untersucht. Die Daten zeigten ein signifikant erhöhtes Infektions- und Sterberisiko für HIV-positive Menschen im Vergleich zu HIV-negativen
Kontrollen. Die Autoren plädieren für höhere Impfpriorität für Menschen mit HIV-Infektion.
</description>

<pubDate>Fri, 30 April 2021</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-95.htm#Corona Risiko HIV</link>

</item>


<item>

<title>Berliner Arzt wegen sexuellen Missbrauchs vor Gericht</title>

<description>
Mehrere Männer werfen einem HIV-Spezialisten sexuellen Missbrauch vor. Bereits vor fünf Jahren hat die Staatsanwaltschaft Anklage erhoben, der
Prozess beginnt erst jetzt. Nicht nur der Fall, auch das Vorgehen des Arztes gegen die Presse ist bemerkenswert. Vor dem Berliner Schöffengericht
muss sich ab Montag ein Arzt verantworten. Ihm wird vorgeworfen, fünf Männer während der Behandlung sexuell missbraucht zu haben. Mit elf
Verhandlungstagen räumt die Justiz der Aufklärung des Falls ungewöhnlich viel Zeit ein. Vordergründig wird die Frage der Schuld oder Unschuld eines
Mannes verhandelt. Aber schon jetzt ist klar: Es geht bei dem Fall um weitaus mehr.
</description>

<pubDate>Fri, 30 April 2021</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-95.htm#Missbrauch vor Gericht</link>

</item>


<item>

<title>Noch immer ein Stigma</title>

<description>
Pflegehelfer Alexander Götz ist HIV-positiv und musste deshalb lange suchen, bis er einen Job fand – verstecken will der Würzburger seine Krankheit
nicht. Die Diagnose war für Alexander Götz ein Schock. Vor sieben Jahren erfuhr der 32jährige, dass er sich mit dem HI-Virus infiziert hat. Doch
schon bald ging der Würzburger in die Offensive. Der Kampf gegen Ausgrenzung und Stigmatisierung kostete Götz viel Kraft. Vor allem auch bei der
Arbeitssuche. Denn Unsicherheit und Unwissenheit sind noch immer weit verbreitet.
</description>

<pubDate>Fri, 30 April 2021</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-95.htm#ein Stigma</link>

</item>



<item>

<title>Neue HIV-Therapie: Alle zwei Monate zwei Spritzen</title>

<description>
Anfang Mai wird der neue HIV-Integrasehemmer Cabotegravir auf dem deutschen Markt eingeführt. Kombiniert wird er mit dem bekannten nicht
nukleosidischen Reverse-Transkriptase-Inhibitor Rilpivirin. Dieser steht dann auch als Injektion zur Verfügung. Nach einer kurzen oralen
Einleitungsphase werden die Wirkstoffe in der Erhaltungsphase alle zwei Monate injiziert – einer in die linke, einer in die rechte Gesäßhälfte.
Zugelassen ist die Kombinationstherapie zur Behandlung einer HIV-1-Infektion bei Erwachsenen, die auf einem stabilen antiretroviralen Regime
virologisch supprimiert sind.
</description>

<pubDate>Fri, 23 April 2021</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-95.htm#HIV Therapie zwei Spritzen</link>

</item>


<item>

<title>HIV: Subdermales Implantat als langwirksame Option bei der PrEP</title>

<description>
Phase I Studie zu Islatravir Die Ergebnisse der Phase I Studie zu einem Wirkstoff-freisetzenden subdermalen Implantat der experimentellen Substanz
Islatravir zeigten das Potenzial einer verlängerten Wirkstofffreisetzung für die Präexpositionsprophylaxe. Islatravir ist ein experimenteller
nukleosidischer Reverse-Transkriptase-Translokations-Inhibitor, der in verschiedenen Dosierungen, Formulierungen und Anwendungsintervallen sowohl in
Kombination mit anderen antiretroviralen Substanzen für die Therapie als auch als Einzelsubstanz für die PrEP der HIV-1-Infektion entwickelt wird.
</description>

<pubDate>Fri, 23 April 2021</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-95.htm#Subdermales Implantat PrEP</link>

</item>


<item>

<title>Hochwirksamer HIV-Antikörper unterdrückt Resistenzentwicklung</title>

<description>
Die beiden Kölner Forscher Dr. Henning Grüll und Dr. Philipp Schommers erhielten für ihre im Februar 2020 in der Zeitschrift Cell erschienene Arbeit
"Restriction of HIV-1 Escape by a Highly Broad and Potent Neutralizing Antibody" den Deutschen AIDS-Preis der DAIG 2021. Die Forschungsgruppe um
Univ.-Prof. Dr. Florian Klein am Institut für Virologie der Uniklinik Köln und der Medizinischen Fakultät sowie am Deutschen Zentrum für
Infektionsforschung hat einen neuen hochwirksamen Antikörper gegen HIV entdeckt. Während die Wirkung bisheriger Antikörper gegen HIV durch die
Entwicklung viraler Resistenzen begrenzt wurde, kann der neue Antikörper namens 1-18 die Virusvermehrung anhaltend unterdrücken.
</description>

<pubDate>Fri, 23 April 2021</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-95.htm#Hochwirksame Resistenzentwicklung</link>

</item>


<item>

<title>Erster HIV Attachment Inhibitor auf dem Markt</title>

<description>
Fostemsavir ist der erste Attachment-Inhibitor. Er hindert das HI-Virus daran, sich an seine Zielzelle anzuheften. So kann es sich nicht mehr
vermehren.  Fostemsavir ist der erste HIV-1-Attachment-Inhibitor und ein Prodrug von Temsavir. Letzteres bindet direkt an die Untereinheit des
viralen Glykoproteins 120 auf der Virusoberfläche. Durch die Bindung blockiert Temsavir das Andocken des HI-Viruspartikels an CD4+- und andere
Immunzellen. Es verhindert dadurch, dass das HI-Virus die Zellen infiziert.
</description>

<pubDate>Fri, 23 April 2021</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-95.htm#HIV Attachment Inhibitor</link>

</item>


<item>

<title>Diabetes-Medikament als Waffe gegen HIV</title>

<description>
Nach der Infektion von so genannten CD4-T-Zellen fördern HI-Viren ihre eigene Vermehrung, indem sie die Energiebereitstellung in den Zellen steigern.
Metformin, eines der weltweit am häufigsten verschriebenen Medikamente, unterdrückte sowohl in Zellkultur- als auch in Tierversuchen mit Mäusen
diesen Prozess und dadurch auch die Vermehrung der HI-Viren. Diese Ergebnisse lassen vermuten, dass Metformin und andere Medikamente mit ähnlichem
Wirkmechanismus als Zusatztherapien zur Behandlung von HIV nützlich sein könnten.
</description>

<pubDate>Fri, 23 April 2021</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-95.htm#Waffe gegen HIV</link>

</item>



<item>

<title>Von Superspreadern und Virenschleudern</title>

<description>
Trotz der Unterschiede bei Infektionswegen und Verbreitung gibt es Parallelen zwischen Covid-19 und HIV: bei Fragen zu Schuld, Diskriminierung und
Solidarität. Das zeigte ein Online-Podiumsgespräch. HIV und SARS-CoV-2 bzw. Aids und Covid-19 haben in medizinisch-epidemiologischer Hinsicht nur
wenig gemeinsam. Zu verschieden sind etwa die Übertragungswege und damit auch das Tempo der Ausbreitung sowie die Sterblichkeitsrate. Ergiebig ist
dagegen ein Blick auf die soziale Dimension der beiden Pandemien und auf die jeweiligen gesellschaftlichen Reaktionen. Denn hier sind die
Ähnlichkeiten frappierend, wie Franziska Hartung festgestellt hat.
</description>

<pubDate>Fri, 16 April 2021</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-95.htm#Von Superspreadern</link>

</item>


<item>

<title>Bezahlbar und mit Erdbeergeschmack: Neues HIV-Medikament für Säuglinge</title>

<description>
Ärzte können jetzt endlich ein bewährtes HIV-Medikament auch bei Säuglingen einsetzen. Ein Meilenstein, sagen Mediziner. Jeder Tag zählt: Je früher
HIV-infizierte Säuglinge medikamentös behandelt werden, desto rascher gelingt es, die lebensgefährliche Immunschwächekrankheit Aids so weit
einzudämmen, dass der auslösende Virus nicht mehr nachweisbar ist. Das hat zuletzt eine gemeinsame Studie afrikanischer und amerikanischer
Wissenschaftler bestätigt.
</description>

<pubDate>Fri, 16 April 2021</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-95.htm#Bezahlbar und mit</link>

</item>


<item>

<title>Hoffnung auf neuen Ansatz für die HIV-Impfung</title>

<description>
Drei Artikel, die in »Science Immunology« und »Science« publiziert wurden, könnten neue Wege aufzeigen, einen Impfstoff zum Schutz vor einer HIV-
Infektion zu entwickeln. Es handelt sich jedoch bislang ausschließlich um Tierversuche. Nach wie vor ist es nicht gelungen, einen Impfstoff gegen das
humane Immundefizienzvirus herzustellen. Viele Strategien wurden ausprobiert, aber alle scheiterten. Aus den drei jetzt publizierten Arbeiten lassen
sich möglicherweise neue Ideen für die Entwicklung eines HIV-Impfstoffs ableiten. In allen drei Studien wurde das simiane Immundefizienzvirus
verwendet, ein HIV-ähnliches Virus, das Affen befällt und als Ursprung von HIV gilt.
</description>

<pubDate>Fri, 16 April 2021</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-95.htm#Hoffnung HIV-Impfung</link>

</item>


<item>

<title>HIV-Impfung: Diese Zahlen sind bitter</title>

<description>
Es war bereits bekannt, dass die Studienergebnisse schlecht ausfallen würden, doch wenn sie schriftlich vorliegen, ist es dann doch immer noch etwas
anderes. Die HIV-Impfstoff-Studie des HVTN 702 Study Teams schreibt jedenfalls die Erfolgsgeschichte der Corona-Impfungen nicht weiter, oder anders
formuliert, sie setzt die bisherige Misserfolgsgeschichte der HIV-Impfungen nahtlos fort.
</description>

<pubDate>Fri, 16 April 2021</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-95.htm#Zahlen sind bitter</link>

</item>


<item>

<title>"Schürt nicht Angst vor dem Gefährlichen"</title>

<description>
Die ehemalige Bundestagspräsidentin plädiert dafür, den Bürgern etwas zuzutrauen: Wir wussten in Deutschland anfangs sehr wenig über das Virus, über
Aids. Wir standen damals weltweit in großer Unwissenheit. Es gab nur wenige ausgewiesene HIV-Forscher in der Welt. Heute gibt es viele. Ich hatte mit
zwei namhaften Forschern zu tun, dem Franzosen Luc Montagnier und dem Amerikaner Robert Gallo, die mir sehr geholfen haben. Denn wir mussten handeln:
Ausgrenzung vermeiden, Ängste durch Aufklärung und Hilfe bei den Betroffenen abbauen, das Leben der Todgeweihten dennoch lebenswert gestalten.
</description>

<pubDate>Fri, 16 April 2021</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-95.htm#Angst vor dem</link>

</item>



<item>

<title>Im Schatten der Pandemie: Die Tuberkulose breitet sich rasant auf der Welt aus</title>

<description>
Bakterien der Art Mycobacterium tuberculosis rufen bei Menschen Tuberkulose hervor. Die Bekämpfung von Covid-19 ist wichtig. Aber darüber dürfen die
anderen großen Seuchen nicht vergessen werden. Ein ansteckender Erreger geht um die Welt. Er springt per Tröpfcheninfektion von Mensch zu Mensch und
befällt meist die Lunge. Zehn Millionen Menschen stecken sich jedes Jahr an. 1,4 Millionen Betroffene sterben. Die Rede ist nicht von Covid-19,
sondern von Tuberkulose.
</description>

<pubDate>Fri, 9 April 2021</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-95.htm#Im Schatten der Pandemie</link>

</item>


<item>

<title>HIV: Wechsel von TDF- auf TAF-basierter Therapie führt zur Gewichtszunahme</title>

<description>
Der Austausch von Tenofovir-Disoproxil (TDF) durch Tenofovir-Alafenamid (TAF) in vielen derzeitigen antiretroviralen Kombinationen hat zwar das
Risiko von Nieren- und Knochenschäden vermindert, viele HIV-Patienten beklagen jedoch eine Gewichtszunahme, die sich auch in einer Analyse der Swiss
HIV-Kohortenstudie in den Annals of Internal Medicine zeigte. Die Swiss HIV-Kohortenstudie begleitet seit 1988 alle HIV-Infizierten, die an den
Unikliniken, Kantonsspitälern und zahlreichen Spezialpraxen in der Schweiz behandelt werden. Durch die große Teilnehmerzahl lassen sich die
Auswirkungen der HIV-Therapie zeitnah verfolgen.
</description>

<pubDate>Fri, 9 April 2021</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-95.htm#Wechsel von TDF</link>

</item>


<item>

<title>Zugang zu HIV-Tests wird in Japan durch die Pandemie erschwert</title>

<description>
Zurzeit ist es in Japan schwer einen HIV-Test zu bekommen, da die Gesundheitszentren wegen der Pandemie überlastet sind. Japan hat weiterhin mit
einer großen Zahl an Coronafällen zu kämpfen. Besonders die Gesundheitszentren stehen weiterhin unter einer starken Belastung. Deswegen bleibt kaum
Zeit für andere medizinische Dienste, wie HIV-Tests. Seit mehr als einem Jahr sind die öffentlichen Gesundheitszentren komplett ausgelastet und
kümmern sich hauptsächlich um Covid-19-Angelegenheit. Das ist jedoch ein großes Problem, wie Zahlen des Gesundheitsministeriums zeigen.
</description>

<pubDate>Fri, 9 April 2021</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-95.htm#Zugang zu HIV Pandemie</link>

</item>


<item>

<title>Medizinische Versorgung: Guten Mutes in die Praxis</title>

<description>
Medizinische Untersuchungen sind oft intim und erfordern Vertrauen. Das Portal: Gynformation, das Label: Roter Stöckelschuh und das Gütesiegel:
Praxis Vielfalt helfen bei der Suche nach sensiblen Ärzt*innen. Als Alicja während ihrer Schwangerschaft plötzlich Blutungen bekam, ging sie sofort
in die Frauenklinik. Obwohl es ihr schlecht ging, wurde sie bald wieder nach Hause geschickt. "Ich hätte eigentlich dort bleiben müssen", sagt sie
heute. Der Arzt aber habe damals gesagt: "Das ist für uns zu gefährlich." Der Grund: Alicjas HIV-Infektion, von der sie während ihrer Schwangerschaft
erfahren hatte.
</description>

<pubDate>Fri, 9 April 2021</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-95.htm#Guten Mutes in die Praxis</link>

</item>


<item>

<title>Schutz vor HIV-Infektion offenbar nur lückenhaft</title>

<description>
Die übliche Testmethode war in einer PrEP-Studie mit Cabotegravir offenbar zu wenig sensibel, um HIV-Infektionen früh nachzuweisen. Die
Präexpositionsprophylaxe der HIV-Infektion mit der so genannten Zwei-Monatsspritze kann neuen Daten zufolge Ansteckungen nicht immer verhindern.
Problematisch ist, dass diese dann zunächst unerkannt bleiben – und resistent werden. Alle paar Wochen spritzen statt täglich Tabletten einnehmen:
Der Integrase-Hemmer Cabotegravir erfüllt den Wunsch vieler pillenmüder HIV-Patienten nach einer Veränderung der antiretroviralen Therapie.
</description>

<pubDate>Fri, 9 April 2021</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-95.htm#Schutz vor HIV</link>

</item>



<item>

<title>CROI 2021</title>

<description>
CROI 2021 Virtuell, März 2021 | Die diesjährige CROI (Conference on Retroviruses and Opportunistic Infections) fand virtuell vom 6. bis 10. März 2021
statt. Eine Übersicht zu verschiedenen Themen wie: COVID 19 | Funktionelle Heilung | HIV und COVID | Neue Medikamente | PrEP | Long-Acting | ART -
Unerwünschte Wirkungen, bietet wie jedes Jahr HIV and More.
</description>

<pubDate>Fri, 26 März 2021</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-95.htm#CROI 2021</link>

</item>


<item>

<title>HIV-Patientin ohne Therapie geheilt</title>

<description>
Zweite natürliche Heilung des HI-Virus. Eine Argentinierin ist die zweite Frau weltweit, bei der sich ihre HIV-Infektion auf natürliche Weise, also
ohne Therapie, geheilt haben soll. Das berichten mehrere Medien und berufen sich dabei auf ein internationales Treffen von HIV-Experten am Mittwoch.
Was steckt wirklich dahinter? Ist es ein Durchbruch in der HIV-Forschung und können jetzt Millionen andere auch geheilt werden? Die Deutsche Aids-
Hilfe hat das auf RTL-Anfrage eingeordnet.
</description>

<pubDate>Fri, 26 März 2021</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-95.htm#HIV ohne Therapie geheilt</link>

</item>


<item>

<title>Zwei Blicke zurück und einer nach vorn</title>

<description>
In keinem medizinischen Fach wurde im vergangenen Jahrzehnt wohl ähnlich viel geforscht wie auf dem Gebiet der HIV-Infektion. Vieles wurde dabei
erreicht, die dringendsten Fragen scheinen beantwortet. Dennoch stehen neue Herausforderungen an. Der folgende Artikel soll einen Überblick über die
größten Errungenschaften der HIV-Medizin der letzten zehn Jahre geben und aufzeigen, welche Probleme in Zukunft zu lösen sind.
</description>

<pubDate>Fri, 26 März 2021</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-95.htm#Zwei Blicke nach vorn</link>

</item>


<item>

<title>Studie zur PrEP für Frauen mit hohem HIV1 Infektionsrisiko</title>

<description>
MSD gibt eine Zusammenarbeit mit der Bill and Melinda Gates Foundation bekannt, in deren Rahmen die Stiftung die Finanzierung einer entscheidenden
Phase III Studie zur Untersuchung einer einmal monatlich oral einzunehmenden Präexpositionsprophylaxe bei Frauen und jugendlichen Mädchen mit hohem
Risiko für eine HIV-1 Infektion in den Subsahara-Staaten zugesagt hat. Mehr als die Hälfte der weltweiten HIV-Neuinfektionen treten in den Subsahara-
Staaten auf, dort sind in fast 60 Prozent der Fälle von Neuinfektionen Frauen betroffen. In dieser Region entfällt eine von fünf HIV-Neuinfektionen
auf die Altersgruppe heranwachsender Mädchen und Frauen zwischen 15 und 24 Jahren – obwohl diese nur 10 Prozent der Bevölkerung ausmachen.
</description>

<pubDate>Fri, 26 März 2021</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-95.htm#Studie zur PrEP Frauen</link>

</item>


<item>

<title>HIV Heilung - Gold tötet HIV-infizierte Zellen</title>

<description>
Nach wie vor wird der Shock and Kill-Ansatz für eine mögliche Heilung von HIV untersucht. Dabei versucht man, Zellen in denen HIV nur latent
integriert ist (sich also nicht vermehrt), zu aktivieren und damit zur Produktion von HIV-Proteinen anzuregen. Sobald diese auf der Zelloberfläche
erscheinen, kann die Zelle vom Immunsystem erkannt und abgetötet werden.
</description>

<pubDate>Fri, 26 März 2021</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-95.htm#HIV Heilung Gold</link>

</item>



<item>

<title>Defekte im Immunsystem</title>

<description>
Eine gewisse Infektanfälligkeit ist ganz normal. Mancher Infekt fördert sogar den Aufbau einer Immunantwort. Doch schwere oder chronische
Infektionen, manche Arzneistoffe oder das Alter schwächen die Immunabwehr. Pathologische Immundefekte sind in seltenen Fällen auch angeboren und
erfordern spezielle Therapien.
</description>

<pubDate>Fri, 19 März 2021</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-95.htm#Defekte im Immunsystem</link>

</item>


<item>

<title>Leben mit zwei Pandemien: Covid-19 und Frauen mit HIV in Osteuropa</title>

<description>
50 Frauen, 50 Erfahrungen: Eine Studie des Eurasian Women’s Network on AIDS zu Covid-19 und Frauen mit HIV in Osteuropa beschreibt auf Grundlage von
Tiefeninterviews, wie es den Frauen ergeht und wie die Zivilgesellschaft und die Communitys helfen können. Im Juni und August 2020 haben Community-
Organisationen in Armenien, Belarus, Georgien, Kasachstan, Kirgisistan, Moldawien, Russland, Tadschikistan, der Ukraine und Usbekistan im Rahmen
einer großen Studie Tiefeninterviews mit 50 Frauen mit HIV geführt. Erforscht werden sollte, wie sich die Covid-19-Pandemie und der Lock down auf die
sexuellen und reproduktiven Rechte, den Zugang zur HIV-Behandlung und den Schutz vor geschlechtsbasierter Gewalt auswirken.
</description>

<pubDate>Fri, 19 März 2021</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-95.htm#Leben mit zwei Pandemien</link>

</item>


<item>

<title>Adenovirus 5 basierte Impfstoffe und das HIV-Risiko</title>

<description>
Vektorimpfstoffe, die auf dem Adenovirus-5 basieren, könnten möglicherweise das Risiko für eine HIV-Infektion erhöhen. Die Diskussion darum ist Jahre
alt. Jetzt wird sie im Zuge der Covid-19-Impfungen neu geführt. Die Vermutung, dass im Zusammenhang mit auf dem Adenovirus-5 (Ad5) basierenden
Vektorimpfstoffen ein erhöhtes HIV-Infektionsrisiko bestehen könnte, datiert zurück auf das Jahr 2007. Damals testeten Forscher um Susan P.
Buchbinder in zwei Phase-IIb-Studien namens STEP und PHAMBILI einen trivalenten Impfstoffkandidaten auf Basis eines MRKAd5 (Merck Adenovirus 5).
</description>

<pubDate>Fri, 19 März 2021</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-95.htm#Adenovirus 5 Impfstoffe</link>

</item>


<item>

<title>Forscher entdecken Gruppe von Menschen mit kontrollierter HIV-Infektion</title>

<description>
Ein möglicher Schlüssel zur Heilung. Eine Studie mit mehr als 10.000 Menschen in der Demokratischen Republik Kongo identifiziert eine seltene Gruppe
HIV-Positiver, deren Infektion unter Kontrolle ist. Weitere Forschung könnte so zu Verbindungen zwischen natürlicher Virusunterdrückung und
zukünftigen Behandlungen führen.
</description>

<pubDate>Fri, 19 März 2021</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-95.htm#Menschen mit kontrollierter HIV-Infektion</link>

</item>


<item>

<title>"Neue Viren faszinieren mich"</title>

<description>
Medizinerin mit Reiseerfahrung: Bereits in frühen Jahren wurde das Interesse von Marylyn Addo an Infektions- und Tropenkrankheiten geweckt.
Gefährliche Erreger schrecken sie nicht, sie motivieren sie: Marylyn Addo ist Ärztin und Wissenschaftlerin in Hamburg. Die Erforschung und Behandlung
ansteckender Erkrankungen ist ihr derzeit sehr gefragtes Fachgebiet. 2020 wurde sie dafür Medizinerin des Jahres. "Neue Infektionskrankheiten wie
Ebola, HIV und Covid-19 haben Einfluss auf die Gesellschaft, sie bringen viele soziale Komponenten ans Licht. Es ist Pionierarbeit, so wie den
Nordpol entdecken", sagt Marylyn Addo. Neben ihrem Job als Ärztin für Innere Medizin ist sie leidenschaftliche Forscherin.
</description>

<pubDate>Fri, 19 März 2021</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-95.htm#Neue Viren</link>

</item>



<item>

<title>Covid-19-Pandemie: Aus der HIV-Prävention lernen statt top-down zu kommunizieren</title>

<description>
Prof. Dr. Rolf Rosenbrock war von 1988 bis 2012 Leiter der Forschungsgruppe Gesundheitsrisiken und Präventionspolitik / Public Health im
Wissenschaftszentrum für Sozialforschung Berlin und gehörte von 1987 bis 1990 der Enquete-Kommission des Deutschen Bundestages "Gefahren von AIDS und
wirksame Wege für ihre Eindämmung" an. Er wirkte viele Jahre im Nationalen Aids-Beirat mit, war von 2003 bis 2012 Vorsitzender des wissenschaftlichen
Beirats der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung und ist seit 2012 Vorsitzender des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes – Gesamtverband.
Derzeit arbeitet Rosenbrock auch im Kompetenznetz Public Health COVID-19 mit. Im Interview mit magazin.hiv kritisiert die Corona-Kommunikation der
Regierung und verweist auf das Beispiel der erfolgreichen HIV-Prävention.
</description>

<pubDate>Fri, 12 März 2021</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-95.htm#lernen statt top-down</link>

</item>


<item>

<title>Mein Ex infizierte mich mit HIV</title>

<description>
Ich lernte Simon gegen Ende 2011 im Fitnessstudio kennen. Ich wollte mit dem Krafttraining anfangen und er bot mir seine Hilfe an. Danach gingen wir
zusammen einen Kaffee trinken; er wirkte nett. Wir kamen kurz darauf zusammen, aber schon früh wurde mir klar, dass er ein paar Probleme hatte. Immer
wieder sagte er sowas wie: "Wenn du mich je verlässt, bringe ich mich um." Er war teilweise echt schwierig.
</description>

<pubDate>Fri, 12 März 2021</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-95.htm#Ex infizierte mich</link>

</item>


<item>

<title>Seuchen bewirken Tod – und Fortschritt</title>

<description>
Im Mittelalter wütet in Europa die Pest, im 19. Jahrhundert sterben Hunderttausende Menschen an Cholera und in den 80er-Jahren versetzt Aids die
Menschen in Panik. Epidemien sind Teil der Menschheitsgeschichte – im Negativen wie im Positiven. Pandemien erscheinen rückblickend oft als
kulturelle Wendepunkte. Die Pest hat technische Innovationen wie den Buchdruck befördert und die Renaissance angestoßen, die großen Seuchen des 19.
Jahrhunderts Hygienebewusstsein und eine neue Medizin hervorgebracht sowie das Antlitz unserer Städte verändert, die HIV-Aids-Pandemie eine Öffnung
der Gesellschaft bewirkt.
</description>

<pubDate>Fri, 12 März 2021</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-95.htm#Seuchen bewirken Tod</link>

</item>


<item>

<title>HIV: Leitlinie zu neurologischen Funktionsstörungen aktualisiert</title>

<description>
Die Deutsche Gesellschaft für Neurologie (DGN) hat ihre Leitlinie zu neurologischen Manifestationen bei einer HIV-Infektion auf den neuesten Stand
gebracht. Die komplett überarbeitete S1-Leitlinie "Diagnostik und Therapie HIV-1-assoziierter neurologischer Erkrankungen" informiert über die
neurologischen  Systemmanifestationen der HIV-Infektion und über die mit der Immunschwäche verbundenen opportunistischen Infektionen.
</description>

<pubDate>Fri, 12 März 2021</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-95.htm#Leitlinie neurologischen Funktion</link>

</item>


<item>

<title>Frauen ersetzen Pille mit anderen Verhütungsmitteln</title>

<description>
Frauen in der Schweiz greifen bei der Verhütung seltener zur Pille als Anfang der 1990er-Jahre. Frauen entscheiden sich bei der Verhütung zunehmend
gegen die Pille und für andere hormonelle Verhütungsmittel. Grund dafür sind etwa Meldungen über ein erhöhtes Embolie-Risiko bei Einnahme der Pille.
Umdenken bei den jungen Frauen: Während im Jahr 1992 noch 52 Prozent der Frauen mit der Pille verhütet haben, waren es 25 Jahre später noch deren 33
Prozent. Besonders stark war der Rückgang bei Frauen unter 35 Jahren, nämlich von 67 Prozent auf 45 Prozent.
</description>

<pubDate>Fri, 12 März 2021</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-95.htm#Frauen ersetzen Pille</link>

</item>



<item>

<title>Mit Nanopartikeln aktivierte Killer-Zellen HIV zerstören</title>

<description>
Spezialisten für Infektionskrankheiten am Vall d’Hebron Hospital in Barcelona, Spanien, gelang es, mithilfe einer neuen Technik Natural Killer-Zellen
zu aktivieren, Lymphozyten des Immunsystems, die mit Viren, Bakterien oder Tumoren infizierte Zellen abtöten mit Nanopartikeln goldhaltigen
Antikörpern, die helfen könnten, HIV-Reservoire zu beseitigen. Die Gruppen, die an dieser Forschung gearbeitet haben, sind Infektionskrankheiten und
CIBBIM-Nanomedizin, pharmakokinetische Nanopartikel des Forschungsinstituts Vall d’Hebron, und die Arbeit wurde bereits in der Zeitschrift Nano Today
veröffentlicht.
</description>

<pubDate>Fri, 5 März 2021</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-95.htm#Killer Zellen HIV</link>

</item>


<item>

<title>HIV: Monatstablette für die Präexpositionsprophylaxe</title>

<description>
Aktuelle Zwischenergebnisse einer Phase IIa Studie (NCT04003103) zur Sicherheit, Verträglichkeit und Pharmakokinetik der experimentellen Substanz
Islatravir bei Erwachsenen unterstützen dessen Weiterentwicklung als Monatstablette für die Präexpositionsprophylaxe. Islatravir ist ein
nukleosidischer Reverse-Transkriptase-Translokations-Inhibitoren. Die Zwischenergebnisse zeigten, dass die monatliche orale Gabe von Islatravir den
vorab definierten Schwellenwert für die Wirksamkeit der PrEP in beiden untersuchten Dosierungen erreichte. Zudem konnte auf Basis der noch
verblindeten Daten eine gute Verträglichkeit beobachtet werden.
</description>

<pubDate>Fri, 5 März 2021</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-95.htm#HIV Monatstablette</link>

</item>


<item>

<title>Missbrauchsvorwürfe berichtenswert</title>

<description>
Verdachtsberichterstattung zu mutmaßlichen sexuellen Übergriffen eines Mediziners gegen schwule Patienten ist wieder möglich. Aber nicht detailliert.
Die Medien Vice und Buzzfeed News dürfen wieder über einen Berliner Arzt berichten, dem sexueller Missbrauch von schwulen Patienten vorgeworfen wird.
Allerdings dürfen die Medien die Vorwürfe weiterhin nicht detailliert und drastisch darstellen. Das Berliner Kammergericht hat jetzt die
schriftlichen Urteilsgründe fertig gestellt, die der taz vorliegen.
</description>

<pubDate>Fri, 5 März 2021</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-95.htm#Missbrauch berichtenswert</link>

</item>


<item>

<title>"Die Leute haben Angst vor Sex"</title>

<description>
Comiczeichner Ralf König erzählt im Buch Coming-Out, wie er sich immer wieder geoutet hat. Er spricht auch zum ersten Mal über seine HIV-Infektion.
Hier das Kapitel vorab. An den Wänden hängen Zeichnungen, Karten und Notizen. Darauf: viele nackte Körper. Unzählige Stifte liegen herum. Am
Schreibtisch sitzt Ralf König und zeichnet. Vielleicht an seinem neuen Buch, vielleicht an etwas, das ihm gerade durch den Kopf geht. Über 60
Comicbücher hat er bisher veröffentlicht, die in über 15 Sprachen übersetzt wurden. Jedes davon war thematisch so vielfältig wie die Stifte, die in
seinem Atelier herumliegen.
</description>

<pubDate>Fri, 5 März 2021</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-95.htm#Angst vor Sex</link>

</item>


<item>

<title>HIV: Virus-Capsid gelangt unversehrt in den Zellkern</title>

<description>
Wissenschaftlern des Zentrums für Infektiologie am Universitätsklinikum Heidelberg und des Europäischen Laboratoriums für Molekularbiologie in
Heidelberg ist es erstmals gelungen, das HI-Virus beim Transport in den Kern der infizierten Zelle abzubilden. Die elektronentomografischen Aufnahmen
zeigen: Die Protein-Hülle des Virus passiert die Kernpore als Ganzes und zerbricht erst im Inneren des Zellkerns, wo es die Virus-Erbinformation
freisetzt. Die aktuell in der Fachzeitschrift Cell veröffentlichten Arbeiten klären einen wichtigen Mechanismus bei der Integration des Virus-Erbguts
in den infizierten Zellen.
</description>

<pubDate>Fri, 5 März 2021</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-95.htm#HIV Capsid in Zellkern</link>

</item>



<item>

<title>HIV: Mehr Todesfälle als Folge von Stigma und Diskriminierung</title>

<description>
Dagegen helfen keine Medikamente: Stigma und Diskriminierung werden bis 2030 weltweit für vermeidbare 440.000 Tote verantwortlich sein, sagt UNAIDS,
das Programm der Vereinten Nationen für HIV/Aids. Die Eindämmung der HIV/Aids-Epidemie ist mehr als eine medizinische Herausforderung. Denn alle
Medikamente, Diagnosetools oder auch eine funktionierende Gesundheitsinfrastruktur kommen an ihre Grenzen, wenn Menschen wegen ihrer Infektion
stigmatisiert, diskriminiert und ausgegrenzt werden. Und sich deshalb nicht trauen, zum Arzt oder zur Ärztin zu gehen, sich testen zu lassen – und
dementsprechend nicht behandelt werden können.
</description>

<pubDate>Fri, 26 Februar 2021</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-95.htm#Stigma und Diskriminierung</link>

</item>


<item>

<title>Patente aufheben, Pandemie besiegen</title>

<description>
Während die Pandemie ins zweite Jahr geht, listet die WHO acht Covid-19-Impfstoffe auf, die bereits allgemein eingesetzt werden. Weitere Impfstoffe
befinden sich noch im Zulassungsverfahren. Das ist in der Impfgeschichte beispiellos. Es böte der Weltgemeinschaft, wenn sie auf internationaler
Ebene effizient zusammenarbeiten würde, eine reelle Chance, 2021 sowohl die Pandemie zu bewältigen als auch die Wirtschaft wieder in Schwung zu
bringen.
</description>

<pubDate>Fri, 26 Februar 2021</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-95.htm#Patente aufheben</link>

</item>


<item>

<title>HIV-Heilung</title>

<description>
Könnten NNRTI bei Therapiebeginn das Reservoir verkleinern? Ein Bestandteil des angeborenen Immunsystems kann die Aktivität der HIV-Protease erkennen
und eine infizierte Zelle zum Selbstmord zu veranlassen – unter Umständen. Das angeborene Immunsystem besteht aus verschiedenen Erkennungsmolekülen,
die auf ungewöhnliche Substanzen oder Vorkommnisse in einer Körperzelle reagieren. Eines davon ist das CARD8-Inflammasom. Liegt in der Zelle
gleichzeitig die aktive Form der HIV-Protease vor, spaltet diese ein Stück von CARD8 ab, was zur Aktivierung und letztendlich zum „Selbstmord“ der
Zelle durch Pyroptose führt.
</description>

<pubDate>Fri, 26 Februar 2021</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-95.htm#HIV Heilung</link>

</item>


<item>

<title>HIV: Risiko der chronischen Nierenerkrankung unter TDF</title>

<description>
Wie hoch ist das Risiko einer chronischen Nierenerkrankung (CKD) bei HIV-Patienten, die eine Tenofovirdisoproxil (TDF)-haltige Therapie erhalten?
Basierend auf dem D:A:D-Score sind die Forscher der OPERA-Kohorte dieser Frage nachgegangen. Sie konnten dabei auf die klinischen Daten von 9.802
Patienten zurückgreifen, darunter 6.222 Personen, die TDF erhalten hatten.
</description>

<pubDate>Fri, 26 Februar 2021</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-95.htm#Nierenerkrankung unter TDF</link>

</item>


<item>

<title>Fostemsavir bei HIV-Multiresistenz zugelassen</title>

<description>
Fostemsavir ist ein Prodrug ohne signifikante antivirale Aktivität, das in vivo unter Abspaltung einer Phosphonooxymethyl-Gruppe zum aktiven
Metaboliten Temsavir hydrolysiert wird. Temsavir bindet direkt an die gp120-Untereinheit des glykosylierten HIV-1-Hüllproteins gp160 und hemmt
selektiv die Interaktion zwischen dem Virus und dem zellulären CD4+ Rezeptor, wodurch das Eindringen des Virus in Wirtszellen und somit deren
Infektion verhindert wird. Temsavir wirkt damit als so genannter Attachment-Inhibitor.
</description>

<pubDate>Fri, 26 Februar 2021</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-95.htm#HIV Multiresistenz</link>

</item>



<item>

<title>Asha und das Virus</title>

<description>

Der iranische Virologe Asha lebt wegen seiner Liebe zu Männern im Exil. Seine Geschichte zeigt, wie Irans rigide Sexualmoral die Gesundheit der
Bevölkerung gefährdet – und wie schwer es Deutschland selbst hoch qualifizierten Geflüchteten macht. "Es ist, als wäre ich in Iran gestorben", sagt
Asha als wir zusammen vom Bahnhof durch dichten Nebel in Richtung seiner Unterkunft spazieren. Ich muss schlucken. Doch Asha scheint nicht traurig
oder verzweifelt: "Meine Familie und Freunde werde ich wahrscheinlich nie wieder sehen. Ich habe ein neues Leben hier."
</description>

<pubDate>Fri, 19 Februar 2021</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-95.htm#Asha und das Virus</link>

</item>


<item>

<title>Coronapandemie senkt Nachfrage nach HIV-Präexpositionsprophylaxe</title>

<description>
Die Nachfrage nach der Präexpositionsprophylaxe ist in der Coronapandemie deutlich zurückgegangen. Das zeigt eine interne Abfrage des Robert-Koch-
Instituts unter Einrichtungen, die PrEP verschreiben. Demnach hat die Nachfrage nach PrEP bei 76 Prozent der Zentren abgenommen. Seit dem 1.
September 2019 übernimmt die gesetzliche Krankenversicherung die Kosten für die PrEP-Medikamente und Begleituntersuchungen bei Menschen mit erhöhtem
HIV-Risiko. Die Bundesregierung wurde damals vom Gesetzgeber verpflichtet, die Wirkungen der ärztlichen Verordnung der PrEP auf das
Infektionsgeschehen der sexuell übertragbaren Krankheiten bis Ende 2020 zu evaluieren.
</description>

<pubDate>Fri, 19 Februar 2021</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-95.htm#Corona senkt Nachfrage</link>

</item>


<item>

<title>HIV: Gilead und Gritstone arbeiten zusammen an Impfstoff</title>

<description>
Gilead Sciences und Gritstone gehen eine Kooperations-, Options- und Lizenzvereinbarung zur Erforschung und Entwicklung einer auf Impfstoffen
basierenden Immuntherapie gegen das Humane Immundefizienz Virus ein. Die beiden Unternehmen werden einen HIV-spezifischen therapeutischen Impfstoff
entwickeln, der Gritstones proprietäre Prime-Boost-Impfstoff-Plattform nutzt, die aus selbst amplifizierender mRNA (SAM) und adenoviralen Vektoren
besteht.
</description>

<pubDate>Fri, 19 Februar 2021</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-95.htm#HIV an Impfstoff</link>

</item>


<item>

<title>Schwuler Teenager zwischen jüdischem Gebet und Aids-Krise</title>

<description>
Ein junger, russischer, jüdischer und schwuler Immigrant im New York der späten Achtziger: Im Coming-of-Age-Drama "Minjan" muss sich David zwischen
Hormonen, Familienerwartungen und HIV zurechtfinden. Manchmal ist Nirgendwo genau der Ort, an dem man sich verkriechen möchte. Der 17-jährige David
geht deshalb erst zaghaft, später selbstbewusster in die New Yorker Schwulenbar "Nowhere". Dort kann er seinem Stadtteil Brighton Beach, seiner
russisch-jüdischen Einwandererfamilie genauso wie der jüdischen Schule entfliehen. Und zwei Wodka kippen und mit dem Barkeeper flirten.
</description>

<pubDate>Fri, 19 Februar 2021</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-95.htm#Teenager zwischen Gebet und Aids</link>

</item>


<item>

<title>Wenn Hilfe plötzlich schwierig wird!</title>

<description>
Für Menschen, die sich in einer Notlage oder Sondersituation befinden, sind sie ein wichtiger Fels in der Brandung – die verschiedenen Hilfs- und
Beratungsangebote der Stadt sowie von Vereinen und Hilfsorganisationen. Sie stehen mit Rat und Tat zur Seite, vermitteln weiterführende Unterstützung
und schaffen Kontakte zu anderen Menschen in ähnlicher Lage! Die Essener Aids-Hilfe beispielsweise tut dies ausgesprochen erfolgreich – und das
bereits seit über 35 Jahren… Die Corona Pandemie stellt hier alle - Mitarbeiter und Klienten - vor ganz neue Herausforderungen.
</description>

<pubDate>Fri, 19 Februar 2021</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-95.htm#Wenn Hilfe schwierig wird</link>

</item>



<item>

<title>Werden andere Infektionen wirklich seltener?</title>

<description>
Viele Infektionskrankheiten sind während der Pandemie zurückgegangen. Doch ausgerechnet die gefährlichsten Seuchen könnten wegen Covid-19
hunderttausende Menschen mehr töten. Während Covid-19 weltweit grassiert, haben es andere Infektionen schwer. Prominentester Fall ist die Influenza:
Im Frühjahr 2020 kam die Grippewelle abrupt zum Erliegen, in diesem Winter kommt sie nicht einmal mehr in Schwung. Knapp 30 laborbestätigte
Grippefälle pro Woche vermeldet das Robert Koch-Institut Ende Dezember, um den Jahreswechsel 2019/2020 waren es noch mehr als 1000. Auch andere
Infektionskrankheiten wie Scharlach und Masern haben es schwer, wie die Daten des Instituts zeigen.
</description>

<pubDate>Fri, 12 Februar 2021</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-95.htm#Infektionen wirklich seltener</link>

</item>


<item>

<title>HIV: Neue Daten zu Islatravir, Doravirin und MK-8507</title>

<description>
Auf dem virtuellen International Congress on Drug Therapy in HIV Infection HIV - Glasgow 2020 wurden neue Daten zu zwei experimentellen HIV-
Substanzen vorgestellt – zu Islatravir, einem oralen nukleosidischen Reverse-Transkriptase-Translokations-Inhibitor und zu MK-8507, einem oralen
nicht-nukleosidischen Reverse-Transkriptase-Inhibitor, der einmal wöchentlich als Tablette eingenommen wird.
</description>

<pubDate>Fri, 12 Februar 2021</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-95.htm#Neue Daten zu Islatravir</link>

</item>


<item>

<title>Neue Arzneiform zur Behandlung der HIV-Infektion bei Kindern</title>

<description>
Die Europäische Kommission hat der Empfehlung der EMA zugestimmt, die Zulassung von Dolutegravir in Tivicay zu erweitern. Damit ist Tivicay nun auch
in Form von löslichen Tabletten für Kinder und Säuglinge in Europa zugelassen. Durch die Fortschritte der Therapie einer HIV-Infektion ist heutzutage
ein nahezu normales Leben möglich – hierzu gehört auch die Erfüllung eines Kinderwunsches. So ist es möglich, durch eine antiretrovirale Therapie
(ART) der Mutter beziehungsweise einen Kaiserschnitt, eine eventuelle peri- und postnatale Prophylaxe des Kindes sowie den Stillverzicht, ein
vollkommen gesundes Kind zur Welt zu bringen.
</description>

<pubDate>Fri, 12 Februar 2021</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-95.htm#Arzneiform zur Behandlung</link>

</item>


<item>

<title>Corona-Impfstudien und HIV</title>

<description>
An den Studien zur COVID-19-Impfung haben nur wenige HIV-positive Menschen teilgenommen. Bislang gibt es keine Hinweise, dass die Impfung bei HIV-
Infektion weniger gut verträglich ist. Theoretisch gibt es keinen Grund, der gegen eine Corona-Impfung bei HIV-Positiven spricht. Der Impfstoff
enthält keine lebenden Viren und stellt damit selbst bei Immunschwäche kein erhöhtes Risiko für unerwünschte Wirkungen dar. Fachgesellschaften und
Experten empfehlen Menschen mit HIV zu impfen. Ob die Antikörper-Bildung und damit der Schutz bei Immunschwäche eingeschränkt ist, ist derzeit nicht
bekannt.
</description>

<pubDate>Fri, 12 Februar 2021</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-95.htm#Corona Impfstudien</link>

</item>


<item>

<title>Sex in Zeiten von Corona – wenn die Sache anders ist, als man denken würde</title>

<description>
Körperliche Nähe außerhalb von festen Beziehungen ist derzeit tabu. Trotzdem steigen an einigen Orten die Infektionsraten bei sexuell übertragbaren
Krankheiten. Was es damit auf sich hat. Corona bedeutet Distanz. Wenn wir im gerade zu Ende gegangenen Corona-Jahr etwas verinnerlicht haben, dann
dies: Nähe ist gefährlich. Zumindest Nähe im physischen Sinn. Für uns Schweizer sollte dieser durch Corona angestoßene Bewusstseinsprozess allerdings
keine allzu große Herausforderung darstellen, gelten wir doch im internationalen Vergleich ohnehin als distanziert.
</description>

<pubDate>Fri, 12 Februar 2021</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-95.htm#Sex in Zeiten von Corona</link>

</item>



<item>

<title>Chronische HCV-Infektionen hinterlassen molekulare Narben in Immunzellen</title>

<description>
Rund 70 Millionen Menschen sind weltweit von einer chronischen Infektion mit Hepatitis C betroffen, schätzt die Weltgesundheitsorganisation WHO. Dank
hochwirksamer, direkt antiviral wirksamer Substanzen ist die Erkrankung mittlerweile heilbar. Bisher war jedoch unklar, ob sich auch die körpereigene
Immunantwort nach erfolgreicher Therapie wieder erholt. Nun konnten Forschende des Universitätsklinikums Freiburg in Zusammenarbeit mit der Berliner
Charité zeigen, dass in Killer T Zellen Narben zurückbleiben.
</description>

<pubDate>Fri, 5 Februar 2021</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-95.htm#HCV molekulare Narben</link>

</item>


<item>

<title>Corona und Impfung</title>

<description>
Ab dem 27. Dezember 2020 wird es voraussichtlich eine Impfung gegen Covid-19 in der EU geben, weitere Impfstoffe werden im Laufe des Jahres 2021
zugelassen. Es besteht berechtigte Hoffnung, dass die Pandemie damit beendet oder zumindest begrenzt wird. Wir haben wichtige Fragen und Antworten
rund um die Corona-Impfung zusammengestellt.
</description>

<pubDate>Fri, 5 Februar 2021</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-95.htm#Corona und Impfung</link>

</item>


<item>

<title>Studie zeigt Zusammenhang zwischen Gebärmutterhalskrebs und HIV-Infektion</title>

<description>
Ein Forschungsteam der Technischen Universität München hat die Effekte einer Infektion mit dem Humanen Immundefizienzvirus auf die Entstehung von
Gebärmutterhalskrebs quantifiziert und herausgefunden, dass Frauen, die mit HIV infiziert sind, ein sechsfach höheres Risiko haben, an
Gebärmutterhalskrebs zu erkranken. Besonders betroffen sind die Regionen Süd- und Ostafrika. Gebärmutterhalskrebs ist nach Statistiken der WHO die
vierthäufigste Krebsart bei Frauen. Im Jahr 2018 wurde bei schätzungsweise 570.000 Frauen weltweit ein Zervixkarzinom diagnostiziert, etwa 311.000
Frauen starben an dieser Krankheit.
</description>

<pubDate>Fri, 5 Februar 2021</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-95.htm#Studie Gebaermutterhalskrebs und HIV</link>

</item>


<item>

<title>HIV-Impfstoff kann Antikörper gegen das Virus produzieren</title>

<description>
Während gegen das Coronavirus mehrere Impfstoffe in Rekordzeit entwickelt wurden, gibt es auch nach 40 Jahren noch immer keinen Impfstoff gegen HIV.
Jetzt hat das Rospotrebnadzor-Forschungszentrum Vektor offenbar einen entscheidenden Durchbruch erzielt. Der Impfstoff gegen das humane
Immundefizienzvirus, der vom Vektor entwickelt wurde, ist in der Lage, Antikörper gegen das Virus zu produzieren. Das wurde während der ersten Phase
der klinischen Studien bei 100 Prozent der Freiwilligen bestätigt wurde, meldete Vektor am Freitag.
</description>

<pubDate>Fri, 5 Februar 2021</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-95.htm#HIV Impfstoff</link>

</item>


<item>

<title>HIV fördert die Bildung von Plaques und erhöht das Schlaganfallrisiko</title>

<description>
HI-Viren eindämmen heißt auch, das kardiovaskuläre Risiko zu senken. Das erhöhte kardiovaskuläre Risiko von Patienten mit HIV-Infektion hängt nicht
nur von klassischen Faktoren wie Rauchen oder Hyperlipidämie ab. Auch die noch im Körper zirkulierenden Viren spielen offenbar eine deletäre Rolle –
selbst unter einer erfolgreichen Suppression. Diesen Schluss ziehen Dr. Megan McLaughlin von der Universität von Kalifornien in San Francisco und
Kollegen aus ihrer Kohortenstudie mit 152 HIV-Infizierten, bei denen die Viruslast seit mindestens sechs Monaten unterhalb der Nachweisgrenze lag.
</description>

<pubDate>Fri, 5 Februar 2021</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-95.htm#HIV Bildung von Plaques</link>

</item>




<item>

<title>Nicht übertragbare Krankheiten – Die häufigste Todesursache vor Covid 19</title>

<description>
Nicht übertragbare Krankheiten waren sieben der zehn häufigsten Todesursachen vor der Coronavirus-Pandemie. Dies teilte die
Weltgesundheitsorganisation am Mittwoch mit. Mehr Menschen als je zuvor haben ihr Leben aufgrund von Herzkrankheiten verloren. Die neuen globalen
Gesundheitsschätzungen der WHO ergaben, dass Menschen früher ein längeres Leben führten. Die zusätzlichen Jahre waren jedoch nicht unbedingt bei
guter Gesundheit.
</description>

<pubDate>Fri, 29 Januar 2021</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-94.htm#Todesursache vor Covid</link>

</item>


<item>

<title>HIV in Osteuropa</title>

<description>
Osteuropa und Zentralasien brauchen einen Kurswechsel in ihrer HIV-Politik, um die sich weiterhin ausweitende Epidemie in der Region unter Kontrolle
zu bringen. Wie kann das gelingen? Mit dieser Frage beschäftigt sich heute ein Online-Konferenz unter dem Titel:Ist HIV-Arbeit Menschenrechtsarbeit?
von Aids Action Europe, dem Aktionsbündnis gegen Aids, Brot für die Welt und der Deutschen Aidshilfe. Fachleute aus der Region beraten über Wege zu
wirksamen Präventionsmaßnahmen und Versorgung.
</description>

<pubDate>Fri, 29 Januar 2021</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-94.htm#HIV in Osteuropa</link>

</item>


<item>

<title>HIV-Fehlalarm: Australien muss Entwicklung der eigenen Impfung abbrechen</title>

<description>
Forscher nutzten ein Protein, das einen „Fehlalarm“ einer HIV-Infektion auslöst. Nun greifen die Australier auf Impfstoffe von Biontech und Pfizer,
Astra-Zeneca und Novavex zu. Die australische Regierung hat die Entwicklung einer Erfolg versprechenden Impfung gegen das Corona-Virus beendet. Sie
wurde von Wissenschaftlern der Universität Queensland in Brisbane und dem Pharmakonzern CSL vorangetrieben. Zwar habe der Impfstoff nicht etwa Aids
(HIV) hervorgerufen, wohl aber kam es bei einige freiwilligen Probanden nach der Impfung zu positiven HIV-Tests.
</description>

<pubDate>Fri, 29 Januar 2021</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-94.htm#HIV Fehlalarm</link>

</item>


<item>

<title>Integrasehemmer oder Efavirenz in der Initialtherapie?</title>

<description>
Aktuell empfehlen die wichtigsten Leitlinien, in der antiretroviralen Initialtherapie Integrasehemmer (INI)-basierte Kombinationen zu verwenden.
Bisher liegen jedoch nur in begrenztem Umfang Langzeitdaten zu Wirksamkeit und Verträglichkeit INI-basierter Regimes vor. Die NA-ACCORD (North
American AIDS Cohort Collaboration on Research and Design) hat jetzt eine retrospektive Analyse durchgeführt und die Verläufe von 5.824 Patienten,
die ihre Therapie mit einem INI-basierten Regime begannen, mit den Daten von 10.169 Patienten, die initial eine Efavirenz (EFV)-basierte Therapie
erhielten, verglichen.
</description>

<pubDate>Fri, 29 Januar 2021</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-94.htm#Integrasehemmer Initialtherapie</link>

</item>


<item>

<title>Syphilis-Diagnosen auf Höchststand</title>

<description>
Die Zahl der Syphilis-Diagnosen in Deutschland hat im vergangenen Jahr einen Höchststand seit Einführung des Infektionsschutzgesetzes 2001 erreicht.
Gemeldet wurden 7.889 Fälle der Geschlechtskrankheit. Das sind rund 7 Prozent mehr als im Jahr zuvor, wie aus einem Bericht des Robert-Koch-Instituts
im aktuellen Epidemiologischen Bulletin hervorgeht. Die meisten Nachweise im Verhältnis zur Einwohnerzahl unter den Bundesländern weist demnach das
Land Berlin auf. In vielen Städten beobachtet das RKI eine vergleichsweise starke Verbreitung, darunter Köln, München und Frankfurt am Main.
Infektionen in relevanter Zahl würden aber auch aus ländlichen Regionen gemeldet, hieß es.
</description>

<pubDate>Fri, 29 Januar 2021</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-94.htm#Syphilis Dagnosen</link>

</item>



<item>

<title>"Die Mauer war ein steinernes Kondom"</title>

<description>
Es war im Jahr 2009 als Denis Leutloff von seinem damaligen Partner gebeten wurde, zusammen einen HIV-Test zu machen. "Ich dachte mir: Warum? Wir
haben kein Risiko gehabt", erinnert sich Denis. Der Test seines Partners war dann auch negativ. Als wenige Minuten später Denis‘ Ergebnisse kamen,
konnte er es nicht glauben. Die ersten Monate nach der die Diagnose war er wie in einem Tunnel. Man kann HIV gar nicht greifen, man merkt es nicht,
es tut einem nichts weh.
</description>

<pubDate>Fri, 22 Januar 2021</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-94.htm#steinernes Kondom</link>

</item>


<item>

<title>Aids und die Parallelen zu Corona</title>

<description>
In dem Essay "Wie wir jetzt leben" schreibt die US-amerikanische Publizistin Susan Sontag Mitte der 80er über den Umgang mit dem damals neuen Aids-
Virus. In dem jetzt auf Deutsch erschienenen Text sieht Kritikerin Sigrid Löffler Ähnlichkeiten zu Corona. Soeben ist ein Erzählungsband von Susan
Sontag, der amerikanischen Essayistin und Star-Intellektuellen, auf Deutsch erschienen: „Wie wir jetzt leben“. Vor allem die gleichnamige
Titelgeschichte wirkt aus heutiger Sicht frappierend aktuell und hält möglicherweise Verhaltenslehren für den Umgang mit Covid-19 bereit.
</description>

<pubDate>Fri, 22 Januar 2021</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-94.htm#Parallelen zu Corona</link>

</item>


<item>

<title>HIV-Patienten leiden in Japan immer noch unter Diskriminierungen</title>

<description>
Obwohl HIV schon lange kein tödliches Schreckgespenst mehr ist und viele Vorurteile beseitigt wurden, leiden in Japan Patienten immer noch unter
Diskriminierungen. Zum Welt-AIDS-Tag wurde nun erneut auf die Situation der Betroffenen im Land aufmerksam gemacht. AIDS ist heutzutage kein
Todesurteil mehr und lässt sich mit Medikament gut behandeln. Mittlerweile haben Betroffene fast die gleiche Lebenserwartung wie nicht erkrankte
Personen. Der Ausbruch der Krankheit lässt sich auch durch eine frühzeitige Behandlung des HI-Virus verhindern.
</description>

<pubDate>Fri, 22 Januar 2021</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-94.htm#HIV in Japan Diskriminierungen</link>

</item>


<item>

<title>China: Mehr HIV-Ansteckungen bei älteren Personen</title>

<description>
Am Welt-AIDS-Tag sagte die Weltgesundheitsorganisation, dass ältere Menschen in China diejenige Personengruppe geworden seien, unter der sich die
Infektionen mit HIV am raschesten ausbreiteten. Zwischen 2010 und 2019 hätten die Fälle unter Männern über sechzig um 500 Prozent zugenommen. Im
vergangenen Jahr seien rund 37.000 Menschen dieser Altersgruppe mit HIV/AIDS infiziert worden, was einem Anteil von 25 Prozent an der Gesamtzahl der
Neuinfektionen entspräche. Von den 37.000 Betroffenen seien 77 Prozent Männer.
</description>

<pubDate>Fri, 22 Januar 2021</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-94.htm#China Mehr HIV</link>

</item>


<item>

<title>920.000 Menschen mit HIV in Brasilien</title>

<description>
Demnach leben im größten Land Südamerikas derzeit etwa 920.000 Menschen mit HIV: Bei 89 Prozent von ihnen wurde das Virus diagnostiziert, 77 Prozent
werden antiretroviral behandelt und 94 Prozent der behandelten Menschen übertragen HIV nicht sexuell, da sie eine nicht nachweisbare Viruslast
erreicht haben. Bis Oktober dieses Jahres befanden sich rund 642.000 Menschen in einer antiretroviralen Behandlung, während im Jahr 2018 insgesamt
593.594 Menschen in Behandlung waren. Auf junge Menschen im Alter von 25 bis 39 Jahren beiderlei Geschlechts konzentrieren sich mit 492.800
Aufzeichnungen die meisten Fälle.
</description>

<pubDate>Fri, 22 Januar 2021</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-94.htm#HIV in Brasilien</link>

</item>



<item>

<title>Elektronische Patientenakte – was müssen wir wissen?</title>

<description>
"Zu Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie" … Ihre_n Datenschutzbeauftragte_n: Bei der elektronischen Patientenakte überwiegen derzeit die Risiken,
sagt Kerstin Mörsch von der Deutschen Aids-Hilfe. Wir haben mit ihr über die wichtigsten Punkte gesprochen.
</description>

<pubDate>Fri, 15 Januar 2021</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-94.htm#Elektronische Patientenakte</link>

</item>

<item>

<title>Aids, Corona und Co: Eine Pause von der Front</title>

<description>
Was die Corona-Pandemie mit Krankheiten wie Aids und Tuberkulose zu tun hat, und welche Probleme praktisch überall in den Krankenhäusern herrschen,
erklärt die südafrikanische Ärztin Zolelwa Sifumba im Interview. Gerade mal dreißig Jahre alt ist Zolelwa Sifumba – eine junge Ärztin, die bereits
mehr als einmal selbst mit dem Tod ringen musste, nachdem sie schlicht ihren Job gemacht hat. In den Anfängen ihres Studiums an der Universität in
Kapstadt steckte sie sich im Dienst mit multiresistenten Tuberkulose-Bazillen an; die Behandlung dauerte anderthalb Jahre, begleitet von sehr
heftigen Nebenwirkungen. Sifumba nimmt seither jede Gelegenheit wahr, auf diese Infektionskrankheit aufmerksam zu machen.
</description>

<pubDate>Fri, 15 Januar 2021</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-94.htm#Eine Pause von der Front</link>

</item>


<item>

<title>"Im Nahen Osten ist AIDS ein Tabu"</title>

<description>
Der Kampf gegen AIDS macht in vielen arabischen Ländern Fortschritte. Mittlerweile ist die soziale Ausgrenzung für HIV-Patienten oft schmerzhafter
als die körperlichen Symptome. Doch Corona erschwert die Behandlung. Eine Mutter, die ihr Kind nicht stillen kann, weil sie HIV-infiziert ist. Und
die auch kein Geld für Babynahrung hat. Es sind Notlagen wie diese, über die sich HIV-positive Personen auf der arabischen Webseite "Ahki", "Ich
spreche", austauschen.
</description>

<pubDate>Fri, 15 Januar 2021</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-94.htm#Nahen Osten AIDS ein Tabu</link>

</item>


<item>

<title>HIV und AIDS in Corona-Zeiten</title>

<description>
Hier sollen die wichtigsten gesundheitlichen und sozialen Auswirkungen von HIV-Infektionen und AIDS in Subsahara-Afrika beschrieben und mit der
Situation in Deutschland verglichen werden, damit man verstehen kann, welche Katastrophe die HIV-Erkrankung für die Menschen in Afrika immer noch
bedeutet. Der vorliegende Artikel ist eine überarbeitete, aktualisierte und erweiterte Fassung eines Beitrags, der 2018 in der medizinischen
Fachzeitschrift internistische praxis erschienen ist. Grundlagen dieses Artikels sind meine Erfahrungen als Mediziner in einer Rehabilitationsklinik,
die bereit war, auch Patienten mit einer HIV-Erkrankung zur Rehabilitation aufzunehmen.
</description>

<pubDate>Fri, 15 Januar 2021</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-94.htm#HIV und AIDS Zeiten</link>

</item>


<item>

<title>HIV und AIDS – Geschichte einer Pandemie</title>

<description>
Für viele beginnt die Geschichte von AIDS Anfang der 1980er-Jahre. Tatsächlich ist das HI-Virus wahrscheinlich schon 100 Jahre alt. Und seine
Geschichte ist noch nicht zu Ende erzählt. Der erste Mensch mit HIV könnte vor über 100 Jahren ein Jäger gewesen sein. Seine Beute trug ein
Immundefizienzvirus in sich und der Jäger infizierte sich, so die Annahme, über eine Schnittwunde. Das vom Tier stammende Virus entwickelte sich dann
zum humanen Immundefizienzvirus HIV. Der verletzte Jäger als erster menschlicher Wirt – diese so genannte Cut-Hunter-Hypothese halten Forscher für
sehr wahrscheinlich.
</description>

<pubDate>Fri, 15 Januar 2021</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-94.htm#Geschichte einer Pandemie</link>

</item>


<item>

<title>HIV-Medikamente: Da kommt noch was</title>

<description>
Zu Beginn der hochaktiven antiretroviralen Therapie hatten die Patienten sprichwörtlich eine gute Hand voll Tabletten täglich zu schlucken. Neben
neuen Wirkstoffen wird weiter an besserer Verträglichkeit und Depotpräparaten geforscht. Die gute Nachricht: Zumindest in Deutschland können fast
alle Patienten mittlerweile mit den verfügbaren antiretroviralen Medikamenten so gut behandelt werden, dass sie ein normales Leben führen können.
Doch angesichts möglicher Resistenzen haben Pharmafirmen noch einiges in der Pipeline. Und auch der Traum sowohl einer Schutzimpfung als auch einer
echten Heilung wird weiterverfolgt.
</description>

<pubDate>Fri, 15 Januar 2021</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-94.htm#Da kommt noch was</link>

</item>



<item>

<title>So werden HIV-Patient_innen gut behandelt</title>

<description>
Eine neue Broschüre unterstützt Ärzt_innen und medizinisches Personal bei einer fachgerechten und diskriminierungsfreien Versorgung. Die
Bundesärztekammer und die Deutsche Aids-Hilfe stellen anlässlich des Welt-Aids-Tages am 01.12.2020 eine gemeinsame Broschüre für Ärzt_innen und
medizinisches Fachpersonal vor. Sie soll Unsicherheiten im Umgang mit HIV-Patient_innen ausräumen und bietet neben Daten und Fakten zu HIV wichtige
Hilfestellungen unter anderem zu Beratung und Aufklärung bei der HIV-Prophylaxe, der HIV-Testung und zum Umgang mit einem positiven Testergebnis.
</description>

<pubDate>Fri, 18 Dezember 2020</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-94.htm#Patient gut behandelt</link>

</item>


<item>

<title>HIV-Infektion erhöht das Schlaganfallrisiko stark</title>

<description>
Menschen mit einer HIV-Infektion haben ein um rund 50 Prozent höheres Schlaganfall-Risiko wie nicht Infizierte – darauf macht die Deutsche
Schlaganfall-Gesellschaft (DSG) anlässlich des Welt-AIDS-Tages 2020 aufmerksam. Der weltweite Aktionstag, der jedes Jahr am 1. Dezember stattfindet,
soll unter anderem auf Präventionsmaßnahmen gegen AIDS und die bestmögliche Versorgung von Infizierten hinweisen. Laut Experten der DSG ist es
wichtig, dass Mediziner auch über den Zusammenhang zwischen HIV und dem deutlich erhöhten Schlaganfallrisiko informiert sind.
</description>

<pubDate>Fri, 18 Dezember 2020</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-94.htm#HIV Schlaganfallrisiko</link>

</item>


<item>

<title>Meine Angst</title>

<description>
Er ist jung, heterosexuell, HIV-positiv, nicht ansteckend. Trotzdem ist da diese Panik, als seine Freundin krank wird. Über das Leben mit HIV unter
der Nachweisgrenze. Christopher Klettermayer ist Anfang 30, als er erfährt, dass er HIV positiv ist. Vor drei Jahren erzählt er in einer Serie auf
ZEIT ONLINE von den Monaten danach, der Angst vor dem Tod, von den Frauen, denen er sagen musste, dass er sich infiziert hatte. Damals noch unter
seinem Künstlernamen Philipp Spiegel. In diesem Text erzählt er davon, warum er jetzt unter Klarnamen über HIV spricht und warum die Angst, andere
anzustecken, so lange nicht wegging, obwohl seine Werte unter der Nachweisgrenze liegen.
</description>

<pubDate>Fri, 18 Dezember 2020</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-94.htm#Meine Angst</link>

</item>


<item>

<title>Virus im Fadenkreuz – Therapien gegen AIDS</title>

<description>
HIV steht für Human Immunodeficiency Virus, zu Deutsch menschliches Immunschwäche-Virus. Eine Ansteckung mit diesem Erreger führt – wenn sie nicht
behandelt wird – zu einer fortschreitenden Schwächung des Immunsystems. Hierdurch ist dieses irgendwann nicht mehr fähig, Krankheitskeime abzuwehren
oder das Entstehen von Tumoren zu verhindern. Dieses letzte Stadium der Krankheit heißt Acquired Immune Deficiency Syndrome – erworbenes
Immunschwäche-Syndrom, abgekürzt AIDS.
</description>

<pubDate>Fri, 18 Dezember 2020</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-94.htm#Virus im Fadenkreuz</link>

</item>


<item>

<title>RKI veröffentlicht neue Daten zu HIV/AIDS in Deutschland</title>

<description>
Das Robert Koch-Institut hat anlässlich des bevorstehenden Welt AIDS Tages im Epidemiologischen Bulletin eine umfassende Darstellung der HIV/AIDS-
Situation in Deutschland veröffentlicht. Im Jahr 2019 haben sich geschätzt 2.600 Personen in Deutschland mit HIV infiziert, 2018 waren es 2.500
Neuinfektionen. Dieser leichte Anstieg der Infektionszahlen zeigt, dass weitere Anstrengungen notwendig sind, insbesondere um die Testangebote zu
verbessern und den Zugang zur Therapie für alle in Deutschland mit HIV lebenden Menschen zu gewährleisten.
</description>

<pubDate>Fri, 18 Dezember 2020</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-94.htm#RKI Daten HIV AIDS</link>

</item>



<item>

<title>Alle 100 Sekunden infiziert sich ein Kind mit HIV</title>

<description>
Im Vorjahr gab es laut Unicef 320.000 neue HIV-Fälle unter Kindern und Jugendlichen, Covid-19 erschwert die Behandlung. Anfang der 1980er Jahre
machte ein Virus von sich reden. Rund 40 Jahre später gibt es weder Impfstoff gegen noch Heilung von dem HI-Virus. Die Zahlen der Neuinfektionen sind
immer noch hoch - auch unter Heranwachsenden. Schätzungsweise hat sich im Vorjahr alle 100 Sekunden ein Mensch unter zwanzig Jahren neu mit dem
Verursacher von Aids infiziert. Dadurch hat sich laut einem vom Kinderhilfswerk der UNO veröffentlichten Bericht die Gesamtzahl der mit HIV lebenden
Kinder auf 2,8 Millionen erhöht.
</description>

<pubDate>Fri, 11 Dezember 2020</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-94.htm#Kind mit HIV</link>

</item>


<item>

<title>"Wir blicken auf eine skandalisierte Krankheit"</title>

<description>
Jörg Vögele spricht im Interview über unsere Corona-Panik, den ökonomischen Nutzen der Pest und die Frage, ob man den Wert von Menschenleben
berechnen darf. Unser Kampf gegen Corona spaltet die Gesellschaft, aber auch die Wissenschaft: Sind die Maßnahmen noch verhältnismäßig? Müssen die
Lockdowns sogar schärfer ausfallen? Je facettenreicher die Debatte ist, umso hilfreicher wird sie. Deshalb lohnt es sich, mit dem Medizinhistoriker
Jörg Vögele in die Weltgeschichte der Pandemien einzutauchen.
</description>

<pubDate>Fri, 11 Dezember 2020</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-94.htm#Wir blicken Krankheit</link>

</item>


<item>

<title>HIV-positiv? Das kann wirklich jeden treffen!</title>

<description>
HIV ist kein Grund für Ausgrenzung, sondern stellt bei Therapie eine von vielen Krankheiten mit normaler Lebenserwartung dar. Männer, Frauen, Kinder:
Das Humane Immundefizienz Virus wurde weltweit (Stand 2019) bei ca. 38 Millionen Menschen diagnostiziert, in Österreich leben zwischen acht- und
neuntausend Personen damit. Der heurige Welt-AIDS-Tag, der wie jedes Jahr am 1. Dezember stattfinden wird, steht laut WHO mehr denn je unter der
Prämisse: Solidarität und Mitverantwortung, damit neben den dringenden Maßnahmen gegen Covid-19 auch der Zugang zu unentbehrlichen HIV-Angeboten
aufrechterhalten bleibt.
</description>

<pubDate>Fri, 11 Dezember 2020</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-94.htm#Das kann jeden treffen</link>

</item>


<item>

<title>Genetisch veränderte Immunzellen gegen HIV als potenzieller Impfstoff</title>

<description>
Im Gegensatz zu so vielen Viren fehlt HIV immer noch ein Impfstoff, und genetisch veränderte Immunzellen könnten eine Lösung bieten. AIDS, von dem
weltweit weiterhin Millionen von Menschen betroffen sind, hat sich mit herkömmlichen Antikörpern als besonders schwierig zu verhindern erwiesen. Dies
passiert auch deswegen, weil es sich im Körper so schnell entwickelt. Jede Lösung würde also erfordern, den Körper dazu zu überreden, einen
speziellen Antikörpertyp zu produzieren. Dieser soll breit wirken können, um mehrere Stämme des Virus gleichzeitig zu besiegen. Wissenschaftler
rückten sich mit einem neuen Impfansatz, der sich auf gentechnisch veränderte Immunzellen aus dem Körper des Patienten stützen würde, dem Erreichen
des heiligen Grals der HIV-Forschung näher.
</description>

<pubDate>Fri, 11 Dezember 2020</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-94.htm#Immunzellen gegen HIV</link>

</item>


<item>

<title>Risiko für schwere COVID-19 Verläufe: Leberzirrhose</title>

<description>
Bei einer Infektion mit SARS-CoV-2 wird häufig auch die Leber in Mitleidenschaft gezogen – und zwar auch bei denjenigen, bei denen zuvor keine
Leberschädigung bekannt war. Studien zufolge sind die Leberwerte bei mindestens einem Fünftel bis hin zu drei Vierteln der Covid-19-Patienten
auffällig. Für Menschen, die bereits an der Leber erkrankt sind, gilt: Sie haben wahrscheinlich kein erhöhtes Risiko, sich mit SARS CoV-2 zu
infizieren. Wenn jedoch eine Infektion auftritt, dann scheint das Risiko für einen schweren Verlauf vor allem davon abzuhängen, wie geschädigt die
Leber bereits ist – also ob das Organ bereits fibrotisch – vernarbt – ist oder sogar eine Zirrhose vorliegt.
</description>

<pubDate>Fri, 11 Dezember 2020</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-94.htm#Risiko Leberzirrhose</link>

</item>



<item>

<title>Kampagne zum Welt-Aids-Tag: HIV-Medikamente verhindern die HIV-Übertragung</title>

<description>
In der dritten Staffel von #wissenverdoppeln feiern so viele Menschen wie nie zuvor die entlastende Botschaft: HIV ist unter Therapie nicht
übertragbar. Zum Welt-Aids-Tag am 1.12. geht die Deutsche Aids-Hilfe (DAH) mit ihrer Kampagne #wissenverdoppeln in die dritte Runde. Neu sind die
Gesichter und ein fürs Thema HIV ungewöhnlich beschwingter Stil. Geblieben ist die Botschaft: HIV ist unter Therapie nicht übertragbar. Denn diese
wissenschaftliche Tatsache ist noch immer zu wenigen Menschen bekannt. Dieses Wissen kann Berührungsängste abbauen und damit Stigmatisierung
entgegenwirken.
</description>

<pubDate>Fri, 4 Dezember 2020</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-94.htm#Kampagne zum Welt Aids Tag</link>

</item>


<item>

<title>Krimi um die Crispr-Cas9-Babys</title>

<description>
In China verändert ein Wissenschaftler das Erbgut zweier Kinder, um sie vor HIV zu schützen. Der Fall löst weltweit Kontroversen aus. Diese spannende
politische und soziale Geschichte erzählt der Anthropologe Eben Kirksey in The Mutant Project. "Menschen prägen seit Jahrzehnten die Evolution", sagt
Eben Kirksey. "Der heutige Mensch ist ja ein Produkt der modernen Wissenschaft, also der Chemie, der Biologie, der Robotik und der Informatik. Wir
haben das alles kreiert, aber es hat uns und alles unnatürlich gemacht: Wir haben industrielle Ökosysteme, Kapitalakkumulation oder
Umweltverschmutzung. Das gehört alles dazu, wenn wir davon reden, was es bedeutet, heute Mensch zu sein."
</description>

<pubDate>Fri, 4 Dezember 2020</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-94.htm#Krimi Crispr Babys</link>

</item>


<item>

<title>HIV und Hepatitis: Es braucht mehr Testungen</title>

<description>
Die europäische Testwoche will die Wahrnehmung für das Vorhandensein von Virustests erhöhen und so mögliche Betroffene dazu bringen, sich testen zu
lassen. Neben SARS-CoV-2 braucht es auch bei anderen weltweit verbreiteten Virusinfektionen wie HIV und Hepatitis eine Vielzahl an Tests, um
Erkrankte zu finden und eine Ausbreitung zu verhindern. Darauf macht von 20. bis 27. November wieder die European Testing Week aufmerksam. Leider
fehlen das Wissen darüber, dass es solche Tests gibt, und auch die Bereitschaft, derartige Testungen in Anspruch zu nehmen, betonte der Verband der
pharmazeutischen Industrie.
</description>

<pubDate>Fri, 4 Dezember 2020</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-94.htm#Es braucht mehr Test</link>

</item>


<item>

<title>HIV 2020 - Der Kampf ist noch nicht vorbei</title>

<description>
Ein erfülltes Leben mit HIV ist längst möglich. Doch die Mythen halten sich. Ist das Stigma stärker als das Virus? Folge 15 der unzensierten
Sprechstunde. Mit den richtigen Medikamenten ist ein normales Leben für HIV-Infizierte längst möglich. Vorausgesetzt sie haben Zugang zum
Gesundheitssystem, leben also in einer Industrienation, und haben Partner*innen, die sich informieren, anstatt an sich hartnäckig haltende Mythen zu
glauben. Fast scheint es, als sei die Stigmatisierung inzwischen stärker als das Virus.
</description>

<pubDate>Fri, 4 Dezember 2020</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-94.htm#Kampf nicht vorbei</link>

</item>


<item>

<title>"Für Aids hat sich am Anfang keiner interessiert"</title>

<description>
Ein Virus verändert unser Leben – nicht zum ersten Mal: Vor Covid-19 hatte die Aids-Krise die Gesellschaft im Griff. Zwischen den Pandemien gibt es
Gemeinsamkeiten – aber vor allem auch viele Unterschiede, die der Publizist Peter Rehberg beschreibt. Werde ich mich anstecken? Wie schütze ich mich?
Und wie reagieren wir als Gesellschaft auf die Pandemie? Diese Fragen stellen sich 2020 angesichts der Coronapandemie nicht zum ersten Mal, sie kamen
auch mit dem Beginn der Aids-Krise in der 1980er Jahren auf. Was die beiden Pandemien eint und was sie trennt.
</description>

<pubDate>Fri, 4 Dezember 2020</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-94.htm#Aids keiner interessiert</link>

</item>



<item>

<title>So klappt der Corona-Exit</title>

<description>
Der Weg ist noch lang, doch ein Ende der Corona-Krise zeichnet sich ab: Experten erklären, was dafür noch nötig ist. Ein hoffnungsvoller
Impfstoffkandidat, eine Abflachung der zweiten Welle, Schnelltests und deutlich mehr Wissen und Erfahrungen im Umgang mit dem Virus: Erstmals
sprechen Experten davon, dass ein Ende der Corona-Krise und eine Rückkehr zur Normalität absehbar ist. Dafür braucht es aber in verschiedenen
Bereichen weiterhin Anstrengungen. Einen konkreten Fahrplan skizzierte die Covid-Taskforce.
</description>

<pubDate>Fri, 27 November 2020</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-94.htm#Corona Exit</link>

</item>


<item>

<title>HIV: Neuer Mechanismus entdeckt</title>

<description>
Neues Angriffsziel für eine HIV-Therapie entdeckt. Der Kampf gegen HIV ist auch nach jahrelanger Forschung nicht gewonnen. Ein wichtiger Schritt zur
Entwicklung besserer Therapien ist ein gutes Verständnis davon, wie sich das Virus auf molekularer Ebene im Körper vermehrt. Ein Team um Kathrin
Breuker hat nun einen Mechanismus entschlüsselt, der für die Vermehrung des Virus zentral ist und ein neues Angriffsziel für eine Therapie bietet.
</description>

<pubDate>Fri, 27 November 2020</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-94.htm#HIV Mechanismus entdeckt</link>

</item>


<item>

<title>HIV-Patienten bei Keimzelltumoren gleich behandeln</title>

<description>
Es wird ein unabhängiges therapeutisches Vorgehen bei Keimzelltumoren empfohlen. HIV-infizierte Patienten mit Keimzelltumoren haben heute ein
ähnliches progressionsfreies und Gesamtüberleben wie HIV-Negative, besagen Daten einer internationalen Kohortenstudie. Sie sollten daher identisch
behandelt werden, fordert ein Kollege. Älteren Daten zufolge weisen HIV-Infizierte ein 1,5- bis 3-fach erhöhtes Risiko für die Entwicklung von
Keimzelltumoren auf. Zudem wurde ihre Prognose aufgrund des verkürzten Überlebens ungünstiger eingeschätzt als die von Keimzellkrebs-Patienten ohne
HIV-Infektion. Jedoch liegen kaum Erfahrungen zur Behandlung und zum Überleben von Patienten mit HIV und Keimzelltumoren seit der Einführung der
kombinierten antiretroviralen Therapie vor.
</description>

<pubDate>Fri, 27 November 2020</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-94.htm#HIV Keimzelltumoren behandeln</link>

</item>


<item>

<title>Sexuell übertragbare Infektionen: Aufklärung und Enttabuisierung</title>

<description>
Viele sprechen nicht mit dem Partner über die eigene Erkrankung: Ein Grund dafür ist die Stigmatisierung. "Weniger als die Hälfte der Menschen in
festen Beziehungen spricht mit dem Partner*in über STI, bevor sie gemeinsam sexuell aktiv werden", schreibt die BZgA in einer Pressemitteilung zu der
so genannten GeSiD-Studie. Sie weiß: Es ist wichtig das Gespräch zum Partner zu suchen, um unangenehmen Überraschungen vorzubeugen und das Thema
Geschlechtskrankheiten Schritt für Schritt zu enttabuisieren.
</description>

<pubDate>Fri, 27 November 2020</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-94.htm#Sexuell Enttabuisierung</link>

</item>


<item>

<title>COVID-19-Impfstoff: Fragen und Antworten</title>

<description>
Die Zulassung eines Impfstoffes gegen COVID-19 scheint nicht mehr allzu fern zu sein. Doch einige Fragen sind noch nicht endgültig geklärt – u.a. zu
Wirksamkeit und Verteilung.
</description>

<pubDate>Fri, 27 November 2020</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-94.htm#COVID Impfstoff</link>

</item>



<item>

<title>Die Injektion verhindert nach Studienergebnissen, dass Frauen sich mit HIV infizieren</title>

<description>
Die bisherigen Ergebnisse deuten darauf hin, dass die injizierbare Droge Cabotegravir bei der Prävention einer HIV-Infektion um 89 Prozent wirksamer
war als Pillen. Forscher brechen eine Studie vorzeitig ab, nachdem sie herausgefunden hatten, dass eine Spritze eines experimentellen Medikaments
alle zwei Monate besser wirkte als die täglichen Pillen, um Frauen vor einer HIV-Infektion durch einen infizierten Sexualpartner zu schützen. Die
Nachricht ist ein Segen für die Bemühungen zur AIDS-Prävention – vor allem in Afrika, wo die Studie stattfand und wo Frauen nur wenige diskrete
Möglichkeiten haben, sich vor einer Infektion zu schützen.
</description>

<pubDate>Fri, 20 November 2020</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-94.htm#Frauen sich HIV</link>

</item>


<item>

<title>Pandemie trifft HIV-Infizierte</title>

<description>
Zu den vielen Problemen, die die Covid-19-Pandemie verursacht hat, gehört auch, dass die Zahl der Menschen, die auf HIV und Geschlechtskrankheiten
getestet wurden, seit März letzten Jahres um 45 Prozent zurückgegangen ist. Dies wurde von der Fundation Vencer angeprangert, die auch behauptet,
dass von zehn Personen, bei denen HIV diagnostiziert wurde, derzeit nur vier in Behandlung sind. Mit diesen Daten versuchen sie durch eine
Initiative, die von Vencer initiiert wurde, auf diese Situation zu reagieren, erklärte Juan Cabral, ein Mitglied der Stiftung.
</description>

<pubDate>Fri, 20 November 2020</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-94.htm#Pandemie HIV Infizierte</link>

</item>


<item>

<title>Jetzt sind HIV-Tests besonders wichtig!</title>

<description>
Und zwar, damit frühzeitig behandelt werden kann. Als wichtigstes Ziel gilt aber nach wie vor, Diskriminierung Betroffener zu beenden und weiterhin
gezielt aufzuklären. Da zieht der Physiotherapeut gleich zwei Handschuhe übereinander an, der Zahnarzt vergibt immer nur den allerletzten Termin des
Ordinationstages, manchmal werden HIV-positive Patienten unter fadenscheinigen Gründen von Medizinern gleich ganz abgewiesen. Keine Übertreibung,
sondern Alltag für Betroffene, die ehrlich und verantwortungsbewusst mit ihrer Diagnose umgehen und sie im Gesundheitsbereich nicht verschweigen.
Doch gerade dort sehen sie sich immer noch oft Stigmatisierung gegenüber - 50 Prozent aller Fälle werden in diesem Zusammenhang vermeldet!
</description>

<pubDate>Fri, 20 November 2020</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-94.htm#HIV Tests wichtig</link>

</item>


<item>

<title>Sexarbeit: Wider die Ausweitung der Verbotszone</title>

<description>
Gegner_innen der Sexarbeit instrumentalisieren die Corona-Krise und werben für ein bundesweites Sexkaufverbot. Dabei gehören Sexarbeiter_innen eh
schon zu den besonders hart Getroffenen. Als Daria Oniér Anfang Oktober 2020 aus dem heimatlichen Esslingen nach Stuttgart fährt, packt sie die kalte
Wut. Denn am Rathaus prangt, zwei Stockwerke hoch, ein Transparent mit dem Text "Du kommst und ich verkomme" und dazu dem Slogan: Rotlicht aus! sowie
der Botschaft Bezahlsex zerstört Leben! "Da wird mit meinen Steuergeldern das Verbot meiner Existenzgrundlage beworben!", sagt Daria wütend und
frustriert.
</description>

<pubDate>Fri, 20 November 2020</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-94.htm#Sexarbeit Verbotszone</link>

</item>


<item>

<title>Mehr Geschlechtskrankheiten trotz Corona-Pandemie</title>

<description>
Trotz Lockdown haben sich offenbar viele Menschen mit sexuell übertragbaren Krankheiten angesteckt. Neue Forschungsergebnisse zeigen ein riskantes
Sexualverhalten und steigende Fälle sexuell übertragbarer Erkrankungen trotz der aktuellen Covid-19-Pandemie. Diese Entwicklung wurde auf dem 29.
Kongress der Europäischen Akademie für Dermatologie und Venerologie präsentiert. Die Diagnosen von sexuell übertragbaren Infektionen wie Tripper und
Syphilis haben zugenommen – trotz Lock down und Appellen zu Distanz und anderen Hygienemaßnahmen wegen der Corona-Pandemie.
</description>

<pubDate>Fri, 20 November 2020</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-94.htm#Mehr Geschlechtskrankheiten</link>

</item>



<item>

<title>England: HIV-Verbreitung rückläufig</title>

<description>
Ein neuer Bericht von Public Health England zeigt: Die HIV-Neuinfektionsrate unter schwulen und bisexuellen Männern ist die niedrigste seit zwanzig
Jahren: Die Anzahl von Menschen mit neuen HIV-Diagnosen fiel um 10 Prozent (von 4.580 im Jahr 2018 auf 4.139 im Jahr 2019). Verglichen mit dem
Höhepunkt der Neuinfektionen im Jahr 2014 mit 6.312 neuen Diagnosen ist es sogar ein Rückgang um 34 Prozent.
</description>

<pubDate>Fri, 13 November 2020</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-94.htm#England HIV</link>

</item>


<item>

<title>Der Safe Space schließt erneut</title>

<description>
Der zweite Corona-Lockdown hält Einzug in Berlin: Gastronomiebetriebe, Kulturstätten und soziale Treffpunkte müssen erneut für vorerst vier Wochen
schließen. Bereits beim ersten Lockdown im Frühjahr hat sich gezeigt, dass einige Restaurants, Bars und Cafés erst gar nicht wieder öffneten – sie
überstanden die Zeit nicht. Finanzielle Rettungspakete des Staates kamen zu spät. Wie hoch stehen nun die Überlebenschancen während des zweiten
Lockdowns? Und das für queere Clubs, Bars und Einrichtungen? Immerhin benötigen besonders queere Menschen safe spaces, in denen sie sich austauschen,
identifizieren und sicher fühlen können.
</description>

<pubDate>Fri, 13 November 2020</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-94.htm#Safe Space</link>

</item>


<item>

<title>Weniger Mittel für HIV-Projekte</title>

<description>
Betroffen sind Städte, die zu wenig gegen die Proteste gegen Rassismus unternommen hätten. US-Präsident Donald Trump will offenbar bestimmte Städte
bestrafen, indem er ihnen u.a. die die Mittel für HIV-Projekte streicht. Grund: Sie hätten zu wenig gegen Anti-Rassismus-Proteste unternommen. Am 2.
September wies Trump die Bundesabteilungen an, die Finanzierung in jenen Städten zu kürzen, in denen Gesetzlosigkeit gefördert und Polizeibehörden
entmachtet würden. Millionen von Dollar sollten darum u.a. für die HIV-Behandlung, für die Behandlung von Coronavirus-Patient*innen, für
Vorsorgeuntersuchungen für Neugeborene und andere Programme in demokratisch geführten Städten gekürzt werden.
</description>

<pubDate>Fri, 13 November 2020</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-94.htm#Mittel HIV Projekte</link>

</item>


<item>

<title>Evaluation der Einführung der HIV-Präexpositionsprophylaxe als Leistung der GKV</title>

<description>
Für gesetzlich Krankenversicherte mit einem substantiellen HIV-Infektionsrisiko gibt es seit September 2019 mit dem Terminservice- und
Versorgungsgesetz einen Anspruch auf HIV-Präexpositionsprophylaxe. Bei der PrEP wird eine HIV-Infektion verhindert, indem täglich eine Tablette mit
zwei antiretroviralen Wirkstoffen Tenofovirdisoproxil/Emtricitabin eingenommen wird. Der gesetzliche Anspruch umfasst die Beratung, die Versorgung
mit den Arzneimitteln und die erforderlichen Untersuchungen.
</description>

<pubDate>Fri, 13 November 2020</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-94.htm#Evaluation Leistung GKV</link>

</item>


<item>

<title>Medikamentenversorgung: Notapotheke</title>

<description>
Als im Frühjahr die Corona-Pandemie den internationalen Reiseverkehr zum Erliegen brachte, hatten dadurch weltweit Menschen mit HIV enorme Probleme
an ihre notwendigen Medikamente zu gelangen. Mit einem Male schien die Welt stillzustehen. Als im März im Zuge der Coronakrise immer mehr Grenzen
geschlossen wurden, kam nicht nur der Reiseverkehr zum Erliegen, auch der Warenverkehr war massiv beeinträchtigt. Niemand wusste, wie lange diese
Ausnahmesituation andauern würde. Vielen Nichtregierungsorganisationen aber war recht schnell klar: Die Unterbrechung der Lieferketten würde auch
Medikamente betreffen.
</description>

<pubDate>Fri, 13 November 2020</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-94.htm#Notapotheke</link>

</item>



<item>

<title>HIV-1-Subtypen lassen sich mit In-vitro-Diagnostik zuverlässig nachweisen</title>

<description>
In Deutschland dominiert bei Infektionen mit dem Humanen Immundefizienz-Virus-1 (HIV-1) der Subtyp B. Hier war es in den 2000er Jahren durch
Mutationen vereinzelt zu falsch-negativen HIV-Tests und auch zu zwei HIV-Übertragungen durch Blutspenden gekommen. Seitdem ist die Dual-Target-NAT-
Testung im Blutspendewesen verpflichtend, es kam zu keiner weiteren Übertragung. Das Paul-Ehrlich-Institut und der Blutspendedienst Südafrika haben
jetzt sieben zertifizierte NAT-Testsysteme zur Erkennung des weltweit vorherrschenden HIV-1-Subtyps C untersucht und die Ergebnisse im Journal of
Clinical Virology veröffentlicht.
</description>

<pubDate>Fri, 6 November 2020</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-94.htm#HIV Subtypen nachweisen</link>

</item>


<item>

<title>50 Jahre halbleere Versprechungen</title>

<description>
Weltweit starben im Jahr 2019 annähernd 700.000 Menschen an den Folgen einer HIV-Infektion. Das sind immer noch viel zu viele, aber ohne die seit
2000 vereinbarten und realisierten Gegenmaßnahmen wären es nach epidemiologischen Projektionen über drei Millionen! Derzeit können 70 Prozent der
Neugeborenen in den Niedrigeinkommensländern damit rechnen, das 60. Lebensjahr zu erreichen, während es vor der Vereinbarung der Millenniums-
Entwicklungsziele im September 2000 kaum mehr als 50 Prozent waren.
</description>

<pubDate>Fri, 6 November 2020</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-94.htm#halbleere Versprechungen</link>

</item>


<item>

<title>Aktuell: "Langfristig ist soziale Distanz immer ein Belastungsfaktor, wir Menschen brauchen die Mitwelt"</title>

<description>
Fünf Fragen an Andreas Heinz, ärztlicher Direktor der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie am Campus Charité Mitte in Berlin und Präsident der
Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde. Je länger eine Krise andauert und Menschen psychischen
Belastungen ausgesetzt sind, desto eher sind die Selbstheilungskräfte überfordert und es kann zu psychischen Störungen kommen. Ein Ende der
Coronapandemie mit den damit verbundenen Einschränkungen, der notwendigen sozialen Distanz oder je nachdem auch Isolation, ist derzeit nicht
abzusehen.
</description>

<pubDate>Fri, 6 November 2020</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-94.htm#Distanz ein Belastungsfaktor</link>

</item>


<item>

<title>Erste langwirksame injizierbare HIV-Therapie</title>

<description>
Demnächst könnte ein neuer Wirkstoff für HIV-Patienten auf den Markt kommen: der HIV-Integrasehemmer Cabotegravir. Auch als PrEP ist er im Gespräch.
Rekambys enthält den bereits bekannten nicht nukleosidischen Reverse-Transkriptase-Inhibitor Rilpivirin. Er stammt von der Firma Janssen, war bislang
aber noch nicht als langwirksame Formulierung verfügbar. Inhaltsstoff des Medikaments Vocabria von ViiV Healthcare ist der neue HIV-Integrasehmmer
Cabotegravir.
</description>

<pubDate>Fri, 6 November 2020</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-94.htm#injizierbare HIV Therapie</link>

</item>


<item>

<title>Migrantinnen – ganz besondere Patientinnen?</title>

<description>
Sind Patientinnen mit Migrationshintergrund in der Gynäkologie besondere Patientinnen? Welche Besonderheit, Schwierigkeiten und Lösungswege gibt es?
Diesen spannenden Fragen widmete sich auf dem 63. DGGG-Kongress eine Session unter dem Vorsitz von Prof. Dr. Heribert Kentemich und Dr. Frederike
Siedentopf. Wie steht es um die Gesundheitskompetenz von Migrantinnen? Diese Frage stand im Mittelpunkt einer entsprechenden Session auf dem DGGG-
Kongress.
</description>

<pubDate>Fri, 6 November 2020</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-94.htm#Migrantinnen besondere Patientinnen</link>

</item>



<item>

<title>HIV-Epidemie: Erfolgreicher Einsatz von Selbsttests im ländlichen Afrika</title>

<description>
Trotz großer Fortschritte in der Prävention und Therapie stecken sich jedes Jahr immer noch Millionen von Menschen mit dem HI-Virus an. Die Hauptlast
von HIV/Aids fällt dabei auf Afrika. Zur Eindämmung der Epidemie braucht es innovative Methoden, um die frühzeitige Diagnose aller Betroffener zu
ermöglichen. Eine Basler Forschungsgruppe konnte nun den Erfolg von Tür-zu-Tür-Testkampagnen dank HIV-Selbsttests maßgeblich verbessern.
</description>

<pubDate>Fri, 30 Oktober 2020</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-93.htm#Einsatz von Selbsttests Afrika</link>

</item>


<item>

<title>Neue Leitlinien: Stillen mit HIV ist möglich</title>

<description>
Frauen mit HIV sollten frühzeitig und ergebnisoffen mit ihren Ärzt_innen über die Vor- und Nachteile des Stillens sprechen und dann gemeinsam mit
ihnen eine Entscheidung treffen. Dies empfehlen die neuen Deutsch-Österreichischen Leitlinien zur HIV-Therapie in der Schwangerschaft und bei HIV-
exponierten Neugeborenen. Die Empfehlungen der Deutschen und der Österreichischen AIDS-Gesellschaft sowie weiterer Fachgesellschaften und
Organisationen beziehen sich dabei offenbar auf cis Frauen, andere geschlechtliche Identitäten Schwangerer werden nicht angesprochen.
</description>

<pubDate>Fri, 30 Oktober 2020</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-93.htm#Stillen mit HIV</link>

</item>


<item>

<title>HIV und Schwangerschaft</title>

<description>
Seit der Erstbeschreibung des HI-Virus im Jahr 1983 hat sich viel in der antiretroviralen Therapie getan. Neben der PEP und der PrEP folgen bald
langwirksame Formulierungen, die nur noch alle paar Wochen injiziert werden müssen. Bei HIV-positiven Frauen geraten Ärzte und Apotheker bei der
Behandlung innerhalb der Schwangerschaft immer noch häufig in den Off lable Bereich – die meisten Medikamente sind an Schwangeren nicht getestet.
Dennoch kann und sollte eine Therapie erfolgen. Bei einer geringen Viruslast ist dann beispielsweise auch eine natürliche Geburt möglich.
</description>

<pubDate>Fri, 30 Oktober 2020</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-93.htm#HIV Schwangerschaft</link>

</item>


<item>

<title>Ältere Menschen mit HIV in Nordrhein erhalten künftig mehr Leistungen</title>

<description>
In Deutschland leben fast 88.000 Menschen mit einer HIV-Infektion, davon allein 19.300 in Nordrhein-Westfalen. HIV-Infektionen und Aids-Erkrankungen
sind bundesweit sehr ungleich verteilt: Knapp 40 Prozent der mit HIV infizierten Menschen leben in Großstädten, besonders in Berlin, Frankfurt am
Main, München, Köln, Düsseldorf und Hamburg. HIV-Infektionen und Aids sind unverändert lebensbedrohlich, doch anders als etwa in den 1980er und
1990er Jahren gibt es in Deutschland inzwischen gute Therapiemöglichkeiten und Versorgungsstrukturen für Betroffene.
</description>

<pubDate>Fri, 30 Oktober 2020</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-93.htm#HIV mehr Leistungen</link>

</item>


<item>

<title>Geheilter HIV-Patient wohl unheilbar krank</title>

<description>
Als Berliner Patient schrieb Timothy Ray Brown Medizingeschichte. Schließlich ist er der weltweit erste Mensch, der nach einer HIV-Infektion für
geheilt erklärt wurde. Doch nun wurde eine Hiobsbotschaft bekannt. Der weltweit erste Mensch, der nach einer HIV-Infektion "geheilt" werden konnte,
leidet an Krebs im Endstadium. Timothy Ray Brown werde im kalifornischen Palm Springs wegen Leukämie palliativmedizinisch behandelt, teilte der
Aktivist Mark King in seinem Blog mit.
</description>

<pubDate>Fri, 30 Oktober 2020</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-93.htm#unheilbar krank</link>

</item>



<item>

<title>Deutliche Lücken beim Grippeschutz von chronisch Kranken</title>

<description>
Eine gute Vorbereitung auf eine Grippewelle ist dieses Jahr wegen der Corona-Pandemie für Risikogruppen und Menschen in medizinischen Berufen
besonders wichtig. Vor allem bei alten Menschen und chronisch Kranken überlappen sich die Gefahren: Sie haben ein hohes Risiko für schwere Verläufe
bei Influenza und auch bei COVID-19. Aktuelle Zahlen zeigen, dass erheblicher Aufwand nötig ist, um hier die Durchimpfung zu verbessern. "Die
Influenza-Impfquoten bei chronisch kranken Personen sind historisch auf einem niedrigen Niveau und von der innerhalb der Europäischen Union
definierten Zielquote von 75 Prozent weit entfernt", beurteilt jetzt das Zentralinstitut für die kassenärztliche Versorgung die Situation.
</description>

<pubDate>Fri, 23 Oktober 2020</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-93.htm#Grippeschutz chronisch Kranken</link>

</item>


<item>

<title>Chemsex – Was wird konsumiert?</title>

<description>
Sex assoziierter Substanzkonsum ist überall in Deutschland verbreitet. Doch welche Substanzen werden da konsumiert? In welchen Dosierungen? Wie ist
das Wirk- und Nebenwirkungsprofil? Wichtige Aspekte bei der Beratung. Im letzten Jahrzehnt hat sich im sexuellen Kontext ein neues Phänomen bei
Männern, die Sex mit Männern haben, etabliert: Chemsex. Der Begriff, der im anglikanischen Raum seit ca. 2004 und in Deutschland seit 2009 benutzt
wird, beschreibt die Einnahme von bestimmten chemischen, psychoaktiven Substanzen zur Amplifizierung der eigenen sexuellen Kultur.
</description>

<pubDate>Fri, 23 Oktober 2020</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-93.htm#Chemsex konsumiert</link>

</item>


<item>

<title>Kommunikation und Wissen über sexuell übertragbare Infektionen optimierungsbedürftig</title>

<description>
Bei der Kommunikation über sexuell übertragbare Infektionen haben viele Menschen in Deutschland noch Unterstützungsbedarf. Die meisten Menschen
sprechen mit ihrer Partnerin, ihrem Partner aber auch mit Ärztinnen und Ärzten nicht offen über ihre Sexualität oder Problem mir dieser. Aber auch
das Wissen über STI ist bei vielen Menschen noch begrenzt. Das sind nur zwei von vielen Ergebnissen der repräsentativen Studie zur Sexualität
Erwachsener, die das Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf zusammen mit der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung heute vorgestellt hat.
</description>

<pubDate>Fri, 23 Oktober 2020</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-93.htm#Kommunikation und Wissen</link>

</item>


<item>

<title>"Jung sein bedeutet nicht, immun zu sein"</title>

<description>
Eine neue Kampagne in Bezug auf den gestrigen Jugendtag am 21. September soll das Bewusstsein der Bevölkerung schärfen. Jedoch nicht in Bezug auf
Covid-19, sondern man auch erinnerte daran, dass "jung sein nicht bedeute, immun gegen das HIV-Virus zu sein". Verantwortlich für die Kampagne ist
das Nationale Aids-Kontrollprogramm (Pronasida). Nach Angaben der Institution sind 53 Prozent der mit dem Virus neu infizierten Personen zwischen 24
und 35 Jahre alt und 98  Prozent der Übertragung erfolgt durch ungeschützten Sex, weshalb sie es für dringend halten, dass aktualisierte und
wissenschaftliche Informationen für diese Altersgruppe bereit gestellt werden.
</description>

<pubDate>Fri, 23 Oktober 2020</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-93.htm#Jung nicht immun</link>

</item>


<item>

<title>Der Straßenstrich ist weitestgehend auf sich allein gestellt</title>

<description>
Schon vor der Krise gab es kein politisches Konzept für die Straßen-Sexarbeit. Für die Arbeiter_innen bedeutete das prekäre Arbeitsbedingungen, Angst
vor Gewalt, Anfeindungen und polizeiliche Repression. In der Pandemie erfahren sie nun neben existenziellen Ängsten noch mehr Diskriminierung.
Staatliche und gesellschaftliche Unterstützung gibt es kaum. Wir haben auf dem Straßenstrich in Berlin recherchiert.
</description>

<pubDate>Fri, 23 Oktober 2020</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-93.htm#Strassenstrich allein gestellt</link>

</item>



<item>

<title>HIV-Infektion unter PrEP</title>

<description>
Seit 2018 wurden zwei Fälle einer HIV-Infektion unter PrEP dokumentiert. Bei dem einen Fall handelt es sich um einen 44jährigen MSM aus Texas mit
guter Adhärenz, dokumentiert durch Blut- und Haarproben. Er begann die PrEP 2017, der letzte negative HIV-Test war im April 2019. Im Juni 2019
entwickelte er Infektzeichen. Im HIV-Test war p24-Antigen positiv, die Viruslast lag bei 3 Millionen Kopien/ml, die CD4-Zahl bei 195/µl. Der
Resistenztest zeigte eine ausgedehnte NRTI-Resistenz inklusive TDF-Resistenz sowie NNRTI-Resistenz, was auf die Transmission eines resistenten Virus
deutet.
</description>

<pubDate>Fri, 2 Oktober 2020</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-93.htm#Infektion unter PrEP</link>

</item>


<item>

<title>Wegen Coronavirus: Sexuell übertragbare Krankheiten erleben ein Tief</title>

<description>
Das Coronavirus hat auch das Sexleben der Schweizer beeinflusst. Dadurch sanken auch die Infektionen durch sexuell übertragbare Krankheiten. Die
Aids-Hilfe Schweiz spricht von einem Drittel weniger HIV-Neudiagnosen. Während der «außerordentlichen Lage» im März und April wurden Kontakte mit
Personen außerhalb des eigenen Haushalts stark eingeschränkt. Lange Zeit konnte man nicht in den Ausgang, weitere «Spaß»-Aktivitäten blieben
ebenfalls untersagt. Auch auf das Sexleben von Herr und Frau Schweizer hat sich das Coronavirus ausgewirkt. Einmalige Techtelmechtel waren aufgrund
der Corona-Maßnahmen kaum noch möglich. Dies wirkte sich auch auf die Infektionen mit sexuell übertragbaren Krankheiten aus.
</description>

<pubDate>Fri, 2 Oktober 2020</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-93.htm#Coronavirus Krankheiten erleben Tief</link>

</item>


<item>

<title>Schnelltests könnten HIV-Inzidenz reduzieren</title>

<description>
Es braucht mehr niedrigschwellige Angebote, um die Zahl der HIV-Neuinfektionen zu reduzieren, mahnen Experten. Über Schnelltests und digitale
Angebote ließen sich vor allem junge Menschen besser erreichen. Maßnahmen wie der verstärkte Einsatz digitaler Beratungs- und Unterstützungsangebote,
der Ausbau der Präexpositionsprophylaxe und der Wegfall des Arztvorbehalts bei Schnelltests auf HIV können dazu beitragen, die Zahl der
Neuinfektionen mit HIV weiter zu senken.
</description>

<pubDate>Fri, 2 Oktober 2020</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-93.htm#HIV Inzidenz reduzieren</link>

</item>


<item>

<title>Wenn Sex krank macht</title>

<description>
Liegt eine sexuell übertragbare Erkrankung vor, sollten möglichst auch die Sexualpartner auf eine Infektion untersucht und behandelt werden.
Geschlechtsverkehr mit häufig wechselnden Partnern erhöht das Risiko einer Infektion. Ansteckende Krankheiten, die beim Sex übertragen werden, sind
für viele ein Tabuthema. Sex ist die schönste Nebensache der Welt. Doch leider können beim Liebesspiel auch Krankheiten übertragen werden. Für viele
ist das ein Tabuthema. „Oft verursachen sexuell übertragbare Krankheiten keine Beschwerden und bleiben deshalb unbehandelt. Doch wenn
Geschlechtskrankheiten frühzeitig erkannt werden, lassen sie sich in der Regel gut behandeln und sind in den meisten Fällen auch heilbar.
</description>

<pubDate>Fri, 2 Oktober 2020</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-93.htm#Sex krank macht</link>

</item>


<item>

<title>Die fast vergessene Infektion</title>

<description>
Aus einem Schreckgespenst wurde eine gut kontrollierbare und gut therapierbare Virusinfektion. Was noch vor dreißig Jahren undenkbar war, ist heute
Realität: Ein Mensch mit HIV kann ein ganz normales, langes Leben führen. Aids muss nicht mehr ausbrechen. Warum das so ist und welcher Weg dahin
führte, erklären PD Dr. Christoph Spinner, Oberarzt in der Infektiologie im Klinikum rechts der Isar in München und Leiter des Interdisziplinären
HIV-Zentrums IZAR, sowie Dr. Dieter Hoffmann, Leiter des Bereichs der Virologischen Diagnostik.
</description>

<pubDate>Fri, 2 Oktober 2020</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-93.htm#vergessene Infektion</link>

</item>



<item>

<title>HIV: Daten der Subanalyse zu Islatravir und Doravirin</title>

<description>
Aktuelle Subanalysen einer Phase IIb Studie zur Wirksamkeit und Sicherheit des experimentellen nukleosidischen Reverse-Transkriptase-Translokations-
Inhibitors (NRTTI) Islatravir (ISL) in Kombination mit dem nicht-nukleosidischen Reverse-Transkriptase-Inhibitor (NNRTI) Doravirin (DOR) unterstützen
die Entscheidung, dieses duale Therapieregime für bestimmte Patienten weiter zu entwickeln. Die beiden Subanalysen wurden kürzlich als orale
Präsentationen auf der 23. Internationalen AIDS Conference VIRTUAL (AIDS 2020) vorgestellt.
</description>

<pubDate>Fri, 25 September 2020</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-93.htm#Daten der Subanalyse</link>

</item>


<item>

<title>Erster HIV-Antikörper im Handel</title>

<description>
Antikörper gibt es mittlerweile für die Behandlung sehr vieler Erkrankungen. Mit Ibalizumab gibt es erstmals einen für die HIV-Behandlung. Der
Antikörper ist im Präparat Trogarzo® der Firma Theratechnologies Europe enthalten. Ibalizumab darf in Kombination mit anderen antiretroviralen
Arzneimitteln bei Erwachsenen mit multiresistenter HIV-1-Infektion angewendet werden, wenn kein anderes supprimierendes, antivirales Regime
zusammengestellt werden kann. In den USA ist der Antikörper schon seit einiger Zeit verfügbar.
</description>

<pubDate>Fri, 25 September 2020</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-93.htm#HIV im Handel</link>

</item>


<item>

<title>Gesetze verletzen die Rechte von HIV-Risikogruppen und Infizierten</title>

<description>
In einem Bericht zeigt UNAIDS auf, inwiefern die Gesetze einiger Länder einer erfolgreichen Bekämpfung von HIV entgegenstehen. Sie untergraben „die
Privatsphäre, das Gebot der Vertraulichkeit und die körperliche Integrität“ von Personen, die HIV-positiv sind oder zu Risikogruppen gehören. Laut
UNAIDS, das HIV/AIDS-Programm der Vereinten Nationen, gibt es in vielen Ländern Gesetze, die zum Beispiel dazu führen, dass sich Menschen nicht auf
die Immunschwächekrankheit testen oder behandeln lassen. „Gesetze und Richtlinien, die die Menschenrechte fördern und schützen, können das
Wohlbefinden und die Gesundheit […] verbessern, die Anfälligkeit für die HIV-Epidemie […] reduzieren und Reichweite, Qualität und Effektivität
wichtiger Angebote des Gesundheitswesens steigern“, heißt es in dem Bericht: Seizing the Moment.
</description>

<pubDate>Fri, 25 September 2020</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-93.htm#Gesetze verletzen die Rechte</link>

</item>


<item>

<title>Wie manche HIV-Infizierte den Aids-Erreger ausschalten</title>

<description>
Dank der Verfügbarkeit wirksamer Medikamente lassen sich Infektionen mit dem Erreger der Immunschwächekrankheit Aids inzwischen gut behandeln. Bis
jetzt gibt es allerdings nur Arzneimittel, die das Virus zwar in Schranken halten, es aber nicht besiegen. Werden sie abgesetzt, erwacht das HI-Virus
daher aus seinem therapeutisch erzwungenen Schlummerzustand und beginnt, sich wieder im Körper zu verbreiten. Das gilt zumindest für die
allermeisten, wenngleich nicht für alle Betroffenen.
</description>

<pubDate>Fri, 25 September 2020</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-93.htm#Aids Erreger ausschalten</link>

</item>


<item>

<title>Leben am Abgrund</title>

<description>
Aufrüttelnd: Emmanuel Carrères Sozialreportage über Julie Baird und ihre Fotografin Darcy Padilla. Viele Jahre lang begleitete die Fotografin Darcy
Pardilla die drogensüchtige Julie Baird, die 2011 im Alter von 36 an Aids starb. Die wahre Geschichte dieser ungewöhnlichen Freundschaft erzählt
Emmanuel Carrère in seinem Buch Julies Leben. Passt ein Leben in 60 Seiten? Das ist die allererste Frage, die sich stellt, wenn man Julies Leben von
Emmanuel Carrère in den Händen hält. Auf 60 Seiten lässt sich natürlich kein Leben im Detail ausrollen. Darum geht es aber auch nicht. Der schmale
Band ist im Prinzip eine Sozialreportage.
</description>

<pubDate>Fri, 25 September 2020</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-93.htm#Leben am Abgrund</link>

</item>



<item>

<title>Prävention von Hepatitis E Infektionen</title>

<description>
Hepatitis E stellt weltweit eine große gesundheitliche Herausforderung dar, die noch immer schwer kontrolliert werden kann. So stößt beispielsweise
die Prävention bei der Desinfektion an ihre Grenzen und eine Impfung existiert aktuell nur in China. Die primäre Infektionsvermeidung umfasst auch
bei der Hepatitis E mehrere Ansätze. Der angenehmste Weg der Viruskontrolle, nämlich eine Schutzimpfung, existiert derzeit lediglich in China. Die
zweite Säule der Prävention ist die Händehygiene bestehend aus dem Händewaschen und der Verwendung von Einmalhandschuhen bei der Essenszubereitung,
z. B. im Gastronomiebereich oder in Großküchen, oder im Medizinbereich.
</description>

<pubDate>Fri, 18 September 2020</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-93.htm#Hepatitis E Infektionen</link>

</item>


<item>

<title>HIV und COVID-19 – Ein systematischer Review</title>

<description>
Wissenschaftler analysierten in ihrem systematischen Review die Daten von 252 HIV-Patienten mit COVID-19. Viele Patienten litten zusätzlich noch
unter weiteren Erkrankungen wie Bluthochdruck, COPD und Diabetes. Zwei Drittel der HIV-Patienten mit COVID-19 hatten milde bis moderate Symptome.
Wissenschaftler analysierten die Daten von HIV-Patienten mit COVID-19. Die meisten Patienten hatten milde bis moderate Symptome. Dennoch mussten
einige Patienten auf die Intensivstation oder verstarben. Die Coronavirus-Pandemie betrifft jeden. Manche haben jedoch ein höheres Risiko als andere.
Es ist somit wichtig, bestimmte Personengruppen gezielt zu betrachten.
</description>

<pubDate>Fri, 18 September 2020</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-93.htm#HIV COVID 19 Review</link>

</item>


<item>

<title>HIV weiß, wie man sich gut versteckt</title>

<description>
Ein kleiner Teil der HIV-Infizierten kommt überraschend gut mit dem Virus zurecht. Nun meinen Forscher, eine Erklärung dafür gefunden zu haben:
Offenbar verkriecht sich der Erreger bei ihnen in schwer zugänglichen Abschnitten der DNA. Es gibt Menschen, die das HI-Virus in Schach halten, ohne
Medikamente dagegen einzunehmen. Wie das möglich ist, war Virologen bislang ein Rätsel: Ohne Behandlung löst der Erreger normalerweise die
Immunschwäche Aids aus, die bei Betroffenen früher oder später zum Tod führt. Ein Team um die Immunologin Xu Yu vom Ragon Institute in US-
amerikanischen Cambridge meint nun einen Grund für die verblüffende Widerstandsfähigkeit mancher Betroffener entdeckt zu haben.
</description>

<pubDate>Fri, 18 September 2020</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-93.htm#HIV gut versteckt</link>

</item>


<item>

<title>HIV, Sex und Corona</title>

<description>
Haben Menschen mit HIV ein höheres Risiko, sich mit dem Coronavirus zu infizieren? Oder schützen HIV-Medikamente möglicherweise sogar vor einem
schweren Krankheitsverlauf? Im Rahmen der Corona-Pandemie stellen sich für Menschen mit HIV wie auch für PrEP-User viele Fragen. Der Hamburger HIV-
Mediziner Prof. Dr. Hans-Jürgen Stellbrink, Vorstandsmitglied der Deutschen AIDS-Gesellschaft, gibt Antworten.
</description>

<pubDate>Fri, 18 September 2020</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-93.htm#HIV Sex Corona</link>

</item>


<item>

<title>China macht den Weg frei für die PrEP</title>

<description>
Nach ersten Pilotversuchen in einzelnen Städten will China das präventive Medikament Truvada im ganzen Land zugänglich machen. Ein wichtiger Erfolg
für Chinas LGBTIQ-Aktivist*innen, die nun hoffen, dass die PrEP nicht zu teuer und für alle zugänglich sein wird. Im vergangenen Jahr waren 44
Prozent aller HIV-Neuinfektionen in der Region Asien-Pazifik auf Männer, die Sex mit Männern hatten, zurückzuführen. Gemäß UNAIDS, dem Gemeinsamen
Programm der Vereinten Nationen für HIV/Aids, zeigt die Verfügbarkeit von PrEP Wirkstoffen jeweils signifikante positive Resultate bei der
Reduzierung der Neuinfektionen. Das hat nun offenbar auch die chinesische Regierung eingesehen.
</description>

<pubDate>Fri, 18 September 2020</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-93.htm#China macht den Weg frei</link>

</item>



<item>

<title>Verständnislos in der Pandemie</title>

<description>
Viele Texte, die über über das Coronavirus aufklären sollen, sind so geschrieben, dass ein Teil der Gesellschaft sie nicht begreifen kann. Ein
kleiner Test zum Leseverständnis gefällig? Bitteschön: "Bis heute gibt es einen Fallbericht über eine mit HIV lebende Person, die Covid-19 hatte und
sich erholt hat, sowie eine kleine Studie aus China über Risikofaktoren und antiretrovirale Medikamente, die bei Menschen mit HIV und Covid-19
eingesetzt wurden. Diese Studie berichtete über ähnliche Raten von Covid-19-Erkrankungen im Vergleich zur Gesamtbevölkerung und über ein erhöhtes
Risiko mit zunehmendem Alter, aber nicht mit niedrigem CD4-Wert, hoher Viruslast oder antiretroviralem Behandlungsregime." Und? Haben Menschen mit
HIV nun ein höheres Risiko für Covid-19?
</description>

<pubDate>Fri, 11 September 2020</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-93.htm#in der Pandemie</link>

</item>


<item>

<title>HIV-Infizierte berichten aus ihrem (Arbeits-)Alltag</title>

<description>
"Ausgrenzung ist ganz oft das, was man im größten Teil selber betreibt, indem man jemand anderem nicht zutraut, dass er mit der Information umgehen
kann." Jörg Beißel ist 37, kommt aus Ludwigsburg und hat HIV. Er ist beim Softwarehersteller SAP als Facility Manager zuständig für die Außenanlagen.
Beißel ist "das Gesicht" im sechsminütigen SAP-Film zur Kampagne "positivarbeiten", der Deutschen Aids-Hilfe, einer Initiative gegen Diskriminierung
und Stigmatisierung von HIV-positiven Mitarbeitern.
</description>

<pubDate>Fri, 11 September 2020</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-93.htm#HIV Alltag</link>

</item>


<item>

<title>Heilung</title>

<description>
Die große Hürde für eine Heilung der HIV-Infektion sind die integrierten, schlafenden Proviren. Doch nicht nur die Viren sind latent, auch die
Zellen, in denen sie sich verbergen. Der Shock and Kill-Ansatz versucht, diese Zellen und damit die latenten Viren zu reaktivieren um sie dann über
andere Mechanismen abzutöten. Die bisherigen Versuche mit latency reversal agents, also Substanzen, die die Latenz aufheben, waren bestenfalls von
mäßiger Wirksamkeit. Nun versucht eine Arbeitsgruppe, das Virus mit den eigenen Waffen zu schlagen.
</description>

<pubDate>Fri, 11 September 2020</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-93.htm#Heilung</link>

</item>


<item>

<title>AIDS-Kampagnen: Von drastisch bis komisch</title>

<description>
In der Coronakrise sind ein anderes gefährliches Virus und die Krankheit, die es auslöst, in den Hintergrund gerückt: HIV und AIDS. Das Folkwang
Museum in Essen zeigt nun Anti-AIDS-Plakate, die auch einen sich wandelnden Zeitgeist widerspiegeln. Corona ist bei weitem nicht die erste
Virusepidemie, mit der wir zu tun haben. Noch immer ist AIDS eine nicht heilbare Krankheit, an der weltweit jedes Jahr Hunderttausende Menschen
sterben.
</description>

<pubDate>Fri, 11 September 2020</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-93.htm#Von drastisch bis komisch</link>

</item>


<item>

<title>Tests für eine Gen-Therapie zur Heilung von HIV</title>

<description>
Bisher wird HIV mit Medikamenten behandelt, die den Virus bis unter die Nachweisgrenze eindämmen können. Eine Heilung ist dadurch jedoch unmöglich –
die Medikamente müssen ein Leben lang eingenommen werden. Eine neuartige Gen-Therapie könnte das nun ändern. Die Firma American Gene Technologies
darf ihr Verfahren laut Express Pharma ab September erstmals an Menschen testen. Entwickelt wurde die Gen-Therapie zusammen mit dem amerikanischen
National Institute of Allergy and Infectious Disease. In den Vorstudien lieferte die Therapie mit AGT103-T bereits viel versprechende Ergebnisse.
</description>

<pubDate>Fri, 11 September 2020</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-93.htm#Tests Gen Therapie HIV</link>

</item>



<item>

<title>HIV-Stigma: Was kann die Aufklärung über Schutz durch Therapie bewirken?</title>

<description>
Ein offen HIV-positiver Patient bittet um einen frühen Termin in seiner zahnärztlichen Praxis. Er erhält den letzten Termin des Tages mit der
Begründung, dass danach der Praxisraum gründlich gereinigt werden kann. Eine junge Frau teilt ihrer Kosmetikerin mit, dass sie einen neuen Job bei
der Aids-Hilfe hat. Die Kosmetikerin gibt ihr darauf hin zu verstehen, dass sie die junge Frau lieber nicht mehr behandeln möchte. Was ist in beiden
Fällen passiert? HIV-Stigmata wurden verhaltenswirksam! Doch wie kann HIV-Stigmata begegnet werden? Ein aktuell diskutierter Ansatz ist die
Aufklärung über Schutz durch Therapie.
</description>

<pubDate>Fri, 4 September 2020</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-93.htm#HIV Stigma Schutz durch Therapie</link>

</item>


<item>

<title>Wird Aids bald heilbar?</title>

<description>
Seit 1981 kämpft die Medizin gegen Aids. Die Krankheit ist immer noch unheilbar. Doch es gibt große Fortschritte, sagt Julian Schulze zur Wiesch vom
Uniklinikum Hamburg-Eppendorf. Auch wenn es die Corona-Krise der HIV-Bekämpfung aktuell schwer macht. Zwischen Oktober 1980 und Mai 1981 erkranken in
Los Angeles gleich fünf zuvor kerngesunde junge Männer an einer schweren Lungenentzündung. Zwei von ihnen sterben, noch bevor der kalifornische Arzt
Michael Gottlieb im Juni 1981 an die Öffentlichkeit geht. In einer Fachzeitschrift der US-Gesundheitsbehörde beschreibt er eine neue Krankheit, die
sexuell übertragbar sein könnte: Alle fünf erkrankten Männer sind homosexuell.
</description>

<pubDate>Fri, 4 September 2020</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-93.htm#Aids heilbar</link>

</item>


<item>

<title>Kirchheim gestattet Prostitution im häuslichen Bereich</title>

<description>
Die Corona-Krise macht auch vor dem ältesten Gewerbe der Welt nicht Halt. Wegen der Ansteckungsrisiken hat das Land Baden-Württemberg sogar ein
komplettes Verbot gewerblicher sexueller Dienstleistungen verhängt. Vor einer Woche gab es deshalb auf dem Stuttgarter Wilhelmsplatz die
Demonstration: Rotlicht an!, auf der Sexarbeiterinnen Lockerungen der Vorschriften gefordert hatten.
</description>

<pubDate>Fri, 4 September 2020</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-93.htm#Prostitution im Bereich</link>

</item>


<item>

<title>Sexberatung: "1 Meter 40 konzentrierter Sex"</title>

<description>
Seit vier Jahrzehnten liefert Ruth Westheimer als Therapeutin eine One Woman Show in Sachen Sexaufklärung: Mit Humor, Empathie und Unbefangenheit hat
sie Menschen zu einem offeneren Umgang mit Sexualität verholfen, aber auch Einstellungen zu Aids, Homosexualität, Abtreibung und Frauenrechten
verändert. Die ungemein unterhaltsame Kinodokumentation „Fragen Sie Dr. Ruth“ porträtiert nun diese außergewöhnliche Frau und ihr beeindruckendes
Leben.
</description>

<pubDate>Fri, 4 September 2020</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-93.htm#Sexberatung</link>

</item>


<item>

<title>Resistenz</title>

<description>
In Frankreich wurde erstmals eine primäre 4-Klassen-Resistenz beobachtet. Das Virus des 23jährigen Mannes mit akuter HIV-Infektion war hochresistent
gegen alle NRTI, NNRTI, PI Raltegravir und Elvitegravir sowie eine geringer ausgeprägte Resistenz gegen Dolutegravir und Bictegravir.
</description>

<pubDate>Fri, 4 September 2020</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-93.htm#Resistenz</link>

</item>



<item>

<title>Ein Ring, sie alle zu schützen</title>

<description>
Aus Silikon: Der Dapivirin-Ring schützt Frauen einen Monat lang vor HIV. Nach 16 Jahren Forschung empfiehlt die Europäische Arzneimittelagentur ein
Mikrobiozid zum Schutz vor HIV. Wie wichtig so ein Schutz ist, zeigt sich gerade auch mit Blick auf die Corona-Pandemie. Der ehemalige Leiter des
Aids-Bekämpfungsprogramms der Vereinten Nationen (UN-Aids), Peter Piot, sollte recht behalten. Vor 16 Jahren sagte er im Gespräch mit der F.A.Z., er
sei sich sicher, dass es Mikrobiozide früher auf dem Markt geben werde als einen Aids-Impfstoff. Mikrobiozide sind mikrobentötende Substanzen, die
Frauen vaginal auch als Schutz vor HIV einsetzen können, ohne dass ihre Sexualpartner davon wissen.
</description>

<pubDate>Fri, 28 August 2020</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-93.htm#Ein Ring alle zu</link>

</item>


<item>

<title>Undercover-Agent HIV-1</title>

<description>
Gegen Viren schützen nicht nur Antikörper: Schon viel früher erspüren infizierte Zellen mit Hilfe von Sensoren in ihrem Inneren Bestandteile des
Virus und lösen daraufhin eine Immunantwort aus. Diese ist ein Element der so genannten angeborenen Immunität und verhindert, dass sich die Viren
weiter ausbreiten. In einer aktuellen Studie zeigen nun Wissenschaftler*innen vom Berlin Institute of Health und der Charité – Universitätsmedizin
Berlin, dass das AIDS-Virus HIV-1 dank einer ausgeklügelten Vermehrungsstrategie nur minimale Aufmerksamkeit in infizierten Zellen erregt, so dass
die Infektion zumindest in T-Zellen, die selbst Bestandteil des Immunsystems sind, weitgehend unbemerkt abläuft.
</description>

<pubDate>Fri, 28 August 2020</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-93.htm#Undercover Agent</link>

</item>


<item>

<title>Der lange Weg zu einer HIV-Impfung</title>

<description>
Eine der wirkungsvollsten medizinischen Maßnahmen, die vor einer Viruserkrankung schützt, ist eine Impfung. Bestenfalls lässt sich die Krankheit
damit sogar ausrotten, wie etwa bei Pocken geschehen. Logisch also, dass Wissenschaftler kurz nach der Entdeckung des HI-Virus damit anfingen, nach
einem Impfstoff gegen den Erreger zu fahnden. Bislang ohne Erfolg. Der Virologe und Impfstoffexperte Rip Ballou leitet das HIV-Vakzinprogramm bei der
Non-Profit-Organisation International AIDS Vaccine Initiative. Die Initiative unterstützt verschiedene Forschungsprojekte, die nach einem Impfstoff
gegen HIV suchen – und Ballou kennt die vielen Probleme und Rückschläge, die dabei auftreten.
</description>

<pubDate>Fri, 28 August 2020</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-93.htm#Weg zu HIV Impfung</link>

</item>


<item>

<title>Aids und Corona: "Es werden mehr Menschen sterben"</title>

<description>
Viele HIV/Aids-Patienten in Afrika kommen in Zeiten der Corona-Pandemie nicht an ihre Medikamente. Es droht ein Anstieg von Erkrankungen und
tödlichen Verläufen. Christine Awour Omondi schlägt den Vorhang zur Seite, der ihr Bett von dem kleinen Wohnbereich in der Wellblechhütte trennt. Die
39-Jährige hat die vertraute Stimme von Rose Omia gehört. „Wie geht es Dir?“, fragt die Mitarbeiterin der Hilfsorganisation German Doctors beim
Betreten der Hütte im Slum Mathare in der kenianischen Hauptstadt Nairobi. Beim Blick auf zwei Frischhalteboxen auf dem Couchtisch stellt sie
zufrieden fest: "Du hast Essen bekommen." Die Nachbarn hätten ihr etwas gebracht, bestätigt Omondi.
</description>

<pubDate>Fri, 28 August 2020</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-93.htm#Es werden mehr Menschen sterben</link>

</item>


<item>

<title>Hepatitis C im Jahr 2019</title>

<description>
Die Meldeinzidenz übermittelter HCV-Infektionen im Jahr 2019 hat sich seit 2018 stabilisiert. Die Unterschiede zwischen den Inzidenzen in den
Bundesländern haben sich im Vergleich zum Vorjahr leicht verschoben. Wie auch in den Vorjahren lag die Inzidenz gemeldeter HCV-Infektionen bei
Männern deutlich höher als bei Frauen. Wie im Epidemiologischen Bulletin 30/31 2020 erläutert wird, erklärt die Tatsache, dass Männer häufiger Drogen
konsumieren als Frauen und dies der am häufigsten berichtete Übertragungsweg ist, unter anderem die höhere Inzidenz von Hepatitis C bei Männern.
</description>

<pubDate>Fri, 28 August 2020</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-93.htm#Hepatitis C 2019</link>

</item>



<item>

<title>Liebesspiel mit HIV – muss der Partner vorher informiert werden?</title>

<description>
Wenn jemand seinem Partner die HIV-Infektion verschweigt, kann das in vielen US-Staaten mit Gefängnis enden. Auch dann, wenn der Infizierte
Medikamente zur Unterdrückung des Virus nimmt. Experten streiten darüber. Sanjay Johnson beschreibt sein Liebesspiel mit James Booth am 2. Oktober
2015 als einen One Night Stand, ein flüchtiges einmaliges Abenteuer mit diesem Mann. Aber es sollte die Beiden, die sich durch eine Dating App für
Schwule getroffen hatten, noch jahrelang danach beschäftigen – und viele Experten. Denn der Kontakt führte zu einem Rechtsstreit, der ein Schlaglicht
auf umstrittene Gesetze in einer Reihe von US-Bundesstaaten wirft.
</description>

<pubDate>Fri, 21 August 2020</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-93.htm#Liebesspiel mit HIV</link>

</item>


<item>

<title>Hilfe für HIV-Patienten: Neues Verfahren misst inaktive Erreger im Körper</title>

<description>
HIV-Patienten tragen inaktive Erreger in sich, die sich nach einem Therapiestopp wieder vermehren können. Diese HIV-Reservoire sind die größte Hürde
für eine Heilung. Ein neues Verfahren kann nun ihre Verbreitung bestimmen. Auf dem Weg zu einer HIV-Heilung gelten inaktive Erreger in Zellen von
Patienten als größte Hürde. Bislang war es aber schwierig und ungemein aufwendig, zu ermitteln, wie verbreitet diese so genannten HIV-Reservoire im
Körper sind. Ein neues Verfahren ermöglicht nun mit relativ geringem Aufwand eine recht zuverlässige Schätzung. US-Forscher haben den Ansatz im
vergangenen Jahr erstmals vorgestellt und nun in einer Studie an 400 US-Patienten getestet.
</description>

<pubDate>Fri, 21 August 2020</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-93.htm#Verfahren misst inaktive Erreger</link>

</item>


<item>

<title>HIV-Remission? Die Tür zur HIV-Heilung ist einen Spalt offen</title>

<description>
Bei einem HIV-positiven Mann aus Brasilien lässt sich über ein Jahr nach Absetzen seiner in einer Studie zusammengesetzten Medikamenten-Kombination
kein HIV mehr im Blut nachweisen. Viele Fragen sind noch offen, dennoch könnte dieser Erfolg Grund zur Hoffnung für Menschen mit HIV sein, denn
anders als bei den beiden bisher anerkannten Fällen einer so genannten funktionalen HIV-Heilung wurde hier keine potenziell lebensgefährliche
Stammzelltransplantation eingesetzt.
</description>

<pubDate>Fri, 21 August 2020</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-93.htm#Heilung Spalt offen</link>

</item>


<item>

<title>Pneumokokken: Viel versprechender Impfstoffkandidat für HIV-Patienten</title>

<description>
Zwei Phase III Studien haben die Sicherheit, Verträglichkeit und Immunogenität von V114 untersucht, einem 15-valenten Pneumokokken-Konjugat-
Impfstoff, der aktuell in einem breiten klinischen Phase III Studienprogramm untersucht wird. PNEU-WAY ist eine Studie an Erwachsenen ab 18 Jahren
mit einer HIV-Infektion. Die Studienergebnisse zeigten eine Immunantwort gegen alle 15 im Impfstoff enthaltenen Serotypen, einschließlich der
Serotypen 22F und 33F.
</description>

<pubDate>Fri, 21 August 2020</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-93.htm#Pneumokokken Impfstoffkandidat</link>

</item>


<item>

<title>Tausenden von HIV-Infizierten droht ein vorzeitiger Tod</title>

<description>
Die Weltaidskonferenz fand nur virtuell statt – und handelt vor allem von Corona. Die Folgen der pandemiebedingten Beschränkungen sind verheerend:
Tausende HIV-Infizierte können nicht mit lebenserhaltenden Medikamenten versorgt werden. Die Corona-Pandemie mit inzwischen mehr als 3,1 Millionen
offiziell festgestellten Infizierten hat andere Seuchen aus dem Fokus von Öffentlichkeit und Politik nicht nur nahezu verdrängt. Corona mit all
seinen Folgen führt auch zum Teil zu dramatischen Folgen im Kampf gegen eine noch immer viel zu oft tödlich verlaufende Krankheit: Aids.
</description>

<pubDate>Fri, 21 August 2020</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-93.htm#Tausenden vorzeitiger Tod</link>

</item>



<item>

<title>Therapie mit Integrase-Inhibitoren und Auswirkungen auf das Körpergewicht</title>

<description>
Führt eine Therapie mit Integrase-Inhibitoren zu einem Gewichtsanstieg? Wissenschaftler untersuchten dies bei jungen Patienten, die von Geburt an
HIV-positiv waren, und konnten dies nicht bestätigen. Jüngere Forschungsergebnisse deuten auf einen unerwarteten Anstieg des Gewichts bei HIV-
Patienten unter Therapie mit Integrase-Inhibitoren (INSTI) hin. Da HIV bislang nicht heilbar ist und die Therapie lebenslang erfolgt, muss geklärt
werden, wie sich die medikamentöse Behandlung – in diesem Fall eine Behandlung mit INSTI – auf das Gewicht der Patienten auswirkt.
</description>

<pubDate>Fri, 14 August 2020</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-93.htm#Therapie mit Integrase</link>

</item>


<item>

<title>Der Brasilianische Patient: Heilung oder Hype?</title>

<description>
Auf der (virtuellen) Welt-Aids-Konferenz 2020 gibt es ein erstes Highlight: Ein Brasilianischer Patient, der (nur) mit einer intensivierten ART
behandelt wurde, hat nach Absetzen seiner Medikamente nun seit 15 Monaten keine nachweisbare Viruslast und die Antikörper gegen HIV verschwinden. Ist
das schon eine Heilung? Der Mann erhielt im Oktober 2012 sein HIV-positives Testergebnis; seine CD4-Zellzahl zu diesem Zeitpunkt betrug 372 und seine
Viruslast über 20.000 – dies deutet auf eine bereits chronische Infektion hin.
</description>

<pubDate>Fri, 14 August 2020</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-93.htm#Brasilianische Patient</link>

</item>


<item>

<title>Smac-Mimetics: Neue Hoffnung für Heilung durch kick and kill?</title>

<description>
Smac (Second Mitochondria-derived Activator of Caspase)-Mimetics sind eine neue Klasse von Wirkstoffen, die Krebszellen in den Selbstmord (Apoptose)
treiben sollen. Nun wird ihr Einsatz zur Reaktivierung von HIV erforscht. Die bisherigen Ansätze um latentes HIV zu reaktivieren, waren wenig
erfolgreich. Entweder war der Stimulus zu schwach oder er war so stark, dass nicht nur HIV reaktiviert wurde, sondern auch die Zelle selbst, was zu
einer Überaktivierung des Immunsystems und gefährlichen Folgen für den Organismus führen kann.
</description>

<pubDate>Fri, 14 August 2020</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-93.htm#Smac Mimetics Hoffnung</link>

</item>


<item>

<title>Unwissenheit, Vorurteile, Unsicherheit</title>

<description>
Experten diskutierten bei der Welt-Aids-Konferenz über Strategien im Kampf gegen die Epidemie. Menschen mit HIV in Deutschland fordert vor allem
eines heraus: das Stigma. Sie fliegen als Piloten Menschen sicher von A nach B oder retten als Ärzte am OP-Tisch das Leben anderer. Selbst werden sie
aber immer noch diskriminiert und ausgegrenzt. Das gehört zur Lebensrealität der rund 87.900 HIV-positiven Menschen in Deutschland.
</description>

<pubDate>Fri, 14 August 2020</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-93.htm#Unwissenheit Vorurteile</link>

</item>


<item>

<title>Kenia: Die Corona-Not der HIV-Infizierten</title>

<description>
In Kenia trifft die Corona-Pandemie die HIV-Infizierten besonders hart. In den Slums von Nairobi schaffen es viele von ihnen nicht mehr zum Arzt. Das
Geld fehlt, es herrscht Angst vor Ansteckung - und der Hunger wächst. Die kenianische Sozialarbeiterin Rose Omia bittet um Einlass, stößt vorsichtig
die Tür von Christine Awour Omondis Wellblechhütte auf. Omondi ist Mutter von drei Kindern und HIV-positiv. Aus eigener Kraft kann sie ihre
Wellblechhütte in dem Slum Mathare in der kenianischen Hauptstadt Nairobi nicht mehr verlassen. Nach einem Unfall musste ihr vor eineinhalb Jahren
das rechte Bein amputiert werden.
</description>

<pubDate>Fri, 14 August 2020</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-93.htm#Corona Not der HIV Infizierten</link>

</item>



<item>

<title>Lebensfreude mit HIV</title>

<description>
Eine chronische Krankheit, Diskriminierungserfahrungen oder Zukunftsängste können viel Energie und Zuversicht rauben. Aber es gibt auch Methoden, mit
denen wir unsere Motivation und innere Zufriedenheit wieder beleben können. Positive Frauen Schweiz ist ein unabhängiger Verein von Frauen, die mit
HIV leben. Sie treffen sich in Gruppen in Bern und Zürich und besprechen alle Aspekte des positiven Lebens.
</description>

<pubDate>Fri, 7 August 2020</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-93.htm#Lebensfreude mit HIV</link>

</item>


<item>

<title>"Überleben um jeden Preis ist für mich kein Motto"</title>

<description>
Warum wird in der Corona-Krise eigentlich so wenig über Sexualität gesprochen? Und wie viel Risiko dürfen Menschen eingehen, um ihr Bedürfnis nach
Nähe zu erfüllen? Ein Interview mit dem ehemaligen Hamburger Aids-Pastor und Gründer der Stiftung Positiv leben, Rainer Ehlers. Kaum ein anderer hat
sich in so vielen und so unterschiedlichen Institutionen für Menschen mit HIV/Aids eingesetzt und Dinge bewegt wie Rainer Ehlers. Er war als
bundesweit erster HIV-Berater beim Kölner Gesundheitsamt angestellt, ist Mitbegründer der Aidshilfe Köln, Gründer der Stiftung „Positiv leben“ und
bereitete schließlich noch einmal ganz neue Wege: Zehn Jahre lang kümmerte sich Rainer Ehlers – damals hieß er noch Jarchow – in der bundesweit
ersten Pfarrstelle für Menschen mit HIV und Aids um deren Seelsorge und unterstützte Erkrankte und deren Angehörige.
</description>

<pubDate>Fri, 7 August 2020</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-93.htm#Preis ist kein Motto</link>

</item>


<item>

<title>Viel versprechende Resultate: Neuer Wirkstoff für HIV-Therapie getestet</title>

<description>
Bereits jetzt gibt es etliche Medikamente, die das HI-Virus kontrollieren können. Nun stellen US-Forscher ein Mittel mit neuem Wirkprinzip vor, das
die Proteinschicht des Virus angreift und eine Vermehrung verhindert. Sollte die Studie Erfolg haben, könnte eine halbjährliche Injektion mit dem
Wirkstoff ausreichen. Das könnte sich auch zur Prophylaxe anbieten.
</description>

<pubDate>Fri, 7 August 2020</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-93.htm#Viel versprechende Resultate</link>

</item>


<item>

<title>Influenza: Große Impflücken bei chronisch kranken Patienten</title>

<description>
Deutschland ist weit von der in der Europäischen Union angestrebten Influenza-Impfquote von 75 Prozent bei chronisch kranken Personen entfernt.
Besondere Impflücken gibt es bei Patienten mit Multipler Sklerose, chronischer Virus hepatitis, Asthma und Immundefekten. Lediglich jeder fünfte
Patient mit diesen Erkrankungen in Deutschland lässt sich gegen Influenza impfen. Auch regional bestehen große Unterschiede der Impfquoten. Das geht
aus einer neuen Auswertung des Versorgungsatlas hervor.
</description>

<pubDate>Fri, 7 August 2020</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-93.htm#Influenza bei chronisch kranken Patienten</link>

</item>


<item>

<title>Zahnarztsuche: "Die Abweisung war schlimmer als meine Zahnschmerzen"</title>

<description>
HIV-positive Menschen werden in Zahnarztpraxen oft diskriminiert - oder gar nicht behandelt. In der Praxis von Peter Lutz in Berlin-Schöneberg
passiert das nicht, sie begreift sich als Teil der Community. Der Nollendorfplatz gilt als queerer Szenekiez Berlins. Hier hängen überall
Regenbogenflaggen, in der Motzstraße gibt es eine Darkroom-Bar, einen queeren Buchladen und etliche queere Bars, Vereine und Clubs. Gleich hier
befindet sich die gemeinschaftliche Zahnarztpraxis Lipp und Lutz. Im 11. Stock eines Hochhauses gegenüber der U-Bahn-Station liegt die Praxis mit
Panoramablick über den Kiez.
</description>

<pubDate>Fri, 7 August 2020</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-93.htm#Zahnarztsuche</link>

</item>


<item>

<title>Mehr Sexualkontakte unter Drogeneinfluss</title>

<description>
Sexualkontakte unter Drogeneinfluss nehmen europaweit zu. Unter HIV-positiven MSM kommt es vergleichsweise häufiger zu Sexualkontakten unter
Drogeneinfluss. Behandler sollten das im Auge behalten. Potenzielle Arzneimittel-Interaktionen sollten HIV-Behandler nicht nur zwischen der
antiretroviralen Therapie und der Medikation bei Komorbiditäten bedenken. Darüber hinaus sollten Ärzte auch auf Interaktionen zwischen der ART und
Substanzen achten, die häufig bei Chemsex, also Sexualkontakten unter Drogeneinfluss, zum Einsatz kommen.
</description>

<pubDate>Fri, 31 Juli 2020</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-93.htm#Sexualkontakte unter Drogeneinfluss</link>

</item>


<item>

<title>Die Epidemie, die wir schon fast vergessen haben</title>

<description>
Wir waren die großen Optimisten. Nie war jemand meinem Herzen näher als diejenigen, die den ersten Frühling spürten, als auch ich es tat, und dem Tod
ins Gesicht sahen und verschont wurden – und die nun durch den langen, stürmischen Sommer ziehen. Dieses Zitat von F. Scott Fitzgerald ist dem neuen
Roman von Rebecca Makkai vorangestellt. In manchen unbegreiflichen, verwirrenden, geradezu hysterischen Zeiten helfen mitunter dicke Bücher, in die
man sich weit weg von allem versenken kann. Erwischt man das richtige, ist man erst mal gerettet und kann sich danach wieder mit neuer Kraft der
komplexen Realität zuwenden.
</description>

<pubDate>Fri, 31 Juli 2020</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-93.htm#Die Epidemie vergessen</link>

</item>


<item>

<title>Sexarbeit: Das älteste Gewerbe der Welt in der Krise</title>

<description>
Die Corona-Pandemie hat viele SexarbeiterInnen in eine prekäre Lage gebracht – finanziell wie medizinisch. Über ihre Erfahrungen berichtet Dr.
Johanna Claass, die die Hamburger Beratungsstelle CASAblanca leitet, im ÄrzteTag Podcast. Das älteste Gewerbe der Welt scheint einer der ganz großen
Verlierer der Corona-Krise zu werden, weil Prostituierte nicht arbeiten dürfen und Bordelle weiter geschlossen bleiben. Erst jüngst berichtete die
Deutsche Aids-Hilfe zum Internationalen Hurentag, dass der Zugang zu Soforthilfeprogrammen und Sozialleistungen für viele Prostituierte nach wie vor
erschwert ist.
</description>

<pubDate>Fri, 31 Juli 2020</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-93.htm#Sexarbeit in der Krise</link>

</item>


<item>

<title>Tuberkulose bei HIV-Patienten</title>

<description>
HIV-Patienten haben ein deutlich höheres Tuberkulose-Risiko als Nicht HIV-Infizierte. Besonders die Doppelinfektion mit HIV und Tuberkulose fordert
viele Menschenleben. Es ist wichtig, Faktoren zu identifizieren, die HIV-Patienten vor Tuberkulose schützen. Die im Folgenden präsentierten
Studienergebnisse zeigen, dass die Tuberkulose Inzidenz von HIV-Patienten in Großbritannien im Laufe der Zeit abgenommen hat. Die Ergebnisse
bestätigen außerdem die Vermutung, dass eine frühe kombinierte antiretrovirale Therapie einen Tuberkulose-Schutz bietet.
</description>

<pubDate>Fri, 31 Juli 2020</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-93.htm#Tuberkulose bei HIV</link>

</item>


<item>

<title>Erfolg auf dem Weg zum HIV-Impfstoff</title>

<description>
Die komplizierte Hülle des AIDS-Erregers macht es dem Immunsystem extrem schwer, die passenden Antikörper zu bilden. Die Impfstoffforschung arbeitet
seit über 40 Jahren an einer Lösung. Impfstoffforscher aus den USA haben jetzt mit verschiedenen Stoffen gearbeitet, die bei Toll-like-Rezeptoren
(TLR) ansetzen. Das sind spezielle Teile des Immunsystems, die für die Erkennung von Freund und Feind des Körpers zuständig sind. Die Wissenschaftler
um Sudhir Pai Kasturi präsentieren nun im Fachmagazin Science Immunology einen Impfstoffverstärker, der bei Rhesusaffen eine ein Jahr lang anhaltende
Immunantwort auf HIV hervorrief.
</description>

<pubDate>Fri, 31 Juli 2020</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-93.htm#Erfolg auf dem Weg</link>

</item>



<item>

<title>S1-Leitlinie zur Neurosyphilis neu aufgelegt</title>

<description>
Die Deutsche Gesellschaft für Neurologie (DGN) hat die S1-Leitlinie Neurosyphilis neu aufgelegt. Grund sind steigende Zahlen. 2018 hatte die Zahl der
Neuinfektionen mit 7.332 Fällen einen neuen Höchstwert erreicht. Die Leitlinie richtet sich an Neurologen, Psychiater, Internisten, Infektiologen und
Ärzte, die Patienten mit HIV im stationären und ambulanten Bereich behandeln. Sie beschreibt klinische Verlaufsformen und diagnostische Kriterien und
gibt Empfehlungen zu Behandlung und Verlaufskontrolle der verschiedenen Formen der Neurosyphilis.
</description>

<pubDate>Fri, 10 Juli 2020</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-93.htm#Neurosyphilis neu aufgelegt</link>

</item>


<item>

<title>Wissen über HIV nimmt zu, Berührungsängste bleiben</title>

<description>
Nach einer Umfrage der Deutschen Aidshilfe steigt das Wissen in der Bevölkerung über HIV. Doch der Abbau von Vorbehalten gegenüber Betroffenen ist
ein langer Weg. Stigmatisierung von Patienten: Rund ein Viertel der Befragten würde laut Umfrage kein Geschirr mit einem HIV-Infizierten teilen.
BERLIN - Nach Angaben der Deutschen Aids-Hilfe hat das Wissen über HIV in der Bevölkerung zugenommen. Doch es bleiben große Wissenslücken und
Vorurteile, heißt es in einer Mitteilung. Dazu verweist die Aids-Hilfe auf die Ergebnisse einer repräsentativen Umfrage mit 1000 Teilnehmern im April
dieses Jahres.
</description>

<pubDate>Fri, 10 Juli 2020</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-93.htm#Wissen nimmt zu</link>

</item>


<item>

<title>Risiko für virologisches Versagen bei verschiedenen Erstlinien HIV-Therapien</title>

<description>
Beobachtung von HIV-Patienten mit unterschiedlicher Erstlinientherapie. Unter Therapie mit NNRTI trat virologisches Versagen am seltensten auf.
Wissenschaftler beobachteten HIV-Patienten, die ihre erste antiretrovirale Therapie begonnen hatten, im Hinblick darauf, wie sich ihr Risiko für
virologisches Versagen in Anbetracht der jeweiligen antiretroviralen Therapie unterschied. Eine Therapie mit nicht nukleosidischen Reverse-
Transkriptase-Inhibitoren ging mit dem geringsten Risiko für virologisches Versagen einher.
</description>

<pubDate>Fri, 10 Juli 2020</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-93.htm#Risiko virologisches Versagen</link>

</item>


<item>

<title>Immer mehr Menschen wissen: HIV ist unter Therapie nicht übertragbar</title>

<description>
Gegenüber 2017 hat sich das Wissen um die Nichtübertragbarkeit von HIV unter Therapie nahezu verdoppelt: von zehn auf 18 Prozent. Das ergab eine
repräsentative Bevölkerungsumfrage im Auftrag der Deutschen Aids-Hilfe im April 2020 mit über 1.000 Teilnehmer_innen. Neben dem Wissen um die
Nichtübertragbarkeit von HIV unter Therapie wurden dabei auch Einstellungen zum Thema HIV abgefragt.
</description>

<pubDate>Fri, 10 Juli 2020</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-93.htm#Immer mehr Menschen wissen</link>

</item>


<item>

<title>Covid-19 Erkrankung ist keine Grippe</title>

<description>
Erfahrungsgesättigte Einschätzungen aus der Virologe und der Medizin. Ein Interview mit Dr. Martin Stürmer und Prof. Christoph Stephan.
</description>

<pubDate>Fri, 10 Juli 2020</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-93.htm#Erkrankung keine Grippe</link>

</item>



<item>

<title>Jeder HIV-Patient kann heutzutage behandelt werden</title>

<description>
Es gibt definitiv keinen Grund mehr, sich vor HIV-positiven Menschen zu fürchten oder sie auszugrenzen. Wird die Viruslast unter die Nachweisgrenze
gebracht, besteht keine Ansteckungsgefahr mehr. Keine Diskussion mehr: Bei adäquater Behandlung mit den derzeit zur Verfügung stehenden Medikamenten
kann die Viruslast bei nahezu allen positiv Getesteten unter die Nachweisgrenze gebracht werden. Die HIV-Therapie 2.0 gilt als etabliert, gut
verträglich und als wirksam belegt.
</description>

<pubDate>Fri, 3 Juli 2020</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-93.htm#Jeder HIV Patient behandelt</link>

</item>


<item>

<title>Erneut HIV Spontanheilung</title>

<description>
Möglicherweise hat APOBEC-Mutation HIV gestoppt. Nachdem es vereinzelt Berichte über eine spontane Heilung von HIV gegeben hatte (u.a. Loreen
Willenberg) intensiviert sich nun auch die Suche nach weiteren Fällen. Nun wurde der Fall einer Frau bekannt, die zwischen 2002 und 2004 von ihrem
Partner sexuell infiziert wurde. Im Jahr 2006 erhielt sie ihr positives Testergebnis.
</description>

<pubDate>Fri, 3 Juli 2020</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-93.htm#Erneut HIV Spontanheilung</link>

</item>


<item>

<title>37 HIV-Neuinfektionen in der Justizvollzugsanstalt Werl</title>

<description>
In der Justizvollzugsanstalt Werl hat es von 2010 bis 2020 insgesamt 37 Neuinfektionen mit HIV gegeben. Das ist einer Antwort der Landesregierung auf
eine Anfrage des Abgeordneten Thomas Röckemann zu entnehmen. Der hatte Informationen über Krankheiten in der Justizvollzugsanstalt Werl haben wollen.
Wie viele Inhaftierte mit HIV-Infektionen es insgesamt von 2010 bis 2020 in der JVA Werl gegeben habe, könne man aber nicht sagen.
</description>

<pubDate>Fri, 3 Juli 2020</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-93.htm#Neuinfektionen in Werl</link>

</item>


<item>

<title>Leben mit HIV – Ältere Menschen sind optimistischer</title>

<description>
Wie gehen Menschen mit HIV mit ihrer Erkrankung um? Unterscheiden sich dabei ältere von jüngeren Patienten? Dies untersuchten Wissenschaftler in der
vorliegenden Studie. Sie kamen zu dem Ergebnis, dass ältere Patienten häufiger auf ihren Körper hörten und optimistisch in die Zukunft blickten.
Aufgrund der immer besseren Behandlungsmöglichkeiten von HIV gibt es immer mehr Menschen, die auch im höheren Alter mit dieser Erkrankung leben.
</description>

<pubDate>Fri, 3 Juli 2020</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-93.htm#Leben mit HIV optimistischer</link>

</item>


<item>

<title>Rechtliche Fragen rund um die Corona-Kontaktbeschränkungen</title>

<description>
Mache ich mich strafbar, wenn ich in der Corona-Krise Sex mit Menschen habe, mit denen ich nicht zusammenleben Rechtsanwalt Jacob Hösl geht im
Interview auf die wichtigsten rechtlichen Fragen zu den aktuellen Kontaktbeschränkungen ein. Ein Gespräch.
</description>

<pubDate>Fri, 3 Juli 2020</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-93.htm#Rechtliche Fragen Corona</link>

</item>



<item>

<title>Von Geburt an HIV-positiv: Auswirkungen auf Sexualleben und Familienplanung</title>

<description>
Wissenschaftler verglichen 35 Patienten, die seit ihrer Geburt mit HIV infiziert waren, mit 20 HIV-negativen Kontrollpersonen. Die HIV-Infektion
hatte bei vielen Patienten keine großen Auswirkungen auf die Partnersuche. Bei etwa der Hälfte der Patienten wirkte sich HIV nicht auf den
Kinderwunsch aus. Patienten, die bereits seit ihrer Geburt mit HIV infiziert sind, haben während ihrer Jugend mit verschiedenen Problemen zu kämpfen.
Wissenschaftler verglichen in der vorliegenden Studie Betroffene mit HIV-negativen Kontrollpersonen, um einschätzen zu können, wie sich eine solch
frühe HIV-Infektion auf das Sexualleben und die Familienplanung auswirkte.
</description>

<pubDate>Fri, 26 Juni 2020</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-92.htm#Von Geburt an HIV positiv</link>

</item>


<item>

<title>Afrikas Trucker als Sündenböcke</title>

<description>
Sie versorgen Millionen von Menschen – und angeblich verbreiten sie dabei HIV und Corona. Anthony Wasilwas Alltag ist in den Zeiten von Corona noch
einsamer geworden. Der kenianische Trucker saß schon früher sieben Tage lang im Lkw, um die rund 1200 Kilometer lange Strecke zwischen Kenias
Hafenstadt Mombasa und der ugandischen Kapitale Kampala zurückzulegen – die meiste Zeit davon nahm die Überquerung der Grenze zwischen den beiden
ostafrikanischen Staaten in Anspruch. Seit aber auch in diesem Teil der Welt die Pandemie grassiert, verbringt Wasilwa selbst die Pausen nicht mehr
mit seinen Kollegen.
</description>

<pubDate>Fri, 26 Juni 2020</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-92.htm#Afrikas Trucker</link>

</item>


<item>

<title>Long-Term Survivors Day: "Mit Krisen kenne ich mich gut aus"</title>

<description>
Zum HIV Long-Term Survivors Day 2020 beschreibt Michael Jähme, wie die Erlebnisse rund um seine HIV-Infektion durch die Corona-Krise wieder in sein
Bewusstsein rückten. Unser Autor ist Ehrenmitglied der Deutschen Aids-Hilfe und der Aids-Hilfe NRW. 1990, mit 31 Jahren, bekam er seine HIV-Diagnose
und ging von Anfang an offensiv und öffentlich damit um. Er hat als Sozialpädagoge in einer regionalen Aids-Hilfe gearbeitet und war auch im
bundesweiten Team der Onlineberatung der Aids-Hilfen tätig.
</description>

<pubDate>Fri, 26 Juni 2020</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-92.htm#Long Term Survivors Day</link>

</item>


<item>

<title>Warum die Corona-Maßnahmen eine einmalige Chance bei der HIV-Bekämpfung bieten</title>

<description>
Wer ohne festen Sexpartner ist, erlebte während der Kontaktbeschränkungen womöglich ungekannte Flauten. Dadurch eröffnet sich eine einzigartige
Chance im Kampf gegen HIV. Eine tückische Eigenschaft des Virus könnte nun ausgenutzt werden. Die Kontaktbeschränkungen, die Ende März zur Eindämmung
der Corona-Pandemie beschlossen wurden, bieten womöglich eine einmalige Gelegenheit in der Bekämpfung einer anderen Viruserkrankung: HIV/Aids. Weil
alle die Füße still gehalten haben in den vergangenen Wochen, weil alle weniger Sex hatten, sagt Jacques Kohl. Mit einer Kampagne in sozialen
Netzwerken ruft Check-point derzeit alle, die wechselnde Sexpartner haben, dazu auf, sich auf HIV testen zu lassen.
</description>

<pubDate>Fri, 26 Juni 2020</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-92.htm#Corona Chance bei HIV</link>

</item>


<item>

<title>Tesamorelin: gute Ergebnisse bei HIV-Patienten mit nicht alkoholischer Fettleber</title>

<description>
Eine nicht alkoholische Fettleber ist eine relevante Komorbidität von HIV-Patienten. Wissenschaftler testeten den Wirkstoff Tesamorelin und zeigten,
dass durch die Einnahme von Tesamorelin eine deutliche Abnahme der Leberverfettung erzielt wurde. HIV-Patienten leiden häufig an einer nicht
alkoholischen Fettleber. Allerdings stehen bislang keine Medikamente für HIV-Patienten zur Verfügung, mit denen sie die Fettleber therapieren können.
</description>

<pubDate>Fri, 26 Juni 2020</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-92.htm#HIV Patienten nicht alkoholischer Fettleber</link>

</item>



<item>

<title>HIV: Empfehlungen während der SARS-CoV-2 Pandemie</title>

<description>
Angesichts der aktuellen Herausforderungen hat die British HIV Association (BHIVA) präliminäre Leitlinien zur Behandlung von Patienten mit einer
Infektion mit dem humanen Immundefizienz-Virus während der SARS-CoV-2-Pandemie veröffentlicht. Bisherige Erkenntnisse deuten darauf hin, dass das
Risiko schwerer COVID-19 Erkrankungen mit dem Alter, dem männlichen Geschlecht und bei spezifischen chronischen medizinischen Problemen wie Herz-
Kreislauf-Erkrankungen, chronischen Lungenkrankheiten, Adipositas sowie Diabetes zunimmt. Andererseits sind Menschen mit einer gut behandelten HIV-
Infektion nach aktuellem Stand keinem erhöhten Risiko für eine COVID-19 Erkrankung ausgesetzt.
</description>

<pubDate>Fri, 19 Juni 2020</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-92.htm#Empfehlungen Pandemie</link>

</item>


<item>

<title>Entzündungsmarker und Risiko für Bluthochdruck bei HIV-Patienten</title>

<description>
Bei HIV-Patienten sind häufig Entzündungswerte im Blut erhöht; dazu zählen IL-6 und CRP. Hohe Werte von IL-6 und CRP könnten einen Einfluss auf das
Risiko für Bluthochdruck haben. Wissenschaftler sahen in ihrer Untersuchung keinen Zusammenhang zwischen hohen IL-6 und CRP-Werten und Bluthochdruck
bei HIV-Patienten. Leiden HIV-Patienten aufgrund ihrer oft erhöhten Entzündungswerte häufiger an Bluthochdruck? Wissenschaftler konnten diese
Vermutung in ihrer Studie nicht bestätigen.
</description>

<pubDate>Fri, 19 Juni 2020</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-92.htm#Risiko Bluthochdruck bei HIV</link>

</item>


<item>

<title>Entscheidende Unterschiede zwischen SARS-CoV-2 und HIV</title>

<description>
Während der COVID-19 Pandemie werden bestimmte HIV-Medikamente zur Linderung der SARS-CoV-2-Infektion eingesetzt. Trotz der Gemeinsamkeiten beider
Viren, gibt es aber Unterschiede. Das HI-Virus greift bestimmte Zellen (T-Lymphozyten) des menschlichen Immunsystems an. Eine unbehandelte HIV-
Infektion führt zum Verlust dieser Immunzellen und damit zu einer verminderten Funktionsfähigkeit des Immunsystems. Von AIDS spricht man, wenn
infolge einer solchen Abwehrschwäche durch HIV ganz bestimmte Krankheiten auftreten. Fast alle dieser Krankheiten kommen bei Menschen mit normal
funktionierendem Immunsystem nicht vor.
</description>

<pubDate>Fri, 19 Juni 2020</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-92.htm#Unterschiede CoV-2 HIV</link>

</item>


<item>

<title>Aus Aids lernen</title>

<description>
Die Welt sucht einen Impfstoff gegen Covid-19. Eigentlich bekämen Pharmakonzerne dafür ein Patent, doch dann können sich womöglich nicht alle den
nötigen Stoff leisten. Wie eine kooperative Lösung aussehen könnte, zeigt die Erfahrung mit HIV. Erst wenn wir einen Impfstoff gegen das Virus haben,
kann das normale Leben zurückkehren. Dann können wir wieder ins Stadion gehen, in die Oper, in der Kirche singen und unsere Freunde umarmen. Doch wer
ist das "Wir" in diesen Sätzen? Werden alle Menschen geimpft, so schnell es geht?
</description>

<pubDate>Fri, 19 Juni 2020</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-92.htm#Aids lernen</link>

</item>


<item>

<title>AIDS-Hilfe gibt kostenlosen HIV-Selbsttest aus</title>

<description>
Die Auswirkungen der Coronapandemie zeigen sich manchmal erst auf den zweiten Blick. Was mache ich aktuell zum Beispiel, wenn ich mich in Wuppertal
auf HIV testen lassen möchte? Viele regelmäßige Testangebote sind momentan nur eingeschränkt erreichbar. Manche fallen sogar ganz weg. Menschen, die
in Bezug auf eine mögliche HIV-Infektion Klarheit für sich haben möchten, stehen vor einer schwierigen Situation. Mit Unterstützung des
Landesverbandes, der Aids-Hilfe NRW, ist es der AIDS-Hilfe Wuppertal nun vorübergehend möglich, den HIV-Selbsttest kostenfrei anzubieten.
</description>

<pubDate>Fri, 19 Juni 2020</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-92.htm#kostenlosen Selbsttest</link>

</item>



<item>

<title>HIV-positiv im Lockdown</title>

<description>
UNAIDS fordert Regierungen weltweit auf, die LGBTIQ-Community nicht zu vergessen. Von der Ukraine bis Uganda und von Kenia bis Kirgisistan kommen
Menschen mit HIV nicht an Medikamente. Besonders in abgelegenen Gebieten fehlt es im Lockdown an Geld und an Transportmittel. Uganda: Es begann mit
Kopfschmerzen, dann kamen Übelkeit und Durchfall. Binnen zwei Wochen ohne antiretrovirale Therapie wurde Eric so schwach, dass er nicht mehr laufen
konnte und ins Krankenhaus verlegt werden musste. Wie viele andere HIV-positive Menschen weltweit ist es für den 26jährigen schwierig, im Lockdown an
Medikamente zu gelangen.
</description>

<pubDate>Fri, 12 Juni 2020</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-92.htm#HIV im Lockdown</link>

</item>


<item>

<title>Wegen Corona: halbe Million Euro für HIV-Forscher</title>

<description>
Mit zwei neuen Forschungsprojekten will das Institut für Molekulare Virologie der Ulmer Universitätsmedizin nach eigener Auskunft „zu einem tieferen
Verständnis“ der Eigenschaften und Ausbreitung des neuen Coronavirus (SARS-CoV-2) beitragen. Infolge eines Förderaufrufs zur Erforschung von Covid-19
haben Institutsdirektor Professor Frank Kirchhoff und Dr. Daniel Sauter nun insgesamt über 900.000 Euro eingeworben.
</description>

<pubDate>Fri, 12 Juni 2020</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-92.htm#Euro HIV Forscher</link>

</item>


<item>

<title>HIV-Schutz per Zwei-Monats-Spritze</title>

<description>
Eine Zwei-Monats-Spritze zum Schutz vor HIV mit dem HIV-Wirkstoff Cabotegravir hat sich laut Zwischenergebnissen einer Studie als hoch wirksam und
sicher anwendbar erwiesen. Für die medikamentöse HIV-Prophylaxe PrEP dürfte es also bald eine weitere Option geben: Neben der täglichen oder der
anlassbezogenen Einnahme einer Tablette mit den HIV-Wirkstoffen Tenofovir und Emtricitabin kann man sich nach der Zulassung alle zwei Monate ein
Depotpräparat in die Gesäßmuskulatur injizieren lassen.
</description>

<pubDate>Fri, 12 Juni 2020</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-92.htm#Schutz per Zwei Monats Spritze</link>

</item>


<item>

<title>HIV-Praxen halten der Krise stand</title>

<description>
Bleiben HIV-Infizierte wegen Corona den Praxen fern? Hier und da ja. Viele Praxen haben aber trotz Pandemie noch gut zu tun. Obgleich HIV-
Schwerpunktpraxen für Besucherschwund eigentlich prädestiniert wären, haben sie die pandemiebedingte Fluktuation bis jetzt ganz gut gemeistert. Nur
vereinzelt herrscht Krisenstimmung. Als Immunsupprimierte zählen HIV-infizierte oder an Aids erkrankte Patienten zu den Risikogruppen für COVID-19.
Die Erwartung, dass diese Patienten während der Pandemie nach Möglichkeit Praxisbesuche vermeiden werden, hat sich bestätigt. Das zeigt eine aktuelle
Mitgliederumfrage der Arbeitsgemeinschaft niedergelassener Ärzte in der Versorgung HIV-Infizierter (dagnä), an der sich 60 Schwerpunktpraxen
beteiligt haben.
</description>

<pubDate>Fri, 12 Juni 2020</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-92.htm#Praxen halten Krise stand</link>

</item>


<item>

<title>Warum eine Heilung von HIV nach Stammzelltransplantation so selten ist</title>

<description>
Die allogene Stammzelltransplantation hat bislang drei Menschen von HIV geheilt. Forscher haben nun herausgefunden, warum der Erfolg so selten ist.
Demnach scheint es ein besonders kritisches Zeitfenster nach der Behandlung zu geben. Der Berliner Patient und zwei weitere Menschen konnten bislang
mit einer allogenen Stammzelltransplantation von HIV geheilt werden. Unklar ist noch, warum weitere HIV-Patienten nicht mit dieser Therapie geheilt
werden konnten. Ein deutsch-französisches Forscherteam ist dieser Frage nun in einer Studie mit 16 HIV-Patienten nachgegangen. Dabei konnten die
Wissenschaftler aus Hamburg und Paris beobachten, dass es nach der Stammzelltransplantation ein kritisches Zeitfenster gibt, in dem die Spenderzellen
besonders anfällig für eine Infektion mit dem Virus sind.
</description>

<pubDate>Fri, 12 Juni 2020</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-92.htm#Heilung von HIV selten</link>

</item>




<item>

<title>Schwangerschaft mit HIV: Wie hoch ist das Infektionsrisiko für das Neugeborene?</title>

<description>
Der Epidemiologe und Arzt Dr. Ulrich Markus vom Robert Koch-Institut in Berlin schätzte auf Grundlage verschiedener Daten, wie viele Schwangere sich
in Deutschland auf HIV testen ließen und wie häufig das Virus von der Mutter auf das Kind übertragen wurde. Immer mehr Schwangere ließen sich in den
letzten Jahren vorsorglich auf HIV testen. Die Überragungsrate von HIV von der Mutter auf ihr Kind sank im Laufe der Zeit von 6,8 Prozent (2001) auf
1,1 Prozent (2016) Immer mehr Schwangere ließen sich in den letzten Jahren vorsorglich auf HIV testen. Das ist daher von Bedeutung, weil nur dann
entsprechende Vorsorgemaßnahmen für das Kind ergriffen werden können, wenn die HIV-Infektion der Mutter bekannt ist. Erfreulicherweise sank im Laufe
der Zeit die HIV Überragungsrate von der Mutter auf ihr Kind.
</description>

<pubDate>Fri, 5 Juni 2020</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-92.htm#Infektionsrisiko Neugeborene</link>

</item>


<item>

<title>Corona – Impfung als ultimative Rettung?</title>

<description>
Am 23. April 1984 – das Internet (so wie wir es heute kennen) war noch längst nicht erfunden – berichteten die amerikanischen Medien über einen
Durchbruch! Der Saal der Pressekonferenz war zum Bersten voll, Dutzende von Mikrophonen waren positioniert, um die Botschaft zu empfangen. Es war der
Tag, an dem die Entdeckung des AIDS-Virus bekannt wurde. Der Name HIV kam erst später. Bob Gallo wurde an der Konferenz als der Entdecker gefeiert;
heute wissen wir, dass er die Entdeckung von Französischen Forschern geklaut hat. Die damalige US Ministerin für Gesundheit und Soziales, Margaret
Heckler, durfte die Konferenz einleiten. Und sie kündigte auch gleich an, dass wir in zwei Jahren einen Impfstoff gegen AIDS haben werden.
</description>

<pubDate>Fri, 5 Juni 2020</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-92.htm#Corona Impfung Rettung</link>

</item>


<item>

<title>Kontaktsperre wirksam im Kampf gegen HIV</title>

<description>
Sensoa, das flämische Kompetenzzentrum für sexuelle Gesundheit, und die französischsprachige Homosexuellen Gesundheitsorganisation Ex Aequo haben
eine Aufklärungskampagne initiiert. Hintergrund: Die derzeit geltende Kontaktsperre könnte eine einzigartige Gelegenheit sein, HIV innerhalb der
homosexuellen Gemeinschaft Einhalt zu gebieten. Mehrere bekannte Gesichter der homosexuellen Szene, darunter der Androloge Guy T'Sjoen, Mister Gay
Flandern 2010 Matthias De Roover und Mister Bear 2020 Gael Leung Chong, sind Botschafter der Kampagne. In sozialen Medien ermutigen sie homo- und
bisexuelle Männer, die vor der Coronakrise lockere Sexkontakte hatten, sich auf HIV testen zu lassen.
</description>

<pubDate>Fri, 5 Juni 2020</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-92.htm#Kontaktsperre wirksam</link>

</item>


<item>

<title>Die Wende kam mit HIV: Antivirale Arzneimittel</title>

<description>
Medikamente, die gegen Viren gerichtet sind, bezeichnen wir als Virustatika. Sie sind umso wirksamer aber auch umso verträglicher, je gezielter sie
sich gegen Strukturen richten, die nur in Viren beziehungsweise in Zellen vorkommen, in die ein Virus eingedrungen ist. Viren sind darauf
spezialisiert, ihr eigenes genetisches Programm zu schützen und zu transportieren, um es dann mit Hilfe der Biochemie einer gekaperten
eukaryontischen Zelle abzurufen und vermehren zu lassen.  Viren sind also keine Lebewesen, ganz anders als Bakterien. Bakterien sind mit einem
eigenen biochemischen Apparat ausgestattet, der sich von eukaryontischen Zellen ganz deutlich unterscheidet. Und dies wiederum ist der Grund dafür,
dass die Antibiotika nur Bakterien schädigen, und nicht (oder nicht wesentlich) den Organismus, den sie infiziert haben.
</description>

<pubDate>Fri, 5 Juni 2020</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-92.htm#Die Wende kam mit HIV</link>

</item>


<item>

<title>Suchtmedizin: Trocknet die Substitutionsbehandlung aus?</title>

<description>
Warum die Suchtmedizin kaum Nachwuchs findet, was das für Drogengebrauchende bedeutet und was dagegen zu tun ist. Stefanie M. öffnet an diesem
Montagmorgen ihre Hausarztpraxis in einer Kleinstadt in Brandenburg. Die 32jährige betreibt die Praxis seit einem Jahr – mit Schwerpunkt auf der
Behandlung von Opioidabhängigen. Der Andrang ist auch auf dem Land groß, viele Patient_innen brauchen ihr Substitutionsmedikament vor oder nach der
Arbeit. Zum Glück gibt es junge Suchtmediziner_innen wie Stefanie M., die die Versorgung auch abseits großer Städte gewährleisten.
</description>

<pubDate>Fri, 5 Juni 2020</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-92.htm#Trocknet Substitutionsbehandlung aus</link>

</item>



<item>

<title>Evolocumab zeigt Nutzen bei HIV-Patienten</title>

<description>
Der PCSK9-Hemmer Evolocumab hat in einer Studie den LDL-Cholesterolwert von HIV-infizierten Patienten mit Hypercholesterinämie oder gemischter
Dyslipidämie deutlich gesenkt. Wie Hersteller Amgen mitteilt, sind die Studienergebnisse im Journal of the American College of Cardiology publiziert
worden. Es handelt sich um eine doppelblinde, randomisierte und placebokontrollierte Studie. In dieser wurden Wirksamkeit und Verträglichkeit der
einmal monatlichen Behandlung mit 420 mg subkutan verabreichtem Evolocumab bei HIV-positiven Patienten mit Hyperlipidämie oder gemischter
Dyslipidämie über 24 Wochen untersucht.
</description>

<pubDate>Fri, 29 Mai 2020</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-92.htm#Evolocumab zeigt Nutzen</link>

</item>



<item>

<title>Was die Aids-Pandemie für Covid 19 lehrt</title>

<description>
Der Umgang mit der Aidskrise könnte ein Vorbild in der Coronakrise sein. Damals setzte man auf Prävention und Aufklärung - und bezog Risikogruppen
ein. Die Coronakrise sei die schlimmste Pandemie seit der Spanischen Grippe 1918/19. Dementsprechend habe hierzulande kaum jemand Ähnliches erlebt.
Einige erinnern sich gerade jetzt schmerzvoll an eine Zeit, in der ein noch weit tödlicherer Virus Tausende, meist junger Menschen mitten aus dem
Leben riss: Menschen mit HIV, ihre Angehörigen, das medizinische Personal, die Pflegekräfte und auch die Politikerinnen und Politiker, die während
der Aids-Krise ab Mitte der achtziger Jahre vor überraschend ähnlichen Entscheidungen standen, wie die Politik heute.
</description>

<pubDate>Fri, 29 Mai 2020</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-92.htm#Aids Covid-19 lehrt</link>

</item>



<item>

<title>UNO befürchtet Verdopplung der Todesfälle durch Aids in Subsahara-Afrika</title>

<description>
2018 starben im subsaharischen Afrika 470.000 Menschen an Aids. UNO befürchtet Verdopplung der Todesfälle durch Aids in Subsahara-Afrika. Die
Vereinten Nationen befürchten wegen Corona-bedingter Engpässe bei der medizinischen Versorgung von HIV-Patienten im subsaharischen Afrika eine
Verdopplung der Todesfälle durch Aids. Eine sechsmonatige Unterbrechung wichtiger medizinischer Lieferketten wegen der Corona-Pandemie könnte in der
Region zu 471.000 bis 673.000 zusätzlichen Aids-Toten führen, teilten die Weltgesundheitsorganisation und das Gemeinsame Programm der Vereinten
Nationen zur Bekämpfung von HIV und Aids unter Verweis auf Modellrechnungen am Montag in Genf mit.
</description>

<pubDate>Fri, 29 Mai 2020</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-92.htm#UNO Verdopplung durch Aids</link>

</item>



<item>

<title>HIV und Corona: Faktencheck - Was man wissen sollte…</title>

<description>
In den vergangenen Wochen gab es mehr als genügend Möglichkeiten, zu erfahren, wie man sich möglichst gut vor einer Corona-Infektion schützen kann.
Bei vielen ist allerdings auch im Kopf hängen geblieben, dass es vor allen ältere Menschen über 60 Jahre und älter treffen würde. Doch auch die
unterschiedlichsten Vorerkrankungen wie beispielsweise Personen mit Begleiterkrankungen wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Asthma oder auch der
Volkskrankheit Diabetes mellitus haben ein erhöhtes Risiko für einen schwereren Verlauf einer Coronavirus-Infektion. Und auch HIV und AIDS-
Erkrankungen bergen dabei ein erhöhtes Potential, sich mit dem COVID19-Virus zu infizieren.
</description>

<pubDate>Fri, 29 Mai 2020</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-92.htm#Corona Faktencheck</link>

</item>



<item>

<title>Kritisches Zeitfenster für HIV-Reinfektion von Spenderzellen identifiziert</title>

<description>
Bislang ist die allogene Stammzelltransplantation zur Behandlung schwerer Blutkrebsarten die einzige medizinische Intervention, die zumindest bei
drei am HI-Virus erkrankten Menschen zu deren Heilung geführt hat. Unklar ist noch, warum dieses Verfahren weitere HIV-infizierte Patienten nicht
erfolgreich heilen konnte. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf und des Institut Pasteur in Paris
haben in einer Studie mit 16 HIV-infizierten Menschen ein kritisches Zeitfenster nach einer allogenen Stammzelltransplantation identifiziert, in dem
die expandierenden Spenderzellen für eine erneute Aussaat des HIV-Reservoirs besonders anfällig sein könnten.
</description>

<pubDate>Fri, 29 Mai 2020</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-92.htm#Kritisches Zeitfenster Reinfektion</link>

</item>



<item>

<title>Corona und HIV: (K)Ein Virus für alle</title>

<description>
Die Corona-Krise hat die ganze Welt erfasst – und manche Menschen, die die 1980er-Jahre miterlebten, fühlen sich wie an den Beginn der Aids-Epidemie
zurückversetzt. Aber lassen sich SARS-CoV-2 und HIV tatsächlich miteinander vergleichen? Stimmen aus der HIV-Community und unsortierte Gedanken zu
einem im wahrsten Sinne virulenten Thema. Jetzt, da wir uns fast alle und ständig mit der Covid-19-Pandemie und ihren Folgen beschäftigen, dauert es
bei vielen Gesprächen in der HIV-Community nicht lange, bis der Vergleich mit HIV fällt. Insbesondere dann, wenn man sich mit Menschen in der
Generation 50 plus unterhält.
</description>

<pubDate>Fri, 22 Mai 2020</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-92.htm#KEin Virus für alle</link>

</item>


<item>

<title>HIV und Corona: Viren der globalen Ungerechtigkeit und Ausgrenzung</title>

<description>
32 Millionen Infizierte starben bisher an den Folgen eine HIV-Infektion. Dieses Virus ist nach fast 40 Jahren insbesondere im Globalen Süden noch
nicht besiegt. HIV ist ein völlig anderes Virus als Sars-Cov-2. Doch mit Blick auf die soziale Dimension scheinen Ähnlichkeiten ans Licht zu kommen.
Fernsehen, Radio und Zeitungen der 1980er Jahre hatten ein Dauerthema: AIDS. Die durch HIV ausgelöste Immunkrankheit forderte zunächst vor allem in
den USA massenhaft Todesopfer. 1981 wurden dort die ersten Fälle der Krankheit beschrieben, die sich daraufhin weltweit verbreitete – AIDS wurde zur
Pandemie.
</description>

<pubDate>Fri, 22 Mai 2020</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-92.htm#Viren der globalen Ausgrenzung</link>

</item>


<item>

<title>Neues Infektionsschutzgesetz könnte Diskriminierung HIV-Positiver befördern</title>

<description>
Am Donnerstag befasst(e) sich der Bundestag mit Veränderungen des Infektionsschutzgesetzes (IfSG). Angesichts der Corona-Epidemie sind neue
Regelungen geplant, die jedoch teilweise weit darüber hinaus wirken und Diskriminierung von Menschen mit HIV zur Folge haben könnten. So sollen laut
Gesetzentwurf Arbeitgeber_innen im Gesundheitswesen künftig Beschäftige nach dem Impf- und Serostatus von Infektionserkrankungen befragen und
entsprechende Informationen speichern dürfen.
</description>

<pubDate>Fri, 22 Mai 2020</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-92.htm#Neues Infektionsschutzgesetz Diskriminierung</link>

</item>


<item>

<title>Herzen, in immer kleinere Fetzen gerissen</title>

<description>
In ihrem großen Roman "Die Optimisten" erzählt Rebecca Makkai, wie die HIV-Infektion in den Achtzigerjahren die USA erreichte. Anklänge an die
Gegenwart sind unvermeidlich. Einer sagt: Da draußen lauert ein Ungeheuer, das sich Männer schnappt, die nichts anbrennen lassen. Und eine andere
beklagt: Was mich mitnimmt ist, dass ich einunddreißig bin und meine Freunde einer nach dem anderen krepieren. Man schreibt das Jahr 1985 zu Beginn
von Rebecca Makkais Roman "Die Optimisten", als diese Sätze fallen. Denn das Ungeheuer, von dem ihr Protagonist spricht, trägt die wissenschaftliche
Bezeichnung: Human Immunodeficiency Virus, kurz HIV-Typ 1.
</description>

<pubDate>Fri, 22 Mai 2020</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-92.htm#Herzen in Fetzen gerissen</link>

</item>


<item>

<title>Projekt Information - SONDERAUSGABE Corona-Virus</title>

<description>
Normalerweise finden Sie in -Projekt Information- Wissenswertes zu HIV (und manchmal auch zu Hepatitis). Doch seit einigen Wochen dominiert ein
anderes Virus die Schlagzeilen: Das neue Coronavirus Sars-CoV-2. Da es neu ist, gibt es auch noch viele offene Fragen, gerade auch von Menschen mit
HIV. Fragen und Antworten von Menschen mit HIV zum neuen Corona-Virus im Sonderheft.
</description>

<pubDate>Fri, 22 Mai 2020</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-92.htm#Projekt Information Corona</link>

</item>



<item>

<title>Neuer Ansatz zur Heilung von HIV</title>

<description>
Mit einer neuen Gen- und Zellmethode wollen Hamburger Forscherinnen und Forscher HIV-Patientinnen und Patienten künftig besser therapieren. Unter dem
Dach des Hamburger Biotech-Start-ups Provirex entwickeln sie einen neuen Therapieansatz, der durch eine so genannte Genschere den Bauplan des AIDS-
Erregers HIV aus dem Erbgut der infizierten Zelle herausschneidet und das Virus eliminiert. Erstmals könnte es so gelingen, das Virus zu entfernen
statt es in Schach zu halten, wie bei bisherigen Behandlungsformen üblich. Neue Therapiemethode wird in klinischer Studie geprüft.
</description>

<pubDate>Fri, 15 Mai 2020</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-92.htm#Ansatz zur Heilung</link>

</item>


<item>

<title>Corona, Drogenszenen und Drogenhilfe: erste Ergebnisse einer qualitativen Erhebung</title>

<description>
Kaum noch Möglichkeiten zum Geldmachen, eine Verschlechterung der Stimmung, verstärkte Polizeikontrollen, Einschränkungen der Hilfsangebote:
Blitzlichter aus 21 Städten zeigen, wie sich der Lockdown wegen Corona auf Drogenszenen und die Drogenhilfe ausgewirkt hat. Am 31.3.2020 startete das
Centre for Drug Research an der Frankfurter Goethe-Universität einen Online-Aufruf an die ambulante Drogenhilfe, ihre Erfahrungen im Hinblick auf
Szenealltag und Hilfsmaßnahmen in Zeiten der Corona-Krise zu teilen.
</description>

<pubDate>Fri, 15 Mai 2020</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-92.htm#Corona Drogenszene</link>

</item>


<item>

<title>Primäre 3-Klassen-Resistenz</title>

<description>
Patienten mit Multiresistenz mussten früher viele Tabletten schlucken. Heute kann man die Therapie meist vereinfachen. Mein Patient mit einer
primären 3-Klassen-Resistenz wünscht sich ein STR. Ist das möglich? Eine Fallbeschreibung.
</description>

<pubDate>Fri, 15 Mai 2020</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-92.htm#Klassen Resistenz</link>

</item>


<item>

<title>Was HIV-Infizierte in der Coronakrise wissen müssen</title>

<description>
Haben Menschen mit einer HIV-Infektion ein erhöhtes Risiko für eine Infektion mit dem Coronavirus? Ein HIV-Experte über den Umgang mit der Krise. Die
einzige Gemeinsamkeit ist, dass bei beiden die genetische Information nicht als DNA-Doppelstrang, sondern als RNA-Einzelstrang vorliegt. Ansonsten
haben sie nichts miteinander zu tun. Das zeigt sich etwa an der Vermehrung: HIV baut sein genetisches Material dauerhaft in das genetische Material
unserer Immunzellen ein, es ist also ein Retrovirus, das dauerhaft in unserem Körper verbleibt.
</description>

<pubDate>Fri, 15 Mai 2020</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-92.htm#Was Infizierte in der Coronakrise</link>

</item>


<item>

<title>Corona-Angst in Gefängnissen</title>

<description>
In Haftanstalten sind Abstandsregeln kaum einzuhalten. Die Angst, dass sich dort Corona-Infektionen rasant ausbreiten, ist deshalb berechtigt. Die
Vollzugsbehörden reagieren mit Einschränkungen für Inhaftierte, doch die Schutzmaßnahmen sind noch lange nicht ausreichend. Das Coronavirus macht vor
Mauern und Gittern nicht halt. Menschen, die in Haftanstalten einsitzen oder dort arbeiten, sind vielmehr im besonderen Maße dem Infektionsrisiko
ausgesetzt. Inhaftierte leben, schlafen und arbeiten zumeist auf engstem Raum, die hygienischen Bedingungen sind häufig problematisch und die
medizinische Versorgung bisweilen schon auf ein Minimum beschränkt.
</description>

<pubDate>Fri, 15 Mai 2020</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-92.htm#Corona Angst</link>

</item>



<item>

<title>HIV und Schwangerschaft 20 Jahre Schlangenbad – Fachtagung feiert(e) Jubiläum</title>

<description>
Seit zwanzig Jahren richtet das HIVCENTER des Frankfurter Universitätsklinikums immer Ende Januar die Interdisziplinäre Fachtagung HIV und
Schwangerschaft aus. In den ersten vier Jahren fand die Veranstaltung im Schlosshotel Reinhartshausen in Eltville statt und zog dann in das Parkhotel
nach Schlangenbad um, wo sie bis 2015 verortet blieb. Obwohl sie wegen der Schließung des Hotels seit 2016 in Oberursel stattfindet, heißt sie auch
heute noch bei vielen Teilnehmer*innen einfach Schlangenbad. Die wissenschaftliche Leitung hat seit der ersten Tagung Dr. Annette Haberl vom
HIVCENTER. Auf der diesjährigen Veranstaltung konnte nun das 20. Jubiläum gefeiert werden.
</description>

<pubDate>Fri, 8 Mai 2020</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-92.htm#20 Jahre Schlangenbad</link>

</item>


<item>

<title>Wegweiser Virale Hepatitis - in 15 Sprachen</title>

<description>
Infektionen mit verschiedenen Hepatitis-Viren gehören zu den häufigsten Infektionskrankheiten weltweit. Im Fall eines chronischen Verlaufs zählen sie
zu den bedeutendsten Ursachen von Leberzirrhose und Leberzellkarzinom, die häufig zum Tod führen. In Deutschland ist bei den 25- bis 45-Jährigen
Leberzirrhose die häufigste, krankheitsbedingte Todesursache. Der mit Unterstützung der MSD Sharp und Dohme GmbH erstellte Wegweiser enthält
grundlegende Informationen zu den Funktionen der Leber wie auch über die viralen Ursachen einer Leberentzündung in Gestalt der Hepatitis A, B, C, D
und E.
</description>

<pubDate>Fri, 8 Mai 2020</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-92.htm#Wegweiser Virale Hepatitis</link>

</item>


<item>

<title>Wo versteckt sich HIV im Körper?</title>

<description>
Trotz jahrzehntelanger Forschung ist immer noch nicht so genau bekannt, in welchen anatomischen Kompartimenten sich HIV versteckt. Dieses Wissen ist
aber für mögliche Heilungsverfahren enorm wichtig. Um die Verteilung von HIV im Körper zu verfolgen, wurde der Antikörper VRC01 radioaktiv markiert,
infundiert und seine Verteilung mit einem Ganzkörper-PET-Scan untersucht. Dabei fand man deutliche Unterschiede zwischen virämischen Menschen mit
HIV, Menschen, die eine erfolgreiche ART erhielten und nicht infizierten Kontrollpersonen.
</description>

<pubDate>Fri, 8 Mai 2020</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-92.htm#Wo versteckt sich HIV</link>

</item>


<item>

<title>"Ein besseres Leben durch den Fußball"</title>

<description>
In Lesotho hat jeder vierte Erwachsene HIV. Ein Fußballklub aus der Hauptstadt Maseru baut nun ein Stadion, um das Virus zu bekämpfen – in Trikots
von Darmstadt 98. Im Januar 2018 war Alex Lehne vom Darmstädter Fanprojekt im Süden Afrikas, wo er auch ein paar Fußballspiele besuchen wollte.
Deutsche gehen ja gerne groundhoppen. Er fragte mich, ob auch in Lesotho gespielt würde. Wir verabredeten uns zu eine Partie unserer U18,
unterhielten uns viel über den Fußball in Lesotho, und bald kamen wir auf die Idee einer Kooperation. Alex schlug dann vor, unsere Teams mit Trikots
von Darmstadt 98 zu unterstützen. Seitdem trainieren unsere Herren- und Damenmannschaften und unser Nachwuchsteams in diesen Leibchen.
</description>

<pubDate>Fri, 8 Mai 2020</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-92.htm#Leben durch den Fussball</link>

</item>


<item>

<title>Coming-out am Arbeitsplatz – Eine Frage des Vertrauens</title>

<description>
Sag ich’s oder sag ich’s nicht? Andreas, der in der Personalabteilung eines Chemieunternehmens arbeitet, hat diese Frage sehr lange für sich
abgewogen, bis er dann doch seiner Chefin von seiner HIV-Infektion erzählte. Was die ausschlaggebenden Argumente für diese Entscheidung und die
Reaktionen auf sein HIV-Coming-out waren, schildert er im Interview.
</description>

<pubDate>Fri, 8 Mai 2020</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-92.htm#Coming out am Arbeitsplatz</link>

</item>



<item>

<title>Die «Mit dem Virus leben Strategie» – Ziele, Chancen, Risiken</title>

<description>
Die Maßnahmen des Bundesrates zur Eindämmung der Covid-19 wirken: Die Ansteckungszahlen sind unter den kritischen Wert von 1 gefallen und ein Kollaps
des Gesundheitssystems konnte vermieden werden. Doch wie geht es nun weiter? Es stehen zwei Strategien zur Diskussion: Entweder es wird versucht, das
wieder Ansteigen der Ansteckungsrate trotz Lockerung der Maßnahmen möglichst tief zu halten und zu warten, bis ein Medikament oder ein Impfstoff
erhältlich ist; oder aber man versucht, durch das gezielte Schaffen einer Herdenimmunität die Ausbreitung des Virus auch ohne Vorhandensein eines
Impfstoffes einzudämmen.
</description>

<pubDate>Fri, 1 Mai 2020</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-92.htm#Mit dem Virus leben Strategie</link>

</item>


<item>

<title>Syphilis in Deutschland auf dem Vormarsch</title>

<description>
Die Zahl der Neuinfektionen mit HIV sind von 2014 bis 2018 von rund 2.700 auf etwa 2.400 zurückgegangen. Andere Geschlechtskrankheiten wie die
Syphilis nehmen aber zu. Das geht aus der Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der FDP-Fraktion hervor. 2014 gab es in Deutschland
danach 5.821 Syphilis-Fälle, 2019 wurden 7.889 Fälle registriert. Im April 2016 hatte das Bundeskabinett eine Strategie zur Eindämmung von HIV,
Hepatitis B und C und anderen sexuell übertragbaren Infektionen (BIS 2030) beschlossen. Daran hält die Bundesregierung laut der Antwort weiter fest
und stelle deshalb in diesem Jahr 13,88 Millionen Euro für die Prävention bereit.
</description>

<pubDate>Fri, 1 Mai 2020</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-92.htm#Syphilis auf Vormarsch</link>

</item>


<item>

<title>Der Optimismus könnte trügerisch sein</title>

<description>
Südafrika hat sich in der Coronakrise auf das Schlimmste eingestellt – nun nimmt die Zahl der Infizierten ab. Doch die Gefahr ist längst nicht
gebannt. Ein über vier Meter großer Nelson Mandela blickt starr über den nach ihm benannten Platz im Johannesburger Geschäftsviertel Sandton. Der in
Bronze gegossene Volksheld steht neuerdings mutterseelenallein da – ohne die Scharen an Besuchern, die sich sonst für Erinnerungsfotos zwischen
seinen Beinen versammeln. Auch die den Platz säumenden Lokale sind leer, und Afrikas höchstes Gebäude, das Leonardo, ragt wie ein abgestorbener Zahn
in den Himmel.
</description>

<pubDate>Fri, 1 Mai 2020</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-92.htm#Optimismus sein</link>

</item>


<item>

<title>HIV: Fostemsavir bei Patienten mit multiresistenter Infektion effektiv</title>

<description>
Die zusätzliche Behandlung mit dem Attachment-Inhibitor Fostemsavir, der das Andocken von HI-Viren an CD4-Zellen verhindert, hat in einer klinischen
Studie die Virusreplikation innerhalb von 8 Tagen deutlich vermindert und bei jedem 2. Patienten über ein Jahr die Viruskonzentration unter der
Nachweisgrenze gehalten, wie die jetzt im New England Journal of Medicine veröffentlichten Ergebnisse zeigen. Im Verlauf einer HIV-Infektion kann es
über die Jahre sukzessive zu einer Resistenz gegen die meisten verfügbaren Wirkstoffgruppen kommen. Dem kann am Ende nur durch den Einsatz neuartiger
Medikamente begegnet werden. Zu den neuen Wirkstoffklassen gehört Fostemsavir.
</description>

<pubDate>Fri, 1 Mai 2020</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-92.htm#multiresistenter Infektion effektiv</link>

</item>


<item>

<title>Erstes vollständiges, langwirksames Regime zur Behandlung von HIV</title>

<description>
In Kanada wurde weltweit das erste vollständige Behandlungsschema für die Langzeitbehandlung von HIV-1-Infizierten zugelassen. Es handelt sich um
eine fixe Kombination von Cabotegravir und Rilpivirin als injizierbare Suspensionen mit verlängerter Wirkstofffreisetzung. Das Handelspräparat
Cabenuva reduziert die Dosierungstage der Behandlung von 365 auf zwölf pro Jahr. Health Canada hat die erste weltweite Genehmigung für ein einmal pro
Monat zu verabreichendes, vollständiges und langwirksames Regime zur Behandlung von erwachsenen HIV-1-Infizierten erteilt.
</description>

<pubDate>Fri, 1 Mai 2020</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-92.htm#Erstes Regime von HIV</link>

</item>


<item>

<title>Depressive Störungen werden bei Menschen mit HIV/AIDS "zu wenig erkannt und behandelt"</title>

<description>
Menschen, die mit HIV/AIDS leben, sind einem erhöhten Risiko für depressive Störungen ausgesetzt. Doch allzu oft bleiben diese Zustände unerkannt
oder unbehandelt, was eine Literaturübersicht in der Mai/Juni-Ausgabe des Harvard Review of Psychiatry nahe legt. Eine korrekte Diagnose und
Behandlung ist unerlässlich, um die negativen gesundheitlichen Auswirkungen von Depressionen bei Patienten mit HIV/AIDS zu reduzieren, so der Bericht
von Gustavo C. Medeiros, MD, vom University of Texas Southwestern Medical Center, Dallas, und Kollegen.
</description>

<pubDate>Fri, 24 April 2020</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-92.htm#Depressive mit HIV AIDS</link>

</item>


<item>

<title>Aids: Als die letzte Pandemie über München kam</title>

<description>
Im Jahr 1959 – in München lief der erfolglose Film: Die Erde bebt – wurde im Kongo einem Mann eine Blutprobe entnommen, in der Jahrzehnte später
erstmals Antikörper festgestellt wurden, die auf eine neuartige, hoch gefährliche Viruserkrankung hindeuteten. Am 5. Juni 1981 berichtete der
Wissenschaftler Michael Gottlieb aus Los Angeles über ungewöhnliche Pilzinfektionen, Lungenentzündungen und hautkrebsartige Geschwüre bei fünf
homosexuellen Männern, deren Immunsystem offenbar zusammengebrochen war.
</description>

<pubDate>Fri, 24 April 2020</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-92.htm#Als die letzte Pandemie kam</link>

</item>


<item>

<title>Werden wir hilfsbereiter unter Stress?</title>

<description>
In Stresssituationen suchen Menschen Allianzen, um sich gegenseitig zu unterstützen. Mit der Corona-Pandemie wurde Social Distancing zum Gebot der
Stunde. Gleichzeitig erzeugen die Ausgangsbeschränkungen bei vielen großen Stress. Wie Stress mit dem Sozialverhalten zusammen hängt und wie
Letzteres entsteht, untersucht ein Forscherteam aus Wien und Zürich. Erstmals werden dabei Verhaltensökonomie und sozial-affektive
Neurowissenschaften verknüpft.
</description>

<pubDate>Fri, 24 April 2020</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-92.htm#hilfsbereiter unter Stress</link>

</item>


<item>

<title>Atemschutzmasken für alle – Medienhype oder unverzichtbar?</title>

<description>
In den letzten Tagen wurde in den Medien sehr viel zur Notwendigkeit des Einsatzes von Masken geschrieben. Viel Widersprüchliches. In der heutigen
Sonntagspresse hat BR Berset erneut ein klares Statement dazu abgegeben: Es gebe keinen Grund dafür, dass wir uns nun alle nach Masken umsehen
sollten. Und die Evidenz gibt ihm Recht: Chirurgische Masken sind nur sinnvoll für Personen mit Symptomen einer Atemwegsinfektion weil sie die
Übertragung von Viren von Kranken auf Gesunde reduzieren.
</description>

<pubDate>Fri, 24 April 2020</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-92.htm#Atemschutzmasken Medienhype</link>

</item>


<item>

<title>Angst vor Aids - Aktuelle Forschungsansätze zu HIV</title>

<description>
Knapp 40 Millionen Menschen leben weltweit mit HIV. Erkrankte, die den Erreger mit Medikamenten in Schach halten, haben eine hohe Lebenserwartung.
Forscher suchen nach Wegen, die HIV-Infektion zu vermeiden oder sie aus den Zellen zu entfernen. Im Blut lässt sich eine HIV-Infektion nachweisen.
Wer angesteckt ist, kann irgendwann an der Immunschwäche Aids erkranken. Das Virus ist besonders heimtückisch, weil es die körpereigenen Abwehrzellen
attackiert.
</description>

<pubDate>Fri, 24 April 2020</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-92.htm#Angst vor Aids Aktuelle</link>

</item>



<item>

<title>Tödlich bis nützlich: Elf Einblicke in die Welt der Viren</title>

<description>
Auch wenn es in Zeiten der Coronavirus-Pandemie überraschen mag: Es gibt Viren, denen wir einiges zu verdanken haben. Viren sind organische
Strukturen, die nur einem Ziel folgen: sich durch Übertragung zu verbreiten. Sie infizieren die Zellen von Pflanzen, Tieren und Pilzen, aber auch von
Mikroorganismen wie Bakterien und Archaeen. Viren können sich nicht selbstständig vermehren, sie benötigen die lebenden Zellen ihrer Wirte dazu. Sie
selbst bestehen aber nicht aus Zellen.
</description>

<pubDate>Fri, 17 April 2020</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-92.htm#Einblicke in die Welt der Viren</link>

</item>


<item>

<title>Eine HIV-Klinik in Simbabwe bereitet sich auf das Schlimmste vor</title>

<description>
Millionen HIV-Infizierte sind unter anderem wegen erhöhter Tuberkulose-Gefahr vom Coronavirus bedroht. Darunter viele Kinder. Besuch in einem
Krankenhaus in Simbabwe. Mit Margie Pascoe durch die Klinik zu laufen, ist ein wenig so, wie plötzlich in einer Arztserie dabei zu sein. Die
Medizinerin im gestärkten weißen Kittel hat ein zugewandtes Gesicht, ist freundlich und besonnen. Wirklich alle Patienten, die sie auf den Gängen
trifft, freuen sich, sie zu sehen. Die Krankenschwestern und anderen Mediziner ebenso. Pascoe hält oft an, berührt Schultern, lächelt, hört viel zu.
</description>

<pubDate>Fri, 17 April 2020</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-92.htm#Klinik in Simbabwe</link>

</item>


<item>

<title>Mit Stress umgehen: Zum Umgang mit der Corona-Angst</title>

<description>
Angesichts der allgegenwärtigen News zur Corona-Pandemie und der realen Bedrohung reagiert unser Körper oft mit einer Stressreaktion. Wir geben
Tipps, wie man mit Stress und Corona-Angst umgehen kann. Wir verschlingen Nachrichten – und müssen aufpassen, dass sie nicht uns verschlingen. Das
ist nachvollziehbar – schließlich geht es dabei um eine reale Bedrohung. Auch wenn diese Gefahr eine neue ist, unser Körper reagiert auf Bedrohungen
seit Millionen von Jahren in gleicher Weise: Er aktiviert den Kampf-Flucht-Mechanismus, der auch als Stressreaktion bezeichnet wird.
</description>

<pubDate>Fri, 17 April 2020</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-92.htm#Zum Umgang mit der Angst</link>

</item>


<item>

<title>So gefährlich ist die Corona-Krise für Drogenabhängige</title>

<description>
Engpässe auf dem Schwarzmarkt, teurerer Stoff, weniger Hilfsangebote: Wer täglich auf Substanzen angewiesen ist, hat nun ein ziemliches Problem.
Jasmin hat Angst, dass ihr Vorrat nicht reicht. So geht es vielen in Zeiten der Corona-Pandemie. Doch was Jasmin zum Leben braucht, findet sie nicht
in Supermarktregalen, sondern auf dem Schwarzmarkt: Clonazepam, Diazepam, Lorazepam, Bromazepam. Die 25-jährige Auszubildende ist seit fünf Jahren
abhängig von Benzodiazepinen, erzählt sie. Ärztinnen und Ärzte verschreiben diese Psychopharmaka etwa bei schweren Angst- oder Schlafstörungen. Bis
vor einer Woche konnte Jasmin ihre Benzos leicht bei ihrem Dealer kaufen.
</description>

<pubDate>Fri, 17 April 2020</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-92.htm#Corona Krise Drogen</link>

</item>


<item>

<title>HIV-Infizierte: Höhere Lebenserwartung, aber mehr Begleiterkrankungen</title>

<description>
Durch die moderne antiretrovirale Therapie hat sich die Lebenserwartung von Personen mit einer HIV-Infektion deutlich verbessert, sie liegt nur noch
3,3 Jahre unter der von nicht infizierten Personen. Allerdings leiden viele Betroffene unter Komorbiditäten, so das Ergebnis einer Kohortenstudie,
die Julia Marcus, Harvard Medical School, Boston, USA, bei der virtuellen CROI im März 2020 vorstellte. Weil aktuelle Daten zu Lebenserwartung und
Komorbiditäten fehlten, analysierten Marcus und ihr Team in einer Kohortenstudie die Lebenserwartung und die Lebensjahre ohne Komorbiditäten bei
Personen mit und ohne HIV in den USA.
</description>

<pubDate>Fri, 17 April 2020</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-92.htm#HIV Lebenserwartung mehr Begleiterkrankungen</link>

</item>



<item>

<title>Gesundheitliche Lage von LSBTI Personen</title>

<description>
Die gesundheitliche Lage von lesbischen, schwulen, bisexuellen sowie trans- und intergeschlechtlichen Menschen. Geschlechter, sexuelle Orientierungen
und die damit verbundenen Lebensweisen sind heterogen. Inwieweit Menschen ihr Geschlecht, ihre Sexualität und ihre Lebensform selbst bestimmt und
frei leben können, und mit welchen gesellschaftlichen Ressourcen, Teilhabechancen und Diskriminierungen dies verbunden ist, beeinflusst ihre
Lebenslagen und damit auch ihre gesundheitliche Situation.
</description>

<pubDate>Fri, 10 April 2020</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-92.htm#Lage von LSBTI Personen</link>

</item>


<item>

<title>Diagnostische und therapeutische Herausforderung: HIV-Infektion unter PrEP</title>

<description>
Die Präexpositionsprophylaxe ist in den meisten Fällen hoch wirksam. Überlappen PrEP und HIV-Infektion, kann es schwierig werden, die Diagnose zu
stellen. Michael J. Peluso, University of California, San Francisco, USA, stellte bei der virtuellen CROI im März 2020 die bislang größte Fallserie
von Erkrankten vor, die unter PrEP eine frühe HIV-Infektion entwickelten. Drei Testpersonen aus Überlappungsgruppe wurden vorgestellt.
</description>

<pubDate>Fri, 10 April 2020</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-92.htm#HIV unter PrEP</link>

</item>


<item>

<title>Immunschwäche und Schwangerschaft – Covid 19 kein Risikofaktor</title>

<description>
Das neue Coronavirus verbreitete sich im Moment sehr rasch in der Schweiz wie in allen Ländern. Es ist gut möglich, dass in wenigen Wochen 20 Prozent
oder mehr der Bevölkerung angesteckt sein werden. Bei der allergrößten Mehrheit der Infektionen verursacht diese Infektion praktisch keine oder nur
milde Symptome.  Sie entwickeln nach abklingen der milden Symptome oder sogar ohne eine Symptomatik eine Immunantwort, welche sie vor einer weiteren
Ansteckung weitgehend schützt.
</description>

<pubDate>Fri, 10 April 2020</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-92.htm#Schwangerschaft  Covid kein Risikofaktor</link>

</item>


<item>

<title>HIV: Schlaflosigkeit erhöht Risiko für Typ 2 Herzinfarkt</title>

<description>
HIV-Infizierte leiden häufig unter Schlafstörungen, die wiederum das Risiko für einen Herzinfarkt erhöhen. Eine Analyse von Patientengruppen der
CNICS ergab, dass sich bei Patienten mit belastenden Insomnien insbesondere das Risiko für einen Typ-2-Myokardinfarkt erhöht. Dies berichtete Bridget
M. Whitney, University of Washington, Seattle, USA, bei der virtuellen CROI im März 2020.
</description>

<pubDate>Fri, 10 April 2020</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-92.htm#Schlaflosigkeit Risiko Herzinfarkt</link>

</item>


<item>

<title>Intensivmediziner in Bergamo: "Coronavirus ist das Ebolavirus der Reichen"</title>

<description>
Die Situation in Bergamo, einer 120.000-Einwohner-Stadt in der wohlhabenden Lombardei, ist in den letzten Tagen völlig außer Kontrolle geraten.
Intensivmediziner einer größeren Klinik warnen in NEJM Catalyst, dass die Katastrophe jede andere Stadt in Europa und Amerika treffen könne. Die
heutige patientenzentrierte Versorgung sei auf Pandemien wie COVID-19 einfach nicht vorbereitet.
</description>

<pubDate>Fri, 10 April 2020</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-92.htm#Coronavirus ist Ebola der Reichen</link>

</item>



<item>

<title>"Warum ich über Rassismus rede"</title>

<description>

Reden über Rassismus: Ahmed Awadalla arbeitet bei der Berliner Aids-Hilfe unter anderem in der Beratung und Präventionsarbeit für Migrant_innen. Er
schrieb den folgenden Text zum Internationalen Tag gegen Rassismus 2020. Ein Freund von mir fragte mich, wieso ich so viele Facebook-Posts über
Rassismus mache. Er hat recht. Ich denke und rede sehr viel über Rassismus. Nicht erst, seitdem ich nach Deutschland eingewandert bin. Es hat mich
schon lange vorher beschäftigt.
</description>

<pubDate>Fri, 3 April 2020</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-91.htm#Warum Rassismus</link>

</item>


<item>

<title>Coronavirus, Ibuprofen, HIV-Medikamente: Ruhig bleiben, dabeibleiben!</title>

<description>
In der Coronavirus-Krise gibt es viele falsche Warnungen und Meldungen zu Arzneimitteln. Die Deutsche Aids-Hilfe klärt zu Coronavirus und Ibuprofen
sowie HIV-Medikamenten auf und rät: Medikamente nicht auf eigene Faust absetzen oder wechseln. Mitte März 2020 gab es Verwirrung um Meldungen,
Ibuprofen könnte den Verlauf von COVID-19 verschlechtern. Und schon seit längerer Zeit wird gemeldet, bestimmte HIV-Medikamente wie etwa das Kaletra
oder Darunavir könnten möglicherweise bei der durch das Coronavirus SARS-CoV-2 verursachten Krankheit helfen.
</description>

<pubDate>Fri, 3 April 2020</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-91.htm#HIV Medikamente Ruhig bleiben</link>

</item>


<item>

<title>Virus und Kommunikation: Der stumme Kranke</title>

<description>
Wie wir jetzt leben: Allein, zu zweit, als Gruppe, Familie in Zimmern mit Aussicht. Virtuell an Krankenbetten. In Sorge um die Welt im Ganzen. In
Angst um uns selbst, um die Nächsten, die Ferneren. In Unsicherheit. Manche in Aufregung. Andere in Verleugnung. Die allermeisten noch im
Bewusstsein, zu den Gesunden zu gehören, auch wenn es heißt, lange wird es so nicht bleiben. Wie verändern wir uns, wenn wir wissen, wir könnten die
Nächsten sein, die erkranken? Oder zu den wenigen gehören, die uninfiziert davonkommen?
</description>

<pubDate>Fri, 3 April 2020</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-91.htm#Virus und Kommunikation</link>

</item>


<item>

<title>"Covid-19 wird bald bei uns im Township sein – es wird fürchterlich werden"</title>

<description>
Ein Township in der Nähe Kapstadts. Wie bereitet sich ein Township auf das Coronavirus vor, wo Zehntausende auf engstem Raum wohnen, es kaum
fließendes Wasser gibt? Ein Bericht aus Kapstadt. Seit kurzem gilt Europa als das Epizentrum der Coronavirus-Krise – ein Kontinent, der im Vergleich
zu Afrika als hoch entwickelt angesehen wird. Was immer das im Detail bedeuten mag, ganz konkret gilt zumindest, dass angesichts der Bedrohung durch
Covid-19 die meisten Menschen Zugang zu fließendem Wasser haben und sich bei Verdacht einer Virusinfektion in so genannte Selbstisolation in die
eigenen vier Wände zurückziehen können.
</description>

<pubDate>Fri, 3 April 2020</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-91.htm#Covid 19 wird im Township sein</link>

</item>


<item>

<title>Schirin Bogner: "Sterben war nie eine Option!"</title>

<description>
Sie wirkte damals zart, fast durchscheinend. Wache braune Augen, ein freundliches Lächeln. Für kurze Momente war da auch etwas Spitzbübisches in
ihrem Blick. Schirin war gerade mal zehn Jahre alt, als ich sie 1995 im oberösterreichischen Aschach besuchte. Sie lebte mit ihrer Großmutter Erika
Bogner in einem Haus am Ende der Straße, fast schon unten am Donauufer. Damals war der schlimmste Trubel zwar vorbei, wie Aussätzige wurden sie
trotzdem behandelt.
</description>

<pubDate>Fri, 3 April 2020</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-91.htm#Sterben war nie eine Option</link>

</item>



<item>

<title>Zum zweiten Mal HIV-Patient dauerhaft geheilt</title>

<description>
Nach dem Berliner Patienten wurde jetzt auch der Londoner Patient für geheilt erklärt. Die im Lancet HIV vorgestellten Befunde zeigen, dass sich im
Körper noch Reste von HI-Viren befinden, die das Immunsystem aber nicht mehr schwächen können. Die beiden Patienten, der US-Amerikaner Timothy Brown
und der aus Venezuela stammende und in London lebende Adam Castillejo, wurden geheilt, weil sie im Rahmen einer Krebstherapie mit Stammzellen
behandelt wurden, die aufgrund eines genetischen Defekts nicht von HI-Viren infiziert werden können.
</description>

<pubDate>Fri, 27 März 2020</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-91.htm#Londoner Patient HIV kuriert</link>

</item>


<item>

<title>CROI geht virtual: Neue Wege sparen CO2 und Geld</title>

<description>
Jedes Jahr reisen Tausende von Wissenschaftler um den ganzen Globus, um sich über ihre Erkenntnisse auszutauschen. Ein eigenes System von
Kongressveranstaltern, Hotelbetrieben, Reiserveranstaltern ist in diesem Markt engagiert. Auch wir Wissenschaftler engagieren uns gerne in diesen
Meetings, produzieren unsere Posters und vorträge und diskutieren mit Kollegen aus anderen Ländern.
</description>

<pubDate>Fri, 27 März 2020</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-91.htm#CROI geht virtual</link>

</item>


<item>

<title>Weltkarte der größten Gesundheitsrisiken</title>

<description>
Die Lebenserwartung der Menschen ist seit 1950 weltweit um mehr als 20 Jahre gestiegen. Und sie könnte sogar noch höher sein, wenn nicht
Zigarettenrauch, Luftverschmutzung und andere Einflüsse da wären. Eine neue Studie hat nun verschiedene Risikofaktoren erfasst und berechnet, wie
viele Lebensjahre sie im Schnitt kosten. Die Ergebnisse sind als globale Heatmaps visualisiert.
</description>

<pubDate>Fri, 27 März 2020</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-91.htm#Weltkarte Gesundheitsrisiken</link>

</item>


<item>

<title>"Wir wollen Sexismus und Gewalt nicht länger ertragen"</title>

<description>
Anna Ariabinskaia ist in der ukrainischen Hauptstadt Kiew geboren und aufgewachsen. Dort setzt sie sich heute in der Community von Frauen, die mit
HIV leben, ein. In der Organisation Позитивные женщины (übersetzt Positive Frauen) ist Anna Ariabinskaia für die Koordination der
Organisationsentwicklung verantwortlich. Das Ziel von Positive Frauen ist, mithilfe der Zusammenführung von bestehenden Fraueninitiativen, Frauen in
Führungspositionen zu fördern und auf die öffentliche Meinung so Einfluss zu nehmen, dass die Bedingungen für die Entwicklung und
Selbstverwirklichung von Frauen verbessert werden – insbesondere für von HIV betroffene Frauen.
</description>

<pubDate>Fri, 27 März 2020</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-91.htm#Sexismus und Gewalt</link>

</item>


<item>

<title>Positiv Studieren</title>

<description>
Es gibt HIV-positive Menschen und Menschen die studieren - die Schnittmenge dieser zwei fällt im Diskurs aber meistens raus. Ein Bericht über Leben
und Studieren am Rande der Tabuisierung. Ich verstehe gar nicht, wie du bis jetzt in dem Zustand studieren konntest. Dieser Satz vom Arzt
beschäftigte Michael, als er die Ordination verließ. Plötzlich machte alles Sinn - Michael war Student und im vierzehnten Semester. Lange Zeit hatte
er gedacht, dass er schlichtweg die geistige Kapazität für ein Studium nicht besäße. Seine Kommiliton_innen, mit denen er angefangen hatte zu
studieren, waren mit ihrem Studium längst fertig. Michael litt unter Konzentrationsschwäche und Müdigkeit. Üblicherweise konnte er Vorlesungen nicht
folgen und sich nicht auf Prüfungen vorbereiten.
</description>

<pubDate>Fri, 27 März 2020</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-91.htm#Positiv Studieren</link>

</item>




<item>

<title>Fake Science</title>

<description>
Neue Gefahren für die Integrität der Wissenschaften. Im September 1986 publizierte der ostdeutsche Biologe Jakob Segal zusammen mit seiner Frau und
Kollegen eine 47-seitige Broschüre mit dem Titel AIDS: its nature and origin. Darin behauptete er, dass das HIV/AIDS-Virus eine Erschaffung der US-
Regierung sei. Seine Publikation war Teil einer groß angelegten Kampagne des sowjetischen Geheimdienstes mit dem Titel Operation Infektion, die das
öffentliche Vertrauen in die US-Regierung zu untergraben anstrebte.
</description>

<pubDate>Fri, 20 März 2020</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-91.htm#Fake Science</link>

</item>


<item>

<title>Virusangst und Galgenhumor: Die lange Kulturgeschichte der Seuchen</title>

<description>
Die Corona-Epidemie ist neu, aber Krankheiten sind seit jeher zentrales Thema in der Kunst. Warum sich Pest, Tuberkulose und Co in die
Kulturgeschichte eingeschrieben haben. Es sind Szenen, wie man sie sonst nur aus Hollywoods Katastrophengenre kennt: Minutiös skizzieren Politiker
und Behörden ihre Notfallpläne. Medien berichten rund um die Uhr und tragen damit nicht immer zur Beruhigung bei. Überbesorgte und so genannte
Prepper – eine an Verschwörungstheorien gelabte Subkultur des Internets, die sich mit Schießübungen und Bunkermentalität auf die Apokalypse
vorbereitet – kaufen Supermärkte leer.
</description>

<pubDate>Fri, 20 März 2020</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-91.htm#Virusangst und Galgenhumor</link>

</item>


<item>

<title>Coronavirus und HIV – vier Fragen</title>

<description>
Nicht nur Menschen mit HIV sollten überlegen, ob Reisen notwendig sind. Sind Menschen mit HIV besonders durch das Coronavirus gefährdet? Wie können
sie sich schützen? Was sollten sie bedenken? Armin Schafberger, Medizinreferent der Deutschen Aidshilfe, gibt Auskunft.
</description>

<pubDate>Fri, 20 März 2020</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-91.htm#Coronavirus und HIV</link>

</item>


<item>

<title>Das Tabuthema HIV und seine Verbreitung</title>

<description>
Von den Problemen, die es in Russland gibt, interessieren uns die, über die man nicht sprechen will oder derer man sich geniert. Wie zum Beispiel die
HIV- und AIDS-Epidemie. Darüber sprechen einzelne Aktivisten, aber sicher nicht alle Leute. Viele denken, dass diese Krankheit irgendwo in den 90er
Jahren geblieben ist. Aber so ist es nicht. In Russland leben mehr als eine Million Menschen mit HIV. Im Jahr 2018 starben in Russland 37.000
Menschen an AIDS. Im Durchschnitt sind das 100 Menschen am Tag.
</description>

<pubDate>Fri, 20 März 2020</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-91.htm#Tabuthema HIV Verbreitung</link>

</item>


<item>

<title>HIV: Medikamente ermöglichen ein fast normales Leben</title>

<description>

</description>

<pubDate>Fri, 20 März 2020</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-91.htm#HIV fast normales Leben</link>

</item>



<item>

<title>COPD tritt bei RauchernInnen mit HIV früher und häufiger auf</title>

<description>
Dass COPD häufig als Folge von Kettenrauchen auftreten kann, ist bekannt. Ein kanadisches Forschungsteam konnte allerdings im Rahmen aktueller
Untersuchungen1 in Erfahrung bringen, dass HIV-kranke RaucherInnen im Vergleich zur allgemeinen Bevölkerung häufiger und vor allem deutlich früher
von der Lungenkrankheit betroffen sind. RaucherInnen mit HIV erkranken mit einer 34 Prozent höheren Wahrscheinlichkeit und rund 12 Jahre früher an
COPD als HIV-negative RaucherInnen.
</description>

<pubDate>Fri, 13 März 2020</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-91.htm#COPD mit HIV</link>

</item>


<item>

<title>HIV-positive Frauen in Südafrika bei Kaiserschnitten zwangssterilisiert</title>

<description>
Einem Bericht zufolge sind 48 Frauen ohne ihr Wissen sterilisiert worden, teils mit ernsten Konsequenzen. Alle seien schwarz und die meisten HIV-
positiv. In Südafrika sind dutzende schwangere Frauen, die positiv auf das HI-Virus getestet wurden, unmittelbar nach der Entbindung
zwangssterilisiert worden. Das ergab eine Untersuchung der südafrikanischen Gleichstellungskommission (CGE), deren Ergebnisse vorgelegt wurden.
Demnach wurde die  Zwangssterilisierung teils ohne Wissen der Patientinnen vorgenommen. Die Kommission rief die Regierung in Pretoria zu stärkeren
Kontrollen von Sterilisierungen auf.
</description>

<pubDate>Fri, 13 März 2020</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-91.htm#HIV positive Frauen zwangssterilisiert</link>

</item>


<item>

<title>Migranten infizieren sich häufiger (erst) nach der Ankunft in Europa</title>

<description>
In einigen europäischen Ländern entfällt mehr als die Hälfte aller HIV-Neuinfektionen auf Migranten, von denen sich viele offenbar erst nach dem
Eintreffen in Europa infizieren. Das Europäische Zentrum für die Prävention und die Kontrolle von Krankheiten (ECDC) fordert stärkere
Präventionsmaßnahmen in der vulnerablen Gruppe, die in vielen Ländern keinen oder nur einen unzureichenden Zugang zu einer Krankenversorgung hat.
</description>

<pubDate>Fri, 13 März 2020</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-91.htm#Migranten infizieren nach Ankunft in Europa</link>

</item>


<item>

<title>Arbeitsunfähig wegen HIV-Infektion?</title>

<description>
Prozess um Invalidität in Salzburg. Vor rund zehn Jahren hat sich der heute 30-Jährige mit HIV infiziert. In Salzburg ist am Dienstag ein Streit um
die Bewilligung einer Invaliditätspension vor dem Arbeits- und Sozialgericht gelandet. Ein mit HIV infizierter Mann sieht sich nach einer langen
Leidensgeschichte wegen psychischer Probleme nicht mehr in der Lage zu arbeiten. Das würden etliche Expertisen bestätigen, sagt er. Doch
Gerichtsgutachter kamen zum Ergebnis, dass sich sein Zustand bessern könnte.
</description>

<pubDate>Fri, 13 März 2020</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-91.htm#Arbeit wegen HIV</link>

</item>


<item>

<title>Russland: Nach Video steigende Anzahl an HIV-Tests</title>

<description>
Das Interesse an HIV-Tests hat in Russland deutlich zugenommen. In der Woche nachdem der einflussreiche YouTuber Yuri Dud ein Video über die
Ausbreitung von HIV in Russland veröffentlichte, sagen nun verschiedene Teststandorte, dass sie viel mehr Menschen sehen, die bereit sind, sich
testen zu lassen. Die russische Nachrichten-Website OpenMedia berichtet, dass sich in St. Petersburg die Anzahl der Personen, die getestet werden
möchten, verdoppelt hat.
</description>

<pubDate>Fri, 13 März 2020</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-91.htm#Russland Nach Video HIV Test</link>

</item>




<item>

<title>HIV-Autotest: Apotheken verkaufen wenige Exemplare</title>

<description>
Seit dem Sommer 2019 gibt es hierzulande HIV-Selbsttest für zu Hause. Doch laut den Pharmazeuten werden derzeit nur wenige solcher Tests in Apotheken
verkauf. Die Supermarktkette Cactus hat andere Verkaufszahlen. Jüngsten Zahlen der Weltgesundheitsorganisation zufolge leben derzeit etwa 38
Millionen Menschen weltweit mit HIV. Im Großherzogtum sind geschätzt rund 1.200 Menschen von dem Virus betroffen. Insgesamt 40 Neuansteckungen
verzeichnete das Land im vergangenen Jahr.
</description>

<pubDate>Fri, 6 März 2020</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-91.htm#HIV Autotest Apotheken Exemplare</link>

</item>


<item>

<title>Indien: "HIV zu haben, ist kein Verbrechen"</title>

<description>
2,1 Millionen Menschen in Indien leben mit HIV. Die Regierung will das Land bis 2030 von dem Virus befreien. Doch vor allem homosexuellen Männern
werden Behandlungen häufig noch verwehrt - eine Klinik will das ändern. Den Eingang zur Klinik im Norden Mumbais muss man kennen, es gibt keine
Schilder, die darauf hinweisen. Sie befindet sich im dritten Stock eines Plattenbaus im Viertel Santacruz, am Manthan Plaza, unweit eines Ortes, an
dem nachts Menschen ihre Körper gegen Geld verkaufen.
</description>

<pubDate>Fri, 6 März 2020</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-91.htm#HIV ist kein Verbrechen</link>

</item>


<item>

<title>„HIV-Impfstoff-Forschung ist ein Marathonlauf"</title>

<description>
Könnte es in absehbarer Zeit einen Impfstoff gegen HIV geben? Der Virologe und Direktor des Instituts für HIV-Forschung an der Medizinischen Fakultät
der Universität Bonn, Prof. Dr. Hendrik Streeck, forscht seit Jahren nach einem potenziellen Impfstoff. Wir haben mit ihm darüber gesprochen, welche
Hürden dabei zu nehmen sind und wann es einen solchen Impfstoff geben könnte – und aus aktuellem Anlass auch darüber, ob HIV-Medikamente gegen das
Coronavirus wirken könnten. Ein Interview.
</description>

<pubDate>Fri, 6 März 2020</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-91.htm#HIV Impfstoff Marathonlauf</link>

</item>


<item>

<title>Neue Substanzen 2020</title>

<description>
Mehrere neuartige HIV-Medikamente sind in der Entwicklung. Lange Zeit gab es nur wenig Bewegung bei der Entwicklung neuer HIV-Medikamente. Nun sind
einige neue und auch neuartige Substanzen in den verschiedenen Phasen der Entwicklung. Zugelassen ist bislang lediglich Ibalizumab für vorbehandelte
Patienten mit multiresistentem HIV, bei denen kein anderes supprimierendes, antivirales Regime zusammengestellt werden kann. Ibalizumab ist ein
monoklonaler Antikörper, der alle zwei Wochen infundiert wird. Das Medikament ist voraussichtlich ab Juni in Deutschland verfügbar.
</description>

<pubDate>Fri, 6 März 2020</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-91.htm#Neue Substanzen 2020</link>

</item>


<item>

<title>Virologe rechnet mit Infektionen, aber nicht diese Woche</title>

<description>
Der Essener Virologe Ulf Dittmer glaubt nicht, dass bereits in der kommenden Woche zum Beginn des Straßenkarnevals in Deutschland neue Fälle einer
Infektion mit dem neuartigen Coronavirus bekannt werden. Dies sei nicht wahrscheinlich, sagte Prof. Dittmer der Deutschen Presse-Agentur dpa auf
Anfrage. Es sei allerdings nicht auszuschließen, dass wir das in dieser Wintersaison in Deutschland noch größer sehen werden.
</description>

<pubDate>Fri, 6 März 2020</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-91.htm#Virologe rechnet mit Infektionen</link>

</item>



<item>

<title>Tests auf Geschlechtskrankheiten: Allzu viel ist ungesund!</title>

<description>
Weltweit steigen die Zahlen bei sexuell übertragbaren Infektionen. Zugleich scheint bei den Tests auf Geschlechtskrankheiten die Frage zu sein:
Darf’s ein bisschen mehr und öfter sein? Gesund ist das nicht, sagt Armin Schafberger, Medizinreferent der Deutschen Aids-Hilfe. Richtig ist: Mit
einem HIV-Test sollte man nicht zu lange warten. Denn die HIV-Infektion kann jahrelang symptomlos verlaufen. Wenn Symptome sich bemerkbar machen, ist
das Immunsystem schon stark geschädigt, und es können lebensbedrohliche Krankheiten auftreten.
</description>

<pubDate>Fri, 28 Februar 2020</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-91.htm#Allzu viel ist ungesund</link>

</item>


<item>

<title>PreP ist kein Freibrief für kondomlosen Sex</title>

<description>
Männer, die Sex mit Männern haben sind überproportional von sexuell übertragbaren Infektionen betroffen. Gerade der Gebrauch der HIV-
Präexpositionsprophylaxe scheint die Rate an STI weiter zu steigern. Immer öfter treten STI bei MSM extragenital und daher oft asymptomatisch auf.
Die Verfügbarkeit der PreP in Deutschland hat den schnellen und unkomplizierten Sex gerade bei den MSM wohl revolutioniert. Das Risiko, sich mit HIV
zu infizieren geht bei korrekter Einnahme der PreP gegen Null.
</description>

<pubDate>Fri, 28 Februar 2020</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-91.htm#PreP ist kein Freibrief</link>

</item>


<item>

<title>Bevor das Virus die Macht übernimmt</title>

<description>
1996 kamen die ersten Medikamente auf den Markt, die HI-Viren an ihrer Vermehrung hindern. Die Anzahl der Todesfälle ist dadurch weltweit stark
gesunken - und auch jene der Neuinfektionen schrumpft. Küssen sei harmlos, sagt Wolfgang Wilhelm, Psycho- und Sexualtherapeut und ehemaliger Obmann
der Aids Hilfe Wien, um gleich einmal mit einem der größten Irrtümer aufzuräumen. Auch in der Sauna oder bei der Massage könne nichts passieren. Die
allermeisten Übertragungen des HI-Virus passieren beim Sex.
</description>

<pubDate>Fri, 28 Februar 2020</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-91.htm#Bevor Virus die Macht</link>

</item>


<item>

<title>75 Jahre, männlich und HIV-positiv</title>

<description>
Moderne antiretrovirale Therapien drängen das HI-Virus mittlerweile zuverlässig unter die Nachweisgrenze zurück. Menschen mit HIV haben somit eine
nahezu unbeeinträchtigte Lebenserwartung, inklusive des Risikos für eine spätere Pflegebedürftigkeit. Eine aktuelle Studie aus Frankreich hat sich im
Vorfeld der CROI 2020 einmal den Gesundheitszustand von Menschen mit HIV im mittleren Alter von mehr als 75 Jahren etwas genauer angesehen: Viele
Betroffene leiden unter Komorbiditäten, die es in der Versorgung zu addressieren gilt.
</description>

<pubDate>Fri, 28 Februar 2020</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-91.htm#75 Jahre und HIV-positiv</link>

</item>


<item>

<title>Der größte Killer</title>

<description>
Drei Krebszentren und sechs Bestrahlungsgeräte gibt es in Tansania für 57 Millionen Einwohner. In Afrika steigt die Zahl der Krebsfälle. Meist werden
sie zu spät entdeckt, weshalb Krebs auf dem Kontinent inzwischen mehr Todesopfer fordert als Aids, Malaria und Tuberkulose zusammen. Das
unterfinanzierte  Gesundheitssystem ist auf die Herausforderung nicht vorbereitet.
</description>

<pubDate>Fri, 28 Februar 2020</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-91.htm#Der Killer</link>

</item>




<item>

<title>Können HIV-Medikamente neues Coronavirus hemmen?</title>

<description>
Spezifische Medikamente gegen Coronaviren gibt es bislang nicht. Allerdings zeigten experimentell eingesetzte HIV-Mittel schon bei SARS und MERS
deutliche Erfolge. Die Idee stammt aus Lübeck. Anfang Februar ließ die Meldung der thailändischen Behörden aufhorchen, es habe eine erfolgreiche
Behandlung des neuartigen Coronavirus mit einem Cocktail aus Grippe- und HIV-Medikamenten gegeben. 48 Stunden nach dem Beginn der Behandlung sei das
Virus bei der Patientin aus China nicht mehr nachweisbar gewesen.
</description>

<pubDate>Fri, 21 Februar 2020</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-91.htm#HIV Medikamente Coronavirus hemmen</link>

</item>


<item>

<title>Abstrakte Aufklärung</title>

<description>
Bunte Penisse, rote Brüste: Mit abstrakten Kunstkörpern reist die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung zur Aufklärung in Schulen. In sechs
Lernstationen erhalten Kinder Informationen zu sexuell übertragbaren Krankheiten, Körpergefühl und dem Umgang miteinander – und nehmen einen
Lernkoffer mit. Die Jugendlichen haben sichtlich Spaß, als sie den Kunstkörper näher betrachten. Das Besondere an der roten Figur aus Kunststoff: Der
Körper besteht aus unterschiedlichen Geschlechtsteilen. Das weckt die Neugier und regt die Schülerinnen und Schüler der Gesamtschule Holweide in Köln
zu Gesprächen und launigen Kommentaren an.
</description>

<pubDate>Fri, 21 Februar 2020</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-91.htm#Abstrakte Aufklaerung</link>

</item>


<item>

<title>Südafrika beendet Impfstudie zu HIV</title>

<description>
5.400 HIV-negative Südafrikanerinnen und Südafrikaner haben den Impfstoff gespritzt bekommen. Eigentlich soll der neue Impfstoff verhindern, dass
sich Menschen mit HIV infizieren. Laut der Gesundheitsbehörde zeigt das Mittel in der klinischen Studie keine Wirkung. Ein klinischer Test an einem
HIV-Impfstoff in Südafrika ist mangels Wirksamkeit eingestellt worden. Diese Entscheidung wurde getroffen, weil ein unabhängiges Daten- und
Sicherheitsüberwachungsteam in einem Zwischenbericht herausfand, dass der Impfstoff kein HIV verhindert, heißt es in einem Bericht der US-nationalen
Gesundheitsbehörde NIH.
</description>

<pubDate>Fri, 21 Februar 2020</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-91.htm#beendet Impfstudie</link>

</item>


<item>

<title>Hepatitis B: Neuer Therapieansatz könnte Ausheilung chronischer Hepatitis B Infektionen ermöglichen</title>

<description>
Forschende des Helmholtz Zentrums München, der Technischen Universität München und des Deutschen Zentrums für Infektionsforschung haben einen
neuartigen Therapieansatz zur Heilung chronischer Hepatitis B entwickelt. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern fanden heraus, dass die große
Menge an Proteinen, die das Hepatitis B Virus in der Leber bildet, die körpereigene Abwehr hemmt und dadurch eine effektive Therapie verhindert. Die
Forschenden konnten zeigen, dass eine Unterdrückung dieser Virusproteine eine erfolgreiche therapeutische Impfung ermöglicht. Die neuartige Impfung
wird ab 2021 in klinischen Studien erprobt werden.
</description>

<pubDate>Fri, 21 Februar 2020</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-91.htm#Hepatitis B Neuer Therapieansatz</link>

</item>


<item>

<title>Hochwirksamer HIV-Antikörper unterdrückt Resistenzentwicklung</title>

<description>
Die Forschungsgruppe um Univ.-Prof. Dr. Florian Klein am Institut für Virologie der Uniklinik Köln und am Deutschen Zentrum für Infektionsforschung
hat einen neuen, hochwirksamen Antikörper gegen HIV entdeckt. Während die Wirkung bisheriger Antikörper gegen HIV durch die Entwicklung viraler
Resistenzen begrenzt wurde, kann der neue Antikörper namens 1-18 die Virusvermehrung anhaltend unterdrücken. Dadurch hat der Antikörper ein großes
Potential, erfolgreich zur Prävention und Behandlung der HIV-Infektion eingesetzt zu werden. Die Ergebnisse der Forschungsarbeiten wurden jetzt im
Wissenschaftsmagazin Cell veröffentlicht.
</description>

<pubDate>Fri, 21 Februar 2020</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-91.htm#Hochwirksamer HIV Antikoerper</link>

</item>



<item>

<title>Heilung</title>

<description>
Die Firma Aphios hat ein Patent zur Heilung von HIV, aber ohne klinische Daten. Aphios, eine bis dato nicht großartig in Erscheinung getretene
Biotech-Firma, hat ein US-Patent für „die Behandlung der HIV-Latenz im Hinblick auf eine Heilung von HIV“ erhalten. Damit handelt es sich praktisch
um einen kompletten Shock and Kill Ansatz in einem Nanopartikel. Leider hat gerade dieser Ansatz bisher nur wenige ermutigende Resultate erzielt.
</description>

<pubDate>Fri, 14 Februar 2020</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-91.htm#Heilung</link>

</item>


<item>

<title>HIV Pandemie stoppen: Ärzte untersuchen neue Strategien gegen AIDS</title>

<description>
Ein Team von drei Experten für Infektionskrankheiten aus den USA und dem Ausland hat potenzielle Medikamenten aus der Pharmazie bewertet, die eine
HIV Pandemie ausrotten könnten. Ihr Ziel war einfach - zu unterstreichen, warum und wo eine Heilung von AIDS erforderlich ist und wie sie diese
erreichen könnten.  Eine wichtige Botschaft der Autoren war, dass ein Großteil der Forschung von AIDS in Ländern ist, in denen diese Krankheit keine
dominierende Rolle spielt. Der Weltgesundheitsorganisation zufolge, konzentriert sich die überwiegende Mehrheit der weltweiten HIV Pandemie Fälle auf
Afrika südlich der Sahara. Dort treten schätzungsweise 65 Prozent der Neuinfektionen und 75 Prozent der durch das Virus verursachten Todesfälle auf.
</description>

<pubDate>Fri, 14 Februar 2020</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-91.htm#HIV Pandemie stoppen</link>

</item>


<item>

<title>«Jeder, der mit HIV lebt, kann jetzt Pilot werden»</title>

<description>
James Bushe liess sich als erster Europäer mit HIV zum professionellen Luftfahrzeugpiloten ausbilden. Seit Montag ist er im Einsatz. Früher war es
ein Problem, HIV-positiv sein, wenn man Pilot*in werden wollte. Doch dann hat 2011 die EU eine entsprechende Verordnung erlassen, die seit 2013 auch
in Deutschland gilt. Im Anhang IV der Verordnung, dem so genannten PART-MED, der die medizinischen Tauglichkeitsvoraussetzungen für Pilot*innen und
Flugbegleiter*innen beinhaltet, wurde HIV erstmals nicht mehr als Ausschlusskriterium genannt.
</description>

<pubDate>Fri, 14 Februar 2020</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-91.htm#Jeder der mit HIV</link>

</item>


<item>

<title>Neues Regime HIV-Medikament plus Antikörper</title>

<description>
In der amerikanischen Studie wird der Integrasehemmer Cabotegravir zusammen mit dem breit neutralisierendem Antikörper VRC07-523LS getestet.
Obwohl die heutige HIV-Therapie vergleichsweise unkompliziert und effektiv ist, geht die Suche nach Verbesserungsmöglichkeiten weiter. Breit
neutralisierende Antikörper, broadly neutralizing antibodies, bnAbs, gelten dabei als aussichtsreiche Kandidaten.
</description>

<pubDate>Fri, 14 Februar 2020</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-91.htm#Neues Regime HIV</link>

</item>


<item>

<title>Inmates Tattoo Studio – das weltweit erste Tätowier-Studio hinter Gittern</title>

<description>
Viele Gefangene tätowieren sich im Knast und riskieren dabei Hepatitis, HIV und andere Krankheiten. Nicht in Luxemburg: Hier können Inhaftierte sich
in einem Tattoo-Studio steril und sicher tätowieren. Früher nahmen die Gefangenen den Motor aus einem CD-Player oder einem Rasierapparat und bauten
diesen auf einen Kugelschreiber, sagt Mike Conrath, Pfleger auf der Krankenstation in der luxemburgischen Justizvollzugsanstalt Schrassig. Angestellt
ist Conrath beim Centre Hospitalier de Luxembourg (CHP), einem Krankenhaus, das Pflegepersonal für das Gefängnis freistellt.
</description>

<pubDate>Fri, 14 Februar 2020</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-91.htm#Inmates Tattoo</link>

</item>



<item>

<title>Gesundheitsamt will HIV mit Gratis-Gummis bekämpfen: Regierung verbietet es!</title>

<description>
Diese Motive sind dem Gouverneur zu heiß. Nur einige der verbotenen Kondom-Motive. Der US-Bundesstaat Utah wollte HIV mit Gratis-Kondomen bekämpfen.
Verteilt werden diese aber nicht... Das ging mächtig daneben! Die Beamten des Gesundheitsamtes in Utah wollten die Ausbreitung von HIV mittels
Kondomen in lustig-frechen Verpackungen eindämmen. Vorgestellt wurde diese Initiative am vergangenen Mittwoch. Doch schon jetzt verbot der Gouverneur
des US-Bundesstaats, Gary Herbert, diese Kampagne plötzlich!
</description>

<pubDate>Fri, 7 Februar 2020</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-91.htm#Gesundheitsamt will Gratis Gummis Regierung verbietet es</link>

</item>


<item>

<title>Starker Rückgang der HIV-Infektionen und Spätdiagnosen in Großbritannien</title>

<description>
Erfreuliche Nachrichten aus Großbritannien: Die Zahl der jährlichen HIV-Infektionen ist in den letzten Jahren stark gesunken. Auch die Zahl der nicht
und der spät diagnostizierten HIV-Infektionen ging zurück. Besonders ausgeprägt ist der Rückgang der HIV-Infektionen bei Männern, die Sex mit Männern
haben: Hier sank die Zahl von etwa 2.800 im Jahr 2012 auf 800 im Jahr 2018, das ist ein Minus von 71 Prozent.
</description>

<pubDate>Fri, 7 Februar 2020</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-91.htm#HIV Grossbritannien</link>

</item>


<item>

<title>Alt werden mit HIV: Die Aids-Hilfe Karlsruhe baut Kontakte zu Pflegeheimen auf</title>

<description>
Die Zahl der Neuansteckungen mit HIV sinkt in Deutschland stetig, trotzdem steigt die Zahl der HIV-positiven Menschen weiter. Denn aufgrund der
Fortschritte der Medizin können immer mehr Menschen mit dem Virus alt werden. Das Thema erreicht nun auch die Pflegeeinrichtungen. Die Aids-Hilfe
Karlsruhe hat deshalb verstärkt Kontakte zu Pflegeheimen aufgebaut. Früher war es eine Furcht erregende Seuche. Heute ist HIV eine behandelbare
chronische Krankheit, mit der man alt werden kann. So alt, dass viele irgendwann auf die Hilfe von Pflegekräften angewiesen sind.
</description>

<pubDate>Fri, 7 Februar 2020</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-91.htm#Alt werden mit HIV</link>

</item>


<item>

<title>Reden wir über Walikale</title>

<description>
In Walikale sowie in den Nachbarregionen Masisi und Rutshuru machen gewalttätige Konflikte seit vielen Jahren Menschen zu Flüchtlingen im eigenen
Land. Die Rettungsaktionen von Ärzte ohne Grenzen im Mittelmeer sorgen für Aufregung. Warum nicht unserer Einsätze in mehr als 70 anderen
Einsatzländern? Haben Sie eine Vorstellung davon, was in Walikale geschieht? Wenn Sie jetzt googlen, werden Sie außer einem Wikipedia-Artikel wenig
finden. Walikale, etwas größer als Niederösterreich, ist eine Region im Süden Nord-Kivus in der Demokratischen Republik Kongo. In Walikale kommt es
derzeit regelmäßig zu Vergewaltigungen, Morden und Plünderungen, steht dazu auf Wikipedia. Die Informationen stammen aus dem Jahr 2010. Seither ist
es sogar noch schlimmer geworden.
</description>

<pubDate>Fri, 7 Februar 2020</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-91.htm#Reden wir Walikale</link>

</item>


<item>

<title>Überraschende Wanderwege des HI-Virus</title>

<description>
Immer weniger Menschen sterben an Aids, immer mehr erhalten Zugang zu den Medikamenten, immer weniger stecken sich an. Doch um die Epidemie zu
stoppen, wird es nicht reichen, Aufklärung in den dicht besiedelten Hotspots zu betreiben. Eine britische Studie rückt jetzt das Umland in den Fokus.
Am Ufer des Viktoria-Sees in Uganda, an der Grenze zu Tansania, leben die Menschen in kleinen Dörfern. In den Fischerdörfern, so Oliver Ratmann vom
Imperial College in London, herrscht so etwas wie Goldgräberstimmung.
</description>

<pubDate>Fri, 7 Februar 2020</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-91.htm#Wanderwege des Virus</link>

</item>



<item>

<title>Gesundheit von Häftlingen in Europa vernachlässigt</title>

<description>
Nach einem Sachstandsbericht der Weltgesundheitsorganisation (WHO) Europa sind Gefangene unverhältnismäßig häufig von undiagnostizierten und
unbehandelten Erkrankungen betroffen. Die Gesellschaft kann das später teuer zu stehen kommen, warnen die Experten. Sechs Millionen: So viele
Menschen durchlaufen Schätzungen zufolge jedes Jahr den Strafvollzug in der europäischen Region. Von 39 Ländern hat die WHO Daten analysiert, um
Auskunft über den Gesundheitsstatus der Inhaftierten und über die Gesundheitssysteme hinter Gittern zu erhalten. Diese lassen auf einen enormen
Unterschied zwischen dem allgemeinen Gesundheitszustand der Häftlinge und dem der Allgemeinbevölkerung schließen.
</description>

<pubDate>Fri, 31 Januar 2020</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-91.htm#Gesundheit in Europa</link>

</item>


<item>

<title>Wie man das HI-Virus aufscheucht</title>

<description>
Eine HIV-Infektion ist heute kein Todesurteil mehr – bisher lässt sich der Aids-Erreger allerdings nicht aus dem Körper von Infizierten beseitigen,
sondern nur effektiv unterdrücken. Doch nun gibt es neue Hoffnung bei der Entwicklung eines endgültigen Heilmittels: Forscher haben möglicherweise
einen Weg entdeckt, um das Virus aus seinen Verstecken im Körper aufzuscheuchen und damit angreifbar zu machen.
</description>

<pubDate>Fri, 31 Januar 2020</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-91.htm#HIVirus aufscheucht</link>

</item>


<item>

<title>Ping-Pong-Problem: Sexuell übertragbare Krankheiten im Überblick</title>

<description>
Lieber mit Gummi: Kondome sind nach wie vor das beste Mittel gegen sexuell übertragbare Krankheiten. Das Schweigen über die gesundheitlichen Folgen
einer Bettgeschichte kann böse enden. Schon über Sex sprechen viele nicht gerne - und über sexuell übertragbare Krankheiten schon gar nicht. Wer gibt
schon gerne zu, dass er sich bei einem One Night Stand angesteckt hat? Doch die Mikroorganismen können zur Ehrlichkeit zwingen - denn viele der
Krankheiten, auch STI, Sexually Transmitted Infections, genannt, sind alles andere als harmlos.
</description>

<pubDate>Fri, 31 Januar 2020</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-91.htm#Ping Pong Problem Sexuell</link>

</item>


<item>

<title>Trotz Medikamenten: Immunologischer Gedächtnisverlust durch HIV</title>

<description>
Eine antiretrovirale Therapie führt bei HIV-Patienten zu einer Erholung der CD4+-Zellen. Doch diese haben durch die Infektion möglicherweise einen
Teil ihres Gedächtnisses verloren, legt jetzt eine Studie nahe. Das HI-Virus befällt insbesondere T-Lymphozyten, die das Oberflächenmerkmal CD4
tragen. Diese werden durch die Infektion zerstört. Die Zahl der CD4+ Zellen dient deshalb als Maß für die Güte einer ART: Ist die medikamentöse
Unterdrückung der Virusreplikation effektiv, sind viele CD4+ Zellen vorhanden; greift die ART schlecht, gibt es nur wenige CD4+ Zellen im Blut.
</description>

<pubDate>Fri, 31 Januar 2020</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-91.htm#Medikamenten Immunologischer HIV</link>

</item>


<item>

<title>Antikörper könnten HIV-Infektionen von Neugeborenen verhindern</title>

<description>
Eine einmalige Behandlung mit breit neutralisierenden Antikörpern kann bei Makaken eine HIV-Infektion unter der Geburt verhindern, wenn sie innerhalb
von 30 Stunden erfolgt. Eine dreiwöchige medikamentöse antiretrovirale Therapie war laut dem Bericht in Nature Communications auch dann noch wirksam,
wenn sie 48 Stunden nach der Geburt begonnen wurde.
</description>

<pubDate>Fri, 31 Januar 2020</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-91.htm#HIV von Neugeborenen verhindern</link>

</item>


<item>

<title>Gesundheit von Häftlingen in Europa vernachlässigt</title>

<description>
Nach einem Sachstandsbericht der Weltgesundheitsorganisation (WHO) Europa sind Gefangene unverhältnismäßig häufig von undiagnostizierten und
unbehandelten Erkrankungen betroffen. Die Gesellschaft kann das später teuer zu stehen kommen, warnen die Experten. Sechs Millionen: So viele
Menschen durchlaufen Schätzungen zufolge jedes Jahr den Strafvollzug in der europäischen Region. Von 39 Ländern hat die WHO Daten analysiert, um
Auskunft über den Gesundheitsstatus der Inhaftierten und über die Gesundheitssysteme hinter Gittern zu erhalten. Diese lassen auf einen enormen
Unterschied zwischen dem allgemeinen Gesundheitszustand der Häftlinge und dem der Allgemeinbevölkerung schließen.
</description>

<pubDate>Fri, 31 Januar 2020</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-91.htm#Gesundheit in Europa</link>

</item>



<item>

<title>Vitamin E: Einfaches Mittel gegen Fettleber bei HIV?</title>

<description>
Bei Menschen mit HIV beobachten wir leider nicht so selten das Auftreten von Fettleber, ohne dass dabei Alkohol im Spiel ist. Nun hat eine zwar
kleine, aber doch interessante Arbeit den Effekt von Vitamin E bei HIV-positiven Patienten mit nicht alkohol-bedingter Fettleber untersucht. Es
handelte sich nur um eine kleine Pilotstudie bei 27 Personen. Doch immerhin, die recht deutliche Verbesserung der Fettleberstadien in dieser Arbeit
lassen doch vermuten, dass es sich tatsächlich um eine relevante, pharmakologische Wirkung dieser einfachen Intervention handelt.
</description>

<pubDate>Fri, 24 Januar 2020</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-91.htm#Vitamin E gegen Fettleber bei HIV</link>

</item>



<item>

<title>Nigerianerin flieht nach Europa - hier ist der Horror nicht vorbei</title>

<description>
Vor vier Jahren flieht Rosemary vor Zwangsehe und Beschneidung aus Nigeria nach Europa. In Libyen wird sie gefoltert und bei einer Vergewaltigung mit
HIV infiziert. Erst beim vierten Versuch gelingt es ihr, das Mittelmeer zu überqueren. Doch Deutschland will die schwer traumatisierte Frau nach
Italien abschieben, wo ihr die Zwangsprostitution droht.
</description>

<pubDate>Fri, 24 Januar 2020</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-91.htm#Nigerianerin flieht</link>

</item>



<item>

<title>Neues Medikament soll Impfung gegen HIV 2021 möglich machen</title>

<description>
Eine Impfung kann den Ausbruch einer Krankheit verhindern: Impfstoffe gegen HIV werden getestet. Drei Impfstoffe gegen das HI-Virus werden aktuell
getestet. Wissenschaftler sind zuversichtlich, dass diese bereits 2021 Anwendung finden können - und AIDS auslöschen. Es gibt zwar Medikamente, die
das HI-Virus im Körper unterdrücken und den Ausbruch von AIDS verhindern, doch eine Infektion mit HI-Viren kann bis heute nicht geheilt werden.
Wissenschaftler suchen fieberhaft nach Therapie-Methoden und Präventionsmöglichkeiten. Bei Letzterem steht allem Anschein nach ein Durchbruch bevor.
</description>

<pubDate>Fri, 24 Januar 2020</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-91.htm#Neues Medikament Impfung HIV</link>

</item>



<item>

<title>Völlig losgelöst: Wie riskant Sex nach Drogenkonsum ist</title>

<description>
In Arztpraxen und Beratungseinrichtungen sind Chemsex-Nutzer keine Seltenheit. Chemsex bezeichnet die Einnahme spezieller synthetischer Drogen beim
Geschlechtsverkehr oder davor. Mehr Gefühle, mehr Ausdauer, mehr Lebensgefahr: Sex auf Drogen ist besonders in der Schwulen-Community verbreitet.
Doch das kann fatale Folgen haben - und Behandlungsangebote sind noch rar. Mit den großen Gefühlen kennt Prakash W. sich aus. Die Leute fühlen sich
wie im Himmel, wenn sie Sex auf diesen Drogen haben, sagt der 39-Jährige. Mit diesen Drogen meint er Substanzen wie Crystal Meth. Früher hat er sie
selbst regelmäßig beim Geschlechtsverkehr genommen.
</description>

<pubDate>Fri, 24 Januar 2020</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-91.htm#Sex nach Drogenkonsum</link>

</item>



<item>

<title>»Sie war schon mit zwölf auf dem Babystrich«</title>

<description>
Mareike lebte in einem Kellerverschlag. Ihre Ansage: Ich möchte nicht mehr ins Krankenhaus. Ich will meinen Tod und mein Ende selbst bestimmen. Juri
Schaffranek ist seit Ende der Achtzigerjahre Streetworker in Berlin. Der Fall seines Lebens: Mareike, deren Hand er bis zum Ende hielt. Ein
Interview.
</description>

<pubDate>Fri, 24 Januar 2020</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-91.htm#auf dem Babystrich</link>

</item>



<item>

<title>Empowerment von Frauen mit HIV in Osteuropa</title>

<description>
Vom 22. bis zum 24. November 2019 fand in Minsk die von der Deutschen Aids-Hilfe organisierte Konferenz Empowerment von Frauen mit HIV in Osteuropa
statt. Die Atmosphäre war sehr vertraulich: Manche Frauen teilten ihre persönlichen Erfahrungen, andere weinten. AIDS.CENTER-Korrespondentin
Alexandra Savinich berichtet von den spannendsten Diskussionen und Vorträgen und erklärt, was Geschlechterdiskriminierung mit HIV zu tun hat.
</description>

<pubDate>Fri, 17 Januar 2020</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-91.htm#Empowerment von Frauen</link>

</item>



<item>

<title>Kinder: HIV beeinträchtigt kognitive Fähigkeiten</title>

<description>
Unterschiede vergrößern sich trotz Behandlung. Kinder, die sich im Mutterleib, während der Geburt oder im Zuge des Stillens mit HIV infiziert haben,
schneiden laut einer Studie des International Maternal Pediatric Adolescent AIDS Clinical Trials Network bei Tests zur kognitiven Fähigkeiten, der
motorischen Funktion und Aufmerksamkeit schlechter ab. Für die Studie wurden 611 Kinder in Subsahara Afrika neuropsychologisch untersucht.
</description>

<pubDate>Fri, 17 Januar 2020</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-91.htm#HIV kognitive</link>

</item>



<item>

<title>"Menschen ohne Papiere werden wieder alleingelassen"</title>

<description>
Die kleine, unscheinbare Chipkarte, die beim Ärzt_innenbesuch eingelesen wird, ist keine Selbstverständlichkeit. So gibt es in Deutschland Menschen,
die nicht krankenversichert sind – beispielsweise, weil sie über keinen geregelten Aufenthaltsstatus verfügen. Nach dem Asylbewerberleistungsgesetz
haben sie trotzdem Anspruch auf medizinische Versorgung. Allerdings werden die ärztlichen Honorare über das Sozialamt erstattet, das verpflichtet
ist, die Daten an die Ausländerbehörde weiterzugeben. Angst, entdeckt und abgeschoben zu werden, führt deshalb dazu, dass Menschen nicht oder zu spät
zum Arzt / zur Ärztin gehen.
</description>

<pubDate>Fri, 17 Januar 2020</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-91.htm#Menschen ohne Papiere</link>

</item>



<item>

<title>Anwender der Präexpositionsprophylaxe erkranken in Metaanalyse häufig an anderen sexuell übertragbaren Erkrankungen</title>

<description>
Chlamydien Infektionen gehören zu den häufigsten sexuell übertragbaren Krankheiten. Die Präexpositionsprophylaxe, die Menschen mit hohem
Infektionsrisiko vor einer HIV-Infektion schützen kann, verleitet viele Anwender offenbar, den Schutz vor anderen sexuell übertragbaren Erkrankungen
zu vernachlässigen. Nach einer Metaanalyse in JAMA infizieren sich bereits in den ersten drei Monaten der PrEP dreiviertel der Anwender mit
Chlamydien, Gonokokken oder Treponema pallidum.
</description>

<pubDate>Fri, 17 Januar 2020</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-91.htm#Anwender sexuell Erkrankungen</link>

</item>



<item>

<title>Die bunte erste Angriffswelle von HIV</title>

<description>
Das Immunsystem attackiert HI-Viren zwar, es agiert dabei aber schon sehr bald ganz im Sinn des Erregers. Im bunten Durcheinander der Abwehrschlacht
reicht eine Immunzelle das Virus weiter an die nächste. Die allererste Angriffswelle von HI-Viren auf die Körperabwehr zeigt ein Forscherteam hier
ziemlich farbenfroh im Körper von Mäusen: Man erkennt grün leuchtende Viren, die in breiter Front gegen einen Lymphknoten vorgehen. Dabei treffen sie
zuerst auf hier cyangefärbte Verteidiger, die speziellen Makrophagen des so genannten subkapsulären Sinus. Dort sammeln Lymphknoten zufließende
Flüssigkeit und eine bunte Schar verschiedener Immunzellen.
</description>

<pubDate>Fri, 17 Januar 2020</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-91.htm#Angriffswelle von HIV</link>

</item>



<item>

<title>Jahresrückblick 2019: Jubiläen, wegweisende Urteile und andere Meilensteine</title>

<description>
Welche Ereignisse rund um HIV und Aids haben uns im zurückliegenden Jahr bewegt? Was waren die herausragenden Nachrichten? Ein subjektiver Rückblick
der magazin.hiv-Redaktion auf das Jahr 2019.
</description>

<pubDate>Fri, 10 Januar 2020</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-91.htm#Jahresrueckblick 2019</link>

</item>


<item>

<title>Ugandas Kampf gegen Aids und Bevormundung</title>

<description>
Das Krankenhaus in Entebbe ist eines der modernsten des Landes. Frauen werden hier zur Planung einer Familie beraten, wenn sie eine gründen wollen.
Und auch, wenn nicht. Die Geburten- und die HIV-Rate in Uganda sind hoch, Verhütung ist ein Randthema. Doch Einzelne klären auf und ermöglichen damit
Ugandas Frauen, selbst über ihren Körper zu entscheiden. Vergangenen Monat mussten in Uganda 800.000 Kondome vom Markt genommen werden. Sie waren
löchrig und liefen Gefahr zu platzen. In einem Land mit einer ebenso hohen HIV- wie Geburtenrate wird seit Jahren nach Lösungen gesucht, um
Geschlechtskrankheiten einzudämmen und Frauen unabhängig zu machen. Wie genau, das sieht man, wenn man die Orte in Uganda besucht, in denen
Aufklärung passiert.
</description>

<pubDate>Fri, 10 Januar 2020</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-91.htm#Ugandas Kampf gegen Aids und Bevormundung</link>

</item>


<item>

<title>Reduce and Control statt Shock and Kill?</title>

<description>
Verschiedene Ansätze zur Heilung sollen den Durchbruch bringen. Am meisten beforscht wurde der Shock and Kill-Ansatz, bei dem zunächst latentes HIV
aufgeweckt und damit zur Vermehrung angeregt werden soll. Dabei werden Eiweißbruchstücke des Virus in die Zellmembran eingebaut. Diese können vom
Immunsystem erkannt und die infizierte Zelle abgetötet werden. Soweit die Theorie. Doch in der Praxis ist das schwieriger als angenommen. Zum einen
sind Stoffe, die HIV aus seiner Latenz aufwecken können, leider oft unverhältnismäßig schädlich und schlecht verträglich. Sanftere Mittel sind nicht
ausreichend wirksam und müssten daher in mehreren Zyklen verabreicht werden.
</description>

<pubDate>Fri, 10 Januar 2020</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-91.htm#Reduce Control Shock Kill</link>

</item>


<item>

<title>Nicht nur bei Risikogruppen an eine HIV-Infektion denken</title>

<description>
In Spezialistenhand ist eine HIV-Infektion längst gut behandelbar und die Betroffenen haben praktisch eine normale Lebenserwartung. Voraussetzung
dafür ist natürlich, dass das Virus rechtzeitig diagnostiziert wird. Vielleicht ja von Ihnen. Einen HIV-Test ordnen Sie nicht mal so nebenbei nur der
Vollständigkeit halber an. Wann aber sollten Sie es sinnvollerweise tun? Natürlich kann ein möglicherweise Betroffener kommen und sagen: Herr Doktor,
könnten Sie nicht mal … ich hab da so einen Test gemacht.
</description>

<pubDate>Fri, 10 Januar 2020</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-91.htm#Risikogruppen HIV Infektion denken</link>

</item>


<item>

<title>Institut untersucht gesellschaftliche Bedeutung von HIV</title>

<description>
Gemeinsam mit der Deutschen Aidshilfe hat sich das Institut für Demokratie und Zivilgesellschaft Jena die Diskriminierung von HIV-Kranken zur
Forschungsaufgabe gemacht. In dem Projekt sei unter anderem herauszuarbeiten, ob HIV-positive Menschen etwa im Gesundheitswesen oder Arbeitsleben
schlechter behandelt würden als Menschen ohne das Virus, sagte die stellvertretende Direktorin des IDZ, Janine Dieckmann.
</description>

<pubDate>Fri, 10 Januar 2020</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-91.htm#gesellschaftliche Bedeutung HIV</link>

</item>


<item>

<title>Ich weiß, es wird einmal ein Wunder gescheh’n</title>

<description>
Ende Juli 2019 fand in Mexico City die 10. Konferenz der Internationalen Aids-Gesellschaft statt. Über wichtige Entwicklungen auf dem Gebiet der HIV-
Heilung berichtet Siegfried Schwarze für uns. Jede Forschungsübersicht zum Thema Heilung von HIV ist zwangsläufig unvollständig. Im Juni 2019 waren
96 Studien dazu registriert – mit den unterschiedlichsten Konzepten und vor allem auch in Kombination. Hier soll versucht werden, die wichtigsten
Ansätze mit ihren möglichen Vor- und Nachteilen darzustellen.
</description>

<pubDate>Fri, 10 Januar 2020</pubDate>

<link>http://praxis-psychosoziale-beratung.de/hiv-91.htm#ein Wunder geschehn</link>

</item>



</channel>
</rss>


















































































































































































































































